Nur ein normaler Video-Editor?
Für eine Browser-App bietet der Editor erstaunlich viele Möglichkeiten, und die Bedienung dürfte allen die schon einmal ein Schnittprogramm benutzt haben, vertraut vorkommen: Die importierten Medien finden sich links im Fenster „Deine Medien“ und lassen sich direkt in die Timeline ziehen (A). Dort können sie mit der Maus getrimmt und nach Belieben auf mehreren Spuren arrangiert werden. Für harte Schnitte steht zusätzlich ein einfaches Scheren-Tool (B) bereit.

Eine besonders praktische Besonderheit ist der „Skimmer“, der immer an der Maus klebt, wenn man sich über die Timeline bewegt. Ist der Skimmer aktiviert (C), zeigt die Vorschau genau das Bild, über das er gerade gleitet – während der klassische Timeline-Marker an seiner Position verharren kann. So lassen sich bestimmte Stellen in der Timeline schnell finden, ohne den Marker verschieben zu müssen.
Das linke Seitenmenü bietet neben der Medienübersicht auch einen „Generierungsverlauf“, der direkten Zugriff auf alle bisher mit Firefly generierten Medien im eigenen Adobe Account ermöglicht. Darunter findet sich noch ein klassisches Titel-Tool (D) mit modernen Templates sowie eine Auswahl an Übergängen.
Sind alle Elemente auf der Timeline arrangiert, kann man jedes Element einzeln anklicken und bearbeiten. Auf der rechten Seite öffnet der Eigenschaften-Button (E) dann die zugehörigen Optionen – für einen Audio-Clip etwa die Lautstärke oder für einen Videoclip Position, Skalierung, Drehung oder Deckkraft.
Generative Video-KI inklusive
Mit diesen Grundfunktionen lässt sich schon einiges umsetzen, aber die eigentliche In-Situ-Synergie entsteht durch die folgenden KI-Funktionen: Über den Button „Generieren“ hat man direkten Zugriff auf verschiedene aktuelle KI-Videomodelle – nicht nur auf Adobes eigenes, „kommerziell sicheres“ Firefly Video, sondern auch auf viele aktuelle Partnermodelle wie Veo 2, Runway Gen 4.5, Ray 3.14, Pika 2.2 oder Sora 2.

Dabei lassen sich Auflösung, FPS und Länge festlegen und neben dem Text-Prompt (A) auch visuelle Start- und End-Frames hochladen (B). Praktisch: Schon vor der Generierung sieht man, wie viele Adobe-Credits der jeweilige Klick kosten wird (C).



















