| Test : Sony NEX-5 von rudi Di, 6.Juli 2010 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Die neue Sony NEX-Serie von Sony klingt sehr interessant: Großer, APS-C ähnlicher Sensor mit Wechselobjektiven sowie FullHD-Video-Aufzeichnung lassen die Herzen von Fans geringer Tiefenschärfe höher schlagen. Bisher gab es so was nur von Canon oder Panasonic. Doch kann Sony in dieser Nische für Videofilmer punkten?
Gegenüber echten DSLRs setzen Kameras wie die Sony NEX keinen Bildspiegel für die Fotografie ein. Als Fotograf muss man dadurch auf einen analogen Sucher verzichten, beim Filmen kann man diesen Spiegel jedoch sowieso nicht einsetzen, weshalb er bei Videoaufnahmen nur ungenutzt in hochgeklappter Stellung verweilt. Der Verzicht auf die Spiegelmechanik lässt im Gegenzug viel kompaktere Bauformen zu, was Sony gerade mit den NEX-Modellen auf die Spitze treibt. So wirkt das Kamera-Modul hinter einem Zoomobjektiv etwas verloren. Kombiniert mit einem kleinen Festbrennweiten-Objektiv wirkt die Kamera dagegen fast wie eine übliche Kompakt-Knipse.

Der Bauform ist leider auch die Position des Mikrofons geschuldet. Zwei kleine eingelassene Kapseln, die nach oben gerichtet sind, nehmen in erster Linie die Geräusche des Kameramanns auf. Was sich vor der Linse abspielt muss also akustisch erst einmal „ums Eck“. Einen Anschluss für ein externes Mikrofon oder einen Kopfhörer, um zu besseren Klangergebnissen zu gelangen findet man leider nicht.
Wir hatten im Test das Doppel-Kit Set von Sony, dem zwei Objektive beiliegen. Ein Zoomobjektiv mit 18-55mm Brennweite und Blende 3.5-5.6, sowie ein sehr kompaktes Modell mit 16mm Festbrennweite und Blende 2,8. Die Objektive machten einen sehr soliden Eindruck ohne großes Spiel in den Ringen. Wir haben unseren Test ausschließlich mit der Zoom-Optik durchgeführt, da diese für Videoeinsätze deutlich flexibler ist.
Lesezeichen hinzufügen bei
| |
|
[20 Leserkommentare] [Kommentar schreiben] Letzte Kommentare:
 | latzker 19:17 19.07. | | Auch wenn er etwas analorientiert ist hat Büschel recht. Die Sony ist ein leichter Plastikkasten mit akzeptablem Objektiv. Die Olympus oder Panasonic ...weiterlesen |  | Büschel 02:58 14.07. | | Dann schieb dir die NEX halt mit aufgesetztem 18-200mm rektal ein, dürfte dich ja hoffentlich befriedigen und du hast das beste Gefühl für das edle Ko...weiterlesen |  | HobbyMovieHS 22:20 13.07. | | Büschel hat folgendes geschrieben: Also ich hab mir das Ding heute mal im Saturn angeschaut und das Design ist echt ein Witz. Die Kamera ist n...weiterlesen |  | Büschel 18:46 13.07. | | Also ich hab mir das Ding heute mal im Saturn angeschaut und das Design ist echt ein Witz. Die Kamera ist noch kleiner, als man von Bildern im Netz ve...weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
[nach oben]
Weitere Artikel:
Test: Canon EOS 550D Di, 17.August 2010 | Test: Sony NEX-VG10 Do, 5.August 2010 | Test: Lowlight-Sammelsurium: Canon EOS 1D MK IV, 5D MK II, Nikon D3s, Sony PMW-350 … Sa, 31.Juli 2010 | Test: Samsung HMX-S10 Mo, 19.Juli 2010 | Test: Samsung HMX-H204 Di, 13.Juli 2010 | Test: Sony PMW-350K – die neue Lowlight Referenz Do, 1.Juli 2010 | Test: Panasonic HDC-SD600 Mi, 2.Juni 2010 | Test: Canon 5D MKII mit 24 & 25 B/s Firmware Mo, 31.Mai 2010 | Test: JVC GZ-HM1 Do, 20.Mai 2010 | Test: Canon HF R18 HF R16 und HF R106 Fr, 14.Mai 2010 | Test: Sony DSC-HX5 Mi, 12.Mai 2010 | Test: JVC GZ-HM335 Mi, 5.Mai 2010 |
[nach oben]
| |