Noch mehr Cine-Kameras - mit 12K, Mittelformat oder High-Speed
Blackmagic verbaut seit letztem Jahr den Vollformatsensor aus der URSA Cine 12K LF auch im kompakteren PYXIS-Format (1,59 kg). Zur NAB erstmals vorgestellt, gab es sogar preislich nochmals eine Überraschung, als die Kamera dann beim Launch im Herbst nochmals günstiger als gedacht angeboten wurde; die Blackmagic PYXIS 12K ist aktuell um die 4.500 -5.200 Euro (je nach Mount) zu haben.

Dabei stellt die Pyxis 12K vor allem eine 4K/8K-Kamera dar, denn die Grundidee hinter Blackmagics 12K-Auflösung ist ja primär, dass man für ein sehr gutes 4K/8K Debayering einen Sensor mit noch höherer Auflösung zum Downsampling nutzt. Die Kamera liefert grundsätzlich die gleiche, ausgezeichnete Bildqualität ab wie die URSA Cine 12K LF, allerdings bei längeren Rolling Shutter-Zeiten und halbierten max. Bildraten - siehe unseren Labortest (Praxistest folgt).
Mit der GFX Eterna 55 wiederum betrat nochmal ein neuer Player den Cine-Kameramarkt. Und zwar steckt Fujifilm dafür den GFX 102MP CMOS II HS Mittelformatsensor nebst X-Processor 5 aus seiner Systemkamera GFX100 II in ein größeres Gehäuse mit "Kinoergonomie". Er ist hier nicht beweglich gelagert, dafür mit einem neu entwickelten, optischen Tiefpassfilter versehen, auch ein variabler, elektronischer ND-Filter ist an Bord. Mit einem Listenpreis von 16.499,95 Dollar kostet das ganze etwa doppelt soviel wie die GFX100 II.
Auch von ARRI gab es neues in Form der ALEXA 35 Xtreme, die mit Highspeed-Aufnahmen mit bis zu 660 fps zusätzliche Spezialkameras à la Phantom bei den meisten Drehs überflüssig machen soll. Der ebenfalls neu entwickelte ARRICORE Codec soll eine effizientere Aufzeichnung mit geringeren Datenraten bei gleichbleibender Qualität ermöglichen.
Allerdings kamen aus München im lezten Jahr auch nicht so gute Nachrichten. So wurde die Lichtfabrik in Stephanskirchen geschlossen, und grundsätzlich werden bei ARRI Investoren gesucht.



















