Logo Logo
/// 

Blackmagic Karte



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Postproduktion allgemein-Forum

Frage von Muck:


Hallo zusammen,

Ich habe mir vor ein paar Monaten eine Blackmagic Pocket gekauft und lese seitdem fleißig mit hier im Forum. Wenn man sich die richtigen Beiträge rauspickt kann man sehr viel lernen :-)

Ich möchte demnächst versuchen RAW Material mit Davinci LITE zu bearbeiten und hätte dazu ein paar Fragen.
Welche der beiden Karten würdet ihr mir empfehlen um einen externen Monitor für FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt anzuschließen:

"Blackmagic Intensity Pro 4K" oder "Blackmagic DeckLink Mini Monitor"?

Ich habe kein 4 K Material und werde die Karte ausschließlich für FullHDFullHD im Glossar erklärt nutzen.
Warum ich dann die beiden Karten ausgewählt habe?
Weil ich bei der Blackmagic Intensity Pro 4K folgendes gelesen haben: Hardware basierte Upkonvertierung von SD auf 1080HD während der Aufzeichnung.

Heißt das ich könnte DV Material von meiner NV-GS 140 bei der Aufnahme nach Full HD konvertieren?

vielen Dank für eure Hilfe
Muck



Antwort von thos-berlin:

Wenn die Intensity von Davinci unterstützt wird, dann würde ich die nehmen - Einfach deshalb, weil Du mit der sowohl capturen, als auch ausgeben kannst - nebenbei kann sia auch noch analog einlesen.

Der preisliche Unterschied zur Mini Monitor ist relativ gering und die kann nur anzeigen (Allerdings das auch SDISDI im Glossar erklärt - im Gegensatz zur Intensity).



Antwort von Goldwingfahrer:

Heißt das ich könnte DV Material von meiner NV-GS 140 bei der Aufnahme nach Full HD konvertieren?

das würde mich auch interessieren.
DV ist der Oberbegriff für Digital Video,Du meinst vermutlich Material das in DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt auf der HDD vorliegt.
Ich habe noch keine 4K Karte von BM nur die viel teurere mit SDISDI im Glossar erklärt in+out.
Mit dieser probiere ichs gar nicht,denn ich finde keine Einstellung wo ich den passenden DeInterlacer auswählen kann.

nebenbei kann sia auch noch analog einlesen.
das haben wir im grössten zeitgemässem Capturetest,im Doom9/Gleitz-Forum,dann in das Märchenland eingereiht,wird das analoge Signal nicht in einem exakt und perfektem zeitkonstanter Form angeliefert steigen alle BM Karte aus,produzieren also viele Schwarzbilder.Zudem wird der Jitter auch nicht eliminiert oder bis auf 95 % elimiert wie das ein passender DMR von Panasonic oder zu 99 % die Canopus NX Karte kann.

Beitrag 548
http://forum.gleitz.info/showthread.php ... DMI/page55





Antwort von Muck:

Danke für eure Antworten!

@ Goldwingfahrer
Eigentlich meinte ich schon das direkte aufnehmen von der Kamera ( über Video Cinch, also analog) und das hochskalieren durch die BM Karte erledigen lassen. Dieses hat sich jedoch erledigt nachdem ich mir die verlinkten Beiträge angeschaut habe. Thema GS 140 - analog Aufnahme ist damit erledigt.

Jetzt habe ich gelesen das der Lüfter der Blackmagic Intensity Pro 4K sehr laut sein soll. Ist der wirklich so schlimm? Kann das jemand bestätigen?

Wenn ja, werde ich wohl die Blackmagic DeckLink Mini Monitor kaufen.
Oder hat noch jemand einen andern Tipp für mich (eventuell günstiger)?

Das ganze wird nur Hobbymäßig genutzt, Ausgabe nur am TV.

Gruß
Muck



Antwort von thos-berlin:

Wenn das DV-Material schon auf der Festplatte liegt, dann würde ich eher einen Software-Konverter zum "Aufblasen" nehmen, als eine Karte.

Klang eher danach, als wollte "Muck" DV direkt von der Kamera einspielen und dabei gleich hochscalieren. Das kann man zu erschwinglichen Preisen leider nur über den analogen Weg machen - aus meiner Sicht sinnlos.

Ein echtes analoges Live-Signal dagegen sollte aber stabil genug sein für die Karte. Aber auch hie die Frage: Warum hochscalieren ? ....

Warum gab es eigentlich nur sehr wenige und sehr teure DV nach SD-SDI Konverter ? Digital nach digital wäre doch prima gewesen ....



Antwort von thos-berlin:

Das ganze wird nur Hobbymäßig genutzt, Ausgabe nur am TV.

Könnte für diesen Fall nicht ein Ausgang der Grafikkarte reichen, oder unterstützt das Davinci nicht ?



Antwort von Muck:

Wenn ich den Workflow von Davinci Resolve (in meinem Fall die LIGHT Version) richtig verstanden habe (Infos habe ich mir fast ausschließlich hier im Forum geholt), dann benötigt man für FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt mit dieser Software zwingend eine Ausgabekarte oder Box.

Daher wollte ich möglichst günstig eine kaufen um damit "rumzuexperimentieren" :-)

Gruß
Muck



Antwort von Goldwingfahrer:

Jetzt habe ich gelesen das der Lüfter der Blackmagic Intensity Pro 4K sehr laut sein soll. Ist der wirklich so schlimm? Kann das jemand bestätigen?

Hier findest Beiträge zur besagten 4K
http://www.videotreffpunkt.com/index.ph ... tensity+4k

MMM..Magic Multi Media in München bietet eine mit einem leiseren Lüfter an.

Warum gab es eigentlich nur sehr wenige und sehr teure DV nach SD-SDI Konverter ? Digital nach digital wäre doch prima gewesen ....

Naja...ich habe ein paar...unter Anderem auch einen Canopus ADVC1000.
Nachteil von DV ist halt dass DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt schon komprimiert ist und nur in 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt vorliegt......
War früher halt ein gangbarer Kompromiss zu Zeiten von Pentium 3.

Hier wollte es ein Kunde aber ums verrecken mit dem ADVC1000 so gemacht haben,also da der Kunde König ist,sich auch so benimmt und dementsprechend bezahlt...ist das mir egal.

DV nach SDI....
Machs doch einfacher,geht für ein paar Taler auch......
denn SDISDI im Glossar erklärt ist ja wie HDMIHDMI im Glossar erklärt nur eine Übertragungsart.

gebe das DV Signal an einen passenden Pana DMR ,vorne an der Front in den 4-polige DV-In.......Settings richtig setzen......und hinter per HDMIHDMI im Glossar erklärt und dem passenden Splitter
wieder raus und leite das digitale Signal an die BM Karte weiter.
Oder an den TV,da brauchst ev.keinen Splitter.

Das ganze wird nur Hobbymäßig genutzt, Ausgabe nur am TV.
Ich weiss es nicht in Bezug auf die 4K Karte,aber meine BM Karte hat einen YUV-Ausgang ]Y Cb Cr] aber mein Plasma leider keinen guten deinterlacer,hochscalieren = ja...aber unsauber.Ev.hat die 4K Karte auch die Möglichkeit mit YUV-Ausgang.....,TV sollte natürlich kalibriert sein.

Ein echtes analoges Live-Signal dagegen sollte aber stabil genug sein für die Karte.
nein leider nicht,ich habe teure Zwischengeräte,Karten von Blackmagic,AJA Kona und Viewcast Osprey,weiter auch sehr teure Geräte von Kramer und Snell & Wilcox..............keine kanns.
Es gibt auch kein Consumergerät das ein analoges Signal in zeitkonstanter Form ausgeben kann,nicht mal der teuerste Consumer Panasonic NV V8000,ich weiss das denn ich habe von dem nämlich 2 Stk. und erst repariert,sprich sogar den letzten ElKo unter der Kopftrommel nach langer Fehlersuche nun auch ersetzt.
Aber ich komme vom Thema ab.



Antwort von mash_gh4:

Wenn ich den Workflow von Davinci Resolve (in meinem Fall die LIGHT Version) richtig verstanden habe (Infos habe ich mir fast ausschließlich hier im Forum geholt), dann benötigt man für FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt mit dieser Software zwingend eine Ausgabekarte oder Box.

nein -- so schlimm ist es nicht! -- mach dir keine sorgen.
geht alles auch ohne spezielle hardware!

das einzige, was ohne solche karte nicht geht, ist eine ständige vollschirmansicht des resutats auf einem eigenen schirm.

im color-modus gibt's ohnehin die möglichkeit, material bildschirmfüllend am normalen computerbildschirm anzusehen, im edit-mode leider nicht. das nervt ein bisserl, weil es ja eigentlich nicht so sein müsste und manche arbeitsschritte unsinnig erschwert, aber kaum jemand kauft sich deshalb gleich eine karte von entsprechenden erpressern...



Antwort von Goldwingfahrer:

im edit-mode leider nicht. das nervt ein bisserl, weil es ja eigentlich nicht so sein müsste

verstehe ich da was falsch...denn gleichzeitig ging overlay und inlay noch nie an einem Monitor,darum hatten wir schon vor jahrzehnten einen ext.Kontrollmonitor.

oder meinst Du wie früher...einen Player 2x starten,der Erstgestartete zeigt das OverlayOverlay im Glossar erklärt,der Zweite das Inlay.....?



Antwort von mash_gh4:

im edit-mode leider nicht. das nervt ein bisserl, weil es ja eigentlich nicht so sein müsste

verstehe ich da was falsch...denn gleichzeitig ging overlay und inlay noch nie an einem Monitor,darum hatten wir schon vor jahrzehnten einen ext.Kontrollmonitor.

ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich hier richtig verstehe?

ich seh zwei mnöglichkeiten, wo eine vollbilddarstellung -- und das ist ja das einzige, was dir die zusätzliche karte bringt -- sinn macht:

a) entweder temporär am arbeitsbildschirm, um auf tastendruck schnell die schärfe des materials genauer zu beurteilen

oder aber

b) auf einem zusätzlichen monitor ständig präsent, damit man nur den kopf ein klein wenig drehen muss, um einen besseren eindruck vom tatsächlichen resulat zu bekommen.

was die letzere variante betrifft, wird gerne damit argumentiert, dass die farbkalibrierung spezielle hardware bedingen würde. das würde ich aber definitiv bestreiten. es scheinte mir heute viel einfacher und zielführender zu sein, normale grafikkarten im einheitlichen kontext des jeweiligen betriebssystems sauber zu kalibrieren, statt auch noch irgendwelche exotische zusatzhardware und programmspezifische eigenheiten bei der messung miteinbeziehen. (es hat lange gedauert, bis bspw. dispcalGUI wege gefunden hat, auch resolve setups zu unterstützen... und ich bin mir nicht einmal sicher, ob diese mit den aktuellen ACES einstellungen noch kompatibel sind?)

auch ein sauberes umschalten der farben und wiedergabefrequenz für derartige vollbildwiedergabe ist in praktisch allen betriebssystemen mit anderen mitteln sehr sauber realisierbar. womit eben auch der variante a) im grunde nichts im weg steht. ich würde sie in der praxis sogar oft bevorzugen, weil ich lieber mit weniger monitorfläche, aber effizienter bedienung konzentriert arbeite.

ich glaube wirklich, dass man diesen punkt relativ kritisch sehen sollte -- die gönnerhaftigkeit von blackmagic hier also in keiner weise verklären sollte!

auch wenn man resolve und seine wunderbaren seiten schätzt, gibt's leider eine ganze menge ewig mitgeschleppte mängel und einschränkende eigenheiten in diesem programm, für die man wirklich kein verständnis aufbringen sollte.



Antwort von Muck:

Mir ist schon klar das ich mit STRG+F auf Vollbild im Color Fenster umschalten kann. Damit versuche ich schon seit 1-2 Monaten zu "arbeiten".
Das Ergebnis ist jedoch nicht jenes welches ich erwarte wenn ich das Ausgabematerial mit dem WD Player auf dem Fernseher anschaue.
Daher dachte ich mir das es Sinn macht eine solche Karte zu kaufen um das Bild direkt per HDMIHDMI im Glossar erklärt da anzuschauen und zu bearbeiten.

.. scheint alles nicht so einfach zu sein wie ich mir das vorstelle :-)

Gruß
Muck



Antwort von Goldwingfahrer:

ich glaube wirklich, dass man diesen punkt relativ kritisch sehen sollte -- die gönnerhaftigkeit von blackmagic hier also in keiner weise verklären sollte!

von "gönnerhaft" kann hier keine Rede sein,ich habe nur versucht zu helfen,auch wenn ich nur die kleinere,teuere Karte von BM habe.

Hier im Beitrag gehts um die Ausgabe,Bild und Ton oder separat mit einer BM Karte an ein Sichtgerät ...und da gibts schon enorme Unterschiede,siehe Scrrens im Anhang.

Sehr gut ist das Bild ab der Canopus NX sowohl in Y/C und YUV.
Sehr gut auch mit der HD-Storm per HDMIHDMI im Glossar erklärt und YUV.
Auch sehr gut,ab Edius TimelineTimeline im Glossar erklärt ist die Ausgabe über die BlackMagic Karte.

Problem ist......es kommt auf das eingesetzte Sichtgerät drauf an,aber das hat ja User WoWu hier schon mal erklärt.

Mein kalibrierter EIZO SX zeigt das Bild zwar passabel an,kommt draufan welchen Player ich einsetze und bei interlaced welcher DeInterlacer eingesetzt wird,aber an das Bild das ich per SDISDI im Glossar erklärt an den Monior mit SDI-in sende ist da um Welten besser.



Antwort von Goldwingfahrer:

Nachtrag

Hier noch eine Ausage von früher.....gilt aber auch heute noch....

Wie schon oft genug erwähnt wurde, mit Farbkontrolle am Monitor wäre ich vorsichtig da PC und Fernseher andere Farbräume haben

Weder auf TFT noch auf CRT Computer Monitoren können Farbkorrekturen an Videos gemacht werden.

Für die Kontrolle des GUI der Videosoftware spielt es aber keine Rolle ob man TFT oder CRT Monitore nimmt.

Bei mir hängt der JVC TM-H140PN Video Monitor Eingang am S-VIDEO Ausgang der Storm2 Pro.

Klar wenn der Preis mitentscheidet, dann kann ein kleiner Fernseher oder irgend ein Fernseher gebraucht werden.

Aber das nennt sich dann "Fernseher" und nicht "Prof. Video Monitor". Der Fernseher ist halt nicht so präzise wie ein Monitor, ja alle Fernseher sind schlecht bis sauschlecht. Die Einschätzung beruht nicht auf einer ablehnenden Haltung dem Fernseher gegenüber sondern ich kann das täglich sehen am Arbeitsplatz, die Unterschiede sind immens.

Meine Meinung in der Angelegenheit ist die, dass es eben nicht geht im prof. Bereich. Wenn der Unterschied dem Hobbyisten klar ist, besteht dann später auch kein Bedarf über die nicht korrigierbare Qualität des fertigen Videos zu diskutieren.



Antwort von mash_gh4:

Mir ist schon klar das ich mit STRG+F auf Vollbild im Color Fenster umschalten kann. Damit versuche ich schon seit 1-2 Monaten zu "arbeiten".
Das Ergebnis ist jedoch nicht jenes welches ich erwarte wenn ich das Ausgabematerial mit dem WD Player auf dem Fernseher anschaue.
Daher dachte ich mir das es Sinn macht eine solche Karte zu kaufen um das Bild direkt per HDMIHDMI im Glossar erklärt da anzuschauen und zu bearbeiten.

wie gesagt: es müsste ja nicht so sein:
technisch wäre es eine kleinigkeit über eine ganz normale gebräuchliches grafikkarte ein in jeder hinsicht befriedigendes vollbild auszugeben. mit hdmi meist auf 8-bit beschränkt, weil im computerumfeld für 10bit eher display-port gebräuchlich ist, aber der rest ist dann wirklich nur firmenpolitik von blackmagic.

Daher dachte ich mir das es Sinn macht eine solche Karte zu kaufen um das Bild direkt per HDMIHDMI im Glossar erklärt da anzuschauen und zu bearbeiten.

ja -- sicher kann es sinn machen, wenn einem auf grund künstlicher einschränkungen einer software keine andere wahl bleibt.

nervig ist es halt, dass das diese lösung nur für eine spezielle software gilt und dann plötzlich wieder eine andere anwendung ganz andere unvereinbare hardware-anforderungen stellern kann, etc.

und was die monitor-frage betrifft, wie sie Goldwingfahrer hier aufwirft:
würde mir jemand unbedingt ein flanders scientific organic led display aufzwingen wollen, würde ich vermutlich darüber nicht unbedingt unglücklich sein, ganz egal wie der WoWo drüber denkt -- oder vor allen dingen 'dachte', da die hier zitierten stellen ja nicht unbedingt sonderlich aktuell/zeitgemäß wirken. ;)

und auch die art des anschlusses dürfte dabei von ziemlich untergeordneter bedeutung sein, auch wenn man natürlich im rundfunk-/studio-bereich anderen lösungen den vorzug einräumen wird als in stärker rechen-/computer-orientierten arbeitsumgebungen.



Antwort von Goldwingfahrer:

ganz egal wie der WoWo drüber denkt -- oder vor allen dingen 'dachte', da die hier zitierten stellen ja nicht unbedingt sonderlich aktuell/zeitgemäß wirken. ;)

den letzten Ausschnitt,habe ich ja geschrieben,sei schon etwas älter,aber trotzdem noch aktuell wenn man interlaced vorliegen hat.
Das war ein alter Beitrag eines Toningenieurs aus dem alten Canopus Forum.Den kennen wir schon lange und haben sehr viel gelernt.

Stichwort......aktuell + Zeitgemäss...ja da gibts auch was zum Lesen.



Antwort von Peppermintpost:

die heutige problematik besteht meiner meinung nach nicht in der qualität der monitore, sondern in der art der auswertung.

vor 10-15 jahren haben wir keinen video kontent über das netz angesehen, bzw wenn dann nur in mini auflösungen, selbst wenn wir z.b. eine dvd auf dem computer gesehen haben hatten wir nicht wirklich die erwartung das die bildqualität die gleiche ist wie auf dem fernseher.
die produktion zur damaligen zeit war einfach, weil man sich an die fernsehstandarts gehalten hat und irgend einen broadcast monitor an seinem system hatte, den man relativ gut als referenz benutzen konnte.
das natürlich auch damals menschen klasse 1 monitore zur farbkorrektur benutzt haben und wie schwachsinnig das ist, darauf möchte ich jetzt nicht eingehen, aber der entscheidende faktor war, es gab nur einen standart den man erfüllen musste.

aber heute haben sich unsere sehgewohnheiten geändert und die art wie wir filme konsumieren. heute spielt der computer eine wesendlich grössere rolle, und den qualitätsanspruch den wir an film wiedergabe per computer haben ist deutlich gestiegen.

dummer weise gibt es bei computern keinen wirklichen farb standart.

entgegen der landläufigen meinung, das die bild wiedergabe eines tv zu einem broadcast monitor sich deutlich unterscheidet, ist dem nicht so. ich sollte in so einem vergleich nur halt gleiche produkte vergleichen.
also wenn ich die farb wiedergabe eines sony klasse 2 broadcast crt mit einem sony conumer crt vergleiche, der alle farbregler auf neutral stehen hat, dann sind die natürlich nicht 100% identisch (wie auch es gibt keine 2 monitore die 100% identisch sind) aber die farbwiedergabe ist sehr sehr eng beieinander.
Seit des durchbruchs der flachheimer im consumer markt ist das aber alles kompl. hinfällig, weil es unterschiedliche technische verfahrensweisen gibt, und zudem jeder hersteller sein eigenes süppchen kocht und der nutzer am computer deutlich mehr einstellungsmöglichkeiten hat als am fernseher.
das alles zusätzlich zu einem anderen technischen standart.

ich muss mir heute in der postproduktion als zu erst einmal die frage stellen, auf welchem medium soll es den gezeigt werden tv oder web. die antwort meines kunden ist dabei immer die gleiche: tv UND web!
also müsste ich ja 2 farbkorrekturen machen für beide anwendungsbereiche. Aber auch da ist die kundenmeinung eindeutig: 2 fassungen sind blöd! gerne auch kombiniert mit der aussage: ihr vorgänger hat immer nur eine fassung gemacht, können sie das nicht?
die kundenaussagen hier übersetzt ins deutsche bedeutet so viel wie:
wir haben kompl. keine ahnung und es geht uns auch am arsch vorbei.

die aufgabe jetzt mit hardware zu erschlagen wäre zwar toll, funktioniert nur halt leider nicht. ein sony bvm-e250 ist zweifelsfrei ein wirklich fantastischer monitor und ungleich besser als z.b. ein eizo fs-2333, aber die entfernung zur glotze eines konsumers (egal ob tv oder computer) ist in beiden fällen gleich gross.

gleichzeitig bei der ganzen monitor diskussion muss man bedenken, das selbst im profi bereich 2 verschiedene monitor modelle vertreten sind, die beide gleichermassen sinnvoll sind, weil sie für zwei unterschiedliche einsatz szenarien gebaut sind. klasse 1 monitore, die per definition keine schärfe anhebung haben dürfen (wie es jeder fernseher hat) und sich dadurch in keinster weise eignen einen look (eine farbkorrektur) zu beurteilen, sondern lediglich dazu gedacht sind fehler aufzuspühren (zumindest vorrangig) und klasse 2 monitore, die nicht wie landläufig angenommen monitore 2ter wahl sind, sondern die genau diese schärfe anhebung haben wie sie in jedem tv stattfindet. die sind natürlich grundsätzlich geeignet für die farbkorrektur, aber nicht so dolle wenn es darum geht fehler im bild zu entdecken.

um sinnvoll eine farbkorrektur durchzuführen ist es also ungemein wichtiger, ein gleichbleibendes sichtgerät zu haben, von dem man weis was es anzeigt, und sein bearbeitetes zeug selbst auf möglichst vielen kisten gesehen zu haben um zu wissen was dabei heraus gekommen ist,
als einen super hyper mega monitor zu besitzen, aber keine ahnung zu haben wie das ergebniss zu deuten ist.

der wirklich grosse vorteil an den broadcast kisten ist, das die streuung relativ gering ist, und wenn ich als freenacer vor einem sony pvm in müchen sitze, der genau so aussieht wie ein pvm in hamburg, ich kann also meine erfahrungswerte direkt 1:1 übertragen, aber eine wirkliche referenz zu dem was zu hause passiert sind beide nicht. die referenz ist nur in meinem kopf und nennt sich erfahrung.



Antwort von Peppermintpost:


nervig ist es halt, dass das diese lösung nur für eine spezielle software gilt und dann plötzlich wieder eine andere anwendung ganz andere unvereinbare hardware-anforderungen stellern kann, etc.

da stimme ich dir zu 100% zu. ich fände es auch deutlich besser wenn blackmagic ihre software entwickler nicht davon bezahlen das einige sich eine backmagic hardware kaufen.
ich fände es deutlich besser wenn resolve 5000 euro kosten würde und die decklink direkt im preis enthalten ist.
dann würde ich nicht gezwungen sein mir farbkorrekturen von menschen anzusehen, die ausser einem lut preset auf irgend ein footage zu werfen garnichts können, und diejenigen die wirklich color grader sind würden immer noch vernünftig bezahlt werden, weil ein resolve halt nicht auf jedem laptop installiert ist und sich plötzlich jeder als color grader berufen fühlt.

aber so ist halt das leben, die welt dreht sich.



Antwort von mash_gh4:

dummer weise gibt es bei computern keinen wirklichen farb standart.

naja -- srgb gammut mit gamma 2.2 hat sich doch mittlerweile bis zu den macs durchgesetzt ;)

aber natürlich hast du bzgl. vieler anderer offener bzw. problematischer details völlig recht.

auch mit einigermaßen erschwinglichen IPS panels kann man ganz passable resultate erzielen. sich mit den basics einfacher kalibrierung vertraut zu machen, aber auch deren praktische grenzen zu kennen, bringt oft mehr als unbezahlbare spezialhardware.



Antwort von Peppermintpost:


naja -- srgb gammut mit gamma 2.2 hat sich doch mittlerweile bis zu den macs durchgesetzt ;)

das stimmt natürlich, aber (auch beim mac) kann ich umschalten zu adobeRGB, oder PALPAL im Glossar erklärt oder NTSCNTSC im Glossar erklärt oder Rec709 oder was auch immer. Dazu kommen massen von menschen die den computer zum gamen benutzen die auch gerne ihre eigenen farbeinstellungen haben - "lass blut aus meinen augen spritzen" heist deren farbeinstellung glaube ich ;-) dazu kommen die displays die teilweise auch deutlich mehr farbeinstellungen als tv haben.
den srgb standert den du beschreibst der hat sicherlich eine grosse verbreitung und ist natürlich auch von bedeutung, er ist halt leider nur nicht so gut fest gezurrt wie z.B. PALPAL im Glossar erklärt beim TV, und wir wissen alle das selbst da die farben abhängig von hersteller und technischer umsetzung schon deutlich gestreut haben. im computer ist die streuung nochmal deutlich grösser. aber evtl ist das auch meine subjektive wahrnehmung die nicht stimmt. angeblich ist die streuung und farbwiedergabe bei iPads sehr gut. kann ich nicht beurteilen, ich hab keins.



Antwort von Goldwingfahrer:

Zitat von peppermintpost
............um sinnvoll eine farbkorrektur durchzuführen ist es also ungemein wichtiger, ein gleichbleibendes sichtgerät zu haben, von dem man weis was es anzeigt, und sein bearbeitetes zeug selbst auf möglichst vielen kisten gesehen zu haben um zu wissen was dabei heraus gekommen ist,

Das muss nicht unbedingt sein,denn die meisten User wollen ja,zumindest das erste mal,sehen was hier produziert wurde und wie es aussieht…also wird das Resultat vorgeführt……………dann traben oder rollen sie nach Hause und schauen den Film an ihrem TV an und merken dass es bei ihnen nicht so dolle aussieht.
Fazit…sie merken selber dass bei ihrem TV enorm was verstellt wurde…im schlimmsten Fall merken sie erst als sie unseren Film angeschaut hatten,dass die Settings an ihrem TV schon seit dem Kauf so eingestellt war,wie er im Laden damals angeboten wurde.

Zitat von peppermintpost
er ist halt leider nur nicht so gut fest gezurrt wie z.B. PALPAL im Glossar erklärt beim TV, und wir wissen alle das selbst da die farben abhängig von hersteller und technischer umsetzung schon deutlich gestreut haben. im computer ist die streuung nochmal deutlich grösser.

Ja,genau das meinte ich,selten sehe ich ein sauber kalibrierter TV oder PC Moni.

Danke für den Hinweis zum BVM e250
habe selber u.A.auch einen Sony BVM und weiss den Unterschied zwischen BVM und PVM,aber der e250 ist mir nicht bekannt.
Hoffentlich ist es kein OLED...Schwarz ist da perfekt,für interlaced aber nicht zu gebrauchen,weiss noch dass die mal richtig teuer waren,jetzt aber kräftig im Preis gefallen sind.



Antwort von Peppermintpost:



Danke für den Hinweis zum BVM e250
habe selber u.A.auch einen Sony BVM und weiss den Unterschied zwischen BVM und PVM,aber der e250 ist mir nicht bekannt.
Hoffentlich ist es kein OLED...Schwarz ist da perfekt,für interlaced aber nicht zu gebrauchen,weiss noch dass die mal richtig teuer waren,jetzt aber kräftig im Preis gefallen sind.

so weit ich informiert bin sind alle aktuellen sony BVM und PVM monitore OLED Modelle. oder irre ich da?

was du über den schwarzwert sagst ist ja einer der gründe warum ich sage eine referenz ist das heute alles nicht mehr. im fall von sony und oled sieht es wirklich super aus und ich finde die monitore total geil, aber mir ist halt auch klar, das es bei niemandem zu hause auch so aussieht, damit kann es dann ja keine referenz mehr sein.



Antwort von acrossthewire:


im fall von sony und oled sieht es wirklich super aus und ich finde die monitore total geil, aber mir ist halt auch klar, das es bei niemandem zu hause auch so aussieht, damit kann es dann ja keine referenz mehr sein.
Geht mir mit meiner Marshall OLED Vorschau auch so. Ich denke dann immer gute Zeichnung passt und wenn man es auf einem normalen Monitor betrachtet sagt man hmm ein Ticken mehr Tiefen hätte es vertragen können.



Antwort von Peppermintpost:


im fall von sony und oled sieht es wirklich super aus und ich finde die monitore total geil, aber mir ist halt auch klar, das es bei niemandem zu hause auch so aussieht, damit kann es dann ja keine referenz mehr sein.
Geht mir mit meiner Marshall OLED Vorschau auch so. Ich denke dann immer gute Zeichnung passt und wenn man es auf einem normalen Monitor betrachtet sagt man hmm ein Ticken mehr Tiefen hätte es vertragen können.

Das was du beschreibst ist zu 100% was ich gemeint habe, du must dein equipment einschätzen können. wenn dir klar ist was dein monitor anzeigt, und du die eigenheiten deines monitores kennst, dann ist der perfekt. auch wenn er technisch evtl nicht 100% perfekt ist.

der grösste vorteil den broadcast monitore bieten ist sie sind untereinander vergleichbar. aber wenn ich als hobbyist sowieso nur an meinem equipment arbeite und nicht auf deutschland tour gehe und jeden tag mit anderem equip arbeite, dann ist der grösste vorteil verschenkt, und eine deutlich günstigere lösung kann auch seinen zweck erfüllen.

Ich sitze auf der Arbeit auch an einem Sony BVM der über SDISDI im Glossar erklärt angeschlossen ist. das ist super. aber zu hause hab ich einen eizo fs2333 der über hdmi an einer blackmagic decklink hängt. funktioniert beides einwandfrei. und beides hat seine berechtigung. die sony lösung kostet das 30 fache, und die kann natürlich auch ein paar sachen die meine home lösung nicht kann, aber als referenz sind beide gleichermassen geeignet oder ungeeignet, je nachdem ob das glas immer halb voll oder halb leer ist.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Postproduktion allgemein-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
Videoplayer, der Blackmagic Karte unterstützt
Blackmagic Design: Neue Konverter, 8K Decklink-Karte und Micro Camera Updates
Formatierte SD-Karte
USB3-Karte
SD Karte wiederherstellen
Export auf P2 Karte
SXS Karte wiederherstellen
SD Karte wieder erstellen
Blackmagic ultrastudio express oder Blackmagic intensity extreme
SD-Karte formatiert - Daten retten!
virtualGimbal -- SD-Karte mit Gyrosensor
BMPCC erkennt SD karte nicht
SD-Karte ScanDisk Ultra - 80 oder 90 MB/s ??
Ärger mit neuer SD Karte
Falsche Schreibgeschwindigkeit der SD Karte
HPX600 - SD-Karte für Aufzeichnung
Sony defekte Karte -RSV File
60D - Dateiproblem nach wiederhergestellter SD-Karte
Panasonic HPX 250 - UHS II Karte
Welche Karte für 4K 10Bit Monitor?
Sony FS 7 aus Versehen XQD Karte formatiert....
Welche SD-Karte für 550D? (Aktuelle Sonderangebote?)
SDXC-Karte wird nicht mehr erkannt
Sony SF-G SDXC-Karte schreibt mit 299 MB/s
Tech-Frage: Wrangling/Mac SxS Karte formatieren
Welcher 50" UHD TV? Zwei Displays an BM Karte unter Edius?

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Projekt
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom

Specialsschraeg
22-23. Juni / Düsseldorf
24h To Take
27. Juni - 6. Juli / München
Filmfest München
11-14. Juli / Ludwigsburg
NaturVision Filmfestival
8-12. August / Weiterstadt
Open Air Filmfest Weiterstadt
alle Termine und Einreichfristen