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Problemlösungen : DVStorm Problem beim analogen Capturen (PAL)

von Mi, 9.Mai 2001


Als ich kürzlich das erste mal mit der DV-Storm von Canopus analog capturen wollte, fiel mir auf, daß die Videofilme auf der Festplatte irgendwie komisch aussahen. Verwaschene Farben dachte ich mir auf den ersten Blick. Da man immer wieder hört, wie sehr Canopus auf saubere Signalwege achtet, habe ich mich verwundert daran gemacht, der Sache auf den Grund zu gehen. Mit einem Testbild, das ich digital auf einen Camcorder heraus und analog wieder einspielte, entdeckte ich ein seltsames Phänomen: Die Luma-Auflösung war absolut korrekt, d.h. jede Zeile wurde 1:1 wieder abgebildet. Aber die Chroma-Komponenten wurden versetzt ausgespielt. Im Klartext lagen die Farbkanäle mehrere Zeilen unter den zugehörigen Luma-Pixeln.
Um das Problem darzustellen seht Ihr hier einen Ausschnitt des Orginal-Bilds (DV-codiert).



Nach dem analogen Capturen sah das Bild so aus:



Man kann klar erkennen, daß die Farbe des blauen Himmels in den oberen Rand des Colloseums deutlich hineinragt.

Als ich Canopus mit meinen Ergebnissen konfrontierte, sagte man mir, daß dieses Problem bei einigen PAL-Modellen auftreten würde. Jedoch handelt es sich dabei um ein einfaches Treiber-Problem. Obwohl ich solchen Aussagen eher skeptisch gegenüber stehe, konnte mich die Firma eines besseren belehren. Unter ftp://ftp.canopuscorp.com/pub/drivers/DVStorm/beta/DVStorm1_02B1.zip
finden sich die aktuellen 1.02 Beta-Treiber für die Storm, die das Problem bereits beheben. Mit diesen Treibern kam ich zu folgender Ausgabe:



In diesem Bild ist alles in Ordnung. Die Wandlung ist -nebenbei gesagt- sehr gut.

Alle Anwender, die öfters die analogen Eingänge Ihrer Storm nützen, sollten testen, ob bei ihnen dieses Phänomen ebenfalls auftritt. Falls ja, empfiehlt es sich auf jeden Fall die Beta-Treiber einzusetzen. Allen anderen Anwendern rate ich, auf die finalen 1.02-Treiber zu warten, weil man sich sonst eventuell mit der Beta-Version andere, unnötige Bugs einhandelt. Auf jeden Fall war es erfreulich, daß es sich hierbei um kein Hardware-Problem handelt und Canopus nach wie vor auf Fehler so schnell reagiert.


  


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