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Test : Philips 275P4VYKEB 5K-Display mit 27-Zoll

von Mo, 19.Dezember 2016 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Ausstattung
  OSD
  Test
  10-Bit-Farbverarbeitung
  Vorschau
  Reaktionszeit der Flüssigkristalle
  Stromverbrauch
  Fazit

Das 27 Zoll große 5K-Display von Philips richtet sich an anspruchsvolle Anwender aus Film, TV und Web die bereit sind, für einen nur mittelgroßen dafür aber sehr hochauflösenden Bildschirm im FormatFormat im Glossar erklärt 16:9 knapp 1000 Euro auf den Tisch zu legen. Wir schauen dem Bildschirm "hinter das OSD" um zu ermessen, in wie weit der Bildschirm für Filmer als Schnitt- und Vorschaumonitor interessant sein könnte.

Der Philips 275P4VYKEB (ab 999 Euro) ist neben dem iMac mit Retina-Display (ab 1840 Euro) und dem Dell Ultrasharp UP2715K (ab 850 Euro) der dritte 27-Zoller mit einer 5K-Auflösung von 5120 x 2880 PixelPixel im Glossar erklärt resp. insgesamt 14,74 Mio. Bildpunkten. Die Pixeldichte beläuft sich auf satte 218 ppi. Standardwerte für einen Bildschirm mit herkömmlicher Auflösung sind Werte um 100 ppi. Während Bilddetails bei zunehmender Pixeldichte deutlicher sichtbar werden, verkleinert sich die Schriftgröße in der Standardauflösung immer mehr.





Ausstattung



Das im Philips 275P4VYKEB verbaute PLS-Panel ist ausgesprochen blickwinkelstabil (178 Grad horizontal und vertikal) und verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die einen erweiterten Farbraum darstellen kann. Daher kann der Philips 275P4VYKEB quasi alle gängigen Arbeitsfarbräume für Fernsehen (HDTV, SDTV), Video, Broadcasting und Film, (Rec.709, Rec.601, EBU, SMPTE-C, DCI-P3) abbilden. Den für UHD und 4K relevanten Farbraum der Rec.2020 kann derzeit noch kein PC-Display vollumfänglich (Gamut entspricht 133 Prozent NTSC) darstellen. Dank 10-Bit-Farbdarstellung (8 BitBit im Glossar erklärt + FRC) pro Farbkanal sollten Farbabstufungen deutlich feiner dargestellt, Farbabrisse (Banding) bzw. die unschöne Treppchenbildung in an sich homogenen Farbverläufen dürften gar nicht oder deutlich weniger sichtbar werden. Bedauerlichweise spiegelt die Displayoberfläche, so dass Lichtquellen im Rücken des Anwenders reflektieren und störend wirken können. Einer ergonomischen Ausrichtung des Displays sollte dennoch nur wenig im Weg stehen, denn es kann gedreht, geneigt und in der Höhe (bis 15 cm) verstellt werden. Selbst ein Drehen in den Porträt-Modus (Pivot), etwa zur Bildretusche, ist möglich.

Die Standard-Auflösung von 5120 x 2880 PixelPixel im Glossar erklärt gelingt dem Philips 275P4VYKEB nur mit ein paar kleinen Tricks. Da die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt von DisplayPort 1.2 (540 MByte/s pro Lane) für 5K bei 60 Hz nicht ausreicht (erst DisplayPort 1.3 ermöglicht dies mit 810 MByte/s pro Lane), werden jeweils zwei freie DisplayPort-Anschlüsse am Monitor und der Grafikkarte benötigt. Für UHD (3840 x 2160@60Hz) genügt übrigens ein DisplayPort-Anschluss. Selbst bei der nutzbaren Grafikkarte zeigt sich der Philips 275P4VYKEB wählerisch. Im 5K-Modus „schmecken“ ihm lediglich Nvidia-Grafikkarten und auch nur die potenten Modelle ab Geforce GTX 980 sowie die Quadro-Familie ab K2200. Besitzer eines Mac Pro schauen also in die Röhre. Sie haben lediglich Zugriff auf zwei Auflösungen: 2048 x 1080 und 2560 x 1440 Pixel. Ein duales DisplayPort-Kabel liegt dem Monitor erfreulicherweise bei. Andere Video-Eingänge, etwa HDMIHDMI im Glossar erklärt, gibt es bedauerlicherweise nicht – lediglich USB in der Geschmacksrichtung 3.0 mit einem Upstream und drei Downstreams.



Zur weiteren Ausstattung gehört eine Webcam mit Mikrofon, die über USB mit dem Rechner kommuniziert sowie ins Gehäuse integrierte Stereo-Lautsprecher mit einer Leistung von jeweils 2 Watt.

OSD / Test


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Einleitung / Ausstattung
OSD / Test
10-Bit-Farbverarbeitung / Vorschau / Reaktionszeit der Flüssigkristalle / Stromverbrauch / Fazit
    

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