Zum Wochenende ein paar Tipps für das erste, eigene Filmdrehbuch -- dabei geht es um die grundlegende Frage, wie man eigentlich eine Geschichte filmisch erzählt, ganz unabhängig von strukturellen Themen wie Wendepunkte oder Charakterwandlungen. Denn während ein Roman oder eine Kurzgeschichte aus Worten besteht, die alles Erdenkliche ausführlich und nuanciert beschreiben können, existiert in einem Film nur das Bild und der Ton. Die Zuschauer können immer nur das wissen und verstehen, was tatsächlich auf der Leinwand gezeigt wird oder aus den Lautsprechern kommt.
Wie der verlinkte Artikel beschreibt, sollte man daher beim Drehbuchschreiben eigentlich nicht primär in Worten denken, sondern -- grob zusammengefaßt -- in vier Werkzeugkategorien: Bild, Bewegung, Geräusche, Dialog. Nur so lassen sich Informationen rüberbringen: Die Worte, die im Drehbuch stehen, sollten beschreiben, was zu sehen und hören ist, und aus diesen Elementen entfaltet sich die Geschichte für das Publikum. Eine Beschreibung wie "Figur X ist wütend" nützt also nichts, statt dessen muß dies irgendwie (natürlich möglichst interessant) gezeigt werden. Ebenso wenig nützlich ist ein Hinweis auf etwas, das nicht zu sehen ist, wie in einer Beschreibung wie "Figur Y ist 20 Jahre alt, aber sieht aus wie 50".
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