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3D-Film: Zuhause Flop - im Kino Top



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Newsmeldung von slashCAM:



Im Wohnzimmer spielt 3D so gut wie keine Rolle mehr, im Kino dagegen sind 3D Filme nicht mehr wegzudenken. Laut Zahlen der deutschen Filmförderungsanstalt FFA machten ste...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
3D-Film: Zuhause Flop - im Kino Top




Antwort von canti:

Im Kino liegt das aber meines Erachtens nicht so sehr an der Liebe zum 3D als viel mehr am Mangel an 2D Vorführungen. Wenn die Filme auch in 2D gezeigt werden sind sie oft in kleineren Sälen und somit auf kleineren Leinwänden zu sehen. Auch bin ich ein Opfer des Gefühls "etwas zu verpassen", geh in die 3D Fassung und ärgere mich dann am dunklen Bild.



Antwort von Frank Glencairn:

Oft genug hat man gar keine Wahl. Die Zahlen sind für den Eimer.





Antwort von beiti:

Ich glaube ja auch, dass die Filmverleihe sich selber was vormachen, wenn sie glauben, das Interesse an diesen Filmen sei auf 3D zurückzuführen und somit 3D ein Erfolgsmodell. Wenn man den Mehraufwand in der Filmherstellung und durch die Anschaffung/Aufbereitung der 3D-Brillen abzieht, dürfte da weder beim Verleih noch beim Kinobetreiber ein zusätzlicher Gewinn übrig bleiben.
Ich will nicht behaupten, dass das Publikum gar kein Interesse mehr an 3D hätte. Es gibt schon eine Basis von Zuschauern - besonders die Fans knalliger Action - die 3D nach wie vor ganz gern mögen. Ob das der Grund für die verkauften Tickets ist, darf man dennoch bezweifeln; um das rauszufinden, müsste man die Filme alle zur Primetime auch in ähnlich großen Sälen in 2D anbieten. Dann möchte ich mal sehen, wem 3D immer noch einen Aufpreis wert ist.

Die Zeiten, wo 3D neu und technisch interessant war und man nur deswegen in bestimmte Filme gegangen ist, sind auch vorbei. Ganz am Anfang, etwa bei Avatar, was das noch anders; da hatte die 3D-Technik definitiv einen großen Anteil am Erfolg. Dann gab es noch einige "vorbildliche" 3D-Filme, die in den Medien hochgejubelt wurden und deshalb auch Technikinteressierte angelockt haben; ein solcher Fall war "Pina" von Wim Wenders (ich kann zumindest von mir sagen, dass ich ohne Interesse an 3D-Technik nie und nimmer in eine Tanz-Doku gegangen wäre). Später gab es noch den einen oder anderen herausragenden 3D-Spielfilm wie "Gravity".
Aber inzwischen ist es doch nur mehr eine Marketing-Sache und weitgehend auf die typischen Action-Popcorn-Filme (und natürlich Animationsfilme) begrenzt. Wer nicht zum Mainstream-Publikum gehört und an diesen beiden Genres kein Interesse hat, bekam jetzt schon seit mindstens zwei Jahren nichts mehr in 3D geboten. Wahrscheinlich auch deshab, weil die Produzenten schon ahnen, dass andere Zielgruppen als die besagten von vornherein keine große 3D-Begeisterung mitbringen.



Antwort von -paleface-:

Stimme euch komplett zu.
In 3D geht man doch echt nur weil es den selben Film nicht in 2D gibt.

Mich nervt 3D mega im Kino.
Das die Ü50 Leute gerne 3D sehen glaube ich auch nicht. Ich denke die nehmen es nur einfach hin wie es ist....das sind halt auch meist die Leute die auf dem TV zu Hause einen grünstich haben...aber es eigentlich nie bemerkt haben.... Hauptsache der Rasen beim Fussball gucken sieht schön aus.

Und das es im Heimkino nicht boomt ist doch der Doppelbeweis.
Alles was möglich ist...und was geil aussieht...das wollen die Leute doch sofort bei sich zu Hause!
3D gehört definitiv nicht dazu.

3D gehört für mich auf Messen und zu special interest Projekten.



Antwort von wolfgang:

Wie man unter Verwendung einer Studie über Kinobesuche eine "Meinung" zum Verhalten im Wohnzimmer ableiten kann, verstehe ich nicht. Das ist ein inhaltlich absolut unzulässiger Vergleich.

Und es gibt schon auch Konsumenten die im Heimkino s3Ds3D im Glossar erklärt durchaus nutzen wollen. Mag ja wieder eine Minderheit geworden sein, aber die hat es vor dem Hype gegeben, und die gibt es nach dem Hype.

Dass s3Ds3D im Glossar erklärt nicht aus Menschlichkeit wieder hochgekommen ist, sondern weil die Industrie massiv auf der Suche nach neuen Umsatzquellen war, ist auch völlig klar. Und im Kino funktioniert das unverändert, oder glaubt ernsthaft jemand dass man sich die höheren Produktionskosten antun würde wenn sich das nicht rechnen würde?



Antwort von Bergspetzl:

so. kopf mal zu. redet mal mit den 8-12 jährigen, zu trickfilmen in 3d. geht gar nicht mehr anders. unbedingt ins kino und unbedingt 3d.
es gibt noch was neben arthouse und "blockbustertum".



Antwort von Rick SSon:

Haha, witzig. Ich wollte auch gerade sagen, dass ich schon mehrmals "gegen meinen Willen" in 3D Vorstellungen gehen musste, weil es einfach keine klassische Projektion mehr gab.

3D Kino ist so ein bißchen wie ein Kinderhort :D



Antwort von beiti:

oder glaubt ernsthaft jemand dass man sich die höheren Produktionskosten antun würde wenn sich das nicht rechnen würde? Soviel höher sind die Produktionskosten nicht mehr, weil inzwischen die große Mehrzahl der 3D-Realfilme nur noch in 2D gedreht und nachträglich auf 3D "gerechnet" werden. Bei Animationsfilmen ist der Zusatzaufwand sogar noch geringer, weil das eh schon alles 3D-Animationen sind (d. h. man muss im Prinzip nur zwei leicht versetzte Perspektiven rausrendern). Nur eine rühmliche Minderheit der 3D-Realfilme entsteht noch mit 3D-Kameras und dem ganzen Zusatzaufwand am Set.

Abgesehen davon wäre es nicht der einzige Fall, wo Produktions-Zusatzkosten in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag stehen. Große Weitsicht in Sachen Kostenentwicklung war noch nie die Stärke Hollywoods; man denke nur an die absurd hohen Star-Gagen, die ineffektiven Gewerkschaftsregeln für die Beschäftigung vieler unnötiger Set-Assistenten oder die zahlreichen Szenen, die aufgrund unausgereifter Drehbücher zuerst teuer gedreht und dann doch rausgeschnitten werden.



Antwort von -paleface-:


so. kopf mal zu. redet mal mit den 8-12 jährigen, zu trickfilmen in 3d. geht gar nicht mehr anders. unbedingt ins kino und unbedingt 3d.
es gibt noch was neben arthouse und "blockbustertum".

Du wirfst da wohl was durcheinander. Wir reden von optischen 3D als Tiefenwirkung im Kino. Nicht von Trickfilmen (2D) und Animationsfilmen (3D).

Die 8 Jährigen die ich kenne, die nervt es eine Brille aufzusetzen, vor allem 2 Stunden lang.



Antwort von Rick SSon:


so. kopf mal zu. redet mal mit den 8-12 jährigen, zu trickfilmen in 3d. geht gar nicht mehr anders. unbedingt ins kino und unbedingt 3d.
es gibt noch was neben arthouse und "blockbustertum".

Was will denn ein 8-12 Jähriger im Kino? Da läuft weder Twitch, noch Youtube :-P



Antwort von ruessel:

Ich finde 3D im Wohnzimmer toll......auch die inzwischen in 3D nur hochgerechneten Filme, die 3D Qualität ist teilweise enorm. Auch finde ich bei einigen Filmen durch 3D einen echten "Mehrwert" der Story. Nur die Brille vor der Brille nervt, Brillenloses 3D in 2K wäre wünschenswert..... wird auch kommen. 3D kam und kommt immer über die Jahre in Wellen.



Antwort von tom:


Wie man unter Verwendung einer Studie über Kinobesuche eine "Meinung" zum Verhalten im Wohnzimmer ableiten kann, verstehe ich nicht. Das ist ein inhaltlich absolut unzulässiger Vergleich.

Das sind ja alles vollkommen unterschiedliche Sachen bzw. Studien: die FFA-Studie belegt die Wichtigkeit von s3Ds3D im Glossar erklärt im Kino; die Tatsache, das kein Hersteller mehr neue 3D TVs produziert, belegt, dass zu wenige Menschen die 3D Funktion von TVs nutzen (wollen) und die inzwischen durch diese Realität widerlegte alte 3D-TV Studie belegt die Unmöglichkeit, die Zukunft vorherzusagen bzw. zu berechnen - und sei es nur die von verkauften 3D-TVs ;)

Und im Kino funktioniert das unverändert, oder glaubt ernsthaft jemand dass man sich die höheren Produktionskosten antun würde wenn sich das nicht rechnen würde?

Genau das besagt die FFA Studie ja.



Antwort von wolfgang:



Wie man unter Verwendung einer Studie über Kinobesuche eine "Meinung" zum Verhalten im Wohnzimmer ableiten kann, verstehe ich nicht. Das ist ein inhaltlich absolut unzulässiger Vergleich.

Das sind ja alles vollkommen unterschiedliche Sachen bzw. Studien: die FFA-Studie belegt die Wichtigkeit von s3Ds3D im Glossar erklärt im Kino; die Tatsache, das kein Hersteller mehr neue 3D TVs produziert, belegt, dass zu wenige Menschen die 3D Funktion von TVs nutzen (wollen) und die inzwischen durch diese Realität widerlegte alte 3D-TV Studie belegt die Unmöglichkeit, die Zukunft vorherzusagen bzw. zu berechnen - und sei es nur die von verkauften 3D-TVs ;)

Und im Kino funktioniert das unverändert, oder glaubt ernsthaft jemand dass man sich die höheren Produktionskosten antun würde wenn sich das nicht rechnen würde?

Genau das besagt die FFA Studie ja.

Also dann solltet ihr mal den Artikel im Fluß lesen. Da wird eine Studie über Kinos hingestellt - und dann folgt eine komplett anderen Schlußfolgerung über Wohnzimmer die durch nichts abgesichert ist. Das habt sehr wohl so ihr so dargestellt.

Denn dass etwas in der Gerätegeneration 2017 nicht mehr produziert wird, belegt noch nicht zwingend dass dies nicht mehr nachgefragt werden würde.

Und selbst wenn man das als Hinweis wertet, dass dies nicht mehr nachgefragt würde, stehen HEUTE in den Wohnzimmern noch die alten Anlagen herum - und werden erste sehr langsam irgendwann durch neue Geräte ersetzt.

Also in Summe habt ihr keinerlei statistisch abgesichert Studie darüber, was in den Wohnzimmern tatsächlch passiert. Sondern eben nur eine Meinung.



Antwort von Frank Glencairn:



Denn dass etwas in der Gerätegeneration 2017 nicht mehr produziert wird, belegt noch nicht zwingend dass dies nicht mehr nachgefragt werden würde.

Ähem...

ich würde mal sagen, nichts belegt mangelnde Nachfrage besser als das.



Antwort von Bergspetzl:

jo...so wie ich das sehe ist das dem kino wurscht, od animated 3d oder s3d. hauptsache der saal ist halbwegs voll, und wenns halt nur bälger sind...

und yt und twitch läuft ja nebenher am handy...

ich persönlich mag 3d bei manchen Filmen schon. auch wenn es daheim sicher nicht das gelbe vom ei ist kann es manchmal schon cool sein.



Antwort von Axel:

Also in Summe habt ihr keinerlei statistisch abgesichert Studie darüber, was in den Wohnzimmern tatsächlch passiert. Sondern eben nur eine Meinung.

Manchmal regelt die Nachfrage noch das Angebot, und wenn keiner mehr nach 3D-fähigen Fernsehern fragt (und natürlich nach 3D-Blurays), kann man schon relativ sicher schließen, dass es insgesamt gesehen ein Rohrkrepierer war.

Beim Kino ist es umgekehrt: das Angebot regelt die Nachfrage. Ein Superheldenfilm kommt raus, zehn Säle im Multiplex. Er läuft in zweien, beide 3D (alle können 3D). Von wegen "like ordering at Starbucks" (wie Cameron über die Auswahlmöglichkeiten sagte). Eine Erhebung wäre aufschlussreich, wenn eine Auswahl gegeben wäre. War mal so, ist aber - wenn überhaupt - die Ausnahme (warum sollte man die Server mit zwei Kopien verstopfen?).

Avatar II in brillenlosem 3D in 60p? Wenn das umsetzbar ist, kommt die nächste Runde. Bis die Leute die Schnauze auch davon voll haben. Davon und von holografischen Smartphones. Wie lange kann so ein Gimmick spannend sein?



Antwort von beiti:

Ich glaube nicht, dass die Nachfrage an 3D-fähigen Fernsehern gesunken ist. Konnte sie ja gar nicht - denn schließlich bekam man in den letzten Jahren die 3D-Funktion zumindest in den Top-Geräten stets ungefragt mitgeliefert. Aus deren Verkaufszahlen lässt sich also nicht ablesen, wieviele Leute die 3D-Funktion tatsächlich genutzt haben.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Absatz der 3D-Brillen und 3D-Blu-rays hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und die Hersteller daraus auch Rückschlüsse auf die Nutzungshäufigkeit der 3D-Funktionalität ihrer Fernseher gezogen haben.

Im Kino gibt es so einen Vergleich nicht - denn wer in einen 3D-Film geht, muss auch immer die Brille nehmen (sonst sieht's hässlich aus). Wenn dann noch nicht mal eine 2D-Version gleichzeitig läuft, fehlt jegliche Vergleichsbasis.
Könnte aber auch sein, dass im Kino dieser Vergleich gar nicht gewünscht ist. Im Kino herrscht ja eher das Ausschließlichkeits-Prinzip oder Gesamtpaket-Prinzip. Ein gewisser Teil der Zuschauer geht z. B. nicht aus Liebe zur großen Leinwand ins Kino, sondern nur deshalb, weil die neuesten Filme anderswo noch gar nicht zu sehen sind; ohne diese starre Verwertungskette wären viele Kinos längst pleite. Also wird den Zuschauern neben dem Kino als Spielort jetzt auch noch 3D aufgezwungen, damit es sich irgendwie noch rechnet; wieviele Leute 3D überhaupt wollen, interessiert an dieser Stelle nicht.



Antwort von Axel:

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Absatz der 3D-Brillen und 3D-Blu-rays hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und die Hersteller daraus auch Rückschlüsse auf die Nutzungshäufigkeit der 3D-Funktionalität ihrer Fernseher gezogen haben.

So wird's sein. Ich habe eine 3D-Bluray: Coraline. Geschenkt bekommen. War gut, gutes 3D, nichts dagegen. Avatar, Gravity und Pi waren auch toll in 3D. Seither habe ich bestimmt fünfzehn 3D-Filme im Kino sehen. Drei, vier davon waren technisch gut, aber inhaltlich beschissen. Zwei waren Spaß (Star Trek), wären es aber auch in 2D gewesen. Der Rest war, ob gute Geschichten oder nicht, zu anstrengend in 3D. Hektische 24p-CGI-Action in unübersehbar künstlichen Kulissen.



Antwort von domain:

Das Hirn verwendet ja unterschiedliche Mechanismen um die Tiefenstaffelung von Objekten zu interpretieren.
Erstens einmal die Relation der Größenverhältnisse von bekannten Objekten. Was klein ist muss weiter hinten sein als dasselbe Objekt in großer Abbildung.
Zweitens natürlich das stereoskopische Sehen an sich und das besonders bei unbewegter Kamera.
Drittens die verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten von mehr oder weniger weit entfernten Objekten bei bewegter Kamera.
Nachdem gerade der letzte Punkt in letzter Zeit u.a. durch Gimbals excessiv zur Anwendung kommt, erübrigt sich die echte Stereoskopie so ziemlich, jedenfalls kann die Mehrheit der Zuseher offenbar gerne darauf verzichten, weil sie auch so einen Tiefeneindruck bekommen.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, selbst bei einem schwarz/weiß Stummfilm, weiß ich wo vorne und hinten ist.

Stereoskopie ist nichts als eine lausige Simulation von echtem räumlichen Sehen, und fügt - anders als Ton und Farbe - keine zusätzlichen Informationen ein. Deshalb haben sich Ton und Farbe sofort durchgesetzt, währen Stereoskopie schon mindestens 5 mal gescheitert ist.



Antwort von ruessel:

Stereoskopie ist nichts als eine lausige Simulation von echtem räumlichen Sehen, und fügt - anders als Ton und Farbe - keine zusätzlichen Informationen ein.

Irrtum, man ist viel tiefer in der erzählten Geschichte...näher dran.
aber das geht nicht jeden so, mein Kumpel kann fast gar nicht Stereo sehen...... muss ein Kopfsoftware Problem sein...wie Rot/Grün Schwäche. ;-)



Antwort von Roland Schulz:

3D scheint zumindest für den Consumerbereich so ziemlich durch zu sein. Viele Hersteller bringen keine neuen 3D Fernseher mehr, Camcorder sind schon lange vom Tisch.
"Mich" hat das alles mal sehr angesprochen, zuhause wie im Kino. Ich habe einen 3D fähigen Fernseher, BluRay Player und auch einiges an 3D BluRays. Einen Camcorder von Sony, den TD20 hatte ich auch. Was mich an der ganzen Sache zuhause nur angek.... hat war die Sache der Kompatiblität. Ich konnte mit dem TD20 zwar aufnehmen und das auch direkt aus dem Camcorder wiedergeben, der Fernseher selbst konnte das aber nicht. Die meisten PC Lösungen waren auch kaum in der Lage echtes MVC auszugeben. Da gab"s dann ein zwei Player die was konnten (Popcorn Hour und Mede8er). Schneiden war mit EDIUS eigentlich kein großes Problem, nur was die Idioten bei Sony und Panasonic geritten hat 3D in 1080i MVC aufzuzeichnen enthebt sich meiner Vorstellungskraft. 3D BluRay konnte das genausowenig wie Fernseher. Hat man halt ne 720p MVC BD und Files draus gemacht.

Denke das war aber nicht das einzige Problem. Glaube das steckte in den Köpfen vieler Zuschauer selbst, eine Brille aufzusetzen ist für viele ein No-Go, für mich war das kein Problem.

Eigentlich irgendwie schade, ich fand"s gut!



Antwort von Frank Glencairn:



Irrtum, man ist viel tiefer in der erzählten Geschichte...näher dran.

Kann ich - nach all den 3D Filmen die ich gesehen habe - nicht bestätigen.
Bei Rouge One hatte ich die Wahl zwischen Englisch in 3D, und Deutsch in 2D.
Hab in den sauren Apfel gebissen und die 3D Version zugunsten des Dialoges gewählt.

Später hab ich dann nochmal die englische in 2D gesehen - von näher dran war bei 3D nix zu merken.
Eher von weniger abgelenkt, durch das 3D Gimmick, bei der Normalversion.



Antwort von Frank B.:

Ich kann auch kein 3D ohne Tricks sehen. Auch im realen Leben nicht. Irgendein Augenstellungsfehler hat mir der Augenarzt mal gesagt. Damit lebe ich nun schon viele Jahrzehnte und ich muss sagen, ich kenne es nicht anders. Trotzdem kann gibt es Filme, bei denen ich intensiver im Geschehen bin als andere. Und es gibt richtig packende, die mich begeistert haben. Ganz ohne 3D. Ich glaube einfach, dass das intensive Filmerlebnis mit vielen anderen Dingen korreliert. 3D könnte schon eines sein (vermute ich mal) aber wahrscheinlich bei weitem nicht der wichtigste Träger eines intensiven Empfindens.



Antwort von ruessel:

Eher von weniger abgelenkt, durch das 3D Gimmick, bei der Normalversion.

Schade.
Ich kann mir z.B. "Hugo Cabret", "Der Marsianer", "Phantastische Tierwesen" oder "BFG" gar nicht in 2D vorstellen. Bei Ghostbuster oder ID Resurgence kann dagegen die massive 3D Gimmikaktion auch nix mehr retten....ist und bleibt nur Mist.



Antwort von beiti:

Meine Augen und mein Hirn sind an sich 3D-tauglich, also ich sehe den Effekt sehr gut. Allerdings habe ich bisher noch bei jedem abendfüllenden 3D-Film den Punkt erreicht, wo ich mir dachte "jetzt ist aber gut". Also der 3D-Effekt ist am Anfang des Films immer ganz toll (besonders, wenn ich eine Zeitlang vorher kein 3D mehr gesehen habe). Aber nach zehn bis fünfzehn Minuten wird er zur Gewohnheit und fällt mir schon nicht mehr besonders auf. Spätestens nach dem halben Film stören mich dann immer mehr die Brille, das dunkle Bild und die anderen Augen-Anstrengungen, die 3D nun mal mit sich bringen. Würde ich zuhause auf dem Sofa sitzen, würde ich wahrscheinlich nach der ersten halben Stunde die Brille absetzen, 3D am Fernsehr abschalten und den Rest lieber entspannt in 2D anschauen. Im Kino geht das natürlich nicht; da muss ich durchhalten (und das geht auch irgendwie - habe noch jeden 3D-Film bis zum Ende gesehen), aber ein reines Vergnügen ist es für mich dann nicht mehr.

Offenbar liege ich da medizinisch irgendwo auf halbem Weg zwischen denen, die 3D schon nach kürzester Zeit nicht mehr ertragen, und denen, die jedesmal bis zum Ende ihren Spaß haben. Und dann gibt es ja noch die, die den Effekt erst gar nicht sehen und sich nur ärgern, dass sie den Aufpreis zahlen und die Brille aufsetzen müssen.
Jedenfalls gibt es eine Reihe von "Ausschlusskriterien" für den Genuss von 3D-Filmen. Vergleichbares hat es weder bei Einführung des Tonfilms noch bei Einführung des Farbfilms gegeben.



Antwort von Largo:

Zum Thema, man muss ja die Filme in 3D gucken...

... in "meinem" Multiplex läuft von fast allen Filmen jeweils auch eine 2D Version. Ich hab mal nachgefragt: Auf einen 2D Besucher kommen bei denen je nach Film 3-5 3D Besucher.



Antwort von wolfgang:



Irrtum, man ist viel tiefer in der erzählten Geschichte...näher dran.

Kann ich - nach all den 3D Filmen die ich gesehen habe - nicht bestätigen.

Ich schon - und hier wurden schon einige fantastisch gute s3Ds3D im Glossar erklärt Produktionen genannt. Hugo Cabgrt war saumäßig gut, Pina ebenfalls, oder auch Gravity. Das sind halt Beispiele. Betrachtet auf einem Heimbeamer mit guter Leinwand sind diese Filme schon enorm.

Ich kann auch kein 3D ohne Tricks sehen. Auch im realen Leben nicht. Irgendein Augenstellungsfehler hat mir der Augenarzt mal gesagt. Damit lebe ich nun schon viele Jahrzehnte und ich muss sagen, ich kenne es nicht anders.
Es ist bedauerlich dass du kein 3D sehen kannst - das ist leider häufiger als man glaubt. Auch meine Tochter kann kein 3D sehen - bei ihr war es ein angeborener Augenfehler und Schielaugenoperationen.

Allerdings frage ich mich dann schon ein wenig wie du 3D beurteilen willst?

Aus meiner Sicht ist es so, dass in Wirklichkeit die Adaption der Filmsprache für 3D noch immer ungenügend vollzogen worden ist. Will man 3D nicht nur als Zirkuseffekt sehen sondern wirklich sinnvoll nutzen, dann braucht es mehr als nur sinnleere Popout-Effekte - und das ist in Wirklichkeit in einigen Filmen recht gut umgesetzt, aber eben nur in wenigen Filmen. Ich meine schon dass man eine Story in s3Ds3D im Glossar erklärt anders erzählen muss als wenn es sich um eine 2D-Produktion handelt.



Antwort von beiti:

Ich meine schon dass man eine Story in s3Ds3D im Glossar erklärt anders erzählen muss als wenn es sich um eine 2D-Produktion handelt. Das meine ich auch. Die Filmstudios wollen das aber nicht hören - denn eine wirklich konsequente 3D-Umsetzung würde bedeuten, dass man die Filme gar nicht mehr sinnvoll in 2D zweitverwerten könnte. Dann würde die Finanzierung aber endgültig platzen.



Antwort von Frank B.:



Ich kann auch kein 3D ohne Tricks sehen. Auch im realen Leben nicht. Irgendein Augenstellungsfehler hat mir der Augenarzt mal gesagt. Damit lebe ich nun schon viele Jahrzehnte und ich muss sagen, ich kenne es nicht anders.
Es ist bedauerlich dass du kein 3D sehen kannst - das ist leider häufiger als man glaubt. Auch meine Tochter kann kein 3D sehen - bei ihr war es ein angeborener Augenfehler und Schielaugenoperationen.

Allerdings frage ich mich dann schon ein wenig wie du 3D beurteilen willst?

Es ist so ähnlich wie man das Autofahren beurteilt, auch wenn man nicht autofahren kann.
Ich kann zwar nicht 3D sehen (mit einer Shutterbrille ist es aber mal gelungen), dennoch kenne ich Emotionen beim Filme schauen. Nun frag ich mich einfach, ob diese Emotionen stärker wären, wenn der Film in 3D für mich erlebbar gewesen wäre. Die Sorte Filme, die ich mir ansehe, würden mit Sicherheit von 3D nicht sonderlich profitieren. Gut, bei 3D Animationsfilmen oder Fantasyfilmen will man bewusst in eine andere Welt der Effekte und der Größe eintauchen. Das will einen erschlagen und da ist 3D vielleicht für die, dies sehen können, nochmal ein Zusatzkick. Aber die wirklich guten Filme, die ich gesehen hab, brauchten einfach kein 3D. Ich sag mal, der Unterschied ist der einer holografischen Ikeavase zu einem Bild von Michelangelo.
Michelangelo konnte eben in einem 2D Bild mehr Raum darstellen als es ein holografisches Bild einer Ikeavase kann.



Antwort von wolfgang:




Es ist bedauerlich dass du kein 3D sehen kannst - das ist leider häufiger als man glaubt. Auch meine Tochter kann kein 3D sehen - bei ihr war es ein angeborener Augenfehler und Schielaugenoperationen.

Allerdings frage ich mich dann schon ein wenig wie du 3D beurteilen willst?

Es ist so ähnlich wie man das Autofahren beurteilt, auch wenn man nicht autofahren kann.
Ich kann zwar nicht 3D sehen (mit einer Shutterbrille ist es aber mal gelungen), dennoch kenne ich Emotionen beim Filme schauen. Nun frag ich mich einfach, ob diese Emotionen stärker wären, wenn der Film in 3D für mich erlebbar gewesen wäre. Die Sorte Filme, die ich mir ansehe, würden mit Sicherheit von 3D nicht sonderlich profitieren. Gut, bei 3D Animationsfilmen oder Fantasyfilmen will man bewusst in eine andere Welt der Effekte und der Größe eintauchen. Das will einen erschlagen und da ist 3D vielleicht für die, dies sehen können, nochmal ein Zusatzkick. Aber die wirklich guten Filme, die ich gesehen hab, brauchten einfach kein 3D. Ich sag mal, der Unterschied ist der einer holografischen Ikeavase zu einem Bild von Michelangelo.
Michelangelo konnte eben in einem 2D Bild mehr Raum darstellen als es ein holografisches Bild einer Ikeavase kann.

Wenn ein Film in 2D Scheiße ist, warum soll er dann in 3D Gold sein? Nur das liegt dann wohl eher am Film an sich, und nicht an der 2D/3D Frage.

Und manche Filme sind in 2D eben gar nicht so machbar wie in 3D. Pina war so ein Fall, dort wurden etwa Bühnenbilder so in Szene gesetzt dass man schon einen ganz anderen Eindruck bekommen hat als wenn das nur in 2D gewesen wäre. Oder Takes in Hogo, wo man sich zB mitten in Nebelschwaden befindet. Mich hat auch einigen in Life of Pi fasziniert - dort findet man etwa Überblendungen die so gebaut sind dass sie wirklich auf die Tiefenstaffelung Rücksicht nehmen und so einen ganz anderen Eindruck vermitteln.

Und da ich den Gang ins Kino persönlich nicht mag, ist mir s3Ds3D im Glossar erklärt im Beamer-Heimkino schon durchaus lieb. Warum ich auf das mit dem nächsten Gerät vielleicht verzichten soll, nur weil irgendein Produktmanager gemeint hat das streichen zu müssen, sehe ich nicht ein. Dann wird halt ein anderes Gerät gekauft und das wars halt.



Antwort von ruessel:

Nun frag ich mich einfach, ob diese Emotionen stärker wären
Bei mir schon. Nehmen wir mal "Der Marsianer". Die Totalen der Mars-Landschaft sind in 2D nur rot und bergig, in 3D kommt die echte TIEFENstaffelung dazu - die weite Trostlosigkeit wird dadurch sehr verstärkt, der Film bekommt mehr Emotion. Nicht jeder 3D Film ist dadurch gleich besser, es gibt viele schlechte Produktionen, die überhaupt nicht durch 3D gewinnen. Selbst Titanic in 3D, obwohl nachträglich gerendertgerendert im Glossar erklärt, dass 3D Ergebnis ist fantastisch, die Maschinen, das Schiff - alles wirkt nochmals gigantischer.



Antwort von Frank B.:

Gut, dem kann ich natürlich nichts entgegen setzen, denn das kann ich ja nicht so sehen und beurteilen. Das stimmt schon. Dennoch war eine bildliche Darstellung von etwas seit tausenden von Jahren nahezu zu hundert Prozent zweidimensional (mal Statuen und Reliefs ausgenommen). Es ging einfach nicht anders. Ich sehe natürlich auch, ob es sich um eine Statue oder ein zweidimensionales Bild handelt, allerdings erst, wenn ich mich bewege und die Perspektve ändere. Wenn ich mit jemanden z.B. eine Kathedrale betrete, dann ist diese für den 3D-Sehenden wie für mich gleich gigantisch. Ich erfahre den Raum, indem ich mich bewege. Ich sehe seine Größe aber auch zweidimensional. Auch weiß ich wie es ist, von Nebelschwaden umgeben zu sein. Mein Gehirn errechnet offensichtlich aus den Perspektiven den Raum, in dem ich mich natürlich auch täglich bewege. So hat man Jahrhunderte in der bildlichen Kunst gearbeitet. Mit Perspektiven auf zweidimensionalen Flächen, dreidimensionale Eindrücke zu schaffen. Das Sehen der Menschen hat das adaptiert, wahrscheinlich so stark, dass viele eben gar kein 3D auf einer Leinwand wollen oder brauchen.



Antwort von domain:

Damit man sich direkt im Geschehen fühlt ist 3D allein zu wenig.
Da muss schon 4D her. In Orlando habe ich mal eine sgn. 4D Aufführung erlebt, aber die beschränkte sich neben einem überaus effektvollen 3D-Film auf hydraulisch bewegte Sitzreihen als Zusatzeffekt. Rieseninsekten sprangen einen unsymathisch direkt ins Gesicht und es rüttelte einen ordentlich durch bei den Wahnsinnsabfahrten durch die utopische Welt.
Heute geht es aber offensichtlich noch viel weiter. Nebelmaschinen, allgemein wirkende Windmaschinen mit Geruchsstoffen und Luftdüsen direkt neben dem Ohr sowie von der Decke fallende Wassertropfen.
Erst damit befindet man sich mitten im Geschehen ;-)

zum Bild https://quirkycorkcreations.files.wordp ... 2/4dx.jpeg

zum Bild https://assets.voxcinemas.com/content/s ... 911905.jpg



Antwort von wolfgang:

Es erscheint mir nahezu unmöglich, jemanden der leider nur 2D sehen tatsächlich für ihn nacherlebbar zu erklären was der Unterschied zu 3D für mich als 3D sehender sein kann. Leider.

Ich glaube allerdings auch dass man 3D Effekte falsch einsetzten oder überbewerten kann. Es muss eben schon einen klaren Unterschied ausmachen, ob eine s3Ds3D im Glossar erklärt Einstellung Sinn macht und wirklich eine Berecherung in einem Film ist oder eben nicht. Und da gab es eben auch viele viele schlechte Produktion.

Nehmen wir das Beispiel einer Landschaft. Mal abgesehen davon dass ab einer gar nicht so großen Entfernung auch für den 3D sehenden die Landschaft in Wahrheit auch 2Dimensional erscheint, durch eine bewußte Erweiterung der stereoskopischen Basis -also des Kameraabstandes - erscheint die Landschaft tatsächlich tiefer, wenn man es übertreibt unnatürlich tief. Wenn da etwa eine Linie wie eine Strassenfront ist, wird das leichter bewusst und erkennbar. Wendet man das bewußt und nicht übertrieben an, ohne dass solche Erkennungspunkte wie Häuser usw im Bild sind, kann das ein Stilmittel sein welches eben die Stimmung der Einsamkeit am Mars verstärkt. DAS ist mit 2D in der Form nicht machbar, braucht echte 3D-Rigs und nicht nur nachträgliche Konversionen und ist natürlich aufwendiger in der Produktion.



Antwort von ruessel:

Ich hatte das schon mal hier verlinkt, der nächste große Zug kommt, 4K + 3D + 120Fps. Könnte mir vorstellen, dass es mit dem nächsten James Cameron Avatar auch passende TV gibt? Muss ja wieder ein neues Seherlebnis sein.



Gerade gefunden, die nächste TV Generation, 8K (16K) in 3D:




Antwort von Frank B.:


Es erscheint mir nahezu unmöglich, jemanden der leider nur 2D sehen tatsächlich für ihn nacherlebbar zu erklären was der Unterschied zu 3D für mich als 3D sehender sein kann. Leider.

Ja, das ist so. Aber, es ist allgemein doch wahrscheinlich so (ich bin kein Fachmann, aber vermute es stark), dass wir fernab von den physikalischen Grundlagen der Wellenlängen und der Optik unter Umständen komplett anders sehen. Sprich, Sehen ist ein individueller Vorgang. Ich kann ja in der Regel keine Farben erklären. Wenn ich sage Rot, dann habe ich das Rot vor Augen, das ich sehe, nicht etwa jenes, welches ein anderer sieht. Angenommen ein Mensch würde beim Betrachten einer grünen Wiese das sehen, was ich als Rot sehe, dann wäre mein Rot für ihn Grün und ich könnte ihm nicht zeigen oder erklären, was ich sehe. Ich kann einem blind Geborenenen auch keine Farbe erklären, mehr noch, ich kann grundsätzlich keine Farbe erklären und jeder von uns weiß nicht genau, was der andere wirklich sieht. Klar, wir haben physikalische Grundlagen der Farbenlehre, aber dazu kommt ja das, was unser Gehirn aus dem Sehvorgang macht.
Wenn mir also räumliches Sehen fehlt, was ich als Defizit empfinden würde, wenn ich räumliches Sehen kennenlernen würde, dann empfinde ich es nicht als Defizit, wenn ich es niemals kennengelernt habe. Mein Bruder ist z.B. grün-rot-blind, d.h. er sieht den Unterschied zwischen bestimmten grünlichen und rötlichen Farbtönen nicht. Er hat aber einen Farbfernseher. Er kennt es halt nicht anders und empfindet es nicht als Defizit. Dafür sieht er buchstäblich einer Fliege in den hohlen Zahn. Er sieht feinste Details, die ich nicht mehr wahrnehme, z.B. ein hochfliegendes Flugzeug. Dafür habe ich offensichtlich ein sehr gutes Farbdifferenzierungsvermögen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit jemanden, der nur eine Farbe sah, bei zwei für mich unterschiedlichen Türkisfarbtönen (es war nicht mein Bruder). Für mich war das ein geringer aber deutlicher Farbunterschied. Der andere sah keinen Unterschied. Ich vermute daher eben, dass wir individuell sehen und das Gesehene adaptieren und uns natürlich nicht vorstellen können, wie ein anderer es sieht. Von daher nehme ich an, dass es vielleicht auch eine Basis fürs Sehen gibt. Hell-Dunkel-Unterschiede im Schwarz-Weiß-Film wird jeder differenzieren können, der sehen kann - Licht und Schatten. Meine ganze Kindheit hindurch habe ich so ferngesehen. Wir hatten nur einen Schwarz-Weiß-Fernseher. Die Filme dürften also für meinen grün-rot-blinden Bruder und für mich relativ identisch zu erleben gewesen sein. Mit Farbfernsehern dann wohl nicht mehr, aber keiner von uns hat es gemerkt, dass der andere etwas anderes sah. So wird es nun auch mit den 3D-Fernsehern sein. Niemand erlebt es als Defizit, wenn er etwas nicht sehen kann, was ein anderer sieht, wenn er es nicht kennt.
Und nochmals zum 3D-Sehen. Da vermute ich mal, dass es auch nicht einfach nur so ist, dass jemand es sehen kann und andere es nicht. Ich denke, auch da gibt es vielleicht fließende Übergänge. Ich habe ja mal dieses 3D-Erlebnis gehabt an einem 3D-Fernseher mit einer Shutterbrille. Es war für mich offensichtlich irgendwie sichtbar, dass da was anders war, als ich es sonst seh. Es war damals ein Fisch, der sich im Meer bewegte und ich sah, wie er auf mich zu und quasi aus dem Fernseher heraus schwamm. Ich kann das gar nicht richtig erklären. Es war anders aber irgendwie für mich unnatürlich, denn ich habe niemals einen Fisch aus dem Fernseher oder gar aus einem Aquarium heraus schwimmen sehen. :D

PS:
Achso, ich wollte ja auch noch mal was zu den Emotionen sagen, die wir beim Sehen erleben. Ich denke, auch diese sind vollkommen unterschiedlich hinterlegt. Emotionen können entstehen, wenn man mit einem Erfahrungshintergrund ein Geschehen betrachtet, das einen dann auf Grund des Erfahrungshintergrundes berührt. Emotionen können aber auch durch Überwältigung durch optische Reize entstehen. 3D hat nach meinem Dafürhalten nur bei dem zweiten Fall einen Sinn. Wenn ich zum Beispiel einen Film sehe wie "About Smith" einen meiner Lieblingsfilme, dann habe ich Emotionen aus dem Hintergrund des ersten Falls. Ebenso, wenn ich Musik höre, die mich emotional berührt. Dazu kann ich die Augen auch ganz schließen. Oder wenn ich ein Buch lese. Da muss ich zwar die Augen öffnen, aber ich sehe nur schwarze Buchstaben auf weißem Grund, nichtmal Bilder. Die entstehen in mir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Filme wie "About Smith" in 3D mehr Wirkung hätten als in 2D. Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, dass das Gegenteil der Fall wäre. Man könnte bestimmte Filme mit 3D kaputt machen.
Aber nun dieser zweite Fall, wo Emotionen durch optische Reize hervor gerufen werden, Massenszenen, Totalen, die einen erschlagen sollen, große Paläste. Da hat das 3D sicher seinen Sitz für Leute, die es sehen können. Die es aber nicht sehen können, erleben trotzdem auch diese Wirkung, wenn die jeweiligen Szenen gut umgesetzt sind. Wie oben gesagt, kennen sie es ja auch nicht anders, so dass sie 3D da eben nicht vermissen werden.



Antwort von domain:

Ein gruppendynamisches Phänomen ist ja, dass nicht selten mit immer rechthaberischen Argumenten der eigene Standpunkt verteidigt wird und zwar mit dem Ziel, letztlich einen Konsens im eigenen Sinne zu erreichen. So funktioniert das aber nicht.
Dabei ist es gerade bei den jetzt schon ewigen Diskussionen um 3D doch recht einfach: soll jeder schauen und machen, wie es ihm gefällt.
Eindrucksvoll ist echtes 3D kurzzeitig allemal (speziell bei Standbildern), auch wenn es offenbar nur eine Minderheit für notwendig und die Emotionen steigernd hält.
Für uns Kinder war es jedenfalls eine Sensation:

zum Bild http://images.pocketgamer.co.uk/FCKEdit ... sic-01.jpg




Antwort von 7River:

Ein Bekannter hat einen Beamer mit 'nem 3D-Blu-ray-Player. Sicher, ein Film wird dadurch inhaltlich nicht besser, aber bei einer entsprechend großen Diagonalen ist das schon ein Mehrwert.

Z. B. "Kong: Skull Island" habe ich im Kino in 2D und 3D gesehen. Ich muss sagen, in 3D war er intensiver. Gerade für jüngere Zuschauer, denke ich mal, ist das ein nettes Gimmick.

Ich persönlich muss zu Hause auf meinem LED-TV keinen Film in 3D sehen. Es reicht, wenn ich es im Kino erleben kann.



Antwort von Frank B.:


Ein gruppendynamisches Phänomen ist ja, dass nicht selten mit immer rechthaberischen Argumenten der eigene Standpunkt verteidigt wird und zwar mit dem Ziel, letztlich einen Konsens im eigenen Sinne zu erreichen. So funktioniert das aber nicht.
Dabei ist es gerade bei den jetzt schon ewigen Diskussionen um 3D doch recht einfach: soll jeder schauen und machen, wie es ihm gefällt.
Eindrucksvoll ist echtes 3D kurzzeitig allemal (speziell bei Standbildern), auch wenn es offenbar nur eine Minderheit für notwendig und die Emotionen steigernd hält.

In einem Austausch eines Forums muss man damit rechnen, dass unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema dargelegt werden. Das hat erstmal gar nichts mit Rechthaberei oder einem "Konsens im eigenen Sinne" (was in sich selbst schon ein Widerspruch ist) zu tun. Dein Fazit, lieber domain, dass jeder so schauen kann, wie er will, wird sicher von niemandem hier in Frage gestellt. Es ist quasi auch die Grundlage dessen, was hier schon im zugrunde liegenden Artikel festgestellt wurde. 3D wird im Heimkinobereich weniger geschaut als im Kino. Das war die Ausgangsbasis unserer Gedankenspiele, wieso das so sein könnte. Man könnte im Sinne deines Fazits dann sagen: Weils so ist und jeder sieht, wie und was er will. Offensichtlich sieht doch jeder, so wie er will seinen Content in seinem heimischen Bereich. Also alles in Ordnung. Weitere Überlegungen wären dazu überflüssig.



Antwort von domain:

Du hast recht, nicht nur wären sondern sind auch überflüssig.
Seltsam nur, dass die Emotionen (nicht nur bei diesem Thema) immer wieder konsensheischend hochkochen.
Total uninteressant, außer dass es Gottlob wieder mal Material zum Schließen des Sommerloches gibt, was mir gefällt.



Antwort von Frank B.:

Hmmm...und ich hab mir so ne Mühe gegeben und hab gedacht, dass da in meinen Auslassungen über das Sehen als subjektiven Akt, ein paar interessante Gedanken dabei waren. :D
Neee...rechthaberisch will ich nicht sein. Vielleicht wirkt das manchmal so, weil ich immer mal versuche konträre Sichtweisen darzulegen. Wäre ja langweilig, wenn alle das Gleiche sagen.



Antwort von wolfgang:

Man kann auch versuchen Uneinigkeit zu stiften, wo gar keine ist. Nur wozu?

Ich habe mir gerade mit meinem 3D Beamer auf der schönen großen Leinwand die 3D-Blu-ray "Amazonia - Abenteuer im Regenwald" angesehen. Halb dokumentarisch, halb Spielfilm wir hier eine Geschichte eines Kapuzineräffchens erzählt. Mitten im Dschungel untermalt von 3D. Man taucht mit 3D richtig in den Dschungel und eine emotionale Geschichte ein, was eine unglaubliche Nähe unf ein starkes Erleben der Geschichte erlaubt.

Das making of ist auch extrem sehenswert, alleine wie man die umfangreiche Ausrüstung in den Regenwald bringt und dort unter schwierigen Bedingungen einsetzt.

Und das sieht man halt durchaus daheim im Wohnzimmer, mit einer eher preiswerten Ausrüstung.



Antwort von TheBubble:

3D ist im Grunde toll.

Es hat nur ein Komfortproblem: Man braucht 3D Brillen.

Im Kino hält man das aus (Gruppendynamik?), zu Hause wollen vermutlich viele primär entspannen und eher zwanglos einen Film sehen. Dazu passt es nicht, sich Polfilter auf die Nase zu setzen, über die Akzeptanz von Shutterbrillen, deren Akku zusätzlich noch geladen werden muss, will ich nicht spekulieren.

Das macht man also eher nur, wenn man einen neuen 3D-Film zu Hause geplant sehen will. Also nicht nebenbei beim Entspannen.

Das ist bei mir jetzt nicht oft der Fall, es wäre aber trotzdem schade, wenn irgendwann Stereo-3D zu Hause gar nicht mehr ginge, selbst wenn man es praktisch gesehen nicht nutzt.

Wobei man zu Hause sogar den Vorteil hat, sich eine optimale Sitzposition für Stereo-3D zu suchen, während man beim Spontanbesuch im Kino nehmen muss, was frei ist.

Wirklich durchsetzen wird es sich 3D zu Hause (aber auch am PC beim Spielen, im Büro, ...) vermutlich erst, wenn die Brillen wegfallen. Wäre das schon heute ohne Kompromisse möglich, dann hätte auch jeder PC einen 3D Monitor.



Antwort von tom:


Ja, das ist so. Aber, es ist allgemein doch wahrscheinlich so (ich bin kein Fachmann, aber vermute es stark), dass wir fernab von den physikalischen Grundlagen der Wellenlängen und der Optik unter Umständen komplett anders sehen. Sprich, Sehen ist ein individueller Vorgang. Ich kann ja in der Regel keine Farben erklären. Wenn ich sage Rot, dann habe ich das Rot vor Augen, das ich sehe, nicht etwa jenes, welches ein anderer sieht.

In dem Zusammenhang vielleicht interessant, wie spät Blau erst in die Sprache Eingang gefunden hat (und Forschern zufolge auch die subjektive Wahrnehmung davon - ohne Wort/Konzept einer Farbe ist die Unterscheidung von verschiedenen Farben schwierig) - in der Illias z.B. kommt Blau nicht vor:
https://www.businessinsider.com.au/what ... lor-2015-2



Antwort von Frank B.:

Das ist echt sehr interessant. Ich bin allerdings nicht so gut im Englischen. Allen, denen es auch so geht, hier nochmal die Sache so ähnlich in Deutsch:
https://www.galileo.tv/science/wieso-ka ... lau-nicht/



Antwort von pixler:

Ich mag das Brillenzeugs nicht. Da gehe ich ins Kino um ein möglichst grosses Bild zu erleben und dann schau ich mir wieder durch einen Rahmen an. Am ehesten gehts noch mit nem Aufsteckclip für Brillenträger den klemm ich mir dann auf die Nase - das Ding ist Rahmenlos.

Bis auf einige ganz wenige Effektfilme bei denen das toll war, kann mir das Stereo3D Zeugs den Buckel runterrutschen.




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