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Große Dateien bei Nero-7-Home-Aufnahmen



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Matthias Hanft:


Hallo,

wenn ich mit Nero 7 Home ein Videosignal aufzeichne, kommt eine
MPG-Datei dabei heraus, die pro Stunde ca. 3,0 bis 3,5 GB groß
ist (;ok, zugegeben, ich habe die Einstellung auf "gute Qualität"
gesetzt).

Neulich ging bei der Aufzeichnung allerdings etwas schief (;nur
Bild, kein Ton - hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte?),
allerdings konnte ich glücklicherweise auf eine andere Quelle zu-
rückgreifen (;genaue technische Voraussetzungen dort leider unbe-
kannt), von wo ich ein 40-Minuten-AVI mit lediglich ca. 225 MB
erhielt - hochgerechnet auf eine Stunde also ca. 0,3 GB, d.h.
nur ca. 10% der Datenmenge, die ich ansonsten selber aufzeichne!

Die Bildqualität war rein optisch (;normaler Röhrenfernseher) min-
destens genauso gut wie meine Nero-3GB-pro-Stunde-Dateien.

Jetzt frage ich mich natürlich, ob ich mit Nero 7 Home das nicht
auch so "kompakt" hinkriegen könnte. Allerdings: Das MPG-Format
scheint fest vorgegeben zu sein (;jedenfalls habe ich keinerlei
Änderungsmöglichkeit, z.B. nach AVIAVI im Glossar erklärt, gefunden); und ansonsten
kann man lediglich die Qualität herabsetzen (;habe ich noch nicht
probiert, aber ich vermute, daß es dann in der Tat schlechter
wird; außerdem glaube ich auch nicht, daß das simple Herabsetzen
der Qualität bis zu 90% der Datenmenge einsparen kann).

Bevor ich also mühsam alle Qualitätsstufen ausprobiere: Hat jemand
eine Ahnung, ob und wie man Nero 7 Home etwas "platzsparender"
konfigurieren kann, oder muß ich einfach mit diesen "Datenmonstern"
leben?

Danke & Gruß Matthias.




Antwort von Andreas Viehrig:

Matthias Hanft schrieb:

> [...]

> Bevor ich also mühsam alle Qualitätsstufen ausprobiere: Hat jemand
> eine Ahnung, ob und wie man Nero 7 Home etwas "platzsparender"
> konfigurieren kann, oder muß ich einfach mit diesen "Datenmonstern"
> leben?

Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der
nachfolgend geeigneten DatenrateDatenrate im Glossar erklärt für die Archivierung unterscheiden.

Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in
bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision
eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete
Ergebnis bei raus.

Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen
soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen.
Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene
Prioritäten.

Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser
geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel
ist Nero Home. IMO.

Andi

--
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern,
seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen."

[Ernst Benda, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts]




Antwort von Matthias Hanft:

Andreas Viehrig schrieb:
>
> Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der
> nachfolgend geeigneten DatenrateDatenrate im Glossar erklärt für die Archivierung unterscheiden.

Ehm... es wird nix (;längerfristig) archiviert, sondern nur (;auf
einem normalen Röhrenfernseher) angeschaut. Zur Wiedergabe wird
http://www.freecom.de/ecproduct detail.asp?ID750&CatID@0
(;via LAN vom Samba-Server) verwendet. Es reicht also, wenn das
gut ausschaut.

Es ist lediglich so, daß die ganzen Aufzeichnungsprogramme als
Windows-Dienst laufen und dort keine Netzwerklaufwerke gemappt
haben (;sonst könnte ich ja gleich auf dem Samba-Server auf-
nehmen). Daher liegt die Aufnahme zunächst auf C:MyVideos,
und dann kopiere ich das jedesmal manuell um auf H:Video
auf dem Samba-Server. Und wenn das oft mal schnell gehen muß,
wäre das Umkopieren von 300 MB doch deutlich schneller als
das von 3 GB...

> Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in
> bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision
> eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete
> Ergebnis bei raus.

Ok, das ist sicher die optimale Möglichkeit, erfordert aber einen
(;zusätzlichen/manuellen) Arbeitsschritt. Welchen Menüpunkt von
Nero Vision verwendest Du da? "Film erstellen"? Habe ich schon
gelegentlich mal damit rumgespielt, aber irgendwie war ich da
schon zu doof dazu, nur die Werbung rauszuschneiden :-(; (;dabei
hab ich vor etlichen Jahren Adobe Premiere eigentlich ganz gut
im Griff gehabt, aber seit die Online-Aktivierung wollten, hab
ich das nicht mehr upgedatet, und mit neueren Formaten wie MPG/
MP2/MP4 & Co. kann Premiere 6.0 offensichtlich nicht mehr umgehen).

> Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen
> soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen.
> Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene
> Prioritäten.

Tja, wird wohl so sein. Ich wollte halt vermeiden, zwischen Auf-
nahme und Wiedergabe noch einen zusätzlichen Arbeitsschritt ein-
schieben zu müssen (;und die aufgenommene Datei unmittelbar wie-
dergeben). Aber da muß man dann wohl einen Kompromiß zwischen
Einfachheit und Dateigröße machen...

> Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser
> geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel
> ist Nero Home. IMO.

Hm. Ich hatte das auch noch mit "WinDVR3" und dem bei der Hardware
mitgelieferten Hauppauge-"Scheduler" probiert, aber die sind irgendwie
beide zu unzuverlässig, was zeitgesteuerte Aufnahmen anbelangt - oft
wurde da gar nix aufgenommen, dann mal ohne Bild und/oder ohne Ton
und derlei mehr; Nero-Home war jetzt das erste Programm, das
anscheinend (;in dieser Hinsicht!) einigermaßen zuverlässig funk-
tioniert. Bin aber durchaus offen für bessere Lösungen :-)

Gruß Matthias.






Antwort von Andreas Viehrig:

Matthias Hanft schrieb:
> Andreas Viehrig schrieb:

>> Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der
>> nachfolgend geeigneten DatenrateDatenrate im Glossar erklärt für die Archivierung unterscheiden.

> Ehm... es wird nix (;längerfristig) archiviert, sondern nur (;auf
> einem normalen Röhrenfernseher) angeschaut. Zur Wiedergabe wird
> http://www.freecom.de/ecproduct detail.asp?ID750&CatID@0
> (;via LAN vom Samba-Server) verwendet. Es reicht also, wenn das
> gut ausschaut.

> Es ist lediglich so, daß die ganzen Aufzeichnungsprogramme als
> Windows-Dienst laufen und dort keine Netzwerklaufwerke gemappt
> haben (;sonst könnte ich ja gleich auf dem Samba-Server auf-
> nehmen). Daher liegt die Aufnahme zunächst auf C:MyVideos,
> und dann kopiere ich das jedesmal manuell um auf H:Video
> auf dem Samba-Server. Und wenn das oft mal schnell gehen muß,
> wäre das Umkopieren von 300 MB doch deutlich schneller als
> das von 3 GB...

Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server
beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber
keine Ahnung, wie man den füttert.

>> Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in
>> bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision
>> eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete
>> Ergebnis bei raus.

> Ok, das ist sicher die optimale Möglichkeit, erfordert aber einen
> (;zusätzlichen/manuellen) Arbeitsschritt. Welchen Menüpunkt von
> Nero Vision verwendest Du da? "Film erstellen"?

Ja, und dann rechts "Suchen und zum Projekt hinzufügen". Das ist dann aber
für Deine o. g. Wünsche doch eher weniger was.

> Habe ich schon
> gelegentlich mal damit rumgespielt, aber irgendwie war ich da
> schon zu doof dazu, nur die Werbung rauszuschneiden :-(;

Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst
wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.

Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der
vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der
entfernten Teile.

>> Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen
>> soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen.
>> Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene
>> Prioritäten.

> Tja, wird wohl so sein. Ich wollte halt vermeiden, zwischen Auf-
> nahme und Wiedergabe noch einen zusätzlichen Arbeitsschritt ein-
> schieben zu müssen (;und die aufgenommene Datei unmittelbar wie-
> dergeben). Aber da muß man dann wohl einen Kompromiß zwischen
> Einfachheit und Dateigröße machen...

Mir scheint der Kasus Knacktus bei dem Kopiervorgang zu liegen. Der sollte
sich doch irgendwie umgehen lassen.

>> Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser
>> geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel
>> ist Nero Home. IMO.

> Hm. Ich hatte das auch noch mit "WinDVR3" und dem bei der Hardware
> mitgelieferten Hauppauge-"Scheduler" probiert, aber die sind irgendwie
> beide zu unzuverlässig, was zeitgesteuerte Aufnahmen anbelangt - oft
> wurde da gar nix aufgenommen, dann mal ohne Bild und/oder ohne Ton
> und derlei mehr; Nero-Home war jetzt das erste Programm, das
> anscheinend (;in dieser Hinsicht!) einigermaßen zuverlässig funk-
> tioniert. Bin aber durchaus offen für bessere Lösungen :-)

Ich benutze zum Aufzeichnen die Programme, die bei meinen TV-Karten
dabeisind. Die eine ist eine "AVerTV GO 007 FM plus" von AVer Media, die
andere ein "Hauppauge Nova-TD Stick DVB-T" von Hauppage.

Beide erlauben das wahlfreie Definieren des Laufwerks/Pfades zum
Aufzeichnen. Zwar habe ich kein Netzlaufwerk eingebunden, aber AFAICS
sollte das mit einem Netzlaufwerk genauso funktionuckeln.

Brauchst Du also bloß eine taugliche Software zum Aufzeichnen? Da könnte es
dann am billigsten sein, sie mit der TV-Hardware zusammen zu erstehen. Was
für eine Karte verwendest Du im Moment?

Andi

--
"Das Auto ist wie ein Virus, das sich im Gehirn festsetzt und Verhaltens-
kodex, Wertesystem und Wahrnehmung total umkehrt. Ein normaler Mensch würde
unseren derzeitigen Lebensraum als total verrückt bezeichnen!"
[Prof. Hermann Knoflacher, Institut für Verkehrsplanung und -technik, Wien]




Antwort von Matthias Hanft:

Andreas Viehrig schrieb:
>
> Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server
> beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber
> keine Ahnung, wie man den füttert.

Hm, das ginge vermutlich schon: Ich könnte hier C:MyVideo "Im Netz
freigeben" und auf der Samba-(;Linux-)Kiste mit smbclient als Netz-
laufwerk mappen. Allerdings fahre ich meinen Arbeitsplatzrechner
(;also das "C:") über Nacht runter, und ich weiß nicht, ob der Client
sich dann selber wieder verbindet... und dann bräuchte man noch einen
Cronjob, der nachguckt, ob's auf C:MyVideos was neues gibt (;und
fertig ist!) und das dann automatisch jedesmal im Hintergrund aufs
Netzlaufwerk kopiert...

Müßte im Prinzip gehen. Werde ich an den kommenden langen Winter-
abenden mal probieren :-)

[Nero Vision]
> Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst
> wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.

Also den Schieber hin- und herziehen und damit die Werbung (;auf
ein paar Sekunden genau) rauszuschneiden hab ich inzwischen sogar
geschafft :-)

Muß man sich halt mal ausgiebiger damit beschäftigen - ich hab halt
auch das allgemeine mankommtjazunix-Syndrom :-(;

> Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der
> vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der
> entfernten Teile.

Wird da eigentlich recodiert? Sprich, wird die Qualität bei sowas
schlechter? Ich habs jetzt mal auf 720x576 (;wie im Original) belas-
sen, aber noch keine größeren Qualitätsuntersuchungen damit durch-
geführt...

> Beide erlauben das wahlfreie Definieren des Laufwerks/Pfades zum
> Aufzeichnen. Zwar habe ich kein Netzlaufwerk eingebunden, aber AFAICS
> sollte das mit einem Netzlaufwerk genauso funktionuckeln.

Nee, das tuts meistens nie bei sowas. Denn die Aufnahme wird entweder
als Windows-Dienst gestartet, oder über "Geplante Vorgänge" in der
Systemsteuerung - und das ist immer eine völlig neue/separate Windows-
Sitzung, als wenn die Kiste von C: neu gebootet hätte (;und eben
keine Netzlaufwerke verfügbar hat). Da hab ich auch lang gebraucht
dahinterzukommen, warum's auf C: geht, aber nicht im Netz :-(;

> Brauchst Du also bloß eine taugliche Software zum Aufzeichnen? Da könnte es
> dann am billigsten sein, sie mit der TV-Hardware zusammen zu erstehen. Was
> für eine Karte verwendest Du im Moment?

Irgendeine Hauppauge (;genaues Modell weiß ich grad nicht, im Windows-
Geräte-Manager wirds als "WinTV 88x" angezeigt). Ja, da war in der
Tat ein "Scheduler" dabei, aber AFAIR hat der auch nicht so richtig
zuverlässig funktioniert (;entweder gar keine Aufnahme, oder hinterher
eine 0-Byte-Datei auf der Platte, oder kein Ton oder sonst irgendwas,
was nicht richtig ging; ach ja - beim Aufnahmestart hat sichs in den
Vordergrund gedrängt, was ziemlich blöd ist, wenn man zu dem Zeit-
punkt grad irgendwelche Monster in Mittelerde besiegt) :-)

Daher eben meine Suche nach (;zuverlässigen!) Alternativen...

Gruß Matthias.




Antwort von Andreas Erber:

Matthias Hanft wrote:
> Hallo,
>
> wenn ich mit Nero 7 Home ein Videosignal aufzeichne, kommt eine
> MPG-Datei dabei heraus, die pro Stunde ca. 3,0 bis 3,5 GB groß
> ist (;ok, zugegeben, ich habe die Einstellung auf "gute Qualität"
> gesetzt).
>
> Neulich ging bei der Aufzeichnung allerdings etwas schief (;nur
> Bild, kein Ton - hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte?),
> allerdings konnte ich glücklicherweise auf eine andere Quelle zu-
> rückgreifen (;genaue technische Voraussetzungen dort leider unbe-
> kannt), von wo ich ein 40-Minuten-AVI mit lediglich ca. 225 MB
> erhielt - hochgerechnet auf eine Stunde also ca. 0,3 GB, d.h.
> nur ca. 10% der Datenmenge, die ich ansonsten selber aufzeichne!
>
> Die Bildqualität war rein optisch (;normaler Röhrenfernseher) min-
> destens genauso gut wie meine Nero-3GB-pro-Stunde-Dateien.
>

Mal in blaue geraten: Das Video aus der "anderen Quelle" ist MPEG4 kodiert
mit DivXDivX im Glossar erklärt oder Xvid, vielleicht gar H.264 und der Encoder hat sich viel
Rechenzeit dafür genommen mit vielen Tricks und blabla so wunderbar klein
hinbekommen.

Das was du aufzeichnest ist wahrscheinlich MEPG2, das von natur aus schon
mehr Platz benötigt aber darüber hinaus muß dein Encoder die Dateien auch in
Echtzeit auf die HD bekommen ohne dass Bilder fehlen (;Frame drops) oder es
zu Artefakten kommt.

Wenn du deine Dateien als nimmst und ebenfalls mit viel Aufwand und
Rechenzeit mit einem dafür geeigneten Encoder nachträglich kleinrechnest,
werden die vermutlich auch nur noch 10% so groß sein. Aber in der
Zwischenzeit hättest du die auch 10 mal kopiert und dreimal angeschaut ;-)

LG Andy





Antwort von Matthias Hanft:

Andreas Erber schrieb:
>
> Mal in blaue geraten: Das Video aus der "anderen Quelle" ist MPEG4 kodiert
> mit DivXDivX im Glossar erklärt oder Xvid, vielleicht gar H.264 und der Encoder hat sich viel
> Rechenzeit dafür genommen mit vielen Tricks und blabla so wunderbar klein
> hinbekommen.

Hm, das könnte natürlich sein :-) Kann man den CodecCodec im Glossar erklärt irgendwie raus-
finden? "Eigenschaften/Dateiinfo/Erweitert" im Windows-Explorer zeigt
für das "kurze" Video lediglich folgendes an:

512 x 384 Pixel
Audio: MPEGMPEG im Glossar erklärt Layer-3, 128 kBit/s
Video: 25 Einzelbilder/Sekunde, DatenrateDatenrate im Glossar erklärt 94 kBit/s

Ah, im Windows Media Player steht dann noch:

Videocodec: 3ivx D4 Video Decoder

Meine "länglichen" Eigenaufnahmen haben im Windows-Explorer überhaupt
keine "Eigenschaften" - im Windows Media Player sieht man:

720 x 576 Pixel
Audiocodec Videocodec: InterVideo Audio/Video Decoder

was ich eigentlich ziemlich eigenartig finde, weil das einzige Stück
Intervideo-Software, das ich jemals gekauft und installiert habe,
"WinDVR 3" ist (;eine Art Software-Videorecorder) - warum nimmt Nero-
Home ausgerechnet den CodecCodec im Glossar erklärt einer "fremden" Software? Ich habe auch
keine Stelle gefunden, wo ich das auswählen könnte...

Vielleicht ist das ja der Knackpunkt? Evtl. sollte ich den WinDVR3
mal deinstallieren und gucken, welchen CodecCodec im Glossar erklärt Nero-Home dann so nimmt
(;und ob der "kürzere" Ergebnisse liefert)? Oder kann man den von
Nero-Home ausgewählten CodecCodec im Glossar erklärt doch irgendwo konfigurieren, und ich
habs bloß nicht gefunden?

Gruß Matthias.




Antwort von Andreas Viehrig:

Matthias Hanft schrieb:
> Andreas Viehrig schrieb:

>> Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server
>> beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber
>> keine Ahnung, wie man den füttert.

> Hm, das ginge vermutlich schon: Ich könnte hier C:MyVideo "Im Netz
> freigeben" und auf der Samba-(;Linux-)Kiste mit smbclient als Netz-
> laufwerk mappen. Allerdings fahre ich meinen Arbeitsplatzrechner
> (;also das "C:") über Nacht runter, und ich weiß nicht, ob der Client
> sich dann selber wieder verbindet...

Als eingerichtetes Netzlaufwerk sollte das dann passieren. Das läßt sich
auch etwa per Batch überprüfen, ob die Verbindung steht.

> ... und dann bräuchte man noch einen
> Cronjob, der nachguckt, ob's auf C:MyVideos was neues gibt (;und
> fertig ist!) und das dann automatisch jedesmal im Hintergrund aufs
> Netzlaufwerk kopiert...

> Müßte im Prinzip gehen. Werde ich an den kommenden langen Winter-
> abenden mal probieren :-)

Es könnte vielleicht auch der Client auf dem Server was anstoßen, wenn die
Verbindung erst mal steht.

> [Nero Vision]
>> Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst
>> wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.

> Also den Schieber hin- und herziehen und damit die Werbung (;auf
> ein paar Sekunden genau) rauszuschneiden hab ich inzwischen sogar
> geschafft :-)

> Muß man sich halt mal ausgiebiger damit beschäftigen - ich hab halt
> auch das allgemeine mankommtjazunix-Syndrom :-(;

Beschäftige Dich vor allem mal mit den markierten Elementen. Dann ist das
quasii selbsterklärend:



>> Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der
>> vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der
>> entfernten Teile.

> Wird da eigentlich recodiert? ...

AFAICS nur, wenn die Qualität verringert oder die Auflösung geändert wird.
Sonst wird nur geschnitten und umkopiert.

[TV-Karte etc.]

> Daher eben meine Suche nach (;zuverlässigen!) Alternativen...

Wie wär's mit dem VDR, der für Linux verfügbar ist? Braucht halt AFAIK
einen eigenen PC für sich...

Insgesamt wirst Du AFAICS einerseits das Thema Hardware und
Aufzeichnungs-Software dezidiert bearbeiten müssen. TV auf dem PC ist halt
immer noch eine gewisse Herausforderung, besonders, wenn Zuverlässigkeit
gefargt ist und auch noch Netze im Spiel sind.

Die Kopiergeschichte ist dann ein weiteres, aber anderes Thema.

Ob man da mit kleineren Basteleien weiterkommt? Ich vermute, das muß man
als /konzertierte Aktion/ angehen, die letztlich vielleicht auch was kosten
kann.

Ich an Deiner Stelle würde jedenfalls erst einmal ganz entschieden eine
passende, gutfunktionierende Lösung für die TV-Aufzeichnung suchen, also
eine Karte nach heutigem Standard mit funktionierender Software für die
Aufzeichnung anschaffen.

So kam ich zu meiner AVer Media und zu dem Hauppauge-Stick. Die
funktionieren beide bestens, auch gleichzeitig, sind in weiten Bereichen
skriptfähig und kosten auch noch herzlich wenig, jedenfalls die AVer Media
ist vergleichsweise spottbillig.

Alles weitere sollte sich dann noch passend drumherum basteln lassen.

Andi

--
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern,
seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen."

[Ernst Benda, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts]




Antwort von Matthias Hanft:

Andreas Viehrig schrieb:
>
>> [Nero Vision]
> Beschäftige Dich vor allem mal mit den markierten Elementen. Dann ist das
> quasii selbsterklärend:
>

Ah, ja, danke. Ich habs mit dem Scherensymbol rechts daneben geschafft,
aber die kleinen Pfeilchen beim TimecodeTimecode im Glossar erklärt übersehen.

> Wie wär's mit dem VDR, der für Linux verfügbar ist? Braucht halt AFAIK
> einen eigenen PC für sich...

Jo, Linux-Server steht ja eh schon im Keller. Aber wie Du schon schreibst,
würde sowas...

> Ob man da mit kleineren Basteleien weiterkommt? Ich vermute, das muß man
> als /konzertierte Aktion/ angehen, die letztlich vielleicht auch was kosten
> kann.

...was größeres, und ich wollte aus Zeitgründen da nicht allzuviel Arbeit
reinstecken. Ich hatte halt gehofft, es gäbe (;z.B. in Nero-Home) ein Menü
"Extra-Optionen-Videocodierung" o.ä., das man dann auf den gewünschten
Codec einstellen könnte, mit den gewünschten Codec-Parametern. Aber das
wäre ja zu einfach :-)

> Ich an Deiner Stelle würde jedenfalls erst einmal ganz entschieden eine
> passende, gutfunktionierende Lösung für die TV-Aufzeichnung suchen, also
> eine Karte nach heutigem Standard mit funktionierender Software für die
> Aufzeichnung anschaffen.

Hab ich ja eigentlich gemacht - mit meiner bisherigen 99-DM-Aldi-Karte
ging fast nix, daher jetzt Hauppauge; mit der geht alles - dachte ich
jedenfalls :-)

Naja, vielen Dank jedenfalls, der Thread hat mir jetzt doch einige neue
Erkenntnisse über Videoaufzeichnung gebracht, die ich so nicht bedacht
hatte. Wenn ich mal Zeit habe... :-)

Gruß Matthias.





Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


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