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/// Test : Videoschnitt

Test : DeckLink HD Extreme
von rudi Mo, 23.Februar 2009 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Flexibilität
  Üppige Anschlussmöglichkeiten
  Digitale 10 Bit Vorschau
  In der Praxis
  DPX-Frameserver
  Zusammenspiel Adobe
  Fazit



Digitale 10 BitBit im Glossar erklärt Vorschau



Bleibt noch die Ausgabe via SDISDI im Glossar erklärt oder HDMI. Über solche Verbindungen können auch Vorschaumonitore mit mehr als 8 Bit-Farbauflösung pro Farbkanal angeschlossen werden. Professionelle SDI-Studiomonitore mit 10 BitBit im Glossar erklärt kosten allerdings ebenfalls schnell 5.000 Euro. Theoretisch findet man jedoch bei TV-Herstellern bereits günstiger Fernseher, die via HDMIHDMI im Glossar erklärt auch Deep-Color unterstützen. Somit könnte so eine günstige Vorschau mit 10 BitBit im Glossar erklärt gelingen. Dies schafft ohne große Umwege keine Windows-Grafikkarte. Und übrigens auch nicht günstige Intensity-Serie von DeckLink. Mangels Monitor konnten wir dies allerdings auch nicht testen.

Einzig im Audio-Bereich könnte man vielleicht einen Kritikpunkt an der technischen Ausstattung der Karte finden. Sie stellt zwar sehr professionell über symmetrische XLR-Buchsen entsprechende Audio-Ein- und Ausgänge bereit, jedoch „nur“ in Stereo. Beim Mix gehört heute jedoch oft schon eine Mehrkanal-Surround-Abmischung „zum guten Ton“, weshalb man im Fall der Fälle noch eine separate Soundkarte bemühen muss. Via HDMIHDMI im Glossar erklärt sollte es eigentlich kein Problem sein, Mehrkanal-Sound per Software-Update zur Verfügung zu stellen. Momentan kommen jedoch auch hier nur Stereo-Signale zum Einsatz.



In der Praxis



Auf jeden Fall hatte die Karte so manche Überraschung für uns parat. Die ersten großen Augen machten gleich mal beim Einbau. Denn die Karte wollte in keinen PCI-E-Slot unseres Testrechners passen. Erst nach längerer Suche fanden wir die Erklärung: Es handelt sich um eine PCI-E x4-Karte. Gängig sind dagegen momentan eigentlich nur x1 und x16 Karten. Und so muss man als Anwender erst einmal ein passendes Mainboard finden.
Komisch finden wir dabei vor allem, dass Blackmagic hierauf nicht deutlicher aufmerksam macht. Auch bei Redaktionsschluss fand sich ein entsprechender Hinweis ausschließlich ganz klein gedruckt auf der Webseite im hinteren Teil der Tech Specs. Auf der Packung oder in den Produktankündigungen findet sich hierzu dagegen schlichtweg nichts.
Somit kann die Karte auf den meisten Mainboards nur im x16-Slot-betrieben werden, der jedoch üblicherweise von der Grafikkarte belegt ist. Hinzu kommt weiter, dass x4 Karten zwar meistens, jedoch bei weitem nicht nicht grundsätzlich in x16 Slots funktionieren.
Wer also keinen eigenen x4 Slot auf dem Mainboard hat, sollte für einen reibungslosen Betrieb wohl auch ein neues Mainboard für die Karte einplanen.

Damit fiel auf der PC-Seite auch unser aktueller Quadcore-Testrechner schon mal aus. Im Redaktionsfundus fanden wir ein altes Pentium 4 Extreme Edition Dual Core-Prozessor-Mainboard-Gespann, das wir für diesen Test wieder mit RAM, Grafikkarte und sonstigen Innereien wiederbelebten.
Zur Ehrenrettung von Blackmagic sei jedoch noch folgendes gesagt: Während ein PCI-E x1 Slot im besten Fall 240 MB/sMB/s im Glossar erklärt übertragen kann, können bei PCI-E x4 fast 1 GB/sGB/s im Glossar erklärt übertragen werden. Für unkomprimierte 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt HD-oder 2K-Übertragung können dabei schon bei 30 Bildern pro Sekunde ungefähr 240 MB/sMB/s im Glossar erklärt (1920 x 1080 x 30 BitBit im Glossar erklärt x 30 FPS) zusammen kommen. Da wäre PCI-E x1 schon äußerst knapp bemessen. Es ist also sicherlich keine schlechte Design, wenn eine solche Karte auf einen x4-Bus beharrt.

Nach der Installation ist man erst einmal von der klaren Integration der Karte ins System überrascht. So finden sich alle Einstellungen für die Karte an einer zentralen Stelle, nämlich in der Systemsteuerung. Wer mit mehreren Schnittprogrammen (oder auch z.B. mit After Effects und Premiere) arbeitet, muss sich so nicht verschiedene Orte merken und kann die Karte jederzeit zentral umzukonfigurieren. Gut mitgedacht. Hier kann auch über separate LUTs (LookUpTables) die Farbausgabe der Karte professionell kalibriert und angepasst werden.



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Flexibilität
Üppige Anschlussmöglichkeiten
Digitale 10 Bit Vorschau / In der Praxis
DPX-Frameserver / Zusammenspiel Adobe / Fazit
   

[20 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
MK   13:37   06.03.
heinz hat folgendes geschrieben: Hallo,
nun sieht die Sache wieder anders aus, nach 4Monaten Wartezeit gibt es die ersehnte Software u...weiterlesen
heinz   13:07   06.03.
Hallo,
nun sieht die Sache wieder anders aus, nach 4Monaten Wartezeit gibt es die ersehnte Software und Treiber Vers. 3.0 für CS4.
MfG...weiterlesen
wontuwontu   12:38   28.02.
Vielleicht ne XH-G1?
weitwinkel   02:03   28.02.
smooth-appeal hat folgendes geschrieben: Mit den Decklinks kann man das unkomprimierte Material aus einer XHA1 ziehen, was gegenüber dem kodie...weiterlesen
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