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9 Jahre mit der original BMCC



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Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) 4.6K und 12K uä.-Forum

Frage von Frank Glencairn:


A trip down memory lane.
Fast 9 Jahre ist es jetzt her, daß ich das erste Testvideo mit der original BMCC veröffentlicht habe.
Ne ganze Weile bevor man sie in Deutschland überhaupt kaufen konnte - noch eines der quasi "handgemachten" Vorserienmodelle, mit der Metall Kappe auf dem Bajonett. Funktioniert heute übrigens noch immer wie am ersten Tag.



Das war lange bevor man mit Resolve auch schneiden konnte, noch mit wirklich unkomprimierten DNGs, noch bevor die Kamera exFAT konnte.
Ich mußte alles noch erst mal mit der Cineform Suite umrechnen, um es überhaupt in Premiere zu bekommen.

Kurz vorher hatte ich meinen ersten Artikel über die Kamera geschrieben, und dabei nicht mit Kritik gespart.
https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... -so-wrong/

Darauf hin hat mich BM kontaktiert, und gefragt ob ich die Kamera mal ausprobieren wollt - natürlich wollte ich, und es war mehr als eine Überraschung.
Als ich die ersten Bilder sah, war mir klar, daß ich tatsächlich einen "Game Changer" in der Hand hatte (ich mag das Wort eigentlich nicht, ober so wars).
https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... est-diary/

Seit dem hat sich enorm viel getan, und obwohl ich auch immer noch auf Arri und RED drehe, sind BM Kameras die einzigen, die ich selbst besitze.
Ich glaub ich hänge die original BMCC nachher mal ans Ladegerät und mach heute Nachmittag ein paar Bilder damit :-)



Antwort von pillepalle:

Wie, die alte Kamera nochmal in die Hand nehmen?? Ist doch total out... :D





VG



Antwort von cantsin:

Meine BMCC 2.5K, die ich vor Jahren für einen Spottpreis gebraucht gekauft hatte, ist nach wie vor die Kamera, deren Bild mir am besten gefällt (von allen, die ich jemals besessen habe, inkl. der Pocket 4K und Sigma fp, wobei die fp ein extrem gutes/technisch objektiv besseres CinemaDNG bei 4K im APS-C-Crop aufnimmt).

Man muss, wie bei der ersten Pocket, immer einen IR Cut-Filter vorm Objektiv haben. Und IMHO ist die MFT-Version wegen der Sensorgröße und Speedbooster-Option die am meisten empfehlenswerte.

Was nur wirklich nervt, ist der fest verbaute interne Akku, vor allem, wenn er mittlerweile halbtot ist. Auch ein externer NP-F mit Smallrig-Adapter ist AFAIK nicht stark genug, um die Kamera vollständig mit Strom zu versorgen. Was ist hier die beste Lösung? (V-Mount? Bastellösung?)








Antwort von Frank Glencairn:

Die internen Akkus von meinen BMCCs sind noch einigermaßen okay, aber normal hab ich auch einfach nen V-Mount dran hängen und fertig - sorgenfrei durch den ganzen Tag :-)







Antwort von ruessel:

https://youtu.be/e1IAREJLnws?t=79



Antwort von Sammy D:

Was passen da eigentlich noch für Akkus rein? Die besagte Minimax LP904086 scheints ja nirgendwo zu geben.



Antwort von Frank Glencairn:

Das hier ist die einzige, die ich gefunden habe

https://produto.mercadolivre.com.br/MLB ... posico-_JM

EDIT: nachdem ich das Portugiesisch übersetzt habe - out of stock - schade.

Aber im Modellbaubereich sollte es eigentlich jede Menge Akkus von anderen Herstellern mit den selben Specs geben.



Antwort von ruessel:

ich würde eher zusehen, dass total verbrauchte LiPo-Akkus aus der Kamera kommen. Die können sich aufblähen und undicht werden.

https://www.lithium-polymer-akkus.de/vo ... -batterie/



Antwort von Saint.Manuel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich glaub ich hänge die original BMCC nachher mal ans Ladegerät und mach heute Nachmittag ein paar Bilder damit :-)
Unbedingt, noch knallt die Hitze nicht so sehr, also ab nach draußen ;)

Ich nutze meine BMCC noch relativ häufig. Btw. dein Review damals war ein Faktor (und die Erkenntnis, dass du auf dem Plärrer gedreht hast), warum ich mir einige Zeit später eine gebraucht gekauft habe. Ich hatte davor eine Canon HV20 für Video und danach eine 550D für Foto und Video.
Die BMCC war und ist definitiv eine andere Welt, aber sehr lohnenswert, wenn man bereit ist, sich ein wenig anzupassen. Auch heute bleiben die Schwächen der Kamera natürlich bestehen: Schwacher Akku (der aber eher Backup sein sollte), Crop-Factor, IR-Problem, Display, Formfaktor etc.
Die Stärken bleiben allerdings ebenfalls bestehen: Bildqualität, Color Science und Wirkung, CDNG, grandioses HD, dass sich problemlos auf UHD hochskalieren lässt, InterfaceInterface im Glossar erklärt, Aufnahme auf einfache SSDs, ProRes-Optionen...

Ich nutze die Kamera primär für Interviews, aber auch für Konzerte und Musikvideos. Sie lebt in einem Cage mit Handgriff, und meistens sind Walimex-Objektive +Follow Fokus dran gebaut, gelegentlich auch ein Helios 44. Für meine Einsatzzwecke und Herangehensweise eine optimale Kombination.

Das Grading in Resolve läuft wunderbar, mit CST lässt sich das ganze ggf. transformen, aber die CDNGs und Prores-Dateien im Film-Mode lassen sich einfach sehr komfortabel graden und anpassen.



Antwort von Frank Glencairn:

Saint.Manuel hat geschrieben:
(und die Erkenntnis, dass du auf dem Plärrer gedreht hast),
:D



Antwort von Sammy D:

ruessel hat geschrieben:
ich würde eher zusehen, dass total verbrauchte LiPo-Akkus aus der Kamera kommen. Die können sich aufblähen und undicht werden.

https://www.lithium-polymer-akkus.de/vo ... -batterie/
Ja, das ist das große Problem mit vielen Geräten: wann mache ich den Akku raus?

Man lebt ja heutzutage quasi auf einer Zeitbombe. Wegsperren kann man das ganze Equipment nicht immer. Und ein feuerfester LiPo-Schrank kostet auch gleich mal ein paar Tausender.



Antwort von ruessel:

Da kommt so ein weißer kristalliner Gammel raus. feuer hat es dabei nicht gegeben.


zum Bild


links normal, rechts kurz vor dem platzen. nach 9 Jahren darf man von "verbraucht" sicher ausgehen. (normal Haltbar um 4 Jahre)








Antwort von Frank Glencairn:

Und weil wir gerade dabei sind....





Antwort von Sammy D:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und weil wir gerade dabei sind....

Roki Pockeboa vs Boris Forkeliev



Antwort von Frank Glencairn:

...und noch ein bisschen Öl in roki's Feuer

https://youtu.be/g0eyrDQxH1w?t=67

Ich erinnere mich noch daran, als ich mit Rodney zusammen gearbeitet habe, fand er die Pocket noch nicht so prickelnd,
im laufe der Produktion konnte ich ihn aber konvertieren :D



Antwort von Cinemator:

Die BMCC 2.5k ist meine Lieblingskamera. Von BM habe ich insgesamt vier Kameras. Dazu noch eine Lumix GH5. Die 2.5k macht einfach die schönsten Bilder und ist einfach zu bedienen. Ich habe sie vor 6/7 Jahren neu gekauft und Jahre später noch eine weitere dazu - von Privat, war noch unbenutzt und original eingepackt. Die Akkus werde ich demnächst mal erneuern. Vielleicht macht VideoData das. Ich selbst bastel nicht so gern.



Antwort von Saint.Manuel:

ruessel hat geschrieben:
https://youtu.be/e1IAREJLnws?t=79
Spricht etwas dagegen, lediglich die Batterie zu entfernen und die Kamera mit einer externen Stromquelle zu betreiben, oder benötigt die Kamera zwingend den internen Akku für irgendetwas?



Antwort von cantsin:

Saint.Manuel hat geschrieben:
Spricht etwas dagegen, lediglich die Batterie zu entfernen und die Kamera mit einer externen Stromquelle zu betreiben, oder benötigt die Kamera zwingend den internen Akku für irgendetwas?
Scheint zu funktionieren:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 03#p428802

Daniel Tufvesson ist der Entwickler von MakeResolveDeb (das die Linux-Version von Resolve in ein Debian-/Ubuntu-Software-Paket konvertiert), insofern gehe ich mal davon aus, das das Hände und Füße hat.

Ich frage mich nur, ob es auch Werkstätten gibt, die sowas erledigen - würde mich das immer noch nicht selbst trauen.

EDIT -
Hab mit der BMCC 2.5K sogar mal eine Livekonzert aufgenommen - das Besondere an der Kamera ist, das sie das sachte/feinabgestufte Bild der alten Pocket hat und die nötigen Auflösungsreserven für ein hochaufgelöstes HD/2K-Bild:
https://vimeo.com/213446141



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Hab mit der BMCC 2.5K sogar mal eine Livekonzert aufgenommen - das Besondere an der Kamera ist, das sie das sachte/feinabgestufte Bild der alten Pocket hat und die nötigen Auflösungsreserven für ein hochaufgelöstes HD/2K-Bild:

sieht aber in dem Video wie 720p aus ;)



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
sieht aber in dem Video wie 720p aus ;)
Das würde ich bestreiten:
still.jpg



Antwort von roki100:

Ja, ein bisschen sieht man schon...

Die Aufnahme ist von 2018. Es gab doch ein Firmware Update womit das FPN / NoiseNoise im Glossar erklärt Problem behoben wurde. Oder hattest Du das da noch nicht installiert?








Antwort von ruessel:

oder benötigt die Kamera zwingend den internen Akku für irgendetwas?
Zumindest Uhrzeit und Datum. Es könnte auch sein, das sie die letzten Einstellungen vergißt und immer wieder in Werkseinstellung startet wenn Strom weg war.

Die Frage, die ich mir stelle: Ist ein auslaufender/blähender Akku jemals bei dieser Kamera passiert? Im Forum drüber berichtet worden?



Antwort von Saint.Manuel:

cantsin hat geschrieben:
Saint.Manuel hat geschrieben:
Spricht etwas dagegen, lediglich die Batterie zu entfernen und die Kamera mit einer externen Stromquelle zu betreiben, oder benötigt die Kamera zwingend den internen Akku für irgendetwas?
Scheint zu funktionieren:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 03#p428802

Daniel Tufvesson ist der Entwickler von MakeResolveDeb (das die Linux-Version von Resolve in ein Debian-/Ubuntu-Software-Paket konvertiert), insofern gehe ich mal davon aus, das das Hände und Füße hat.

Ich frage mich nur, ob es auch Werkstätten gibt, die sowas erledigen - würde mich das immer noch nicht selbst trauen.
Danke. Also ich schaue mir das Video nochmal genau an, aber dann probiere ich das bei Gelegenheit mal aus.



Antwort von roki100:

ruessel hat geschrieben:
Die Frage, die ich mir stelle: Ist ein auslaufender/blähender Akku jemals bei dieser Kamera passiert? Im Forum drüber berichtet worden?
Die BMCC ist deswegen mal komplett verbrannt, gibt es ein Video im Netz.



Antwort von ruessel:

Na, dann raus damit....... vorsichtshalber.



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

Die BMCC ist deswegen mal komplett verbrannt, gibt es ein Video im Netz.
Die hatten die Kamera mit einem externen Akku betrieben, scheint ein internen Kurzschluß gewesen zu sein.
Forest states that he immediately pulled the battery from the camera and it was cool to the touch. Switronix the battery manufacturer stated that the battery was in perfect working condition and that they believe the issue to be an internal short in the camera itself.
https://www.premiumbeat.com/blog/blackm ... roduction/

Ich fand die Sache damals extrem fishy.

Au seinem Twitter Account behauptete Forest daß er eine Switronix PB70-BMCC benutzt hatte - also einer dieser Akkus die man unter die Kamera schraubt - auf dem Video ist aber nix davon zu sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man eine brennende Kamera erst mal vom Stativ schraubt, den Akku drunter wegschraubt, dann die Kamera wieder auf das Stativ schraubt, um dann den raum zu verlassen.



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Die internen Akkus von meinen BMCCs sind noch einigermaßen okay, aber normal hab ich auch einfach nen V-Mount dran hängen und fertig - sorgenfrei durch den ganzen Tag :-)



Was ist das denn eigentlich für ein Angenieux-Objektiv?

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

Ich glaub das könnte ein Optimo 28-75 gewesen sein, is schon ewig her.


Edit: nee, war ein 15-40
img_4932.jpg



Antwort von Pianist:

Hast Du Dich mal mit dem Angenieux EZ-2 beschäftigt, wo die hintere Linsengruppe auf Vollformat (22 bis 60 mm) umgerüstet werden kann? Also ob sowas sinnvoll für eine FX6 wäre?

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

Ehrlich gesagt nein Matthias, ich bin nicht so der Vollformat Typ, deshalb hab ich sowas nicht auf dem Radar.








Antwort von Pianist:

Ich im Prinzip ja auch nicht. Vermutlich bleibe ich einfach bei der FS5ii und den beiden Fujinon MK. Da ich Zeitlupen jetzt mit der a7S iii abdecke, brauche ich auch keine FX6 oder FX9 (an Letzterer könnte man die MK-Objektive sogar weiterverwenden, da auf S35 umschaltbar). Aber wenn sich jemand für eine FX6 entscheidet, scheint das Angenieux EZ-2 so ziemlich das einzige nützliche Objektiv zu sein, mal von Fotolinsen und Cine-FF-Festbrennweiten abgesehen.

Matthias



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich erinnere mich noch daran, als ich mit Rodney zusammen gearbeitet habe, fand er die Pocket noch nicht so prickelnd,
im laufe der Produktion konnte ich ihn aber konvertieren :D
Das Video, "The One" hat mich auch konvertiert :D

Ich kann mich immer wieder wiederholen, die älteren BMD Kameras sind dank Fairchild Sensor mit Dual Gain und dazu auch noch CDNG, eine tolle Kombination, es harmoniert gut miteinander.... Nicht falsch verstehen, P4K/6K alles supidupi, aber eben sowas wie Z-Cams, oder Panasonic Kameras mit Sony Sensor usw. nämlich, alles das selbe "Sony-Look" nur anders Verpackt, in Kamera Body oder in Smartphones, alles Sony .... Das was die Kameras unterscheidet ist von Hersteller gewählte Kamerainterne Parameter, ColorScience, Rauschverhalten, Body usw.

Mehr Auflösung/K, FPS, hin und her, alles Marketing...^^ Sensoren sollen im Dunkeln sehen, alles Nachtsichtgeräte und keine cinema Kameras, like Arri Alexa... ^^



Antwort von roki100:

https://vimeo.com/83065102



Antwort von Darth Schneider:

Nur mal so am Rande erwähnt, für alle original BMD Kamera Fans.
Alle Black Magic Design Pockets sind Original...Also die erste...
Schöne Review

Ich fange an butterweich zu werden, zu schmelzen.
Help !
Der Bestell Button für die 6K Pro, ist einfach nicht weit genug weg...Shit !
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Interessant finde ich, das wenn es um jegliche Pockets geht, schwelgen alle in eine Bewustlosigkeits Kinotaumel und sind wie bedudelt und interessant auch, das es ihnen keiner nehmen will, denn da ist ja alles perfekt, selbst wenn man dafür einiges tun muß um dahin zu kommen.

Da ist alles cineamtisch, immer geile Farben und unendlich Raw Raw und nochmals Raw and so on.
Kommt man aber mit einer Sony, die im Grunde, zwar mit Recorder, das gleiche kann, sind alle Kinoexperte, oooh nö Sony, selbst wenn man es nicht sieht, selbst wenn eine FS700 mit Recorder gebraucht günstiger ist, alles nur nicht Sony, denn mal im Ernst, KICHER, Sony, als wenn die was mit "cinematisch" zu tun haben, hahahaha.

Holy, dieser Pocket hype in Ehren, aber sind jetzt tatsächlich alle bzw Sony Cams nicht in der Lage, "den Look" etc. zu kreieren?
Klar ich bin hier im falschen Lager, schon Recht, aber man hört hier ja an jeder Ecke, das wir mit unseren 3x so teuren Sonys nicht mal im Ansatz dieses feeling, diese Farben, diesen hype, dieses cinematische knistern hinkriegen, never..... ;-)

Tja, sone FX Serie ist auch der letzte TV Schrott, ich verkaufe den Mist, denn einmal in meinem Leben, möchte ich auch mal cinematisch sein!



Antwort von Darth Schneider:

Wo er recht hat, hat der Kluster recht...
Und Sony ist was Video Kamera Technik Allgemein betrifft auch schon sehr, sehr, sehr lange äusserst erfolgreich im Geschäft und wird heute auch sehr, sehr gerne mal in gewissen Kreisen einfach masslos unterschätzt...
Ich weiss.
Die Pockets sind einfach viel günstiger und halt mit hochwertigem 12 BitBit im Glossar erklärt RAW Video intern und bieten verschiedene Mounts und Bild Sensoren...
Das ist aber auch irgendwie eigentlich alles was sie mittlerweile den Sonys entgegen zu bieten haben..
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Das interessante an Sony ist, daß sie "cinematisch" ja definitiv können.

Die F65, und die Venice, (selbst die alte F3, und sogar die FS100/700 zu einem gewissen Grad),
haben ja kein schlechtes (unfilmiges) Bild, ganz im Gegenteil, mit denen kann man großartige Bilder machen.
Nicht zu vergessen, daß die neuen Pockets ja auch nen Sony Sensor haben.

Bei allen anderen, ist irgendwas anders. Ich kann nicht mal genau sagen was es ist.

Irgendwie scheint es da bei Sony verschiedene Klassen zu geben, wo jede so ihren ganz eigenen Look hat.
Deshalb kann man nicht pauschal von einem "Sony Look" sprechen. Das ist eher wie wenn man verschiedene Film Stocks benutzt.

Ich mußte mal einen Commercial auf ner F55 drehen, das war irgendwie total seltsam,
als ob alles was ich kann, plötzlich nicht mehr so richtig Wirkung zeigt und funktioniert.
Ganz schwer zu beschreiben, irgendwie war die Kamera "widerspenstig" gegen mein Leuchten, und auch in der Post
war es viel schwerer das rauszuholen, was ich sonst mit links hin bekomme.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ja das Stimmt, meine FS700 war gefühlt weicher, aber vielleicht ist bei der FX6 auch nur das 4K echter als bei der FS700, meine NX5 war ja in Wirklichkeit auch eine aufgebohrte 720p Gurke.

Aber wenn Du mir diesen Clip als Pocket verkauft hättest, hätte ich es auch geglaubt!

https://www.youtube.com/watch?v=TxfUNRv_yLk



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Irgendwie scheint es da bei Sony verschiedene Klassen zu geben, wo jede so ihren ganz eigenen Look hat.
Deshalb kann man nicht pauschal von einem "Sony Look" sprechen.
Früher konnte man schon ziemlich pauschal sagen, dass jeder, der ein schönes Bild haben wollte, eben keine Sony BVW-300 oder BVW-400 gekauft hat, sondern eine Ikegami HL-V 55. Und auch mehr als 25 Jahre später hatte die FS7 immer noch bildliche Schwächen, anhand derer ich heute noch im Fernsehen eine FS7-Aufnahme zielsicher erkenne. Ganz anders bei der FS5ii: Die konnte (und kann) plötzlich ein total schönes Bild. Und die kleinen a7 in ihren mittlerweile diversen Varianten können das ebenfalls. Und zwar auch unter nicht optimalen Bedingungen. Sony scheint also irgendwann den Dreh raus gehabt zu haben, wie man Sensor und nachgeordnete Signalverarbeitung optimal gestaltet.

Gibt es denn heute noch eine Sony-Kamera, deren Bild total blöd aussieht? Ich habe den Eindruck, dass sogar 2/3-Zoll-EB-Mühlen heute bildmäßig akzeptabel sind.

Matthias








Antwort von roki100:

Das was ich bisher gesehen habe, sind Sony Kameras wie A7SIII/FX3/FX6/FX9 schon was anderes bzw. schöne Bilder...
Was ich mit Sony Look meinte ist, andere Kamerahersteller (wie Z-Cam, GH5s, P4K und auch P6K, wobei die P6K da doch andere/bessere IQ hat, zumindest für meine Augen) die Sony Sensor haben, diese unterscheiden sich kaum in Bildqualität, weil die Sensor-Spezifikationen quasi die selben - und nicht mit A7SIII/FX3/FX6/FX9 zu vergleichen - sind. Ein Beispiel wäre; Sensel bei A7SIII/FX3/FX6/FX9 Sensor, ist viel größer, nimmt Licht besser auf, aber auch ColorScience sieht m.M. besser aus, ohne viel machen zu müssen. Cinematische Bilder lässt sich sicherlich bei allen graden, bei manche aufwendiger, bei andere wiederum nicht. Und da ist BMCC ein gutes Beispiel; zwei Node und die Davinci eigene LUTs (zu finden unter "Film Looks") und es sieht filmisch aus...



Antwort von Darth Schneider:

Sogar die Rx100 oder die Rx10 machen immer noch sehr schöne Videos, 8Bit und 1Zoll Sensor hin oder her, nur kann man am Computer halt nur sehr wenig daran verändern.
Was auch voll egal ist, das sind keine Cine Cams.
Gruss Boris



Antwort von Saint.Manuel:

ruessel hat geschrieben:
Na, dann raus damit....... vorsichtshalber.
Hab heute Abend den Akku ausgebaut. Ohne die zwei Schrauben, den Träger und den Akku ist die Kamera nun 160g leichter :D



Antwort von Frank Glencairn:

....und extra für roki





Antwort von roki100:

Frank, also ich liebe die Pocket mehr als Boris die P6K Pro. ;)

Übrigens, Pocket ist mit OLPF noch interessanter. Ich bin zwar nicht derjenige, der unbedingt alles scharf haben muss, 6K, 8K brauche ich nicht... Aber mit OLPF lässt sich die Schärfe unter RAW auf 40%+ hochdrehen und allein nur damit, sieht es so aus wie 4K downscaled auf 1080P von einer G9/GH5. Also ohne ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt und ein sehr gutes FullHD... Hier ein Beispiel:

G9 4K in 1080P TimelineTimeline im Glossar erklärt, 200% Zoom Bildschirmfoto 2021-06-15 um 21.34.40.png BMPCC + 30.00 RAW Sharpness ... Bildschirmfoto 2021-06-15 um 21.35.20.png Vollbild

G9 Bildschirmfoto 2021-06-15 um 21.36.51.png BMPCC Bildschirmfoto 2021-06-15 um 21.36.41.png oder das (auch 30+ Sharpness) Bildschirmfoto 2021-06-15 um 22.13.34.png Bildschirmfoto 2021-06-15 um 22.18.00.png (Sirui 50mm...)


Mit SuperScale ist das ganze natürlich noch besser.

Auch weit Aufnahmen waren mit der Pocket nicht so toll (Artefakte, Aliasing/Moire usw.) z.B. Berg oder Wald Aufnahme , da hatte ich sehr viel ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt und jetzt gar nicht, alles sauber und mit 30+ Sharpness sieht es auf jeden fall viel besser aus.

Keine Ahnung was der BMD OLPF+IRCut Entwickler Namens Hans da genau gemacht hat, auf jeden Fall kann ich das Ding für jede BMD Kamera weiter empfehlen.... Nur vorsichtig bei eBay Kauf! Da gibt es manchmal gebrauchte RAWLITE OLPF die älter sind. Es gibt neue Version (ich glaube V3) von RAWLITE, das OLPF+IRCUT Glas ist etwas dicker, die neueren sind auch effektiver gegen moiré, bessere IR-Cut usw. Daher lieber direkt bei Hans kaufen.



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von roki100:

mit dem Workflow (unter RAW: Rec.709 und Linear) funktionieren auch DR eigene "Film Looks" LUTs besser... Das meinte ich weiter oben mit "Und da ist BMCC ein gutes Beispiel; zwei Node und die Davinci eigene LUTs (zu finden unter "Film Looks") und es sieht filmisch aus..."



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
und es sieht filmisch aus...
Und was wäre wenn nicht, was wäre denn dann?
Wäre dann selbst eine Pocket nicht mehr das als was man sie sieht, "die cinema cam"?

Das hiese dann ja, man könnte selbiges mit jeder anderen machen und auch stelle ich mir immer wieder die Frage, rauschen die so heavy, oder warum dieser Hang zum unterbelichtetem fogy Bild?

Kaum liest man auf YT footage von BMD, schon hat man diesen 2 Blendenunterbelichtet Style, seltsam.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
und es sieht filmisch aus...
Und was wäre wenn nicht, was wäre denn dann?
dann hätte ich wahrscheinlich keine BMD Kamera.








Antwort von klusterdegenerierung:

Ich wollte damit auch sagen, das es einwenig so scheint als wäre es nur cinematisch wenn man eine entsprechende Lut drüber legt, was im Umkehrschluß bedeutet, das die Cam selbst nicht cinematisch ist.

Wäre sies, bräuchte man wohl kaum eine Lut.



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
mit dem Workflow (unter RAW: Rec.709 und Linear) funktionieren auch DR eigene "Film Looks" LUTs besser...
Ja, die erwarten Cineon als Eingangsgamma.



Antwort von roki100:

@Kluster
Nein, das ist leider nicht der Fall. Das was Du meinst geht aber z.B. mit FilmConverter sehr gut.

Die älteren BMD Kameras haben schon etwas Kodak Artiges onboard (etwas Mojo Artiges...). Da braucht man keine spezielle LUT. Es gibt aber unterschiedliche cinematische Looks und nicht nur den einen. Gerade für die älteren BMD Kameras sind manche LUTs wirklich gut (und zwar die, die von echte Filmemachern erstellt wurden) und es wirkt auf das Bild anders, als wenn ich z.B. die selbe Rec709 LUT auf G9 Material anwende (nicht schlecht oder so, aber eben anders).

Leider sind manche LUTs fehlerhaft oder nicht auf den aktuellen Stand - BMD hat irgendwann mal etwas in Davinci - oder in der Kamera Firmware - geändert und die LUT's die zuvor gut funktioniert haben, waren dann nicht mehr optimal (wie zB. letztens LUT von Frank, optimiert hat das dann freezer...).


https://www.youtube.com/watch?v=nHMS7yYVaHw



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
- BMD hat irgendwann mal etwas in Davinci - oder in der Kamera Firmware - geändert und die LUT's die zuvor gut funktioniert haben, waren dann nicht mehr optimal (wie zB. letztens LUT von Frank, optimiert hat das dann freezer...).

Colorscience 1,2,3,4 und jetzt 5



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
- BMD hat irgendwann mal etwas in Davinci - oder in der Kamera Firmware - geändert und die LUT's die zuvor gut funktioniert haben, waren dann nicht mehr optimal (wie zB. letztens LUT von Frank, optimiert hat das dann freezer...).

Colorscience 1,2,3,4 und jetzt 5
das sowieso, die ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt treten aber auch mit v1,2,3 und 4 auf. Seit freezer da etwas geändert hat, ist es besser.

Da ist aber schon noch etwas anderes gewesen. Ich glaube nach der Firmware 1.5 (?) Leider kann ich es nicht nochmal testen, da die Firmware 1.5 (für Mac) nur mit ältere OSX Version funktioniert. Ich hatte einen älteren iMac mit passende OSX Version den ich aber schon entsorgt habe. Damals habe ich verschiedene Firmware Versionen getestet u.a. v 1.5, weil ich im Hack Modus war und die BMPCC entschlüsseln wollte...(keine Chance xilinx ist ziemlich sicher) :) Da ist mir das aufgefallen. Übrigens, die ältere BMD Kamera bzw. die Firmware haben auch ProResProRes im Glossar erklärt 4444, ist aber leider deaktiviert. Es ist also in der Firmware drin, wird auch in die Kamera geflasht/übertragen, jedoch von BMD bewusst deaktiviert (warum auch immer)... genau so auch 60p.




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