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Test : Apple Color 1.0
von rudi Mo, 16.Juli 2007 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Aller Anfang ist schwer
  Logischer Programmaufbau
  Mausbedienung
  GPU ja, CPU nein
  Mangelnder Intergrationswille?
  Fazit



Mausbedienung



Viele Color-Grading-Systeme arbeiten mit speziellen Hardware-Eingabehilfen. Die üblichsten sind dabei um drei Trackbälle aufgebaut, die den drei Color-Wheels zugeordnet sind. Aus diesem Grund werden Anwender oft nur belächelt, wenn sie zum Color Grading mit der Maus antreten. Und tatsächlich geht die Bedienung hier etwas mühselig von der Hand. Allerdings auch, weil die Mausensitivität des Programms so gering ist, dass man mit einer Mausbewegung oft nur feinste Nuancen in einem Bild verändert. Wer einen groben Look einstellen will, schiebt sich an den Farbrädern einen Wolf. Dies lässt sich jedoch in der Programmpräferenzen ändern. Die größten Abstriche bei der Bedienung mit der Maus entstehen vor allem dadurch, dass man immer nur ein Wheel gleichzeitig bedienen kann. Da man jedoch oft eine Farbe zurücknimmt, während man eine andere verstärkt, sind hier mehr Schiebereien notwendig, als mit spezieller Controller-Hardware.

Im Gegensatz zu Color Finesse, das Adobe seiner Videosuite in Form eines After Effects/Premiere Pro Plugins beilegt, arbeitet Apples Color deutlich schneller. Dafür kann Color Finesse den gesamten Farbkorrekturprozess in einer einzigen Gradationskurve anzeigen. Dieser Überblick fehlt Color, dafür gibt es neuartige 3D-Color-Scopes, die Farben dreidimensional im Raum anzeigen können. Diese spezielle Ansicht will allerdings auch erst einmal richtig interpretiert sein. Oft muss man die Ansicht mehrfach drehen, bis man seine Selektion im Pixelhaufen findet und richtig einschätzt.

NIcht den Kopf verlieren – Im 3D-Scope muss man seine Farbbereiche erst einmal wiederfinden.




Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Aller Anfang ist schwer / Logischer Programmaufbau
Mausbedienung
GPU ja, CPU nein / Mangelnder Intergrationswille? / Fazit
   

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