///  >

Test : Chromatte – Bluescreen leicht gemacht.

von Mi, 6.August 2003 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Zeitersparnis
  Lichtersparnis
  Raumersparnis
  Flexibilität
  In der Praxis
  Messung
  Fazit



Viele Anwender erzielen eher ernüchternde Ergebnisse, wenn sie das erste mal versuchen einen Bluescreen zu erstellen. Ein neues Produkt aus England verspricht perfektes KeyingKeying im Glossar erklärt, ohne großen Aufwand. Wir haben ein Testmuster in Deutschland ergattert und wollten wissen, wie gut Chromatte wirklich ist.

Eigentlich gibt es die ersten Prototypen von Chromatte schon etwas länger. Die Firma Reflecmedia tüftelt nämlich schon seit der Jahrtausendwende mit der britischen BBC an einer neuen Methode, um das Freistellen von Objekten einfacher zu gestalten. Im professionellen Umfeld hat sich das Material bereits bewährt. So wurde es erst kürzlich bei Produktionen wie dem „Herr der Ringe“ oder in „Harry Potter“ erfolgreich eingesetzt. Nach diesen gelungenen Bewährungsproben gibt es das Wundermaterial jetzt auch regulär für jedermann zu erwerben.

Chromatte selbst ist ein Spezialstoff, der aus Millionen kleiner Glasfasern besteht. Diese verhalten sich im Prinzip wie kleine Katzenaugen und können Licht reflektieren. Daher staunt man auch nicht schlecht, wenn man den Stoff das erste mal sieht. Denn ohne weitere Beleuchtung sieht der Stoff für das menschliche Auge einfach nur Grau aus.

Chromatte besteht aus Millionen kleiner Glasfasern, die das Licht wie Katzenaugen reflektieren



Hier kommt nun die zweite Komponente des Systems ins Spiel: Der sogenannte LiteRing. Hierbei handelt es sich um einen massiven Ring, der mit blauen oder grünen Leuchtdioden bestückt ist. Angeschlossen wird dieser an einen 12V-Transformator, der die Helligkeit der Leuchtdioden regeln kann. Da die Leuchtdioden sehr effektiv sind und zusammen gerade einmal 5W benötigen, könnte der LiteRing daher mit etwas Bastelarbeit auch einfach vom Kameraakku mitversorgt werden, wenn der Camcorder keinen externen Stromanschluss bietet.

Der LiteRing wird auf dem Objektiv des Camcorders montiert



Dieser Ring wird über das Objektiv des Camcoders montiert und leuchtet daraufhin immer in der Blickrichtung des Objektivs. Sieht man nun mit dem Auge oder mit der Kamera durch diesen Ring erscheint der Chromatte-Stoff plötzlich in einem gleichmäßigen Blau. Dies bietet gegenüber einem herkömmlichen Bluescreen-Verfahren deutliche Vorteile:


Zeitersparnis


5 Seiten:
Einleitung
Zeitersparnis
Lichtersparnis / Raumersparnis / Flexibilität / In der Praxis
Messung
Fazit
    


Weitere Artikel:


Test: Ulead Cool3D Fr, 16.März 2001
Buchkritiken: Videoeffekte: Attraktive Filme mit kleinem Budget Di, 21.Juni 2016
Nach der Videoschnitt-Schule liegt nun ein weiteres Buch vom selben Autor vor -- diesmal geht es um Videoeffekte. Auch darin geht es wieder unterhaltsam und sehr praxisorientiert zur Sache. Doch läßt sich auch dieses komplexere Thema ohne Theorie meistern?
Tutorials: Slowmo Video - kurzes HowTo Mi, 15.August 2012
Das kostenlose Programm slowmo Video kann Zeitlupen aus normalen Clips errechnen, indem es Zwischenbilder durch einen Optical Flow Algorithmus erzeugt. Dabei lässt sich die Geschwindigkeit mittels Bezier-Kurven einstellen und sogar kritische Bereiche können nachträglich von Hand korrigiert werden. Wir haben die neue Windows-Portierung einmal kurz ausprobiert...
News: Neues von der Siggraph 2010 Mo, 2.August 2010
Auf der Siggraph 2010 wurden viele interessante Entwicklungen im Bereich Bildverarbeitung/-manipulation vorgestellt, wir stellen drei der neuen Techniken für Videos vor.
Tips: Blue Screen und Keying im Eigenbau Do, 1.September 2005
Einführungen: Effekte Fr, 16.März 2001
Test: Canon EOS C200 review - skintones, Cinema RAW Light, Dual Pixel AF, handling and more Mi, 6.September 2017
Test: Canon C200 - Sensor-Test und erste RAW Cinema Light Erkenntnisse Fr, 18.August 2017
Test: Sony PXW-FS7 II Teil 2: Formate, Bildqualität und Fazit Fr, 4.August 2017
Test: Nikon D7500 - erste 4K Spiegelreflex-Kamera unter 1500 Euro Mo, 31.Juli 2017
Test: Sachtler ACE XL Fluidstativkopf mit max 8 kg Traglast Di, 25.Juli 2017


[nach oben]


[nach oben]


















update am 26.September 2017 - 18:00
slashCAM
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
Specialsschraeg
1. Juni - 1. Oktober / Pforzheim
Kurzfilmwettbewerb: Heldinnen Award
4-8. Oktober / Münster
Filmfestival Münster 2017
6-7. Oktober / Espelkamp
Filmfestival SPITZiale
7-14. Oktober / Eberswalde
Filmfest Eberswalde
alle Termine und Einreichfristen