| Test : Blackmagic Cinema Camera - Teil 2: Recording-Optionen und Lowlight von rudi Fr, 23.November 2012 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen


Audio
Für die Audioaufzeichnung gibt es zwar Pegel, Mikrofoneinstellungen (Line/Mic) und Speaker Volume, aber leider keine Pegelanzeige. Schade, denn in die Inputs sind ja symmetrisch ausgelegt und entsprechen damit damit vollwertigen XLR-Anschlüssen. Natürlich trotzdem als Klinken-Version und ohne Zugentlastung. Doch ohne Pegelaussteuerung kann man die Audioeinheit in unseren Augen sowieso nicht sonderlich sinnvoll nutzen. Sollte es hierzu nicht bald ein Firmware-Update geben muss Blackmagic schon einen sehr triftigen Grund haben, diese Funktionalität so offensichtlich zu verkrüppeln. Denn schließlich ließe sich hiermit wirklich ein externer Audio-Recorder in vielen Fällen einsparen.
Das integrierte Mikrorofon ist übrigens praktisch gar nicht zu gebrauchen: Es überträgt den auch ansonsten überdeutlich wahrnehmbaren Lüfter. Ebenso wie auch den Gehäuseschall, wenn Finger das Gehäuse berühren. Dieses Mikro ist daher höchstens für Kommentare nützlich oder wenn man eine synchrone Audiospur braucht um nachher den Ton eines externen Audiorecoders zu matchen.
Recording-Formate
Nun ein paar Worte zu den Recording-Formaten: Hier gibt es ProRES sowie DNxHD mit jeweils 10 Bit Farbtiefe und entweder Film- oder 709-LUT. Für RAW gibt es logischerweise nur Film als LUT-Vorgabe.
Die 10 Bit DNxHD/ProRES-Aufzeichnung ist gegenüber der 8 Bit-Konkurrenz ein gewichtiges Argument. Denn schon hiermit lässt sich ein Großteil der Kamera-Dynamik gewinnbringend einfangen ohne (die tatsächlich ziemlich extremen) RAW-Datenberge zu erzeugen. Hierfür muss man seinen Workflow dann auch nicht komplett den Kopf stellen, sondern kann bequem mit einer normalen Festplatte/Harddisk im Schnittprogramm seiner Wahl losschneiden. Stellt man die Blackmagic unter diesem 10-Bit-Aspekt gegen eine Sony FS100/Canon 5D Mk3 oder eine Canon C100 so sehen alleine schon wegen der 8 Bit Aufzeichnung alle Konkurrenten in dieser Preislage wirklich alt aus.
Die Black Magic Cinema Camera speichert im RAW-Modus konstante 4,81MB (5.046.272 Bytes) pro Frame auf. Sieht man sich diese Zahl genauer an, so entspricht dies ziemlich genau 2400 x 1350 x 12 Bit. Wohl gemerkt NICHT mit 3 RGB-Kanälen!
Bei den Rohdaten werden augenscheinlich (falls nicht irgendwo doch eine versteckte Kompression lauern sollte) wirklich die einzelnen BayerPixel des Sensors mit 12 Bit gespeichert. Im Gegensatz zu einem BMP mit dieser Auflösung hat hierbei also nicht jeder Pixel einen 3xRGB Wert, sondern ist entweder rot, grün ODER blau. Ein wirklich unkomprimiertes 3xRGB Bild mit 12 Bit Kanalauflösuing müsste dagegen ca. 13,9MB groß sein.
Die 2,5K-Auflösung im RAW-Modus sind also keinesfalls mit einem Sensor vergleichbar, der tatsächlich mit 2400 x 1350 echte RGB-Werte liefern kann, sondern die 2,5KPixel sind Bayer-Pixel vor dem Debayering. Doch in der Praxis wirkt sich das nicht so drastisch aus wie es klingt. Ganz im Gegenteil: Die Schärfe der Kamera ist in beiden Auflösungen bemerkenswert und spielt im Spitzenfeld aktueller Kameras ganz vorne mit.
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 | jenss 12:56 25.01. | | Danke! Immer mit Proxys... hm... ok., gewöhnt man sich sicher dran. Dein PC ist schon sehr gut. Ohne Proxys wäre es aber auch damit wohl knapp :).
weiterlesen |  | Predator 15:26 23.01. | | IS von Canon geht. Pc sollte schon bissl Power haben. Ich kann auf nem i7 2600k, 16 GB RAM, Gefore 570 GTX und 4 TB (2 x 2 TB Raid 0) das RAW in Resol...weiterlesen |  | jenss 14:44 23.01. | | Unterstützt die Blackmagic eigentlich einen Bildstabi (IS oder den von Panasonic)? Oder filmt man mit der Blackmagic nur vom Stativ bzw. einer Steadyc...weiterlesen |  | iasi 12:57 25.11. | | das ist ja mal wieder so ein Test, der gar nichts bringt.
gerade die letzte Gegenüberstellung zeigt, dass hier Kraut und Rüben mitein...weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
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