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Die Kameras und Objektive der Oscar-Nominierungen 2017



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Newsmeldung von slashCAM:


PremiumBeat hat sich die Mühe gemacht und für einige der populärsten für den Oscar 2017 nominierten Filme zu recherchieren, welche Kameras und welche Objektive verwendet...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Die Kameras und Objektive der Oscar-Nominierungen 2017




Antwort von Jott:

Totgesagte leben länger. Egal ob Film oder Alexa (kein echtes 4K bla bla).

Und "Moonlight": 8 Nominierungen für einen ProRes-Workflow? Das muss doch zu einer hübschen Diskussion führen! :-)



Antwort von Borke:

Mit 12 oder 16k klappts dann bestimmt...





Antwort von Valentino:

Bei La-La-Land wurde mit einem starken DeNoiser oder dann doch einer Alexa als B-Kamera gearbeitet. Interessant wäre auch mal zu erfahren wie viel VFX im dem Film wirklich steckt.

Habe den Film am We auf großer Leinwand bestaunen dürfen und gerade zum Ende hin sind die Nachtaufnahmen sehr clean und definitiv keine unbearbeiteten Vision3 500ASA Aufnahmen.

Man konnte am unteren linken Rand auch ein paar Mal das typische Filmgate sehen, im Gegenschuss war es dann auf einmal ein klare Linie.
Der Bildstand war auch wie in Stein gemeißelt.
Am Ende waren es Nachdreharbeiten, bei denen analoger Film dann doch etwas zu aufwendig gewesen wäre.

Gerade bei Nachtaufnahmen wird gerne zu digitalen Kamera gegriffen, das war beim vorletzten Bond am Ende auch nicht anders.

Gibt es einen Drehbericht im AC oder so, den in den Artikeln machen die DoPs kein großes Ding aus der Tatsache, das auch digital gedreht wurde.



Antwort von Paralkar:

http://www.imdb.com/title/tt3783958/tec ... tt_dt_spec

Laut imdb war keine Alexa oder Red sondern ne Aaton am Start als digital Kamera,

Hmm, Film schaut gut aus, aber dieses Analog Vs. Digital macht doch sowieso kein Sinn, wenn der Film am Ende zu 70% heftigste VFX ist.



Antwort von Darth Schneider:

Wo sind den nun die ganzen Ursas ? Ich dachte das sind auch Cinecams ? Scheinbar taugen die denn bei der Creme de la Creme der Profis doch nur für den Fernseher. Oder ist das mit den ganzen Panavisions Arris und Reds eher ein politisches Thema ? Was ja in Amerika sehr gut möglich ist. Aber immerhin eine gute alte BM Pocket ist dabei. Cool !! Was dann bei den ganzen anderen Kleinen der Konkurenz fast ein Wunder ist. Ich hätte wohl wahrscheinlich vorher eine Sony AII R/ oder S, oder eine GH4 genommen.
An Paraklar. Star Wars Episode 7 wurde überigens auf Film und nicht digital gedreht. Das macht bei den Spezial Effekten gar keinen Unterschied, geschnitten wird ja eh digital. Nur teurer wird es.



Antwort von cantsin:

Die Ursa ist viel zu kurz auf dem Markt, um in aktuellen, abgeschlossenen Filmproduktionen sichtbar zu sein. Und: Ab einem Budget von einer Million dreht niemand mehr mit einer Ursa, sondern mietet sich eine Arri oder RED.

Die BM Pocket hat ihren Platz in Hollywood als Minikamera, in Situationen wo andere eine GoPro einsetzen würden. Die spiegellosen Consumerkameras, die Du als Alternativen nennst, scheiden wegen Codecqualität und Farbtiefe aus.



Antwort von Valentino:

http://www.imdb.com/title/tt3783958/tec ... tt_dt_spec

Laut imdb war keine Alexa oder Red sondern ne Aaton am Start als digital Kamera...
Die Aaton A Minima ist die kleinste analoge 16mm Kamera mit Spiegelumlaufblende und keine digitale Kamera.



Antwort von Darth Schneider:

An Canstin. Super ! Mieten für ein paar 1000 pro Tag, da könnten Sie an jedem Drehtag eine neue URSA Mini kaufen. Wenn ich eine Kino Filmproduktionsfirma wäre würde ich einfach mal 5 Stück oder 10 Stück bestellen und bei den Drehs mithilfe von Praktikannten mitlaufen lassen. Kostet ja nicht mal viel. Dann sieht man doch schnell was Sache ist. Aber Hollywood arbeitet halt lieber mit alt bewährtem bezahlt sich mit Krediten dumm und dämlich und verschuldet das Land noch mehr. Während die Chinesen im Hintergrund das halbe Filmbuissness aufkaufen.



Antwort von Valentino:

Selten so viel Unsinn gelesen...



Antwort von 7nic:

An Canstin. Super ! Mieten für ein paar 1000 pro Tag, da könnten Sie an jedem Drehtag eine neue URSA Mini kaufen. Wenn ich eine Kino Filmproduktionsfirma wäre würde ich einfach mal 5 Stück oder 10 Stück bestellen und bei den Drehs mithilfe von Praktikannten mitlaufen lassen. Kostet ja nicht mal viel. Dann sieht man doch schnell was Sache ist. Aber Hollywood arbeitet halt lieber mit alt bewährtem bezahlt sich mit Krediten dumm und dämlich und verschuldet das Land noch mehr. Während die Chinesen im Hintergrund das halbe Filmbuissness aufkaufen.

Make Hollywood great again!



Antwort von klusterdegenerierung:

Selten so viel Unsinn gelesen...

Yepp!



Antwort von Darth Schneider:

IhAn Valentino und Kluster. Ihr Beiden scheint ja soooo unglaublich intelligent zu sein. Immer nur schreiben was andere für einen Unsinn schreiben, ist auch nicht besonders produktiv, und die Art und weise ist herablassend, aber danke schön. Ich für meinen Teil bleibe lieber freundlich.
Wie isses dann ? Wieviele Aktien von Disney gehören noch dem Amis ? Die haben das halbe Land schon verkauft. Oder woher denkt ihr das die ganzen Schulden kommen ? Ich habe überigens 4 Jahre in New York gelebt und gearbeitet dabei und viele Leute aus Film, Fernsehen und Showbusiness kennengelernt, mein Mitbewohner war überigens ein Abteilungsleiter bei NBC News. Schon mit 17 Jahren bin ich als Kabelschlepper und Kameraassistent für ihn herum gerannt, nebenbei habe ich inOff Brodwayshows mit getanzt, und ihr ?



Antwort von 7nic:

Du weißt schon, dass die Ausgaben für die Kameratechnikleihe bei Spielfilmen im Promillebereich des Gesamtbudgets liegen?



Antwort von Jott:

Und wieviel die Hollywoodianer erst mit der GH5 sparen könnten, der besten Kamera der Welt. Auch wenn sie nicht drehfertig ist. Oder doch? Nein. Doch.



Antwort von Darth Schneider:

Klar und woher nehmen dann die so schnell 200 Millionen, für den nächsten Blockbuster ? Das sind alles Kredite von vielfach von ausländischen Investoren. Abgesehen davon, kaufen oder mieten die Chinesen nicht die Kameras für die Amis, sondern sie schauen das möglichst sie die Mehrheit der Aktien der grossen Firmen besitzen. Es werden immer mehr und es sind auch schon lange nicht nur Chinesen, auch viele Ölmultis und andere Superreiche oder Konzerne.



Antwort von klusterdegenerierung:

@Darth
Der Schein trügt! :-))
Aber wie 7nic schon richtig sagt, geht es doch garnicht um die Kosten für die Cam.
Wenn so eine Firma Produkte für viel Geld zur Verfügung stellt, dann hat sie genauso wie die Kameramänner keine Lust auf Ausfälle, denn das würde dann sehrwohl teuer.
Deshalb dreht dort keiner mit ner Ursa, die erst ein Jahr nicht lieferbar ist, dann ständig irgendwelche Shift oder pixelprobleme hat und überhaupt eh nicht in so eine Produktionslandschaft passt.

Wenn Du mit Drehteam in die Wüßte müßtest und Budget hättest, würdest Du dann mit einer Ursa und VW Bulli fahren oder mit Alexa und Unimog?



Antwort von Darth Schneider:

In der Wüste nicht. Für einen Kinofilm ? Warum nicht. Pixelfehler können die grossen doch auch haben. Mit 5 Ursas Minis und mehr genug Ersatzteilen wird es immer noch wesentlich günstiger als bei Panavision oder Arri. Lieber den Kameramann und die anderen Techniker besser bezahlen, dann sind sie motivierter.
Ich finde nicht das die teuerste Technik wichtig ist für einen guten Film. Motivierte Leute sind es aber schon.



Antwort von dienstag_01:

Lieber den Kameramann und die anderen Techniker besser bezahlen, dann sind sie motivierter.
Bekommen sie doch auch so. Oder meinst du, in USA gibt es keine Gewerkschaften? Wie war das denn Off-Broadway?



Antwort von klusterdegenerierung:

Mit 5 Ursas Minis und mehr genug Ersatzteilen wird es immer noch wesentlich günstiger als bei Panavision oder Arri. Lieber den Kameramann und die anderen Techniker besser bezahlen, dann sind sie motivierter.

Und Du meinst wenn die Verleihfimra 75 tausend von sonst 100 tausend im Einkauf spart, kommt das dem Filmteam zu gute? :-) Ne is klar ;-)



Antwort von Jott:

Jetzt haben wir schon zwei im Forum, die Hollywood bei der Produktionstechnik beraten möchten. Hebt das Niveau.



Antwort von Darth Schneider:

10 Ursa Minis kosten 50 000. 5 davon als Ersatzteillager. Eine grosse Arri oder Panavision kostet ein paar Tausend pro Tag. Die Ursas gehören aber dir nachher, kannst du noch mehr Filme drehen damit. Die Arris usw muss du immer wieder neu mieten. Was ist billiger ? Wenn du ein paar Monate lang drehen musst und vielleicht noch vom Wetter abhängig bist und warten musst, was öfters vorkommt?



Antwort von klusterdegenerierung:

Klar, da hast Du recht, aber wer kauft in Hollywood?



Antwort von iasi:

Und wieviel die Hollywoodianer erst mit der GH5 sparen könnten, der besten Kamera der Welt. Auch wenn sie nicht drehfertig ist. Oder doch? Nein. Doch.

Wart"s nur ab - diejenigen, die sich in der Vorproduktionsphase befinden, schwenken jetzt alle auf die GH5 um ...
Natürlich bis auf die, die Arri gewohnt sind - was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht - und es gibt reichlich DPs, dies nicht so mit neuer Kost haben.



Antwort von j.t.jefferson:

Ich hatte mittlerweile 8 Reds und bei nur einer hatte ich mal ein Lüfter Problem und da hab ich direkt am nächsten Tag nen Ersatz bekommen zum weiter drehen.

Soll nur ein Beispiel für guten Support sein, den ich bei ner ursa nicht hätte und die Zeit um aus den 5 Ersatz Ursas ne richtige zu basteln...naja...weiß net. Hört sich nach vorprogrammierten Chaos an.

Edit: davon ab sollte man aber aus Prinzip immer ne Ersatzcam dabei haben Bzw sollte der verleih immer ersatzcams parat haben.



Antwort von iasi:

Ich hatte mittlerweile 8 Reds und bei nur einer hatte ich mal ein Lüfter Problem und da hab ich direkt am nächsten Tag nen Ersatz bekommen zum weiter drehen.

Soll nur ein Beispiel für guten Support sein, den ich bei ner ursa nicht hätte und die Zeit um aus den 5 Ersatz Ursas ne richtige zu basteln...naja...weiß net. Hört sich nach vorprogrammierten Chaos an.

na ja - es ging wohl um Leihen vs. Besitzen.

Was beim Leihen viel zu oft vergessen wird, ist die Einarbeitung. Es braucht nun mal viel Zeit, bis man aus einer Kamera auch das Optimum rausholen kann.



Antwort von j.t.jefferson:

Das wohl auch. Bin eher auf das Ersatzteil Lager eingegangen. Sind einfach Zuviel Faktoren die gegen ne ursa da sprechen...das Bild aus dem Gerät ist dennoch schön.



Antwort von iasi:

Das wohl auch. Bin eher auf das Ersatzteil Lager eingegangen. Sind einfach Zuviel Faktoren die gegen ne ursa da sprechen...das Bild aus dem Gerät ist dennoch schön.

na ja - wenn man 2 Ursa 4.6k hat, kann auch mal eine ausfallen. Zudem hat man den Vorteil 2 Kameras parallel einsetzen zu können.



Antwort von Darth Schneider:

In Hollywood haben sie doch extra Leute eingestellt die nichts anders machen wie die Kameras und der Rest der Film Ausrüstung zu warten und zu pflegen. Reparieren muss sicher kein Kameramann, höchstens sein Assistent bei ganz kleinen Budgets.



Antwort von iasi:

In Hollywood haben sie doch extra Leute eingestellt die nichts anders machen wie die Kameras und der Rest der Film Ausrüstung zu warten und zu pflegen. Reparieren muss sicher kein Kameramann, höchstens sein Assistent bei ganz kleinen Budgets.

Da muss eine Kamera gar nicht defekt sein um schlechte Aufnahmen damit machen zu können.
Es gab mal einen DP, der vom Negativ kam und meinte, er würde die Alexa auch immer 1 Blendenstufe überbelichten.
Oder der Red-Owner, der versehntlich die ISO2000 vom LowLight-Shot vom Vortag, weiter nutze und bei eigentlich reichlich Licht, unterbelichtete.

Einarbeiten ist notwendig und zeitaufwendig.
Viele scheuen es und bleiben bei ihrer gewohnten Kamera - oder wecheln vom Negativ zur Alexa, weil dies ihnen noch am einfachsten macht.



Antwort von TonBild:


Einarbeiten ist notwendig und zeitaufwendig.
Viele scheuen es und bleiben bei ihrer gewohnten Kamera

Besonders der erste Satz ist sehr wichtig. Viele Leute hier denken, sie können sich einfach eine moderne professionelle Kamera, die sie noch nicht kennen, leihen oder kaufen um dann sofort damit tolle Filme zu drehen. Das wird aber nur den wenigsten gelingen.

Wenn hier bei slashCAM immer wieder über neue Kameras berichtet wird, so darf man nicht vergessen, dass man diese erst mit all ihren Macken und Fehlern kennen lernen muss um sie bei einer großen Produktion zuverlässig einsetzen zu können.

Ich selbst musste mal kurzfristig mit der Kamera eines Kollegen filmen. Ich habe sehr lange gebracht bis ich den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt einstellen konnte. Und auch das erst, als ich die spezielle kryptische Tastenkombination durch die Bedienungsanleitung wusste.



Antwort von 7nic:

Bei all den erfahrenen DITs und Kameraassis, die zur Verfügung stehen, ist es doch mittlerweile völlig egal auf welcher Kamera man dreht... von der Bedienung her. Und ein Tag Kameratest reicht doch meist um einen groben Eindruck einer Kamera zu bekommen. Letztlich nimmt man die Kamera deren Workflow am besten zur Produktion passt - und zu den subjektiven Präferenzen (also Einbildungen) des DoPs. Ich rede jetzt natürlich nur von den gängigen Cinekameras (Arri, Red, Sony, Panavision).



Antwort von iasi:

Ein Tag reicht sicherlich nicht.
Gerade weil man den Workflow in die Tests mit einbeziehen muss.

Eine Beurteilung anhand des Vorschaumonitors greift jedenfalls zu kurz.
Mal kurz das Raw entwickeln, reicht auch nicht.

Also ich kann gut verstehen, dass viele bei der Alexa bleiben, obwohl sie eigentlich für 4k nicht mehr taugt.
"Da weiß man, was man hat" und raus bekommt. Bei einer neuen Kamera dauert es lange, bis man's weiß.



Antwort von 7nic:

Ein Tag reicht sicherlich nicht.
Gerade weil man den Workflow in die Tests mit einbeziehen muss.

Eine Beurteilung anhand des Vorschaumonitors greift jedenfalls zu kurz.
Mal kurz das Raw entwickeln, reicht auch nicht.

Also ich kann gut verstehen, dass viele bei der Alexa bleiben, obwohl sie eigentlich für 4k nicht mehr taugt.
"Da weiß man, was man hat" und raus bekommt. Bei einer neuen Kamera dauert es lange, bis man's weiß.

Dafür gibt's Menschen, die sich mit den Workflows, der Bedienung, den Problemen, Vorzügen und Eigenheiten der Kameras auf's Beste auskennen. Frag doch etwa mal den Valentino hier aus dem Forum, da hätte ich überhaupt keine Bedenken auch mit einer Kamera zu drehen, die ich zuvor noch nie gesehen habe... Du musst letztlich nur schauen, ob du den Look, den du erreichen möchtest auch hin bekommst... und da sind doch die Sensoren und die Optiken nur ein wenig entscheidender Faktor... wenn du jetzt eine Alexa, Weapon oder F55 oder auch C700 zur Auswahl hast...



Antwort von Bergspetzl:

und dann fiel die Kamera aus. Bauen wir sie doch mal schnell um, wir haben ja 5 in Spare. Dauert nur 45min. Wenn alles gut geht. Verdammt. Warum hat denn jetzt der Funk keinen Kontakt mehr? Und warum ist da denn jetzt ein Delay ...?

hast du eigentlich eine Vorstellung, was heute bei einer Produktion an so einer Kamera hängt. Hete wird das Signal am set ja schon oft direkt in live CGI eingebunden, in drei Zelte gestream etc.

http://d2rormqr1qwzpz.cloudfront.net/ph ... kyfall.jpg

Da baust du nicht mal eben die Kamera um. Wenn du Budget oder Indyfilmer bist - gebe ich dir recht. Wenn aber 45 bezahlte Teammitglieder warten weil du eine Ursa austauschen musst, dann kannst du dir dein gespartes Geld in den *** schieben. Dein Schaden betrug gerade das x-Fache.

Ach verdammt, jetzt steht auch noch der Hauptdarsteller auf und geht. So ein Kindergarten murmelt er. Drehschluss heute Jungs. Wie erklär ich das bloss der Versicherung. Ich wollte doch nur ein paar Euro sparen...



Antwort von Bergspetzl:

Ergänzung: Stell dir vor es tritt ein Teil dieses Szenarios ein. Alleine, dass du dir nachsagen lassen müsstest, dass das jetzt ist weil du sparen wolltest kostet dich deinen Job und wahrscheinlich deine Karriere. Und die hat viel Schweiß gekostet, wenn du auf der Ebene Entscheidungen treffen darfst.

Sollte eine Arri ausfallen, dann sagt jeder: Schicksal. Dann ist's halt so. Er hat eine Arri gemietet, mehr kann er nicht tun. Fällt die Usra aus....tja. Dann ist nicht die Kamera schuld sondern der, der sie angeschleppt hat. Die Folgen wären...und ab dem Punkt wirds eben unrealistisch, da noch einiges Wasser den Fluß herunter fließen wird, bevor das passiert.

Nicht dass ich es ihnen nicht gönnen würde...Aber nur weil es andere Dinge gibt, die dass auch können, fährst du in der breiten Rinne am besten, wenn du dich eben nicht angreifbar machst. Deswegen Arri statt Ursa und Audi statt Dacia wenns drum geht. Verstehste...



Antwort von 7nic:


Nicht dass ich es ihnen nicht gönnen würde...Aber nur weil es andere Dinge gibt, die dass auch können, fährst du in der breiten Rinne am besten, wenn du dich eben nicht angreifbar machst. Deswegen Arri statt Ursa und Audi statt Dacia wenns drum geht. Verstehste...

Nichts gegen Dacia du... du...

Beim Rest muss ich dir Recht geben. Wäre die One nicht am Anfang so verbuggt und unzuverlässig gewesen, Red hätte heute einen deutlich besseren Stand. Alles Vertrauen haben sie sich die letzten Jahre mühsam erarbeiten müssen und sie sind (meiner Meinung nach) noch immer unterrepräsentiert bei den größeren Produktionen - im Vergleich zur Qualität der Produkte. Ich weiß nicht, ob BM da einen ähnlichen Weg gehen kann oder überhaupt will...



Antwort von iasi:

Ein Tag reicht sicherlich nicht.
Gerade weil man den Workflow in die Tests mit einbeziehen muss.

Eine Beurteilung anhand des Vorschaumonitors greift jedenfalls zu kurz.
Mal kurz das Raw entwickeln, reicht auch nicht.

Also ich kann gut verstehen, dass viele bei der Alexa bleiben, obwohl sie eigentlich für 4k nicht mehr taugt.
"Da weiß man, was man hat" und raus bekommt. Bei einer neuen Kamera dauert es lange, bis man's weiß.

Dafür gibt's Menschen, die sich mit den Workflows, der Bedienung, den Problemen, Vorzügen und Eigenheiten der Kameras auf's Beste auskennen. Frag doch etwa mal den Valentino hier aus dem Forum, da hätte ich überhaupt keine Bedenken auch mit einer Kamera zu drehen, die ich zuvor noch nie gesehen habe... Du musst letztlich nur schauen, ob du den Look, den du erreichen möchtest auch hin bekommst... und da sind doch die Sensoren und die Optiken nur ein wenig entscheidender Faktor... wenn du jetzt eine Alexa, Weapon oder F55 oder auch C700 zur Auswahl hast...

es geht doch nicht nur ums Knöpfchenbedienen

schon früher wurden ausführliche Test mit verschiedenen Filmemulsionen gemacht, bevor man losgelegt hat

Der Look entsteht jedenfalls nicht auf dem Vorschaumonitor deiner Kamera - gerade bei den genannten Kameras kommt es darauf an, z.B. den DR optimal auszunutzen und das Verhalten in den Lichtern und Schatten zu kennen.
"Entwickelt" wird das Material dieser Kameras in der Post - daher muss man diese eben in den Kameratest intensiv mit einbeziehen.
Schon eine Red Dragon und Helium verhalten sich sehr unterschiedlich.

Es gibt DPs, die mögen Raw nicht, denn durch die Möglichkeiten in der Post haben sie das Gefühl, sie verlieren die Kontrolle - ganz unrecht haben sie damit nicht, denn noch mehr als beim Negativ, lässt Raw-Material heute enormen Gestaltungsspielraum zu. Den "Look" bestimmt man heute in der Post.



Antwort von Bergspetzl:

Nichts gegen Dacia du... du...

keine Angst. Ich fahre auch keinen Audi...noch nicht mal einen 'Deutschen' ;)



Antwort von 7nic:



es geht doch nicht nur ums Knöpfchenbedienen

schon früher wurden ausführliche Test mit verschiedenen Filmemulsionen gemacht, bevor man losgelegt hat

Der Look entsteht jedenfalls nicht auf dem Vorschaumonitor deiner Kamera - gerade bei den genannten Kameras kommt es darauf an, z.B. den DR optimal auszunutzen und das Verhalten in den Lichtern und Schatten zu kennen.
"Entwickelt" wird das Material dieser Kameras in der Post - daher muss man diese eben in den Kameratest intensiv mit einbeziehen.
Schon eine Red Dragon und Helium verhalten sich sehr unterschiedlich.

Es gibt DPs, die mögen Raw nicht, denn durch die Möglichkeiten in der Post haben sie das Gefühl, sie verlieren die Kontrolle - ganz unrecht haben sie damit nicht, denn noch mehr als beim Negativ, lässt Raw-Material heute enormen Gestaltungsspielraum zu. Den "Look" bestimmt man heute in der Post.

Du schaust zu viele Making-Ofs von High-Budget Produktionen... natürlich kannst du mit der Wahl der Filmemulsion, bzw. deiner digitalen Cine-Kamera und deiner Optiken den Look (stark) beeinflussen. Aber das ist doch erst relevant wenn ab Production Design über Schauspiel, Licht und Auflösung alles schon an ein gestalterisches Maximum stößt...

Für die meisten Produktionen ist es jedoch letztlich fast irrelevant mit welcher Kamera und welchen Optiken gedreht wird, wenn sie nur zuverlässig und praktisch sind. Gesetzt den Fall, dass du dein Set technisch und gestalterisch sauber ausleuchtest.



Antwort von iasi:


Für die meisten Produktionen ist es jedoch letztlich fast irrelevant mit welcher Kamera und welchen Optiken gedreht wird, wenn sie nur zuverlässig und praktisch sind. Gesetzt den Fall, dass du dein Set technisch und gestalterisch sauber ausleuchtest.

ja - und leider sieht man dies dann eben auch.

Es kommt eben sehr wohl auf die Kamera an - wer denkt, es sei irrelevant, macht seine Arbeit eben bestenfalls nur OK.



Antwort von Frank Glencairn:

Ab ner gewissen Liga (Pana, Arri, Red, BM und meinetwegen auch die großen Canons und Sonys) is es wirklich fast egal, solange raw aufgenommen wird.

Da macht jedes Setdesign, jeder Spot, und jede Flag am Set mehr Unterschied.



Antwort von 7nic:


Da macht jedes Setdesign, jeder Spot, und jede Flag am Set mehr Unterschied.

Verdammt, ich muss dir zustimmen. :/



Antwort von iasi:

Ab ner gewissen Liga (Pana, Arri, Red, BM und meinetwegen auch die großen Canons und Sonys) is es wirklich fast egal, solange raw aufgenommen wird.

Da macht jedes Setdesign, jeder Spot, und jede Flag am Set mehr Unterschied.

Da ist die Grenze zu "fix it in Post" aber sehr schnell erreicht.

Wie oben schon gesagt: Selbst Red-Kameras unterscheiden sich erheblich - Dragon und Helium z.B. in den Lichtern.

Gerade ab ner gewissen Liga würde ich eigentlich absolute Kontrolle und optimale Ergebnisse erwarten.
Und dazu muss von der Lichtsetzung über die Kameraeinstellungen bis hin zur Gestaltungs- und Feinarbeit in der Post, das Bildergebnis schon während der Aufnahme klar sein. (Wobei dazu ein Blick auf den Vorschaumonitor eben gerade nicht reicht.)



Antwort von iasi:

bin mal gespannt ob sich daraus eine Disussion entwickelt - und wenn ja, wohin sie führt:

http://www.reduser.net/forum/showthread ... -Hollywood



Antwort von Frank Glencairn:



Da ist die Grenze zu "fix it in Post" aber sehr schnell erreicht.

Wie oben schon gesagt: Selbst Red-Kameras unterscheiden sich erheblich - Dragon und Helium z.B. in den Lichtern.

Gerade ab ner gewissen Liga würde ich eigentlich absolute Kontrolle und optimale Ergebnisse erwarten.
Und dazu muss von der Lichtsetzung über die Kameraeinstellungen bis hin zur Gestaltungs- und Feinarbeit in der Post, das Bildergebnis schon während der Aufnahme klar sein. (Wobei dazu ein Blick auf den Vorschaumonitor eben gerade nicht reicht.)

Wer in der Liga dreht, braucht gewöhnlich nix zu "fixen" in der Post, und bei der typischen Hollywood Produktion haben die Jungs das Thema Licht und Monitoring schon sehr lange im Griff.

Selbst ich hab das alles im Griff, und brauch normal keine Post Fixes - und ich bin meilenweit von Hollywood Produktionen entfernt.



Antwort von 7nic:

Was hast du immer mit deinem Vorschaumonitor? Kein Mensch leuchtet nach einem Vorschaumonitor ein. Es ist geradezu absurd so etwas überhaupt zu betonen.

Und in einem kontrollierten Umfeld geht doch sowieso niemand in die Extrembereiche der möglichen DR... da reicht es zu wissen wie viel Spielraum man hat - und leuchtet danach ein. Und ob ich jetzt in irgendeinem Practical noch den Glühfaden sehe oder nicht - das ist absolut irrelevant.



Antwort von klusterdegenerierung:

Was hast du immer mit deinem Vorschaumonitor? Kein Mensch leuchtet nach einem Vorschaumonitor ein. Es ist geradezu absurd so etwas überhaupt zu betonen.

Aha, wonach denn? Kommt wohl ganz drauf an was mal als Kontrollmonitor bezeichnet, bzw zur Verfügung hat!
Die meißten Profis richten, leuchten und kontrollieren via falsecolor etc über entsprechend hochwertigen Monis aus.
Nur dem Amateur reicht das Kameradisplay!




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update am 24.Juni 2017 - 18:00
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