Canon EOS R6 Mark III

Ähnliche Specs hat Canon jedoch auch in seine Mittelklasse Hybrid-DSLM EOS R6 Mark III gepackt, welche Ende November auf den Markt kam. In ihr findet sich der gleiche Vollformatsensor, allerdings anders als bei der C50 beweglich gelagert, gepaart mit dem DIGIC X Prozessor. Möglich ist eine interne 7K RAW Aufnahme in Canon RAW Light mit bis zu 50/60p sowie auch eine Open Gate Aufnahme, ebenso wird Canon Log 2 unterstützt.



Mangels Lüfter greifen in einigen Formate Aufnahmelimits, um Überhitzung zu vermeiden. Mit einer UVP von ca. 2.900 Euro liegt der Preis etwa 900 Euro unter dem der C50.





(Unsere Praxis- und Labortests der Canon EOS R6 Mark III folgen in Kürze.)




Sony A7 V - Workhorse-DSLM

Mit einem ähnlichen UVP um die 3.000 kam bei Sony wiederum die Vollformat-DSLM A7 V, ausgestattet mit einem 33MP Partially Stacked CMOS Sensor sowie dem komplett neuen BIONZ XR 2 Prozessor. Beides zusammen sorgt unter anderem für viel Geschwindigkeit, welche sich an mehreren Stellen bemerkbar macht - im Videobetrieb bietet die A7 V unter anderem 10 Bit 4K 60p ohne Crop (herunterskaliert von 7K-Auflösung mit Full Pixel Readout / ohne Binning).


Sony A7 V
Sony A7 V

Dafür fehlen der A7 V eine RAW-Aufnahme und Open Gate, wodurch sie sich weniger in szenischen Bereichen verortet als bei Events, im Journalistisch/Dokumentarischen sowie beim hybriden Wildlife/Sport. Dort glänzt sie u.a. mit herausragender AF-Performance, klassenbester Akkulaufzeit, 4K 50/60p ohne Hitzelimits, herausragende Fokus-Monitoring-Tools, sehr gute Stabilisierung, einfach zu gradendes S-Log3 inkl. S-Cinetone Profil und die beste am Markt befindliche Monitorkonstruktion.



[Die Sony A7 V in unserem Praxistest und Labortest.]





Sony FX2 - Entry-Level Cine-Cam mit Sucher

Noch vor der A7 V hatte Sony die FX2 gelauncht - die Entry-Level Cine-Cam (Kostenpunkt ca. 3200 Euro) zeichnet sich durch ihren neigbaren, integrierten Sucher aus, ein Novum bei Sony FX-CineKameras im Entry Bereich. Sie bietet darüberhinaus ein modernisiertes Gehäuse auf FX3-Basis, einen verbesserten AF, 15+ Blendenstufen Dynamikumfang, S-Cinetone und CineEI Modi sowie einen neuen BIG6 (Home)Screen.


Sony FX2
Sony FX2

Nicht neu ist jedoch ihr Sensor-Design, was einige Einschränkungen mit sich bringt, so steht 10 Bit 4K 50/60p nur im S35-Crop zur Verfügung. Gerade in diesem Modus ist die Kamera auch für viele szenische Einsatzzwecke (u.a. durch den neuen Sucher oder den Autofokus) sehr gut gerüstet und bietet hier bis 60p eine ebenso gute Bildqualität ohne Tadel - und dies dann bei Rolling Shutter Zeiten um die 12 Millisekunden.



[Die Sony FX2 in unserem Praxistest und Labortest.]







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