Puget Systems überzeugte bisher bei ihren Benchmarks für Videobearbeitung primär durch durch die schiere Quantität der Ergebnisse. Doch mit ihrem letzten Tweet haben die Workstation-Schrauber nun ein paar wirklich relevante Datenpunkte für Videobearbeiter herausgearbeitet.
Es geht dabei um die Unterstützung diverser Hardware-Decoder unter DaVinci Resolve. Nicht nur in unseren Augen ist die Hardware-Decoding-Leistung eines Schnittsystems weitaus wichtiger, als die die Encoding Leistung. Denn beim Decoding entscheidet sich, ob die Timeline während der Arbeit ruckelfrei abgespielt werden kann oder ob der Schnitt zur ruckelnden Geduldsprobe ausartet.
Doch der Mix aus Hardware-Hersteller Verschwiegenheit, diversen Treiber-Modellen und -Versionen sowie konkreter Applikations-Unterstützung macht es in der Regel sehr schwer, fundierte Aussagen zu treffen, ob ein Codec letztlich beschleunigt wird oder nicht. Zumal gerade die Unterstützung von Hardware-Codec-Versionen wie Quicksync unter einem Schnittprogramm immer nur eine Momentaufnahme darstellt. Nicht nur weil Softwarehersteller oft erst verspätet neue Hardware-Codec Generationen unterstützen sondern auch weil gelegentlich sogar Hardwareunterstützung mit einer neuen Softwareversion wieder unter den Tisch fällt.

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Auch nicht überraschend, aber jetzt endlich einmal dokumentiert sieht man, dass nur Intel mit der Quick Sync-Variante der neuesten 11th Gen Prozessoren wirklich eine relevante H.265-Abdeckung anbieten kann. Und dass bei H.264 unter Resolve Hardware-Unterstützung fast irrelevant ist - was uns wiederum ziemlich unglaublich vorkommt.
Allerdings macht so eine Tabelle natürlich auch schnell Lust auf mehr, und so fragen wir uns wie es mit der Codec-Unterstützung in AMDs aktuellen CPUs und frischen GPUs aussieht. Und natürlich fänden wir auch einen Blick auf Apples M1 höchst aufschlussreich. Denn letzterer konnte bei uns viele H.265-Dialekte ruckelfrei abspielen.
Na, vielleicht kommt da ja noch bald ein Nachschlag von Puget Systems...


















