Wer sich gerade einen neuen Videorechner zusammenstellt, darf sich seit einigen Monaten fast jede Woche über drastisch fallende DRAM-Preise für seine Hauptspeicher-Ausstattung freuen. Schleppender PC-Absatz und volle Lager durch eine drastische Überproduktion in den letzten Monaten haben dazu geführt, dass sich der durchschnittliche DDR4-Preis seit einem Jahr mehr als gedrittelt hat.

So liegt der aktuelle GB-Preis nun gerade einmal um die 3 Euro bei einem günstigen Marken-8GB Modul (aktuell ca. 24 Euro). Die Tendenz bleibt dazu wohl deutlich weiter fallend, weil Samsung sich angeblich inmitten des Überangebotes auch noch einen größeren Marktanteil zum Ziel gesetzt hat. (Man will angeblich fast 50 Prozent vom Kuchen, an dem man aktuell rund 40 Prozent hält). Und das bedeutet nichts anderes als ein Preiskampf mit nicht absehbarem Ende.
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Und obwohl es vielleicht so manchem schwer fällt, bei 128 GB mit 8 x 16GB Riegeln für knapp 400 Euro nicht zuzugreifen, lohnte sich gerade jede Woche des Ausharrens spürbar. Sollte sich der der Preisverfall mit der aktuellen Geschwindigkeit fortsetzen, müsste ein vergleichbares 128 GB-Kit schon im Sommer für 250 Euro erhältlich sein. Wer allerdings so viel Arbeitsspeicher benötigt, dürfte seine persönliche Wartezeit beim Rendern wohl lieber heute als morgen gegen mehr RAM eintauschen.
Als positiver Seiteneffekt bleibt zu bemerken, dass DDR4-RAM relativ neu am Markt ist und auch noch eine Weile in PCs verbaut werden wird. Wer also heute zu 16GB-Modulen greift, wird diese wahrscheinlich auch noch einen Folgerechner einbauen können. Die mit den Jahren leicht steigenden Geschwindikeits-Spezifikationen (also z.B. -2133) wirken sich in der Regel fast gar nicht auf die reale Perfomance aus. Dazu geben die meisten Hersteller 10 Jahre Garantie, weshalb man hier ruhig mit einem Auge für die Zukunft investieren darf.


















