| Test : Sony NEX-5 von rudi Di, 6.Juli 2010 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Formate
Die Kamera kann im Videomodus FullHD (1920 x 1080 Pixel) im AVCHD-Format mit 17 Mbit/s aufzeichnen. Außerdem bietet sie noch einen Modus mit 1440 x 1080 Pixeln und 12 Mbit/s. Obwohl dieses Raster auch im AVCHD Standard spezifiziert ist, wird hierbei jedoch in einem anderen MP4-Dialekt aufgezeichnet. Dazu gibt es noch einen VGA-Modus (640 x 480 Pixel), der sich für Internet-Aufnahmen empfiehlt. Spezielle PAL-SD-Modi bietet die Kamera dagegen nicht an.
Bedienung
Zur Bedienung gibt es praktisch keine externen Tasten und keinen Touchscreen. Stattdessen gibt es ein drehbares Menüradchen, das auch in vier Richtungen klickbar ist, sowie zwei abgesetzte Taster, die diverse Funktionen annehmen, die neben ihnen im Display angezeigt werden. Insgesamt erschien uns die Bedienung nicht komplett intuitiv, zumal es oft mehrere Wege zu einer bestimmten Funktion gibt, was teilweise etwas verwirren kann. Wer die Kamera länger einsetzt kommt jedoch sicherlich mit etwas Übung zurecht.
Trotz den eher einfachen Bedienelementen lässt sich im Fotomodus sowohl Verschlusszeit als auch Blende separat und manuell regeln. Dabei werden die eingestellten Werte auch im Display angezeigt. Allerdings sollte man sich bei den Szeneneinstellung beeilen, denn schon nach 30 Sekunden Inaktivität schaltet sich die Kamera automatisch ab. Gerade wenn man nochmal etwas am Stativ nachjustieren muss, kann das leicht enervierend sein. Videomodus = Vollautomatik
Löst man (über einen separaten Knopf am Gehäuse) schließlich die Videoaufnahme aus, ändert sich der Eindruck leider schlagartig. Denn für ambitionierte Videofilmer gibt es hier nicht mehr viele Eingriffsmöglichkeiten. Man kann nur noch die Belichtungskorrekur (EV) bedienen, die vorher eingestellten Werte für Blende und Verschlusszeit werden nicht übernommen. Stattdessen wählt die Kamera einfach ungefragt eigene Automatikwerte. Damit fehlt natürlich beim Videofilmen der eigentliche Witz, dass man über die Blende mit der Tiefenschärfe spielen kann.
Dazu verkleinert sich der aufgenommene und gezeigte Bildausschnitt. Schwacher Trost: Wenn man vor der Aufnahme die Hilfslinien aktiviert, sieht man auch als sehr feine Linien die Ecken des Videoauschnitts angedeutet. Da diese Linien wirklich hauchdünn und schwarz sind, übersieht man diese bei Low-Key-Aufnahmen jedoch komplett. Auch kann man im Videomodus nicht einmal mehr die Werte sehen, mit welcher Blende oder Verschlusszeit die Kamera gerade arbeitet.
[20 Leserkommentare] [Kommentar schreiben] Letzte Kommentare:
 | latzker 19:17 19.07. | | Auch wenn er etwas analorientiert ist hat Büschel recht. Die Sony ist ein leichter Plastikkasten mit akzeptablem Objektiv. Die Olympus oder Panasonic ...weiterlesen |  | Büschel 02:58 14.07. | | Dann schieb dir die NEX halt mit aufgesetztem 18-200mm rektal ein, dürfte dich ja hoffentlich befriedigen und du hast das beste Gefühl für das edle Ko...weiterlesen |  | HobbyMovieHS 22:20 13.07. | | Büschel hat folgendes geschrieben: Also ich hab mir das Ding heute mal im Saturn angeschaut und das Design ist echt ein Witz. Die Kamera ist n...weiterlesen |  | Büschel 18:46 13.07. | | Also ich hab mir das Ding heute mal im Saturn angeschaut und das Design ist echt ein Witz. Die Kamera ist noch kleiner, als man von Bildern im Netz ve...weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
[nach oben]
Weitere Artikel:
Test: JVC GY-HM150 – sanfte Evolution Mi, 25.Januar 2012 Mit der GY-HM150 bringt JVC einen Nachfolger für den doch etwas etwas in die Jahre gekommenen GY-HM100. Doch obwohl zwischen der Vorstellung der beiden Modelle rund drei Jahre vergangen sind, hat JVC erstaunlich wenig verändert. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob die GY-HM150 im Jahr 2012 mit fast baugleicher Technik immer noch begeistern kann... | Test: Apple iPhone 4S vs Samsung Galaxy S2: Wer wird die slashCAM HD Video-Handy Referenz? Mi, 21.Dezember 2011 Für unseren Einstieg in die Welt der Handy Videotests mussten sich Apples iPhone 4S und das Samsung Galaxy S2 durch unser Testlabor und durch Alltagsszenerien arbeiten. Wir wollten wissen, ob die Videoqualität derzeitiger Top-Smartphones Einsteiger HD-Camcorder überflüssig macht und wer sich die Referenz-Krone für zukünftige Tests aufsetzen darf … | Test: JVC GC-PX10 Do, 20.Oktober 2011 Als JVC die neue GC-PX10 auf der IFA präsentierte war die Medien-Resonanz vor allem wegen der neuartigen Gehäuseform groß. Doch auch die inneren Werte des digitalen Kamera-Zwitters müssen sich keinesfalls verstecken, wie unser Test belegt... | Test: Sony NEX-VG20 - Zweiter Anlauf Di, 11.Oktober 2011 | Test: Sony HXR-NX70 Do, 22.September 2011 | Test: JVC GZ-HM960 Di, 2.August 2011 | Test: Sony DSC-HX9V Di, 26.Juli 2011 | Test: Nikon D5100 & HD-Video - zwei Schritte vor, einen zurück Mi, 29.Juni 2011 | Test: Panasonic SD99 Di, 17.Mai 2011 | Test: Sony PMW-F3 - digitaler S35 Kinoeinstieg So, 15.Mai 2011 | Test: Kompakter 3D-Bolide - Sony HDR-TD10 3D-Kamera Mo, 9.Mai 2011 | Test: Sony HDR-CX700 und HDR CX690 Do, 14.April 2011 |
[nach oben]
| |