Positive Finanznachrichten aus der Imaging-Branche sind in den letzten Jahren rar geworden, schrumpft der Sektor doch bekanntlich nach dem Höhenflug, den die Consumer-Digitalkameras zunächst mit sich brachten, nachdem diese nun wieder weitgehend durch Smartphones abgelöst werden. Doch in den Quartalszahlen, die Canon letzte Woche für Investoren veröffentlichte, findet sich mal wieder ein Hoffnungsschimmer.

Das Interessante am Bericht ist weniger, dass im zweiten Quartal 2021 deutlich mehr Kameras verkauft wurden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, denn damals herrschte schließlich weltweite Schockstarre während des ersten Corona-Lockdowns mit starken Verkaufseinbußen zur Folge, während sich die Situation derzeit in vielen Regionen einigermaßen normalisiert hat. Doch tatsächlich haben die Verkäufe in der Sparte der spiegellosen Kameras mit einem Umsatzplus von 77,8% im Vergleich zu Q2/20 wie es scheint sogar Canons eigene Erwartungen übertroffen - und das trotz des Komponentenmangels, ohne den die Verkäufe nochmal höher hätten ausfallen können. Aufgrund des Quartalsresultats hat Canon seine Prognose für das gesamte Jahr etwas angehoben und rechnet mit knapp 38 Mrd. Yen (umgerechnet ca. 294 Mio. Euro) mehr Umsatz im Imaging-Bereich als ursprünglich angenommen (es müsste uE. allerdings im rechten roten Kasten "2021 Current Projection" heißen):

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