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App zur Einstellung der Kamera für Zeitraffer



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Frage von newbie19:


Hallo

Gibt's eine App, wo ich nur das Motiv (Landschaft, Wolken, Fluss, ...) und Lichtverhältnisse vorgebe und die App schlägt mir als Antwort die kompletten Einstellungen für die Kamera vor (Verschlusszeit, Blenden, Interval, ISO, ...) und gibt auch die resultierende Video Länge aus....



Antwort von Andreas_Kiel:

Woher soll irgendeine App wissen, welche Belichtungszeiten und Blendenwerte die Kamera braucht? Das erledigt besser der Belichtungsmesser in der Kamera, Was Du suchst, ist "Timelapse". Da gibt es ein paar sehr feine Anleitungen auf Youtube, die sehr leicht nachzumachen sind.
Für die Länge kann man kalkulieren: 1 Bild = 1 FrameFrame im Glossar erklärt, 25 Frames = 1 Sekunde, der Rest ist Grundschulmathe.
An der Kamera ist kaum was groß einzustellen. Eine richtige Arbeit wird vielmehr sein, die Bilder deckungsgleich und belichtungsidentisch zu bekommen. "Deckungsgleich" z.B., wenn der Fotograf sich bewegt und die Kamera dadurch leichte Verschiebungen des Motivs zwischen den Aufnahmen hat.
bg
Andreas



Antwort von rush:

Verschlusszeit, Iso und BlendeBlende im Glossar erklärt sind doch relativ fixe Varibalen wenn es um Landschaften geht... wenn man etwa in 25p produziert:

Verschluss hierzulande idealerweise 1/50 bzw ein vielfaches davon. Ggfs mit ND Filtern ausgleichen um dies zu erreichen.

Iso: so niedrig wie eben möglich (iso 100-200 bzw 800 bei Log) um wenig Rauschen zu haben

Blende im Bereich um etwa f/8 sollte i.d.r. der sweetspot für Landschaft sein.. teils auch noch etwas weiter abgeblendet - hängt aber vom Glas ab, einige kippen zu sehr abgeblendet wieder um.

Damit sind die Basics abgehakt.

Der Rest ist dann Rechnerei und timelapse apps gibt es unzählige.

Auf einigen Kameras (z.b. diversen sonys) lassen sich sogar eigene Apps direkt in der Kamera installieren die einem dann entsprechende Variablen und Zeiten vorgeben





Antwort von newbie19:

Vielen Dank für die Tipps!

Wenn es so eine App noch nicht gibt, was ich mir nicht vorstellen kann :-) denn es gibt in meiner Kamera bereits so etwas ähnliches. Ich kann sagen, mach mir eine Nachtaufnahme mit Beautylook oder mach mir eine Sportaufnahme. Leider gibt es für Zeitraffer nichts.

Eine Nische für die App Entwickler.?

Ich dachte mir das so:

* Ich starte die App
* in der App schieße ich ein Bild im Automatik Modus
* App liest die Exifs aus, weiß anhand der Exifs, wie es mit dem Wetter bestellt ist, hier könnte ich doch unterstützend der App sagen, dass es z. B. dunkel ist.
* Weiter könnte ich der App sagen, dass vor mir der Rhein zu sehen ist und neben ihm ein bunter Kirmes mit vielen Lichtern und dass doch viel Licht und einige fahrende Schiffe sich auf der Wasseroberfläche befinden :-)
* App schlägt mir dann alles vor, wie ich meine Kamera grundsätzlich einstellen muss: z. B. BlendeBlende im Glossar erklärt, VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt, ISO, Intervall, ...

Hätte ich 10-15 EinstellungsPresets schon hier... ich könnte in Excel was basteln :-)

Dann würde ich auch noch für Slowmotion was basteln....



Antwort von Andreas_Kiel:

ich kann Dir nur aus jahrzehntelanger fotografischer Erfahrung sagen, dass man ohne eine präzise Belichtungsmessung ein gutes Bild bekommen kann. Aber auch nur mit Zufall! Das menschliche Auge merkt Lichtunterschiede zwar, aber viel zu ungenau für korrekt belichtete Bilder. Deswegen braucht man dafür einen Belichtungsmesser.
Die alte Regel "Sonne lacht - BlendeBlende im Glossar erklärt lacht" galt mal vor urlanger Zeit, aber man sollte auch bedenken, dass viele Filme toleranter gegen Fehlbelichtungen waren als ein moderner Kamerasensor. In der Nachbearbeitung kann man vielleicht viel retten und richtig hinschrauben, aber nach wie vor geht nichts über eine korrekt belichtete Aufnahme.
Allgemeine Ausdrücke wie "Dämmerung", "Tag" usw. helfen nicht. Schon der Unterschied zwischen einer sonnenbeschienenen Stadtszene und einem in genau derselben Beleuchtung aufgenommenen Strand ist gewaltig.
bg Andreas



Antwort von Auf Achse:

Vielleicht könnte endlich wer eine App schreiben die von selbst all nötigen Apps schreibt nach denen immer verlangt wird ....

Sorry, aber diese ständigen Rufe nach Apps, dieses Verlangen daß irgend eine Automatik genau DAS kann was man ohne nachzudenken will, geht mir auf den Geist.

Auf Achse



Antwort von newbie19:

Danke euch für die Tipps.

War das denn nicht auch so, als einige nichts davon hielten, als die revolutionäre Software Magic Lantern rauskam? IK dringt in alle Lebensbereiche, warum auch nicht hier, vielleicht gerade auch hier



Antwort von rush:


ich kann Dir nur aus jahrzehntelanger fotografischer Erfahrung sagen, dass man ohne eine präzise Belichtungsmessung ein gutes Bild bekommen kann. Aber auch nur mit Zufall! Das menschliche Auge merkt Lichtunterschiede zwar, aber viel zu ungenau für korrekt belichtete Bilder. Deswegen braucht man dafür einen Belichtungsmesser.
Die alte Regel "Sonne lacht - BlendeBlende im Glossar erklärt lacht" galt mal vor urlanger Zeit, aber man sollte auch bedenken, dass viele Filme toleranter gegen Fehlbelichtungen waren als ein moderner Kamerasensor. In der Nachbearbeitung kann man vielleicht viel retten und richtig hinschrauben, aber nach wie vor geht nichts über eine korrekt belichtete Aufnahme.
Allgemeine Ausdrücke wie "Dämmerung", "Tag" usw. helfen nicht. Schon der Unterschied zwischen einer sonnenbeschienenen Stadtszene und einem in genau derselben Beleuchtung aufgenommenen Strand ist gewaltig.
bg Andreas

Ich vertraue meinem Auge und meiner Erfahrung jedenfalls in der Regel mehr als technischen Geräten...

Denn technisch korrekt bedeute nicht automatisch auch immer das richtige Ergebnis zu erhalten.

Wenn ich dem "Japaner" (der Belichtungsautomatik) immer trauen würde, kämen jedenfalls oft nicht die Ergebnisse dabei heraus, die ich mir so vorstellen würde.

Belichtungsmesser - ob in Form von externen Geräten oder in Kameras eingebaut sind eben auch nicht immer das Maß der Dinge - besonders dann nicht, wenn man auch Mal künstlerisch eine Idee im Kopf hat bei der die Belichtung nicht nach Schema xyz ablaufen soll.

Aber abgesehen davon gibt es nunmal im Videobereich ganz einfach technische Variablen die sich kaum verändern und die man in bestimmten Situationen mit etwas Erfahrung beinahe blind aufrufen kann um solide Ergebnisse zu erzielen.

Wenn man timelapse aber eher auf Fotos runterbricht und dies nicht aus dem Bewegtbild generiert - hat man natürlich einen anderen Spielraum... Allein auflösungstechnisch und in Sachen Belichtung ( Stichwort RAW).



Antwort von newbie19:

Ich gebe euch zweifelsohne Recht, wenn man kein Einsteiger mehr ist, dann kann ja das Künstlerische gerne hinzukommen.

Für einen Anfänger (ich) ist es einfacher eine Richtung gezeigt zu bekomme, in die er gehen kann, ohne immer wieder umkehren zu müssen - die er nur noch zu verfeinern braucht :-)




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