Heise berichtet, dass Canon durch den schleppenden Absatz der Digitalkameras seine Bilanzaussichten zum zweiten Mal in diesem Jahr nach unten korrigiert hat. Aber ganz so schlimm, wie das klingt steht es um Canon dennoch nicht, denn das Unternehmen rechnet immer noch mit einem satten Gewinn von ca. 1,8 Milliarden Euro. Bisher hatte man halt 1,95 Milliarden erwartet.
Dennoch spricht Canon davon, dass vor allem das Kamerageschäft wegen der Wirtschaftslage in Europa nicht mehr so rund laufe. Und auch die Chinesen kaufen zu wenig (Canon?-)Kameras. Zyniker sagen, dass es auch daran liegen könnte, dass Canon es wie kein zweiter versteht, über Jahre hinweg die gleiche Technologie in jährlich wechselnden Gehäusen zu vermarkten. Und dass die Käufer dadurch immer seltener einen Grund sehen, ihre alte Canon-Kamera durch eine neue zu ersetzen. Allerdings muss man Canon auch zugestehen, dass die Firma in der Vergangenheit mit dieser eher konservativen Modell-Politik erstaunlich gut gefahren ist. Und 1,8 Milliarden Gewinn klingt jetzt auch nicht gerade nach schnellem Zwang zum Umlenken oder?