Mit dem Weitwinkel-Festbrennweitenobjektiv CN-E 14mm T3,1 L F und dem Tele-Festbrennweitenobjektiv CN-E 135mm T2,2 L F erweitert Canon nun offiziell seine Cinema Primes Reihe. Wie auch die übrigen Cine-Linsen unterstützen diese dank Vollformat-Bildkreis sowohl das 35-Millimeter- als auch das Super-35-Millimeter-Format und sind daher mit den Canon Cinema EOS System Filmkameras oder EOS DSLR-Kameras einsetzbar.
Gegenüber normalen Objektiven zeichnen sich Cinema Primes durch minimales Atmen beim Fokussieren, lange Regelwege (oft Fokus-Rotationswinkel von bis zu 300 Grad), ausschließlich manuelle Bedienung und sehr massive Bauweise aus. Auch die gut lesbaren Markierungen und die Angabe von T-Blendenwerten sind auf den Einsatz im Filmbereich ausgerichtet. Dazu sind die Objektive auch noch meistens ähnlich groß, damit beim Wechsel nicht das Rig umgebaut werden muss.
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Wie es aussieht, will Canon also wirklich im professionellen Cinema Markt eine feste Größe werden. Passend dazu verbreitet sich gerade auch ein Statement der Firma im Internet, wonach Canon jeden, der versucht, die Firmware der neuen EOS-1D X/C zu modifizieren, "die Macht seiner Rechtsabteilung spüren lassen wird". Das wiederum dürfte wohl auch bedeuten, dass es wohl prinzipiell möglich sein sollte, die halb so teurere EOS-1D X mittels eines Hacks aufzuwerten. Magic Lantern hatte sich übrigens schon vor ein paar Monaten per Twitter geäußert, dass sie die 1D nicht angehen werden. Allerdings war die Begründung seinerzeit, dass sich die Kamera niemand leisten kann. Also cool bleiben, Canon...