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Ang Lee zeigt Zukunftskino mit 120fps // NAB 2016



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Newsmeldung von slashCAM:


Nach James Cameron und Peter Jackson, welche bereits https://www.slashcam.de/news/single/Jam ... on-dreht-A...
https://images.slashcam.de/news/12852_FRONT.jpg
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Ang Lee zeigt Zukunftskino mit 120fps // NAB 2016




Antwort von Peppermintpost:

oh man, wie ich diesen spruch: "wie der blick durch ein fenster" nicht mehr hören kann. bei jeder neuen auflösungsstufe wird dieser scheiss als spruch des jahrhunderts benutzt. das ist ja nur noch peinlich.

und die nummer mit "der film hat einen eindruck von daily soap". was heist hier einen eindruck? der hobbit sieht aus wie lindenstrasse im wald. schlimmer gehts nimmer. schauen sich diese vollidioten ihr eigenes footage nicht selbst mal an? offensichtlich nicht. 120fps/3d zu zeiten wo die meisten regisseure und kameramänner wieder zurück zu film gehen. oh man. da hat unser ang lee wohl die zeichen der zeit komplett verpasst.
bedauerlich.



Antwort von merlinmage:

Wurde doch neulich im pre NAB Talk von der Editor's Lounge durchgekaut, keine Socke im Kino nach der fünften Reihe sieht den Unterschied 2K -> 4K, also verbleibt alles über 2K idealerweise reine Aquisition Technik. Nach dem grandiosen Scheitern von 3D wird jetzt halt HFR und HDR gepusht, wobei ich Letzteres wesentlich sinnvoller fände, gerade weil es dann im Consumer Bereich fixer Richtung 10 BitBit im Glossar erklärt gehen würde.





Antwort von Optiker:

und das ganze wird mit den noch realistischeren Kampfszenen argumentiert - wie armselig und abwegig ist überhaupt dieses Ansinnen



Antwort von kmw:

Die Kinos werden glücklich sein schon wieder neue Projektoren kaufen zu dürfen ;-)

Die wievielte Generation von digitalen Projektoren sind jetzt in den Kinos? und wie lange hielten die 35mm Monster? :-o



Antwort von DenK:

und das ganze wird mit den noch realistischeren Kampfszenen argumentiert - wie armselig und abwegig ist überhaupt dieses Ansinnen

Was genau ist jetzt da das Problem?



Antwort von iasi:

sehr interessant - will ich sehen!

Wer bei seinen Super8-Projektionen bleiben will, kann sich ja gern in den Lehnsessel fallen lassen.

Natürlich gibt"s immer Leute, die sehen z.B. einen 3D-Film und können schon ganz prinzipiell über die Technik urteilen.
Das ist dann wie beim Busfahren - einmal im vollen Bus mit schlechter Luft gestanden und Übelkeit empfunden - schon wird"s einem bei jeder Busfahrt schlecht. Da kann dann die Fahrt noch so ruhig, der Platz noch so üppig und die Luft noch so frisch sein. :)



Antwort von merlinmage:

Gut, dass sich 3D ja durchgesetzt hat ;)



Antwort von iasi:

Gut, dass sich 3D ja durchgesetzt hat ;)

hat es ja auch - und so mancher Film gewinnt wirklich durch 3D - z.B. "Life of Pi"



Antwort von merlinmage:

Ja und Avatar war auch super 3D - der Film war eher eine Techdemo für Camerons super truper 3D Technik.

Dein Life of Pi ist auch schon 4 Jahre alt, und damals gabs ja auch die kurze 3D Boom Welle, die jetzt zurecht wieder tot ist.



Antwort von iasi:

Ja und Avatar war auch super 3D - der Film war eher eine Techdemo für Camerons super truper 3D Technik.

Dein Life of Pi ist auch schon 4 Jahre alt, und damals gabs ja auch die kurze 3D Boom Welle, die jetzt zurecht wieder tot ist.

da ist nichts tot

schau dir doch mal die Besucherzahlen der Kinos an:
3D räumt noch immer ab



Antwort von Valentino:

Da verwechselst du Ross mit Reiter, in erster Linie räumen die großen Hollywood Action-Blockbuster ab, die aber meist nur mittelmäßig nachträglich in S-3D umgewandelt wurden.

Beim Publikum erfolgreiche S-3D Produktionen wie z.B. Pina Bausch gab es schon seit Jahren nicht mehr. Sogar der aktuelle Wenders hatte nur einen Bruchteil an Zuschauern. Schon bei Wiki auf großer Fahrt und Die Vermessung der Welt war klar das der S-3D Boom bald wieder zu Ende ist.
Das waren auch alles echte S-3D Produktionen und keine billigen "Blow-Outs".

Bei den internationalen nicht Actionfilmen ist das selbe zu beobachte, Der große Gatsby lief trotz echtem S-3D nur mittelmässig und seit dem ist es um S-3D auch relativ ruhig geworden, wenn man die ganzen Actionfilme weg nimmt.

Im TV ist das mit S-3D auch vollkommen in die Hose gegangen und eigentlich war hier nur das 50. Jubiläum der Serie Dr. Who ein großer Erfolg.
Das erkennt man auch ganz gut daran das die meisten UHD Gerät kein 3D mehr unterstützen. Sogar die neue UHD-BluRays werden ohne 3D auskommen.



Antwort von Habenichts:

Das die Menschen in erster Linie Filme schauen, deren Inhalt/Schauspieler sie interessieren könnte, kann man ja nicht der 3D Technik anlasten.
Würde es mal einen großen Entwicklungsschritt in der Projektion geben, wäre das Thema natürlich sofort wieder da. Irgendwohin muss sich die Geschichte entwickeln. In 100 Jahren gucken wir kein 2D mit 30 Bildern oder etwa doch?



Antwort von mash_gh4:

...und so mancher Film gewinnt wirklich durch 3D - z.B. "Life of Pi"

ich muss sagen, dass die file von ang lee leider nicht wirklich gewonnen haben, seit er für all diese technischen spielereien die werbetrommel rührt. seine frühen arbeiten (bspw. "Eat Drink Man Woman") habe ich sehr geschätzt, während mich diese neueren demonstrationen des technisch möglichen in cineastischer hinsicht meist nicht mehr überzeugen.



Antwort von iasi:

Die Leute gehen in die 3D-Vorstellungen und bezahlen dafür auch noch einen Aufpreis - 3D ist also nicht tot.

Ang Lee erhielt auch für seine neueren Filme Auszeichnungen und gute Kritiken - sogar für seinen 3D-Film einen Oscar ...

Auch wenn es mancher nicht gerne hört: 3D hat sich in den Kinos durchgesetzt.
Dagegen stirbt das Negativ - auch wenn immer mal wieder jemand diese Entwicklung aufzuhalten versucht - H8 war trotz Aufbietung aller Mittel eben doch nur eine Randerscheinung.
Als: Blick nach vorn. Wandel kann auch gut sein - wenn man sich darauf einlässt.



Antwort von beiti:

Ich warte drauf, dass sich mal jemand traut, einen hoch budgetierten Film in HFR (z. B. 60 fps), aber ohne 3D, in die Kinos zu bringen. Bisher muss 3D ja immer noch als Ausrede für HFR herhalten - was ich etwas schade und inkonsequent finde.
Ich erwarte nicht die große Revolution. Es würde schon reichen, einzelne Filme in HFR zu haben (meinetwegen ja auch Dokus, wenn sich noch niemand traut, HFR mit Fiktion zu verbinden). Ich möchte mir einfach mal ein Bild machen können, wie das im Kino wirkt.
HDR wäre zwar auch interessant, dürfte aber neue Projektoren und/oder Leinwände erfordern und wird daher nicht so schnell passieren.



Antwort von merlinmage:

HFR in Fiktion gibt es schon, nennt sich dann halt Computerspiele / Video Games. Und will das Kino wie bei der Hobbit wie ein billiges, non interaktives Video Spiel wirken? Ich hoffe doch nicht.

@iasi: zwischen 35mm Rotze und 3D gibt es noch ein paar Stufen dazwischen ;)



Antwort von Valentino:

Die Leute gehen in die 3D-Vorstellungen und bezahlen dafür auch noch einen Aufpreis - 3D ist also nicht tot.
Das hat aber bei dem Fake-3D nichts mehr mit dem eigentliche echten S-3D zu tun, sondern eher was mit Geldmache und gutem Marketing.

Das 3D im Kino als Standard angekommen ist, steht hier außer Frage, echte 3D Filme gibt es hingegen so gut wie keine mehr.

Der letzte große S-3D Blockbuster war der dritte Hobbit und das ist auch schon knapp 1,5 Jahre her.

Immer wieder schön wie du dir die Welt zurecht biegst, aber das kennen wir ja schon. Mein Favorit war ist immer noch die große BMCC :-)))



Antwort von iasi:

Die Leute gehen in die 3D-Vorstellungen und bezahlen dafür auch noch einen Aufpreis - 3D ist also nicht tot.
Das hat aber bei dem Fake-3D nichts mehr mit dem eigentliche echten S-3D zu tun, sondern eher was mit Geldmache und gutem Marketing.

Das 3D im Kino als Standard angekommen ist, steht hier außer Frage, echte 3D Filme gibt es hingegen so gut wie keine mehr.

Der letzte große S-3D Blockbuster war der dritte Hobbit und das ist auch schon knapp 1,5 Jahre her.

Immer wieder schön wie du dir die Welt zurecht biegst, aber das kennen wir ja schon. Mein Favorit war ist immer noch die große BMCC :-)))

... und du mixt mal wieder alles schön durcheinander, damit es in dein Bild passt ...

Es geht darum, dass 3D das Kino dominiert, nicht um die Qualität der Filme.

Schau dir die Einspielergebnisse an und vergleiche mal 2D mit 3D.

Ein Film mit
Redcode RAW (6K) (also dual-strip 3-D) (source format)
hatte 4 mal soviel eingespielt, wie der 70mm-H8 - im selben Zeitraum ... rate mal, welcher Film das war.

Bedauerlich ist es jedoch wirklich, dass meist nur noch in 2D gedreht und dann 3D berechnet wird.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_3D_films



Antwort von Fader8:

oh man, wie ich diesen spruch: "wie der blick durch ein fenster" nicht mehr hören kann. bei jeder neuen auflösungsstufe wird dieser scheiss als spruch des jahrhunderts benutzt. das ist ja nur noch peinlich.

und die nummer mit "der film hat einen eindruck von daily soap". was heist hier einen eindruck? der hobbit sieht aus wie lindenstrasse im wald. schlimmer gehts nimmer. schauen sich diese vollidioten ihr eigenes footage nicht selbst mal an? offensichtlich nicht. 120fps/3d zu zeiten wo die meisten regisseure und kameramänner wieder zurück zu film gehen. oh man. da hat unser ang lee wohl die zeichen der zeit komplett verpasst.
bedauerlich.

Du musst dabei verstehen, dass der Begriff 'Fenster' (und die damit verknüpfte Metapher) in der Filmtheorie eine wesentliche Rolle spielt. Oft im Diskurs Fenster vs Rahmen. "Der Blick aus dem Fenster" ist demgemäss vielmehr als ein blosser Spruch, sondern tief verankert in Filmtheorie und Filmgeschichte. Ob dies dem Sprecher bewusst ist, darüber kann man streiten ;)



Antwort von kling:

Kompletter, kontraproduktiver Mist! Vielleicht können sich Ingenieure und Testbild-Filmer dafür begeistern, aber echte kreative Filmemacher und ihr cineastisch verwöhntes Publikum garantiert nicht. Jeder weiß, spätestens ab ca. 30 B/s beginnt der wahrnehmungspychologisch relevante Effekt, der alles billig, halt videofuzzymäßig aussehen lässt. Peter Jackson beispielsweise ist dabei genauso gimmickanfällig wie irgendein Actioncam-Amateurfilmer.



Antwort von beiti:

Und will das Kino wie bei der Hobbit wie ein billiges, non interaktives Video Spiel wirken? Ich hoffe doch nicht. Was in dem Zusammenhang "billig" wirkt, ist höchst subjektiv, das weißt Du ja selber. Es gibt Sehgewohnheiten, ja, aber die unterliegen einem steten Wandel - manchmal viel schneller, als Kritiker glauben wollen. In den Anfangszeiten des Fernsehens ware alles live gesendete 50 fps (vereinfacht gesagt) und alles Aufgezeichnete 25 fps. Das prägte eine Zeitlang die Sehgewohnheit; die Kenner sahen sofort, was live war. Dann kamen die Videobänder im Studio auf, und plötzlich galt: Studioaufnahmen 50 fps, Außenaufnahmen 25 fps, also eine andere Priorität. Als Videokameras auch für Reportagen verfügbar waren, galt plötzlich: Fiktionales 25p und Dokumentarisches 50p; das galt eine ganze Weile (ca. 30 Jahre lang), und auf diese Sehgewohnheit berufen sich heute die HFR-Kritiker. Aber die Entwicklung blieb nicht stehen: Es kam der Video-DSLR-Boom, und plötzlich waren 2/3 der Fernsehreportagen wieder 25p wie zu 16-mm-Zeiten, also die bisherige Unterscheidung funktionierte nicht mehr. Mit Digitalisierung der Kameras und Übergang zu HD wurden plötzlich auch die meisten Soaps wieder 25p mit einer Art Filmlook im weitesten Sinne - was den Begriff "Soap-Effekt" für jüngere Zuschauer schwer nachvollziehbar macht. Aber dann kamen die Fernseher mit Bewegungsglättung - und auf einmal sahen selbst ältere Spielfilme im Fernsehen ganz geschmeidig aus, so wie früher Videomaterial. Das mag man ablehnen, aber die Dinger sind allgegenwärtig - sogar in meinem Stammkino stehen mehrere Fernseher als Monitore für Filmvorschauen, und zwar mit aktiver Bewegungsglättung; offenbar ist das "Problem" noch nicht mal dem Kinobetreiber bewusst.
Wenn ich mich im Bekanntenkreis umschaue, kenne ich niemanden, der sich von sich aus an den glatten Bewegungen stört. Allerdings kenne ich auch niemanden, der ein großes Problem mit dem Ruckeln z. B. auf YouTube hätte. Den normalen Zuschauern ist das schlicht egal, und die Jüngeren haben die vielzitierte Sehgewohnheit sowieso nicht mehr; das ist ein Ding von Cineasten, Kritikern und Fachleuten, kein Ding einer Mehrheit des Publikums. Von daher hätte ich keine Hemmungen mehr, einen 60p-Spielfilm ins Kino zu bringen, wodurch ich z. B. weniger Beschränkungen in Sachen Kameraführung hätte.



Antwort von iasi:

Kompletter, kontraproduktiver Mist! Vielleicht können sich Ingenieure und Testbild-Filmer dafür begeistern, aber echte kreative Filmemacher und ihr cineastisch verwöhntes Publikum garantiert nicht. Jeder weiß, spätestens ab ca. 30 B/s beginnt der wahrnehmungspychologisch relevante Effekt, der alles billig, halt videofuzzymäßig aussehen lässt. Peter Jackson beispielsweise ist dabei genauso gimmickanfällig wie irgendein Actioncam-Amateurfilmer.

ha ha ha ... zu Stummfilmzeiten hätte man von dir wohl ähnliches zum Tonfilm gelesen ... und dann diese Farbe im Film - pfui ...

kreative Filmemacher sind also sturzkonservativ - interessant



Antwort von merlinmage:

Und will das Kino wie bei der Hobbit wie ein billiges, non interaktives Video Spiel wirken? Ich hoffe doch nicht. Was in dem Zusammenhang "billig" wirkt, ist höchst subjektiv, das weißt Du ja selber. Es gibt Sehgewohnheiten, ja, aber die unterliegen einem steten Wandel - manchmal viel schneller, als Kritiker glauben wollen. In den Anfangszeiten des Fernsehens ware alles live gesendete 50 fps (vereinfacht gesagt) und alles Aufgezeichnete 25 fps. Das prägte eine Zeitlang die Sehgewohnheit; die Kenner sahen sofort, was live war. Dann kamen die Videobänder im Studio auf, und plötzlich galt: Studioaufnahmen 50 fps, Außenaufnahmen 25 fps, also eine andere Priorität. Als Videokameras auch für Reportagen verfügbar waren, galt plötzlich: Fiktionales 25p und Dokumentarisches 50p; das galt eine ganze Weile (ca. 30 Jahre lang), und auf diese Sehgewohnheit berufen sich heute die HFR-Kritiker. Aber die Entwicklung blieb nicht stehen: Es kam der Video-DSLR-Boom, und plötzlich waren 2/3 der Fernsehreportagen wieder 25p wie zu 16-mm-Zeiten, also die bisherige Unterscheidung funktionierte nicht mehr. Mit Digitalisierung der Kameras und Übergang zu HD wurden plötzlich auch die meisten Soaps wieder 25p mit einer Art Filmlook im weitesten Sinne - was den Begriff "Soap-Effekt" für jüngere Zuschauer schwer nachvollziehbar macht. Aber dann kamen die Fernseher mit Bewegungsglättung - und auf einmal sahen selbst ältere Spielfilme im Fernsehen ganz geschmeidig aus, so wie früher Videomaterial. Das mag man ablehnen, aber die Dinger sind allgegenwärtig - sogar in meinem Stammkino stehen mehrere Fernseher als Monitore für Filmvorschauen, und zwar mit aktiver Bewegungsglättung; offenbar ist das "Problem" noch nicht mal dem Kinobetreiber bewusst.
Wenn ich mich im Bekanntenkreis umschaue, kenne ich niemanden, der sich von sich aus an den glatten Bewegungen stört. Allerdings kenne ich auch niemanden, der ein großes Problem mit dem Ruckeln z. B. auf YouTube hätte. Den normalen Zuschauern ist das schlicht egal, und die Jüngeren haben die vielzitierte Sehgewohnheit sowieso nicht mehr; das ist ein Ding von Cineasten, Kritikern und Fachleuten, kein Ding einer Mehrheit des Publikums. Von daher hätte ich keine Hemmungen mehr, einen 60p-Spielfilm ins Kino zu bringen, wodurch ich z. B. weniger Beschränkungen in Sachen Kameraführung hätte.

Ich bin jetzt Ende 20 und laut deiner Aussagen gehöre ich ja schon zu nem elitären Alteisen, das sich darauf einen keult noch 24fps geil finden zu können. Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so und nur weil jeder TV Hersteller seine 600hz ultra Interpolation hat (die ich bei meinem TV natürlich ausgestellt habe, neben allen anderen "Bildverbesserungsalgorhythmen), muss ich das noch lange nicht akzeptieren. Aber es gibt Leute die finden Call of Duty geil, gucken Filme auf Handys in der Bahn und freuen sich über HFR. Mir gefällt das alles gar nicht, liefern könnt ich es trotzdem.



Antwort von leonhard dy kabrio:

Man sollte die Dinge nicht gegeneinander ausspielen, sonder jedes für sich und auch im Mix mit der vorzüglichen Möglichkeit umsetzen. Und dann treffen oft unterschiedliche Konzepte auf noch unterschiedlichere Wahrnehmungen.
zb war ich gerade in Korea ( Süd)--und da bist auf eine, zwei, drei,....Welten gestoßen.
Das kann dich zum Wahnsinn treiben oder es passt genau.
Die Kinoindustrie versucht halt mit allen Mitteln gegen die Game-industrie anzustinken.
Und es gibt immer größere Synergien.
Und meistens funktioniert es nicht.
Aber oft schon. Das ist wie bei allen Dingen.
Bringt es was, in unserem Fall ist es ja das Auge ( r/l 3d ton etz..) und net eine Aktennotiz, das nun haufenviele Pixeln wie die blöden und..
Wenn es net passt, wird es net passen.
Und es kann sein das wir mit unseren Sehgewohnheiten aussterben.. in dieser hektischen sich ständig wegclikcenden Zeit! Kann sein, das wir gar net mehr hin gehen, weil es
die teuerste Lindenstraße aller Zeiten wird. Kann, muss nicht.

A Gschicht wär halt schön.. eine Immersion, wo ich Zeit und Raum vergesse..



Antwort von beiti:

Ich bin jetzt Ende 20 und laut deiner Aussagen gehöre ich ja schon zu nem elitären Alteisen, das sich darauf einen keult noch 24fps geil finden zu können. Das hat nicht nur mit dem Alter zu tun, sondern auch damit, wie intensiv man sich mit solchen Themen auseinandersetzt. Filmlook- und 24p-Verteidiger sind meist sehr häufige Kinogänger mit viel Filmseh-Erfahrung und einem Blick für technische Details; das geht auch schon in jüngeren Jahren. Umgekehrt kenne ich Leute, die selbst, wenn man sie drauf aufmerksm macht, den Unterschied zwischen 25p und 50p/60p nicht wahrnehmen (und erst recht nicht verstehen, warum man ihnen rät, die Bewegungsglättung ihres Fernsehers abzuschalten).
Ich bin deutlich älter als Du, und meine eigenen Sehgewohnheiten sind auch noch sehr stark von der Filmlook-Idee geprägt (was haben wir als Studenten nicht so alles probiert, damit es kinomäßiger aussieht...). Aber ich versuche halt etwas weiter zu denken, so nach dem Prinzip "nicht dem Angler, sondern dem Fisch muss der Köder schmecken". Außerdem sehe ich die technischen Vorteile von HFR und weiß, dass es wünschenswert wäre, sofern man sich das ganze Sehgewohnheits-Zeugs mal wegdenkt; wäre Film heute ein neues Medium, käme bestimmt niemand auf die Idee, es ohne Not auf 24 fps zu beschränken.
Meine persönlichen/subjektiven Empfindungen sind also gar nicht der Maßstab (und werden sich dann schon auch noch irgendwann anpassen ;) ).

Grundsätzlich bin ich dafür, dass kreative Entscheidungen von den Filmemachern (Regisseure, Produzenten, Kameraleute) getroffen werden - nicht von den Ingenieuren, die Fernsehgeräte bauen und meinen, an den sorgfältig komponierten und abgestimmten Bildern noch herumdoktern zu müssen. Wenn ein Filmemacher auf klassischen Filmlook steht, soll er gerne in 24 fps drehen. Wer das nicht so wichtig findet und lieber die Vorzüge von HFR nutzt, soll das ebenso machen können. Die technischen Voraussetzungen sind ja vorhanden; ich nehme an, dass man einen 60-fps-Film in den allermeisten digitalen Kinos abspielen könnte.

Und um nochmal zu Ang Lee zurückzukommen: 60 fps ist tatsächlich noch nicht das technische Optimum, wie ich bei eigenen Versuchen festgestellt habe. Nimmt man bei 60 fps mit 1/60 Sekunde auf, hat man immer noch deutliche Bewegungsunschärfe im Bild. Reduziert man auf 1/100 oder 1/120 Sekunde, kommt es gelegentlich schon zu leichten Stroboskopeffekten und weiteren typische Fehlern wie z. B. den rückwärtsdrehenden Rädern. Richtig perfekt wird es erst, wenn die FramerateFramerate im Glossar erklärt so hoch ist, dass man ohne Qualitätsabstriche "durchbelichten" kann, also die Belichtungszeit der Kehrwert der FramerateFramerate im Glossar erklärt sein kann und trotzdem keine nennenswerte Bewegungsunschärfe übrig bleibt. Vermutlich reichen dazu 120 fps auch noch nicht, aber es wäre schon wieder ein Fortschritt. ;)



Antwort von Habenichts:

Man richte seinen Blick in die Audiowelt. Dort ist der Kampf längst gekämpft. Ultrabass Kopfhörer, EQs an Verstärkern usw. Da sind es eben auch nur wenige die dem Studioergebnis möglichst nahe kommen wollen. Am Ende schafft der Konsument Innovation. Indirekt. Die Dinge entwickeln sich, Gewohnheiten ändern sich, jedes braucht seins um gut zu werden.



Antwort von WoWu:

Kompletter, kontraproduktiver Mist! Vielleicht können sich Ingenieure und Testbild-Filmer dafür begeistern, aber echte kreative Filmemacher und ihr cineastisch verwöhntes Publikum garantiert nicht. Jeder weiß, spätestens ab ca. 30 B/s beginnt der wahrnehmungspychologisch relevante Effekt, der alles billig, halt videofuzzymäßig aussehen lässt. Peter Jackson beispielsweise ist dabei genauso gimmickanfällig wie irgendein Actioncam-Amateurfilmer.

Ich hoffe, es ist Dir bewusst, dass das nicht mit Sehgewohnheiten zu tun hat, sondern überwiegend damit, dass mit kleiner werdendem Pixelabstand auf den Sensoren bei höherer spatialen Auflöung, die Bewegungsunschärfe drastisch zunimmt.
BBC und NHK schlagen daher für hohe Auflöungen bei kleinem PP Belichtungszeiten von 1/320 sec, oder die entsprechend hohen Framraten vor.
Es geht also gar nicht um neue Sehgewohnheiten sondern ganz im Gegenteil, darum, die alten Gewohnheiten bei veränderten technischen Rahmenparametern beizubehalten, wie Beiti das auch schon dargelegt hat.



Antwort von Fader8:

Schlussendlich ist alles reine Sehkonvention! Es steht ja nicht auf den 10 Geboten, dass Film 24fps sein muss



Antwort von pH0u57:

Die Leute gehen in die 3D-Vorstellungen und bezahlen dafür auch noch einen Aufpreis - 3D ist also nicht tot.

Wenn man in 95% aller Kinos keine Wahl hat, sich den Film auch in 2D anzugucken und wegen der neuen Technik der Kinos gezwungen wird, ständig Aufpreise zu zahlen, hat das nichts mit Trends zu tun. Sondern einfach damit, dass man keine Wahl hat. Das ist nicht repräsentativ.

3D beeindruckt doch Heute nur noch Kinder, die Transformers oder Pixar Filme gucken. Ansonsten ist das durch. TV Hersteller lassen die Technik schon fallen und im Kino würde es auch passieren, wenn man eine Wahl hätte.
Ich kenne hier in der Nähe ein kleines Kino, dass Blockbuster immer als 2D Option anbietet und genau deswegen kann sich das Kino überhaupt halten (es zeigt nämlich bspw. auch keine Werbung).

Naja, vielleicht auch nur meine Meinung..



Antwort von Frivol:

Wenn man in 95% aller Kinos keine Wahl hat, sich den Film auch in 2D anzugucken und wegen der neuen Technik der Kinos gezwungen wird, ständig Aufpreise zu zahlen, hat das nichts mit Trends zu tun.

Dem stimme ich zu. 3D bietet mir in den meisten Fällen keine Vorteile. Das Bild ist oft dunkler, weniger detailreich und vermittelt nur eine lächerliche Karikatur des natürlichen dreidimensionalen Seheindrucks. Wenn ich mir einen Film in 3D ansehe, dann nur deswegen, weil er in 2D nicht mehr gezeigt wird.



Antwort von Bergspetzl:

also hier und da schaue ich schon 3d, wenns passt und finde die option gut. bei uns wird in den großen kinos aber immer auch 2d angeboten. ich kenne auch einige die hin und wider drauf abfahren. ist halt eine genre Geschichte... is mmn ok. aber wg der 120p. ich hab das bei arri im kino gesehen. schrittweise bis 96p. als sie dann wieder zurückgesteppt sind zu 24p wollte ich das nicht glaubem dass das wirklich die norm ist. ich war (technisch) beeindruckt und muss aber zugeben, dass man sich ja an bild 'gewöhnt'. ich habe also keinen 96p schaden seit dem, auch wenn es für einige dinge sicher geil sein kann.



Antwort von beiti:

ich hab das bei arri im kino gesehen. schrittweise bis 96p. als sie dann wieder zurückgesteppt sind zu 24p wollte ich das nicht glaubem dass das wirklich die norm ist. Es kommt natürlich auch stark auf die Kameraführung an. Wer sich als Kameramann der Einschränkungen bewusst ist, passt seine Bewegungen an 24p an - und dann fällt es nicht so stark auf wie in Testaufnahmen, die eigens dazu gemacht wurden, den Unterschied aufzuzeigen.
Oder andersrum gesagt: Nur weil die Zuschauer heute mit 24p oft kein Defizit bemerken, schließt das ja nicht aus, dass man mit höheren Frameraten neue Möglichkeiten hätte (ohne, dass ich die jetzt ganz genau benennen kann - die entsprechend erweiterte Filmsprache müsste erst gefunden werden).
Sonst ist das so, als ob ich im Porsche mit 50 km/h durch die Stadt schleiche und behaupte, der Porsche hätte gegenüber einem Smart keinen Vorteil.



Antwort von Peppermintpost:


Ich hoffe, es ist Dir bewusst, dass das nicht mit Sehgewohnheiten zu tun hat, sondern überwiegend damit, dass mit kleiner werdendem Pixelabstand auf den Sensoren bei höherer spatialen Auflöung, die Bewegungsunschärfe drastisch zunimmt.
BBC und NHK schlagen daher für hohe Auflöungen bei kleinem PP Belichtungszeiten von 1/320 sec, oder die entsprechend hohen Framraten vor.
Es geht also gar nicht um neue Sehgewohnheiten sondern ganz im Gegenteil, darum, die alten Gewohnheiten bei veränderten technischen Rahmenparametern beizubehalten, wie Beiti das auch schon dargelegt hat.

das kann ich nicht nachvollziehen. wenn ich ein framing in hd oder uhd filme bleibt ja bei gleichem shutter der motionblur prozentual identisch. natürlich werden aus zb 100 pixeln in hd auflösung dann 200pixel in uhd, aber an der länge des motion blurs ändert sich ja nichts (bei gleicher monitor grösse).

da ja alle tests auch sagen, sobald meine nasenspitze nicht mehr den monitor berührt sehe ich auch keinen unterschied mehr zwischen hd und uhd auflösung verstehe ich die argumentation der bbc auch nicht mehr. fakt ist, wenn ich z.b. einen schwenk mit 25fps und 1/320 sec filme habe ich einen strobo effekt vom aller feinsten. das gleiche mit shutter 1/50 sec ist natürlich total unscharf und geht im moblur unter. man kann sich also streiten welche unzulänglichkeit einem besser gefällt, aber den motionblur gegen null zu fahren ist mit sicherheit nicht der weg um es so aussehen zu lassen wie man es gewohnt ist.



Antwort von WoWu:

Moin Torsten,
völlig richtig, es geht natürlich nicht darum, die Shutterzeit auf Null zu bringen.
Es geht vielmehr darum, den derzeitigen Seheindruck zu bewahren und nicht die Bewegungsunschärfe drastisch zu erhöhen. Es geht also nicht um einen NEUEN Seheindruck.
Aber die Bewegungsunschärfe ergibt sich ja daraus, wie schnell ein Objekt die Sensorlflächen überstreicht und wieviele PixelPixel im Glossar erklärt pro Shutterzeit dabei überstreicht.
Daraus ergibt sich das Problem, das auch losgelöst ist, vom Betrachtungsabstand, weil es nur im Verhältnis zueinander steht.
Vergrössert sich also der Betrachtungsabstand, vergrössern sich beide Unschärfen. Die des Bildes und die der unscharfen Bewegung.



Antwort von Peppermintpost:

aha, da muss ich mir mal eine 4k kamera leihen und das ausprobieren.
aber würde die berechnung nicht auch bedeuten, das selbst bei gleicher auflösung die verschlusszeit verringert werden müsste wenn der sensor kleiner wird.
also z.b. canon 5d vs blackmagic pocket. beide hd auflösung aber massiv unterschiedliche pixel grösse.



Antwort von WoWu:

Nee, die zeitliche Bewegung über die Anzahl der Pixels bleibt dann ja identisch, sie wird nur auf eine kleinere Fläche projiziert und hat damit andere Auswirkungen in Bezug auf die Lichtmenge, die sich natürlich indirekt auch auf Zeiten beziehen. Ist aber ein anderes Thema.
Es geht hier nur um die Anzahl der Pixels, die in einem Abtastintervall überstrichen wird.
Deswegen kann ich gut verstehen, das die Filmleute damit experimentieren.



Antwort von domain:


.. man kann sich also streiten welche unzulänglichkeit einem besser gefällt, aber den motionblur gegen null zu fahren ist mit sicherheit nicht der weg um es so aussehen zu lassen wie man es gewohnt ist.

Soll m.E ja gar nicht so aussehen wie bisher.
Fort mit dem Motionblur, der war ja nur eine Krücke gegen Shuttering.
120 fps mit max. 1/240 geht schon in Ordnung.
Den Motionblur ergibt dann die Auge-Hirnkombination, weil sie beim Menschen schnelle Bewegungen ohnehin nicht auflösen kann, wir haben ja keine Libellenaugen.
Schon bei HD im TV ohne Zwischenbildberechnung fällt ja auf, wie die Schärfe plötzlich ins Bild springt, wenn der Kameraschwenk zu Ende ist.
Manchen gefällt das, uiui wirklich HD, man sieht den Sprung ja so deutlich :-)



Antwort von WoWu:

Da musst Du aber zwischen BlurBlur im Glossar erklärt eines Schwenks und dem eines im statischen Bild bewegten Objektes unterscheiden, wenn man mal davon ausgeht, dass der CodecCodec im Glossar erklärt da nicht sowieso alles platt gemacht hat.
Aber das Thema BlurBlur im Glossar erklärt ist für die Filmemacher bestimmt noch nicht vom Tisch.

@Thorsten
Da besorg Dir aber "ne Kamera, wo nicht nur UHD draufsteht, sondern auch drin ist. :-)



Antwort von domain:

Das stimmt natürlich, aber umso schlimmer, wenn Shuttering ohne BlurBlur im Glossar erklärt schon bei geringen Winkelgeschwindigkeiten dermaßen auffällt.
Welche Gehirnverrenkungen müssen eigentlich viele Amateure freiwillig vollzogen haben, als es 4K nur mit max. 30 fps gab?
Vorher ging ohne 50p gar nichts und dann war es auf einmal wurscht :-)



Antwort von WoWu:

Vielleicht lag es daran, das es gar keine 4K waren sondern das Punktbilder immer gleich 4 Pixels überstrichen hat ?
Der Schock kommt noch, wenn es mal wirklich 4K sind.



Antwort von Peppermintpost:



@Torsten
Da besorg Dir aber "ne Kamera, wo nicht nur UHD draufsteht, sondern auch drin ist. :-)

ne, mir ne red dafür zu leihen ist mir zu teuer, ich kann das nur mit gh4 gegen 5d testen. aber wenn es da nicht zum tragen kommt ist es für mich auch nicht weiter wichtig ;-)

aber egal ob eine gh4 wirklich 4k kann oder nicht, mehr auflösung als meine 5d hat sie auf jeden fall und auch deutlich kleinere pixel. ich werde das mal testen.



Antwort von Bergspetzl:

Es kommt natürlich auch stark auf die Kameraführung an. Wer sich als Kameramann der Einschränkungen bewusst ist, passt seine Bewegungen an 24p an - und dann fällt es nicht so stark auf wie in Testaufnahmen, die eigens dazu gemacht wurden, den Unterschied aufzuzeigen.

das Bild war statisch. Ein riesiger Rotor vor dem jemand Breakdance vorgeführt hat. Es hat sich nur er und der Propeller bewegt. Trotzdem war es unglaublich.

Und aufwändig zu projizieren. In Ermangelung von Produkten die fähig waren 96p abzuspielen haben sie haben sie sich der 3D Technik bedient:
Sie haben 2 HFR (48p) Beamer mit deckungsgleich übereinander gelegt. Das war wohl eine ganz schöne Frikelei. (das war natürlich vorbereitet). Dann haben sie den Frameinterval entsprechend abgestimmt und das ganze getacktet, so das anstelle 48p Stereo 96p "linear" abgespielt wurden.

Heute ist das vielleicht weniger beeindruckend als vor 3 Jahren, aber nach wie vor war dass mitunter das beeindruckenste (technisch gesehen) was mir die letzten Jahre unterkam.



Antwort von kling:

Kompletter, kontraproduktiver Mist! Vielleicht können sich Ingenieure und Testbild-Filmer dafür begeistern, aber echte kreative Filmemacher und ihr cineastisch verwöhntes Publikum garantiert nicht. Jeder weiß, spätestens ab ca. 30 B/s beginnt der wahrnehmungspychologisch relevante Effekt, der alles billig, halt videofuzzymäßig aussehen lässt. Peter Jackson beispielsweise ist dabei genauso gimmickanfällig wie irgendein Actioncam-Amateurfilmer.

ha ha ha ... zu Stummfilmzeiten hätte man von dir wohl ähnliches zum Tonfilm gelesen ... und dann diese Farbe im Film - pfui ...

kreative Filmemacher sind also sturzkonservativ - interessant

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Die BBC wollte in den 60er Jahren auch die Leute umerziehen und scheiterte kläglich. Man kann das menschliche Gehirn (bzw. dessen Neuronal-Frequenz) eben nicht in wenigen Jahren verändern. Und freilich gibt's Ingenieur-Naturen oder Elektronik-Markt-Verkäufer, die schnell merken, wenn sie einen Kandidaten vor sich haben, dem sie jeden Mist erzählen können.



Antwort von iasi:

Kompletter, kontraproduktiver Mist! Vielleicht können sich Ingenieure und Testbild-Filmer dafür begeistern, aber echte kreative Filmemacher und ihr cineastisch verwöhntes Publikum garantiert nicht. Jeder weiß, spätestens ab ca. 30 B/s beginnt der wahrnehmungspychologisch relevante Effekt, der alles billig, halt videofuzzymäßig aussehen lässt. Peter Jackson beispielsweise ist dabei genauso gimmickanfällig wie irgendein Actioncam-Amateurfilmer.

ha ha ha ... zu Stummfilmzeiten hätte man von dir wohl ähnliches zum Tonfilm gelesen ... und dann diese Farbe im Film - pfui ...

kreative Filmemacher sind also sturzkonservativ - interessant

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Die BBC wollte in den 60er Jahren auch die Leute umerziehen und scheiterte kläglich. Man kann das menschliche Gehirn (bzw. dessen Neuronal-Frequenz) eben nicht in wenigen Jahren verändern. Und freilich gibt's Ingenieur-Naturen oder Elektronik-Markt-Verkäufer, die schnell merken, wenn sie einen Kandidaten vor sich haben, dem sie jeden Mist erzählen können.

kreative Filmemacher nutzen neue Möglichkeiten - dabei kommen ständig neue Bildeindrücke heraus.
Hitchcock bezeichnete es noch als Fehler, einen one-shot-Film gedreht zu haben - so etwas hörst du von heutigen Filmemachern, die dies gemacht haben, nicht mehr ...

Gerade weil die 24fps der menschlichen Wahrnehmung eigentlich nicht entsprechen und im Kino per Umlaufblende verdoppelt werden mussten, damit es erträglich wurde, sind 120fps eine Entfesslung für kreative Filmemacher.



Antwort von Jott:

Und freilich gibt's Ingenieur-Naturen oder Elektronik-Markt-Verkäufer, die schnell merken, wenn sie einen Kandidaten vor sich haben, dem sie jeden Mist erzählen können.

Wie wahr! :-)



Antwort von iasi:

Und freilich gibt's Ingenieur-Naturen oder Elektronik-Markt-Verkäufer, die schnell merken, wenn sie einen Kandidaten vor sich haben, dem sie jeden Mist erzählen können.

Wie wahr! :-)

genau - vor allem werden die Kandidaten dann zu fanatischen Verfechtern von technischen Notlösungen - wie z.B. den 24fps ...

Das ist dann wie mit den Anamorphoten: ebenfalls genutzt, um aus dem billigeren 35mm-Negativ mehr rauszuquetschen, also um Kosten zu sparen.

Heute sind wir eben Dank der Ingenieure so weit, dass wir Großformat und gute Frameraten aus Kameras erhalten, die leicht und klein sind, ohne dass die Kosten gleich explodieren.



Antwort von wus:

wenn man die ganzen Actionfilme weg nimmt.
Actionfilme bei der Betrachtung wegzulassen ist halt Deine willkürliche Sicht auf die Dinge. Nüchtern betrachtet waren Actionfilme immer Bestandteil des Kinoprogramms, und meines Wissens hat sich daran neuerdings nicht grundlegendes geändert - außer dass viele Actionfilme jetzt eben in 3D kommen. Und das finde ich (oft) geil!

bei gleicher monitor grösse.
Wenn Du die Monitorgröße gleich lässt wie bei HD - und auch Deinen Abstand vom Monitor -, dann hast Du auch nichts von 4K. Natürlich muss man für 4K entweder größere Monitore verwenden, oder entsprechend näher ran. Und schon stimmt Deine Rechnung nicht mehr, und beiti hat recht.

Der Schock kommt noch, wenn es mal wirklich 4K sind.
Der Schock kommt vor allem für diejenigen, die sich jetzt Consumer-Recorder kaufen wo das 4K oder UHD Label drauf pappt, wenn sie feststellen dass 24 oder 30p für 4K eigentlich viel zu wenig ist.

Ich finde den Vorstoß von Ang Lee daher höchst interessant und würde mir das auch gerne mal ansehen.

Was mir noch nicht ganz klar ist, ist mit welcher framerate jedes unserer Augen dann bei 3D beleuchtet wird. Sind's da immer noch 120 fps - das hieße dann für jedes Auge muss ein ganzer 4K120p Stream zur Verfügung stehen -, oder dann nur noch 60 fps pro Auge?



Antwort von Schleichmichel:

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich durch eine höhere FramerateFramerate im Glossar erklärt positiv stimuliert fühlen und es als die schönere Bildwirkung ansehen. Ganz gleich, ob dadurch Bewegungen nicht mehr der Konvention entsprechen oder nicht.

Ich bin zwar auch noch 24fps-Liebhaber, aber wenn es mehr Möglichkeiten gibt, ist es ja okay (arme Kinos). Sowas kann durchaus kreativ genutzt werden. Deshalb MUSS es ja nicht genutzt werden. Und es wird weiterhin Filmemacher geben, die nicht nur aus Gründen der Datenmenge eher 24fps bevorzugen....



Antwort von klusterdegenerierung:

der hobbit sieht aus wie lindenstrasse im wald.

Scheiße mein Zwerchfell reißt! :-)))



Antwort von Jott:

Ich würde sagen, 24p ist mit ein Schlüssel zum Zauber des Kinos. Technisch kann man schon lange höhere Framerates haben, aber es interessiert keine Sau im Cinebereich. Beim Hobbit ging's auch nur um erträglicheres 3D, die 2D-Fassung lief wie gewohnt in 24p.

Soll das Kino wirklich entzaubert werden? Entscheidet sich wohl irgendwann an der Kasse.



Antwort von merlinmage:

3D war sowieso nur dazu da, digitale Projektoren zu pushen. Hat ja gut geklappt, jetzt kann der Kindergarten wieder nach Hause gehen.



Antwort von motiongroup:

Wenn Du die Monitorgröße gleich lässt wie bei HD - und auch Deinen Abstand vom Monitor -, dann hast Du auch nichts von 4K. Natürlich muss man für 4K entweder größere Monitore verwenden, oder entsprechend näher ran. Und schon stimmt Deine Rechnung nicht mehr, und beiti hat recht.

Absolut zustimm... Wir haben hier 27" iMacs und auch die 5k Variante nebeneinander stehen gehabt und beäugt.. Bei 60-90cm Sichtabstand sah keiner einen Unterschied, nur mei näherer Betrachtungsweise und da wirst die Bildfläche segmentiert durch den eingeschränkten Blickwinkel.. Sprich ich bräuchte einen 54" in 120-180cm Abstand um etwas davon zu haben, um der DPI Vorgabe aus dem Druckbereich zu entsprechen .. ;-)



Antwort von wus:

Sprich ich bräuchte einen 54" in 120-180cm Abstand um etwas davon zu haben.
Bei 180cm Abstand bräuchtest Du idealerweise schon einen 90-Zöller, bei 120 reichen 54 Zoll, wenn auch eher knapp.

Schaut euch mal die Grafik ganz unten auf dieser Seite an: http://forum.ultra-hdtv.net/index.php/T ... tzabstand/

Wenn man das maximale Auflösungsvermögen eines durchschnittlich gut sehenden Menschen kennt und ein wenig Trigonometrie beherrscht, dann kann man sich auch selber ausrechnen ab welchem Abstand die PixelPixel im Glossar erklärt auf einem Monitor oder TV der Größe x mit Auslösung y unterscheidbar werden, oder gerade noch nicht aufgelöst werden können. Das ergibt dann ziemlich genau die Geraden aus der erwähnten Grafik.



Antwort von WoWu:

Jau, 1,69 m für 84" und das ergibt einen Blickwinkel von 55 Grad.
Du kannst die Monitorgrösse für einen bestehenden Arbeitsabstand schlicht verdoppeln, weil die Pixelgrösse (und damit die Zeilenhöhe) sich nicht verändern, lediglich die Pixelmenge und damit die Bildschirmfläche.
Bei Retina Displays muss man dann eben noch dichter ran.



Antwort von motiongroup:

Ich nehme die Werte aus den Vorgaben der Drucksparte dazu brauchen sie nichts Neues zum Thema Fernsehen erfinden..
https://www.safer-print.com/de/faq/In-A ... n-wirklich
Ist ja eh eine einfache Geschichte nur dürften Plakatwände für die meisten Gurus aus der Steinzeit rüber schwappen und deshalb nicht wahrgenommen werden..
zum Bild http://www.dma.ufg.ac.at/assets/6909/intern/24bogen.gif

In der Zukunft kommen die Must Haves dann in homöopathischen Dosen :-))))

http://www.leyard.com/En/News_Con.aspx?type=59&Id=91



Antwort von wus:

Ich nehme die Werte aus den Vorgaben der Drucksparte dazu brauchen sie nichts Neues zum Thema Fernsehen erfinden..
https://www.safer-print.com/de/faq/In-A ... n-wirklichDa steht ja genau die Rechnung die ich meinte. Und da hier keinerlei Ausnahme gemacht wird, wird mir auch klar, warum Großflächen-Plakatwerbung oft so grob-pixelig daherkommt. Solange man den gedachten Abstand - eben 5m und mehr - einhält ist ja alles o.k. Und auf Werbeplakate schaut ja, zugegeben, wohl nur selten jemand genauer. Aber ab und zu gibt es eben doch mal ein Werbe-Motiv das man sich gerne genauer ansieht und dazu auch näher rangeht. Oder man kommt direkt vor so einer Plakatwand zum Stehen, etwa weil man an einer Ampel oder einer geschlossenen Bahnschranke warten muss. Aus 1 oder 2m Abstand betrachtet wirkt so ein Poster dann sehr grob-pixelig, was ich manchmal - je nach Motiv eben - schon schade gefunden habe. Vielleicht ist es ja dieser Effekt warum Plakatwerbung auf manche Zeitgenossen so steinzeitmäßig wirkt. Ich würde mir durchaus wünschen, dass die Werbetreibenden da auch "etwas genauer hinsehen" und in entsprechend höherer Auflösung drucken lassen.

In der Zukunft kommen die Must Haves dann in homöopathischen Dosen :-))))Was meinst Du damit?



Antwort von motiongroup:

Was meinst Du damit?

http://www.leyard.com/En/News_Con.aspx?type=59&Id=91

das :-))))



Antwort von Rudolf Max:

Hallo,

Solange mich die Handlung eines Films dermassen in seinen Bann zieht, dass ich fast vergesse zu atmen, solange interessieren mich die Anzahl PixelPixel im Glossar erklärt oder die die Wechselrate der Einzelbilder überhaupt nicht...

Wenn ich aber von einem Film dermassen gelangweilt bin, dass ich drohe einzuschlafen, fange ich an, die PixelPixel im Glossar erklärt und die einzelnen Frames zu zählen...

Die Regeln aus der Druckbranche kenne ich gut, habe ja schliesslich lange genug in dieser Branche gewerkelt. Diese Regeln sind aber nicht so einfach auf Video zu übertragen.

Ich kann z.B. problemlos mit einer Lupe ein Bild in einem Hochglanzmagazin aus zehn Zentimetern betrachten, aber im Kino kann ich nicht einfach aufstehen und selbiges tun...

Zuhause an meiner Glotze kann ich es wiederum problemlos tun, bloss, da würde ich mich vor meiner Familie als idiotischen Pedanten oder Pixelpeeper outen...

Moral von der Geschicht: Das Bild muss bloss so scharf sein, dass ich mich nicht an Unschärfe störe, selbiges gilt auch für die FramerateFramerate im Glossar erklärt, die muss einfach so hoch sein, dass es nicht flimmert...

Zudem muss mir der Bildinhalt zusagen, die Bilder müssen mich berühren, sonst nützt alle Technick gar nichts...

Natürlich kann ich zu Hause eine 8k Glotze aufstellen un darauf auch 8k Videos ansehen, aber dann jedesmal aufstehen und dicht vor die Glotze rennen, um auch wirklich den letzten PixelPixel im Glossar erklärt erfassen zu können, ob da meine Familie nicht auch ins Grübeln käme...?

Mir reichen also (zumindest für mein Zuhause) Full-HD und 24-25 Frames pro Sekunde...

So einfach sehe ich das...

Rudolf



Antwort von WoWu:

Was meinst Du damit?

http://www.leyard.com/En/News_Con.aspx?type=59&Id=91

das :-))))
Ja, nur wenn der PixelPitch kleiner wird, muss Du umso dichter ran; denn die Auflösung des Auges verändert sich ja nicht, nur weil man die LEDs des Monitors enger zusammenschiebt.



Antwort von motiongroup:

meine Rede..kann jeder mit nem Retina ipad iPhone, xperia uhdLaptop antesten...



Antwort von Rudolf Max:

Hallo WoWu,

@: Ja, nur wenn der PixelPitch kleiner wird, muss Du umso dichter ran; denn die Auflösung des Auges verändert sich ja nicht, nur weil man die LEDs des Monitors enger zusammenschiebt.

Solche Worte werden bei Pixelpeepern wohl kaum ankommen, die sehen es etwas mehr pixeilg... *smile

Rudolf




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