Panasonic LUMIX S1II
Fast in Vergessenheit geraten ist bei alldem die Panasonic LUMIX S1II. Sie erschien schon im Mai und brachte viele interessante Videofunktionen mit, etwa - auch bei Lumix erstmalig - eine 5.1K 10 Bit Open Gate 50/60p Aufnahme, interne ProRes und ProRes Raw-Aufzeichnung, verbesserte AF-Funktionen, Stabilisierung für anamorphotische Aufnahmen, False Color und 32 Bit Audio Unterstützung. Auch hier findet sich ein partially stacked CMOS-Sensor im Vollformat, welcher jedoch im Vergleich zur Sony a7 V "nur" mit 24MP auflöst.
[Die Panasonic LUMIX S1II in unserem Praxistest und Labortest.]

Erstes video-optimiertes Nikkor und weitere Objektiv-Highlights
Natürlich gab es auch bei den Objektiven berichtenswerte Neuigkeiten, bei denen wir an dieser Stelle nur einige herausgreifen können. So stellte Nikon mit dem NIKKOR Z 28-135mm f/4 PZ sein erstes speziell für Video entwickeltes Vollformat-Z-Objektiv vor. Auch erschien das aktualisierten NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II; das Profi-Objektiv der S-Linie ist leichter geworden und bietet einen verbesserten Autofokus.

Panasonic lancierte das besonders kompakte LUMIX S 24-60mm F2.8 Zoomobjektiv mit neuem Linearmotor und optischem Encoder sowie einem Fokusring, der sich auch als Steuerring für andere Belichtungsfunktionen umwidmen lässt.
Bei Sigma wurde die ART-Serie mit weiteren, sehr lichtstarken Brennweiten ausgebaut – neu verfügbar sind hier das 135mm F1.4 DG | Art sowie das überarbeitete 35mm F1.2 DG DN II | Art, beide für Vollformat. Für Super35-Filmer interessant ist außerdem das neue Zoomobjektiv für spiegellose APS-C-Kameras, das Sigma 17-40mm F1.8 DC | Art, da für den L-Mount, Sony E-Mount sowie FUJIFILM X und Canon RF erhältlich ist.



















