Die Blackmagic Camera App für das iPhone hat es bereits vorgemacht, nun erhält die Cloud auch Einzug in die eigenen Kameras von Blackmagic. Mit der neuen Betaversion des Camera-Update-Programms - der Blackmagic Camera 8.5 Public Beta -bekommt als erstes die Blackmagic URSA Broadcast G2 ein Software-Update mit neuer Cloud Funktionalität.
So kann die Kamera nun direkt über die Cloud Clips in ein Resolve Projekt senden. Daneben fügt dieses Update einen Medienpool-Dateibrowser und eine Proxy-Aufnahme für Blackmagic RAW und ProRes hinzu.

Darüber hinaus soll die SDI-Ausgangslatenz verbessert worden sein, es gibt Unterstützung für das SRT-Streaming-Protokoll sowie eine REST-Steuerungs-API. Außerdem gibt es nun selektive Tally-Farbeinstellungen für Blackmagics URSA Studio Viewfinder und Blackmagic URSA Studio Viewfinder G2.
// Top-News auf einen Blick:
- DJI Mini 5 Pro soll so viel wie die Mini 4 Pro kosten
- Nikon Z6III bekommt u.a. Auto-Capture, USB-Streaming, Vogelmodus
- Blackmagic senkt Preise für URSA Cine 12K und 17k Kits radikal
- Google Gemini 2.5 Flash Image Nano Banana bringt Charakterkonsistenz und Multi-Imag
- Neue Sony FX3 und FX30 Firmware bringt BIG6-Startbildschirm, RAW-Video per HDMI und ...
- Google Pixel 10 Pro (XL) kommt mit Generativer KI direkt in der Kamera
Wir glauben ersteres, denn für Blackmagic dürfte die Cloud (wie auch für andere Unternehmen wie Adobe/Frame.io oder Atomos) ein Weg ohne Abzweigung sein. Der direkten Upload-Möglichkeit aus der Kamera heraus gehört unbestreitbar die Zukunft, und sei es nur im banalsten Fall für eine Online Backup-Funktionalität.
Im besten Fall hilft die Cloud natürlich stark mit, die eigenen Kunden durch ein Abo-Modell an weitere Services einer Firma zu binden. Und unbequem ist es ja auch nicht, wenn die Clips der Kamera praktisch verzögerungsfrei zur Bearbeitung im Schnittsystem bereitstehen.
Die Kosten für entsprechende Cloud Services liegen ja heute bereits in einem vernünftigen Rahmen, der nicht nur finanziell gut ausgestatteten Produktionen zur Verfügung steht. Zumal sich ja auch oft günstig externer Speicherplatz von spezialisierten Cloud-Drittanbietern einbinden und nutzen lässt.