Test Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis?

Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis?

Mit der A7 V schickt Sony eine Kamera um die Krone in der Vollformat DSLM-Mittelklasse ins Rennen, die weltweit erstmalig über einen 33 MP Partially Stacked CMOS Sensor sowie den komplett neuen BIONZ XR 2 Prozessor verfügt. Wir haben uns die Sony A7 V in der Praxis angeschaut (inkl. Wildlife, Sport und Hybridnutzung mit dem Sony FE 400-800mm G OSS) und waren überrascht …

// 17:38 Do, 18. Dez 2025von

Hier unser Testclip mit Caro, bei dem wir die neue Sony A7 V mit dem kompaktem Sony FE 24–70 mm F2.8 GM II im Einsatz hatten.




Alle Aufnahmen mit Caro sind in 4K 10 Bit mit Sony S-Log3 entstanden. Genauer angeschaut haben wir uns die neu integrierte, KI-basierte AF-Tracking-Funktion, den Fullsensor-Readout bei 4K 25 und 50p sowie die 100p Zeitlupe im S35-Crop im Vergleich, Hauttöne im LOG-LUT Workflow, die Stabilisierungsoptionen, alle zur Verfügung stehenden Bildprofile, die Akkulaufzeit und vieles mehr.





Technische Daten und Handling

Technisch gesehen stellt die Sony A7V für uns eine besonders spannende Kamera im Sony DSLM-Lineup dar, weil sie als erste Kamera über Sonys neuesten Bild-Prozessor BIONZ XR2 verfügt.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : BionzXR2

Kurz zur Erläuterung: Wenn Sony eine neue Generation an Bild-Prozessoren vorstellt, wandert diese anschließend in alle Kameras eines Lineups. Entsprechend erwarten wir den jetzt in der Sony A7 V werkelten BIONZ XR2 auch in den Nachfolgern der FX3, der A7SIII bis hin zum Sony A1 II Nachfolger zu sehen. Modifikationen wie zB duale CPUs sind bei den High-End DSLMs durchaus möglich aber der Grundbaustein für die zukünftigen Kamerafunktionen wird mit dem in der Sony A7 V befindlichen BIONZ XR2 gelegt.



Der Vorgänger BIONZ XR wurde 2020 in der A7SIII vorgestellt, davor war es der BIONZ X Prozessor gewesen, der 2013 in der ersten Alpha 7 vorgestellt wurde. Allein die zeitlichen Abstände sprechen eine klare Sprache: Ein neuer Bildprozessor ist in gewisser Weise ein bedeutenderes Ereignis als eine neue Kamera.


 Sony A7 V
Sony A7 V



Das wohl herausragendste Novum des neuen Prozessors ist die Integration der KI-Verarbeitungseinheit, die Sony zu Folge starke Verbesserungen in der Bild-und Klangqualität, der KI-basierten Echtzeiterkennung, bei der Farbwiedergabe, bei der Netzwerktechnologie und File Manager Optionen mitbringen soll.



Wir wollen an dieser Stelle anmerken, dass ein spürbarer Effekt stärker integrierter CPUs häufig auch in einer gesteigerten Effizienz (Energieverbrauch und Wärmeentwicklung) besteht – und dies gilt tatsächlich für die A7V unseren Tests nach in besonderer Weise – mehr hierzu im entsprechenden Akkutest-Kapitel.



Auch für das KI-basierte Echtzeittracking der Sony A7 V ist die modernisierte KI-Einheit im BIONZ XR2 Prozessor verantwortlich.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SOnyAI

Vor allem beim Tracking von schnellen Actionsequenzen sowie bei der „Stickiness“ des Trackings war Sony bislang führend. Von daher waren wir besonders gespannt darauf, wie sich der AF der A7 V hier schlägt. Wir haben deshalb erstmalig ein Extra-Kapitel zum Thema Wildlife und Sport hier hinzugefügt, bei dem wir unsere Erfahrungen mit dem imposanten Sony Zoom FE 400-800mm F6.8 G OSS wiedergeben.



Zusammen mit dem neuen Bildprozessor verbaut Sony erstmalig auch einen 33MP Partially Stacked CMOS Sensor. Partially Stacked Sensoren kennen wir bereits von der Nikon Z6 III und der Panasonic S1II. Allerdings verfügen diese über Sensoren mit einer maximalen Auflösung von 24MP. Sony hat bei der A7 V die Auflösung nochmal erhöht und landet jetzt bei 33MP, was nach wie vor die Spitze bei Vollformat Mittelklasse-DSLMs im Segment bis 3.000 Euro darstellt.



Das Gehäusedesign der Sony A7 V entspricht weitestgehend jenem der Sony A7R V. Hierzu zählt insbesondere auch der vorbildliche Klapp- und Neigemechanismus der A7R V, den die A7er Reihe erstmalig übernimmt:


Sony A7 V Monitorkonstruktion
Sony A7 V Monitorkonstruktion

In unseren Augen auch die beste Monitorkonstruktion für Filmer, weil sich hier der Monitor ausklappen und anwinkeln lässt, ohne mit optional genutzten Anschlüssen an der der linken Gehäuseseite ins Gehege zu kommen.



Hierzu zählen vor allem ein Fullsize HDMI-Eingang, Miniklinken für Kopfhörer und Mikro sowie erstmalig zwei USB-C Anschlüsse. Letztere haben ein eigenes, recht umfassendes Individualisierungsmenü erhalten, in dem sich pro USB-C Eingang separat diverse Optionen wie USB-Streaming, Massenspeicher, Remote Shoot, externe Stromversorgung uvm. einstellen lassen. Somit sind auch Setups möglich, bei denen ein USB-Eingang für die externe Stromversorgung und einer für Streaming genutzt wird. Mehr hierzu im Remote Workflow Kapitel weiter unten.


Sony A7 V mit zwei USB-C Ports
Sony A7 V mit zwei USB-C Ports



Ein USB-C Port ist als HighSpeed USB-C mit 10 Gbps und der andere als Standard mit 480 Mbps ausgeführt. Beide Ports lassen sich mit allen zur Verfügung stehenden Funktionen belegen, wobei wir empfehlen, im dualen USB-C Betrieb den langsameren Port für die Stromversorgung zu nutzen. In den dualen USB-C Ports sehen wir recht viel Zukunftspotential – auch was externe Kamerasteuerung via externe Monitore anbelangt. Schön zu sehen, dass duale USB-C Ports, die wir wenn überhaupt nur aus höheren Kamerasegmenten kennen, jetzt auch in die Mittelklasse-Modelle wandern.



Was wir beim nächsten Update des Gehäuses gerne sehen würden, wäre der Austausch der Ring-Ösen gegen integrierte Schlaufendurchführungen. Damit lassen sich Cages deutlich besser anbringen und die jetzt zusätzlichen Schlaufenringe kommen nicht mit dem Öffnen der Kartenklappe ins Gehege. Und auch über ein zweites Bodengewinde für Stativplatten – wie bei der Sony FX2 – würden wir uns beim nächsten Sony A7 Gehäuse freuen.



Für die Aufzeichnung setzt Sony auf duale Cardslots – einmal CFexpress Typ A sowie einmal SD-Cardslot. Wie schon bei der Sony FX2 ist der CFexpress Typ A Slot bei der Sony A7 V als Dual-Use Cardslot angelegt, so dass sich sowohl CFexpress Typ A als auch SD-Karten hier nutzen lassen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : CardslotsSonyA7V

Wir haben ein eigenes Kapitel zur den A7V Cardslots weiter unten, die sich in unseren Augen besonders für den mobilen Videobetrieb eigenen …



Auch beim Schalterlayout orientiert sich die Sony A7V klar am bewährten Setup des Vorgängers bzw. der A7R V. Hierzu zählen sowohl im Video- als auch im Fotomodus insgesamt 17 auf Buttons und Räder frei belegbare Funktion inkl. der von uns sehr geschätzten Objektivtaste (an entsprechenden Objektiven, mit der wir bei Sony-Kameras stets zwischen manuellem Fokus und AF umschalten).


 Sony A7V
Sony A7V

Die Buttonbelegung und der hohe Grad an Individualisierbarkeit empfinden wir bei der Sony A7V als vorbildlich. Insbesondere Hybrid-Shooter werden hier ihre Freude haben (mehr hierzu im eigenen Kapitel weiter unten). Zwar hätten wir auch gerne auf der Vorderseite noch mehr Buttons gesehen, aber wir verstehen auch, wenn Sony hier eine Unterscheidung zur A1II benötigt (zumal die A7V den Abstand zu Sonys Topmodell in unseren Augen bereits in einigen Bereichen bereits beachtlich verkürzt).



Wo sich die A7 V noch deutlich von der A1 II und A7S III unterscheidet ist bei der Suchereinheit. Hier verbaut Sony einen Standard-EVF mit 3,69 Millionen Bildpunkten und einer 0,78-fachen Vergrößerung.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : EVF

Der OLED-Sucher der A7 V ist damit nicht schlecht - zumal hier auch Blackout-freie Serienbilder möglich sind – aber die Konkurrenz von Nikon Z6III und Canon EOS R6 III bieten mittlerweile 5,6 Mio Bildpunkte. Wer sich intensiver mit Sucherauflösungen beschäftigen möchte, findet hier unseren Vergleichsartikel zu unterschiedlichen Sucherauflösungen bei der Sony A1, Nikon Z6III und Panasonic S5 IIX.





An Videoformaten verfügt die Sony A7V über folgende Optionen: XAVC HS 4K, XAVC S 4K, XAVC S HD, XAVC S-I 4K und XAVC S-I HD. Im Hinterkopf sollte man bei der Aufnahme von 4K 50/60p Formaten behalten, dass es eine sog. „4K Angle of View Priority“ Funktion im Menü der A7V gibt, die quasi eine Wahl zur Verfügung stellt, ob der Ausschnitt bei 4K 50/60p gleich wie beim Fullsensorreadout von 24/25/30p Formaten bleiben soll (aber dann kein internes Denoising stattfindet) oder inkl. Denoising etwas in das Bild reincroppt (Crop in etwa zwischen Vollformat und APS-C).



Mehr zum optionalen 4K 60p Crop-Verhalten, dem Dynamikumfang und mehr auch hier unserem Labortest der Sony A7 V





Hauttöne

Sonys Color Engine hat sich seit Jahren fortentwickelt und bewegt sich mittlerweile auf hohem Ninveau. Parallel mit der Einführung von S-Cinetone hat es einen großen Schritt in der Farb-Verarbeitung von Sony gegeben und der ist auch bei unseren closeren Shots mit Caro sehr gut sichtbar. Wir empfinden das S-Log3 als relativ leicht manuell zu graden. Wer in die manuelle Farbkorrektur von Log-Formaten einsteigen will, findet im S-Log3 der Sony A7V einen guten Einstieg.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SOnyA7V-Skin 1

Aber auch für komplexere Farbkorrekturen eignet sich das 10 Bit Log-Material der Sony A7V gut. Hierbei zeigt es sich angenehm robust. Wir haben das Sony A7 V Material in DaVinci Resolve neben komplett manuellen Grades auch mit CST-Funktionen bearbeitet und können hier insbesondere auch die Kodak 2383 FilmStock-Luts empfehlen.



Für schnelle Turnovers stehen Color Managed Workflows oder die Sony REC 709 Luts zur Verfügung. Allerdings würden wir für schnelle Workflows hier stets zu Sony eigenen In-Kamera Bildprofilen greifen. Sonys S-Cinetone hat sich als Standard-Profil bei uns hierfür etabliert und gefällt uns stets besser als die Kombination S-Log3 und Sony REC 709 LUT.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SonyAsVSkin2

Eine gute Abstimmung hat Sony beim S-Log3 Material der A7V beim Thema Hauttöne auch bei der Abstimmung zwischen Detail und Nachschärfung hinbekommen. Ähnlich wie bei Canon sehen wir hier minimal geglättete Hautstrukturen, ohne dass sie übertrieben künstlich daher kommen.





AF-Performance

Bei der Autofokusperformance ziehen wir zusätzlich zu unserem Dreh mit Caro diesmal auch unsere Wildlife- und Sport-Erfahrungen hinzu, die wir mir der Sony A7 V und dem FE 400-800 F6.3-8 G OSS gemacht haben. Besonders gespannt waren wir hierbei auf die AF-Tracking Performance mit unterschiedlichen Setups und Szenarien: Handgehalten, auf dem Gimbal und mit Super-Tele-Zooms...



Um die „Stickness“ des AF-Tracking bei der Sony A7 V zu testen, haben wir Caro bei aktiviertem Facetracking hinter eine Säule laufen lassen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SonyA7V AF1

Wie schon bei der FX2 hatte der AF der Sony A7V hierbei keine Probleme, Caro im Fokus zu behalten. Diese besondere AF-Haftung ist in unseren Augen ein besonderes Merkmal des Sony Autofokus. Auch bei Tests mit fixem Motiv bei denen sich die Kamera aus dem Motiv herausbewegt und im Anschluß wieder beim Motiv ist, „erinnert“ sich der Sony-AF an das zuvor getrackte Motiv und haftet erneut daran. Für die meisten, wenn nicht gar alle anderen AF-Systeme stellt dies eine ziemliche Herausforderung dar.





Auch die freie Wahl von Tracking-Punkten via Touchscreen – was wir besonders wichtig beim Gimbalbetrieb empfinden - haben wir mit der Sony A7V getestet. Hierfür haben wir den Tracking-Punkt auf die Thermoskanne gelegt und Caro seitlich mit dem Gimbal begleitet.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : A7VGimbalTracking

Auch hier saß der Tracking-Punkt wie angegossen. Entsprechende Shots müssen somit wegen einer wanderenden Schärfe nicht nochmal wiederholt werden. Die Sony A7V zeigt sich hier als bemerkenswert effizientes Werkzeug.



Auch bei closeren Portraitshots, bei denen wir die Sony A7V das jeweils nähere Auge von Caro haben tracken lassen, verhält sich die Kamera absolut zuverlässig und wechselt bei einer Drehung des Kopfes sanft von einem Auge zum anderen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SonyA7V-AF

Richtig gefordert haben wir das AF-System der Sony A7V mit Betrieb mit dem Super-Tele-Zoom FE 400-800 F6.3-8 G OSS im Wildlife und Sport Betrieb. Vom Sport-Shooting dürfen wir aus Copyrightgründen leider keine Bilder zeigen, aber die Performance war beim Sport und beim Wildlife auf dem gleichen (hohen) Niveau.



Der Sony Tracking-AF scheint hier vor allem bei sich schnell bewegenden Objekten, die im Motiv-Program hinterlegt sind, zu brillieren.



Die Motivauswahl für den Tracking-AF ist bei der Sony A7V noch einmal gewachsen. Zur Auswahl stehen jetzt: Animal/Bird, Animal, Bird, Insect, Car/Train und Airplane. Man kann also entweder einen kombinierten Animal/Bird AF-Modus oder einen jeweils separaten für Animal und Bird nutzen. Wer nicht ständig zwischen unterschiedlichen Tieren hin- und herwechselt, erhölt in unserer Praxis nach die beste AF-Performance, wenn man das jeweils individuell passende Motivprogramm wählt. Da wir bei unserem kurzen Ausflug in die Wildnis vor Berlin vor allem Kraniche, Falken, weisse Reihe, Schwäne und Enten zu sehen bekommen haben, war hier ausschließlich die „Bird“ Motiverkennung unsere Wahl.


 Sony A7 V, FE 400-800 F6.3-8 G OSS @ 800mm, 1/1000s
Sony A7 V, FE 400-800 F6.3-8 G OSS @ 800mm, 1/1000s

Wir haben sowohl Fotoserien als auch Bewegtbild aufgenommen und das Autofokussystem der Sony A7 V im Verbund mit dem FE 400-800 F6.3-8 G OSS hat sich hierbei auf bemerkenswert hohem Niveau bewegt. Bei den Wildvögeln im Flug hatten wir kaum Ausschuss bei 30 B/s Dauerfeuer, die wir fast alle mit einer 1/1000 Sekunde im Fotomodus aufgenommen haben.



Die Videoaufnahmen haben wir alle in 4K 10Bit Slog3 in 4K 50p gefilmt. Zwar haben wir hier keine Vögel im Flug gefilmt, weil dazu leider unsere Zeit nicht ausgereicht hat, aber von den Erfahrungen die wir hier mit dem Autofokussystem der Sony A7V gemacht haben, würden wir die A7V aktuell zu den Kameras mit dem besten AF-System zählen und das schließt deutlich teurere Kameras mit ein.



Mit welcher Zuverlässigkeit das AF-Tracking bei sich schnell bewegenden Motiven anhaftet, ist sehr beeindruckend und für uns eine der ganz klaren Stärken der Sony A7V.


 Sony A7 V, FE 400-800 F6.3-8 G OSS @ 800mm, 1/1000s
Sony A7 V, FE 400-800 F6.3-8 G OSS @ 800mm, 1/1000s



Neu hinzugekommen ist bei der A7V auch eine PreCapture Funktion, mit der sich bis zu 1 Sekunde PreCapture von Bildsequenzen aufnehmen lassen – allerdings leider nicht im Videobetrieb. Bei unseren Testaufnahmen haben wir nicht die Precapture-Funktion benötigt, aber wer diese für Videoaufnahmen nutzen möchte, dem empfehlen wir einen entsprechenden Monitorecorder wie bsp. den aktuellen Atomos-Ninja Modellen (Ninja Standard, Go oder TX). Diese bieten seit geraumer Zeit alle eine Pre-Roll Funktion für Video.



Unterm Strich glänzt die Sony A7 V mit herausragenden AF-Funktionen und stellt somit eine klare Empfehlung für alle dar, die auf einen besonders zuverlässigen AF angewiesen sind: Sei es im Video- oder im Fotobetrieb, bei Wildlife/Sport oder Doku-Formaten.





Fokusmonitoring auf Referenzniveau

Mit der Sony A7V hält man die aktuellste Implementierung von Sonys AF-Setup in der Hand und das spürt man an allen Ecken und Enden. Tatsächlich würden wir hier auch beim Fokusmonitoring der A7 V von einer Referenz-Implementierung sprechen – besser kann man es unserer Meinung nach kaum machen:



Denn die Sony A7V erlaubt nicht nur eine Fokusvergrösserung während des kontinuierlichen AF-Betriebs während der Aufnahme, sondern ermöglicht hier auch die Zuschaltung von Peaking (auch innerhalb der Vergrösserung sichtbar) und vergrössert zudem per Button das jeweilig getrackte Objekt/Gesicht. Und das alles wohlgemerkt auch während der Videoaufnahme.


 Sony A7 V mit exzellentem Fokusmonitoring
Sony A7 V mit exzellentem Fokusmonitoring

Entsprechend umfassende Fokusmonitoring-Funktionen kennen wir – wenn überhaupt - nur von deutlich teureren Cine-Kameras. Auch bei der Sony A1 (Version 1) die wir kurz zum Vergleich dazugeholt haben, konnten wir diese bemerkenswert umfassende Kombination aus Fokus-Assist-Tools nicht aktivieren (die Nikon ZR ist knapp dran – hat jedoch kein Peaking bei zugeschalteter Vergrösserung und erkennt weniger viele Gesichter parallel als die A7V).



Ebenfalls sehr gut gefallen hat uns die Aktivierung des Face-Trackings im Videomodus optional über externe Buttons. Der bei vielen Sony Kameras bekannte Weg läuft hier ja in der Regel über den Touchfokus auf dem Display. Das entsprechende Gesicht wird nach dem „Touch“ dann ausgewählt und getrackt. Bei der Sony A7 V ist diese Tracking-Auswahl jedoch auch im Sucherbetrieb - nur über Buttons – möglich. Hierbei wird das zur trackende Gesicht über den Joystick ausgewählt und das Tracking dann mit der zentralen Funktionsmitteltaste gestartet und auch wieder beendet.



So lassen sich Facetrackings sowohl im Sucher- als auch im Monitor-Betrieb initiieren – perfekt für maximale Flexibilität.



Und ebenfalls bei Thema Monitoring und Fokustracking noch eine Erwähnung wert: Die Sony A7V erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von Klappmonitor und externem Monitor via HDMI.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SonyA7VAtomonosNinjaTX

Für Sony-Shooter mag das keine besondere Erkenntnis sein, doch dies ist nach wie vor nicht bei jeder DSLM möglich – daher an dieser Stelle nochmal extra erwähnt und eben auch nicht unwichtig wenn man Touchfunktionen auf dem internen Monitor nutzen möchte und gleichzeitig mit einem externen Monitor an der Sony A7V arbeitet.





CF Express vs SD: Duale SD-Cardslots für Video

Wie viele Kameras im Mittelklasse-Segment verfügt die Sony A7V über zwei Cardslots: Einen CF-Express Cardslot und einen SD-Cardslot. Allerdings mit einer Sony-eigenen Variante, die sich für (mobile) Filmer als recht positiv herausstellt, denn der CFExpress Cardslot der Sony A7V nimmt CFexpress TYP A sowie SD-Karten auf. Das bedeutet, dass man die Sony A7V auch mit zwei parallelen SD-Karten betreiben kann.



Grundsätzlich ziehen wir duale Cardslots mit einem einheitlichen Kartenformat vor, weil das das Handling durchaus vereinfacht: Es braucht nur einen Art von Cardreader und viele Laptops verfügen über einen integrierten SD-Cardreader, was für mobile Produktionen in unseren Augen nochmal ein Plus darstellt.



Mit der Sony A7V kann man also auf eine duale SD-Kartenlösung gehen und das bedeutet in diesem Fall auch ein paralleles Videorecording auf SD-Karten. Wir haben in höchster Qualität mit XAVC S-I 4K in 50p (500 Mbit/s) ohne Probleme parallel auf zwei V90 SD-Karten aufgenommen.



Zwar würden wir hier aus Platzgründen stets mit XAVC HS 4K aufnehmen und nicht mit Intraframe, aber gut zu wissen, dass das möglich wäre.



Wer die Sony A7 V also vor allem als Videokamera nutzt, hat hier eine gut implementierte duale SD-Karten Funktion am Start. Für uns ein weiterer Fingerzeig bei der Sony A7 V in Richtung eines auch für mobile Einsätze recht durchdacht effizienten Videotools und Workhorse-Kamera.







Slowmotion

Zu den klaren Stärken der Sony A7 V gehört ihre 4K 50/60p Aufnahme. Vor allem, wenn man die 4K Angle of View Priority Funktion hinzuschaltet, die dann ohne weiteren Crop und ohne Denoising im Fullsensorreadout erfolgt. Eine Hitzewarnung haben wir auch bei längerem 4K 50/60p Betrieb bei der Sony A7V nicht zu sehen bekommen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SOny50p

Aber auch die im S35 Crop arbeitenden 100fps haben uns bei unseren Aufnahmen mit Caro gut gefallen. Dies mag zwar Motivabhängig sein, aber bei unseren 100 fps Portrait-Close-Ups von Caro hätten wir keine Bedenken, diese mit 50/60p Material auf einer Timeline zu mischen. (Dies können wir nicht von jeder Kamera sagen).


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SonyA7V100p

An dieser Stelle sei auch nochmal kurz vermerkt, dass sich alle Videoformate der Sony A7V auf SD-Karten aufzeichnen lassen - auch das mit 500 Mbit/s arbeitende XAVC S-I 4K Format, womit bei Bedarf auch ein entsprechend hochwertiges Backup-Recording auf SD-Karten zur Verfügung steht. Da die Sony A7V über keine internen Video-RAW-Formate verfügt, dürften vor allem Fotografen die für ihre Bildserien RAW nutzen, von der zusätzlichen Geschwindigkeit der CFexpress Karten profitieren.





Remote Workflows via USB-C Tethering

Remote und Cloud-Workflows werden in Zeiten von dezentraler Arbeitsorganisation und möglichst schnellen Turnovers immer wichtiger. Auch wir nutzen für unsere Videoprojekte immer öfter Remote und Cloud-Workflows – entsprechend haben wir bei neuen Kameras verstärkt auch einen Blick auf mobile Upload-Funktionen via Smartphone.



Bei unserer Berichterstattung von der IBC hatten wir ja gute Erfahrungen mit Proxy- FTP-Uploads mit der Sony FX2 auf den slashCam Server gemacht. Allerdings stellt die stark frequentierte WLAN-Umgebung eine Herausforderung für die Verbindung zwischen Smartphone und Kamera dar.



Zuverlässiger ist man hier auf jeden Fall mit eine kabelgebunden Verbindung unterwegs und hier kommen bei der A7V dann die dualen USB-C Ports positiv zum Tragen. Wir haben für einen kurzen Test den High-Speed USB-C Port der Sony A7 V für externes USB-Tethering definiert, unseren FTP-Server eingegeben und für Aufnahmen den automatischen Upload via Redaktions-iPhone (16 Pro Max) aktiviert, womit wir problemlos Files auf unseren FTP-Server hochladen konnten.



Damit sind also auch kabelgebundene Remote-Workflows problemlos mit der Sony A7 V realisierbar – sei es, dass man die Sony Creators Cloud inkl. Sony Creators App oder – wie bei unserem Setup – einen FTP Server nutzt. Dank umfassenden Proxy-Einstellungen für Video bzw. entsprechende Bild-Konfigurationen für den Fotobetrieb ist die Sony A7 V sehr gut für Remote-Workflows aufgestellt (was im übrigen neben Bluetooth und WLAN auch für LAN-Setups gilt, da sich die USB-C Ports auch für LAN-Adapter konfigurieren lassen).



Die Sony-Kameras funktionieren in Bezug auf Remote-Workflows unserer Erfahrung nach zuverlässig – klare Empfehlung von unserer Seite für alle, die im professionellen Umfeld auf der Suche nach entsprechenden Lösungen sind.





Stabilisierung

Wie schon die Sony FX 2 bietet die Sony A7 V eine ganze Reihe von Stabilisierungsoptionen an. Da wir bei unserem Dreh mit Caro ausschließlich das nicht-stabilisierte Sony FE 24–70 mm F2.8 GM II genutzt haben, erhält man hier einen recht guten Eindruck von der Qualität des IBIS.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : SOnyA7VSteadishotActive

Und wie schon bei der Sony FX2 scheint uns Sony hier recht intensiv an den Stabilisierungsalgorithmen gearbeitet zu haben – insbesondere an der neu hinzugekommenen Active-Mode SteadiShot-Funktion. Doch der Reihe nach:



Im Videobetrieb bietet die Sony A7V neben (off) drei Stabilisierungsmodi an: Standard, Active und Dynamic Active. Im Standardmodus erhält man eine eher sanfte Stabilisierungsunterstützung die für eine nicht bewegte Kamera in der Regel ausreicht. Der Active Modus bietet bei bewegter Kamera in unseren Augen den besten Kompromiss zwischen natürlichem Kamera-Shake und Stabilisierung und der neue Dynamic Active Modus bietet maximale (gimbal-nahe) Stabilisierung mit einem kräftigen Crop.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : DynamicACtiveSonyA7V

Da die Sony A7V mit ihren 33 MP jedoch vergleichsweise hoch auflöst, fällt der Auflösungsverlust auch beim stärker gecroppten Material nicht so hoch wie erwartet aus.



Doch wie die Sony FX2 hat die Sony A7V bei der Stabilisierung noch ein weiteres Ass im Ärmel: Denn sie zeichnet auch Gyrodaten auf. Wenn man Tools wie Sonys Catalyst Edit oder Catalyst Browse noch hinzunimmt, lassen sich die Gyro-Daten für zusätzliche Stabilisierung nutzen.



Doch auch die Stabilisierungsfunktion von DaVinci Resolve kommt unseren Tests nach sehr gut mit dem handgehaltenen Material der Sony A7 zurecht. Über den Daumen gepeilt erreicht man mit der zusätzlichen Softwarestabilisierung in der Post einen Stabilisierungsmodus „mehr“. Hat man also mit der Sony „Standard“-Stabilisierung aufgenommen, landet man mit der Softwarestabilisierung dann bei „Active“. Die für unseren Geschmack beste Stabilisierungsleistung bei natürlicher Kamerabewegung und guter Auflösung stellt dann auch die genau jene „Standard“-Stabilisierung inkl. Postpro-Stabilisierung bereit.


Damit muss bei der Stabilisierung bei der Sony A7 V etwas mehr Aufwand im Vergleich zu anderen Stabilisierungssystemen betrieben werden – dich der Aufwand lohnt sich in unseren Augen, weil die Ergebnisse sich durch hohe Qualität und Natürlichkeit auszeichnen.







Akkulaufzeit und Wärmemanagement

Bei unserem Nonstop-Akku und Hitzetest haben wir ganze 2 Stunden und 45 Minuten bei 4K 25p 10 Bit H.264 S-Log3 Nonstop ohne Hitzewarnung aufgezeichnet. Bei 4K 50p 10 Bit H.265 S-Log3 konnten wir 2 Stunden und 9 Minuten ohne Hitzewarnung aufzeichnen.



Beide Male bei Raumtemperatur und Auto Power Off Temp im Modus „High“. Tatsächlich können wir uns gerade an keine Kamera im slashCam Akkutest erinnern, die über eine solche Akkuperformance verfügt.



Insbesondere auch für einen 33MP Fullsensor Readout ist das eine herausragende Performance – die Sony A7V setzt damit einen neuen Maßstab als exzellenter Dauerläufer und das ohne internen Lüfter.



Wir führen dieses sehr gute Ergebnis auf die Kombination aus dem neuen Partially Stacked Sensor und dem neuen, integrierten Prozessor zurück. Sony hat hier eine gute Balance zwischen Performance und Wärmemanagement hinbekommen – und dies in einem einem nach wie vor recht kompakten Kameragehäuse.



Erneut zeigt sich die Sony A7 V als beeindruckend effizient.





Hybrid-Praxis: Schalterlayout, Wildlife, Sport, etc.

Für das besonders schnelle und effiziente Umschalten zwischen Video und Fotobetrieb sind unserer Erfahrung nach vor allem zwei Funktionen essentiell: Zum einen ein Foto/Video-Modus Schalter auf der rechten Kameraseite (um nicht mit der das Objektiv haltenden Hand umgreifen zu müssen) und zum anderen getrennte Foto und Video Button und Funktionsbelegungen.



Und beides bringt die Sony A7V mit. Ihr Moduswahlschalter befindet sich auf der rechten Gehäuseseite unterhalb des Programmwahlrades und kann blind – also mit dem Auge am Sucher – umgestellt werden.


Moduswahlschalter Video/Foto mit der rechten Hand einfach bedienbar
Moduswahlschalter Video/Foto mit der rechten Hand einfach bedienbar

Und mit der Umstellung des Betriebsart verändert sich das gesamte Setup der Kamera – lässt sich aber auch individuell finetunen – was wir erneut als sehr effizient empfinden: Denn im „Operation Customize“ Menü lassen sich individuell unterschiedliche oder gleichbleibende Parameter bei der Umschaltung zwischen Video- und Fotobetrieb festlegen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : A7VMenue 1

So kann es beispielsweise Sinn machen, den Weissabgleich und die Blende bei beiden Modi gleich zu belassen, das Bildprofil, die Verschlußzeit, den Fokus-Modus und das ISO jedoch für Foto und Video verschieden anzulegen.


Workhorse für Hybrid-Shooter Sony A7 V in der Praxis: Mix aus Sony A1 und FX3 zum halben Preis? : A7VMenue 2

Zur Foto/Video Separierung stehen hier: Aperture, Shutter Speed, ISO, Exposure Comp., Metering Mode, White Balance, Picture Profile und Focus Mode zur Verfügung.



Zusammen mit der ergonomisch schnellen Umschaltung ergibt sich hier (erneut) ein sehr effizientes System für alle, die besonders schnell bei einem Motiv schnell zwischen Video und Foto wechseln wollen.




RAW-Video, Open Gate?

Schaut man sich im Netz um, kann schnell der Eindruck entstehen, dass Kameras ohne Open Gate und RAW-Recording mit einem schweren Mangel versehen wären – doch nicht alles was der Aufmerksamkeits-Ökonomie entspringt, ist deshalb auch alleinig wahr.



Wie so oft ist die Realität etwas vielschichtiger und die jeweilige Kamerawahl sollte sich vor allem am eigenen Bedarf orientieren. Will heissen:



Wer vor allem mit szenischen Projekten unterwegs ist wie bsp. Spielfilm, Werbung oder teilweise auch Musikvideo und einen entsprechend komplexen Workflow bei der Postproduktion am Start hat, kann von RAW-Aufzeichnung durchaus profitieren. (Ob man dies dann mit einer DSLM filmt oder eher mit einer Cine-Kamera, ist dann nochmal eine andere, zusätzliche Entscheidung).



Wer hingegen schnelle Turnovers benötigt - eher Interviews, Reportage, Doku, Hochzeiten, Events etc. dreht, und entsprechend effiziente Codecs benötigt, kann unserer Meinung nach recht entspannt auf RAW verzichten und hat für komplexere Postproduktion immer noch 10 Bit Log – im Fall der Sony A7 V S-Log3 zur Auswahl (das sich auch im Cine EI / flexible ISO Modus aufnehmen lässt.)



Für schnelle Turnovers empfehlen wir sowieso eher von Log-Profilen Abstand zu nehmen und bsp. das qualitative hochwertige S-Cinetone Bildprofil zu nutzen.



Ähnliches gilt für das aktuelle Lieblings-Hype-Thema „Open Gate“.



Wer vor allem mit Anamorphoten dreht oder für besonders schnelle Turnovers für Dual Use (16:9 und 9:16 Deliveries) ein Open Gate Format benötigt, der kann von Open Gate durchaus profitieren. Doch wer nur gelegentlich 9:16 abliefern muss und hier die Zeit hat, den Shot entsprechend zu framen, dürfte eher selten von Open Gate profitieren.



Grundsätzlich sehen wir die Sony A7 V bei der Bewegtbildproduktion weniger in der szenischen Kurzform als vielmehr bei der Longform – also bei Event und im Jornalistisch/Dokumentarischen sowie beim hybriden Wildlife/Sport angesiedelt.



Wie stets gilt es also abzuwägen, welches Anwendungsszenario für die eigene filmische Arbeit zutrifft.





Fazit

Vor unserem Praxistest der Sony A7 V waren wir tatsächlich etwas skeptisch, nachdem wir das Datenblatt gelesen hatten und sie etwas voreilig unter „solide Mittelklasse DSLM“ verbucht haben - doch weit gefehlt.



Die Sony A7 V entpuppte sich als echtes Arbeitstier für professionelle Filmer und Hybrid-User, denn zu ihren Stärken zählen: Herausragende AF-Performance, klassenbeste Akkulaufzeit, 4K 50/60p ohne Hitzelimits, herausragende Fokus-Monitoring-Tools, hohe Individualisierbakeit inkl. sehr gutem Schalterlayout (auch für Hybrid-User), duale USB-C Slots für breite Anwendungsszenarien, duale Cardslots (inkl. dualen SD-Card-Slots für Video), sehr gute Stabilisierung inkl. Gyro-Datenaufzeichnnug, einfach zu gradendes S-Log3 inkl. S-Cinetone Profil und die beste am Markt befindliche Monitorkonstruktion.



Oder etwas provokanter formuliert: Wer kein 8K oder 4K 100p Fullsensorreadout häufig benötigt, kann die A1 und die FX3 locker durch die A7 V ersetzen – zumindest steht sie diesen Pro-Kameras im Sony-Lineup in Sachen Workhorse-Charakter kaum nach. Wir sehen die Sony A7V hervorragend aufgestellt für Projekte rund um dokumentarisches, journalistisches Arbeiten wo schnelle Turnovers gefragt sind wie Interviews, Dokus, Berichterstattung, aber ebenso für Events mit langen Laufzeiten und wo ein guter AF ausschlaggebend ist wie Hochzeiten, Sportveranstaltungen und nicht zuletzt auch gute Fotofunktionen von Nutzen sind (Wildlife, Outdooraction etc.)



Doch auch die Sony A7V lässt sich noch verbessern. Im Gegensatz zum Rest des Internets fehlt uns hier jedoch weniger interne Raw-Aufzeichnung oder Open Gate als vielmehr eine Shutterangle und False Color Funktion.



Unterm Strich liefert Sony mit der A7V ein beeindruckend effizientes Werkzeug für Bewegtbildschaffende und Hybrid-Nutzer ab, das den Begriff „Allrounder“ auf ein völlig neues Niveau hebt.





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