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Infoseite // Abschuß von Drohne über dem eigenem Grundstück ist erlaubt -- unter Umständen



Newsmeldung von slashCAM:



Laut einem aktuellen Gerichtsurteil kann es unter bestimmten Umständen erlaubt sein, eine fremde Kameradrohne, die das eigene Grundstück überfliegt, vom Himmel zu holen....



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Abschuß von Drohne über dem eigenem Grundstück ist erlaubt -- unter Umständen


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Antwort von TonBild:

"Fall, dass sich der Eigentümer des Privatgrundstücks samt Familie durch die in einer Höhe zwischen 5 und 15 Meter fliegende Drohne, welche zudem die Frau des Besitzers zu verfolgen schien, bedroht fühlte. Der Pilot reagierte weder auf die Aufforderung seitens des Besitzers den Überflug abzubrechen"

Man könnte hier auch einen normalen Nachbarschaftsstreit vermuten zu dem es auch ohne Drohne gekommen wäre. Dann eben mit irgendwelchen anderen Störungen (laute Musik oder was auch immer ).

Dafür spricht die Kommunikation von Pilot und Grundstückbesitzer vorher.

Ansonsten ist die Geschichte genau das was man seit der Verfügbarkeit von Drohnen für Privatkunden immer befürchtet hatte aber was nur sehr selten vorkommt.

Überraschend selten eigentlich auch vor Einführung der ganzen gesetzlichen Beschränkungen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wow - ein Freibrief für Selbstjustiz - ausgestellt von einem deutschen Richter :O

Wenn jetzt laut diesem Urteil also, bereits eine vermeintliche "Verletzung des Persönlichkeitsrechtes" oder eine "gefühlte Bedrohung", offiziell den unkontrollierten Einsatz von scharfen Waffen auf der Straße als völlig angemessen und legal rechtfertigt, wird's in Zukunft noch lustig.

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Antwort von TonBild:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wow - ein Freibrief für Selbstjustiz - ausgestellt von einem deutschen Richter :O

Wenn jetzt laut diesem Urteil also, bereits eine vermeintliche "Verletzung des Persönlichkeitsrechtes" oder eine "gefühlte Bedrohung", offiziell den unkontrollierten Einsatz von scharfen Waffen auf der Straße als völlig angemessen und legal rechtfertigt, wird's in Zukunft noch lustig.
Ja, diese Gefahr sehe ich auch. Aber nicht so sehr bei professionellen Drohnenflügen für Filmproduktionen, sondern wenn man ganz klassisch Aufnahmen von Gebäuden oder Interviews mit einer großen Kamera auf der Straße macht.

Die Angriffe auf Kameraleute haben ja zugenommen.

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Antwort von TheGadgetFilms:

Ja krass oder. Aber viele Kameraleute wehren sich ja auch nicht...

Was übrigens in dem Fall des Drohnenabschießers auch ganz praktisch gewesen wäre- eine aufs Maul, Ruhe ist. Egal wer von beidem jetzt wem. Anders lassen sich in Deutschland doch so Kleinigkeiten gar nicht vernünftig regeln.

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Antwort von motiongroup:

In den USA hätten sie sich von Haus aus den Prozess erspart obwohl die in der Regel gegen und für alles vor Gericht ziehen..
In dem Fall eher nicht... bin gespannt wann’s die Dümmsten schnallen wie es sich mit den Eigentumsrechten verhält.
Bei uns hier in Österreich gibt es nur noch ganz wenige Profs die dieses Service anbieten mit unserem neuen Gesetz .. Ein Kollege von mir hat diese Sparte der Filmerei wieder aufgegeben und heute sagt er selbst gut ist’s das sie das geändert haben.. deswegen ist die Drohnenfliegerei im privaten sowieso als teures Hobby komplett zum erliegen gekommen.

Ich finds nen richtigen Entscheid...👍

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Antwort von klusterdegenerierung:

Hier sind aber schon ein paar komische Gestalten unterwegs, das muß ich schon sgen, denn wenn man dem Artikel glauben kann hat ein Fremder aus nächster Nähe eine Person (Frau) mit der Drohne verfolgt und ist ihr hinterher geflogen, was einer klassischen Verfolgung gleich kommt.

Übersetzt, es ist jemand zum "spannen" in dem Privatraum der Familie eingedrungen!
Nachvollziehbar was danach geschehen ist, nicht nachvoll ziehbar, das der Drohnenbesitzer danach noch selbständig nach Hause laufen konnte!

Es muß immer so dumme Menschen geben die uns den Job noch mehr erschweren und unseren Ruf schädigen, asozial!

Frank, was machst Du denn wenn so ein Dude mit hochauslösendem Handy Deiner Freundin in der Innenstadt am Allerwertesten klebt und seiner Trophäe hinterher läuft?

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Antwort von motiongroup:

Frank, was machst Du denn wenn so ein Dude mit hochauslösendem Handy Deiner Freunde in der Innenstadt am Allerwertesten klebt und seiner Trophäe hinterher läuft? Seine eigene raus holen und Midway II drehen?? die Gunst der Stunde nutzen.. Authentizität ist doch alles😁

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Antwort von Frank B.:

Ach, der wollte nur die Nachbarin stalken und der Olle hat rot gesehen. Wenn son Typ über meinem Grundstück mit seiner Drohne rumfilmen würde und es auch nach meiner Aufforderung nicht lassen wollte, hätte ich wahrscheinlich auch nen Knüppel danach geworfen. Ne Luftbüchse habe ich nicht. Soll sich nicht so haben, der Drohnenbesitzer. Wenn ihm seine Drohne so wertvoll ist, hätte er die Aktion auch sein lassen können. Was hat er erwartet? Dass ihm der Grundstücksbesitzer und Ehegatte in die Kamera lächelt? Es ist ja auch illegal. Ich finde es ganz gut, dass es nicht geklappt hat, den Leuten noch 1500 Euro dafür aus dem Kreuz zu leiern, weil der die Drohne erwischt hat. Nun hat der Drohnenidiot seinen Schaden und gut isses.

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Antwort von Frank Glencairn:

motiongroup hat geschrieben:
In den USA ...
Selbst bei Bildungsfernen sollte es sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß es in den USA zig verschiedene Waffengesetze gibt - in jedem Bundesstaat gilt ein anderes, manchmal sogar runter bis auf County Ebene.
Manche sind strenger als unsere, andere eher locker.

Zu behaupten "in den USA wäre... blah" zeugt jetzt nicht gerade von Kompetenz, was das Thema betrifft.

"Frank B." hat geschrieben:
ch finde es ganz gut, dass es nicht geklappt hat, den Leuten noch 1500 Euro dafür aus dem Kreuz zu leiern, weil der die Drohne erwischt hat. Nun hat der Drohnenidiot seinen Schaden und gut isses.
Eigentlich geht's mir eher um die Verhältnismäßigkeit.
Daß man gleich mehrere Gesetze (Waffengesetz) brechen darf, dritte damit gefährden und auch noch völlig ungeschoren vor Gericht davon kommt, das wundert mich, vor allem bei einer Justiz, die gerade wenn es um Verstöße gegen das Waffengesetz geht, sonst extrem eng gestrickt ist.

Erstens ist rumballern (auch mit nem Luftgewehr) außerhalb einer Schießbahn normal ein großes no-go.
Wenn man schon im eigenen Grundstück mit dem Luftgewehr schießt, ist man unter anderem dazu verpflichtet sicherzustellen, daß die Projektile das Grundstück auf keinen Fall verlassen können. Auf ne Drohne in der Luft Schießen ist genau das Gegenteil davon - man stell quasi sicher daß das Projektil irgendwo auf der Straße oder in einem anderen Garten runter kommt, und dabei jemanden verletzen kann. Im aktuellen Fall ging mindestens ein Schuß daneben - heißt der Diabolo ist irgendwo in der Nachbarschaft eingeschlagen.

Das selbe gilt für die abgeschossene Drohne. Jeder kann ja mal versuchen wie es sich anfühlt wenn dir einer 1.5 Kilo Schrott aus dem dritten Stock auf den Kopf wirft. Im bestenfalls fällt das Teil runter wie ein Stein, schlimmstenfalls gerät es völlig außer Kontrolle und macht mit laufenden Rotoren ne Amokfahrt.

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Antwort von Frank B.:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
motiongroup hat geschrieben:




Eigentlich geht's mir eher um die Verhältnismäßigkeit.
Daß man gleich mehrere Gesetze (Waffengesetz) brechen darf, dritte damit gefährden und auch noch völlig ungeschoren vor Gericht davon kommt, das wundert mich, vor allem bei einer Justiz, die gerade wenn es um Verstöße gegen das Waffengesetz geht, sonst extrem eng gestrickt ist.

Erstens ist rumballern (auch mit nem Luftgewehr) außerhalb einer Schießbahn normal ein großes no-go.
Wenn man schon im eigenen Grundstück mit dem Luftgewehr schießt, ist man unter anderem dazu verpflichtet sicherzustellen, daß die Projektile das Grundstück auf keinen Fall verlassen können. Auf ne Drohne in der Luft Schießen ist genau das Gegenteil davon - man stell quasi sicher daß das Projektil irgendwo auf der Straße oder in einem anderen Garten runter kommt, und dabei jemanden verletzen kann. Im aktuellen Fall ging mindestens ein Schuß daneben - heißt der Diabolo ist irgendwo in der Nachbarschaft eingeschlagen.

Das selbe gilt für die abgeschossene Drohne. Jeder kann ja mal versuchen wie es sich anfühlt wenn dir einer 1.5 Kilo Schrott aus dem dritten Stock auf den Kopf wirft. Im bestenfalls fällt das Teil runter wie ein Stein, schlimmstenfalls gerät es völlig außer Kontrolle und macht mit laufenden Rotoren ne Amokfahrt.
Wundert mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, dass der Schütze nicht gleich ins Gefängnis und zur Umerziehungsmaßnahme gewandert ist. Das wäre es, was man in diesem Lande inzwischen erwartet. Aber vielleicht gibts ja doch noch zwei bis drei gerechte Richter hier. Es ist ja auch nur eine ganz besondere Ausnahme, die offensichtlich eine Vorgeschichte hatte, die zu diesem Rechtsspruch geführt hat. Sowas gibts eigentlich gar nicht nochmal und sollte uns hier überhaupt nicht interessieren. Die Drohne spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Ich stelle mir das so vor: Wenn dein Nachbar auf deine Frau steht und kommt mit dem Fotoapparat auf dein Grundstück, um sie bei jeder Gelegenheit zu fotografieren und du ihn dreimal aufgefordert hast, das Grundstück zu verlassen, er aber immer weiter Fotos macht. Dann braucht er sich nicht zu wundern, wenn sein Fotoapparat im Swimmingpool liegt. Wenn du dem Arsch dann noch seinen Fotoapparat bezahlen müsstest, würde er sich auf deine Kosten einen neuen kaufen können. Fänd ich ehrlich gesagt ungerecht.

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Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn man schon im eigenen Grundstück mit dem Luftgewehr schießt, ist man unter anderem dazu verpflichtet sicherzustellen, daß die Projektile das Grundstück auf keinen Fall verlassen können. Auf ne Drohne in der Luft Schießen ist genau das Gegenteil davon - man stell quasi sicher daß das Projektil irgendwo auf der Straße oder in einem anderen Garten runter kommt, und dabei jemanden verletzen kann.
Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel!!
Gehen wir mal davon aus er hat die Dame des Hauses aus nur 5m verfolgt, wäre er mit dem Ding quasi über mir wenn ich neben ihr stehe, wenn ich dann nach oben schiesse, muß ich schon einen sehr kleinen Garten haben das die Kugel nicht mehr bei mir im Garten plumpst.

Schiesse ich direkt nach oben in die Luft, ist es schon sehr fraglich wie dabei dann durch eine Zielverfehlung jemand anderes ernsthaft zu Schaden kommt.

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Antwort von Framerate25:

Gibt doch Profis für sowas: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schützenverein

😂

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Antwort von MrMeeseeks:

Leute mit der Drohne belästigen, dann den Kübel abgeschossen bekommen und auf den Kosten der Drohne und vermutlich den Gerichtskosten sitzen bleiben... so ein Urteil ist wie Musik in meinen Ohren.

Sollte zumindest die ganzen selbstgefälligen Idioten die meinen sie dürfen mit den Dingern machen was sie wollen ein wenig zu denken geben.

Gerade in den aktuellen Zeiten sollte die Privatsphäre in den eigenen 4 Wänden und auf dem eigenen Grundstück der letzte uneinnehmbare Faktor sein.

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Antwort von Framerate25:

Wenn das bei mir ein Nachbar das machen würde, hätte ich direkt sowas bereit und geladen stehen: https://www.amazon.de/Hasbro-Super-Soak ... 9XH8KTJ2T6

😂👍

Für die Flugkiste und den Piloten natürlich 😅👍

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Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:


Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel!!
Gehen wir mal davon aus er hat die Dame des Hauses aus nur 5m verfolgt, wäre er mit dem Ding quasi über mir wenn ich neben ihr stehe, wenn ich dann nach oben schiesse, muß ich schon einen sehr kleinen Garten haben das die Kugel nicht mehr bei mir im Garten plumpst.

Schiesse ich direkt nach oben in die Luft, ist es schon sehr fraglich wie dabei dann durch eine Zielverfehlung jemand anderes ernsthaft zu Schaden kommt.
Hätte hätte Fahradkette - nachdem die Drohne auf eine Garage auf dem Nachbargrundstück geplumpst ist, tifft dein Szenario nicht zu, und ne ballistische Flugbahn ist was anderes als Einfalls/Ausfalls-Winkel mit Licht, was man schon an der Berechnungsformel sieht.

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Antwort von jansi:

Das Urteil spiegelt das "Feindbild Drohne" ja gut wieder. Wir haben auch manchmal besorgte Bürger, die uns auffordern sofort das Filmen ihres Grundstücks zu unterlassen :D. Ich finds immer ganz witzig, was Leute meinen wie interessant sie wären. Dass man mal weiter vom Motiv weg muss für eine totale, und u.U. über Häusern schweben muss, kommt denen nicht in den Sinn.

Nur gut, dass wir eine allgemeine Ausnahmegenehmigung auch für private Grundstücke haben. Da kommen wir nach dem Abschuss unserer Drohne mit einer hübschen Forderung auf den Schützen zu. :)

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Antwort von Frank B.:

MrMeeseeks hat geschrieben:

Gerade in den aktuellen Zeiten sollte die Privatsphäre in den eigenen 4 Wänden und auf dem eigenen Grundstück der letzte uneinnehmbare Faktor sein.
Klar, Grenzen sind halt doch irgendwie wichtig. Kommt nur immer drauf an, wo sie gezogen werden müssen. Grundstücksgrenzen und danach spätestens die eigene Haut, sind aber i.d.R. schlecht zu verteidigen. Das dürfte nun immer mehr Menschen bewusst werden. Jetzt mal ganz unabhängig von dem Thema hier.

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Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Hätte hätte Fahradkette - nachdem die Drohne auf eine Garage auf dem Nachbargrundstück geplumpst ist, tifft dein Szenario nicht zu, und ne ballistische Flugbahn ist was anderes als Einfalls/Ausfalls-Winkel mit Licht, was man schon an der Berechnungsformel sieht.
Das schöne an der Formel ist, das sie immer und nicht nur bei Licht fuktioniert.
Kannst Dich ja mal genau gegenüber einer Hauswand stellen und einen Ball volle Kann aus Gesichtshöhe gegen die Wand pfeffern, viel Spaß! :-)

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Antwort von Darth Schneider:

An Kluster
Wenn du mit einem Gewehr ganz senkrecht noch oben schiesst, kommt dann die Kugel womöglich wieder am selben Ort wieder herunter....ziemlich schnell...

Wenn du diagonal hoch zielst und die Drohne verfehlst ist die Chance ziemlich gross das du dann ausersehen etwas anders triffst.
Also im eigenen Garten auf irgendwas in den Himmel zu schiessen ist bei uns in der Schweiz so was von verboten.
Aber im Wald dürfen es die Jäger ja dann trotzdem...
Gruss Boris

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jaja, ich weiß schon, es geht in Deutschland eh immer nur darum, was der Angegriffene nicht darf, der Angreifer kann ruhig machen, kein Ding, so sind wir hier halt in dummdeutschland.

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Antwort von Darth Schneider:

Ich habe einen starken Langbogen und einige Pfeile mit Titan verstärkten Jagdspitzen....Ist aber ganz sicher auch verboten damit auf ne Drohne zu schiessen.
Die Pfeile kommen leider auch bei einem Treffer immer, auch wieder irgendwo herunter, hab’s mal vor Jahren mit nem kleinen, alten rc Helikopter ausprobiert.
Gruss Boris

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Antwort von klusterdegenerierung:

Wir reden hier über ein wohl gewöhliches Luftgewehr, wenn man damit 10 Meter in die Höhe schiesst und sein Ziel verfehlt, wird wohl nur noch wenig Schlagkraft überbleiben, wenn sie wo anders wieder runter kommen. Gibt bestimmt nicht mal ne Beule.

Und das der Mann es Geschafft hat die Drone zu schrotten, weißt auch wohl darauf hin, das sie a sehr tief gewesen sein muß, genauso wie das der jenige ein guter Schütze war.

Und hey, da kommt jemand mit ner Flinte aus der Hütte und der Pilot fliegt nicht mal weg? Na der hats aber auch echt nicht anders verdient oder?

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Antwort von Darth Schneider:

Je nach dem wie gut einer werfen kann gehts auch mit einem Stein...
Da kann man dann immer behaupten, der Stein seie von irgendwo her geflogen gekommen.
P.s. Nicht alle Luftgewehre sind gleich, da gibt es schon grosse Unterschiede.
Gruss Boris

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Antwort von Frank B.:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich habe einen starken Langbogen und einige Pfeile mit Titan verstärkten Jagdspitzen....Ist aber ganz sicher auch verboten damit auf ne Drohne zu schiessen.
Die Pfeile kommen leider auch bei einem Treffer immer, auch wieder irgendwo herunter, hab’s mal vor Jahren mit nem kleinen, alten rc Helikopter ausprobiert.
Gruss Boris
Das dürfte deutlich problematischer sein als der Schuss mit ner Luftbüchse. Das kleine Diabolo hat wenig kinetische Energie, wenn es nach oben geschossen wieder runter fällt. Könnte allenfalls ne kleine Lackabsplitterung an nem Auto geben, wenns von oben drauf fällt. Je flacher die Schussbahn ist und je näher die Treffstelle, um so gefährlicher. Es sollte also tunlichst nicht noch ein Balkon oder ähnliches hinter der Drohne sein.

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Antwort von Darth Schneider:

Wäre noch die Frage nach der verwendeten Munition ?

Das ist dann ein stärkeres Luftgewehr das sich jeder kaufen kann...Nein Danke..

Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Das waren Diabolos - und 7.5 jule sind nix für ein Luftgewehr, die gibt's auch mit 105 jule.

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Antwort von carstenkurz:

Solche Diskussionen machen immer dann besonders viel Sinn, wenn alle Beteiligten zu faul sind, den verlinkten Volltext der ausführlichen Urteilsbegründung zu lesen.

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Antwort von Darth Schneider:


Ich bin sicher ein talentierter Tüftler kann dieses Teil so upgraden das man damit locker auch grosse, weit entfernte Drohnen abschiessen könnte, eine automatische Zielerfassung und Verfolgung hat der Rover ja schon.
Ich glaube ich hol mir so ein Teil...wie geil iss denn das ??

Bisschen teuer, muss meinen Sohn dafür begeistern....damit ich das OK der leitenden Finanzministerinn kriege.
Gruss Boris

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Antwort von klusterdegenerierung:

carstenkurz hat geschrieben:
Solche Diskussionen machen immer dann besonders viel Sinn, wenn alle Beteiligten zu faul sind, den verlinkten Volltext der ausführlichen Urteilsbegründung zu lesen.
Das ganze liest sich aber schon wie ein Schulter klopfen des Richters auf den Angeklagten mit dem Spruch, Junge, dat has Du jenau richtig gemacht, weg mit den Dingern!

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Antwort von pixler:

TonBild hat geschrieben:
.....
Die Angriffe auf Kameraleute haben ja zugenommen.
Vielleicht liegt es auch daran das viele Medien, Journalisten und Kameraleute jeglichen Respekt und Anstand verloren haben...Hauptsache effektvolle Bilder und die Einschaltquoten stimmen.

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Antwort von speven stielberg:

Kürzlich kam im Radio ein Bericht, dass die Polizei ein paar Typen verhaftet hat, die bei einem Unfall in den Rettungswagen eindrangen, um den Verletzen zu filmen. Was würden solche Menschen erst mit den Möglichkeiten einer Drohne anfangen? Die Drohne, der Sportwagen oder der Hund sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass jeder Schwachkopf eine Drohne, eine Auto oder einen Hund besitzen darf. Und da das so ist, muss man sich dagegen schützen.

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Antwort von Jott:

Ich hab das Urteil mal durchgelesen, schlüssig begründet, regt nicht weiter auf. Kleiner deutscher Nachbarschaftsstreit mit Folgen halt!

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Antwort von motiongroup:

Selbst bei Bildungsfernen sollte es sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß es in den USA zig verschiedene Waffengesetze gibt - in jedem Bundesstaat gilt ein anderes, manchmal sogar runter bis auf County Ebene.
Manche sind strenger als unsere, andere eher locker.

Zu behaupten "in den USA wäre... blah" zeugt jetzt nicht gerade von Kompetenz, was das Thema betrifft.
wer hat wo was von Waffe geschrieben? erst mal nicht querlesen und gut ist, vorallem dann wenn Eigeninterpretation vor allem anderen zu stehen scheintWow - ein Freibrief für Selbstjustiz - ausgestellt von einem deutschen Richter :O

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Antwort von Auf Achse:

Jott hat geschrieben:
Ich hab das Urteil mal durchgelesen, schlüssig begründet, regt nicht weiter auf. Kleiner deutscher Nachbarschaftsstreit mit Folgen halt!

Ohne das Urteil gelesen zu haben .... wenn Schußwaffen ins Spiel kommen dann kriegt das doch wohl eine andere Dimension!

Meine Meinung: Den Copter runter zu holen wenn eine tatsächliche "Verfolgung" stattfindent ist grenzwertig aber OK. Aber schießen geht gar nicht! Das per Gericht durchgehen zu lassen ist das falsche Signal in die Zukunft gerichtet. Nächstes mal ist es dann keine Luftkanone sondern eine Schrotflinte!

Auf Achse

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Antwort von Jott:

Dann lies es. Es geht um eine "handelsübliche, erlaubnisfreie Luftdruckwaffe". Was immer das sein mag, ich kenn mich da nicht aus. Aber "geschossen" im Sinne von US-Wildwest-Abknallen wurde ja wohl nicht.

Politisch korrekter wäre eine Steinschleuder gewesen.

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Antwort von Auf Achse:

Jott hat geschrieben:
Dann lies es. Es geht um eine "handelsübliche, erlaubnisfreie Luftdruckwaffe". Was immer das sein mag, ich kenn mich da nicht aus. Aber "geschossen" im Sinne von US-Wildwest-Abknallen wurde ja wohl nicht.

Politisch korrekter wäre eine Steinschleuder gewesen.


Kenn mich mit der gesetzlichen Kategorie nicht aus, aber das Ding fällt sicher unter "Waffe", und darum gehts.

Aber wie geschrieben, mir gehts vor allem um das "offizielle OK" für Waffengebrauch und der Signalwirkung für zukünftige Spinner.
Wenn im Sinne: Drohne runter holen = "OK" ... aber Waffengebrauch = "ganz böse" geurteilt worden wäre dann wärs mMn besser gewesen.

Auf Achse


PS: Das Lesen des Urteils erspar ich mir. Nicht aus Faulheit, sondern weil das Rechtsverdreher - Deutsch mir ein Spanisches Dorf ist :-)

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Antwort von Jott:

Dann spar's dir. Ist aber ziemlich Klartext. Wovon im Urteil die Rede ist, sind Diabolos als Munition. Nicht völlig harmlos, aber umbringen kann man damit wohl niemanden.
Mit einer "richtigen" Schusswaffe - wovon einige im Thread ja ausgehen - wäre das Urteil sicher ein anderes geworden.

Waffenfreunde können ja ihren Senf dazu geben, das liegt wirklich weit außerhalb meines Interessenbereichs.

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Antwort von Frank B.:

Ne Luftbüchse dürfte legal sein und ohne Probleme zu erwerben. Man darf damit m. W. auf dem eigenen Grundstück auf Zielscheiben und sowas schießen. Früher, vor gefühlt 100 Jahren, hab ich als Jugendlicher auf dem Hof meiner Eltern damit versucht, ner Mäuseplage Herr zu werden. Das dürfte heute verboten sein.

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Antwort von Auf Achse:

WAS das jetzt genau für ein Ding war ist mMn irrelevant. Auch weil die Allgemeinheit sich wohl im Detail nicht damit beschäftigt. Da bleibt im kollektiven Gedächtnis hängen --> schießen mit "Gewehr" ist OK und gestattet .....

Nächstes mal ballert einer mit der abgesägten Schrotflinte herum und rechtfertigt sich damit daß das Gericht es damals auch gebilligt hat. DAS mein ich mit Urteil mit Signalwirkung .....

Auf Achse

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Antwort von Frank B.:

Ach, das kollektive Gedächtnis. Da bleibt ziemlich viel fest hängen und auch wieder nicht. Drauf gesch...en. Das wird eh manipuliert bis zum Erbrechen. Das andere, was vielleicht hätte hängen bleiben können bei anderem Urteilsspruch: Du kannst jemanden bis in seinen privatesten Bereich hinein verfolgen und wenn der Betroffene sich wehrt, wird er bestraft. Das hat sich nun schon einige Male auch ins kollektive Gedächtnis eingeprägt.

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Antwort von Jott:

"Auf Achse" hat geschrieben:
WAS das jetzt genau für ein Ding war ist mMn irrelevant.
Na eben nicht, und genau damit hat sich das Gericht ja penibel auseinandergesetzt. Schon lesenswert.

Natürlich wird das von allen, die das wollen, als Freibrief interpretiert, beliebig alles abzuknallen über dem heiligen Grundstück. Das ist selbstverständlich bedenklich.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich habe mir den ellenlangen Bericht durchgelesen und man könnte, wenn man wollte und dafür spricht genauso viel dafür wie dagegen, dem Piloten eine hohe Unkenntniss und naivität vorwerfen, denn er ist garkein Pilot gewesen, sondern nur der Freund von diesem, oderso, der das Ding auch mal ausprobieren wollte und hat sich in seiner unkenntnis so garnix dabei gedacht als er der Frau ein paar Meter hinterher geflogen ist, zumal sie gerade auf dem Weg zum Mülleimer war und nicht im Bikini auf dem Rasen lag, was jetzt zwar nicht so erheblich ist, aber sicherlich eine tendenz gibt.

Wenn da also ein Nachbar kurz drüber fliegt und der Besitzer sich entschuldigt und erklärt, das sein dummer Freund keine Ahnung vom ganzen hat, ist das zwar nicht minder schlimm, aber dann sollte man mal alle fünfe gerade sein lassen und nicht vor Gericht landen, sondern den Spruch bringen, tja, beim nächsten mal weißte bescheid und dann bleibt auch die Drohne heile, aber so sind wir Deutschen eben, abknallen, alle abknallen. :-)

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Antwort von carstenkurz:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Das ganze liest sich aber schon wie ein Schulter klopfen des Richters auf den Angeklagten mit dem Spruch, Junge, dat has Du jenau richtig gemacht, weg mit den Dingern!
Nö, die RICHTERIN hat sehr ausführlich klar gemacht, dass der Freispruch nur vor dem Hintergrund etlicher spezieller Rahmenbedingungen erfolgt ist und die Sache auch leicht ganz anders hätte ausgehen können. Dass in solchen abschreckenden Urteilen immer eine gewisse 'Tendenz' spürbar ist, dürfte je nach Standpunkt naheliegend sein, da gibts genau so viele Kopterpiloten die 'Autsch!' rufen wie, äh, LawAndOrderEigenheimbesitzerPapis 'RISCHTISCH SO!'. Nachvollziehbar und natürlich auch für mich 'sympathisch' an vielen Reaktionen darauf ist, dass viele den Gebrauch einer Schusswaffe hier für überzogen halten. Aber nicht die Verwendung des frei verkäuflichen Luftgewehrs war hier angeklagt, sondern eine eher schlichte Sachbeschädigung.

Ich finde den Link auf einen Zeitungsbericht gerade nicht mehr und kann auch kaum belegen, ob das bestätigt ist, aber laut einem Gespräch eines Journalisten mit dem Piloten hat der sogar den kleinen Drohnenführerschein gehabt. Ah, hier:

https://www.jawina.de/sachsen-freispruc ... nabschuss/

Also, vorausgesetzt das stimmt, der hätte es wirklich wissen müssen. Möglicherweise dachte er, die Nachbarn seiner Eltern und deren Kinder finden das Ding eher witzig oder interessant. HÄTTE der Besitzer oder Pilot sich früher zu erkennen gegeben, wäre das auch garantiert anders ausgegangen. Aber so: Schiefgegangen.

Aufgrund der speziellen Umstände ist das jedenfalls kein Freibrief.

- Carsten

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Antwort von Frank B.:

Die Bewertung dieser Sache ist sicher auch abhängig von dem Forum, in dem sie diskutiert wird. In einem Filmer- oder Drohnenforum sicher etwas anders als in einem Schützenforum. ;)
Ich finde es immer sehr dumm, eine der beiden "Tatwerkzeuge", hier Luftbüchse/Waffe und Drohne/vielleicht auch Waffe (?) zu verteufeln. Es sind nur Werkzeuge, die von Menschen bedient werden. Das Problem ist nicht das Werkzeug, sondern der Mensch, der es benutzt. Ich beobachte immer wieder, dass es Mobilmachungen in Presse, Politik und auch in Bevölkerungsgruppen gegen bestimmte Gegenstände gibt, seien dies Waffen, Drohnen, Autos, Tretroller oder sogar Kleidungsstücke. Das birgt in meinen Augen große Gefahren. Zum einen lenkt es von der Eigenverantwortung von Menschen ab und überträgt eine Problematik, die auch ohne diese Gegenstände da ist auf den Gegenstand und zum andern beraubt es Menschen ihrer Freiheiten, die sie brauchen, um sich entfalten zu können, wenn sie mit diesen Gegenständen gesetzestreu und achtsam umgehen. Es folgt bei solchen Konflikten oder auch nach Unfällen oder Verbrechen oft ein Ruf nach Verboten oder starker Einschränkung bestimmter dazu verwendeter Gegenstände. Aber die sind allgemein nie das eigentliche Problem gewesen, das der betreffenden Sache zugrunde liegt. Natürlich kann eine Pistole aus dem Besitz eines Sportschützen in der Hand eines Amokläufers großen Schaden anrichten und wenn der diese Waffe nicht bekommen hätte, dann hätte er vielleicht deutlich weniger Menschen umbringen können. Aber die Pistole ist trotzdem nicht das Problem, sondern der Amokläufer, seine Umgehung der Gesetze bei Erlangung und Verwendung der Waffe und die Ursachen für seine Entwicklung. Das, was in einer Gesellschaft passiert ist die eigentliche Waffe, die allen gefährlich werden kann. Die Probleme auf Gegenstände zu projezieren, macht blind für die eigentlichen Probleme.

Mal nur so ein paar Gedanken, die mir bei Betrachtung dieser Sache hier gekommen sind.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Frank B." hat geschrieben:
Du kannst jemanden bis in seinen privatesten Bereich hinein verfolgen und wenn der Betroffene sich wehrt, wird er bestraft.
Nennt man das dann in dem Fall Phantom-Schmerz? :D

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Antwort von speven stielberg:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
... so garnix dabei gedacht ...
Das ist das Problem der Menschen. Wahrscheinlich gab's keine passende App dafür.

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Antwort von carstenkurz:

"Frank B." hat geschrieben:
seien dies Waffen, Drohnen, Autos, Tretroller oder sogar Kleidungsstücke.

Tja, E-Tretroller sind ja jetzt bekanntlich 'erlaubt', also konsequenterweise ab damit auf die Autobahn. Auch ein 'Freibrief' also:

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 75311.html

- Carsten

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Antwort von Frank B.:

carstenkurz hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
seien dies Waffen, Drohnen, Autos, Tretroller oder sogar Kleidungsstücke.

Tja, E-Tretroller sind ja jetzt bekanntlich 'erlaubt', also konsequenterweise ab damit auf die Autobahn. Auch ein 'Freibrief' also:

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 75311.html

- Carsten
Auch hier liegt das Problem nicht beim Tretroller. Gesetzliche Regelungen gibt es ja, wie du selbst bemerkt hast. Das ist genau so ein Beispiel, was ich meine. Wer nun anfängt aufgrund einer solchen Begebenheit, E-Roller infrage zu stellen, überträgt menschliche Defizite auf Gegenstände. Wenn ein Kind sich am Tisch stößt und die Mutter sagt zu ihm : "böser Tisch", nimmt sie dem Kind die Verantwortung für den Schaden. Es wird u. U. in seinem Leben immer die Ursache für seine Probleme außerhalb von sich selbst verorten. Für mich ist das ein großer Unterschied zwischen einer freien und einer unfreien Gesellschaft. Die freie will mehr Eigeninitiative, die unfreie schreit permanent nach staatlicher Regulierung. Je entmündigter der Mensch, um so glücklicher ist er, wenn andere für ihn alles regeln. Nicht die Drohnen, Autos, Waffen und Tretroller sind die Hauptprobleme, nur ihre falsche Verwendung.

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Antwort von speven stielberg:

Ersetze "Drohne" durch "Hund".

Eben in den Nachrichten: "Jugendliche hetzten Kampfhunde auf anderen Jugendlichen".

Mein persönlicher Rekord auf einer(!) Wanderung: ich wurde innerhalb eines Tages fünf mal von verschiedenen Hunden angemacht. Die Reaktionen der Besitzer in fast allen Fällen: "hihihi, das macht er öfter, der Racker". Seither gehe ich nur noch mit Pfefferspray wandern.

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Antwort von Frank B.:

Du kannst nahezu alles missbrauchen. Deshalb muss es ja nicht verboten werden. Wenn du dir inzwischen hier ein Küchenmesser kaufst und es sichtbar nach Hause bringst, z. B. in nem Einkaufskorb, machst du dich schon strafbar. Das Problem bist aber nicht du oder das Messer. Du musst nur ausbaden, was das eigentliche Problem ist.

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Antwort von Framerate25:

Ich bin für nen Hundführerschein der mindestens so umfangreich ist und kostentechnisch dem des „CE“ Führerschein inkl Gefahrgut gleichkommt. Sorry für OT - aber anders kann man die Tiere nicht schützen....😐

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Antwort von Frank B.:

Das ist diese Reglementierungswut, die ich meine. Es gibt schon Gesetze. Irgendwann machst du sonst den Messerführerschein, den Scherenführerschein, den Fußgängerschein, die Atmungssteuer. Kommt alles noch. Muss aber nicht sein, wenn der Staat das macht, wofür er da ist.

Das Schlimme ist ja, dass die Bevölkerung meist das noch befürwortet, natürlich meist, wenn es eine Gruppe bzw. Reglementierung betrifft, die man selbst nicht dulden muss. So findet sich halt immer Leute, die die Politik und der Staat auf ihrer Seite hat. Teile und Herrsche. Die da oben pissen sich ein vor Lachen, wieviel man noch aus dem Pöbel pressen kann ohne wirklich was tun zu müssen.

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Antwort von Jott:

"Frank B." hat geschrieben:
Wenn du dir inzwischen hier ein Küchenmesser kaufst und es sichtbar nach Hause bringst, z. B. in nem Einkaufskorb, machst du dich schon strafbar.
Märchen.

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Antwort von Funless:

"Frank B." hat geschrieben:
Du kannst nahezu alles missbrauchen. Deshalb muss es ja nicht verboten werden. Wenn du dir inzwischen hier ein Küchenmesser kaufst und es sichtbar nach Hause bringst, z. B. in nem Einkaufskorb, machst du dich schon strafbar. Das Problem bist aber nicht du oder das Messer. Du musst nur ausbaden, was das eigentliche Problem ist.
Dieses Beispiel verstehe ich nicht. Musste jemand den du kennst strafrechtliche Konsequenzen tragen weil er sein gerade gekauftes Küchenmesser sichtbar in einem Einkaufskorb nach Hause gebracht hat? Oder ist dir das mal widerfahren?

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Antwort von Frank B.:

Hab mal davon gelesen.
Hier kann man nachlesen, wanns brenzlich wird:

https://survivalmesserguide.de/sind-kue ... er-waffen/

Wenn es eine feststehende Klinge über 12cm Länge hat und du führst es in der Öffentlichkeit, kannst du belangt werden, obwohl ein Küchenmesser nicht als Waffe gilt.

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Antwort von Framerate25:

"Frank B." hat geschrieben:
Das ist diese Reglementierungswut, die ich meine. Es gibt schon Gesetze. Irgendwann machst du sonst den Messerführerschein, den Scherenführerschein, den Fußgängerschein, die Atmungssteuer. Kommt alles noch. Muss aber nicht sein, wenn der Staat das macht, wofür er da ist.

Das Schlimme ist ja, dass die Bevölkerung meist das noch befürwortet, natürlich meist, wenn es eine Gruppe bzw. Reglementierung betrifft, die man selbst nicht dulden muss. So findet sich halt immer Leute, die die Politik und der Staat auf ihrer Seite hat. Teile und Herrsche. Die da oben pissen sich ein vor Lachen, wieviel man noch aus dem Pöbel pressen kann ohne wirklich was tun zu müssen.
Einspruch Euer Ehren.

Ein Messer kann man nicht falsch erziehen und es geht auch nicht von selbst auf Dich los.

Ansonsten bin ich bei Dir. 👍

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Antwort von Frank B.:

Framerate25 hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Das ist diese Reglementierungswut, die ich meine. Es gibt schon Gesetze. Irgendwann machst du sonst den Messerführerschein, den Scherenführerschein, den Fußgängerschein, die Atmungssteuer. Kommt alles noch. Muss aber nicht sein, wenn der Staat das macht, wofür er da ist.

Das Schlimme ist ja, dass die Bevölkerung meist das noch befürwortet, natürlich meist, wenn es eine Gruppe bzw. Reglementierung betrifft, die man selbst nicht dulden muss. So findet sich halt immer Leute, die die Politik und der Staat auf ihrer Seite hat. Teile und Herrsche. Die da oben pissen sich ein vor Lachen, wieviel man noch aus dem Pöbel pressen kann ohne wirklich was tun zu müssen.
Einspruch Euer Ehren.

Ein Messer kann man nicht falsch erziehen und es geht auch nicht von selbst auf Dich los.

Ansonsten bin ich bei Dir. 👍
Na in dem Fall hatte ich doch gar nix von Erziehung gesagt. :)
Klar kann man Gegenstände nicht erziehen.
Und schön, dass du mal was ähnlich siehst wie ich. ;)

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Antwort von wolfgang:

Selbst die hartgesottene Filmer werden zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Verletzung von Persönlichkeitsrechten eben sogar in unseren Breiten nicht immer hingenommen werden.

Und hier wird nichts über reguliert - in einem deutlich geringer regulierten Land wie den USA wäre das nicht mal eine Nachricht wert. Dort wäre es gang und gäbe so eine Drohne mit einem "echten" Gewehr" vom Himmel zu holen. Befände sich der Pilot am eigenen Grund wäre dort sogar das Abknallen des Piloten in vielen Staaten zulässig. Nicht dass das ein guter Zustand ist, denn dort liegt nach dem Geschmack vieler eine klare Unterregulierung des Waffenbesitzes vor - und wenn wieder ein Schüler aus Frust in seiner Ex-Schule ein paar Lehrer und Mitschüler hinrichtet geht (kurzfristig) wieder die Diskussion über den breiten Waffenbesitz in den USA los.

Ich persönlich würde den Schutzinteressen Vorrang geben - sei es von den Ausgespähten, sei es von denen die mit Gewehren bedroht werden. Eine Drohne, die meine Frau oder meine Kinder in meinem eigenen Garten verfolgt, gehört dort sicherlich nicht hin. Meine Meinung, der ja nicht jeder folgen muss.

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Antwort von Funless:

"Frank B." hat geschrieben:
Hab mal davon gelesen.
Hier kann man nachlesen, wanns brenzlich wird:

https://survivalmesserguide.de/sind-kue ... er-waffen/

Wenn es eine feststehende Klinge über 12cm Länge hat und du führst es in der Öffentlichkeit, kannst du belangt werden, obwohl ein Küchenmesser nicht als Waffe gilt.
Also da sind für meinen Geschmack in der Argumentation ein bisschen zuviele Konjunktive drin. Ich wage zu bezweifeln, dass ich von der Polizei belangt werde wenn ich ein gerade gekauftes Küchenmesser offen in meinem Einkaufskorb nach Hause bringe (um mal bei deinem konkreten Beispiel zu bleiben). Selbst wenn die Polizei von einem besorgtem Bürger gerufen worden wäre weil der mein gerade gekauftes Küchenmesser offen in meinem Einkauskorb gesehen hat, so glaube ich nicht, dass die Polizei mich daraufhin belangen würde.

Wenn ich jedoch mit dem gerade gekauftem Messer herumfuchtelnd durch die Gegend laufen würde, wäre das allerdings was anderes und die Anwendung des 12cm-Klingenlänge-Paragraphen dann durchaus im Bereich des möglichen und aus meiner Sicht dann auch berechtigt.

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Antwort von Frank B.:

Was du glaubst, ist ja bei einer Gesetzeslage unerheblich. Hat schon so mancher vorher nicht geglaubt, was ihm danach mit Gesetzeshütern geschehen ist.

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Antwort von Jott:

Selbst bei deinem Survivalmesserguide steht als Fazit:

"Ein Kochmesser als Waffe auszulegen, würde dem Waffengesetz jegliche Kontur nehmen. So eine unverhältnismäßige Erweiterung des Waffenbegriffs ist in der Praxis nicht anwendbar."

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Antwort von Frank B.:

Ich hatte es irgendwo mal gelesen dass irgendwie ein Mädchen eine Anzeige bekommen hat wegen eines mitgeführten Küchenmessers. Ich kann es allerdings gerade nicht belegen, wos stand. Aber dieser Punkt ist ja auch relativ nebensächlich in der Diskussion. Ich will mich daran auch nicht festbeißen. Fakt ist, dass die Freiheit, bestimmte Dinge des alltäglichen Lebens zu tun, die vor einigen Jahren noch keine Probleme verursacht hätten, immer stärker eingeschränkt wird durch Reglementierungen von Gegenständen, die den Kern der Probleme verschleiern. Darum gings mir.

Das hier hab ich auf die Schnelle ergugeln können. Das wars aber nicht, was ich gelesen hatte. Klar, werdet ihr sagen, dass ein Küchenmesser nichts auf ner Skaterbahn zu suchen hat. Seh ich genauso. Aber die Anzeige bezieht sich eben doch auf das Messer mit mehr als 12 cm Klinge. Und daswar halt ein Küchenmesser. Also muss es im Ermessen der Polizei gelegen haben, dieses Messer als Waffe zu deklarieren.

https://www.wochenblatt.de/polizei/schw ... -skatepark

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Antwort von Funless:

Sorry aber deine Argumentation ist nicht plausibel, was bei genauerer und zudem objektiver Betrachtung der von dir verlinkten Artikel auch klar ersichtlich ist.

Vielleicht wäre es besser du bringst ein anderes, bzw. nachvollziehbareres Beispiel für die von dir erwähnte Überregulierung an. Wird ja wohl nicht nur Küchenmesser betreffen.

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Antwort von Frank B.:

Na z. B. diese E- Tretrollergeschichte, diese neue Drohnenverordnung... Das geht doch durch alle Lebensbereiche. Die Datenschutzverordnung fiel mir auch noch ein. Ich bin recht sicher, dass man das alles nicht so haarklein regulieren müsste.

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Antwort von Funless:

Also über die neue Drohnenverordnung kann ich nichts sagen, weil‘s mich nicht interessiert da ich keine Drohne besitze und mir auch in Zukunft keine anschaffen werde, reizt mich einfach nicht. Somit wäre es sinnfrei und anmaßend von mir wenn ich diesbezüglich meinen Senf ablassen würde.

Was die E-Tretroller betrifft, finde ich es in der jetzigen Form ganz und gar nicht überreguliert, sondern sogar im Vergleich zur ursprünglich geplanten Regelung recht simpel und nachvollziehbar strukturiert.

Was allerdings die DSGVO betrifft, da kann ich eine Menge zu sagen, da ich beruflich tagtäglich damit zutun habe und zusammengefasst kann (fast 14 Monate nach Inkrafttretung) festgestellt werden, dass es eine äußerst verbraucherfreundliche Regelung ist, dessen Einhaltung zudem kein Hexenwerk darstellt. Wenn man sich rückblickend den Thread vom letzten Jahr anschaut in dem (sinngemäß) der Untergang von unzähligen Webseiten prophezeit wurde, lässt sich leicht feststellen, dass nichts von den befürchteten und so sicher geglaubten Auswirkungen eingetreten ist.

Ich finde, dass das Sprichwort „Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“ in unserer Gesellschaft ruhig wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnen dürfte. Das würde die eine oder andere emotional aufgeheizte und in Eskalation mündende Diskussion vermeiden.

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Antwort von Frank Glencairn:

Framerate25 hat geschrieben:
Ich bin für nen Hundführerschein der mindestens so umfangreich ist und kostentechnisch dem des „CE“ Führerschein inkl Gefahrgut gleichkommt. Sorry für OT - aber anders kann man die Tiere nicht schützen....😐
Daß ein Führerschein Idioten nicht davon abhält idiotische Dinge zu veranstalten sieht man jeden Tag im Straßenverkehr.
Wenn Pappe Idioten heilen würde wärs ja einfach.

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Antwort von Frank Glencairn:

carstenkurz hat geschrieben:

Tja, E-Tretroller sind ja jetzt bekanntlich 'erlaubt', also konsequenterweise ab damit auf die Autobahn.
Genau sowas habe ich mit "zwei Generationen komplett verblödet gemeint"

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Antwort von Hayos:

Sicher etwas Offtopic, aber hier eine verwandte News zum Thema Drohnennutzung & Gefährdung. Im Bezug auf den Großbrand in Meck-Pom:

"Nachdem einige Schaulustige und auch Medien private Drohnen über das Brandgebiet geschickt hatten, die die Hubschrauber gefährdeten, erklärte Minister Caffier den Luftraum für jeden privaten Verkehr für gesperrt." (wiki)

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Antwort von Frank B.:

Wunderbar, genau sowas meine ich.
Wieviele Drohnen haben denn ganz konkret Hubschrauber gefährdet? Wieviele Drohnen sind über den Waldbränden von privaten Nutzern geflogen worden? War das verboten? Was bedeutet diese Meldung über den eigentlichen Inhalt der Meldung hinaus? Worauf will man hinaus? Hatte der oder die Piloten, die die Hubschrauber gefährdeten eine Drohnenflugprüfung oder nicht?

Das Problem hier bei dieser Sachlage sind auf keinen Fall die Drohnen. Wer nun evtl. die komplette Verbannung von Drohnen aus dem Luftraum oder stärkere Reglementierungen fordert, bestraft die große Mehrheit derer, die mit ihrem Hobby verantwortungsbewusst umgehen und unterstützt die Seite derer, denen aus welchen Gründen auch immer die Drohnen ein Dorn im Auge sind.
Ich wette, da ist gar nichts passiert mit einem Hubschrauber. Und wenn es doch eine Gefährdung gegeben hat, könnte man versuchen, den Piloten ausfindig zu machen und bestehende Gesetze anzuwenden, die ja eh schon verschärft worden sind.
Man kann ja solche Meldungen bringen und man kann sich vielleicht auch aufregen über evtle. Verantwortungslosigkeit einiger Piloten, wenn es die wirklich gab. Aber im Background hört man eben doch schon wieder den Ruf nach stärkeren Reglementierungen. Und genau diese Verhaltensweise wollte ich oben ansprechen.

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Antwort von speven stielberg:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Framerate25 hat geschrieben:
Ich bin für nen Hundführerschein der mindestens so umfangreich ist und kostentechnisch dem des „CE“ Führerschein inkl Gefahrgut gleichkommt. Sorry für OT - aber anders kann man die Tiere nicht schützen....😐
Daß ein Führerschein Idioten nicht davon abhält idiotische Dinge zu veranstalten sieht man jeden Tag im Straßenverkehr.
Wenn Pappe Idioten heilen würde wärs ja einfach.
Gerade was den Straßenverkehr betrifft, reicht ein Blick in die Schweiz. Nirgendwo ist Autobahnfahren so wunderbar entspannt. Keine Raser, keine Drängler und Nötiger. Und warum: weil ein Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung in der Schweiz richtig, richtig weh tut. Ein schönes Beispiel dafür wie sinnvoll ein staatlicher Eingriff sein kann. Wenn die Blödis nicht blicken wollen, was man mit zwei Tonnen bewegter Masse anrichten kann, muss der Staat halt dafür sorgen, dass es den Blödis weh tut. Dann blicken die's zwar immer noch nicht, sie halten sich aber wenigstens an die Regeln.

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Antwort von Jott:

Ja, die Schweizer! Schon mit 1km/h zu schnell geblitzt tut finanziell richtig weh. Das hilft durchaus beim Idiotenheilen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Das hat aber nix mit einem Führerschein zu tun.
"speven stielberg" hat geschrieben:
Keine Raser...
Bis auf die 3,8 Millionen Raser :D


zum Bild


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Antwort von speven stielberg:

Jott hat geschrieben:
Ja, die Schweizer! Schon mit 1km/h zu schnell geblitzt tut finanziell richtig weh. Das hilft durchaus beim Idiotenheilen.
Umgekehrt find ich es beängstigend bis erschreckend, wie die Automobilindustrie (und ihr Sprachrohr ADAC) die Therapie der Blödis in Deutschland nicht nur immer wieder erfolgreich verhindert, sondern deren Krankheit mit immer größeren und stärkeren Karren sogar noch fördert.

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Antwort von speven stielberg:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das hat aber nix mit einem Führerschein zu tun.
"speven stielberg" hat geschrieben:
Keine Raser...
Bis auf die 3,8 Millionen Raser :D
Hm, also ich bin wirklich oft auf Schweizer Autobahnen unterwegs und ich find's dort - im Vergleich zum Krieg auf unseren Straßen - wunderbar entspannt.

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Antwort von Frank Glencairn:

Das stimmt natürlich, its aber ein kulturelles Phänomen, das man in er Schweiz in allen Bereichen beobachten kann, keines das mit irgendwelchen Führerscheinen begründen kann. Die Drohnengesetze in der Schweiz sind im Vergleich zu unseren übrigens erfrischend locker.

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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das hat aber nix mit einem Führerschein zu tun.
"speven stielberg" hat geschrieben:
Keine Raser...
Bis auf die 3,8 Millionen Raser :D


zum Bild
Interessant.
Der Herr aus der Abteilung Ich-verstehe-die-Welt-natürlich-auch-nicht,-aber-erkläre-sie-euch-trotzdem - kurz: könnte ja klappen - hat leider vergessen, mal auf das Datum der Einführung des neuen Bußgeldkatalogs zu schauen. War, glaube ich, 2013.
Dumm gelaufen, wie meistens, wenn einer Statistiken zückt ;)

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Antwort von speven stielberg:

Außerdem (s. Posting von Jott): ein "Raser" in Deutschland fährt 200 km/h, in der Schweiz 122 km/h. :-)

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Antwort von Frank B.:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Wenn die Blödis nicht blicken wollen, was man mit zwei Tonnen bewegter Masse anrichten kann, muss der Staat halt dafür sorgen, dass es den Blödis weh tut. Dann blicken die's zwar immer noch nicht, sie halten sich aber wenigstens an die Regeln.


Wir alle sind die Blödies, auch du, wenn du mal ein Schild übersehen hast und sonst immer ganz normgerecht gefahren bist.
Jeder übersieht mal was. Je enger die Regulierungen, um so mehr kleine Vergehen und Pannen, werden dich dein Geld und möglicherweise auch mal deine Freiheit kosten. Langsam können sie eigentlich wieder den Ablasshandel einführen. Du zahlst 1000 Euro jeden Jahresbeginn in die Staatskasse und bekommst dafür Bonuspunkte für alle Knöllchen, Verwarngelder und Strafen, die du im Jahr ansammelst. Und wen trifft sowas am meisten? Denk mal drüber nach!
"speven stielberg" hat geschrieben:
Außerdem (s. Posting von Jott): ein "Raser" in Deutschland fährt 200 km/h, in der Schweiz 122 km/h. :-)
EBEN. Und warum? Klar, bei Tempolimit von 30 auf Autobahnen bist du natürlich bei 40 schon ein Raser. ;) Und juhuuu, wieviel Geld da in die Staatskasse kommt, natürlich auch von dir. Es ist ja zu aller Nutzen. Alles gar nicht schlimm. Wir brauchen ein Tempolimit von 10 km/h auf Autobahnen, weil die Raser immer mehr werden.

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Antwort von speven stielberg:

Seh ich anders.

Einfach die Denkweise ändern. Man muss nicht immer am Limit fahren. Wer bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 120 keine 120, sondern 100 fährt, hat bequeme 20 km/h Puffer, falls man mal unachtsam ist. Wer natürlich immer am Limit fährt, hat diesen Puffer nicht. Der rauscht dann bei Unachtsamkeit mit 127 km/h in den Blitzer. Ist doch absolut fair und gerecht!?

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Antwort von Framerate25:

Hm, ich bin sehr viel unterwegs. In vielen neuen Regionen und je nach Verkehrslage auch (trotz Info) immer etwas knapp am Termin. Es gibt gerade bei uns in der BRD und deren Baustellenkultur immer Situationen, in denen man entweder garnicht so doof denken kann oder aufgrund von Schilderwald einfach den Durchblick verliert.

Bei uns geblitzt zu werden ohne Raserambitionen ist keine Kunst!

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Antwort von Frank B.:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Seh ich anders.

Einfach die Denkweise ändern. Man muss nicht immer am Limit fahren. Wer bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 120 keine 120, sondern 100 fährt, hat bequeme 20 km/h Puffer, falls man mal unachtsam ist. Wer natürlich immer am Limit fährt, hat diesen Puffer nicht. Der rauscht dann bei Unachtsamkeit mit 127 km/h in den Blitzer. Ist doch absolut fair und gerecht!?
Limits sind eben dazu da, dass man sie nutzen kann. Sie werden aber definiert. Je geringer die Limits sind, um so enger wird alles. So einfach sehe ich das. Angenommen (so ist es mir passiert), du fährst auf der Autobahn ohne Limit und übersiehst ein Schild mit Geschwindigkeitsbegenzung 120. Da ich eigentlich nie 200 fahre hatte ich eine Geschwindigkeit von 145. Aber auch nur, weil ich gerade einen LKW überholte und mal kurz beschleunigen musste, weil hinter mir was kam. Das Schild war durch den LKW verdeckt. und genau davor hat es mich dann erwischt. 100 Euro Strafe und einen Punkt in Flensburg (ich bin jetzt offensichtlich ein Raser). Ich bin schon öfter mal geblitzt worden, meist mit max. 10 km/h zu viel oder einmal, weil angeblich ein Abstand zu gering war. Klar, das kann man natürlich alles unter meinem Fehlverhalten verbuchen und das ist es ja irgendwie auch. Ich habe es überlebt. Aber je mehr Schilder stehen, je genauer differenziert und reglementiert wird, um so höher ist die Gefahr auch für den ganz normal und sich i.d.R. vorbildlich verhaltenden Menschen, irgendwann doch dabei "straffällig" zu werden. Das nennt man Begrenzung der Freiheit und die geht einher mit einer Kriminalisierung aller, die diese Grenzen und Limits übertreten. Diese Begrenzung der Freiheit wird nun immer wieder als Argument gebraucht, Ordnung zu schaffen bzw. zu gewährleisten zum Nutzen der Gesellschaft, was auf das erste Hinhören auch logisch erscheint. Aber ich möchte das zumindest hinterfragen, ohne dies ganz infrage zu stellen.
Reglementierungen scheinen mir heute im Grunde die einzige Antwort des Staates auf zum Teil von ihm selbst zu verantwortenden Entwicklungen in der Gesellschaft zu sein. Ich glaube, dass nur mit Reglementierungen zu arbeiten, ein Irrweg ist. Es gibt immer einen Konflikt zwischen Sicherheit durch Reglementierungen und Freiheit durch wegfall von Reglementierungen. Die beiden stehen sich diametral gegenüber. Mehr Freiheiten heißt eben oft, weniger Sicherheit. Mehr Sicherheit, weniger Freiheit. Ich finde es nur sehr erstaunlich, dass ein Staat seinen Bürgern einerseits mit einem Handwisch und in Inbrunst seiner Überzeugung (ja es gibt Staaten, besser Regierungen, mit Überzeugungen) Dinge verordnet, die die Sicherheitslage verschlechtern und nichts dagegen unternimmt (offene Grenzen, Clan- und Bandenkriminalität, unverständlich lockere Behandlung von Intensivtätern u.v.m würde ich da persönlich mal anführen) und anderseits dann Freiheiten reglementiert. (Autoverbotszonen, Messerverbotszonen, Drohnenverbotszonen, Betonboller auf Märkten u.s.w.). Für viele hat das auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Für mich aber schon. Staatliche Reglementierungen sind immer die Reaktion auf ein entmündigtes Volk. Weil hier die Schweizer oder Amerikaner oft angesprochen werden. Diese Demokratien sind über Jahrhunderte gewachsen und Freiheit spielt dort eine größere Rolle als z.B. in Deutschland. Auch zum Beispiel die Ostblockländer, auch Ostdeutschland haben durch eine auf diesem Gebiet defizitäre Geschichte einen größeren Drang nach persönlicher Freiheit und weniger Reglementierung. Viele andere westliche Gesellschaften und Diktaturen schränken aber persönliche Freiheiten immer mehr ein zugunsten von Reglementierungen. Darin meine ich eine Fehlentwicklung zu sehen. Und ich möchte dieses hier nur mal als persönliche Meinung und meine Gedankengänge verstanden wissen.
Nach meinem Dafürhalten hat der Staat im Grunde nur zwei Aufgaben: Die persönliche Freiheit seiner Bürger zu schützen und DIESEN, nämlich SEINEN Bürgern die größtmögliche Sicherheit in seinen Grenzen zu gewähren. Ansonsten braucht man keinen Staat.

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Antwort von TonBild:

"Die Drohne steuerte der als Zeuge vernommene Herr R. von dem benachbarten Grundstück aus, welches im Eigentum der Eltern des Herrn R. steht, bei welchen der Zeuge mit seiner Familie zu Besuch war. "
https://openjur.de/u/2174876.html

Also doch ein privater Nachbarschaftskonflikt wie von mir vermutet.

Interessant aber die Begründung des Gerichtes:

"Das Gericht geht vorliegend jedoch davon aus, dass der Angeklagte gemäß § 228 BGB gerechtfertigt gehandelt hat.

Danach gilt, dass wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, nicht widerrechtlich handelt, wenn die Beschädigung oder die Zerstörung zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist"
...
"Es liegt eine drohende sowie eine bereits eingetretene Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes gemäß Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 GG vor, welche weiter intensiviert und aufgrund mehrerer anwesender Personen vervielfältigt zu werden drohte. "

Und das kann auch bei normalen Aufnahmen ohne Drohne passieren. Wenn man also von einer Straße eine Aufnahme macht, auf der man auch Einblick in angrenzende Gründstücke haben könnte, dann darf auch dann die Kamera von den Grundstückseigentümern zerstört werden?

Und was richtig gestellt werden muss, ist dass die Frau wahrscheinlich zufällig nur beim Müllwegbringen gefilmt wurde. Es war also nicht unbedingt ein geplantes Spanner-Video, sondern wahrscheinlich sollte die Drohne nur mal beim Besuch der Eltern ausprobiert werden:

"Ehefrau des Angeklagten, die Zeugin A. aus dem Haus, um den Hausmüll zu den etwa 30m entfernten Tonnen zu bringen. Die Zeugin A. berichtete insoweit, dass die über dem Grundstück befindliche Drohne hierbei gezielt ihren Bewegungen gefolgt sei, insbesondere eine Wendung vorgenommen habe, als die Zeugin A. von den Mülltonnen zurücklief. "

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Antwort von Jott:

Klar war das ein Spanner-Video. Es gibt nichts erotischeres als müllraustragende Frauen, die dabei eine Wendung machen.

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Antwort von Frank B.:

TonBild hat geschrieben:
Wenn man also von einer Straße eine Aufnahme macht, auf der man auch Einblick in angrenzende Gründstücke haben könnte, dann darf auch dann die Kamera von den Grundstückseigentümern zerstört werden?

Die Drohne/bzw. der Pilot hat ja nicht von der Straße aus gefilmt, sondern befand sich über längere Zeit über dem Grundstück des Eigentümers.
Aber natürlich musst du auch von der Straße aus die Persönlichkeitsrechte achten. Kannst nicht einfach die Frau des Nachbarn filmen vom Zaun aus. Allerdings, wenn ich die Rechtslage richtig verstanden habe, kannst du von der Straße aus schon Aufnahmen machen von Häusern und Gärten, solange keine Personen zu identifizieren sind. Ich würde es auch so verstehen, dass du einem Menschen, der dich von der Straße aus filmt, nicht einfach den Fotoapparat weg nehmen kannst und diesen zerstören. Allerdings anzeigen kannst du ihn und verlangen, dass er die Bilder von betroffenen Personen löscht. Hier aber war die Drohne eben nicht auf der Straße sondern auch im Eigentum dessen, der sie abschoss. Ich würde das eher vergleichen mit der Situation, wenn du z.B. direkt an deinem Swimmingpool plötzlich eine Spionagekamera findest, die du da nicht angebracht hast. Klar, kannst du die da abreißen, runterschlagen oder mit der Luftbüchse runter schießen und in die Mülltonne hauen oder eben zur Polizei damit gehen.

Was ich aber nicht richtig verstehe in dem Fall ist, dass Herr R., der die Drohne gesteuert hat, als Zeuge vernommen wurde. Ist er nicht Kläger?

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Antwort von TonBild:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
es ist jemand zum "spannen" in dem Privatraum der Familie eingedrungen!
Nein, genau das ist wahrscheinlich nicht passiert:

"Ehefrau des Angeklagten, die Zeugin A. aus dem Haus, um den Hausmüll zu den etwa 30m entfernten Tonnen zu bringen. Die Zeugin A. berichtete insoweit, dass die über dem Grundstück befindliche Drohne hierbei gezielt ihren Bewegungen gefolgt sei, insbesondere eine Wendung vorgenommen habe, als die Zeugin A. von den Mülltonnen zurücklief. "
https://openjur.de/u/2174876.html

"Bei der von dem als Zeugen vernommenen Herrn R. gesteuerten und im Eigentum seines Cousins, Herrn J., stehenden 40cm x 40cm großen und mit Kamera ausgestatteten Drohne handelte es sich um den auf den Lichtbildern Bl. 7-12, 24-27 zu sehenden Quadrocopter, welcher aus einer Distanz von bis zu einem Kilometer gesteuert werden kann. Die Drohne steuerte der als Zeuge vernommene Herr R. von dem benachbarten Grundstück aus, welches im Eigentum der Eltern des Herrn R. steht, bei welchen der Zeuge mit seiner Familie zu Besuch war. Der Zeuge R. mit seiner Familie lebt selbst nicht dort, sondern in B.."

Also die Drohne wurde auch nicht vom Besitzer selbst gesteuert, sondern wurde wahrscheinlich nur anlässlich eines Familienbesuches bei den Eltern ausprobiert. Dabei ist eben zufällig der Konflikt mit den Nachbarn entstanden.

Solche Meldungen werden gerne mit der eigenen Phantasie verknüpft und man bildet sich dann eine Meinung, die gar nicht auf den richtigen und vollständigen Gegebenheiten beruht.

Und was diese "Wendung" zu bedeuten hat, ist unklar. Ich selbst wende z. B. auch die Kamera oft auf dem Stativ um die Bedienelemente an der Seite besser erreichen zu können. Das hat bereits zu dem Missverständnis geführt, ich würde absichtlich die zufällig an der Seite befindlichen Leute filmen. Dabei waren es nur Einstellarbeiten am Ton und die Kamera lief gar nicht.

Dürfen mir deshalb die Leute meine Kamera zerstören?

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Antwort von TonBild:

"Frank B." hat geschrieben:
Was ich aber nicht richtig verstehe in dem Fall ist, dass Herr R., der die Drohne gesteuert hat, als Zeuge vernommen wurde. Ist er nicht Kläger?
Es handelt sich wohl um ein Strafprozess, bei dem es keinen Kläger gibt. Und der Steller des Strafantrages ist nicht der Pilot, sondern der Besitzter der Drohne (das sind verschiedene Personen):

"Strafantrag durch den geschädigten Eigentümer der Drohne wurde am 27.12.2018 gestellt "
"Bei der von dem als Zeugen vernommenen Herrn R. gesteuerten und im Eigentum seines Cousins, Herrn J., stehenden 40cm x 40cm großen und mit Kamera ausgestatteten Drohne handelte es sich um den auf den Lichtbildern Bl. 7-12, 24-27 zu sehenden Quadrocopter, welcher aus einer Distanz von bis zu einem Kilometer gesteuert werden kann. Die Drohne steuerte der als Zeuge vernommene Herr R. von dem benachbarten Grundstück aus, welches im Eigentum der Eltern des Herrn R. steht, bei welchen der Zeuge mit seiner Familie zu Besuch war. Der Zeuge R. mit seiner Familie lebt selbst nicht dort, sondern in B.."
https://openjur.de/u/2174876.html

Also es ist nicht immer so wie man es auf dem ersten Blick ohne weitere Infos vermuten konnte.

Und man muss sehr aufpassen, dass man sich nicht zu früh eine Meinung bildet.

Und hierbei hat nun der Besitzer der Drohne den Schaden obwohl er die Drohne nur ausgeliehen hat aber nicht damit geflogen ist. Also er kann für die 1500 Euro Verlust am aller wenigsten.

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Antwort von Frank B.:

Ahja, ich habs mir auch grad mal durchgelesen. Für mich ist das ganze Ding auch so gerechtfertigt, wie das Gericht enschieden hat. Darin wird auch beschrieben, dass die Sache und die Person unterschieden werden muss, von der die Gefahr ausgeht. Wenn also ein Fotograf mit Fotoapparat Fotos von mir macht, kann ich nicht einfach den Fotoapparat zerschlagen, weil die Sache nicht der Auslöser der Bedrohung bzw. Gefahr ist, sondern der Fotograf. Hier in dem Fall war der Pilot aber nicht ersichtlich und feststellbar, deshalb war die Zerstörung der Sache gerechtfertigt.

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Antwort von carstenkurz:

TonBild hat geschrieben:
"Die Drohne steuerte der als Zeuge vernommene Herr R. von dem benachbarten Grundstück aus, welches im Eigentum der Eltern des Herrn R. steht, bei welchen der Zeuge mit seiner Familie zu Besuch war. "
https://openjur.de/u/2174876.html

Also doch ein privater Nachbarschaftskonflikt wie von mir vermutet.
Inwiefern spielt 'Nachbarschaftskonflikt' hier eine Rolle? Zumindest soweit man sich an der Urteilsbegründung orientiert, war dem 'Schießenden' nicht klar, vom wem das Gerät gesteuert wird oder wem es gehört.

Und derjenige, der das Gerät tatsächlich steuerte, war objektiv kein Nachbar.
Und das kann auch bei normalen Aufnahmen ohne Drohne passieren. Wenn man also von einer Straße eine Aufnahme macht, auf der man auch Einblick in angrenzende Gründstücke haben könnte, dann darf auch dann die Kamera von den Grundstückseigentümern zerstört werden? Eben nicht. Sofern Du nicht explizit (ggfs. auch noch mit Hilfsmitteln wie Leitern o.ä.) in den Kernbereich privater Lebensführung eindringst. Deswegen hat das Gericht auch so deutlich darauf abgehoben, dass da eine hohe und dichte Hecke überflogen wurde. Wäre da nur ein offener Zaun gewesen, wäre es anders ausgegangen.



- Carsten

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Antwort von TonBild:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Leute mit der Drohne belästigen, dann den Kübel abgeschossen bekommen und auf den Kosten der Drohne und vermutlich den Gerichtskosten sitzen bleiben... so ein Urteil ist wie Musik in meinen Ohren.
Nein, wie bereits in dem Gerichtsurteil auf https://openjur.de/u/2174876.html ist nicht der Besitzer der Drohne geflogen, sondern ein Familienmitglied anlässlich des Besuches der Eltern. Also der Besitzer hat die Drohne nur ausgeliehen, er ist nicht damit geflogen und wahrscheinlich sollte auch niemand belästigt werden, sondern nur die Drohne im Familienkreis auf dem Grundstück der Eltern im Rahmen eines Familienbesuches ausprobiert oder gezeigt werden. Dann gab es den Konflikt mit den Nachbarn.

Also alles dumm gelaufen. Aber ich sehe hier keine absichtliche Belästigung der Nachbarn. Insbesondere da es sich um die Nachbarn der Eltern handelt die man mit Sicherheit nicht vergraulen wollte. Zumindest nicht absichtlich.

Bitte genau lesen bevor man sich so ein Urteil erlaubt.

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Antwort von TonBild:

carstenkurz hat geschrieben:
Und derjenige, der das Gerät tatsächlich steuerte, war objektiv kein Nachbar.
Es war der Sohn der Nachbarn.

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Antwort von carstenkurz:

TonBild hat geschrieben:
Und hierbei hat nun der Besitzer der Drohne den Schaden obwohl er die Drohne nur ausgeliehen hat aber nicht damit geflogen ist. Also er kann für die 1500 Euro Verlust am aller wenigsten.
Er könnte allerdings mit Fug und Recht den Piloten finanziell für den Schaden in Anspruch nehmen, denn der hat die Zerstörung der Drohne durch sein nun gerichtlich festgestelltes Fehlverhalten 'billigend in Kauf genommen'. Man darf wohl davon ausgehen, dass er unter den gegebenen Umständen seinem Cousin nen neuen Kopter kaufen musste.

- Carsten

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Antwort von carstenkurz:

TonBild hat geschrieben:
Es war der Sohn der Nachbarn.
Der Sohn ist der Pilot und Zeuge 'R.' Der wohnte dort nicht, sondern war dort zu Besuch. Jemand, der zu Besuch ist, ist dort zweifelsohne kein Nachbar, auch wenn er ein Sohn des Nachbarn ist. Ich sehe jedenfalls nicht, wie man darob einen 'typischen' Nachbarschaftsstreit konstruieren kann. Nicht aus der bekannten Faktenlage jedenfalls. Dass hier 'Nachbarn' irgendwie beteiligt waren, dürfte nicht reichen.

'Keine absichtliche Belästigung' ist mutmaßlich zutreffend, aber das schützt nicht davor, einen Schadenersatzanspruch versagt zu bekommen. Das Verfahren mit seiner Selbstanzeige hat er sich ja selbst eingebrockt. Wird mutmaßlich auch nicht viel bei rumkommen für ihn, er sei denn, er hat in seiner Anzeige schon sinnloserweise Aussagen getroffen, die ihm dann nicht mehr bewiesen werden müssen.

- Carsten

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Antwort von Frank B.:

Ich bin kein Rechtsexperte, aber ist denn mit einer Einstellung einer Klage automatisch der Verursacher (hier der Pilot) haftungsplichtig? Muss ja nicht zwangsweise sein, oder? Festgestellt wurde ja nur, dass der Schütze die Drohne nicht bezahlen muss. Wenn der Pilot auch nicht bezahlen müsste, würde der Besitzer in der Tat auf dem Schaden sitzen bleiben.

Was aber noch festzustellen wäre ist, dass es dem Piloten klar sein musste, dass er sich über privatem Gelände aufhielt, denn es war ja eine Kameradrohne, deren Bilder er auf seinem Steuerpult sah. Und im muss es auch aufgefallen sein, dass er da Leute auf dem Bild hatte. Ich vermute mal, der hatte einfach keine Ahnung und hat sich gedacht, guck ich mal, was die da drüben so treiben. :D
Wer weiß, ob Herr R. überhaupt schon volljährig war.

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Antwort von TonBild:

carstenkurz hat geschrieben:

Eben nicht. Sofern Du nicht explizit (ggfs. auch noch mit Hilfsmitteln wie Leitern o.ä.) in den Kernbereich privater Lebensführung eindringst. Deswegen hat das Gericht auch so deutlich darauf abgehoben, dass da eine hohe und dichte Hecke überflogen wurde. Wäre da nur ein offener Zaun gewesen, wäre es anders ausgegangen.
Na, das Gericht hat aber auch geschrieben, dass die

"Drohne hierbei gezielt ihren Bewegungen gefolgt sei, insbesondere eine Wendung vorgenommen habe, als die Zeugin A. von den Mülltonnen zurücklief."

Und dass jemand zufällig beim Ganz zur Mülltonne, die ja normalerweise direkt an der Straße zur Abholung stehen, ohne Sichtschutz aufgenommen wird, wäre ja gar nicht so ungewöhnlich. Jemand, der sich durch eine große Kamera belästigt fühlt und wie hier zumindest Gewalt gegen Sachen anwendet, macht auch keine feinen juristischen Unterscheidungen mehr.

Mir selbst ist es wirklich passiert dass ich fast zusammengeschlagen worden wäre als ich an einer menschenleeren Straße ein Denkmal mit großer Kamera aufgenommen habe. Jemand ist zufällig von hinten aus der Tür eines der Häuser an der Stra0e gekommen, hat mich gesehen und hätte fast zugeschlagen.

Große Kamera = Gefahr => Zuschlagen.

So einfach ist das für solche agressiven Leute.

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Antwort von TonBild:

carstenkurz hat geschrieben:
'typischen' Nachbarschaftsstreit
Da hast Du Recht, ein Nachbarschaftsstreit mit einer absichtlichen Störung des Nachbars, wie von mir erst vermutet, war es sicher nicht. Zumindest nicht vor dem Vorfall.

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Antwort von carstenkurz:

"Frank B." hat geschrieben:
Wer weiß, ob Herr R. überhaupt schon volljährig war.
Ja, der Zeuge R./Pilot war volljähig. Laut Aussagen an anderer Stelle hatte er sogar einen Drohnenkenntnisnachweis. Ist also kaum zum ersten Mal mit so einem Ding geflogen.

- Carsten

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Antwort von Funless:

TonBild hat geschrieben:
carstenkurz hat geschrieben:

Eben nicht. Sofern Du nicht explizit (ggfs. auch noch mit Hilfsmitteln wie Leitern o.ä.) in den Kernbereich privater Lebensführung eindringst. Deswegen hat das Gericht auch so deutlich darauf abgehoben, dass da eine hohe und dichte Hecke überflogen wurde. Wäre da nur ein offener Zaun gewesen, wäre es anders ausgegangen.
Na, das Gericht hat aber auch geschrieben, dass die

"Drohne hierbei gezielt ihren Bewegungen gefolgt sei, insbesondere eine Wendung vorgenommen habe, als die Zeugin A. von den Mülltonnen zurücklief."

Und dass jemand zufällig beim Ganz zur Mülltonne, die ja normalerweise direkt an der Straße zur Abholung stehen, ohne Sichtschutz aufgenommen wird, wäre ja gar nicht so ungewöhnlich.
"Normalerweise" heißt aber nicht, dass es bei diesem Fall auch so war. Die Mülltonnen können ebensogut auf dem Grundstück mit einem beträchtlichen Abstand zur Straße stehen.

TonBild hat geschrieben:
Jemand, der sich durch eine große Kamera belästigt fühlt und wie hier zumindest Gewalt gegen Sachen anwendet, macht auch keine feinen juristischen Unterscheidungen mehr.

Mir selbst ist es wirklich passiert dass ich fast zusammengeschlagen worden wäre als ich an einer menschenleeren Straße ein Denkmal mit großer Kamera aufgenommen habe. Jemand ist zufällig von hinten aus der Tür eines der Häuser an der Stra0e gekommen, hat mich gesehen und hätte fast zugeschlagen.

Große Kamera = Gefahr => Zuschlagen.

So einfach ist das für solche agressiven Leute.
Was dir widerfahren ist, ist selbstverständlich keine schöne Sache hat aber mit dem vorliegendem Fall leider absolut nichts zutun.

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Antwort von carstenkurz:

TonBild hat geschrieben:
Na, das Gericht hat aber auch geschrieben, dass die

"Drohne hierbei gezielt ihren Bewegungen gefolgt sei, insbesondere eine Wendung vorgenommen habe, als die Zeugin A. von den Mülltonnen zurücklief."

Und dass jemand zufällig beim Ganz zur Mülltonne, die ja normalerweise direkt an der Straße zur Abholung stehen, ohne Sichtschutz aufgenommen wird, wäre ja gar nicht so ungewöhnlich.
Aus den Schilderungen würde ich schließen, dass die Tonnen ebenso im Garten standen, ausserdem ergibt sich die Schuld des Piloten ja nicht daraus, dass er der Frau theoretisch von einer aussen liegenden Position gefolgt wäre, sondern dass er klar oberhalb des abgeschlossenen Gartens geflogen ist. Die Sache mit den Mülltonnen wurde erwähnt, um zu erklären, dass der Schütze Absicht hinter der Steuerung vermuten durfte, und dass er für seine Familie als betroffene Personen den Defensivnotstand bemühen durfte.

Sofern der Aufnehmende und die Richtung, aus der er fotografiert, unmittelbar erkennbar ist, sind ja auch andere Möglichkeiten denkbar, die Sache zu beenden.

Hier ergab sich die Rechtfertigung, direkt gegen den Kopter vorzugehen eben auch unmittelbar aus dem Umstand, dass der Pilot als Verursacher nicht sichtbar war.

- Carsten

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Antwort von speven stielberg:

Das mit der Volljährigkeit ist natürlich auch noch ein wichtiger Aspekt! Klar, alle hier Diskutierenden sind erfahren, alt und weise. Aber seien wir doch mal ehrlich: was hätten wir mit den heutigen Möglichkeiten damals alles angestellt? Mal eben ins Dachfenster des Nachbarn schauen ... Oh! Der sitzt da mit runtergelassenen Hosen vor dem Bildschirm. Und schon aufgenommen und ins Netz gestellt. Das ist die Gefahr heute. Und um sowas zu vermeiden braucht es abschreckende Urteile - besonders in einer Gesellschaft, in der keiner Grenzen kennt und alle machen was sie wollen.

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Antwort von Frank B.:

carstenkurz hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Wer weiß, ob Herr R. überhaupt schon volljährig war.
Ja, der Zeuge R./Pilot war volljähig. Laut Aussagen an anderer Stelle hatte er sogar einen Drohnenkenntnisnachweis. Ist also kaum zum ersten Mal mit so einem Ding geflogen.

- Carsten
Dann finde ich, sollte er das Ding auch bezahlen. Bin w.g. kein Experte auf dem Rechtsgebiet. Interessiert mich eigentlich auch nicht, wie das ausgeht. Aber es ist trotzdem ein schönes Beispiel, dass u.U. ein Führerschein oder andere teuer erworbenen Kenntnisse nicht unbedingt der Schlüssel zur Sicherheit sein müssen. Eigentlich würde gesunder Menschenverstand ausreichen. Wie Frank G. so treffend gesagt hat, Pappe heilt Idioten nicht.

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Antwort von TonBild:

hat aber mit dem vorliegendem Fall leider absolut nichts zutun.
Wollte das auch nur als Beispiel anführen wo eine Gefahr vermutet wurde die aber in der Wirklichkeit gar nicht vorhanden war.

Und das macht die Sache so schwierig. Darf man Dinge zerstören von denen man nur vermutet das sie gefährlich werden könnten?

Wie immer dürfte das frei von der Ansicht des jeweiligen Gericht abhängen.

Ein ähnlicher Fall kann von einem anderen Richter ganz anders entschieden werden. Das ist ja Alltag bei den Gerichten auch bei anderen Themen.

Eine Gewissheit, ohne Kosten Drohnen,die man für eine Gefahr hält, zu zerstören, hat man nicht.

Wenn die Drohne zum Beispiel von der Feuerwehr eingesetzt worden wäre um vermisste Personen zu finden hätte ein Richter wahrscheinlich anders entschieden.

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Antwort von carstenkurz:

Letzteres hätte derjenige, der den Kopter beschädigt hat, mit 'normalem Menschenverstand' erkennen müssen (Verbotsirrtum/Tatbestandsirrtum). Auch wer irrtümlich eine Sache unter solchen Umständen zerstört, hat sich ggfs. nicht STRAFBAR gemacht. Auch das aber natürlich nur wieder unter Würdigung aller Umstände und des immer bei Gerichten vorauszusetzenden Interpretationsspielraumes. Wer das Urteil als 'Freibrief' auffasst, wird baden gehen. Ein bißchen Nachdenken muss man auch in Notsituationen, und im Urteil ist die Notsituation was die Unmittelbarkeitsrechtfertigung der Abwehrhandlung angeht zwar begründet worden, aber schon klar grenzwertig.

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Antwort von Frank B.:

Stellt sich aber die Frage, was der Schütze hätte tun sollen. Angenommen er tut gar nichts, so hat irgendjemand einfach mal so ein paar Aufnahmen seiner Familie in seinem privaten Umfeld geschossen und wäre damit entkommen.

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Antwort von vaio:

"Frank B." hat geschrieben:
Wunderbar, genau sowas meine ich.
Wieviele Drohnen haben denn ganz konkret Hubschrauber gefährdet?...
Bitte such den für dich "richtigen Artikel" und teile es uns mit. Am besten gleich verlinken.
Denn:
"Frank B." hat geschrieben:
Hab mal davon gelesen.
Hier kann man nachlesen, wanns brenzlich wird
Genau, alles unreflektiert übernehmen und noch wichtiger: Jeden mitteilen.
"Frank B." hat geschrieben:
Fakt ist, dass die Freiheit, bestimmte Dinge des alltäglichen Lebens zu tun, die vor einigen Jahren noch keine Probleme verursacht hätten, immer stärker eingeschränkt wird durch Reglementierungen von Gegenständen, die den Kern der Probleme verschleiern. Darum gings mir.
Beispielhaft sollten nach deiner Logik nicht die Smartphones im Schulunterricht fernbleiben, sondern gleich die entsprechenden Kinder? :-)

Ich meine, um ein gemeinsames und halbwegs strukturierten Zusammenleben zu gewährleisten, müssen Dinge geregelt und manchmal auch limitiert sein. Das bedeutet auch, dass es mehr Vorgaben und Regeln geben wird, desto mehr Nutzer es gibt. Und: Je höher die Bevölkerungsdichte, um so mehr Vorgaben und Regeln. Sonst macht ja jeder, was er will. Wo kämen wir dahin?

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Antwort von Frank B.:

??? Weißt du überhaupt, was du schreibst und verstehst du, was du liest?

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Antwort von Auf Achse:

Bin gespannt wo die Regulierungswut hinführen wird. Das hat sich in den letzten 20, 30 Jahren spürbar verändert. Was ist in den nächsten 20, 30 Jahren wenn die Regulierungen den Handlungsspielraum noch weiter einengen? Wie weit lassen sich die Menschen einengen ..... ???

Auf Achse

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Antwort von vaio:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Seh ich anders.

Einfach die Denkweise ändern. Man muss nicht immer am Limit fahren. Wer bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 120 keine 120, sondern 100 fährt, hat bequeme 20 km/h Puffer, falls man mal unachtsam ist. Wer natürlich immer am Limit fährt, hat diesen Puffer nicht. Der rauscht dann bei Unachtsamkeit mit 127 km/h in den Blitzer. Ist doch absolut fair und gerecht!?
Solange es nur der "Blitzer" bei 127 Km/h ist... :-)
Unachtsamkeit bei 100 Km/h, ist gefährlicher als aufmerksam mit 160 Km/h oder 200 Km/h. Witterung und Sicht vorausgesetzt. Hier wird die zunehmende Dichte für weitere Limits sorgen. Gewollt oder ungewollt. Im übrigen teile ich die Meinung: Wenn es so viele unaufmerksame und ungeeignete Flugzeugpiloten wie Autofahrer gäbe, würden jeden Tag hunderte Flugzeuge abstürzen. Die Karambolagen auf dem Flugfeld aussen vor gelassen...
Zum Limit fahren: Das macht kein nackter Zahlenwert aus, sondern das Limit ist variabel. Abhängigkeit von Sicht, Witterung/Fahrbahn, Fahrzeug, Fahrer und - ja da ist sie - die gefahrene Geschwindigkeit. Das gilt für Autobahnen, wie auch für Land-/ und Stadtstraßen.

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Antwort von TonBild:

"Frank B." hat geschrieben:
Stellt sich aber die Frage, was der Schütze hätte tun sollen. Angenommen er tut gar nichts, so hat irgendjemand einfach mal so ein paar Aufnahmen seiner Familie in seinem privaten Umfeld geschossen und wäre damit entkommen.
Ja, der Schütze hat wohl eine Bedrohung für seine Familie gesehen. Insbesondere weil die Drohne wohl auffällig und nah war.

Ich selbst bin schon mehrfach angegriffen worden weil ich ganz legal von öffentlichen, teilweise menschenleeen Orten Architektur Aufnahmen mit der auffälligen und großen Kamera gemacht habe. Das macht den Leuten Angst weil das auffällig und nicht alltäglich ist. Bei mir wurde schon mehrfach die Polizei gerufen.

Das hätte der Schütze ja auch machen können.

Es ist schon komisch :

Einerseits stellen sich die Leute freiwillig Alexa, Webcams, Handy, internetfähige Haushaltsgeräte, Smart - TV und Co in die Wohnung. Alles Geräte mit denen das höchstpersönliche Leben in der eigenen Wohnung aufgenommen und ausgespäht werden kann. Oder sie setzen sogar aktiv Aufnahmen von der Familie ins Internet.

Anderseits sehen sie einfache und absolut harmlose Architekturaufnahmen mit der zugegeben ungewöhnlichen und großen Fachkamera als Bedrohung an.

Früher haben sich mit den interessierten Leuten auf der Straße nette Gespräche ergeben. Heute kann man froh sein wenn nur die Polizei gerufen wird und man nicht körperliche angegriffen wird. Letztes ist mir auch schon mehrfach passiert.

Und eine professionell für Spielfilm oder Dokumentation eingesetzte Drone filmt meist nur Landschaft oder Gebäude.

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Antwort von Auf Achse:

Na warum meinst du ist das wohl so? Weil gegen "Drohnen" permanent schlechte Stimmung in jeglichen Medien verbreitet wird.

Hatte erst kürzlich ein interessantes Gespräch mit intelligenten Personen die sich auch von "Drohnen" bedroht fühlen obwohl sie noch keinerlei Berührung damit hatten.

Wenn man ohne bereits gemachte "negative Erfahrungen" sich bedroht fühlt, dann hat man's einsuggeriert bekommen.

Auf Achse

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Antwort von Funless:

Man kann aber auch mal die Kirche im Dorf lassen.

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Antwort von Frank B.:

Könnte man. Man könnte einfach seine Familie erstmal ins Haus schicken und mal rum gucken, ob man den Piloten findet und ihn dann bitten dies oder das einzustellen. Wenn alle beteiligten Personen eine gewisse Reife hätten, wäre das Ganze mit ein paar freundlichen Worten aus der Welt geschafft. Dazu bräuchte es weiter keine Befähigung oder Lizenz. Zwei Flaschen Bier würden reichen. Aber leider verblöden die Menschen zusehens in diesem Land, haben ein fettes Ego und schreien bei jedem Furz nach Regelung vom Staat.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Frank B." hat geschrieben:
Ahja, ich habs mir auch grad mal durchgelesen. Für mich ist das ganze Ding auch so gerechtfertigt, wie das Gericht enschieden hat. Darin wird auch beschrieben, dass die Sache und die Person unterschieden werden muss, von der die Gefahr ausgeht. Wenn also ein Fotograf mit Fotoapparat Fotos von mir macht, kann ich nicht einfach den Fotoapparat zerschlagen, weil die Sache nicht der Auslöser der Bedrohung bzw. Gefahr ist, sondern der Fotograf. Hier in dem Fall war der Pilot aber nicht ersichtlich und feststellbar, deshalb war die Zerstörung der Sache gerechtfertigt.
Nach der Logik dürfte ich ja dann zu Abwehr der unzumutbaren Gefahr der Verletzug meiner heiligen "Persönlichkeitsrechte" den Fotograf erschießen ;-)

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Antwort von Frank B.:

Na da muss man wahrscheinlich abwägen. Ein Fotoapparat ist ja nun erstmal nix Lebensbedrohliches im Sinne von physischem Leben. Aber wenn einer mit ner Waffe auf dein Grundstück kommt und damit rumfuchtelt, würde ich das so sehen, ja. Als allerletzte Maßnahme. Ist doch in vielen anderen Ländern auch so.
Bloß komischerweise wird dann das Gericht sagen, dass es gereicht hätte, sich auf den Gegenstand der Bedrohung zu konzentrieren. Wie mans macht, macht mans falsch... ;)

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Antwort von Frank Glencairn:

Das Gericht hatte den Schusswaffeneinsatz ja gerade mit der unfassbaren Gefahr für die Persönlichkeitsrechte, die von einer Drohne ausgehen gerechtfertigt.

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Antwort von Frank B.:

Naja, aber nur, weil keine zuständige Person für die Drohne auf die Schnelle identifizierbar war. Sonst nicht.
Auch das Gericht ist ja so schlau, eine Sache nicht mit einer Ursache zu verwechseln.

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Antwort von Funless:

Mein ...
Funless hat geschrieben:
Man kann aber auch mal die Kirche im Dorf lassen.
... bezog sich eigentlich auf diese Aussage:
"Auf Achse" hat geschrieben:
Weil gegen "Drohnen" permanent schlechte Stimmung in jeglichen Medien verbreitet wird.
Aber klar, er hat schon recht. Jedesmal wenn ich das Haus verlasse springen mir sofort von fast jeder Häuserwand und Litfaßsäule die Anti-Drohnen-Plakate ins Auge. Und in jeder zweiten Nachrichtensendung egal ob TV oder Radio wird eine Drohnen-Bedrohungsmeldung nach der anderen verkündet. Nachrichtenportale im Internet werden von Anti-Drohnen Popups dominiert die vehement auf die unzumutbare Gefahr, die von Drohnen ausgeht, hinweisen. Und natürlich nicht zu vergessen die wöchentlichen Polit-Talkshows in denen prominente Experten auf die Bedrohung Drohne hinweisen und mit stichhaltigen Argumenten untermauern.

Aber zum Glück gibt es ja nun seit einigen Wochen die "Tuesdays-for-drones" Bewegung in der die freien Bürger zu tausenden gegen den freiheitsraubenden Anti-Drohnen-Regulierungswahn demonstrieren. Es ist zwar dann immer die komplette Berliner Innenstadt blockiert so dass ich auf den Weg zur Arbeit gezwungen bin einen Umweg von 50 km zu fahren aber hey, schließlich geht es ja um die Freiheit des Bürgers.








Ähm halt .... die Sache sieht doch anders aus:

Dem Großteil der Bevölkerung geht die ganze Drohnendiskussion aber sowas von am Arsch vorbei, für die ist diese ganze Drohnen-Gedöhns Thematik was für Nerds und Freaks und einfach nur albern.

Das meinte ich mit der Kirche im Dorf lassen. Aber ich stimme dem zu, dass der Schütze die Angelegenheit auch hätte besonnener angehen können so wie hier beschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Man könnte einfach seine Familie erstmal ins Haus schicken und mal rum gucken, ob man den Piloten findet und ihn dann bitten dies oder das einzustellen. Wenn alle beteiligten Personen eine gewisse Reife hätten, wäre das Ganze mit ein paar freundlichen Worten aus der Welt geschafft. Dazu bräuchte es weiter keine Befähigung oder Lizenz. Zwei Flaschen Bier würden reichen.


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Antwort von Auf Achse:

Funless hat geschrieben:

Jedesmal wenn ich das Haus verlasse springen mir sofort von fast jeder Häuserwand und Litfaßsäule die Anti-Drohnen-Plakate ins Auge. ........

Aber zum Glück gibt es ja nun seit einigen Wochen die „Tuesdays-for-drones“ Bewegung ............


Cooler kleiner Ausflug in die Phantasiewelt ..... :-) :-)


Ist nicht so offensichtlich wie du es beschreibst. Aber Sympathie - Erklärungen sinds nicht wenn in den Medien von Drohnen die Rede ist. Ist durchwegs negativ geprägt, mußt nur ein bissl reinhören.

Und genau DAS mein ich mit schlechter Stimmung. Auch wenn sich 99% der Bevölkerung nicht AKTIV damit auseinandersetzt weils ihnen am Arsch vorbeigeht. Aber irgendwas bleibt immer hängen von diversen Nachrichten. In jedem Fall die negative Stimmung mit der eine Drohne emotional negativ besetzt ist. Daher diese ungreifbare Angst vor Drohnen ohne wirklichen Grund. Spätestens seit der Heathrow - Geschichte letzte Weihnachten.

Es geht nicht um die tatsächliche Gefahr / nicht Gefahr die davon ausgeht. Es geht um die Stimmung, dem Gefühl, die einem Objekt zugeteilt wird.

Im Umkehrschluß sind Alexa + Co durchwegs emotional positiv besetzt obwohl damit viel mehr spioniert werden kann (könnte) als mit der bösen Spannerdrohne. Stell dir vor wenn es über Alexa permanent negative Schlagzeilen gäbe. Wie viele Alexas wären mittlerweile entsorgt worden ?

Auf Achse

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Antwort von Frank Glencairn:

TonBild hat geschrieben:

Ja, der Schütze hat wohl eine Bedrohung für seine Familie gesehen. Insbesondere weil die Drohne wohl auffällig und nah war.

Ich selbst bin schon mehrfach angegriffen worden weil ich ganz legal von öffentlichen, teilweise menschenleeen Orten Architektur Aufnahmen mit der auffälligen und großen Kamera gemacht habe. Das macht den Leuten Angst weil das auffällig und nicht alltäglich ist. Bei mir wurde schon mehrfach die Polizei gerufen.
Ungute Mischung aus Hysterie, emotionaler Instabilität und Selbstüberhöhung.

Früher hatten nur Indianer Angst vor Kameras, weil sie glaubten der Kasten würde ihre Seele rauben, heute hat die ganze westliche Welt Angst vor Kameras. Was ist eigentlich aus der Aufklärung geworden? Puritanertum, Religiosität, Aberglaube und Massenhysterie feiern neue Urstände.

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Antwort von StanleyK2:

"Auf Achse" hat geschrieben:
....

In jedem Fall die negative Stimmung mit der eine Drohne emotional negativ besetzt ist. Daher diese ungreifbare Angst vor Drohnen ohne wirklichen Grund. Spätestens seit der Heathrow - Geschichte letzte Weihnachten.

Es geht nicht um die tatsächliche Gefahr / nicht Gefahr die davon ausgeht. Es geht um die Stimmung, dem Gefühl, die einem Objekt zugeteilt wird.

....
Auf Achse
Gutes Stichwort. Was ist aus der Heathrow - Geschichte geworden? Nichts!

Viele Beteiligte und Nutznießer, aber absolut kein Beweis für irgendwas.

In diversen britischen Beiträgen gab es den ein oder anderen Erklärungsversuch.

- irgendwie ein Zusammenhang mit dem Flughafenverkauf an ausländische Investoren (??)
- Kostenersparnis beim Flughafenbetrieb. Massive Verspätungen führen zu Entschädigungszahlungen (Vorweihnachtschaos, nicht nur in Heathrow), aber eben nicht, wenn die Störung durch eine Drohne verursacht wurde (!!, IMHO größte Wahrscheinlichkeit)
- wie auch immer die Hysterie zustande gekommen ist, viele Trittbrettfahrer hatten definitiv den Nutzen: Flughafengesellschaft, Gesetzesverschärfer, sicherheitstechnischer Komplex ....

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Antwort von Frank B.:

Es gibt kaum noch Wertfreiheit heute. Alles wird in Schemen wie gut und böse - alternativ schlecht, nützlich oder unnütz, richtig oder falsch gebracht. Das durchzieht die weltanschaulichen, politischen, privaten, technischen, wissenschaftlichen und alle anderen Bereiche. Es engt ein, gibt den Mächtigen noch mehr Macht, verblödet und ideologisiert die Menschen. Da ist gar nichts von Vielfalt oder Buntheit, wie so sehr beschworen. Genau das Gegenteil wird immer deutlicher. Es lähmt die Gesellschaft. Differenziert wird nur noch da, wo es der jeweilig dominierenden Gruppe passt.

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Antwort von Funless:

"Auf Achse" hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:

Jedesmal wenn ich das Haus verlasse springen mir sofort von fast jeder Häuserwand und Litfaßsäule die Anti-Drohnen-Plakate ins Auge. ........

Aber zum Glück gibt es ja nun seit einigen Wochen die „Tuesdays-for-drones“ Bewegung ............


Cooler kleiner Ausflug in die Phantasiewelt ..... :-) :-)
Danke für die Blumen, freut mich zu lesen, dass du zu den wenigen gehörst, die etwas Spaß verstehen. :-)
"Auf Achse" hat geschrieben:
Ist nicht so offensichtlich wie du es beschreibst. Aber Sympathie - Erklärungen sinds nicht wenn in den Medien von Drohnen die Rede ist. Ist durchwegs negativ geprägt, mußt nur ein bissl reinhören.

Und genau DAS mein ich mit schlechter Stimmung. Auch wenn sich 99% der Bevölkerung nicht AKTIV damit auseinandersetzt weils ihnen am Arsch vorbeigeht. Aber irgendwas bleibt immer hängen von diversen Nachrichten. In jedem Fall die negative Stimmung mit der eine Drohne emotional negativ besetzt ist. Daher diese ungreifbare Angst vor Drohnen ohne wirklichen Grund. Spätestens seit der Heathrow - Geschichte letzte Weihnachten.

Es geht nicht um die tatsächliche Gefahr / nicht Gefahr die davon ausgeht. Es geht um die Stimmung, dem Gefühl, die einem Objekt zugeteilt wird.
Da muss ich dir widersprechen. Ich darf behaupten, dass ich eine gehörige Menge an journalistischen Berichterstattungen verfolge (weils mich einfach interessiert) und zwar nicht nur spezielle Sachen, sondern auch (ich nenne es mal) Trivialjournalismus, also das was sich i.d.R. über 90% der Bevölkerung am Feierabend zur berieselnden Informationsbeschaffung reinzieht. Und gerade in diesen Medien begegnen mir regelmäßig positive Berichte bzgl. des Einsatzes von Drohnen, sei es dass sie zur Unterstützung von Rettungsschwimmern getestet werden um der in Not befindenden Person schneller helfen zu können oder sei es dass Rehkitze in Feldern aufgespürt werden können damit sie nicht von den Mähdreschern in Fetzen gerissen werden oder sei es dass mithilfe von Drohnen poröse Bäume entlang an Bahngleisen identifiziert werden um diese rechtzeitig zu fällen bevor sie beim nächsten Sturm die Bahnstrecken versperren oder gar beschädigen. Dass von den Medien eine grundsätzliche Anti-Drohnen Stimmung (subtil oder aggressiv) geschürt wird kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Und wenn Dir Menschen begegnen, die irgendwas gegen Drohnen haben, dann liegt das meiner Meinung nach an diesen Menschen selber aber nicht wegen verbreiteter Stimmung von den Medien.
"Auf Achse" hat geschrieben:
Im Umkehrschluß sind Alexa + Co durchwegs emotional positiv besetzt obwohl damit viel mehr spioniert werden kann (könnte) als mit der bösen Spannerdrohne. Stell dir vor wenn es über Alexa permanent negative Schlagzeilen gäbe. Wie viele Alexas wären mittlerweile entsorgt worden ?

Auf Achse
Es gibt sogar eine Menge an negativen Schlagzeilen bzgl. Alexa & Co. (man muss nur ein bissl reinhören) nur interessiert es die Leute einfach nicht. Es kümmert sie einen feuchten Scheißdreck. Was ist denn damals bitte passiert als Snowden ausgepackt hat? Nichts! Absolut garnichts! Da hätte ich mir gerne gewünscht, dass die Leute aufschreien, auf die Straße gehen, ihren Unmut kundtun (ich hatte es eigentlich sogar erwartet) doch was war die Reaktion der Leute? Sprüche wie „Ach naja, ich hab‘ doch nichts zu verbergen, also hab‘ ich doch auch nichts zu befürchten!“

Sorry, aber jemand der lieber auf die Straße geht weil er plötzlich seiner „Freiheit“ beraubt wird indem er nicht mehr jeden möglichen Mist auf YT hochladen darf, aber gleichzeitig den Hintern denjenigen für den nächsten genüsslichen Stoß entgegenstreckt der einem den letzten Rest Privatsphäre vom Leib gerissen hat, den kann ich beim Thema Freiheitsbeschneidung leider nicht Ernst nehmen.

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Antwort von Frank B.:

Du machst einen kleinen Denkfehler, Funless. Es geht nicht um die Drohnen an sich in den Meldungen. Da hast du Recht mit deinen Beispielen, dass Drohnen auch positiv auftauchen. Aber dieses sind alles Beispiele dafür, dass es Drohnen in den Händen von Ordnungsinstitutionen sind, während Hobbyflieger in der Tat auffällig negativ in der Presse auftauchen. Es geht ja auch nicht darum, Drohnen an sich zu verteufeln, sondern der private Anwender soll mit Restriktionen belegt werden.

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Antwort von Auf Achse:

Funless hat geschrieben:
"Auf Achse" hat geschrieben:

Cooler kleiner Ausflug in die Phantasiewelt ..... :-) :-)
Danke für die Blumen, freut mich zu lesen, dass du zu den wenigen gehörst, die etwas Spaß verstehen. :-)


Danke auch für die Blumen, man muß halt das positive rauslesen, freut mich daß es gelungen ist :-)

Daß Copter super universelle Geräte sind und für unglaublich viele Einsätze verwendet werden können ist mir bewußt. Ich bin jetzt kein Zeitungsverschlinger usw. aber davon les ich eher selten. Aber schön wenn auch davon berichtet wird!

Aber wieviele positive Drohnenmeldungen brauchts die EIN kollektives Heathrow - Trauma aufwiegen? Die Heatrow Geschichte war doch der Inbegriff der bösen Drohne mit all den Vermutungen (Terror, Bombenabwurf usw ...) DAS merken sich die Leute.

Und du hast recht mit Snowden. Aber bis dahin hatten die Leute ihre Alexa wohl schon so ins Herz geschlossen daß jedes Argument recht ist um sie nicht wieder herzugeben.

Die Gefühle der (meisten) Menschen sind weitaus mächtiger als der Verstand. Wer das zu manipulieren und zu seinem Vorteil lenken und auszunützen weiß ist ein mächtiger Mensch. LEIDER.

Auf Achse

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Antwort von Auf Achse:

Noch was .... ich würd mir nix dabei denken wenn ein Copter in 50m (höher ist OK, tiefer nicht) über unser Haus + Garten (Wien Stadtrand) fliegt. Ich würd mir auch noch nix denken wenn er ein, zwei Kreise zieht.

Weil wenn man kurz das Hirn einschaltet: WAS soll der ausspionieren? WAS kann die weitwinkelige Kamera sehen --> was nicht eh die gesamte Menschheit auf Googel Earth sehen kann?

Das mit Absturz lassen wir mal beiseite, davon ist bei paranoiden Drohenphobisten eh nie die Rede.

Auf Achse

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Antwort von Funless:

"Frank B." hat geschrieben:
Du machst einen kleinen Denkfehler, Funless. Es geht nicht um die Drohnen an sich in den Meldungen. Da hast du Recht mit deinen Beispielen, dass Drohnen auch positiv auftauchen. Aber dieses sind alles Beispiele dafür, dass es Drohnen in den Händen von Ordnungsinstitutionen sind, während Hobbyflieger in der Tat auffällig negativ in der Presse auftauchen. Es geht ja auch nicht darum, Drohnen an sich zu verteufeln, sondern der private Anwender soll mit Restriktionen belegt werden.
Ich muss dir da in mehreren Punkten widersprechen.

1) Bei den von mir o.g. Beispielen waren es mitnichten ordnungsstiftende Institutionen, sondern private Initiativen. Bei den Rettungsschwimmern die DLRG, ein nicht staatlicher Verein in Zusammenarbeit mit einer (ebenfalls nicht staatlicher) technischen Hochschule (welche Hochschule genau weiß ich leider nicht mehr). Die Rehkitzaktion wurde von den Landwirten in Eigenregie organisiert, da nämlich auch die schweineteuren Mähdrescher beschädigt werden wenn ein Tier von den Klingen erfasst wird. Und bei den Gleisen war‘s die DB AG, okay daran ist der Staat beteiligt aber die Deutsche Bahn jetzt als ordnungsstiftende Institution bezeichnen würde ich eher nicht.

2) Was verstehst du bitte unter „auffällig oft“? Täglich? Also täglich begegnen mir keine negativen Meldungen von Hobbyfliegern. Wöchentlich? Tut mir leid, aber auch wöchentlich kann ich nicht bestätigen, ebensowenig monatlich. Ist mit „auffällig oft“ etwa eine negative Meldung pro Quartal gemeint? Könnte ich jetzt nicht bestätigen aber auch nicht abstreiten und letztendlich wären das vier ganze negative Meldungen über Hobbyflieger pro Jahr. Bei insgesamt wieviel Meldungen mit denen wir innerhalb von 12 Monaten so bombardiert werden? Zudem, wenn sich diejenigen Hobbyflieger über die negativ gemeldet wird verantwortungslos benehmen, soll also dann deiner Ansicht nach auf die Meldung verzichtet werden weil ja sonst die ganze Zunft der Hobbyflieger in Misskredit geraten könnte? Hätte ein Hobbyflieger jemanden mit seiner Drohne das Leben gerettet würde auch darüber berichtet werden. Darüber hinaus wird viel öfter über schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Todesopfern die von menschlichem Versagen verursacht worden sind berichtet. Und ist in den Köpfen der Leute die Autobahn jetzt eine Todesfalle?

3) Aber angenommen es ist so, dass der private Anwender vom Staat mit Restriktionen belegt werden soll um aus ihm (wie du ein paar Beiträge vorher geschrieben hast) irgendetwas raus zu pressen oder, um‘s allgemein zu formulieren, ihn in seiner Freiheit zu beschneiden. Lass‘ uns bitte versuchen diese These mit ein paar Fragen zur These sachlich zu betrachten. Was hätte der Staat denn davon die privaten Hobbyflieger einzuschränken? Mehr Einnahmen? Ist dir eigentlich klar von welcher Anzahl von Personen hier die Rede ist? Was glaubst du wieviel Prozent der Gesamtbevölkerung von ca. 81 Mio. Einwohnern die zu reglementierenden Drohnen Hobbyflieger ausmachen? Und was glaubst du wie hoch die Strafzahlungen pro Verstoß sein müssten, damit überhaupt die Kosten zur Durchsetzung der Reglementierungen gedeckt werden können bevor auch nur 1 Cent Überschuss erwirtschaftet werden kann? Mit Verlaub, aber objektiv betrachtet ist diese These alberner Unsinn.
"Auf Achse" hat geschrieben:
Aber wieviele positive Drohnenmeldungen brauchts die EIN kollektives Heathrow - Trauma aufwiegen? Die Heatrow Geschichte war doch der Inbegriff der bösen Drohne mit all den Vermutungen (Terror, Bombenabwurf usw ...) DAS merken sich die Leute.
Ich muss auch Dir widersprechen. Sicherlich wird dem einen oder anderen einzelnen der Heathrow Vorfall im Gedächtnis bleiben aber über 95% Prozent der Leute haben das schon längst wieder vergessen oder wenn sie sich daran erinnern dann höchstens nach dem Motto „Ach war da was? Was war das nochmal.“ Und der Grund weshalb sich die Leute diesen Vorfall nicht merken ist ganz einfach weil nichts schlimmes passiert ist das sich in deren Erinnerung als Trauma einbrennen könnte. Das ist simple Psychologie. Der WTC Anschlag vom 11. September 2001, daran erinnern sich die Leute heutzutage noch. Letztens erst las ich eine Meldung von einer psychologischen Studie die ermittelte, dass fast jeder der befragten Personen (und es waren wohl eine ganze Menge, die genaue Anzahl weiß ich nicht mehr) sich noch nach Jahren daran erinnern kann wie er/sie seinen/ihren Tag am 11. September 2001 verbracht haben bevor sie vom Anschlag erfuhren. Und tatsächlich ist es beispielsweise bei mir auch so. Ich könnte dir jederzeit den kompletten 11. September 2001 beschreiben und es war nun wahrlich nicht weltbewegend wie ich den Tag verbrachte und ein eidetisches Gedächtnis habe ich auch nicht.

Solange eine Drohne (absichtlich oder unabsichtlich) nicht für ein traumatisches Unglück mit mehreren Todesopfern verantwortlich gemacht werden kann, sind die Dinger in der Wahrnehmung beim Großteil der Leute nichts weiter als teures Spielzeug.
"Auf Achse" hat geschrieben:
Die Gefühle der (meisten) Menschen sind weitaus mächtiger als der Verstand. Wer das zu manipulieren und zu seinem Vorteil lenken und auszunützen weiß ist ein mächtiger Mensch. LEIDER.

Auf Achse
Da hast du vollkommen recht und zeigt sich leider auch wieder bei einigen Beiträgen in diesem Thread.

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Antwort von Jalue:

Spannende, schon fast philosophisch zu nennende Diskussion hier. My two cents: Es gibt neue Technologien, die wachsen quasi organisch in ein gesellschaftliches Stimmungsfeld hinein, zwar nicht konfliktfrei, aber insgesamt akzeptiert.

Dann gibt es Technologien, die sich schneller entwickeln als die gesellschaftliche Aufnahmefähigkeit - und dafür sind Drohnen ein Beispiel.

Die Dinger machen Angst und nicht zu unrecht. Handelt es sich doch um Luftfahrzeuge, die früher nur von Menschen mit einer gewissen Vorbildung bewegt werden konnten. Gleiches gilt für Luftaufnahmen, die locker Sichtbarrieren wie Mauern oder Hecken überwinden.

Vielen Drohnennutzern ist das nicht bewusst. Ich bin immer wieder entsetzt darüber gewesen, wie enthemmt manche Drohnenpiloten presse- , bzw. luftfahrtrechtliche Grundlagen ignorieren, zudem völlig inkompetent sind, was die Technologie ihrer Fluggeräte betrifft. Preflight-Check? Was ist das? Flugverbotszonen, Versicherung …?

Logischerweise führt diese Wurstigkeit zu Überreaktionen. Und logischerweise greift der Gesetzgeber regulierend ein. Das Potenzial der Technologie wird so beschnitten, dass es nur noch Ausnahmefällen voll nutzbar ist. Die Freiheit jener, die von sich aus verantwortlich handeln, bleibt als Kollateralschaden auf der Strecke und Möchtegern-Blockwarte wittern Morgenluft.

Damit werden wir leben müssen, was zwar nervig, filmsprachlich aber verschmerzbar ist. Das dröge Medley aus Luftaufnahmen, das gefühlt jeden zweiten Filmbeitrag „bereichert“, ist ebenso verzichtbar wie dauerunscharfe Hintergründe und Ruckelzooms.

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Antwort von speven stielberg:

"Auf Achse" hat geschrieben:
Im Umkehrschluß sind Alexa + Co durchwegs emotional positiv besetzt obwohl damit viel mehr spioniert werden kann (könnte) als mit der bösen Spannerdrohne. Stell dir vor wenn es über Alexa permanent negative Schlagzeilen gäbe. Wie viele Alexas wären mittlerweile entsorgt worden ?
Nö. Ich frage bei besonders hippen Typen zwischenzeitlich nach, ob sich Alexa, Siri oder sonstiger Unsinn im Haus befinden. Tut er das, betrete ich das Haus/die Wohnung nicht. Dass sich die Menschen freiwillig Wanzen ins Haus holen ist - meiner Meinung nach - der (bisherige) Gipfel der Dummheit.

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Antwort von Jott:

Da ist was dran.

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Antwort von wolfgang:

TonBild hat geschrieben:
Und hierbei hat nun der Besitzer der Drohne den Schaden obwohl er die Drohne nur ausgeliehen hat aber nicht damit geflogen ist. Also er kann für die 1500 Euro Verlust am aller wenigsten.
Also in Österreich mußt du bei der Austrocontrol (Flugbehörde) einen Schein machen, der dich zum Betreiben einer Drohne überhaupt erst berechtigt. Aber selbst wenn das in D nicht so ist - der Inhaber der Drohne hat ja offenbar das Gerät jemand anderen fliegen lassen, der nach den AT-Rechtstand dazu vermutlich nicht berechtigt war (keinen Schein hatte). Und mit der Übergabe des Geräts an eine dritte Person hast schon auch eine gewisse Haftung, würde ich vermuten.

Warum eigentlich verlangt er die 1500 Euro nicht von dem der die Drohne gelenkt hat? Weils sein Sohn war? Denn der hat ja die Sache erst so richtig provoziert indem er die Persönlichkeitsrechte der Nachbarn gestört hat.

Aber was wird da wohl der Hintergrund sein? Die Nachbarn werden wohl nicht in tiefer Eintracht miteinander gelebt haben. Vielleicht war das eine Provokation oder ist zumindest so angekommen. Und dann die in vielen Augen eher harsche Reaktion des Abschusses. Alles Mutmaßung, aber wenns so sein sollte dann wundert mich gar nichts.

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Antwort von Auf Achse:

Funless hat geschrieben:
"Auf Achse" hat geschrieben:
Aber wieviele positive Drohnenmeldungen brauchts die EIN kollektives Heathrow - Trauma aufwiegen? Die Heatrow Geschichte war doch der Inbegriff der bösen Drohne mit all den Vermutungen (Terror, Bombenabwurf usw ...) DAS merken sich die Leute.
Ich muss auch Dir widersprechen. Sicherlich wird dem einen oder anderen einzelnen der Heathrow Vorfall im Gedächtnis bleiben aber über 95% Prozent der Leute haben das schon längst wieder vergessen ......


Offensichtlich bist du ein Mensch der denkt und seine Gefühle und Verstand im Einklang hat. Du gehtst wohl davon aus daß die Mehrheit der Menschen ebenso ist. Das bestreite ich mit meiner Behauptung daß sie wesentlich mehr SUBTIL EMOTIONSGESTEUERT sind als du denkst und sie es sich selbst bewußt sind.

Natürlich kann sich kaum mehr wer detailliert an die Vorgänge in Heathrow erinnern. Aber "da war was negatives mit einer Drohne". Und genau DAS ist ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Genau DAS kommt zum Vorschein wenn solche Personen jemanden mit einer Drohne begegnen.

Auf Achse

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Antwort von speven stielberg:

Ich dreh noch mal an der Gebetsmühle ...

Weder eine Drohne, noch ein Hund, noch eine 300 PS-Karre, noch ein Küchenmesser haben per se etwas Bedrohliches an sich.
Fast JEDER Gegenstand kann, in Händen eines dummen Menschen, aber sehr wohl zu etwas Bedrohlichem werden!

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Antwort von Frank B.:

Funless hat geschrieben:
"Frank B." hat geschrieben:
Du machst einen kleinen Denkfehler, Funless. Es geht nicht um die Drohnen an sich in den Meldungen. Da hast du Recht mit deinen Beispielen, dass Drohnen auch positiv auftauchen. Aber dieses sind alles Beispiele dafür, dass es Drohnen in den Händen von Ordnungsinstitutionen sind, während Hobbyflieger in der Tat auffällig negativ in der Presse auftauchen. Es geht ja auch nicht darum, Drohnen an sich zu verteufeln, sondern der private Anwender soll mit Restriktionen belegt werden.
Ich muss dir da in mehreren Punkten widersprechen.

1) Bei den von mir o.g. Beispielen waren es mitnichten ordnungsstiftende Institutionen, sondern private Initiativen. Bei den Rettungsschwimmern die DLRG, ein nicht staatlicher Verein in Zusammenarbeit mit einer (ebenfalls nicht staatlicher) technischen Hochschule (welche Hochschule genau weiß ich leider nicht mehr). Die Rehkitzaktion wurde von den Landwirten in Eigenregie organisiert, da nämlich auch die schweineteuren Mähdrescher beschädigt werden wenn ein Tier von den Klingen erfasst wird. Und bei den Gleisen war‘s die DB AG, okay daran ist der Staat beteiligt aber die Deutsche Bahn jetzt als ordnungsstiftende Institution bezeichnen würde ich eher nicht.

2) Was verstehst du bitte unter "auffällig oft"? Täglich? Also täglich begegnen mir keine negativen Meldungen von Hobbyfliegern. Wöchentlich? Tut mir leid, aber auch wöchentlich kann ich nicht bestätigen, ebensowenig monatlich. Ist mit "auffällig oft" etwa eine negative Meldung pro Quartal gemeint? Könnte ich jetzt nicht bestätigen aber auch nicht abstreiten und letztendlich wären das vier ganze negative Meldungen über Hobbyflieger pro Jahr. Bei insgesamt wieviel Meldungen mit denen wir innerhalb von 12 Monaten so bombardiert werden? Zudem, wenn sich diejenigen Hobbyflieger über die negativ gemeldet wird verantwortungslos benehmen, soll also dann deiner Ansicht nach auf die Meldung verzichtet werden weil ja sonst die ganze Zunft der Hobbyflieger in Misskredit geraten könnte? Hätte ein Hobbyflieger jemanden mit seiner Drohne das Leben gerettet würde auch darüber berichtet werden. Darüber hinaus wird viel öfter über schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Todesopfern die von menschlichem Versagen verursacht worden sind berichtet. Und ist in den Köpfen der Leute die Autobahn jetzt eine Todesfalle?

3) Aber angenommen es ist so, dass der private Anwender vom Staat mit Restriktionen belegt werden soll um aus ihm (wie du ein paar Beiträge vorher geschrieben hast) irgendetwas raus zu pressen oder, um‘s allgemein zu formulieren, ihn in seiner Freiheit zu beschneiden. Lass‘ uns bitte versuchen diese These mit ein paar Fragen zur These sachlich zu betrachten. Was hätte der Staat denn davon die privaten Hobbyflieger einzuschränken? Mehr Einnahmen? Ist dir eigentlich klar von welcher Anzahl von Personen hier die Rede ist? Was glaubst du wieviel Prozent der Gesamtbevölkerung von ca. 81 Mio. Einwohnern die zu reglementierenden Drohnen Hobbyflieger ausmachen? Und was glaubst du wie hoch die Strafzahlungen pro Verstoß sein müssten, damit überhaupt die Kosten zur Durchsetzung der Reglementierungen gedeckt werden können bevor auch nur 1 Cent Überschuss erwirtschaftet werden kann? Mit Verlaub, aber objektiv betrachtet ist diese These alberner Unsinn.
zu 1 Aber natürlich sind das ordnungsstiftende oder auch schützende Institutionen, teils von der öffentlichen Hand, teils in privaten Initiativen. Es geht immer um Rettung und Schutz und Sicherung von Dingen. Da sind Drohnen natürlich oft im Einsatz und selten stört sich jemand daran. Es geht um Drohnen im Hobbygebrauch, die oft diskreditiert werden, z.T. auch, weil die Piloten keine Ausbildung haben. Diese Drohnen haben für die Gesellschaft keinen Nutzen, nur für die Privatperson, die sie hobbymäßig fliegt. Der Nutzen besteht für die Privatperson in der Freude und in ein paar Videoaufnahmen von oben. Dies sind die Dinge, die aber suspekt sind. Sie werden von der Mehrzahl nicht als gemeinnützlich und damit unnütz abgetan. In dieser Meinungsbildung werden diejenigen auch von Presse und staatlichen Auflagen unterstützt. Alles, was vermeintlich unnütz ist und vermeintlich gefährlich, muss natürlich verboten oder stark reglementiert werden. So jedenfalls die Entwicklung in unserer Gesellschaft. Das ist mein Punkt, den ich kritisiere.

zu 2 Auffällig oft heißt für mich, dass immer wieder in der Presse Drohnenmeldungen auftauchen, die suggerieren, dass Drohnen Gefährdungen verursacht haben. Dabei wird oft nicht genannt, ob die jeweilige Drohne von Profis oder Amateuren/ Hobbypiloten gesteuert wurde. Es wird suggeriert, dass Drohnen in JEDERMANNS Hand viel zu gefährlich für die Gesellschaft sind, was m.E. nicht stimmt, wenn da einfache Regeln beachtet werden, die man auch durchsetzen kann. Beispiele sind die Meldungen immer wieder von Drohnen, die in der Nähe von Flugzeugen und Flugplätzen aufgetaucht sein sollen oder die, die jüngst über die Waldbrände geflogen sein sollen und damit Lösch- und Rettungshubschrauber gefährdet haben sollen. All diese Meldungen suggerieren den Lesern und Hörern: "Diese Idioten von Drohnenfliegern, man müsste denen ihre Drohnen weg nehmen und sie hart bestrafen". Das Ganze hat aber gar nichts mit Drohnen zu tun und auch nicht mit Hobbyfliegern, sondern allenfalls mit Fehlverhalten von einigen, egal ob Profi oder Amateur. Das gibts in allen Bereichen, im Straßenverkehr, im Internet, im Beruf...überall.

zu 3 Der Staat hat einiges davon. Erstens eine Geldquelle, wenn er die Restriktionen an Abgaben knüpft. Damit wird die Sache an sich zwar nicht grundsätzlich verboten, aber eingeschränkt, wegen der finanziellen und bürokratischen Hürden und gleichzeitig als Geldquelle erschlossen. Gleichzeitig aber ist die Restriktion aber auch eine Hürde, die man erstmal überwinden muss, um etwas zu tun, was zwar nicht grundsätzlich verboten ist, aber eben durch die Restriktion unattraktiv geworden ist. Diesen Weg geht man z.B. auch mit Tabakerzeugnissen. Man wird ihn irgendwann auch mit Alkohol gehen. All diese Dinge sind nicht gesellschaftlich nützlich, aber die Leute haben sie gerne. Das nennt man Freiheit. Das ist der Punkt, dass etwas, was nicht allgemein nützlich ist, viel stärker unter Restriktionen gerät, als Dinge, die gesellschaftlich akzeptiert sind. So auch bei den Drohnen eben. (Siehe zu 1)
Der Staat hat aber noch viel mehr davon, wenn er Restriktionen einführt, nämlich er gelangt zu Kontrollmechanismen. Dinge müssen überwacht, registriert, angemeldet werden, bevor sie stattfinden können. All das beschneidet Freiheit mit der Begründung die Sicherheit zu erhöhen.
Wegen deiner Rechnung. Ja klar, je größer eine Menge ist, die belastet wird, um so höher sind die Einnahmen des Staates. Aber auch Kleinvieh macht Mist, wie der kluge Bauer schon sagt. Wenn es in Deutschland bei 81 Millionen Einwohnern vielleicht irgendwann 1Million Drohnen gibt und jede Drohne pro Jahr mit 70 Euro versichert werden muss, sind das 70 Millionen Euro für die Versicherer erstmal zusätzlich. Wenn dann noch Formalitäten, Führerscheine und solche Sachen kommen würden, nimmt der Staat auch ordentlich ein. Aber insofern gebe ich dir Recht, dass das im Großen gesehen nur Peanuts sind. Nicht jedoch die tollen Möglichkeiten, die sich durch die Kontrolle ergeben. Dazu kommt natürlich, dass der Staat das ja nicht nur mit den Drohnen so macht, sondern inzwischen z.B. auch mit den Tretrollern, mit Autos, mit anderen Dingen. Wer sagt dir denn, dass das nicht in paar Jahren so mit Computern gemacht wird? Dass man z.B. seinen PC plötzlich irgenwo registrieren (ich weiß, man kann schon heute alles nachverfolgen) und Steuern dafür bezahlen muss oder eine Internetmaut? Ich meine, die Dinge sind auch schon alle da, indirekt, aber man kann solche Gedanken ruhig mal spielen, um deutlich zu machen, wohin die Entwicklung geht. Nichts ist unmöglich an Freiheitsbeschränkungen, wenn ein Staat machen kann, was er will.
"speven stielberg" hat geschrieben:
Ich dreh noch mal an der Gebetsmühle ...

Weder eine Drohne, noch ein Hund, noch eine 300 PS-Karre, noch ein Küchenmesser haben per se etwas Bedrohliches an sich.
Fast JEDER Gegenstand kann, in Händen eines dummen Menschen, aber sehr wohl zu etwas Bedrohlichem werden!
Genau so sehe ich das auch. Nur eben noch ergänzend, dass Restriktionen immer auch alle treffen, die diese Gegenstände bzw. hier auch ein Tier besitzen und verantwortungsvoll nutzen. Und das ist wahrscheinlich die Mehrheit und nach meinem Dafürhalten sind es mehr, je freier und selbstbestimmter sich eine Gesellschaft entwickeln kann. "Dumme Menschen", wie du schreibst und ich ergänze mit böswilligen Menschen, werden sich auch nicht von Restriktionen und anderen Hürden abhalten lassen (Papier heilt keine Idioten), ihre Dinge weiter zu missbrauchen. Auch je reicher ein Mensch ist, um so weniger treffen ihn Restriktionen. Zusammengefasst und grundsätzlich gesagt treffen Restriktionen hauptsächlich die Freiheit, die Ärmeren und die Verantwortungsbewussten.

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Antwort von speven stielberg:

Meiner Meinung nach kann man die Ausbreitung von Dummheit nur mit drastischen Urteilen im Zaum halten. "Abschreckung" lautet das Zauberwort. Und die rechtliche Grundlage dafür müssen Regierungen schaffen. Ich fand es immer beängstigend, wie vergleichsweise harmlos Raser bisher verurteilt wurden und freu mich jetzt wie Bolle, dass es endlich auch mal Mordanklagen gibt. Sowas geht aber eben nur, wenn die Legislative die Voraussetzungen dafür schafft.

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Antwort von wolfgang:

Geht, jetzt lasst mal die Kirche im Dorf. :) Bei allen netten Ausflügen in die Staatstheorie, der Kritik dazu, den Aufforderungen zu mehr oder weniger Regulierung oder zu drakonischen Strafen: es ist völlig ausreichend dass mit diesem Urteil klar geworden ist dass Persönlichkeitsrechte sehr wohl etwas gelten, und hier mal vielleicht etwas drastisch geschützt worden sind. Trotzdem ist es EIN Urteil - beim nächsten Fall wo einer eine Drohne vom Himmel holt könnte die spezifische Sachlage anders aussehen, und dann gibt's vielleicht eine Verurteilung. Denn es gibt ja auch den Eigentumsbegriff.

Also ob es da wirklich eine dramatische Änderung der Rechtslagen gibt, da wäre ich (für AT) skeptisch.

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Antwort von Frank B.:

Naja, ich würde Wolfgans Aufforderung jetzt auch mal als Schlusswort für mich akzeptieren. Die Positionen sind ja auch ausgetauscht. Es gibt ja auch noch andere Dinge im Leben. Ferien und Urlaub zum Beispiel. Mal sehen, wie ich sie gestalte. Vielleicht bringe ich ja auch mal wieder meine Drohne zum Einsatz. Aber bisschen Schiss davor habe ich inzwischen schon. ;)

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Antwort von speven stielberg:

Schiss musst Du nicht haben. Aber Respekt! :-)

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Antwort von Auf Achse:

Wieso mußt du Schiss haben wenn du dich im legalen Bereich bewegst?

Auf Achse

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Antwort von Frank B.:

Weil ich da nicht sicher bin, obs immer so ist. Gibt ja inzwischen viel zu beachten

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