Die Blackmagic Camera App für das iPhone hat es bereits vorgemacht, nun erhält die Cloud auch Einzug in die eigenen Kameras von Blackmagic. Mit der neuen Betaversion des Camera-Update-Programms - der Blackmagic Camera 8.5 Public Beta -bekommt als erstes die Blackmagic URSA Broadcast G2 ein Software-Update mit neuer Cloud Funktionalität.
So kann die Kamera nun direkt über die Cloud Clips in ein Resolve Projekt senden. Daneben fügt dieses Update einen Medienpool-Dateibrowser und eine Proxy-Aufnahme für Blackmagic RAW und ProRes hinzu.

Darüber hinaus soll die SDI-Ausgangslatenz verbessert worden sein, es gibt Unterstützung für das SRT-Streaming-Protokoll sowie eine REST-Steuerungs-API. Außerdem gibt es nun selektive Tally-Farbeinstellungen für Blackmagics URSA Studio Viewfinder und Blackmagic URSA Studio Viewfinder G2.
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Wir glauben ersteres, denn für Blackmagic dürfte die Cloud (wie auch für andere Unternehmen wie Adobe/Frame.io oder Atomos) ein Weg ohne Abzweigung sein. Der direkten Upload-Möglichkeit aus der Kamera heraus gehört unbestreitbar die Zukunft, und sei es nur im banalsten Fall für eine Online Backup-Funktionalität.
Im besten Fall hilft die Cloud natürlich stark mit, die eigenen Kunden durch ein Abo-Modell an weitere Services einer Firma zu binden. Und unbequem ist es ja auch nicht, wenn die Clips der Kamera praktisch verzögerungsfrei zur Bearbeitung im Schnittsystem bereitstehen.
Die Kosten für entsprechende Cloud Services liegen ja heute bereits in einem vernünftigen Rahmen, der nicht nur finanziell gut ausgestatteten Produktionen zur Verfügung steht. Zumal sich ja auch oft günstig externer Speicherplatz von spezialisierten Cloud-Drittanbietern einbinden und nutzen lässt.



















