Nachdem wir ja in den ersten zwei Teilen regelrecht für die Black Magic Cinema Camera ins Schwärmen geraten sind, erlauben wir uns jetzt auch einmal die dunklen Seiten der Kamera zu beleuchten (und zu kommentieren). Denn trotz aller revolutionären Ansätze gibt es auch noch eine Menge zu verbessern...
Black Dots
Als erstes wollen wir an dieser Stelle auf das Black Dot-Problem hinweisen, mit dem auch Canon vor einiger Zeit seine liebe Not hatte. An sehr hellen Bildstellen scheinen die Pixel zu kippen und statt weiß werden die betroffenen Pixel komplett schwarz dargestellt. Dies lässt sich unter anderem zuverlässig reproduzieren, wenn man die Sonne direkt im Motiv hat. Wie beispielsweise hier zu sehen:
Die finale Auslieferungsversion von Andrew Reid hatte diesen Bug jedenfalls noch. Und obwohl das Problem schon seit längerem bekannt ist hat Blackmagic es noch nicht gefixt. Wir haben es allerdings bisher aus Zeitgründen noch nicht näher untersucht, aber bei uns war es mit einem Step-Down in der Blende entsprechend schnell in den Griff zu bekommen. Dazu fällt es auch beim Dreh im Display sofort ins Auge, dass man es eigentlich kaum übersehen und entsprechend reagieren kann. Also nicht sehr tragisch, aber unschön.
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