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DJI Action



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Frage von vobe49:


Hallo zusammen,
ich besitze seit 2 Tagen die neue DJI Action und bin dabei, ihre Stärken/Schwächen auch im Vergleich mit der Gopro Hero 7 zu analysieren. Mit der Gopro hatte ich ja einige Probleme, so dass ich sie entweder zurückgeben oder tauschen werde.

Das Testen der neuen DJI Action wird sicher etwas Zeit in Anspruch nehmen. Was mir aber gleich außerordentlich positiv aufgefallen ist, ist die Ein- und Ausstellzeit. Ein Druck auf den gegen der Hero 7 wesentlich besser funktionierenden Knopf genügt, und die Action ist augenblicklich aus oder an. Hatte die kleine Kamera gestern Abend bei einer Feier mit dabei und habe einige Shots gemacht. Die Bildqualität und Qualität der Stabilisierung nimmt bei schlechter werdendem Umgebungslicht schon recht stark ab; den Vergleich zur Hero 7 werde ich noch machen.

Etwas hat mir heute etwas Kopfzerbrechen gemacht: wenn man die Kamera längere Zeit durchlaufen lassen will/muss, muss sie mit Strom aus einer Powerbank fremdversorgt werden; das funktioniert soweit auch. Nur müsste man, wie bei der Herao 7, dann die Abdeckklappe über der Micro-USB-Schnittstelle abmachen können, weil diese sonst von der Käfig-Halterung verdeckt wird. Ich finde nirgends eine Möglichkeit oder eine Information, ob das überhaupt geht und wenn ja, wie. Hat da jemand eine Information dazu ?
Gruß vobe49



Antwort von DAF:

Was für mich sehr interessant und ggf. ein Kauf-/Nicht-Kauf Kriterium ist:
Kann die Cam bei 4K50 auch während der Aufnahme ein Live-Vorschaubild an die App übertragen?
Bist du mit deinen Tests schon soweit, dass du weißt ob"s geht oder nicht?

Danke & Grüße



Antwort von vobe49:

Hallo DAF,
habe gegenwärtig nicht viel Zeit für ausgiebige Tests, deren Ergebnisse vor allem den Ausschlag für meine Entscheidung geben sollen, ob ich die Hero 7 oder die Osmo Action wieder zurückgebe bzw. verkaufe.
Zu deiner Frage aber so viel aber auf die Schnelle:
Die App funktioniert sowohl mit meinem Osmo Pocket als auch mit der DJI Action auf meinem Samsung S7 erst mal etwas hakelig. Die Freischaltung gelang auch bei mir nicht auf Anhieb; irgendwie geht es etwas durcheinander und auf einmal lief es; genau wie in einem YT-Video gezeigt; dort war es auch so. Es kommt ab und an die Information, dass die Verbindung nicht hergestellt werden konnte; und dann geht es urplötzlich doch. Man darf auf jeden Fall nicht vergessen, am Handy Bluetooth und GPS zu aktivieren. Wenn die Verbindung da ist, läuft sie recht stabil.

Ich habe getestet, ob das Kamerabild während der Aufnahme mit 4K 50p auf dem Handy da ist und ja, es ist definitiv da. Die Verbindung stand und war auch bei der auf die Schnelle ausprobierten Entfernung von 12 m noch stabil.

Die Frage, ob man die Abdeckung an der Schnittstelle wie bei der Gopro abmachen kann, ist für mich wichtig; ich sehe gegenwärtig leider keine Möglichkeit wie bei der Hero7. Ich kanns mir aber kaum vorstellen, denn dann wäre der Käfig eine Fehlkonstruktion. Werde mich mal an den Support wenden. Wenn du weitere Fragen hast - ich tue was ich kann !
Gruß vobe49








Antwort von DAF:

vobe49 hat geschrieben:

Ich habe getestet, ob das Kamerabild während der Aufnahme mit 4K 50p auf dem Handy da ist und ja, es ist definitiv da. Die Verbindung stand und war auch bei der auf die Schnelle ausprobierten Entfernung von 12 m noch stabil.
Super - vielen Dank für die Info.



Antwort von powerjuice:

Um die Eingangsfrage mal zu beantworten:
Ja, die Klappe "USB-C-Abdeckung" kann man entfernen. Einfach seitlich, mit etwas Kraftaufwand, abziehen.

Gruß
powerjuice



Antwort von StanleyK2:

powerjuice hat geschrieben:
Um die Eingangsfrage mal zu beantworten:
Ja, die Klappe "USB-C-Abdeckung" kann man entfernen. Einfach seitlich, mit etwas Kraftaufwand, abziehen.

Gruß
powerjuice
Wieder ansetzen ist etwas tricky ( gibt es bei YT sogar ein Video), aber letztlich auch ganz einfach.

Zudem gibt es Ersatzabdeckungen (Verlust / Bruch) bei dji als Zubehör.



Antwort von vobe49:

Die DJI Osmo Action habe ich bei einem kürzlichen Urlaub auf den Malediven nun auch unter Wasser beim Schnorcheln intensiv testen können. Hatte sie dort ohne Tauchgehäuse im Einsatz. Da ich 2017 mit der Gopro Hero 7 wie berichtet UW viele Probleme hatte, von denen auch andere User berichtet haben, ist meine Einschätzung vielleicht für den Einen oder Anderen von interesse.
Zuerst einmal: es gab auch bei recht intensiver Nutzung keinerlei Dichtheitsprobleme an der Schnittstellenklappe und am Akku -
aber: Vorsicht beim Einsatz von ND-Filtern beim Einsatz unter Wasser. Ich nutze welche von SKYREAT.

Wenn man das Linsenschutzglas abschraubt kann es passieren, dass der hauchdünne Nullring sich minimal verschiebt und man das nicht gleich mitbekommt. Die Fertigungstoleranzen der obigen ND-Filter-Gehäuse scheinen minimal von den original DJI Osmo Action-Kappen abzuweichen, denn es bildete sich bei jedem Einsatz eines solchen ND-Filters ein Dunstschleier auf der Scheibe. Ich habe dann auf diese ND-Filter verzichtet, und da war das Problem dann nicht mehr präsent. Werde das dem DJI Support auch mitteilen und sehen, wo ich Ersatz-Null-Ringe herbekomme.
Wirklich hervorragen ist der einstellbare UW-Weißabgleich - besser bekommt man das auch per Hand nicht hin.
Wirklich begeistert aber war ich von der Bereitschaftsfunktion, in der man die Osmo Action durch kurzen Druck auf den An/Aus-Button versetzen kann. Während die Hero 7 in dieser Funktion kräftig Strom verbraucht hat, konnte ich bei der Action keinerlei Akku-Ladungsverlust feststellen. Selbst nach Schnorcheltouren von 1,5 bis 2 h hatte der Akku noch eine Restladung von 30 ... 70 % (beim Filmen in 4k 50p) und das fand ich richtig gut. Da die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus ohne nennenswerte Zeitverzögerung losfilmt und 3 sec. nach Beendigung der Aufnahme wieder aus geht, verpasst man keine wichtige Szene und kommt lange mit dem kleinen Akku aus.

Während unseres Aufenthalts war es an vielen Tagen ungewöhnlich windig - ich sage dazu immer Schwabbelwasser - zum Filmen nicht so toll (da beneide ich immer die Taucher). Der Stabi leistet aber so gute Arbeit, dass selbst das kein Problem war.

Die Kamera empfand ich als "gutmütiges Arbeitspferd - immer da wenn man sie brauch und ohne Ärger zu machen". Hier mal zwei Fotos - wobei ich der Meinung bin, dass die Action deutlich bessere Videos als Fotos macht.



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

Grüße,
Auf Achse




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