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Test : Die besten DSLMs für Video: Sony, Canon, Panasonic, Nikon, Blackmagic - welche Kamera wofür?

von Do, 15.April 2021 | 14 Seiten (Artikel auf einer Seite)


Deine Objektive sind wichtig
Sony A7S III
Sony FX3
Sony A1
Canon EOS R5
Canon EOS R6
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro
Sigma FP
Panasonic S1H
Panasonic S1
Panasonic S5
Nikon Z6 II
Fujifilm X-T4
Panasonic GH5
Auf einen Blick: welche Kamera wofür?



Noch nie gab es so viele hochperformante Video-DSLMs wie aktuell. Es fällt nicht leicht, hier den Überblick zu behalten. Hier unser großer Überblick über die unserer Meinung nach besten Video DSLMs 2021 und wofür sich welche Kamera am besten eignet. Mit übersichtlichen Infos zu jeder Kamera und der jeweils besten Kamera für die unterschiedlichsten Projekte von Werbung bis Doku, von Hochzeit über Pro Foto/Video Projekte bis hin zu Musikvideo und Livestreaming.



Deine Objektive sind wichtig



Bevor wir uns ausführlich mit der Frage befassen, welche Kamera wofür besser geeignet ist, vorab ein paar Überlegungen zu dem in unseren Augen mindestens ebenso wichtigen Bestandteil eines Kamerasystems: Dem Objektiv.

Wer bereits in ein höherwertigeres Objektiv-Portfolio investiert hat, kommt hier schnell auf Werte, die deutlich oberhalb eines Kamerabodys liegen. Ein Systemwechsel kann somit recht kostspielig werden. Grundsätzlich raten wir, stets das bereits vorhandene Objektiv-Set in die Überlegungen pro oder contra einer neuen Kamera mit einzubeziehen.

Wer beispielsweise über eine großes Set an Nikon oder Canon Glas verfügt, erhält mit den jeweiligen Nikon/Canon DSLR-DSLM-Adaptern umfangreiche AF- und Programmfunktionen. Vor einem kompletten Systemwechsel lohnt es sich auf jeden Fall herauszufinden, ob die Performance der adaptierten (Spiegelreflex)-Objektive am aktuellen DSLM-Body ausreicht. Hier lässt sich viel Geld sparen.

Doch auch wer noch kein größeres Objektivportfolio eines Herstellers besitzt und „frisch“ in ein aktuelles Kamerasystem einsteigen möchte, tut gut daran, sich vor der Kamerawahl das DSLM-Objektivportfolio des Herstellers genauer anzuschauen und Antworten auf die (für sich) wichtigsten Fragen zu finden wie etwa:

Sind stabilisierte Objektive für meine Bewegtbildarbeit wichtig? Welche Brennweiten sind stabilisiert? Welche Brennweiten sind aktuell verfügbar und wie gestaltet sich die Objektivroadmap des jeweiligen Herstellers? Wie groß und wie schwer sind die Objektive im Vergleich zu den Objektiven eines anderen Systems und schließlich: Wieviel kosten die für mich wichtigsten Brennweiten? Gibt es Dritthersteller mit günstigeren Objektiven bei gleicher Bildqualität?

Häufig verengt sich unser Blick auf „Kamerafunktionen“ und dabei gerät jener Teil eines Kamerasystems aus dem Blickwinkel, in den wir (über die Zeit) häufig deutlich mehr Geld investieren: Die Objektive.

Und an dieser Stelle sei auch nochmal darauf hingewiesen: Die folgenden Bewertungen entsprechen unseren Erfahrungen / Einschätzungen / Tests mit der jeweiligen Kamera - andere Sichtweisen und Anwendungen sind „ausdrücklich erlaubt“ … und natürlich fehlen auch jede Menge Kameras – aber hier wollten wir vor allem Kameras versammeln, die wir entweder bereits getestet haben oder in Kürze testen werden.

Doch jetzt zu den Kameras:



Sony A7S III



Preis (UVP.): 4.199,- Euro

Wer eine Vollformat-DSLM vor allem für die Videoproduktion sucht, findet in der Sony A7S III mit ihrem 12,1 MP Sensor einen Top-Allrounder, der sich nur wenige Schwächen erlaubt:

Internes 4K 10 Bit 4:2:2 Recording bis max 120p, duale Cardslots, sehr gutes AF-System, sehr gute Akkuleistung, via Blitzschuh (MI-Shoe) aufsteckbare XLR- und Drahtlos-Mikrofonlösung und ein bemerkenswert niedriger Rolling Shutter summieren sich zu einem performanten Videotool, das seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo über einen längeren Zeitraum im professionellen Zusammenhang aufgenommen werden soll wie: Reportage, Doku, Event und/oder wo ein besonders hochwertiger Autofokus benötigt wird wie: Hochzeit, Gimbaleinsatz. Auch der mit 9,4 Mio Bildpunkten bemerkenswert hoch auslösende Sucher performt sehr gut.


Wer hingegen besonders hochwertig aufgelöstes 4K Video (via Downsampling von 6K/8K), eine überdurchschnittliche Sensorstabilisierung oder parallel auch ein professionellen Ansprüchen genügendes Foto-Tool benötigt, findet woanders passenderes.

Sony A7S III - Praxis: Pro & Contra
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PRO // Sehr guter AF, gutes Schärfemonitoring bei manuellem Fokus via Suchervergösserung, exzellenter Sucher (9,4 Mio Bildpunkte), sehr gute Akkulaufzeiten, kaum Hitzeprobleme, Standard HDMI-Out, XLR-Audio-Adapter, 4K 120p in 10 Bit 4:2:2, duale SD-Cardslots inkl. Backuprecording, sehr niedriger Rolling Shutter

CONTRA // 4K könnte besser aufgelöst sein, Stabilisierungsleistung unterdurchschnittlich, keine professionelle Fotoauflösung

slashCAM Tests: Praxis 1, Praxis 2, Testlabor




Sony FX3



Preis (UVP): 4.699,- Euro

Die Sony FX3 verfügt über den gleichen, performanten Vollformat-Sensor wie die Sony A7S III.

Im Gegensatz zur Alpha 7S III verzichtet die FX3 jedoch auf den Sucher und bringt dafür bereits von Hause aus einen Top-Handle inkl. XLR-Anschlüssen sowie einen integrierten Lüfter mit. Dieser ermöglicht es der FX3, ununterbrochen in 4K 10 Bit 4:2:2 50p aufzunehmen. Ansonsten gilt alles für die FX3 was wir bereits zur A7S III gesagt haben. Dank des Lüfters ist bei der FX3 eine besonders lange, ununterbrochene Aufnahme möglich.


Entsprechend sehen wir die FX3 sowohl für Reportage/Doku aber insbesondere für Events (Theater, Sport, Hochzeit etc.) sowie für den Gimbaleinsatz geeignet.

Wie bei der A7S III gilt:

Wer hingegen besonders hochwertig aufgelöstes 4K Video (6K oder 8K Downsampling), eine überdurchschnittliche Sensorstabilisierung oder parallel auch ein professionellen Ansprüchen genügendes Foto-Tool benötigt, findet woanders passenderes.

Sony FX3 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // sehr guter AF, gutes Schärfemonitoring bei manuellem Fokus, sehr gute Akkulaufzeiten, langes 4K 50p Recording ohne Hitzeprobleme, Standard HDMI-Out, XLR-Audio inklusive, 4K 120p in 10 Bit 4:2:2, duale SD-Cardslots inkl. Backuprecording, Top-Handle, sehr niedriger Rolling Shutter

CONTRA // 4K könnte besser aufgelöst sein, Stabilisierungsleistung unterdurchschnittlich, zu geringe Fotoauflösung, kein Sucher



Sony A1



Preis (UVP): 7.299,- Euro

Die A1 stellt Sonys Flaggschiff Vollformat DSLM mit 50,1 MP-Sensor und 8K Videoaufnahme dar.

Im Fotobetrieb bietet die Sony A1 50,1 MP blackoutfreie Aufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei aktiviertem AF- und AE-Tracking. Damit eignet sich die Sony A1 perfekt für Sport-, Tier- und Actionfotografen.

In Sachen Video stehen max. 8K 10 Bit 4:2:0 30p Aufnahmen oder hochwertig aufgelöste 4K Aufnahmen in 10 Bit 4:2:2 zur Verfügung. Im Gegensatz zur Sony A7S III sampelt die A1 für ihre 4K Aufnahmen in bester Qualität im S35 Modus ohne Pixelbinning von einer 5.8K Sensorfläche auf 4K herunter und erzeugt so Dank Downsampling ein qualitativ hochwertiges 4K Bild. Wie bei anderen, hochauflösenden Sony Alpha-Kameras entsteht das hochwertigste 4K Material bei der A1 somit im S35-Crop Betrieb.

Darüber hinaus bietet die Sony A1 wie die A7S III max 120 fps in 4K 10 Bit 4:2:2 und verfügt über einen sehr guten Videoautofokus, XLR-Adapter-Optionen, Dual Card Slots und Drahtlos-Mikro-Optionen (via MI-Shoe).

Zwar sehen wir die Sony A1 immer noch in erster Linie für Fotografen ausgelegt, aber im Gegensatz zu früheren „Flaggschiffkameras“ haben die Videofunktionen hier stark dazugewonnen. Entsprechend eignet sich die Sony A1 für all diejenigen, die eine Hybrid-Vollformat Kamera für die Produktion von sowohl Fotos als auch Videos auf professionellem Niveau benötigen. Ihr Haupteinsatzgebiet sehen wir vor allem in den Bereichen Sport-, Action-, Tierfilm/Fotografie sowie Events.

Sony A1- Praxis: Pro & Contra
(Praxistest demnächst)



Canon EOS R5



Preis (UVP): 4.499,- Euro

Wer auf der Suche nach überdurchschnittlich hochwertiger, intern aufgenommener 8K und 4K-Videoqualität ist, kommt aktuell nur schwer am 12 Bit 8K RAW bzw. 10 Bit 4K HQ-Material der Canon EOS R5 vorbei.

Hinzu kommt ein Video-Autofokussystem, das zusammen mit Sony zu den besten am Markt befindlichen zählt. Punkten kann Canon in unseren Augen darüber hinaus mit einem sehr hochwertigen Objektivportolio, das im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz deutlich mehr videorelevante Optiken mit optischer Stabilisierung ausstattet. Das Stabilisierungssystem von Canon stellt (zusammen mit Panasonic) die mit Abstand beste aktuell verfügbare Video-Stabilisierung zur Verfügung.


Der Verbund aus überdurchschnittlich hochwertiger 8K und 4K Videoqualität zusammen mit den Video-Aufnahmelimits auf max. 30 Min am Stück (bzw. längeren Sensor-Abkühlungsphase) prädestinieren die Canon EOS R5 vor allem für Hochglanzformate mit kürzeren Aufnahmezeiten und externer Tonaufnahme wie Musikvideo, Werbung etc. Auch als Gimbalkamera funktioniert die R5 Dank sehr gutem Dual Pixel Autofokussystem optimal. Zusammen mit ihrem professionellen Foto-Standards entsprechendem 45MP Sensor stellt sie eine der hochwertigsten Foto/Video Hybrid-Kameras für Profis dar.

Wer hingegen auf längere Aufnahmen am Stück etwa für Reportage / Doku / längere Interviews oder Theater / Events angewiesen ist und/oder hochwertige XLR-Audio On-Board Optionen benötigt, dürfte eher woanders fündig werden.

Canon EOS R5 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // hochwertige 4K Auflösung, 12 Bit 8K RAW, schlankere RAW Light-Option, sehr guter AF, gutes Schärfemonitoring bei manuellem Fokus, sehr guter Sucher (OLED 5,7 Mio Bildpunkte), sehr gute Stabilisierungsleistung, professionelle Foto-Performance

CONTRA // Aufnahmelimits und Abkühlphasen, keine XLR-Option, kein duales Backuprecording



Canon EOS R6



Preis (UVP): 2.699,- Euro

Die Canon EOS R6 stellt mit ihrem 20MP-Sensor eine der besten Optionen für all diejenigen dar, die in erster Linie qualitativ hochwertiges 4K 10 Bit 4:2:2 50/60p Material in Vollformatauslesung benötigen und dabei weder auf einen hochwertigen AF noch auf eine gute Stabilisierungsleistung verzichten wollen.

Tatsächlich empfehlen wir bei der Canon EOS R6 auch für bestmögliches 4K 25p-Material in 50p aufzunehmen und in der Postproduktion dann entsprechend auf 25p zu „normalisieren“: Die Canon EOS R6 besitzt nämlich deutlich bessere Rolling Shutter Werte im 4k 50/60p Betrieb als bei 25p - ohne Einbußen bei der Videoauflösung. (Zum Vergleich: Auch die Canon EOS R5 kann vergleichbar hochwertig aufgelöstes 4K 10 Bit 50/60p Material produzieren – muss hierfür jedoch auf Grund ihres hohen Pixelcounts mit S35 Sensorreadout betrieben werden, in dem sie dann oberhalb von 5K auf 4k downsamplen kann).

Die Canon EOS R6 stellt in diesem Lineup also die hochwertigste 4K 10 Bit 4:2:2 50/60p Lösung bei Vollformatauslesung dar. Dies kann vor allem für diejenigen, die mit Weitwinkel-Optiken unterwegs sind, eine wichtige Option sein.


Darüber hinaus verfügt die Canon EOS R6 über duale SD Cardslots (allerdings kein Video Backuprecording) und hat weniger mit Hitzelimits zu kämpfen als ihre große R5 Schwester.

Verzichten muss man bei der Canon EOS R6 im Gegensatz zur R5 jedoch (neben 8K Video und RAW) auf eine Pro-Fotoauflösung, der Sucher der R6 löst „nur“ mit 3,69 MP auf und im 4K 24/25p Betrieb liegt der Rolling Shutter bei eher mäßigen 31 ms.

Canon EOS R6 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // hochwertiges 10 Bit 4K 50/60p Material bei Fullsensorreadout, sehr guter AF, gutes Schärfemonitoring bei manuellem Fokus, sehr gute Stabilisierungsleistung

CONTRA // Recordinglimits und Abkühlphasen, keine XLR-Option, kein duales Backuprecording für Video, Rolling Shutter bei 4k 24/25p vergleichsweise hoch



Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro



Preis (UVP): 2.679,- Euro

Mit seinem Pocket Cinema Camera Lineup hat Blackmagic die Herzen die Independent-Filmer für sich erobert und auch die aktuelle Pocket Cinema Camera 6K Pro mit ihrem S35 Sensor und Canon EF-Mount sehen wir perfekt für die szenische Bewegtbildproduktion für Indies ausgerichtet.

Dank Blackmagics zugleich robustem als auch flexiblem RAW-Codec und der kostenlosen Volllizenz von Blackmagic Resolve stellt die Pocket Cinema Camera 6K Pro (wie die 6K und 4K) gleich auch ein umfassendes, professionelles Postproduktionssystem zur Verfügung.

Die Blackmagic Pocket Cinema Kamera 6K Pro stellt die einzige Kamera dieses Vergleichs dar, die intern 6K RAW mit bis zu 50 fps aufzeichnen kann. Darüber hinaus verfügt sie als einzige über integrierte 2x Mini-XLR-Anschlüsse. Zu ihren weiteren Stärken zählen ein jetzt optional verfügbarer Sucher, ein HDMI-Out in Standardgröße und die Fähigkeit neben interner SD oder CFast Karte auch via USB-C auf günstige, externe Datenträger (SSD) aufzuzeichnen – vor allem für weniger stark komprimierte RAW-Formate eine willkommene, kostengünstige Option. Zumal hier auch lange Aufnahmezeiten am Stück möglich sind.


Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K stellt ferner die einzige Kamera dieses Vergleichs dar, die über eine False-Color Funktion verfügt – für uns die mit Abstand beste Option für eine zugleich schnelle als auch exakte Belichtungskontrolle. Und auch wenn wir keine Freunde von Touchscreenbedienung sind: Blackmagics Menüsystem zählt zu den übersichtlichsten am Markt befindlichen Kameramenüs.

Ihre starke Performance bei der szenischen Produktion zeigt auf der anderen Seite, wofür wir die Pocket Cinema Kamera 6K Pro weniger geeignet sehen: Wer eher eine Kamera mit gutem Autofokus, hochwertigem Sucher, guter Stabilisierung, professioneller Fotofunktion und langer Akkulaufzeit sucht, wird woanders fündig werden.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro - Praxis: Pro & Contra
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PRO // 6K RAW bis max 50p, kostengünstige, externe Aufzeichnung auf SSD via USB-C, 2x XLR, False Color Funktion, Suchervergrösserung während der Aufnahme, großes Display, Vollversion von DaVinci Resolve dabei, gutes Menüsystem, vergleichsweise günstig

CONTRA // geringe AF-Funktionen, Dynamikumfang könnte höher sein (bsp. mit Ursa Mini Sensor), geringe Fotoauflösung, keine Sensorstabilisierung, hoher Stromverbrauch, mittelmäßiger Sucher



Sigma FP



Preis (UVP): 1.948,- Euro

Die Sigma FP stellt für uns vor allem eine Spezialkamera dar: Mit ihren winzigen Abmessungen von 112,6 × 69,9 × 45,3 mm bei gerade mal 360g verfügt sie bemerkenswerter Weise trotzdem über einen Vollformat Sensor.

Zwar kommt die Qualität ihres Vollformat 4K Materials (intern wie extern) nicht ganz an die Qualität der anderen hier aufgelisteten Vollformatkameras heran, doch dafür lässt sie sich an Orten einsetzen, wo andere Kameras entweder wegen ihrer Größe oder ihres High-Profile Looks nicht eingesetzt werden können.

Die Sigma FP sehen wir daher vor allem als Spezialkamera für schwierig zu erreichende Orte oder als Stealth/Low-Profile Kamera für Drehszenarios bei denen die Kamera schnell in der Hosentasche verschwinden muss, aber trotzdem ein Wechselobjektivlook gefragt ist.

Zu unserer Klassifizierung als „Spezialkamera“ trägt jedoch noch eine andere Funktion der Sigma FP bei, bei der sie deutlich besser abschneidet als alle anderen Kameras dieses Vergleichs: Und zwar als bemerkenswert einfach einzurichtende Webcam - in Pandemiezeiten kein zu unterschätzender USP. Im Gegensatz zu allen anderen Kameras hier wird die Sigma fp ohne zusätzliche Treiber von Desktopsystemen als USB-Webcam erkannt. Hinzu kommt, dass die Sigma FP ebenfalls als einzige Kamera hier das Audiosignal ihres eingebauten Mikros für Videokonferencing-Software ohne zusätzliche Hardware und Treiber zur Verfügung stellt.

Die Sigma FP empfehlen wir also für all diejenigen, die entweder auf der Suche nach einer Low-Profile/ Stealth Kamera oder einer einfach zu bedienenden Webcam mit hochwertigem Look sind.

Weniger geeignet sehen wir die Sigma Fp für all diejenigen, die eine hochwertige AF-Funktion benötigen, auf eine gute Video-Stabilisierung oder einen Sucher angewiesen sind oder hochwertig ausgelöstes, internes 4K 10 Bit Log Material benötigen.

Sigma FP - Praxis: Pro & Contra
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PRO // trotz minimaler Größe recht gutes Schalteralayout, hochwertig verarbeitetes Gehäuse, minimale Abmessungen für schwierige Kamerainstallationen, guter Low-Profil/Stealth-Faktor, einfach zu installierende Webcam mit hochwertigem Bild.

CONTRA // 4K-Aufösung bei Full-Sensor-Readout könnte besser sein, AF für Video kaum nutzbar, keine Sensorstabilisierung, kein internes 10 Bit Log.



Panasonic S1H



Preis (UVP): 3.999,- Euro

Die aktuellen Panasonic Vollformat DSLMs (S1H, S1 und S5) bieten von allen hier versammelten Kameras den höchsten Dynamikumfang für Bewegtbild.

Verantwortlich hierfür zeichnet einerseits der bei allen aktuellen Panasonic Vollformat-DSLMs verbaute 24 MP Sensor im Kombination mit einem bemerkenswert robust agierenden 10 Bit V-Log. Entsprechend lässt sich aus den aktuellen Panasonic Vollformat DSLMs ca. 1 Blende mehr in der Postproduktion bei der Gammakorrektur nutzen als bei der Konkurrenz.

Als Flaggschiffmodel bietet die Panasonic S1H darüber hinaus interne 6K 10 Bit 4:2:2 Videoaufnahme, duale SD-Cardslots, verfügt (als einzige DSLM in diesem Vergleich) über Timecode In/Out (via Blitz-Sync-Adapterkabel) und punktet zusätzlich mit dem ergonomisch am besten gelösten Klapp/Schwenkdisplay. Auch die Stabilisierungsleistung für den Videobetrieb zählt bei den aktuellen, sensorstabilisierten Panasonic DSLMs zum Besten, was der Markt derzeit zu bieten hat.


Als einziges Kamerasystem neben Sony lässt sich bei den Panasonics auch ein XLR-Audio-Adapter am Blitzschuh nutzen (ebenso bei S1, S5, GH5 etc). Darüber hinaus bietet die Panasonic S1H als einzige Kamera dieses Vergleichs ein internes Backup-Recording auf zwei SD-Karten mit einer maximalen Auflösung von 6K - für die professionelle Videoproduktion eine gewichtige Funktion.

Dank integriertem Lüfter, dualen Cardslots und unbegrenztem Aufnahmelimit eignet sich die S1H insbesondere auch für längere, kontinuierliche Aufnahmen. Prädestiniert ist die S1H damit für die Bereiche Reportage/Doku, Interviews sowie alle möglichen szenischen Arbeiten und Events, auch in größeren Teams Dank TC In/Out.

Wer hingegen eine Sensor-Vollformatauslesung mit 50/60p benötigt (4K S35-Crop mit 50/60p möglich), auf eine überdurchschnittlich gute Autofokusfunktion oder eine hohe Fotoauflösung angewiesen ist, wird woanders eher fündig werden.

Panasonic S1H - Praxis: Pro & Contra
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PRO // klassenbester Dynamikumfang für Video, hochwertige 4K Auflösung, internes 6K 10 Bit Video, duale SD-Cardslots mit echtem Backuprecording, XLR-Adapter-Option, TC In/Out, sehr gute Stabilisierungsleistung, exzellenter Sucher (OLED 5.7 Mio Bildpunkte), sehr gute Video-Ergonomie mit viele externen Schalter-Funktionen/ durchdachte Monitoraufhängung, unbegrenzte Aufnahmezeiten Dank internem Lüfter

CONTRA // AF unterdurchschnittlich, keine ViewAssist Suchervergrösserung während der Aufnahme, 50p nur im S35 Crop, geringe Fotoauflösung.



Panasonic S1



Preis (UVP): 2.499,- Euro

Mit dem Firmwareupdate V2.0 schließt die Panasonic S1 in fast allen Bereichen zur S1H auf: Internes 6K 10 Bit Video in 24p, 5.9K 10 Bit Video in 24, 25 und 30p, 5.9K RAW Output via HDMI (ProRes RAW), anamorphe 4K-Formate, Timecode Optionen, etc. pp.

Da beide Kameras über den gleichen Sensor verfügen, kann die S1 den gleichen, klassenbesten Dynamikumfang für sich beanspruchen wie die S1H (Voraussetzung: installiertes V-Log).

Die wesentlichen Unterschiede zur S1H lauten damit: kein integrierter Lüfter für längere 4K 60p oder 6K-Aufnahmen am Stück, kein TC IN/Out via Blitzsynchronbuchse, kein Schwenkmonitor (sondern Klappmonitor) sowie kein 4K All-I Codec für einfachere Postproduktion. Die Bewegtbildqualität der S1 unterscheidet sich damit nicht von jener der S1H. Und auch die Stabilisierungsleistung der S1 befindet sich auf Top-Niveau.


Im Gegensatz zur S1H ist die S1 dafür etwas leichter und verfügt als zweiten Cardslot neben dem SD-Card-Slot über einen schnellen XQD Cardslot. Professionelle Videobackuprecordings (inkl. 6K 10 Bit Video) über zwei Karten sind damit ebenfalls möglich. Zudem liegt die S1 preislich rund 1.700,- Euro unterhalb der S1H.

Wie die S1H unterstützt die S1 XLR-Audio via Blitzschuhanschluss mit Panasonics optionalem XLR-Adapter.

Außer in 4K 60p und den neu hinzugekommen 6K Formaten lässt sich mit den dualen Cardslots der Panasonic S1 quasi unbegrenzt (bis max 30p) aufnehmen, weshalb sich die S1 hervorragend für die Bereiche Reportage/Doku, Interviews, szenische Arbeiten und Events eignet. Auch das wie bei der S1H für den Videobetrieb ergonomisch sinnvoll gestalte Schalterlayout (wie bsp. einfache, externe Whitebalance-Funktion, oberes Statusdisplay etc.) vereinfachen den Videobetrieb spürbar.

Wie bei der Panasonic S1H gilt: Wer hingegen eine Sensor-Vollformatauslesung mit 50/60p benötigt (4K S35-Crop mit 50/60p möglich) oder auf eine überdurchschnittlich gute Autofokusfunktion angewiesen ist oder eine hohe Fotoauflösung benötigt, wird woanders eher fündig werden.

Panasonic S1 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // klassenbester Dynamikumfang für Video, hochwertige 4K Auflösung, internes 6K 10 Bit Video, duale SD-Cardslots mit echtem Backuprecording, XLR-Adapter-Option, sehr gute Stabilisierungsleistung, exzellenter Sucher (OLED 5.7 Mio Bildpunkte), sehr gute Video-Ergonomie mit viele externen Schalter-Funktionen

CONTRA //AF unterdurchschnittlich, keine ViewAssist Suchervergrösserung während der Aufnahme, 50p nur im S35 Crop, geringe Fotoauflösung.



Panasonic S5



Preis (UVP): 1.998,- Euro

Die S5 stellt Panasonics kompakteste und erschwinglichste Vollformat DSLM dar. Mit gerade mal 712g liegt sie sogar noch unterhalb der GH5 und bietet sogar noch ein minimal kleineres Magnesiumgehäuse.

Da die S5 jedoch den gleichen, hochwertigen Sensor wie die S1H / S1 nutzt, punktet die S5 ebenfalls mit dem klassenbesten Dynamikumfang im 10 Bit V-Log Betrieb. Im Gegensatz zur S1/S1H muss man bei der S5 auf 6K und 4KCine-Formate verzichten und auch die Sucherauflösung wurde im Vergleich quasi halbiert auf 2.36 Mio Bildpunkte. Auch wer einen HDMI-Out in Standardgröße benötigt und ein zweites Statusdisplay zu schätzen weiss, ist bei der S1/ S1H besser aufgehoben.

Dafür bietet die Panasonic S5 das kompakteste Handling im aktuellen Panasonic Lineup und punktet ebenfalls mit dualem Cardslot (2xSD) inkl. echtem Video-Backuprecording und den besten Akkulaufzeiten. Auch der Panasonic XLR-Adapter lässt sich an der Panasonic S5 betreiben. Hinzu kommt die traditionell sehr gute Stabilisierungsleistung von Panasonic von der auch die S5 profitiert.


Wir schätzen die S5 vor allem als kompakte V-Log fähige 4K 10 Bit Kamera, die zudem Dank guter Akkuleistung vor allem für mobile Setups / Reisen etc, Sinn macht. Wer weniger Gewichts- und Größen-optimiert unterwegs sein kann und findet in der S1 mit aktueller Firmware und V-Log Update aktuell das potentere Videowerkzeug.

Wie bei den anderen hier aufgeführten Panasonics gilt: Wer eine Sensor-Vollformatauslesung mit 50/60p benötigt (4K S35-Crop mit 50/60p möglich) oder auf eine überdurchschnittlich gute Autofokusfunktion angewiesen ist oder eine hohe Fotoauflösung benötigt, wird woanders eher fündig werden.

Panasonic S5 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // klassenbester Dynamikumfang, kompakte Kameragröße, gute Akkulaufzeit, duale Cardslots mit Videobackuprecording

CONTRA // AF unterdurchschnittlich, keine ViewAssist Suchervergrösserung während der Aufnahme, 50p nur im S35 Crop, geringe Fotoauflösung.



Nikon Z6 II



Preis (UVP): 2.199,- Euro

Die Nikon Z6 II hat es tatsächlich eher knapp auf diese Liste geschafft, weil ihr eine in unseren Augen entscheidende Funktion fehlt: Interne 10 Bit Log-Aufnahme (diese ist nach wie vor nur extern via HDMI-Out verfügbar). Dass sie es trotzdem auf diese Liste geschafft hat, liegt an einigen anderen für den Videobetrieb wichtigen Neuerungen:

So verfügt die Nikon Z6 II jetzt über einen zweiten Cardslot, verbesserte Video-AF-Performance, externe ProRes RAW und Blackmagic RAW-Aufnahme, eine View-Assist Suchervergrösserung, die tatsächlich auch während der Video-Aufnahme funktioniert, sowie über interne 4K 60p Aufnahme (leider nur als Crop/8 Bit). In der Videopraxis gefällt uns darüber hinaus (sowohl bei der Z6 als auch bei der Z6II) eine der besten, manuellen Override-Implementierungen für den Video-AF.

Mit der externen Blackmagic Raw- und ProRes Raw-Aufnahme stellt die Nikon Z6 II (zusammen mit der Panasonic S1H und S1) aktuell eine der wenigen Kameras dieses Vergleichs dar, die beide prominente, externe RAW-Formate unterstützt.

Zwar gilt es bei den neuen dualen Cardslots der Z6 II (XQD/CFExpress und SD) im Hinterkopf zu behalten, dass (zumindest derzeit) noch kein Backup-Recording für Video zur Verfügung steht, doch insgesamt sehen wir die neuen Videofunktionen der Nikon Z6 II zumindest für alle Videofilmer mit Nikon-Glas als interessant genug an, um hier als Upgrade-Option berücksichtigt zu werden.

Und damit empfiehlt sich die Nikon Z6 II vor allem für all diejenigen, die bereits in Nikon-Objektive investiert haben und auf eine interne 10 Bit (Log-)Aufzeichnung verzichten können (bsp. weil sie sowieso einen externen Recorder Monitor nutzen).

Wer andererseits lieber mit einem seitlichen Klappdisplay arbeitet sowie 4K 50/60p als Fullsensor Readout, interne 10 Bit oder Log-Aufzeichnung benötigt, wird woanders eher fündig werden.

Nikon Z6 II - Praxis: Pro & Contra
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PRO // guter Sucher inkl. Suchervergrösserung + Schärfeindikatoren bei MF (auch während der Videoaufnahme), sehr gute manuelle Override-Fuktionen, duale Cardslots, oberes Statusdisplay guter Video-AF

CONTRA // keine interne 10 Bit Videoaufnahme, kein Video-Backuprecording, 4K 50/60p nur mit Crop, Z-Objektivportfolio könnte mehr stabilisierte Optiken enthalten



Fujifilm X-T4



Preis (UVP): 1.799,- Euro

Wer bereits in Fujinon-Optiken investiert hat oder bewußt nicht mit einem Vollformat-, sondern lieber mit einem S35-Sensor (APS-C) arbeiten möchte, findet in der X-T4 von Fujifilm eine bemerkenswert ausgewogen konzipierte und auf hohem Verarbreitungsniveau agierende DSLM, die sich gleichermaßen gut für Video als auch für Foto eignet.

Zu ihren Stärken zählt ein guter Video-AF, interne 4K 50/60p 10 Bit Log 4:2:0 Aufnahme, duale SD-Cardslots inkl, Video-Backup-Optionen, ausgefeilte Colorscience mit entsprechenden Filmsimulationen, ein stabilisierter Sensor, ein sehr übersichtliches Menüsystem und ein gutes Akkumanagement.


Die Sensorstabilisierung funktionierte bei unseren Tests gut mit nicht stabilisierten Fujinons. Bei Fujinons mit integriertem OIS gab es zwischen Kamera und Objektiv hingegen noch Luft für eine bessere Abstimmung. Darüber hinaus fanden wir den Kopfhörer-Eingang via USB-C Adapter für Videoanwendungen weniger gelungen.

Fujifilm X-T4 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // guter Video AF, duale Cardslots mit Videobackupoptionen, sehr gute Colorscience und gute LOG/LUT Unterstützung, übersichtliches Menü, gute Akkulaufzeiten, gute Fotofunktionen

CONTRA // keine interne 4K 10 Bit Log 4:2:2 50p Videoaufnahme, Videostabilisierung mit OIS Fujinons noch ausbaufähig, Kopfhörer Miniklinke nur via USB-C-Adapter, 20 Min Aufnahmelimit bei 4K 50p



Panasonic GH5



Preis (UVP): 1.599,- Euro

Die Panasonic GH5 hat mittlerweile rund 5 Jahre auf dem Buckel und trotzdem kann sie noch in einigen Disziplinen den hier versammelten DSLMs das Wasser reichen und sie sogar übertrumpfen:

So bietet die GH5 (auch auf Grund ihres kleineren MFT-Sensors) noch die beste Video-Stabilisierungsleistung aller hier versammelter Kameras.

Zu ihren weiteren Stärken zählen duale SD-Cardslots mit Videobackupfunktion, eine unbegrenzte Aufnahmedauer, eine interne 10 Bit 4:2:2 Log-Aufnahme bis max. 30p (4K 50p nur 8 Bit intern), sehr gute Akkulaufzeiten, XLR-Audio via optionalem Blitzschuhadapter und eine hohe Zuverlässigkeit.

Für Projekte, bei denen eine geringe Schärfentiefe eher hinderlich ist (News, Reportage etc.) und bei denen die geringen Abmessungen/das geringe Gewicht des Gesamtsystems (Dank kompakter MFT-Optiken) eher im Vordergrund stehen (Reportage,Reise), kann sich das GH5 System durchaus noch behaupten.

Wer hingegen die Ästhetik von Vollformat-Sensoren, interne 4K 10 Bit 50p 4:2:2 LOG Aufzeichnung und moderne AF-Performance benötigt, ist vermutlich woanders besser aufgehoben.

Panasonic GH5 - Praxis: Pro & Contra
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PRO // exzellente Videostabilisierung, duale Cardslots mit Videobackupoptionen, keine Aufnahmelimits, XLR-Audio via Panasonic Blitzschuh-Adapter, gute Akkulaufzeiten, Zuverlässigkeit, kompaktes Gesamtsystem Dank MFT-Optiken.

CONTRA // keine interne 4K 10 Bit Log 4:2:2 50p Log Videoaufnahme, Dynamikumfang mittlerweile unterdurchschnittlich, AF-Performance gut für MFT-Sensorgröße (aber nicht mit Top AF-Vollformat-AF-Systemen vergleichbar).



Auf einen Blick: welche Kamera wofür?



// Die beste High-End Hybrid-DSLM für Pro Foto&Video:
Canon EOS R5, (Sony A1 noch nicht getestet)
weil: Hier hohe Fotoauflösung / Pro-Fotofuktionen mit sehr guter Videoqualität Hand in Hand gehen

// Die beste Mid-Range Hybrid-DSLM für Prosumer Foto & Video:
Panasonic S1, Canon EOS R6
weil: hier gute Foto- und Videofunktionen und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhätlnis zusammenkommen

// Die Kamera mit der besten 4K Videoqualität:
Canon EOS R5
weil: auf 4K downgesampeltes 8K RAW sich auf Referenz-Niveau bewegt

// Die beste DSLM für Reportage/Doku:
Sony A7S III / FX3, Panasonic S1 / S1H
weil: hier lange Aufnahmezeiten und gute (XLR)-Tonoptionen vorhanden sind

// Die beste DSLM für Events:
Sony A7S III, Sony FX 3, Panasonic S1/S1H
weil: hier lange 4K Aufnahmezeiten via dual Cardslots und unbegrenzte Aufnahmezeiten zählen

// Die beste DSLM für Livestreaming / Videokonferenzen:
Out of the Box: Sigma FP /
Mit Atem Mini Pro: Pocket Cinema Camera 6K Pro

// Die beste YouTuber Kamera:
Canon EOS R6, Sony A7S III, FX3, Fujifilm X-T4
weil: Klapp/Schwenkdisplay, Top-Gesichtstracking AF und gute Hauttöne out of the Box hier vorhanden sind

// Die Beste Stealth / Low-Profile Kamera:
Sigma FP
weil: kleiner geht kaum

// Die beste DSLM für szenische Projekte / Spielfilm:
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro, Canon EOS R5, Panasonic S1/S1H
weil: hier Videoqualität wichtiger ist, als ein Top-AF

// Die beste DSLM für Werbung / Musikvideo:
Canon EOS R5 (bis 25p), Sony A7S III/FX3 (50-120p)
weil: hier Top-Videoqualität und Frameraten zählen

// Die beste Gimbal-Kamera:
Sony A7S III/FX3, Canon EOS R5 und R6
weil: hier gute AF-Tracking Funktionen, gute Gimbalunterstützung und gute 50p Videoqualitäten zählen

// Die beste DSLM für Hochzeitsfilmer:
Sony A7S III / /Canon EOS R5 und R6 mit Einschränkung)
weil: hier ein zuverlässiger AF den entscheidenden Moment retten kann (Canon allerdings mit Hitzelimit-Einschränkung)

// Die beste handgeführte Kamera:
Canon EOS R5, R6 (und mit Abstrichen GH5)
weil: hier die beste Videostabilisierung und ein sehr guter AF zählen

// Die Kamera mit der besten Videoergonomie:
Panasonic S1H
weil: hier alle essentiellen Funktionen auf externen Schaltern liegen, der Monitor über eine Top-Aufhängung verfügt und auch schwere Optiken ergonomisch gut mit dem Kamerabody zusammenspielen

// Die beste Autofokus-Kamera:
Sony A7S III, FX3, Canon EOS R5 und EOS R6
weil: Sonys Hybrid-AF und Canons Dual Pixel AF aktuell das Maß der Dinge hier sind

// Die Kamera mit dem höchsten Dynamikumfang:
Panasonic S1/S1H
weil: das V-Log Material der aktuellen Panasonic Vollformat-Kameras in der Praxis im Schnitt 1 Blende oberhalb der Konkurrenz liegt

// Die beste Lowlight-Kamera:
Sony A7S III
weil: „Dual ISO“ und große Pixel (noch) besser sind als aktuelle 6K/8K Downscalings

// Die beste Mid-Range Hybrid-DSLM für Prosumer Foto & Video mit MFT/S35 Sensor:
S35: Fujifilm X-T4 / MFT: GH5
weil: hier gute Foto- und Video-Funktionen zusammenkommen

// Die beste B-Kamera für Sony-Produktionen:
Sony A7S III/ FX3
weil: S-Log-Workflows etabliert sind

// Die beste B-Kamera für Canon-Produktionen:
Canon EOS R5
weil: Canon Log-Workflows etabliert sind

// Die beste B-Kamera für Panasonic-Produktionen:
Panasonic S1H
weil: V-Log-Workflows etabliert sind

// Die beste B-Kamera für Blackmagic Produktionen:
Pocket Cinema Kamera 6K Pro
weil: Blackmagic RAW-Workflows etabliert sind


  

[92 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Pitman    14:57 am 1.5.2021
Mir würde für eine Urlaubstour, als Hobbyfilmer immer noch die GH5 reichen. Wenn ich natürlich im Profisegment auch Nachts abliefern müsste sieht es anders aus. Eine GH5plus...weiterlesen
mash_gh4    23:40 am 25.4.2021
naja, die haltegriffe sind nicht ganz so elegant wie bei der kommenden dji action cam, aber bzgl. sensorgröße, aufzeichnungesbandbreite etc., könntest ja so etwas in die hand...weiterlesen
mash_gh4    23:08 am 25.4.2021
das sollte eigentlich den metadaten der clips zu entnehmen sein, wenn es kompatible systemobjektive waren. im exiftool wird das als "Lens ID" und "Lens Type", angezeigt -- sogar...weiterlesen
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update am 18.Juni 2021 - 15:02
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