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Canon XC10 - Erfahrungen mit Low-Light



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Frage von Wiegand:


Hallo,
Ich interessiere mich für die Canon XC10, habe auch einige Reviews (auch hier die Einschätzung der Slashcam-Redakteure) gelesen und einige Videos, bzw. Footage im Internet gesehen. Ich benötige die Kamera für ENGENG im Glossar erklärt / Run&Gun der anspruchsvolleren Art.
Kann mir jemand, der Erfahrung mit der Kamera hat, etwas zum Low-Light-Verhalten erzählen? Wobei ich Low-Light als "decent Light" (schlechte Beleuchtung, wenig Kontraste, etc.) verstehe und nicht als Versuch im Dunkeln zu filmen. Es gibt leider Aufnahmesituationen, wo ich keinerlei Zusatzbelichtung verwenden kann/darf...

Bitte keine Verweise auf Charts, Kennzahlen, etc. sondern nur konkrete Erfahrungen, gern zu Aufnahmen in (schlecht beleuchteten Räumen wie Kneipen, Kirchen, etc.).

Wenn es sogar jemanden gäbe, der über Erfahrungen mit der XC10 UND der PXW X70 verfügt und die Canon in Low-Light in Relation zu der Sony setzen könnte, wäre das optimal.

Vorab vielen Dank!



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand,

wir haben die XC10 gerade in einem AGDOK Kameratest unter Beteiligung von Slashcam getestet, die Testergebnisse brauchen aber noch etwas bis zur Veröffentlichung, da der Test noch nicht abgeschlossen ist. Vorab kann ich dir folgendes verraten: Die XC10 hat angesichts ihres 4K 1 Zoll Sensors ein recht ordentliches Lowlightverhalten, vor allem weil der CodecCodec im Glossar erklärt und vermutlich auch die Rauschunterdrückung gut ist. Mir persönlich würde dies aber nicht reichen, da das fest verbaute Objektiv nur bei weitester Weitwinkeleinstellung BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 hat, je mehr man reinzoomt, desto geringer die BlendeBlende im Glossar erklärt, bis man bei 5,6 landet. Faktisch hat man also eine konstante BlendeBlende im Glossar erklärt 5,6 wenn man zoomen will und muss die ISO Zahl sehr hochdrehen oder man filmt nur im Weitwinkel.
Die Auflösung ist trotz hoher DatenrateDatenrate im Glossar erklärt bei feinen unterbelichteten Bilddetails nicht so toll und sieht nicht wie 4K aus. Desweiteren ist das Display zu klein und der Sucherlupenaufsatz zu gering in der Vergrößerung und hat eine unergonomische Form, so dass man manuelles Scharfstellen vergessen kann. Gleichzeitig ist der Autofokus nicht so toll.

Die PXW X70 haben wir vor zwei Jahren gestestet und fanden das Bild von den Farben zwar schön, aber der Kontrastumfang ist viel zu gering, man fühlt sich an alte HD Videocams erinnert, ich würde mir sowas heute nicht mehr antun.

Ich würde mir die im November auf den Markt kommende Sony a6500 mit dem 35/1,8 OSS und dem Sigma 19/2,8 Objektiv anschauen. Der Rollingshutter ist ein Problem aber ein Einhandgimbal dürfte helfen.

Auch interessant könnte ein DJI Osmo mit der 5X oder 5XR Kamera sein. Am besten alle Optionen mal ausprobieren.

Viele Grüße
Helge
Hallo,
Ich interessiere mich für die Canon XC10, habe auch einige Reviews (auch hier die Einschätzung der Slashcam-Redakteure) gelesen und einige Videos, bzw. Footage im Internet gesehen. Ich benötige die Kamera für ENGENG im Glossar erklärt / Run&Gun der anspruchsvolleren Art.
Kann mir jemand, der Erfahrung mit der Kamera hat, etwas zum Low-Light-Verhalten erzählen? Wobei ich Low-Light als "decent Light" (schlechte Beleuchtung, wenig Kontraste, etc.) verstehe und nicht als Versuch im Dunkeln zu filmen. Es gibt leider Aufnahmesituationen, wo ich keinerlei Zusatzbelichtung verwenden kann/darf...

Bitte keine Verweise auf Charts, Kennzahlen, etc. sondern nur konkrete Erfahrungen, gern zu Aufnahmen in (schlecht beleuchteten Räumen wie Kneipen, Kirchen, etc.).

Wenn es sogar jemanden gäbe, der über Erfahrungen mit der XC10 UND der PXW X70 verfügt und die Canon in Low-Light in Relation zu der Sony setzen könnte, wäre das optimal.

Vorab vielen Dank!



Antwort von prandi:

@Helge
Wenn du das Display kritisierst darfst du aber nicht die Sony6500 erwähnen..wenn es ähnlich ist wie das der A6300... denn das ist wirklich besch....
Die Lupe ist wirklich nicht gut, und ein Lowlight Wunder ist sie auch nicht.
Aber Grundsätzlich bin ich immer noch sehr zufrieden mit der X10 .
Unterbelichtete Aufnahmen ....Hmm..was soll ich dazu sagen?! Ist echt blöd wenn du soviele unterbelichtete Aufnamen machst..sorry.
Aber du hast Recht , einfach mal Testen.








Antwort von Helge Renner:

Hallo prandi,

Die Sony hat in der Tat kein gutes Display, aber der Sucher ist besser und der AF auch, damit hat man zwei Alternativen, die man bei der XC10 so nicht hat.

Dein Kommentar zu meiner Anmerkung zur Unterbelichtung finde ich schwach. Hast du es nötig, auf meine Filmaufnahmen zu schließen, weil ich die von dir geschätzte XC10 nicht so empfehlenswert finde? Vielleicht liest du nochmal meinen Text, darin steht, dass wir die XC10 getestet haben. Gewöhnlich testet man auch Über- und Unterbelichtung. Bei einer Kamera, die nur eine Maximalblende von 2,8 bis 5,6 hat, ist das durchaus relevant und Wiegand schrieb ja, dass er run and gun mäßig filmen will. Da wird er vermutlich nicht vorher alles schön ausleuchten können, um Unterbelichtung zu vermeiden, oder wie würdest du seinen Text verstehen?

Beste Grüße
Helge
@Helge
Wenn du das Display kritisierst darfst du aber nicht die Sony6500 erwähnen..wenn es ähnlich ist wie das der A6300... denn das ist wirklich besch....
Die Lupe ist wirklich nicht gut, und ein Lowlight Wunder ist sie auch nicht.
Aber Grundsätzlich bin ich immer noch sehr zufrieden mit der X10 .
Unterbelichtete Aufnahmen ....Hmm..was soll ich dazu sagen?! Ist echt blöd wenn du soviele unterbelichtete Aufnamen machst..sorry.
Aber du hast Recht , einfach mal Testen.



Antwort von Wiegand:

Hallo Helge,

Vielen Dank für Deine Ausführungen! Mir ist klar, dass sich bei einem 2,8-5,6 Objektiv - je nach BlendeBlende im Glossar erklärt - das Low-Light-verhalten relativiert. 2,8 durchgängig wäre natürlich toll, aber ist halt nicht...

Beim XC10 gefällt mir der C-Log-Workflow und der - im Verhältnis zu anderen Kameras - verhältnismäßig zuverlässige Autofokus, der für mein Anforderungsprofil mehr als brauchbar sein soll. Der Clou ist in diesem Fall das begrenzte Budget - mehr als 3.000 EUR (komplett mit Audio, Rig, etc.) sind nicht machbar. 3,5 K für eine a7s ii wären vielleicht auch noch erreichbar, aber der Autofokus ist da unterirdisch. Und für eine drehfertige FS5 reicht mein Budget nicht - bei weitem nicht. Was tun?

Halbwegs gutes Low-Light-Verhalten, ein solider AF (wie zur Zeit nur Canon mit DPAF anbietet), akzeptable Ergonomie und Haptik (bitte nicht die Sony-Kleinkameras, die unter Produktionsbedingungen unkontrollierbar überhitzen/abschalten), dann landet man schnell bei weit über 4.5 TEUR.

Mir würde eigentlich - vom Low-Light-Verhalten her - eine gx80 reichen. Mit akzeptablen Werten bis fast ISO 6400, ist das kleine Ding sogar besser (vom Detail her) als die 5Dm4...;-) Selbst gesehen und nicht schlecht gestaunt...
Aber der teilweise wild pumpende AF (kein Vergleich zu Canons DPAF), ist fast ein Ausschlusskriterium, da die Kamera in schnell wechselnden und kaum kontrollierbaren Situationen, keinen vernünftigen AF anbietet.

Deswegen bin ich auf 1"-Kameras (planungstechnisch) ausgewichen und hoffe, in diesem Bereich, fündig zu werden. Machbar wäre vielleicht auch noch eine JVC ls300 (da hätte ich sogar Vollformat), aber da verfüge ich über Keinerlei Aussagen zum AF-Verhalten mit Speedbooster und Canon-Linsen. Lichtstark genug wäre diese Kamera für meine Zwecke und an Canon-Festbrennweiten fehlt es mir nicht....

Ach so, "Schnellkochtöpfe" und winzige Abmessungen, die eher etwas für zarte Kinderhände sind, kommen NICHT in Frage...

Ich würde die Kamera gerne testen, kenne aber persönlich niemanden, der sie hat und sie mir für einige Stunden zur Verfügung stellen könnte. Falls jemand hier einen ordentlichen Verleiher kennt, wo man die Kamera für 1-2 Tage mieten kann, so bitte ich um Mitteilung. Das wäre natürlich der direkteste Weg.

BTW: Wie ist das 4K-Material in der Post mit einem halbwegs modernen Windows-Pc, der sonst auch relativ problemlos 4K verarbeitet? (Die Frage bezieht sich auf die relativ hohe Datenrate)

Viele Grüße! Ich bin auf weitere Einschätzungen gespannt...



Antwort von prandi:

@Helge...sorry das mit dem Testen hat ich wirklich überlesen.
Was du am AF auszusetzen hast verstehe ich nicht wirklich..denke aber jeder hat eine eigene Vostellung wie er reagieren soll/darf. Durch das letzt Firmware Update ist der AF wirklich wesentlich besser geworden.
Mir persönlich ist ein"etwas" langsamer Übergang lieber als ein zu schneller sprunghafter.
Und dann würde ich noch dazu sagen das die Gesichtserkennung perfekt funktioniert. Wobei auch noch die Focusierung am Touchscreen auch noch super reagiert.
Also meiner einjährigen Erfahrung nach ist der AF "absolut" kein negativer Punkt in der Arbeit mit der XC10. Genauso wenig wie der Bildschirm.



Antwort von markusG:

Der Clou ist in diesem Fall das begrenzte Budget - mehr als 3.000 EUR (komplett mit Audio, Rig, etc.) sind nicht machbar. 3,5 K für eine a7s ii wären vielleicht auch noch erreichbar, aber der Autofokus ist da unterirdisch. Und für eine drehfertige FS5 reicht mein Budget nicht - bei weitem nicht. Was tun? Hast du dir eigentlich mal andere 1" Camcorder (Sorte Henkelmann) angeschaut? Ich hab mit denen keine Erfahrungen sammeln können, klingen aber nach deinem Anforderungsprofil :)

namentlich
- Panasonic HC-X1
- Sony PXW-X70

Macht vlt die ein oder andere Investion für Rig & Ton überflüssig ;)

Sony z.B.: (Lowlight: )


*edit: ok mea culpa, hattest es im Eingangspost geschrieben^^ sorry



Antwort von sgywalka is back:

Eine etwas verrückte ander Kombi!

Sigma 18-35er-- Adapter--- Panasonic G81.... ) ich lese nix von einem externen Recorder
und was kommt aus der xc 10 eig raus??)
Würde das gehen. Etwas grösser der Sensor, Lichtstarkes Glas, die 81 soll recht zart den Af bringen... man müsste das testen... und Kosten sind geringer und Verwertung besser
( Sigma überlebt die wieder ge-ebayte Cam sicher) ??



Antwort von prandi:

Was kommt raus bei der XC10?

4K video is recorded in a MXFMXF im Glossar erklärt wrapper with bitrates at 305mbit/205mbit at 25p as Intra-Frame (every frame is a keyframe), while HD video is recorded as XF-AVC Long GOP (NTSC: 24p/30p).
The nice thing is the CodecCodec im Glossar erklärt, that has a 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt color subsampling, which means the color-edge crosstalk is much better than with 4:2:0.

Eine etwas verrückte ander Kombi!

Sigma 18-35er-- Adapter--- Panasonic G81.... ) ich lese nix von einem externen Recorder
und was kommt aus der xc 10 eig raus??)
Würde das gehen. Etwas grösser der Sensor, Lichtstarkes Glas, die 81 soll recht zart den Af bringen... man müsste das testen... und Kosten sind geringer und Verwertung besser
( Sigma überlebt die wieder ge-ebayte Cam sicher) ??



Antwort von Wiegand:

@sgywalka is back

Danke für Deine Anregung, die gx80, bzw. g81 schlagen sich für 4/3-Sensoren in Low-Light mehr als passabel. Bildqualität ist (auch gemessen am Preis) erstklassig, keine Frage. Allerdings der pumpende/zuweilen unzuverlässige Panasonic-AF ist nicht das, was ich mir vorstelle. Da soll die XC10 und die PXW weit vorne sein, obwohl die PXW über 2 Jahre alt ist.

Da wüsste ich gerne - falls es möglich ist - wie sich die zwei Cams in Low-Light (vergleichend) verhalten.

Noch eine Frage an XC10-Besitzer: Wie lässt sich das Material editieren? Die Bitraten der XC sind nicht von schlechten Eltern...Mein PC bewältigt problemlos NX1-Material mit dem 180 MB-Hack. Da sollte der Workflow mit der XC10 doch auch machbar sein, oder? Oder ist da die PXW aufgrund des Codecs wieder im Vorteil?



Antwort von prandi:

Hallo Wiegand,

Es sind halt bei 305mbit rel. große Datenmengen, bei 205mbit sind die files deutlich kleiner - aber zum bearbeiten dürften es kein Problem sein für dich.

Gruß
Franz

ev. ein link noch für dich - ist aber noch vor dem letzten Firmware update:

http://gadgetflux.net/canon-xc10-review/



Antwort von Wiegand:

Kannte ich schon, danke @prandi. Habe gerade gesehen, dass das Objektiv der XC nicht parfokal ist - allerdings geht angeblich der Autofokus beim Zoomen "automatisch" mit (im AF-Mode).
Wie bist Du
a. Mit der Qualität der 1080p-Aufnahmen (nicht 4K runterskaliert) zufrieden?
b. Mit dem AF zufrieden?
c. Allgemein mit dem Handling im Alltag (ENG-Situationen) zufrieden?

Danke vorab für Deine Einschätzungen!

@markusG

Die Panasonic kommt erst raus, dazu gibt es noch keine Einschätzungen oder gar Filmaterial. Das Marketinggequatsche / Spezifikationen sind für mich nicht unbedingt Entscheidungsgrundlagen... ;-)
Die PXW ist hoch interessant, eine (für meine Zwecke) erst einmal grundsolide und ENG-bewährte Kamera mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt / 10 intern und der Möglichkeit, sofort Material zu streamen. Die Frage ist nur: Wie schlägt sich die PXW in "decent Low-Light" bzw. wenig Kontrast im Verhältnis zu der XC10?








Antwort von Helge Renner:

Nichts für ungut.

Mein oberflächlicher Eindruck war, dass der AF der a6300 etwas besser war, kann aber ein falscher Eindruck sein. Wiegand sollte das auf jeden Fall testen. Manuell kann man nämlich bei R&G mit der XC10 die Schärfe meiner Erfahrung nach nicht verlässlich einstellen.

VG
Helge
@Helge...sorry das mit dem Testen hat ich wirklich überlesen.
Was du am AF auszusetzen hast verstehe ich nicht wirklich..denke aber jeder hat eine eigene Vostellung wie er reagieren soll/darf. Durch das letzt Firmware Update ist der AF wirklich wesentlich besser geworden.
Mir persönlich ist ein"etwas" langsamer Übergang lieber als ein zu schneller sprunghafter.
Und dann würde ich noch dazu sagen das die Gesichtserkennung perfekt funktioniert. Wobei auch noch die Focusierung am Touchscreen auch noch super reagiert.
Also meiner einjährigen Erfahrung nach ist der AF "absolut" kein negativer Punkt in der Arbeit mit der XC10. Genauso wenig wie der Bildschirm.



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand

Ich habe mit der XC10 bei normalem Glühlampenlicht in der Wohnung gefilmt und fand die f5,6 sehr einschränkend, du solltest das auf jeden Fall ausprobieren.

Der CodecCodec im Glossar erklärt ist auf jeden Fall besser als bei der Sony. Trotzdem sah die a6300 bei low light deutlich besser aus, allerdings war das Vergleichsmotiv eine blaue Stunde am Wasser Einstellung. Da gab es keine Rottöne und vor allem dort haben die Sonys meiner Erfahrung nach Probleme.

Die Farben der XC10 fand ich trotz C-Log nicht so toll, aber das mag Geschmacksache sein. Es sah alles ein wenig magentalastig aus.

Ich würde an deiner Stelle beide Kameras vergleichen. In Berlin kann man sie bei 25p mieten, vielleicht versenden die per Post. Wenn XC10 dann aber vielleicht besser XC15 wegen des Audiomoduls. Wenn a6300 dann besser die a6500 und sowieso einen Einhandgimbal. Oder vielleicht eine gebrauchte Canon C100 oder C300 mit Dual PixelPixel im Glossar erklärt AF. Da bist du preislich nicht viel höher unterwegs als mit den beiden anderen Optionen.

Von der JVC würde ich die Finger lassen, die Farben sehen grauenvoll digital-video-mäßig aus.

Die XC10/15 sollte man in UHD nutzen, das sieht besser als HD aus und gibt mehr Spielraum in der Nachbearbeitung.

Der Anspruch an den Computer ergibt sich aus dem Schnittprogramm. Vielleicht kann dir einer de XC10 Nutzer etwas Material zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Helge
Hallo Helge,

Vielen Dank für Deine Ausführungen! Mir ist klar, dass sich bei einem 2,8-5,6 Objektiv - je nach BlendeBlende im Glossar erklärt - das Low-Light-verhalten relativiert. 2,8 durchgängig wäre natürlich toll, aber ist halt nicht...

Beim XC10 gefällt mir der C-Log-Workflow und der - im Verhältnis zu anderen Kameras - verhältnismäßig zuverlässige Autofokus, der für mein Anforderungsprofil mehr als brauchbar sein soll. Der Clou ist in diesem Fall das begrenzte Budget - mehr als 3.000 EUR (komplett mit Audio, Rig, etc.) sind nicht machbar. 3,5 K für eine a7s ii wären vielleicht auch noch erreichbar, aber der Autofokus ist da unterirdisch. Und für eine drehfertige FS5 reicht mein Budget nicht - bei weitem nicht. Was tun?

Halbwegs gutes Low-Light-Verhalten, ein solider AF (wie zur Zeit nur Canon mit DPAF anbietet), akzeptable Ergonomie und Haptik (bitte nicht die Sony-Kleinkameras, die unter Produktionsbedingungen unkontrollierbar überhitzen/abschalten), dann landet man schnell bei weit über 4.5 TEUR.

Mir würde eigentlich - vom Low-Light-Verhalten her - eine gx80 reichen. Mit akzeptablen Werten bis fast ISO 6400, ist das kleine Ding sogar besser (vom Detail her) als die 5Dm4...;-) Selbst gesehen und nicht schlecht gestaunt...
Aber der teilweise wild pumpende AF (kein Vergleich zu Canons DPAF), ist fast ein Ausschlusskriterium, da die Kamera in schnell wechselnden und kaum kontrollierbaren Situationen, keinen vernünftigen AF anbietet.

Deswegen bin ich auf 1"-Kameras (planungstechnisch) ausgewichen und hoffe, in diesem Bereich, fündig zu werden. Machbar wäre vielleicht auch noch eine JVC ls300 (da hätte ich sogar Vollformat), aber da verfüge ich über Keinerlei Aussagen zum AF-Verhalten mit Speedbooster und Canon-Linsen. Lichtstark genug wäre diese Kamera für meine Zwecke und an Canon-Festbrennweiten fehlt es mir nicht....

Ach so, "Schnellkochtöpfe" und winzige Abmessungen, die eher etwas für zarte Kinderhände sind, kommen NICHT in Frage...

Ich würde die Kamera gerne testen, kenne aber persönlich niemanden, der sie hat und sie mir für einige Stunden zur Verfügung stellen könnte. Falls jemand hier einen ordentlichen Verleiher kennt, wo man die Kamera für 1-2 Tage mieten kann, so bitte ich um Mitteilung. Das wäre natürlich der direkteste Weg.

BTW: Wie ist das 4K-Material in der Post mit einem halbwegs modernen Windows-Pc, der sonst auch relativ problemlos 4K verarbeitet? (Die Frage bezieht sich auf die relativ hohe Datenrate)

Viele Grüße! Ich bin auf weitere Einschätzungen gespannt...



Antwort von Wiegand:

@Helge
Manuell kann man nämlich bei R&G mit der XC10 die Schärfe meiner Erfahrung nach nicht verlässlich einstellen.
Wie ist diese Aussage gemeint? Ist der AF für unkontrllierte Situationen zu schlecht? Ist das Fokussieren in derartige Fälle zu unpraktisch?



Antwort von Wiegand:

@Helge Renner

Vielen Dank für die ausführlichen Aussagen! Der Gedanke mit einer gebrauchten C100 mit DAF-Update schwirrt mir auch durch den Kopf...Was wird derzeit dafür aufgerufen (für ein top-gepflegtes und einwandfrei funktionierendes Gebrauchtgerät)?
Die C100 ist ja in Low-Light und von den Farben her über alle Zweifel erhaben...



Antwort von prandi:

@Helge
Manuell kann man nämlich bei R&G mit der XC10 die Schärfe meiner Erfahrung nach nicht verlässlich einstellen.
so a Schmarrn... Vergiß deine "Tests" und arbeite damit. Und wenn du die Xc10 manuell nicht fokussieren kannst dann ist es besser du Fotgrafierst mit irgendeiner Sony AXYZ
Und wenn dir die Canon Farben nicht gefallen...Sony u. Pana haben die ultimativen Farben mit denen du sicher glücklich wirst :)))

Die C100 ist ganz einfach eine andere Cam, ich hatte sie.
Nur 4K geht halt nicht. Wenn du 4K nicht brauchst dann ist sie absolut Top. Bei weitem nicht so flexibel aber das mußt du wissen .
Mehr schreibe ich hier nicht mehr... Versuche einfach mal zu testen ;)



Antwort von motiongroup:

Von der JVC würde ich die Finger lassen, die Farben sehen grauenvoll digital-video-mäßig aus.
Muss sie auch.. JVC ist mit seinen Modellen auch extra dafür aufgestellt und auch von der bbc in der Zertifizierung für sendetaugliche Geräte..

Ich möchte mich dem anschließen, nach dem Test und einiger Recherche zur Canon haben Kollegen sie im Frühjahr besorgt und das kleine feine hat sich super bewährt.. anfangs hat es nur unter OS X und fcpx Probleme mit der Lesbarkeit der Filmes gegeben.. aber sonst.. top..

http://www.eoshd.com/2016/06/canon-xc10 ... nderrated/



Antwort von didah:

Manuell kann man nämlich bei R&G mit der XC10 die Schärfe meiner Erfahrung nach nicht verlässlich einstellen.

VG
Helge
wieso soll das so sein? wennst mit einem 1zöller nicht manuell schärfen kannst - womit dann?

nichts für ungut...



Antwort von Roland Schulz:

Also ich stelle die "Tests" hier auch langsam in Frage, besonders in Bezug auf die X70! Wenn ich hier lese dass der CodecCodec im Glossar erklärt schlecht sein soll frage ich mich was hier schief geht. In 4K gibt"s mittlerweile auch 100Mbps und wenn ihr mich fragt ist das hier fast über. Der 60Mbps XAVC-L CodecCodec im Glossar erklärt war schon sehr effizient und gut, selbst bei Motiven die fast komplett aus sich bewegendem Wasser bestehen!
Beim Kontrastumfang sind das sicher keine 16 Blenden wie bei ner Red, wenn man aber weiß das Ding zu händeln kann man damit durchaus beeindruckende Sachen machen, es reicht für die meisten Anwendungen, und andere Kameras in der Klasse sind auch nicht besser. Man muss nur aufpassen bei der X70 nicht überzubelichten.

Den AF der X70 würde ich jetzt nicht überbewerten, dafür kann man damit super manuell fokussieren, Sucher und Display sind für die Klasse richtig gut, PeakingPeaking im Glossar erklärt und Lupe kann man auf Custom Keys legen die dann jederzeit abrufbar sind.

Wenn"s noch ne knappe BlendeBlende im Glossar erklärt lichtstärker sein soll geht man auf ne PXW-Z150, die hat zusätzlich noch nen Blendenring und 120fps in FHD, ansonsten sehr ähnlich zur X70! Vom Preis kommt die aktuell auch absolut in Frage!!

Eine a6300/6500 hat mit Abstand den besseren AF und in dieser Reihe mit gewissem Abstand auch das beste Bild, ist wenn man sich eingefuchst hat auch gar nicht so mies in der Bedienung.
Das Display und der Sucher ist in 4K aber unterirdisch da der dunkel geschaltet wird (Produktpolitik). FHD ist weich wie Puder! Zudem gibt"s hier keine ND Filter, dafür ein ausgeprägtes Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt Verhalten. Für eher statische Aufnahmen vom Stativ richtig gut, für Run&Gun ist das mit Gimbal und und und vielleicht aber nicht sooo geeignet!

Ich würde mir die Z150 noch mal zur Brust nehmen...

BTW: 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt kann man eigentlich bei fast allen sich noch am Markt befindlichen Kameras, auch bei der X70, vergessen!!!
Die X70 macht zwar in 4K Oversampling und zeigt eine höhere Auflösung als "der Schnitt" (wirklich schon gut!!), kann da aber kein 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und hat dann sichtbaren Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt Effekt ("sollte" bei der Z150 ebenfalls besser sein).
Viele loben die FHD Qualität der X70, ist auch nicht schlecht, von der Auflösung ist das aber deutlich von der Systemgrenze entfernt, 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt bringt hier nichts!! 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt macht fast nur bei nativ auflösenden 3 Chippern Sinn.
Die 10-bit kann man meines Erachtens hier auch vergessen, dafür ist das Rauschen dann doch zu hoch.



Antwort von Wiegand:

Hallo Roland,

Danke für Deine Einschätzungen! Ich benötige für meine Zwecke grundsätzlich KEINE "Künstlerkamera" - ich bin ganz weit entfernt von einem Star-Kameramann, oder gar von Tarantino - ich muss damit in bestimmten Situationen (auch Postproduktion, Audio, etc.) relativ zügig zu ansehnlichen Ergebnissen kommen. Grading (Log) wäre gut, aber noch lieber sind mir realistische, angenehme Farben out of the box.

Handling ist auch so ein Thema, drehfertige Henkelgeräte wie die PXW X70 / Z150 sind da ebenfalls unstrittig bequemer und effizienter in der Handhabung als eine XC10 oder gar a6300/6500.

Bedenkt man, dass die X70 Live-Streaming ermöglicht, wäre nur noch zu klären gewesen, in wieweit die Sony sich von der XC10 in Low-Light und vom AF her, überhaupt unterscheidet.

Die a6500 wird sicherlich reizvoll, zudem das Overheating jetzt endgültig behoben sein soll. Bedenkt man aber praktischerweise noch zusätzlich benötigtes Audio (+ Mehraufwand Sync), Rig, etc. dann landen wir realistischerweise beim Preis einer Z150 (ca. 3.500 EUR) - um einiges mehr als eine X70 oder XC10.

Es gibt keine eierlegende, drehfertige Wollmilchsau mit S35 und schon gar nicht im Preisbereich bis 3.000 EUR. Deswegen versuche ich, mich im 1"-Bereich zu orientieren, wohlwissend, dass man hier Abstriche im Low-Light-Bereich machen muss. Und hierbei suche ich kein Nachtsichtgerät mit Filmaufnahmefunktion, sondern das für mich geeigneteste Paket für decent Light + halbwegs guter Color Science + zeitlich und ressourcentechnisch akzeptabler Workflow in der Postproduktion.








Antwort von Helge Renner:

Hallo didah,

dass die XC10 Focus PeakingPeaking im Glossar erklärt, Fokus Lupe und AF hat, sollte doch ein deutlicher Hinweis darauf sein, dass man auch bei einem 1 Zoll Sensor mit der Schärfe daneben liegen kann. Ansonsten hätte Canon ja darauf verzichten und ein Fixed Fokus Objektiv einbauen können, bei dem alles von vorne bis hinten scharf ist. Vermutlich hätte Canon ein moderates Weitwinkel gewählt, sagen wir mal 12mm. Da wäre dann bei BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 in HD von 1,7 Meter bis unendlich alles scharf. In 4K muss man noch was abziehen. Klingt nicht so toll, oder?

Propiere es doch am besten selber mal aus, wie gut man mit der XC10 mit/ohne Focus PeakingPeaking im Glossar erklärt manuell scharfstellen kann. Ein guter Vergleich zur XC10 ist die Blackmagic Pocket. Versuch macht klug.

Viele Grüße
Helge


Manuell kann man nämlich bei R&G mit der XC10 die Schärfe meiner Erfahrung nach nicht verlässlich einstellen.

VG
Helge
wieso soll das so sein? wennst mit einem 1zöller nicht manuell schärfen kannst - womit dann?

nichts für ungut...



Antwort von Roland Schulz:

Hallo Roland,

Danke für Deine Einschätzungen! Ich benötige für meine Zwecke grundsätzlich KEINE "Künstlerkamera" - ich bin ganz weit entfernt von einem Star-Kameramann, oder gar von Tarantino - ich muss damit in bestimmten Situationen (auch Postproduktion, Audio, etc.) relativ zügig zu ansehnlichen Ergebnissen kommen. Grading (Log) wäre gut, aber noch lieber sind mir realistische, angenehme Farben out of the box.

Handling ist auch so ein Thema, drehfertige Henkelgeräte wie die PXW X70 / Z150 sind da ebenfalls unstrittig bequemer und effizienter in der Handhabung als eine XC10 oder gar a6300/6500.

Bedenkt man, dass die X70 Live-Streaming ermöglicht, wäre nur noch zu klären gewesen, in wieweit die Sony sich von der XC10 in Low-Light und vom AF her, überhaupt unterscheidet.

Die a6500 wird sicherlich reizvoll, zudem das Overheating jetzt endgültig behoben sein soll. Bedenkt man aber praktischerweise noch zusätzlich benötigtes Audio (+ Mehraufwand Sync), Rig, etc. dann landen wir realistischerweise beim Preis einer Z150 (ca. 3.500 EUR) - um einiges mehr als eine X70 oder XC10.

Es gibt keine eierlegende, drehfertige Wollmilchsau mit S35 und schon gar nicht im Preisbereich bis 3.000 EUR. Deswegen versuche ich, mich im 1"-Bereich zu orientieren, wohlwissend, dass man hier Abstriche im Low-Light-Bereich machen muss. Und hierbei suche ich kein Nachtsichtgerät mit Filmaufnahmefunktion, sondern das für mich geeigneteste Paket für decent Light + halbwegs guter Color Science + zeitlich und ressourcentechnisch akzeptabler Workflow in der Postproduktion. ...so hatte ich das verstanden, deshalb der Fingerzeig Richtung Z150 - jetzt nochmal - schau Dir die Z150 nochmal genau an!!!
Ich selbst habe neben ner a6300 ne X70, das ist schon ne richtig tolle Kamera. Paul Anderegg hat z.B. die X70 und die Z150 und bescheinigt der Z150 neben anderen ebenfalls knapp 1 BlendeBlende im Glossar erklärt weniger Rauschen obenrum - ich denke das ist Deine Kamera!!!



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand,

du solltest wirklich versuchen, alle in Frage kommenden Kameras im Hinblick auf Ergonomie, AF, Low Light, Dynamic, Ton und Farben (direkt aus der Kamera oder via Log-LUT testen). Selbst wenn dich das etwas Geld für eine Tagesreise in eine Stadt mit einem Verleiher, der alle Kameras da hat kostet, wäre es gut investiert, denn es wäre erheblich günstiger, als aufgrund von gut gemeinten Empfehlungen anderer Leute, mich eingeschlossen, die für dich falsche Kamera zu kaufen.

VG
Helge
Hallo Roland,

Danke für Deine Einschätzungen! Ich benötige für meine Zwecke grundsätzlich KEINE "Künstlerkamera" - ich bin ganz weit entfernt von einem Star-Kameramann, oder gar von Tarantino - ich muss damit in bestimmten Situationen (auch Postproduktion, Audio, etc.) relativ zügig zu ansehnlichen Ergebnissen kommen. Grading (Log) wäre gut, aber noch lieber sind mir realistische, angenehme Farben out of the box.

Handling ist auch so ein Thema, drehfertige Henkelgeräte wie die PXW X70 / Z150 sind da ebenfalls unstrittig bequemer und effizienter in der Handhabung als eine XC10 oder gar a6300/6500.

Bedenkt man, dass die X70 Live-Streaming ermöglicht, wäre nur noch zu klären gewesen, in wieweit die Sony sich von der XC10 in Low-Light und vom AF her, überhaupt unterscheidet.

Die a6500 wird sicherlich reizvoll, zudem das Overheating jetzt endgültig behoben sein soll. Bedenkt man aber praktischerweise noch zusätzlich benötigtes Audio (+ Mehraufwand Sync), Rig, etc. dann landen wir realistischerweise beim Preis einer Z150 (ca. 3.500 EUR) - um einiges mehr als eine X70 oder XC10.

Es gibt keine eierlegende, drehfertige Wollmilchsau mit S35 und schon gar nicht im Preisbereich bis 3.000 EUR. Deswegen versuche ich, mich im 1"-Bereich zu orientieren, wohlwissend, dass man hier Abstriche im Low-Light-Bereich machen muss. Und hierbei suche ich kein Nachtsichtgerät mit Filmaufnahmefunktion, sondern das für mich geeigneteste Paket für decent Light + halbwegs guter Color Science + zeitlich und ressourcentechnisch akzeptabler Workflow in der Postproduktion.



Antwort von Wiegand:

Hallo Roland,

Die Z150 hat die Menue-Einstellungen oben drauf...Nicht so toll...Ist die Kamera auf Stativ, da braucht man eine Leiter, um an das Menue zu kommen...:-( - Punkt 1
Punkt 2 - Kein Touchscreen.
Punkt 1 + 2 = Elementare (und in der heutigen Zeit selbstverständliche) Bedienelemente wurden bei der Z150 (für meine Zwecke und Arbeitsweise) suboptimal gelöst.



Antwort von Roland Schulz:

Hallo Roland,

Die Z150 hat die Menue-Einstellungen oben drauf...Nicht so toll...Ist die Kamera auf Stativ, da braucht man eine Leiter, um an das Menue zu kommen...:-( - Punkt 1
Punkt 2 - Kein Touchscreen.
Punkt 1 + 2 = Elementare (und in der heutigen Zeit selbstverständliche) Bedienelemente wurden bei der Z150 (für meine Zwecke und Arbeitsweise) suboptimal gelöst. Die Menutasten brauchst Du nach dem "Grundsetup" SELTEN, und wenn dann haste die sechs Tasten nach 10 Minuten mit der Kamera blind im Griff (!!), soll heissen die Position wirst du ertasten und los gehts!! Bei ner X70 o.ä. guckt man auch nicht ständig auf den Joystick um festzustellen in welche Richtung man will...
Der Joystick der X70 hat allerdings bei der Displaylupe vielleicht nen Vorteil...

Die Vorliebe für"s Touchscreen kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, "ich" hab bei der X70 in knapp zwei Jahren nicht einmal auf"s Display getippt, weiß gar nicht ob"s überhaupt funktioniert...

Helge hat nicht unrecht, jede Cam einfach mal live ausprobieren, dazu wäre die Photokina sicherlich gut gewesen. ABER: im ersten Eindruck kriegt man seltenst die (teilweise blöden) Eigenarten der Kameras mit, zum anderen findet man viele Dinge nicht sofort.
Ob "die Ehe" funktioniert findet man in der Regel erst nach etwas längerer Zeit raus...



Antwort von DerFilmer:

@Wiegand:

Ich nutze die XC10 jetzt seit ca. Einem Jahr als B-Cam zu meinen beiden C100 (Mk II).

Ich kann nur bestätigen, dass Du die Kamera testen solltest, bevor Du kaufst.

Dass ich insgesamt glücklich mit der Kamera bin hat damit zu tun, dass ich sie nur sehr gezielt einsetze, z.B. Auf dem Ronin-M (traumhaft, auch wegen des geringen Gewichtes) und als Totalekamera (da hat sie ja immerhin noch f 2.8.

Leider hat sie entgegen Deiner Annahme KEINEN DPAF!
Bei guten Lichtverhältnissen ist der AF aber sehr o.k., böse Überraschungen habe ich bei mäßigem Lowlight in etwas schwierigen Lichtsituationen (Sängerin auf Empore In der Kirche / Bühnenshow - beides im Telebereich) erlebt. Da habe ich mich auf den AF verlassen, hat aber gepumpt ohne Ende...

Als A-Cam ist sie ein zweischneidiges Schwert, deshalb mein Tipp oben. Zumindest würde ich mir definitiv einen zusätzlichen Monitor für stationäres Zeugs zulegen. Canon LOG ist zwar für die Post traumhaft, Du siehst halt nur auf dem kleinen Bildschirm nicht mehr viel, wenns grau in grau ist...



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand, kauf dir am besten die hier, dazu das 18-135 STM Objektiv und gut ist:
http://www.ebay.de/itm/Canon-EOS-C100-M ... SwNRdX-ipY



Antwort von Wiegand:

@All,

Herzlichen Dank für die hilfreichen Tipps. Inklusive @Helge Renner, zumindest weiß ich jetzt, was so der Kurs für eine gtebrauchte C100 II ist und da muss ich sagen, das ist ziemlich interessant, zudem ich noch einige EF-Festbrennweiten habe...

Ich werde in den nächsten Tagen jemanden besuchen, wo ich die Möglichkeit habe, die XC10 vs. PXW in der Hand zu halten und einige Testaufnahmen zu machen. Dann wird entschieden. Trotzdem sind Tipps erfahrener Leuite oftmals sehr hilfreich, sie zeigen mir Aspekte auf, die ich uU gar nicht bedacht oder berücksichtigt habe.

Zum Schluss, noch einige Gedanken, die mich im Zuge dieser Suchaktion beschäftigen: Ich bin schon immer Canon-Fan gewesen. Warum? Keine Ahnung...Die Farben, der Flair, was auch immer...Leider hat Canon von der Auflösung und vom Detail her es verpasst, auf Consumer-Kameras, reelles 1080p1080p im Glossar erklärt zu ermöglichen. Aus meiner bescheidenen Sicht, beschämend.

Über 4K wollen wir gar nicht reden, sie sind nicht einmal willens oder in der Lage, eine reelle 1080p-Auflösung anzubieten. Und dieses Gerede über ihre vermeintlich treue Linienpolitik ("vernünftige Aufnahmen erst ab <3.000 EUR" / C-Linie) ist nichts als Ausdruck einer von der Realität längst überholten Hilflosigkeit. Leider...
Ich habe im Laufe der Jahre über 18.000 EUR in Canon-(Foto)Equipment gesteckt. Um jetzt minimum 3.000 EUR in eine reelle 1080p-Canon-Cam investieren zu müssen?

Mich beschleicht das Gefühl, dass das Beste an Canon die Nostalgie ist... ;-)



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand, gerne geschehen.

Wenn du bereits viele Canon Objektive hast fällt die Entscheidung doch nicht so schwer. Schau auf ebay mal unter Suchen, Erweitert nach verkauften C100 II, dann weißt du, für wieviel und wie oft die gehandelt werden. Gut möglich, dass du bei diesem aktuellen Angebot zugreifen solltest. Bei der XC15 bist du kaum günstiger unterwegs und hast keine Dual PixelPixel im Glossar erklärt AF, die a6500 kostet auch 1700 netto, ist noch nicht auf dem Markt und erfordert einiges an Zubehör, so dass du preislich auch in der Region bist. Meiner Erfahrung nach bekommt man keine gute drehfertige Kamera mit ordentlichen Toneingängen für unter 3000 Euro. Bei der C100II bekommst du ein fertiges Paket inklusive internen NDs, Ton und gutem AF. HD reicht für die meisten Dinge doch aus. Erst wenn du seitens eines Senders strengere Vorgaben bezüglich der Farbkompression hast oder ins Kino willst, so solltest du eine Kamera wählen, die das bedient.

Viele Grüße
Helge



@All,

Herzlichen Dank für die hilfreichen Tipps. Inklusive @Helge Renner, zumindest weiß ich jetzt, was so der Kurs für eine gtebrauchte C100 II ist und da muss ich sagen, das ist ziemlich interessant, zudem ich noch einige EF-Festbrennweiten habe...

Ich werde in den nächsten Tagen jemanden besuchen, wo ich die Möglichkeit habe, die XC10 vs. PXW in der Hand zu halten und einige Testaufnahmen zu machen. Dann wird entschieden. Trotzdem sind Tipps erfahrener Leuite oftmals sehr hilfreich, sie zeigen mir Aspekte auf, die ich uU gar nicht bedacht oder berücksichtigt habe.

Zum Schluss, noch einige Gedanken, die mich im Zuge dieser Suchaktion beschäftigen: Ich bin schon immer Canon-Fan gewesen. Warum? Keine Ahnung...Die Farben, der Flair, was auch immer...Leider hat Canon von der Auflösung und vom Detail her es verpasst, auf Consumer-Kameras, reelles 1080p1080p im Glossar erklärt zu ermöglichen. Aus meiner bescheidenen Sicht, beschämend.

Über 4K wollen wir gar nicht reden, sie sind nicht einmal willens oder in der Lage, eine reelle 1080p-Auflösung anzubieten. Und dieses Gerede über ihre vermeintlich treue Linienpolitik ("vernünftige Aufnahmen erst ab <3.000 EUR" / C-Linie) ist nichts als Ausdruck einer von der Realität längst überholten Hilflosigkeit. Leider...
Ich habe im Laufe der Jahre über 18.000 EUR in Canon-(Foto)Equipment gesteckt. Um jetzt minimum 3.000 EUR in eine reelle 1080p-Canon-Cam investieren zu müssen?

Mich beschleicht das Gefühl, dass das Beste an Canon die Nostalgie ist... ;-)








Antwort von Jalue:

Mich beschleicht das Gefühl, dass das Beste an Canon die Nostalgie ist... ;-)

Mit dem Gefühl bist du nicht allein, versichere ich dir als ebenfalls-ehemaliger Canon Fan. Dessen ungeachtet würde ich die XC 10/15 nicht direkt ad acta legen. Klar ist die ein Kompromiss, aber das ist sie zwangsläufig, sind die Benchmarks (relativ großer Sensor, Run+Gun tauglich, günstiger Preis) doch kaum unter einen Hut zu bringen.

Von der C100 würde ich dir aus eigener Erfahrung abraten. Ohne Rigging und wirklich gute Zoomlinse ist die in etwa so ENG-/Run+Gun tauglich wie eine Arri ST aus der Adenauer-Zeit, bzw. noch weniger, denn die hatte wenigstens nen Revolverkopf und nen Sucher, durch den man auch was sehen konnte. Mit nem richtigen ENG-Profizoom landest du aber in einer Preisklasse jenseits der 10K - und nein, ein EF-S 18-135 für 450 Euro wird dir nicht den Tag retten. Aber das ist dir als erfahrener Fotograf (lese ich zwischen den Zeilen) sicher schon klar.

Auch mit der Einschätzung der Schärfenproblematik liegst du richtig, die kann schon bei 1 Zoll und Lowlight on the Edge sein, insbes. im Einmannbetrieb, wenn man noch Dönekens wie Licht und Ton und nervige Protas um die Ohren hat. Immer wieder lustig, wieviele Top-Profis hier so herumlaufen, die bei Run+ Gun mit einer S-35 oder gar Vollformatmühle samt Fotolinsen den Fokus stets auf den Punkt zu setzen vermögen.

Chapeau, ich kenne aus unserem Redaktionsalltag auch solche 'Helden'. Entweder ist die Hälfte jeder Einstellung versaut, weil sie nur nach der Schärfe suchen oder sie drehen halt doch mit F8 und ISO-bis-hinterm-Horizont. Und dann sieht's oft sogar schlechter aus, als mit nem guten Drittelzoll-Henkelmann gedreht :-)



Antwort von Helge Renner:

Hallo Jalue, oder besser Jauli? Die C100II habe ich ins Spiel gebracht, weil sie einen der besten AF hat. Aber vielleicht ist es zu anstrengend, den ganzen Thread zu lesen, wenn man sich gerne nur mal kurz aufregen will...
Mich beschleicht das Gefühl, dass das Beste an Canon die Nostalgie ist... ;-) Mit dem Gefühl bist du nicht allein, versichere ich dir als ebenfalls-ehemaliger Canon Fan. Dessen ungeachtet würde ich die XC 10/15 nicht direkt ad acta legen. Klar ist die ein Kompromiss, aber das ist sie zwangsläufig, sind die Benchmarks (relativ großer Sensor, Run+Gun tauglich, günstiger Preis) doch kaum unter einen Hut zu bringen.

Von der C100 würde ich dir aus eigener Erfahrung abraten. Ohne Rigging und wirklich gute Zoomlinse ist die in etwa so ENG-/Run+Gun tauglich wie eine Arri ST aus der Adenauer-Zeit, bzw. noch weniger, denn die hatte wenigstens nen Revolverkopf und nen Sucher, durch den man auch was sehen konnte. Mit nem richtigen ENG-Profizoom landest du aber in einer Preisklasse jenseits der 10K - und nein, ein EF-S 18-135 für 450 Euro wird dir nicht den Tag retten. Aber das ist dir als erfahrener Fotograf (lese ich zwischen den Zeilen) sicher schon klar.

Auch mit der Einschätzung der Schärfenproblematik liegst du richtig, die kann schon bei 1 Zoll und Lowlight on the Edge sein, insbes. im Einmannbetrieb, wenn man noch Dönekens wie Licht und Ton und nervige Protas um die Ohren hat. Immer wieder lustig, wieviele Top-Profis hier so herumlaufen, die bei Run+ Gun mit einer S-35 oder gar Vollformatmühle samt Fotolinsen den Fokus stets auf den Punkt zu setzen vermögen.

Chapeau, ich kenne aus unserem Redaktionsalltag auch solche 'Helden'. Entweder ist die Hälfte jeder Einstellung versaut, weil sie nur nach der Schärfe suchen oder sie drehen halt doch mit F8 und ISO-bis-hinterm-Horizont. Und dann sieht's oft sogar schlechter aus, als mit nem guten Drittelzoll-Henkelmann gedreht :-)



Antwort von prandi:

Hallo Wiegand,
Du schreibst am Anfang du brauchst die Cam für: "ENG / Run&Gun der anspruchsvolleren Art"
Kann man darüber ev. etwas mehr erfahren - vielleicht kann man sich dann ein besseres Bild von deinen Anforderungen an die Kamera machen.
Ich bin nämlich weit entfernt jemanden eine Camera zu empfehlen wenn sie nicht geeignet ist - auch wenn ich sie selber besitze.
Vielleicht ist es möglich einen kleinen Einblick zu bekomme.

Mfg
Franz



Antwort von Wiegand:

@All,

Ich hatte heute die Möglichkeit, mir die zwei Kameras genauer anzugucken - daneben zum Vergleich noch eine a6300. Low-Light und auch andere Aspekte wie Haptik, Usability (aus meiner Sicht).

Es war bei einem richtig guten Fachmann, der sein Handwerk versteht und sehr gut ausgerüstet ist. Ich besitze zwar auch ein 4K-Bildschirm (low end consumer), aber heute stand ich vor einem Eizo CG318-4K und musste erst einmal feststellen, was ein guter 4K-Bildschirm ausmacht. Daneben noch ein Samsung UHD 65" Curved TV...Und zum Vergleich ein Full- HD-Display und -TV. Da relativiert sich doch sehr viel...

Es war super interessant und sehr aufschlussreich. Einige hier getroffene Aussagen haben sich bestätigt, es gab allerdings auch eine faustdicke Enttäuschung und das betrifft die A6300.

Ich muss erst einmal meine Eindrücke sacken lassen, ich werde selbstverständlich morgen Nachmittag/Abend darüber berichten. Ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, außer, dass es vermutlich ZWEI Kameras geben wird. :-))

@Prandi

Ich werde mich morgen sehr genau dazu auslassen. Danke für Deine Nachfrage!



Antwort von Wiegand:

Vorab: Danke an alle Nutzer hier für ihre Tipps und Anregungen!

@Prandi
Du schreibst am Anfang du brauchst die Cam für: "ENG / Run&Gun der anspruchsvolleren Art"
Kann man darüber ev. etwas mehr erfahren - vielleicht kann man sich dann ein besseres Bild von deinen Anforderungen an die Kamera machen.
Ich bin Mitte 40 und in der Medizinindustrie tätig. Ich bin ca. 4,5 Monate/Jahr für meine Firma im Ausland unterwegs und fotografiere seit ca. 30 Jahren - ich entspringe einer Fotografendynastie, als Student habe ich bei meinem Vater in den Semesterferien gejobt. Für die Filmerei interessiere ich mich seit ca. 4 Jahren, selbstverständlich als Hobby.
Im Rahmen meiner beruflichen Reisen durch die Welt, fotografiere ich ziemlich viel, seit einem Jahr filme ich auch (NX1 mit einigen Objektiven). Da sich mein Sohn jetzt auch dafür interessiert, möchte ich mein Kamera-Portfolio etwas erweitern. Es geht um Dokumentationen (nichts Gestelltes) rund um Politik, Umwelt und Nachhaltigkeit (Landwirtschaft, Viehhaltung, etc.). Ich reise auch durch Länder, in denen der Begriff Demokratie eine leere Worthülse ist, oftmals herrschen dort auch Krieg und Unruhen. Das Equipment muss möglichst unauffällig sein.
Und in Low-Light / decent Light akzeptabel.

Ich bin Brillenträger und nutze NIE den Sucher sondern Display / Kontrollmonitor. Ist eine Eigenheit von mir...

Ich lege Wert auf eine möglichst exakte Belichtung der Aufnahmen, der Fokus muss sehr präzise sitzen (deswegen in unkontrollierbaren Situationen, benötige ich einen sehr guten AF).

Wenn ich unterwegs bin, nutze ich ein ordentliches Notebook (ca. 1.100 EUR), ist aber eher High-End-Office-Klasse denn Schnitt-PC. Damit kann ich alles in FULL HD bearbeiten, in 4K geht leider wenig bis nichts. Dafür habe ich aber zu Hause extra einen entsprechenden PC (keine High-End-Klasse, aber durchaus machbar).
Daraus ergibt sich, dass ich eine Kamera brauche, die sowohl in 1080p1080p im Glossar erklärt, wie auch in 4K solide Bilder liefert. Für die Bearbeitung unterwegs mit dem Laptop, eher 1080p. Grundsätzlich reicht mir sehr gute 1080p-Qualität, für 4K und Fotografie gibt es ja die NX1. Für meine Firma muss ich auch mit dieser Kamera Sachen filmisch dokumentieren, die teilweise zeitnah in die Firmenzentrale übermittelt werden müssen (nicht zwingend in 1080p1080p im Glossar erklärt, aber das Backup-Originalmaterial muss 1080p1080p im Glossar erklärt sein).

Mein Fazit zu der A6300/A6500

Ich hatte persönlich die Kamera vor einigen Monaten für drei Tage mit in den USA und nachdem sie sich bei 4K-Aufnahmen (Straßenaufnahmen) nach ca, 5 min abgeschaltet hat, habe ich sie nach meiner Rückkehr nach D dem Händler zurückgeschickt. Wenn ich filme, willl ich filmen und habe keinerlei Lust auf Sony-Roulette. Als ich damals gesehen habe, dass wohl noch einige Kamerabesitzer davon betroffen waren, war ich darüber froh, zudem ich nichts von Firmen halte, die unausgegorene/fehlerhafte Beta-Produkte auf den Markt werfen und sich niemals um die Problembehebung kümmern. Sie können sich das Geld bei ihren Fanboys (oder Kunden, denen das egal ist, weil sie eh max. nur 2min-Sequenzen filmen) holen, ich bezahle nur für einwandfreie Ware.

Da ich aber wohl mitbekommen habe, dass das Overheating-Problem in der a6500 behoben sein soll, würde grundsätzlich einem Kauf nichts im Wege stehen. Seit gestern aber, doch: Bei meinem kurzen Einblick in die Funktionalität der A6300 war ich noch nicht dazu gekommen, den 1080p-Modus zu testen, der - wie oben erwähnt - für mich ebenfalls wichtig ist.

Das wurde gestern nachgeholt, mein Gastgeber hat mit Aufnahmen gezeigt. Ich war sprachlos, 1080p1080p im Glossar erklärt war zwar besser als "FullHD" aus einer alten 7D, aber schlechter als eine 70D. Wahnsinn...Pixelmatsche unter Canon-Niveau hatte ich nicht erwartet. Und das bei einer Kamera für 1.000 Euro, die sich als aktueller Quasimaßstab in Sachen Video definiert?
Sollen die Kunden 4K filmen, damit sie brauchbares 1080p1080p im Glossar erklärt erhalten? Nein, nein...Es ist absurd...
So wie es aussieht, ist die a6500m nicht anders, also für mich keine Option. Also, ein Link zum Thema 1080p1080p im Glossar erklärt auf einer a6300:



Die Canon C100 II

Eine ganz tolle Kamera. Ich kam mit ihr auf Anhieb halbwegs zurecht, super in Low-Light, tolle Farben out of the Box und eine (für mich und mein Laptop) hantierbare Datenmenge. Die werde ich mit auf jeden Fall als Weihnachtsgeschenk holen... ;-)
Allerdings wird es mit ihr für Run&Gun (hinsichtlich Anzahl der benötigten Objektive und sonstigem Zubehör) für Reisen etwas schwierig. Aber für zu Hause, ganz prima.

Warum dann nicht die NX1 nutzen?

Ich halte die NX1 für eine der reellsten Hybrid-Kameras, die es überhaupt gibt. Tolle Stills mit viel Dynamik, sehr guter AF (vielleicht nicht ganz so präzise und zuverlässig wie Canons DAF, aber dennoch für mich sehr gut) Videoaufnahmen mit viel Detail und tollen Farben. Und das auch in 1080p.
Aber leider (für meine Zwecke) lichtschwach und mit einigen Usability-Problemen, zumindest für meinen Bedarf...

XC10 vs PXW X70 (nur eine persönliche Einschätzung)

In 1080p1080p im Glossar erklärt hat die PXW (Schärfe, Detail) vielleicht die Nase leicht vorne, Farbgebung gewinnt die XC10, allerdings ebenfalls mit leichtem Vorsprung. In 4K ist die XC10 vielleicht 10% detaillierter als die PXW - ein Fachmann sieht das auf einem guten Bildschirm (Eizo CG318-4K), ich allerdings nur mit der Nase am 4K-Bildschirm und nachdem man mich explizit darauf hingewiesen hat. Auf dem 65"-Samsung-UHD KEINE Unterschiede zu sehen.

Die Datenmenge geht ja aus den Spezifikationen hervor, die XC10 produziert - grob ausgedrückt - das dreifache an Datenmenge von der Sony (in 4K). Zur Editierbarkeit kann ich nichts sagen - der Win-PC, wo wir die Aufnahmen angesehen haben ist eine "Höllenmaschine" neueren Datums, die ziemlich jegliches Material, flüssig und problemlos bearbeitet, sowohl komprimiert, als auch RAW (ich glaube, sogar etwas von zwei Grafikkarten wegen Resolve gehört zu haben).

Low-Light: Vergleichbar, allerdings weist die PXW eindeutig mehr Details bei wenig Kontrasten auf. Die XC wird da ganz schnell sehr "soft" und erinnert an Bildern aus der alten 7D. Dafür scheint die XC etwas stabiler bei dunklen Tönen in Sachen Noise.

Haptik und Usability: Da hat die PXW mal ganz eindeutig die Nase vorne. Der Zoom-Rocker erleichtert einem die Arbeit nicht unerheblich, die benötigten Knöpfe sitzen gleich an der richtigen Stelle. Was man von der XC10 nicht behaupten kann: sie hat ja nur drei Buttons die sich frei belegen lassen, allerdings nicht mit ShutterShutter im Glossar erklärt, WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt oder Blende. Ein NoGo für mich in schnellen Situationen - da geht es nicht, dass man ins Menue muss. Fazit: die XC10 hat zu wenig Buttons für zu viele Funktionen, die man dringend bräuchte (mit den ND-Filtern geht es ja auch nicht anders).
Das Zoomen mit der xc10 empfinde ich ebenfalls als mühselig, Präzision in Run&Gun-Situationen wird da sogar für einen Geschicklichkeitsartisten zum Glücksspiel...Ganz anders die PXW...

Wenn wir schon beim ZoomZoom im Glossar erklärt sind: Im Telebereich muss man am ZoomZoom im Glossar erklärt wie ein Orgelmann drehen, wenn man die gewünschte BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt erreichen möchte. In R&G ebenfalls ein NoGo.

Die Rauschreduktion schlägt bei der XC oberhalb von ISO 3200 scheinbar gnadenlos zu, je nach Motiv und Ambiente, können da die Aufnahmen relativ übel aussehen.

Objektiv von der PXW ist F2,8 - F4,5, das von der Canon ist F2,8 - F5,6. Im Telebereich ein nicht zu unterschätzender Nachteil für die XC.

Zudem bietet die PXW die Möglichkeit, live zu streamen, SDISDI im Glossar erklärt, etc. Audio ist bei der PXW sehr gut, eine mit entsprechender Audiolösung ausgestattete XC15 (die aufgrund dessen mit der PXW vergleichbar wäre) hatte ich gar nicht in der Hand, sondern nur die XC10. Der Bekannte, bei dem ich mir die Kameras angesehen habe sagte, dass sich die PXW weltweit hervorragend verkauft, viele Produzenten, Journalisten und Sender hätten sie im Portfolio - insgesamt ein grundsolides Arbeitspferd, das mit dem richtigen Mann hinter der Linse, weitaus mehr als R&G darstellt. Er hat mir dazu einen Link gegeben (ist nicht die PXW, aber die technisch identische AX100):



AF: Bei der PXW in etwa 15-20% unpräziser als bei der XC10, aber insgesamt wesentlich akzeptabler als bei irgendeiner Panasonic. Übrigens: die alte A5100 (die ich aufgrund von Overheating für 150,- EUR von einem erbosten Privatmann erstanden habe, hat eines der besten AF- und Touch-AF-Systeme der Branche - unglaublich präzise, kaum pumpend, top-präzise Focus-Transition)

Fazit: Zu 95% wird es die PXW, die Vorteile für meine Arbeitsweise sind hier erdrückend. Bei vergleichbarer Bildqualität und Low-Light-Verhalten, ist das Zurechtkommen mit der Kamera entscheidend. Und das, obwohl ich eigentlich eher Canon-Fan bin, gerade weil die Arbeit damit Spaß macht. Aber eben nicht mit der XC10 und meiner Arbeitsweise.



Antwort von Darth Schneider:

Nicht lange überlegen. Ich würde mich an deiner Stelle für die Sony X 70 entscheiden. Oder gleich für eine Fs7 wenn du das Budget hast, so viel grösser ist die nicht. Aus dem Hause Canon finde ich zum filmen nur super was den Buchstaben C vor der Modelnummer trägt. C100 bis C300 die anderen kenne ich nicht und diese xc10 gefällt mir nicht mit dem gebastelten Aufsetzsucher.



Antwort von Helge Renner:

Hallo Wiegand, danke für die Ausführliche und lesenswerte Konklusion deiner Kamerasuche!

Den HD Modus der A6300 haben wir nicht getestet, weil wir vorher wussten, wie schlecht er ist. Es ist erstaunlich, dass dieses Problem so verbreitet ist, auch die GH4 und die A7RII haben es. Persönlich sehe ich bei 100 Mb/s kein Problem darin, in UHD zu filmen, selbst wenn das Ausgabeformat HD ist, was ja meistens der Fall ist. Mir gefällt die dadurch erreichbare Qualitätsverbesserung samt Möglichkeiten ins Bild zu croppen (praktisch R&G bei Interviews) und einer nachträglichen Bildstabilisierung oder Fahrten durchs Bild.

Der Auflösungsabfall der XC10 in den Schatten ist uns auch aufgefallen.

Die PXW X70 finde ich vom Bild her digitalvideomäßiger als die XC10 oder A6300, aber das ist Geschmacksache.

Bezüglich der Anforderungen von Codecs an die Hardware muss man zwischen Bitrate und Compressionsverfahren und Schnittprogramm unterscheiden. Bei der Bitrate ist die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt der Festplatten entscheidend. Die h264 Codecs haben meist eine vergleichsweise kleine Bitrate dank der sehr komplexen Codierung. Für die Decodierung ist die CPU entscheidend. h264 braucht viel Rechenpower. Schlussendlich sind Schnittprogramme unterschiedlich effizient im Umgang mit verschiedenen Codecs. FCPX kann ausreichen flüssig mit UHD h264 umgehen, auch auf einem 3 Jahre alten Macbook Pro. Premiere CC (vor zwei Jahren) nicht ganz so gut, bei Resolve braucht man einen richtig fetten stationären Rechner. Vielleicht probierst du das UHD Material deiner Wahl nochmal mit deiner Verfügbaren Hard- und Software aus.

Beste Grüße
Helge
Vorab: Danke an alle Nutzer hier für ihre Tipps und Anregungen!

@Prandi
Du schreibst am Anfang du brauchst die Cam für: "ENG / Run&Gun der anspruchsvolleren Art"
Kann man darüber ev. etwas mehr erfahren - vielleicht kann man sich dann ein besseres Bild von deinen Anforderungen an die Kamera machen.
Ich bin Mitte 40 und in der Medizinindustrie tätig. Ich bin ca. 4,5 Monate/Jahr für meine Firma im Ausland unterwegs und fotografiere seit ca. 30 Jahren - ich entspringe einer Fotografendynastie, als Student habe ich bei meinem Vater in den Semesterferien gejobt. Für die Filmerei interessiere ich mich seit ca. 4 Jahren, selbstverständlich als Hobby.
Im Rahmen meiner beruflichen Reisen durch die Welt, fotografiere ich ziemlich viel, seit einem Jahr filme ich auch (NX1 mit einigen Objektiven). Da sich mein Sohn jetzt auch dafür interessiert, möchte ich mein Kamera-Portfolio etwas erweitern. Es geht um Dokumentationen (nichts Gestelltes) rund um Politik, Umwelt und Nachhaltigkeit (Landwirtschaft, Viehhaltung, etc.). Ich reise auch durch Länder, in denen der Begriff Demokratie eine leere Worthülse ist, oftmals herrschen dort auch Krieg und Unruhen. Das Equipment muss möglichst unauffällig sein.
Und in Low-Light / decent Light akzeptabel.

Ich bin Brillenträger und nutze NIE den Sucher sondern Display / Kontrollmonitor. Ist eine Eigenheit von mir...

Ich lege Wert auf eine möglichst exakte Belichtung der Aufnahmen, der Fokus muss sehr präzise sitzen (deswegen in unkontrollierbaren Situationen, benötige ich einen sehr guten AF).

Wenn ich unterwegs bin, nutze ich ein ordentliches Notebook (ca. 1.100 EUR), ist aber eher High-End-Office-Klasse denn Schnitt-PC. Damit kann ich alles in FULL HD bearbeiten, in 4K geht leider wenig bis nichts. Dafür habe ich aber zu Hause extra einen entsprechenden PC (keine High-End-Klasse, aber durchaus machbar).
Daraus ergibt sich, dass ich eine Kamera brauche, die sowohl in 1080p1080p im Glossar erklärt, wie auch in 4K solide Bilder liefert. Für die Bearbeitung unterwegs mit dem Laptop, eher 1080p. Grundsätzlich reicht mir sehr gute 1080p-Qualität, für 4K und Fotografie gibt es ja die NX1. Für meine Firma muss ich auch mit dieser Kamera Sachen filmisch dokumentieren, die teilweise zeitnah in die Firmenzentrale übermittelt werden müssen (nicht zwingend in 1080p1080p im Glossar erklärt, aber das Backup-Originalmaterial muss 1080p1080p im Glossar erklärt sein).

Mein Fazit zu der A6300/A6500

Ich hatte persönlich die Kamera vor einigen Monaten für drei Tage mit in den USA und nachdem sie sich bei 4K-Aufnahmen (Straßenaufnahmen) nach ca, 5 min abgeschaltet hat, habe ich sie nach meiner Rückkehr nach D dem Händler zurückgeschickt. Wenn ich filme, willl ich filmen und habe keinerlei Lust auf Sony-Roulette. Als ich damals gesehen habe, dass wohl noch einige Kamerabesitzer davon betroffen waren, war ich darüber froh, zudem ich nichts von Firmen halte, die unausgegorene/fehlerhafte Beta-Produkte auf den Markt werfen und sich niemals um die Problembehebung kümmern. Sie können sich das Geld bei ihren Fanboys (oder Kunden, denen das egal ist, weil sie eh max. nur 2min-Sequenzen filmen) holen, ich bezahle nur für einwandfreie Ware.

Da ich aber wohl mitbekommen habe, dass das Overheating-Problem in der a6500 behoben sein soll, würde grundsätzlich einem Kauf nichts im Wege stehen. Seit gestern aber, doch: Bei meinem kurzen Einblick in die Funktionalität der A6300 war ich noch nicht dazu gekommen, den 1080p-Modus zu testen, der - wie oben erwähnt - für mich ebenfalls wichtig ist.

Das wurde gestern nachgeholt, mein Gastgeber hat mit Aufnahmen gezeigt. Ich war sprachlos, 1080p1080p im Glossar erklärt war zwar besser als "FullHD" aus einer alten 7D, aber schlechter als eine 70D. Wahnsinn...Pixelmatsche unter Canon-Niveau hatte ich nicht erwartet. Und das bei einer Kamera für 1.000 Euro, die sich als aktueller Quasimaßstab in Sachen Video definiert?
Sollen die Kunden 4K filmen, damit sie brauchbares 1080p1080p im Glossar erklärt erhalten? Nein, nein...Es ist absurd...
So wie es aussieht, ist die a6500m nicht anders, also für mich keine Option. Also, ein Link zum Thema 1080p1080p im Glossar erklärt auf einer a6300:



Die Canon C100 II

Eine ganz tolle Kamera. Ich kam mit ihr auf Anhieb halbwegs zurecht, super in Low-Light, tolle Farben out of the Box und eine (für mich und mein Laptop) hantierbare Datenmenge. Die werde ich mit auf jeden Fall als Weihnachtsgeschenk holen... ;-)
Allerdings wird es mit ihr für Run&Gun (hinsichtlich Anzahl der benötigten Objektive und sonstigem Zubehör) für Reisen etwas schwierig. Aber für zu Hause, ganz prima.

Warum dann nicht die NX1 nutzen?

Ich halte die NX1 für eine der reellsten Hybrid-Kameras, die es überhaupt gibt. Tolle Stills mit viel Dynamik, sehr guter AF (vielleicht nicht ganz so präzise und zuverlässig wie Canons DAF, aber dennoch für mich sehr gut) Videoaufnahmen mit viel Detail und tollen Farben. Und das auch in 1080p.
Aber leider (für meine Zwecke) lichtschwach und mit einigen Usability-Problemen, zumindest für meinen Bedarf...

XC10 vs PXW X70 (nur eine persönliche Einschätzung)

In 1080p1080p im Glossar erklärt hat die PXW (Schärfe, Detail) vielleicht die Nase leicht vorne, Farbgebung gewinnt die XC10, allerdings ebenfalls mit leichtem Vorsprung. In 4K ist die XC10 vielleicht 10% detaillierter als die PXW - ein Fachmann sieht das auf einem guten Bildschirm (Eizo CG318-4K), ich allerdings nur mit der Nase am 4K-Bildschirm und nachdem man mich explizit darauf hingewiesen hat. Auf dem 65"-Samsung-UHD KEINE Unterschiede zu sehen.

Die Datenmenge geht ja aus den Spezifikationen hervor, die XC10 produziert - grob ausgedrückt - das dreifache an Datenmenge von der Sony (in 4K). Zur Editierbarkeit kann ich nichts sagen - der Win-PC, wo wir die Aufnahmen angesehen haben ist eine "Höllenmaschine" neueren Datums, die ziemlich jegliches Material, flüssig und problemlos bearbeitet, sowohl komprimiert, als auch RAW (ich glaube, sogar etwas von zwei Grafikkarten wegen Resolve gehört zu haben).

Low-Light: Vergleichbar, allerdings weist die PXW eindeutig mehr Details bei wenig Kontrasten auf. Die XC wird da ganz schnell sehr "soft" und erinnert an Bildern aus der alten 7D. Dafür scheint die XC etwas stabiler bei dunklen Tönen in Sachen Noise.

Haptik und Usability: Da hat die PXW mal ganz eindeutig die Nase vorne. Der Zoom-Rocker erleichtert einem die Arbeit nicht unerheblich, die benötigten Knöpfe sitzen gleich an der richtigen Stelle. Was man von der XC10 nicht behaupten kann: sie hat ja nur drei Buttons die sich frei belegen lassen, allerdings nicht mit ShutterShutter im Glossar erklärt, WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt oder Blende. Ein NoGo für mich in schnellen Situationen - da geht es nicht, dass man ins Menue muss. Fazit: die XC10 hat zu wenig Buttons für zu viele Funktionen, die man dringend bräuchte (mit den ND-Filtern geht es ja auch nicht anders).
Das Zoomen mit der xc10 empfinde ich ebenfalls als mühselig, Präzision in Run&Gun-Situationen wird da sogar für einen Geschicklichkeitsartisten zum Glücksspiel...Ganz anders die PXW...

Wenn wir schon beim ZoomZoom im Glossar erklärt sind: Im Telebereich muss man am ZoomZoom im Glossar erklärt wie ein Orgelmann drehen, wenn man die gewünschte BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt erreichen möchte. In R&G ebenfalls ein NoGo.

Die Rauschreduktion schlägt bei der XC oberhalb von ISO 3200 scheinbar gnadenlos zu, je nach Motiv und Ambiente, können da die Aufnahmen relativ übel aussehen.

Objektiv von der PXW ist F2,8 - F4,5, das von der Canon ist F2,8 - F5,6. Im Telebereich ein nicht zu unterschätzender Nachteil für die XC.

Zudem bietet die PXW die Möglichkeit, live zu streamen, SDISDI im Glossar erklärt, etc. Audio ist bei der PXW sehr gut, eine mit entsprechender Audiolösung ausgestattete XC15 (die aufgrund dessen mit der PXW vergleichbar wäre) hatte ich gar nicht in der Hand, sondern nur die XC10. Der Bekannte, bei dem ich mir die Kameras angesehen habe sagte, dass sich die PXW weltweit hervorragend verkauft, viele Produzenten, Journalisten und Sender hätten sie im Portfolio - insgesamt ein grundsolides Arbeitspferd, das mit dem richtigen Mann hinter der Linse, weitaus mehr als R&G darstellt. Er hat mir dazu einen Link gegeben (ist nicht die PXW, aber die technisch identische AX100):



AF: Bei der PXW in etwa 15-20% unpräziser als bei der XC10, aber insgesamt wesentlich akzeptabler als bei irgendeiner Panasonic. Übrigens: die alte A5100 (die ich aufgrund von Overheating für 150,- EUR von einem erbosten Privatmann erstanden habe, hat eines der besten AF- und Touch-AF-Systeme der Branche - unglaublich präzise, kaum pumpend, top-präzise Focus-Transition)

Fazit: Zu 95% wird es die PXW, die Vorteile für meine Arbeitsweise sind hier erdrückend. Bei vergleichbarer Bildqualität und Low-Light-Verhalten, ist das Zurechtkommen mit der Kamera entscheidend. Und das, obwohl ich eigentlich eher Canon-Fan bin, gerade weil die Arbeit damit Spaß macht. Aber eben nicht mit der XC10 und meiner Arbeitsweise.



Antwort von otmar:

Ich bereue den Kauf der X70 nicht. Superhandling, super Bild - auch in 4K mit 100 Mbits. Tonsektion mit XLRXLR im Glossar erklärt, 3 ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt eingebaut.
Wenn man nicht auffallen möchte, kann man den Henkel abschrauben (dann halt ohne XLR-Ton).
Gesamthaft: mein bester Kauf seit Jahren!



Antwort von Roland Schulz:

...bei den NLEs EDIUS nicht vergessen, von der Performance sicher das schnellste Programm. EDIUS dekodiert H.264 über kompatible QuickSync fähige CPUs bzw. über deren GPU, das funktioniert u.A. sogar mit nem Macbook unter Windows!
Die Frage ist was man anstellen will, hier und da bieten andere NLEs mehr Möglichkeiten, performanceseitig sehe ich aber keine Alternative.








Antwort von Darth Schneider:

Also meine alte Rx10 macht schon besseres Video als die 7D und die 60D. Ich hatte beide auch, für ein paar Jahre. Dann habe ich beide Canons und alle 4 Linsen verkauft und die durch die Rx10 ersetzt, und die ist was Video anbelangt um Längen besser, ich glaube nicht das die A6300 da schlechter abschneiden soll. Ganz sicher filmt die besser, auch in HD. Auch besser wie die 70D und die 80D denke ich. Da ich ist etwas komisch gelaufen bei deinem HD Test der 6300ter.
Ich finde von deiner Auswahl die X70 die mit Abstand beste Kamera von den dreien. Bleibt abzuwarten wie die Nachfolgerinn der Canon abschneidet. Wenn du so unsicher bist, könntest du noch abwarten.



Antwort von Wiegand:

@Roland

Ja, ich habe Edius im Auge seit 2-3 Jahren, eben weil es den Ruf hat, mit Hardwareanforderungen relativ schonend umzugehen. Ich habe allerdings bisher nie die Zeit gefunden, mich damit zu befassen. Wie ist da die Lernkurve? Tutorials zu verschiedenen Aspekten des Videoschnitts im Internet vorhanden? (Da ist ja die Konkurrenz von Adobe oder Resolve besonders stark es gibt kaum ein Aspekt, wozu es nicht bereits ein Video-Tutorial gäbe...)

@Helge Renner

Lesenswert? Nicht für alle, denn es ist die unmaßgebliche Erfahrung und anschließende Meinung (!) eines einzelnen Nutzers...

Dazu noch einige Anmerkungen: Wenn man von der Technik etwas versteht, aber kein (angeblicher) Freak ist, fällt es heutzutage ziemlich schwer, die Vielfalt zu verfolgen. Die meisten Fachblogger - und ich verfolge sie ALLE - sind furchtbar unkritisch und "pampern" die Hersteller, wo sie nur können.
Kurzum: Sie schreiben und urteilen so, dass es keinem wehtut. Weil sie ja auch von Affiliate-Provisionen beim Equipment-Verkauf. oder von bezahlten/gesponsorten Reviews leben...

Mir als Käufer nutzt dies nichts, wenn eine a6300 in den Himmel gelobt wird und dabei auf ernsthafte technische Mängel NICHT eingegangen wird. Würdest Du dir einen Kaffeevollautomaten kaufen, der die Uhrzeit zwar exakt anzeigen kann und über eine WLAN-Funktion verfügt, aber sich im laufenden Betrieb unerwartet abschaltet? Eher nicht...Aber Sonys Sauereien (Overheating, unterirdisches 1080p) werden geduldig geschluckt, daraus wird fast ein Feature herbeigeschrieben... ;-)

So wie ich denken und handeln viele Menschen - sie schreiben nur nichts dazu im Internet. Die jubelnden Freaks sind eine verschwindend kleine Minderheit. Eine sehr gut informierte und zuweilen auch sehr kompetente Gruppe, aber oftmals auch verblendet...
Das alles macht einem eine echte Auswahl nicht gerade einfacher, aber Ihr habt mir hier in diesem Thread sehr viel weitergeholfen. Danke dafür!

Ein weiterer Punkt ist der AF: Die selbsterklärten Experten erzählen gern, für Video bräuchte man das nicht. Habe ich genau SO vor einer halben Ewigkeit von Fotografen gehört, heutzutage ist eine Fotografie OHNE AF in den meisten Bereichen (alles, was nicht kontrollierbar ist) gar nicht mehr denkbar. So kommt es auch im Videobereich - das dauert nur noch (vielleicht) 5-10 Jahre.

So wie ich - und wohl die meisten hier in diesem Forum- filmen, ist es auch nicht anders möglich. Ich habe als Kameramann keinen Focus-Assistenten, etc. Und die Sache mit dem Fokussieren (Remote, Controls, praktizierbare Lösungen ab 3.000 USD+) ist am Ende des Tages noch viel spannender als die sinnentleerte Diskussion über 4- oder 12K.

Am gemütlichen Set - und umgeben von 10+ Assistenten - ist das alles kein Thema. Positionsmarkierungen und 10-fache Wiederholungen von Szenen und Einstellungen sind natürlich machbar. Aber nicht in unkontrollierten Situationen, mit One-Man-Bands, oder mitten in einer Demo, wo Molotow-Cocktails und Tränengas durch die Luft fliegen. Und da brauchen auch "alte, manuelle Hasen" entweder genug Phlegma (um im Nachhinein das unscharfe Material schulterzuckend zu entsorgen) oder eben einen vernünftigen AF.

@Darth Schneider
Also meine alte Rx10 macht schon besseres Video als die 7D und die 60D. Ich hatte beide auch, für ein paar Jahre. ich glaube nicht das die A6300 da schlechter abschneiden soll. Ganz sicher filmt die besser, auch in HD. Auch besser wie die 70D denke ich. Da ich st etwas komisch gelaufen bei deinem Test der 6300ter.
Ich finde von deiner Auswahl die X70 die mit Abstand beste Kamera von den dreien. Bleibt abzuwarten wie die Nachfolgerinn der Canon abschneidet. Wenn du so unsicher bist, könntest du noch abwarten.
Das ist das, was ich oben meine...So ein HD-Müll wird Sony gar nicht zugetraut, dabei ist es leider die Realität (nachfolgendes Video ist nicht von mir, es ist EIN Beispiel):





Antwort von Darth Schneider:

Also ich bin froh das meine RX10 einen so guten Autofokus und eine hervorragende Automatik beim filmen hat, das hat mir schon einige Male den Hals gerettet. Das funktioniert wie bei einem sehr guten, teuren Camcorder. Darum habe ich die gekauft. Weil sie einfach zu bedienen ist und schöne Bilder liefert, übrigens auch in Low Light, und weil das Teil eine anständige Linse hat.
Die X 70 kommt aus dem gleichen Hause. Das ist eine kleine robuste Profi Kamera. Die Bildqualität ist hervorragend, die Bedienung professionell, der Formfaktor ist optimal zum filmen.
Ich wiederhole mich. Kauf die Sony, nicht die Canon, ausser du entscheidest dich für eine C100 II, dann ist aber nix mit Run and Gun. Bei der kleinen Canon übrigens auch nicht, dann hast du ständig ein mühsames Gefummel mit dem dämlichen Sucherlupendysplayaufsatz, der wahrscheinlich runter fällt und der blöd zum montieren ist. Ein grosser ,nicht Kaufen Grund für mich.
Ich Filme schon seit 30 Jahren, ich hatte schon viele Cameras und war auch lange Canon Fan.



Antwort von Roland Schulz:

Also meine alte Rx10 macht schon besseres Video als die 7D und die 60D. Ich hatte beide auch, für ein paar Jahre. Dann habe ich beide Canons und alle 4 Linsen verkauft und die durch die Rx10 ersetzt, und die ist was Video anbelangt um Längen besser, ich glaube nicht das die A6300 da schlechter abschneiden soll. Ganz sicher filmt die besser, auch in HD. Auch besser wie die 70D und die 80D denke ich. Da ich ist etwas komisch gelaufen bei deinem HD Test der 6300ter.
Ich finde von deiner Auswahl die X70 die mit Abstand beste Kamera von den dreien. Bleibt abzuwarten wie die Nachfolgerinn der Canon abschneidet. Wenn du so unsicher bist, könntest du noch abwarten. Leider weit gefehlt: Die a6300 (habe ich selbst) ist in FHD leider SEHR weich, liefert nur eine sehr geringe Auflösung, ich finde kaum Kameras die noch schlechter sind, die EOS 80D ist auf jeden Fall besser.
Ich vermute bei der a6300 sogar fast nur SD Niveau, wobei ich da noch nicht nachgemessen habe, interessiert mich auch weniger.
Die Auflösung steht in überhaupt keinem Vergleich mit einer RX10, die hier viel besser ist!!

Hier (Video Still Comparison) findet man ganz gute Vergleiche die aber auch zeigen, dass die a6300 in Bezug auf Auflösung in UHD derzeit ungeschlagen ist (ggf. kann da ne 6/8k RED mithalten):
https://www.dpreview.com/reviews/sony-a6300/5

Die Auflösung bzw. das ganze Bild in UHD ist mit "gutem Glas" einfach nur Por-no!!! Da hat auch eine schon sehr gute und oversamplende PXW-X70 in UHD überhaupt keine Chance!


Begründet ist das "schlechte" FHD Bild wahrscheinlich durch die hohe Pixelzahl und den niedrigen Auslesetakt sowie das geringe Temperaturbudget. Ich denke hier wird zugunsten der höheren Bildfrequenz geskipped. Die a6000 war hier auch kaum besser.
Bei ner RX10 liegen etwas weniger PixelPixel im Glossar erklärt vor, die Chipfläche ist deutlich kleiner, weswegen hier vielleicht die Temperaturproblematik nicht so sehr auftritt, ggf. ist die "Technik" auch weiter fortgeschritten (ähnlich Exmor RS bei der RX10II/RX100IV etc.).
Gegen eine PXW-X70 mit ähnlichem Sensor zeigt sich eine RX10 in FHD ebenfalls monochrom etwas besser, im rot-/blau Bereich gewinnt die X70 dagegen. Hier scheint das Debayering mehr in Richtung Farbauflösung optimiert zu sein.



Antwort von Roland Schulz:


Dazu noch einige Anmerkungen: Wenn man von der Technik etwas versteht, aber kein (angeblicher) Freak ist, fällt es heutzutage ziemlich schwer, die Vielfalt zu verfolgen. Die meisten Fachblogger - und ich verfolge sie ALLE - sind furchtbar unkritisch und "pampern" die Hersteller, wo sie nur können.
Kurzum: Sie schreiben und urteilen so, dass es keinem wehtut. Weil sie ja auch von Affiliate-Provisionen beim Equipment-Verkauf. oder von bezahlten/gesponsorten Reviews leben...

Mir als Käufer nutzt dies nichts, wenn eine a6300 in den Himmel gelobt wird und dabei auf ernsthafte technische Mängel NICHT eingegangen wird. Würdest Du dir einen Kaffeevollautomaten kaufen, der die Uhrzeit zwar exakt anzeigen kann und über eine WLAN-Funktion verfügt, aber sich im laufenden Betrieb unerwartet abschaltet? Eher nicht...Aber Sonys Sauereien (Overheating, unterirdisches 1080p) werden geduldig geschluckt, daraus wird fast ein Feature herbeigeschrieben... ;-) Da ist was wahres dran: Ich mag die a6300 und werde auch die a6500 kaufen. Ich mache das aber alles nicht professionell, mache überwiegend Landschaftsaufnahmen bei denen ich Zeit habe, meist vom Stativ dazu.

Die Bildqualität in UHD (!!) ist für den Formfaktor nicht von dieser Welt, so eine Auflösung und Tiefe und und und habe ich noch nicht gesehen und ich hatte auch schon Kameras wie ne FS7 ausgiebig in den Händen.

Man darf bei alldem aber einige Punkte nicht verschweigen, die den Profi im Alltag stören werden. FHD ist unterste Kinnlade, Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt in UHD ist unterste Kinnlade (mir aber egal), der Sucher und das Display wird in UHD relativ dunkel. Das steht außer im Manual in keinem Review (richtig, hier wird gepudert) und ist einfach nur eine Sauerei von Sony, die Kamera nicht zu professionell nutzbar zu machen.

Ganz ehrlich, für Run&Gun ist sowas nix, vergiß nen Gimbal für Run&Gun!! Für solche Zwecke würde ich auch keine C100 oder sowas kaufen, sondern nach wie vor die X70 o.ä. nehmen. Würde ich sowas neu kaufen würde ich auch noch mal über die Z150 nachdenken, die durch den "schnelleren" Sensor "vielleicht" auch den etwas lahmen AF der X70 verbessert.
Ich habe bisher keinen AF bei der X70 gebraucht, kommt aber auf die Anwendung an. Der Sucher sowie PeakingPeaking im Glossar erklärt und Vergrößerung sind bei der X70 schon recht brauchbar.

Die X70 hat nen ziemlich großen Fankreis, u.A. auch hier.



Antwort von Wiegand:

@Roland Schulz

Ich hätte da eine Frage an Sie, als Fachmann: Wie ist es zu erklären, dass Sony bei der A5100 in Sachen 1080p-Auflösung (gemessen an Preis und Baujahr) eine derart tolle Leistung liefert und dann wiederum bei der A6300 (auch moderner vom Baujahr her) bei FullHDFullHD im Glossar erklärt derart absackt? Sony hat doch schon mehrfach bewiesen, dass sie es technisch können.

Die A5100 ist für mich ein Mysterium: Überhitzt (außer bei Verwendung mit HDMI-Recorder), aber ansonsten von vielen Aspekten (sehr brauchbar in Low-Light, Top-AF, sehr gute Bedienung, etc.) her, eine top-1080p-Kamera. Wobei hier der Begriff 1080p1080p im Glossar erklärt auch den Namen verdient - anders als bei wesentlich kostspieligeren Modellen des gleichen oder anderer Hersteller.

Ja, ich werde mir die PXW holen, für R&G ist ein Rig (zumindest für meinen Bedarf) nicht zielführend. Die Woche noch, denn ich werde bestimmt auch einige Zeit brauchen, um mich mit der Kamera einzufummeln.
Wie man hier sehen kann, sind es die vielen Aspekte, Ideen und Vorstellungen, die einem bei der Kameraauswahl behilflich sein können. Und das passiert weit jenseits von freundlich-tendentziösen Reviews und Fanboy-Jubelarien. Die ehrlichen Meinungen von Realisten und Praktikern sind eben durch nichts zu ersetzen. Danke dafür!



Antwort von Roland Schulz:

@Roland

Ja, ich habe Edius im Auge seit 2-3 Jahren, eben weil es den Ruf hat, mit Hardwareanforderungen relativ schonend umzugehen. Ich habe allerdings bisher nie die Zeit gefunden, mich damit zu befassen. Wie ist da die Lernkurve? Tutorials zu verschiedenen Aspekten des Videoschnitts im Internet vorhanden? (Da ist ja die Konkurrenz von Adobe oder Resolve besonders stark es gibt kaum ein Aspekt, wozu es nicht bereits ein Video-Tutorial gäbe...)
Wenn ich mal wüsste wer was mit welcher Software vorhat. Im allgemeinen mache ich einfache Schnitte und Farb- sowie Kontrastkorrekturen (einfaches Grading).
Ich habe für diese Anwendung u.A. Premiere CC, Vegas, Magix Pro ??? und auf meinem Macbook FCPX ausprobiert, auch relativ aktuell noch mal.
Von der Performance, insbesondere wenn Waveform und Vektorskop mitläuft finde ich (Intel 6700K / 32GB / Win10 / div. SSDs / K2000...) nichts was annähernd so flott und stabil wie EDIUS 8 daher kommt. Aktuell hilft auch die QuickSync Unterstützung bei der Wiedergabe ("korrekter" Treiber vorrausgesetzt).
Würde ich Effekte etc. mit After Effects machen wollen würde ich mich vielleicht mehr mit Premiere CC befassen, aber bis dahin kriege ich da nur Zahnfleischbluten von.
Aber auch hier ist sicher sehr viel subjektiv...



Antwort von Roland Schulz:

@Roland Schulz

Ich hätte da eine Frage an Sie, als Fachmann: Wie ist es zu erklären, dass Sony bei der A5100 in Sachen 1080p-Auflösung (gemessen an Preis und Baujahr) eine derart tolle Leistung liefert und dann wiederum bei der A6300 (auch moderner vom Baujahr her) bei FullHDFullHD im Glossar erklärt derart absackt? Sony hat doch schon mehrfach bewiesen, dass sie es technisch können.

Die A5100 ist für mich ein Mysterium: Überhitzt (außer bei Verwendung mit HDMI-Recorder), aber ansonsten von vielen Aspekten (sehr brauchbar in Low-Light, Top-AF, sehr gute Bedienung, etc.) her, eine top-1080p-Kamera. Wobei hier der Begriff 1080p1080p im Glossar erklärt auch den Namen verdient - anders als bei wesentlich kostspieligeren Modellen des gleichen oder anderer Hersteller. Kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Ich kenne die a5100 FHD Qualität aber auch nicht. Der Sensor könnte sehr ähnlich sein, hat zumindest die gleiche Auflösung.
Hier müssten die gleichen Probleme bestehen die ich bei der a6300 vermute (Lineskipping in FHD), von daher würde mich eine merklich bessere FHD Qualität als bei der a6000 oder a6300 wundern.



Antwort von Darth Schneider:

Die 5100 schneidete bei den Videotests sogar noch ein Tick schlechter ab wie die A6000, die wird also sicher nicht besser sein als die 6300 oder ?








Antwort von Wiegand:

@Roland Schulz

A5100



Zeigt auf, was mit dieser Kamera in 1080p1080p im Glossar erklärt möglich ist...Es geht nicht um Farben, etc., es geht um reelles 1080p1080p im Glossar erklärt (Detail, bzw. Softning) im Vergleich mit anderen Modellen.



Antwort von Darth Schneider:

Was ist eigentlich mit der guten Panasonic GH4 ?? Mit einem Speedbooster und anständiger Linse stellt die Knipse alle Kameras locker in den Schatten die diesem Beitrag vorkommen, vieleicht sogar die C100. Ich weiss allerdings nicht wie es bei AF aussieht, aber du bräuchtest eh eine hochwertige Zoomlinse mit leisem Gutem Autofokus die stabilisiert ist. Das wäre wohl nicht billig aber sicher eine Super Kamera.



Antwort von Wiegand:

@Darth Schneider

Vom AF her, leider nicht. Vom Low-Light-Verhalten und Usability - bei Run&Gun - her, vergleichbar mit der NX1, also scheidet sie aus.
Ich habe mit der NX1 schon einige Rig-Variationen ausprobiert. Fazit: Zu viel Gepäck für die Reisen und trotzdem nicht optimal für unkontrollierbare Situationen. Spitze für Totale, Beauty-Shots und sonstige kontrollierbare Gegebenheiten. Darüber hinaus, muss ich mir das nicht antun...
Es geht hier um rein filmisch-praktische Erwägungen und Feststellungen und nicht um IQ...



Antwort von Darth Schneider:

An Wiegand.

Also das Testvideo der 5100 ist ja schön aber nichts sagend für mich. Ich merke zu meiner RX 10 null Unterschied. Typisch Sony, cosumerkamera Videolook und Farben, überschärft, aber schön zum anschauen. Ich nerve mich das ich die Black Magic Poket Cinemacam verkauft habe. Langsam nervt mich der Sony Look ein wenig. Ist alles zu Bunt und künstlich überschärft. Und wenn ich an die Testvideos der A6300 denke, wird es nur schlimmer mit Sony im Consumerberreich. Da gefällt mir das was aus der X 70 rauskommt bedeutend besser. Auch die Canon ist sicher um Längen besser als die 5 und 6000 Modelle von Sony. Wenn die einen normalen Sucher hätte, wäre sie für mich sogar besser als die x70, alleine wegen dem von Haus aus schönem Filmlook der Videos, die sie liefert das sieht WIRKLICH Toll aus wenigstens auf den Testvideos, auch in HD. Also Canon ist für mich noch nicht weg vom Fenster, die machen schon auch geiles Zeug auch für Hobby Filme Macher. Wenn ich meine Rx10 nicht neben dem Filme machen auch zum Fotografieren nutzen würde. Hätte ich mir vor eineinhalb Jahren anstelle der Sony die Canon XC10 gekauft. Auch mit dem beschissenen Sucheraufsatz. Die X70 war mein Favorit, aber die war für mich aber schon zu teuer und auch nix zum nebenbei noch Fotos zu machen. Die 6000 und 5100 waren für mich keine Optionen, die eher teurer,Vorallem mit gutem Glas, wie die Rx10 und beim filmen gar nicht besser, eher schlechter und zum fotografieren ist die RX10 besser als meine 60D war, also mehr als gut genug.
Für 750 Franken. So könnte ich viel Geld sparen.



Antwort von Roland Schulz:

@Roland Schulz

A5100



Zeigt auf, was mit dieser Kamera in 1080p1080p im Glossar erklärt möglich ist...Es geht nicht um Farben, etc., es geht um reelles 1080p1080p im Glossar erklärt (Detail, bzw. Softning) im Vergleich mit anderen Modellen. Hmm, einen Vergleich mit anderen Kameras finde ich da jetzt nicht, habe aber auch nur mal kurz im Büro drübergezappt.

Was ich an Vergleichen finde ist z.B. folgendes:


zum Bild



zum Bild



Hier wird"s interessant:

zum Bild


gegen (müsste man "de S-LOGgen")


zum Bild



Man sieht dass die a5100 klar gegen die A7s verliert, welche selbst allerdings in Bezug auf Auflösung klar schlechter als z.B. eine RX10 ist, welche ungefähr FHD Systemgrenze liefert.

Kurzum, ich glaube nicht dass eine a6300 in FHD merklich schlechter als eine a5100 ist. Zu bemerken ist aber, dass die a6300 bei der vertikalen Auflösung schlechter als eine a6000 zu sein scheint, was technisch für mich nicht erklärlich ist, da der a6000 Sensor die gleiche Anzahl an Pixeln hat.



Antwort von Roland Schulz:

Was ist eigentlich mit der guten Panasonic GH4 ?? Mit einem Speedbooster und anständiger Linse stellt die Knipse alle Kameras locker in den Schatten die diesem Beitrag vorkommen, vieleicht sogar die C100. Ich weiss allerdings nicht wie es bei AF aussieht, aber du bräuchtest eh eine hochwertige Zoomlinse mit leisem Gutem Autofokus die stabilisiert ist. Das wäre wohl nicht billig aber sicher eine Super Kamera. Die GH4 macht klar hochauflösendere, ggf. "bessere" FHD Aufnahmen.
In UHD hat die Kamera in Bezug auf Rauschen, DR und Auflösung aber wenig Chancen gegen eine a6300.
Die Auflösung der X70 ist zumindest in UHD auch besser, in Bezug auf LowLight und DR tun sich da keine Welten auf wenn man bei der GH4 eine ähnlich lichtstarke Optik verbaut. Mit helleren Linsen und SB zieht die aber an ner X70 vorbei.



Antwort von Darth Schneider:

Ja das stimmt, doe Panasonic liefert dazu die viel höheren Bitraten und viel mehr die besseren Kompremierungen, und man dreht ja nicht immer fast ohne Licht. Man sollte nicht, mit viel hat man mit jeder Kamera mehr Spielraum und bessere Bilder, bei Lowlight wird es bei allen Kamera Modellen irgendwann Probleme geben, in dieser Preisklasse..



Antwort von Wiegand:

@Darth Schneider
und man dreht ja nicht immer fast ohne Licht. Man sollte nicht, mit viel hat man mit jeder Kamera mehr Spielraum und bessere Bilder, bei Lowlight wird es bei allen Kamera Modellen irgendwann Probleme geben, in dieser Preisklasse..
Licht und Belichtung werden leider unterschätzt, bzw. stiefmütterlich behandelt. Darüber machen sich Produzenten fast noch mehr Gedanken als über Kamerasysteme und Optiken. Ohne durchdachter/aufwändiger Belichtung, sind kaum tolle Produktionen möglich, egal ob Film oder Foto.
Ich kenne einige Fotografen, die fast ausschließlich über Licht/Lichtrichtung/Belichtung sinnieren - viel mehr als über Kameras und Optiken.

Dass es bei Run&Gun, diversen Dokumentationen, Events, etc. nicht funktioniert (weil nicht erlaubt, kleine Budgets, etc.) mag sein, aber derart gemachte Aufnahmen werden niemals die Qualität der durchdacht belichteten Aufnahmen erreichen. Egal wie gut die Kamera oder die Postproduktion ist.

Ich persönlich schätze die Arbeit eines erfahrenen Belichtungstechnikers (oder auf perfekter Belichtung versessenen Kameramannes) mindestens so hoch ein, wie die eines fantastischen Kameramannes oder Koloristen. Wie andere auch, bedenke und plane ich das alles zu wenig - mit entsprechenden Qualitätsverlusten bei den Aufnahmen. Man könnte und sollte sich auch als Hobbyist/Amateur mehr Gedanken darüber machen, aber man ist halt nun mal bequem und will "Quick & Dirty" zu guten Aufnahmen kommen, was ohne entsprechender Belichtung in 95% der Fälle gar nicht gelingen kann...;-)

"Cinematic" geht vielleicht mit einer mediokren Kamera, aber ohne entsprechender Belichtung / sorgsam ausgesuchten Lichtverhältnissen geht das nicht...LOGs und LUTS ersetzen kein Licht...



Antwort von Darth Schneider:

An Wiegand:
Du hast voll recht mit was du schreibst, darum sehe ich die Wichtigkeit von der Lowlight Fähigkeiten bei Kameras als nicht so relevant an. Wir Menschen sehen ja nur Licht, nichts anderes. Also geht es bei Filmen und Fotos ja auch nur um Licht, weil auf den Fotos und Bildschirmen sehen wir auch nichts anderes als Licht. Also folglich ist das Licht immens viel wichtiger wie die Kamera, bei einem guten Film bestimmt das Licht zusammen mit dem Ton die Stimmungen, Emotionen und den ganzen Look. Auch zu erwähnen ist das der Ton auch wichtiger ist als die Kamera. Du kannst mit der teuersten Arri filmen wenn der Ton schlecht ist, funktioniert der Film auch nicht. Du kannst aber mit dem iPhone filmen, wenn der Ton und das Licht gut sind, funktionierts, und der Film wird gut.








Antwort von Wiegand:

Wir sprachen in vorangegangenen Posts über eine reelle 1080p-Auflösung. Es wird jedoch der Anschein erweckt, als funktioniere nichts mehr ohne 4K. OBWOHL es einer großen Mehrheit der Nutzer fremd/egal ist. Hier eine nette Aussage, die die "4K+-Herbeiredner" vielleicht mal nachdenklich machen sollte:
You "pro's" make it sound like everyone is shooting minimum 4K, lighting up a set, boom'ing microphones, calling in wardrobe and hair and makeup, scrimmning out the sun, etc... and then bringing the footage into their supercomputer level systems and grading it, editing it, zooming and panning in 4k after the fact, adding in the audio and who knows what else and finally sitting back and saying aha, look out Hollywood, here I come.

No, it's proud dad or mom uploading a 30 second clip of litte JJ's first steps or 1st goal or perfect dive or learning to ride a bike. They don't care or want to screw around in editing after the fact. These are the same people who shoot JPEG holding the camera out in front of them, and you think they are spending 2 weeks in post to upload a 14 second video?
Quelle: https://www.dpreview.com/reviews/canon- ... 1712409317

Der Sinn für die existierende Realität ist ziemlich vielen Freaks und Enthusiasten abhanden gekommen. Die meisten 4K-Apologeten interessiert auch nicht, dass mittlerweile über 65% Prozent des Internet- und Videokonsums an mobilen Geräte stattfindet. Wo 4K bekanntlich reichlich wenig Mehrwert bietet... ;-)



Antwort von TomStg:

Der Sinn für die existierende Realität ist ziemlich vielen Freaks und Enthusiasten abhanden gekommen. Die meisten 4K-Apologeten interessiert auch nicht, dass mittlerweile über 65% Prozent des Internet- und Videokonsums an mobilen Geräte stattfindet. Wo 4K bekanntlich reichlich wenig Mehrwert bietet... ;-) Meine Güte, so ähnlich hörten sich die Leute an, als 1835 in Deutschland die erste Eisenbahn anstelle von Pferdefuhrwerken fuhr.



Antwort von Wiegand:

Hmmm...Neil van Niekerk - übrigens ein erfolgreicher Fotograf und kein Kamera- oder Technik-"Reviewer" - hat in einem legendären Vortrag gesagt

The only people that see noise in pictures is everyone on DPReview-Forums.

Quelle:
(ab 12:45 geht es um Auflösungsschwachsinn & Co)

Was ich damit sagen will: Die Freaks haben derzeit nur ein Konzept und das ist 4K(hohe Auflösung. Egal worum es geht, 4K ist die Lösung. Es gibt allerdings auch Firmen - so z.B. mein Arbeitgeber - die solche Leute in die Wüste jagen. Weil sie einfach nur Kamerastunden und Post für ihre 4K-Technik und Cutter verkaufen wollen. Für einen Facebook-Werbespot, der Frauen adressiert und zu über 90% mobil bei FB betrachtet wird. Zwei Agenturen wollten bei uns mit 4K und RED landen, dabei war es ihnen egal, worum es überhaupt geht. Keine Ahnung, aber Standardrezept 4K + teure Kameras. Für ein Facebook-only-Video...:-))))

Übrigens, der Spot ist in 2,5K gedreht worden, hat uns ein Drittel der erst veranschlagten 4K-Produktionskosten gekostet und hatte binnen 10 Tagen bei FB ca. 150.000 Views. Ganz ohne 4K, dafür aber mit einer verhältnismäßig coolen Idee und Umsetzung einer relativ kleinen aber pfiffigen Produktionsfirma.




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