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Test : Blackmagic DaVinci Resolve Speed Editor - Schneller Schneiden ohne Maus und Tastatur

von Di, 22.Dezember 2020 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Haptik und Anmutung
  Anschlüsse
  Kein Universalist, sondern ein Spezialist...
  ...für die Cut-Page
  (Um)lernen ist Pflicht
  Ohne Maus und Tastaur
  Königsdisziplin Multicam-Schnitt
  Nette Zusatzfeatures
  Drei Drehrad Modi
  Lizenz immer separat
  Fazit Speed Editor



Ohne Maus und Tastaur



Hat man sich länger mit dem neuen Workflow des Edit Fensters vertraut gemacht, kann man tatsächlich mit dem Speed Editor die meisten Editing-Prozesse abarbeiten, ohne auch nur einmal zu Maus oder Tastatur greifen zu müssen. Diese exklusive Arbeit am Speed Editor ist definitiv von Blackmagic so gewollt, denn die Arbeit mit dem Gerät funktioniert fast immer zwingend mit zwei Händen. Alleine schon weil man für viele Funktionen eine der Tasten gedrückt halten muss, während man an dem Rad dreht.

Das -übrigens haptisch gut gelagerte- Drehrad übernimmt weitaus mehr Funktionen als nur mit dem Zeitleisten-Marker zu arbeiten. Gut gefallen hat uns beispielsweise die zusätzliche Funktion um den Audiolevel eines Clips mit dem Jog zu erhöhen. Oder: Wenn man einen Marker setzt und die Marker-Taste gedrückt hält, lässt sich mit dem Drehrad sofort eine Marker Farbe auswählen.



Königsdisziplin Multicam-Schnitt



Beim Mulitkamera-Schnitt kann der Speed Editor richtig glänzen: So bringt das Gerät Tasten für die Umschaltung von 9 gesyncten Kameras mit - und dazu zahlreiche Modi um Clips auszuwählen und in die Zeitleiste einzusetzen. Beispielsweise kann man einfach nur eine Kameranummer gedrückt halten und der Clip erscheint ab diesem Punkt in der Timeline. Das Clipende bestimmt man anschließend durch Drehen des Shuttlerades und das anschließende Loslassen der Kamerataste.



Nette Zusatzfeatures



Und auch kleine Funktionalitäts Schmankerl für die mobile Arbeit am Laptop wurden eingebaut. Wie beispielsweise ein Umschalter auf eine Vollbild-Vorschau, wenn man nur mit einem Display arbeitet. Auch praktisch gelöst: Klickt man die Vollbild-Vorschau schnell doppelt, so bekommt man eine Vorschau des letzten Editpunkts mit ein paar Sekunden Vor- und Nachlauf. Anschließend wechselt die Vorschau wieder automatisch zum Interface.

Das Drehrad arbeitet dabei grundsätzlich sehr sensitiv. Bei aktivierter Snap-Taste haftet die Timeline dennoch leicht an wichtigen Schnittpunkten und Markern, die wiederum mit einem "leichten Widerstand" überdreht werden können.



Drei Drehrad Modi



Das Drehrad kann zwischen drei Funktionen umgeschaltet werden (Shuttle, Jog und Scroll):



Da es nie in eine zentrale Position zurück federt, wie ein klassisches Shuttle-Wheel, fanden wir die Shuttle-Funktion dabei etwas gewöhnungsbedürftig.

...für die Cut-Page / (Um)lernen ist Pflicht
Lizenz immer separat / Fazit Speed Editor


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Haptik und Anmutung / Anschlüsse / Kein Universalist, sondern ein Spezialist...
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Ohne Maus und Tastaur / Königsdisziplin Multicam-Schnitt / Nette Zusatzfeatures / Drei Drehrad Modi
Lizenz immer separat / Fazit Speed Editor
  

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   Letzter Kommentar:
derderimmermuedeist    12:54 am 22.12.2020
"während man an dem Rad dreht" 😂 Leider ist mein Speed Editor noch nicht geliefert ... bin gespannt.
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