Newsmeldung von slashCAM:Juli 2026
Wir haben uns die letzten Wochen intensiv mit dem neuen Farbmodus (Color Mode) von Premiere beschäftigt und sind ziemlich beeindruckt von der Umsetzung. Adobe hat hier ein neues Farbkorrektur-Tool speziell für Cutter*innen geschaffen, die schnell und intuitiv zu hochwertigen Ergebnissen kommen müssen, ohne die Farbkorrektur extern auszulagern. Hier unsere Top 5 Features des neuen Premiere Farbmodus...
Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Praxis: Die fünf besten Funktionen des neuen Adobe Premiere Farbmodus im Detail erklärt
Antwort von DKPost:
Ich will niemandem etwas unterstellen, aber das liest sich schon sehr nach paid advertising...
Antwort von j.t.jefferson:
DKPost hat geschrieben:
Ich will niemandem etwas unterstellen, aber das liest sich schon sehr nach paid advertising...
steht ja auch oben das es gesponsored ist....iwie kickt mich das ganze auch sowas von gar nicht was Adobe da fabriziert hat. Ich hab zwar immer noch das Abo, wegen Photoshop hauptsächlich, aber das auch zum Bildungseinrichtungsrabatt. Ansonsten hätte ich den ganzen Kram auch schon längst nicht mehr.
Antwort von rob:
Hallo miteinander,
Sponsored Workshops werden - wie der Name schon sagt - von den Herstellern gesponsert aber wir sind frei in der inhaltlichen Gestaltung. Wir sind tatsächlich recht angetan von der Umsetzung der neuen Farbkorrektur in Premiere. ( … und hier geht es ja gerade auch um die 5 „besten“ Funktionen …)
Adobe hat hier einen guten Mix aus vereinfachter, intuitiver Bedienung und individueller Kontrolle geschaffen. Für Editoren/Cutter die wenig Erfahrung mit Farbkorrektur haben, ist das eine recht attraktive Option.
Wer sich hingegen auf Resolve einläßt, wird sicherlich umfassender/tiefer bedient - hat dafür aber auch eine deutlich längere/steilere Lernkurve vor sich.
Unterm Strich profitiert der User vor allem von mehr Auswahl am Markt - in unseren Augen eine gute Sache ...
VIele Grüße
Rob/
slashCam
Antwort von berlin123:
rob hat geschrieben:
Adobe hat hier einen guten Mix aus vereinfachter, intuitiver Bedienung und individueller Kontrolle geschaffen. Für Editoren/Cutter die wenig Erfahrung mit Farbkorrektur haben, ist das eine recht attraktive Option.
Wer sich hingegen auf Resolve einläßt, wird sicherlich umfassender/tiefer bedient - hat dafür aber auch eine deutlich längere/steilere Lernkurve vor sich.
Dito. Im Netz werden natürlich hier und da Schlagzeilen produziert wie "Der Resolve Killer?". Die zu erwartenden Antworten schimpfen dann. dass Adobe bei diesem Versuch kläglich gescheitert sei. Social Media eben.
Die Idee der neuen Color Features ist aber offensichtlich nicht, Resolve User zu Premiere zu bringen. Ich verstehe es im Umkehrschluss so. dass Premiere Nutzer für grundlegende Farbbearbeitung nicht mehr zu Resolve wechseln müssen, weil das veraltete Lumetri jetzt durch bessere Optionen ersetzt wurde.
Wenn man es aus einer geschäftlichen Sicht Adobe's betrachtet könnte man natürlich sagen: Adobe will nicht, dass Premiere Nutzer zu Resolve wechseln, und sei es nur für Color Grading, weil sich besagte Nutzer dann natürlich irgendwann die Frage stellen, warum sie das Editing nicht auch gleich da machen und sich die hohen Kosten für Premiere sparen.
Davon abgesehen finde ich die neuen Color Features aber auch gelungen.
Antwort von MaxSchreck:
j.t.jefferson hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Ich will niemandem etwas unterstellen, aber das liest sich schon sehr nach paid advertising...
steht ja auch oben das es gesponsored ist....iwie kickt mich das ganze auch sowas von gar nicht was Adobe da fabriziert hat. Ich hab zwar immer noch das Abo, wegen Photoshop hauptsächlich, aber das auch zum Bildungseinrichtungsrabatt. Ansonsten hätte ich den ganzen Kram auch schon längst nicht mehr.
Der Müll von Adobe ist sein Geld nicht wert. After Effects ist die Software, die mich noch bei dem Verein festhält. Aber durch Vibe Coding und den Gratis oder sehr günstigen Alternativen kommt langsam Schwung in die Sache...
Antwort von Axel:
rob hat geschrieben:
Wer sich hingegen auf Resolve einläßt, wird sicherlich umfassender/tiefer bedient - hat dafür aber auch eine deutlich längere/steilere Lernkurve vor sich.
Am Anfang muss jede Lernkurve "steil", d.h. vertikal sein. Bevor man Algebra anfasst, muss man die Grundrechenarten pauken, bis man sie, wie man so schön sagt, "beherrscht". Wäre bezogen auf Farbkorrektur Kurven und Farbräder und Verstehen der Scopes. Auf diesem Lernpfad der "36 Kammern des Shaolin" kann man sich per aspera ad astra hochlernen, also zum Beispiel Resolves Handbuch, von Seite 0001 bis 4020 sequenziell durchgearbeitet, und bei einem Fehler gibt's mit dem Rohrstock auf die Finger.
Ziel jeder Ausbildung muss es sein, den individuell besten Punkt für den Knick in der Kurve zu finden, den Moment, an dem die Person einen spontanen horizontalen Transfer macht, d.h. das bisher Gelernte übertragen kann. Erst ab diesem Moment kann man von Kompetenz sprechen. Und hier finde ich, dass in allen freundlichen Farbkästen mit, Zitat,
... einer visuellen Konzentration auf das Wesentliche.
ein
negativer Transfer stattfindet. Und zwar, weil es gar keine grafische Darstellung irgendeines Workflows gibt (wie es der Node-Tree zum Beispiel ist), sondern ein hattu-muttu, klicki-bunti- Adventskalender. Ein negativer Transfer ist quasi die Kontamination eines Lernprozesses mit Dunning-Krüger.
Davon abgesehen, auch wenn man, wie ich, kein Colorist ist: wenn man in Resolve Color bereits in einer abgeflachten Lernkurve klettert, also, ähm,
fortgeschritten ist, kann man sicher in Premiere oder auch sogar in FCP sehr gut graden und empfindet vielleicht die Hemdsärmeligkeit des GUI als erfrischend. Auch in Resolve sollte es darum gehen, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen. Die meisten Sterne-Köche verwenden fünf Zutaten pro Gericht.
Antwort von j.t.jefferson:
MaxSchreck hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
steht ja auch oben das es gesponsored ist....iwie kickt mich das ganze auch sowas von gar nicht was Adobe da fabriziert hat. Ich hab zwar immer noch das Abo, wegen Photoshop hauptsächlich, aber das auch zum Bildungseinrichtungsrabatt. Ansonsten hätte ich den ganzen Kram auch schon längst nicht mehr.
Der Müll von Adobe ist sein Geld nicht wert. After Effects ist die Software, die mich noch bei dem Verein festhält. Aber durch Vibe Coding und den Gratis oder sehr günstigen Alternativen kommt langsam Schwung in die Sache...
Fusion ist der Obershit kann ich nur sagen.
Antwort von TomStg:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Fusion ist der Obershit kann ich nur sagen.
Fusion ist geradezu lächerlich umständlich.
Antwort von j.t.jefferson:
TomStg hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Fusion ist der Obershit kann ich nur sagen.
Fusion ist geradezu lächerlich umständlich.
finde ich gar nicht mehr....wenn man weiß wie und auf was man achten muss. hab über 20 Jahre AE hinter mir und kann mittlerweile fast alles, bzw. manches sogar besser, in Fusion
Antwort von MaxSchreck:
j.t.jefferson hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Der Müll von Adobe ist sein Geld nicht wert. After Effects ist die Software, die mich noch bei dem Verein festhält. Aber durch Vibe Coding und den Gratis oder sehr günstigen Alternativen kommt langsam Schwung in die Sache...
Fusion ist der Obershit kann ich nur sagen.
Ich hab Fusion und würde es sowas von gerne einsetzen, aber leider sind da Eigenheiten, die ich ums verrecken nicht verstehe bzw. mir total im Weg stehen. Ich fürchte deswegen findet es auch generell trotz spottbilligem Preis wenig Anklang...
Antwort von j.t.jefferson:
MaxSchreck hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Fusion ist der Obershit kann ich nur sagen.
Ich hab Fusion und würde es sowas von gerne einsetzen, aber leider sind da Eigenheiten, die ich ums verrecken nicht verstehe bzw. mir total im Weg stehen. Ich fürchte deswegen findet es auch generell trotz spottbilligem Preis wenig Anklang...
es ist schon ein hartes anderes Umdenken von Nöten aber wenn man drin ist, will man nicht mehr zum altbackenen AE zurück....zumindest ist es bei mir so. Das Tracking usw. ist auch um Weiten besser und bietet mehr Optionen....aber es dauert.
Antwort von MaxSchreck:
j.t.jefferson hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ich hab Fusion und würde es sowas von gerne einsetzen, aber leider sind da Eigenheiten, die ich ums verrecken nicht verstehe bzw. mir total im Weg stehen. Ich fürchte deswegen findet es auch generell trotz spottbilligem Preis wenig Anklang...
es ist schon ein hartes anderes Umdenken von Nöten aber wenn man drin ist, will man nicht mehr zum altbackenen AE zurück....zumindest ist es bei mir so. Das Tracking usw. ist auch um Weiten besser und bietet mehr Optionen....aber es dauert.
Oh ja! Das Tracking habe ich ausprobiert, in allen 4 (oder sind es schon 5?) Varianten und bin davon hellauf begeistert. Die und einige andere Features hatten mich erst gelockt. Ich bleibe zwar weiterhin dran, aber an eine richtige Zukunft damit glaube ich in meinem Fall nicht so recht.