DJI hat auf der NAB 2016 den neuen Profi Hexacopter Matrice 600 vorgestellt. DJI hat in den als fliegende Plattform bezeichneten Copter den neuen Flugcontroller A3 sowie das Lightbridge 2 System zur drahtlosen Videoübertragung von Videos integriert. Die maximale Tragkraft des M600 beträgt 6 Kilo und reicht damit aus, um eine Gimbal-Kamera-Kombination wie den Zenmuse X oder sogar den neuen, schwereren Ronin-MX Gimbal zusammen mit einer Kamera zu transportieren. Der M600 soll innerhalb von wenigen Minuten aufbaubar und einsatzbereit sein.
Per DJI Go App kann der Pilot live Einsicht nehmen in den HD Kamera-Feed, den Redundanzstatus, die Funkübertragungsstärke und andere Flugdaten. Wird eine Zenmuse X Kamera eingesetzt kann mit Hilfe der App auch deren Blende, Belichtungszeit sowie die Aufnahme gesteuert werden. Um Flugaufnahmen exakt zu wiederholen oder die Drohne zentimetergenau zu positionieren, kann der M600 um das Real-Time-Kinematic System erweitert werden oder auf den A3 Pro Flugkontroller aufgerüstet werden.
Der A3 Flugcontroller bietet Funktionen wie intelligente Flugmodi wie Wegpunkte, Follow Me und Point of Interest. Das Lightbridge 2 Übertragungssystem bietet über den 3G-SDI Ausgang 1080p Video mit 60 fps und funktioniert bis zu einer Entfernung von 5 Kilometern. Die Motoren des M600 werden aktiv gekühlt und das Propellersystem ist staubfest abgedichtet und soll so besonders langlebig sein. Um unverstellte 360° Bilder zu ermöglichen, kann das Fahrgestell vollständig eingezogen werden.

Den Strom bezieht der M600 von 6 intelligenten Batterien, welche für Flugzeiten von bis zu 36 Minuten (Zenmuse X5) bzw 16 Minuten mit einer größeren Kamera/Gimbal sorgen und mit einem Knopfdruck angeschaltet werden können. Der Ausfall einer der Batterien kann vom System verkraftet werden. Der M600 Hexacopter soll samt einem kompletten Satz Akkus rund 5.300 Euro kosten und ist ab sofort erhältlich.

DJI Ronin-MX
Auch speziell für den Einsatz zusammen mit dem M600 ist der neuen Ronin-MX Gimbal vorgesehen - er kann aber natürlich auch solo eingesetzt werden und soll 50% stärkere Motoren als der Ronin-M besitzen. Er beherrscht die klassischen Betriebsmodi wie etwa die Underslung-, Upright- und Briefcase.

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Zusammen mit dem M600 Hexacopter eingesetzt, kann der der Ronin MX dessen Flugdaten lesen, um so während Flugmanövern umgehend reagieren zu können und seine waagrechte Position zu halten. Per Fernsteuerung kann der Ronin-MX um 360° geschwenkt und +45° bis -135° gekippt werden. Er wiegt mit Batterie und Tragegriff rund 2.8 kg - seine maximale Traglast beträgt 4.5 kg.
Der Ronin-MX besitzt zwei Akkus unterschiedlicher Bauart, von denen der zweite dazu genutzt werden kann, um Kameras oder Zubehör mit Strom zu versorgen. Der Ronin-MX kostet alleine rund 1.800 Euro - zusammen mit dem M600 Hexacopter (samt Lightbridge 2) liegt der Preis bei rund 6.800 Euro.



















