Viele Color-Grading-Systeme arbeiten mit speziellen Hardware-Eingabehilfen. Die üblichsten sind dabei um drei Trackbälle aufgebaut, die den drei Color-Wheels zugeordnet sind. Aus diesem Grund werden Anwender oft nur belächelt, wenn sie zum Color Grading mit der Maus antreten. Und tatsächlich geht die Bedienung hier etwas mühselig von der Hand. Allerdings auch, weil die Mausensitivität des Programms so gering ist, dass man mit einer Mausbewegung oft nur feinste Nuancen in einem Bild verändert. Wer einen groben Look einstellen will, schiebt sich an den Farbrädern einen Wolf. Dies lässt sich jedoch in der Programmpräferenzen ändern. Die größten Abstriche bei der Bedienung mit der Maus entstehen vor allem dadurch, dass man immer nur ein Wheel gleichzeitig bedienen kann. Da man jedoch oft eine Farbe zurücknimmt, während man eine andere verstärkt, sind hier mehr Schiebereien notwendig, als mit spezieller Controller-Hardware.
Im Gegensatz zu Color Finesse, das Adobe seiner Videosuite in Form eines After Effects/Premiere Pro Plugins beilegt, arbeitet Apples Color deutlich schneller. Dafür kann Color Finesse den gesamten Farbkorrekturprozess in einer einzigen Gradationskurve anzeigen. Dieser Überblick fehlt Color, dafür gibt es neuartige 3D-Color-Scopes, die Farben dreidimensional im Raum anzeigen können. Diese spezielle Ansicht will allerdings auch erst einmal richtig interpretiert sein. Oft muss man die Ansicht mehrfach drehen, bis man seine Selektion im Pixelhaufen findet und richtig einschätzt.
NIcht den Kopf verlieren – Im 3D-Scope muss man seine Farbbereiche erst einmal wiederfinden.
Test: DaVinci Resolve Lite für Windows - Erste Eindrücke Di, 31.Januar 2012 DaVinci für den PC ist fast da. Die verfügbare Beta zeigt erstmalig ein kostenloses, aus dem professionellen Einsatz stammendes Color-Grading-System für jedermann. Wir haben einmal einen kurzen Blick auf die aktuelle PC-Fassung geworfen und kamen aus dem Staunen nicht heraus...
Test: CS5 Files, Teil 6 - After Effects Sandy Bridge RAM Einflüsse Di, 29.März 2011 Nachdem wir unser Testsystem gerade mit After Effects CS5 näher analysieren, darf natürlich auch der Einfluss des RAMs nicht außen vor bleiben. Interessanterweise mussten wir hierfür einige frühere Vermutungen nun wieder teilweise revidieren.