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kaufberatung: Ein altes Richtmikrofon für Dialoge geeignet?



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Zum Original-Thread / Zum Tonaufnahme und -gestaltung-Forum

Frage von Jurones:


Hallo!

Ich habe vor wenigen Minuten diesen Ebay-Angebot entdeckt und ich würde gerne hiermit eine Kaufberatung "eröffnen".
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-175-2862

Ist dieses RichtmikrofonRichtmikrofon im Glossar erklärt für Dialoge-Aufnahmen geeignet? Bzw. lässt man damit qualitätsvolle und makellose Tonaufnahmen erzeugen?

Danke im Voraus!



Antwort von Pianist:

Nein, das ist reines Spielzeug und als Electret mit aufgefrorener Kapselvorspannung nach so langer Zeit sicher eh schon am Ende. Nicht kaufen. Gute Mikrofone für diesen Zweck gehen so etwa bei 200 EUR los und normal wären Mikrofone für 500 bis 1.500 EUR.

Matthias



Antwort von Jurones:

Hallo Matthias,

danke für deine Antwort und Empfehlung! Hast du eventuell einen Vorschlag für mich, der meine Bedürfnisse abdecken kann? Ich bin zurzeit auf der Suche nach einem RichtmikrofonRichtmikrofon im Glossar erklärt, mit den man hochqualitative Dialog-Tonaufnahmen aufsaugen kann. - Seit Tagen durchsuche ich vergebens das Internet und finde keine empfehlenswerte Antwort. (Fast jeder Mikrofon-Anbieter repräsentiert seine Warenauswahl als ein geeignetes Angebot, welches für qualitätsvolle Tonaufnahmen mit vielen falschen Versprechungen vorgeschlagen wird.)

Danke im Voraus!








Antwort von srone:

das geht preislich los mit dem nt-2 von rode, dann diverse sennheiser, bis hin zu neumann oder schoeps.

um mal einen kleinen abriss zu liefern.

lg

srone



Antwort von Skeptiker:

Noch 1 G dazu -> NTG-2 (NTG2) von Rode (etwas schwache Ausgangsleistung ->> braucht recht viel Verstärkung).
Neuer und ebenfalls ok ist das Rode NTG4.

Von Beyerdynamic gibt's auch ein Einsteiger Richtmikro namens MCE 85.

... alle so um 200 EUR (eher etwas mehr)

Von Sennheiser gibt es um die 300 EUR ein feines MKE 600 mit genug Ausgangspegel.

Alles Einsteiger-Richtmikros mit guter Qualität.

Preislich höher geht immer.

Alternativ wäre für Dialog ein kleines Ansteckmikro möglich (Lavalier) - gibt's mit Kabelverbiundung oder auch mit Funk-Übertragung (z. B. Sennheiser / Rode)



Antwort von srone:

Skeptiker hat geschrieben:
Noch 1 G dazu -> NTG-2 (NTG2) von Rode (etwas schwache Ausgangsleistung ->> braucht recht viel Verstärkung).
Neuer und ebenfalls ok ist das Rode NTG4.
stimmt, du hast recht...:-)

lg

srone



Antwort von Jurones:

Danke für Eure Aufklärung!

Gibt es gewisse Nachteile oder Qualität-Störungen, wenn ich das Mikrofon direkt an der DSLR-Kamera anschließe und damit die Ton-Aufnahme aufzeichne?

Danke im Voraus!



Antwort von Jurones:

Eine kleine Ergänzung: Ich suche ein RichtmikrofonRichtmikrofon im Glossar erklärt für Videoaufnahmen und nicht für Interviews, wo der "Befragte" das Mikrofon vor der Visage hält. XD

Danke für Eure Zusammenarbeit!



Antwort von Skeptiker:

Ok.

Willst Du das Richtmikro auf der Kamera befestigen oder hast Du jemanden, der es an einer Tonangel über den/die Interviewte(n) hält ??

Hast Du Dich bereits mit dem Thema Tonaufnahme beschäftigt oder steigst Du einfach per Kopfsprung ins kalte Wasser ein ??

Budget ??

Ambitionen ?? Amateur / Semi-Profi / Profi .. ..

Qualitätsanspruch ?? Moglichst preiswert? Möglichst gut? Am liebsten preiswert und perfekt ??
Wie weit sind die Interviewten vom Mikrofon entfernt?
Wie wichtig ist der (gute) Ton im Vergleich zum Bild?
Du schreibst anfangs "Dialoge": Das wird mit 1 Richtmikro evtl. schwierig.

Hast Du schon mal ein Mikrofon an deine Kamera (welche? Mit XLR-Anschlüssen und Spannungsversorgung? Oder benötigt das Richtmikro selbst eine Batterie?) angeschlossen, um zu hören, ob das störend rauscht ??
Falls nicht, könntest Du evtl. mal eines ausleihen und das nachholen? Wenn alles ok ist, brauchst Du ja kein weiteres Zubehör!



Antwort von rush:

Rode VideoMicro... Rode Videomic.... Rode Videomic Pro.

Sind allesamt für den Betrieb auf der Kamera konzipiert und alle gar brauchbar - beginnend ab ~44€.

Allerdings haben "Richtmikrofone" aka Shotguns auf der Kamera montiert prinzipbedingt einige kleinere und größere Nachteile - daher ist es beinahe unerheblich welches Mic man auf der Kamera selbst montiert.

Griffgeräusche der Tasten an der Kamera oder das arbeiten der AF Motoren und des Zooms landen fast unausweichlich auf der Tonspur. Und der Störschall nimmt mit jedem Zentimeter "mehr" Abstand zur akustischen Quelle spürbar und hörbar zu. Für den einen ist das noch erträglich - für den anderen bereits unbrauchbar... irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit.

Kurz: Ein Mic auf der Kamera kann beinahe nur ein (fauler) Kompromiss sein - je nach Umgebungslärm und Anspruch kommt man in einigen Situationen damit hin - oft aber eben auch nicht mehr.



Antwort von Jurones:

Hallo Skeptiker,

danke für deine Antwort und ansprechenden Fragen, die ich hiermit beantworten möchte: Die Tonaufnahmen möchte ich per DSLR-Kamera aufzeichnen und keinen diversen Tonaufnahmegerät verwenden. - Meine Frage ist, ob die DSLR-Kamera die Ton-Widerspiegelung bezwingen kann?

Tonangler-Halter wird beim Drehen anwesend sein.

Ins kalter Wasser zu srpingen, kann ich leicht vermeiden, in indem ich das Üben vollbringe. Daher ziehe ich es in Erwägung, mir einen RichtmikrofonRichtmikrofon im Glossar erklärt zu erwerben, um damit die nächsten erforderlichen Schritte überbrücken zu können. "Übung macht den Meister."

Das Budget wird leider bescheiden sein ... Dennoch ist in meinem Besitz eine Canon EOS 1200D; Kamera Rig; Matte Box und Adobe Premiere, mit der ich zurzeit das Schnitt- und Bearbeitungs-Handwerk übe. Leider fehlt mir ein RichtmikrofonRichtmikrofon im Glossar erklärt, der mir das Lernen und Üben nicht abdienen kann.

Meine Ambitionen sollen sich daraus ergeben, was das Team in sich verborgen hält. Ausgebildeter Schauspieler kann ich durch meine alten Beziehungen ins Bord befördern und für den Drehtag engagieren. Unsere/meine Ansprüche sind durch das Budget ein wenig eingegrenzt, doch zum Glück ist mein guter Freund, der ebenfalls am Projekt teilnehmen wird, ein ehemaliger BWL-Student, der gewisse Geldsumme aufbringen kann.

____

Für jede Hilfe bin ich dankbar und Eure Vorschläge nehme ich sehr gerne an.



Antwort von carstenkurz:

Wenn Du direkt in die DSLR aufzeichnen willst, brauchst Du ein Mikrofon, das ordentlich Pegel liefert. Die meisten bezahlbaren 'Richtrohre' tun das Gegenteil davon. Klassisch ist die Annahme von Anfängern, Richtrohre würde problemlos Distanz überbrücken und Umgebungsgeräusche ausblenden. Sind dann meistens doch enttäuscht von den Resultaten.

Bei Dialogton ist nichts so wichtig wie nah ran.

- Carsten








Antwort von mikroguenni:

Jurones hat geschrieben:
...
Gibt es gewisse Nachteile oder Qualität-Störungen, wenn ich das Mikrofon direkt an der DSLR-Kamera anschließe und damit die Ton-Aufnahme aufzeichne?
...
Bei direktem Anschluß an die DSLR Kamera entfallen schon mal alle Mikrofone die ausschließlich mit mit Phantomspeisung (48V)betrieben werden wie das beyerdynamic mce85 oder Rode NTG4. Das MCE85BA würde gehen, ist aber deutlich länger.
Bei Rode gibt es das NTG4+, das ist noch länger.

Das Sennheiser MKE600 ist auf jeden Fall ok und damit bist Du in der Profiqualität.

Vorsicht bei allen Mikrofonen mit dem XLR-3.5mm Klinke Adapterkabel. Es gibt diverse Angebote von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlichen Beschaltungen.
Nicht alle funktionieren!

Für Sennheiser also das KA600 mitbestellen.
https://www.thomann.de/de/sennheiser_ka ... arch_prv_4
Das KA600 sollte auch beim Rode und bei beyerdynamic funktionieren.



Antwort von Jurones:

Hallo mikroguenni,

danke für deine ausführliche Antwort! - Ist es weise oder klug, wenn man sich ein gebrauchtes Mikrofon anwerbt, der selbstverständlich funktionstüchtig ist?



Antwort von Skeptiker:

Jurones hat geschrieben:

Tonaufnahmen möchte ich per DSLR-Kamera

Tonangler-Halter wird beim Drehen anwesend sein.

Canon EOS 1200D; Kamera Rig; Matte Box und Adobe Premiere vorhanden

Ausgebildeter Schauspieler ... für den Drehtag engagieren.

Hallo Jurones,

Danke für Deine ausführliche Antwort - jetzt sieht man etwas klarer! :-)

Ich habe oben versucht, die Punkte kurz zusammenzufassen.

Der Wichtigste scheint mir zu sein: Schauspieler sollen engagiert werden. Es geht also um ein Schauspiel oder vielleicht ein Musikvideo.

Das heisst dann ja: Es sollte alles klappen und möglichst wenig schiefgehen!

Also musst Du vorher technische Sicherheit haben.

Also musst Du vorher das richtige (hoffentlich) Ton-Equipment haben und die Zeit, es auszuprobieren!

Ich würde nochmals empfehlen, wenn es irgendwie geht, so ein Mikrofon (entweder ein echtes Richtmikro (siehe mikroguenni) oder auch die Rode-Empfehlungen von rush für auf die Kamera (falls das infrage kommt)) mal auszuleihen oder zu mieten, damit Du testen kannst, 1. wie es an Deiner Kamera klingt (laut genug? Störendes Rauschen?) und 2. ob das Mikrofon / die Aufnahme-Art überhaupt geegnet ist für den Ton (Sprache?), den Du Dir vorstellst.

Falls Du auch Atmosphäre einfangen möchtest, wäre evtl. zusätzlich ein kleiner Recorder mit Stereo-Aufnahme nützlich (Zoom H1n (neue Version) ist besonders preisgünstig).

Carsten hat noch einen wichtigen Punkt erwähnt: So nah heran, wie es geht (für Sprache)!



Antwort von Jörg:

Ich würde mich nicht scheuen, Wolfgangs Ohrwurm in die Runde zu werfen, wenn es um Liveaufnahmen auf DSLR/Spiegellos geht.
Seitdem ich das Teil habe, wird mein Lächeln immer breiter ;-))



Antwort von Jurones:

Moin Skeptiker,

es soll/wird ein Kurzfilm werden, deren Geschichte ich schon niedergeschrieben habe. (Möchte nicht herabwürdigend und angeberisch wirken: ich habe ein Semester Schauspiel studiert und bin im Augenblick ein arbeitsloser Buchautor, der unter Pseudonym schreibt.)

Ich danke Euch vielmals für die ausführliche Beratung!!! Ein Saturn- oder Media Markt-Mitarbeiter hätte mich nie so hervorragend beraten, wie Ihr es ward!

In absehbarer Zeit werde ich mir ein Mikrofon ausleihen, um mit deren Beschaffenheit sich gut vertraut zu machen.

LG - Denis!



Antwort von Pianist:

Wenn das ein vernünftiges Projekt werden soll, dann versuche doch mal, für die Drehzeit einen freiberuflichen Filmtonmeister mit eigener Technik ins Boot zu holen. Dann hast Du keinen Kummer und bekommst auf jeden Fall gute Ergebnisse.

Matthias



Antwort von Skeptiker:

@Denis (Jurones):

Pianist's Vorschlag wäre natürlich optimal, aber scheitert vielleicht an den Finanzen.

Dann müsstest Du / müsstet ihr selbst versuchen, das Optimum herauszuholen (bzw. ein brauchbares Ergebnis).

Guter Ton ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.
Wenn Du Dir irgendwie noch praktische Beratung holen kannst, wäre das sicher nützlich.

Übrigens: Jörg's Bemerkung mit dem "Ohrwurm" bezog sich auf diese speziellen Produkte: www.ohrwurmaudio.eu

Es geht um 2 Mini-Mikrofone (Mikrofonkapseln), die man in beide Ohren steckt (vergleichbar mit einem Kopfhörer, man hat also die Hände beim Aufnehmen frei) und mit denen man so einen ausgeprägt räumlichen Stereo-Ton erreicht (man ist damit quasi 'live dabei').

Das Spezielle daran ist auch: Diese Mikrofone haben keine eigene Stromversorgung (wie auch viele Anklipp-Lavaliers) und benötigen sogenannte Plugin-Spannung (ca. 2 bis 5 Volt) am Mikrofon-Anschluss der Kamera (Mini-Klinke), am besten mal in der Anleitung nachsehen! Viele Kameras bieten das als Option per Menü zuschaltbar.

Und die Mikrofone sind sehr empfindlich (bei lauten Tönen schon fast zu empfindlich) und rauschen trotzdem sehr wenig.

Der Ton ist ein Rundum-Ton (Kugel), also eher das Gegenteil vom Richtmikrofon.

Das nur zur Information, falls Du Interesse hast.

Viel Glück! ;-)



Antwort von Jurones:

Hallo Matthias,

dein Vorschlag würde mit Sicherheit viele Erleichterungen mit sich bringen, doch meine Neugierde und Lernbereitschaft ist riesengroß. Auch wenn es viel Zeit in Anspruch nehmen wird, möchte ich als Tonmeister selbst agieren. Es wird ein steiniger Weg werden, denn die Augen betrachten den Film und die Ohren sehen mit. Mir ist aufgefallen, dass der Ton die größten Hürden darstellen kann. Durch die synchronisierten Filme (Auslandsfilme) sind wir/Zuschauer daran gewöhnt, dass die Dialoge aus dem Synchronstudio nachträglich dazukommen, und wenn man "lebendige" Gespräche durch die Situation aufnehmen möchte, muss man sich an die alte Gewohnheit und unbewusste Regel etablieren. - Daher wird mein Sparschwein geplündert und ein gutes Mikrofon gekauft ... XD

____

Wenn ich noch eine unpassende Frage in die Runde werfen darf: habe ich die Anpassung der Farbe entsprechend einem Film-Look herbeigesteuert? Sieh Bild: https://www.directupload.net/file/d/546 ... m9_jpg.htm

Ich finde, durch die leicht gelbe Verfärbung sieht das Endergebnis so aus, als hätte man die Videoaufnahme mit einer 16mm Kamera gedreht.

Danke im Voraus!



Antwort von srone:

das könnte ein look für deinen film sein, wenn der über alle takes passt, warum nicht?

das anhand eines clips zu beurteilen geht nicht...;-)

lg

srone








Antwort von Jurones:

Hallo Srone,

danke für dein Statement.



Antwort von Jurones:

Ich würde gerne noch etwas fragen, was sicherlich gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt.

Kann man durch diese Bilder erkennen, welches Mikrofon beim Dreh benutzt wurde?
https://dailygazette.com/sites/default/ ... k=l1cPMjeH
https://pbs.twimg.com/media/C65etJoWcAEyj07.jpg
https://pbs.twimg.com/media/C65etJeWoAAOUDL.jpg

Die Bilder kommen vom Set aus dem Film namens "The Place Beyond the Pines".
Da das Mikrofon eine blaue Verfärbung hat, könnte man irgendwie den Hersteller, Marke, Modell findig machen.

Ich glaube, die Frage ist ziemlich anspruchsvoll ... XD Dennoch danke im Voraus!



Antwort von carstenkurz:

https://www.thomann.de/de/schoeps_cmit5 ... 483c65e4fd

- Carsten



Antwort von Jurones:

Womöglich war ich zu spontan ... Auf der "Gutefrage"-Seite wurde mir soeben mitgeteilt, dass es eine "Schoeps - CMIT 5 U" ist.
Der Preis für das Mikrofon liegt bei 1.790 € und übersteigt das Budget um ein Vielfaches.

LG - Denis!



Antwort von Jurones:

Danke Carsten für deine Hilfe.



Antwort von srone:

da dreht sich die empfehlungs-spirale im kreis..;-)

lg

srone



Antwort von Jurones:

Hallo srone,

Hahahahaha - In der Tat bin ich ein wenig wählerisch geworden XD! Bei den Vorschlägen und Angeboten kommen viele Komplexitäten.
Hast du unter Umständen für mich eine endgültige Empfehlung, die eventuell "günstig" und geeignet ist?

Vielen Dank für meine Sorgen-Beratung!



Antwort von srone:

nochmal wiederhole ich die frage, wie sieht dein gedachtes set-up aus?

ist das innen oder aussen?

lg

srone



Antwort von Jurones:

Ich würde gerne beim Drehen angemessene Tonaufnahme bekommen und die Kosten dafür sollen so bescheiden sein wie möglich ... :(
Gedreht werden ein paar Szenen in der Wohnung und das Meiste draußen.

LG - Denis!








Antwort von Jörg:

vom Vivanco zum schoeps... das ging ja fix ;-))



Antwort von Jurones:

Hallo Jörg,

Hahahahahaha! "Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit." - Jean-Jacques Rousseau



Antwort von srone:

das

https://www.thomann.de/de/art_usb_dual_pre.htm

und das

https://www.thomann.de/de/oktava_mk_012 ... _black.htm

wäre meine budget-low-cost empfehlung...;-)

lg

srone



Antwort von srone:

Jörg hat geschrieben:
vom Vivanco zum schoeps... das ging ja fix ;-))
beratungsresistent, wie wir das so oft erleben durften, geht anders..;-)

lg

srone



Antwort von ruessel:

Der Ton ist ein Rundum-Ton (Kugel), also eher das Gegenteil vom Richtmikrofon.
Dafür ist der Klang viel besser, richtiger Bass, keine seitlichen Frequenzlöcher, extrem linear etc.
Habe einen Kunden im letzten Monat, der hat seine beiden Schoeps für Choraufnahmen abgeschafft, der Klang kommt einfach nicht mit den Ohrwürmern mit. Ein Tonstudio hat 12 Würmer für Klassikaufnahmen bestellt, sie ersetzen dort die DPA 4099, die Würmer rauschen deutlich weniger und die Anschlagdynamik soll präziser sein - bei viel weniger Kosten. Und ja, ich werde demnächst den Preis verdreifachen.... ;-)



Antwort von Pianist:

Ich habe noch keinen Ohrwurm, weil ich das bisher mit der Speisung nicht verstanden habe. Gibt es den auch ganz normal mit zwei XLR-Steckern und Phantomspeisung?

Matthias



Antwort von Jörg:

srone schreibt
beratungsresistent, wie wir das so oft erleben durften, geht anders..;-)
ich bin begeistert vom Beratungserfolg...

Rüssel beschreibt
Dafür ist der Klang viel besser, richtiger Bass, keine seitlichen Frequenzlöcher, extrem linear etc.
ich hab das Teil erst wenige Tage, seitdem ärgere ich mich, so lange gezögert zu haben.
Erstklassiger Audiopart.



Antwort von mikroguenni:

Jurones hat geschrieben:
Ich würde gerne beim Drehen angemessene Tonaufnahme bekommen und die Kosten dafür sollen so bescheiden sein wie möglich ... :(
Gedreht werden ein paar Szenen in der Wohnung und das Meiste draußen.

LG - Denis!
Hier ist ein youtube Video bei dem mehrere Richtrohre in einer vergleichbaren Umgebung mit verschiedenen Abständen und verschiedenen Winkel eingesetzt werden. https://www.youtube.com/watch?v=qH5HcGqWGKc
Ist das so etwa das was Du erwartest?

Die Takes wurden allerdings über einen Recorder aufgenommen, die Mikrofoneingänge der DSLRs sind schlechter.

Zu Deiner Frage: "Ist es weise oder klug, wenn man sich ein gebrauchtes Mikrofon anwerbt, der selbstverständlich funktionstüchtig ist?"
Die wirklich guten Mikrofone werden leider selten gebraucht angeboten. Schrott gibt es zuhauf gebraucht.



Antwort von K.-D. Schmidt:

Die wirklich guten Mikrofone werden leider selten gebraucht angeboten. Schrott gibt es zuhauf gebraucht.
Da habe ich ja Glück gehabt, damals mein AT835ST (jetzt BP4029) gebraucht für 400 Euro unter dem damaligen Preis in fast neuem Zustand erworben zu haben. Es ist bei mir ständig im Einsatz.








Antwort von Jurones:

Hallo mikroguenni,

das Video ist sehr hilfreich. Danke dafür!

Ist es verwendbar, wenn ich auf einen Recorder ganz verzichte und die Ton-Aufnahmen per Laptop einfange? Natürlich mit einer passenden Software und Kabel-Adapter. Ich glaube, durch die Laptop-Ton-Aufnahmen verschaffe ich mir große Erleichterungen, indem ich die aufgezeichneten Ton-Anlieferung noch vor Ort beschriffte. In der Postproduktion wird die "richtige" Ton-Suche dadurch viel leichterer. - Ist ein Laptop für die Ton-Aufnahme geeignet?

LG - Denis!



Antwort von Jurones:

Oh! Die Rode NTG2 scheint für meine Ziele geeignet zu sein. Hier ist ebenfalls ein Video, das ein gutes Audiovergleich liefert: https://www.youtube.com/watch?v=ugPo2W_SibM
Auch Preislich ist es sehr entgegenkommend!



Antwort von rabe131:

... nur stöpselt dieser das Mic nicht direkt in die Kamera. Vorteil vom
NTG-2 ist die Batteriespeisung. Rauscht aber ziemlich, wenn man nicht
ideal nah an der Schallquelle ist und das Signal noch verstärken muss.
Vielleicht für den Anfang nicht schlecht, weil die in Betracht gezogene
Cam ist ja auch nicht Highend.



Antwort von Jurones:

Hallo rabe131,

leider ist in meinem Besitz keine IMAX-Kamera, sondern die Canon EOS 1200D ... XD Für kleinere Projekte, bei der man mit Nahaufnahmen agiert, wird es einigermaßen ausreichen. Leider kann ich an der Kamera kein externes Mikrofon für die Verwendung benutzen und daher brauche ich ein richtiges Equipment für den Ton. (Nach vielen Tagen Recherche stelle ich fest, dass die Ton-Aufnahme eine Wissenschaft für sich ist ...)

Kann man die Rode NTG-2 an einem Laptop anschließen und damit den Ton ohne Benachteiligungen aufsaugen? Bzw. kann man durch diese Herangehensweise auf einen Recorder ganz verzichten?

LG - Denis!



Antwort von Sammy D:

Das NTG2 ist an sich nicht schlecht, vor allem wenn es ein Budget-Mic sein soll (gebraucht kriegt man das um die 100 Euro), aber es wurde schon erwähnt, dass es bei bestimmten Konstellationen sehr stark rauscht.
Was Du dann brauchst, sind gute Preamps. Weder mit eingelegter Batterie im Mic an der Kamera oder am Laptop ist das Rauschen wegzubekommen.

Einen Laptop am Set als Soundstation halte ich für völlig inpraktikabel. Zudem bräuchtest du dazu noch ein Audiointerface fürs Mikro. Viel zu viel Gerödel mit Kabeln und Sollbruchstellen.

Kleiner Recorder mit Phantompower und XLRXLR im Glossar erklärt, dazu das Rode.



Antwort von Jurones:

Danke für den Vorschlag, Sammy D!



Antwort von Jurones:

Hallo alle zusammen!

Ich habe erneut einen Ebay-Angebot entdeckt, wo man eine Rode NTG2 für ein günstigen Preis erwerben kann: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 06-172-784

Leider ist es keine Neuware, sondern ein gebrauchter Artikel, wo es wie beschrieben steht, dass alles funktioniert.
Ist es mit Risiko verbunden, wenn ich diesen Artikel abkaufe?

Danke für Eure Hilfe!



Antwort von Jörg:

Die Bewertung des Verkäufers würde mich abschrecken.



Antwort von Jurones:

Genau dasselbe empfinde ich auch ... Leider kann ich aus eigener Kraft die Funktion nicht überprüfen. Eventuell schreibe ich den Herrn an, ob man vor Ort eine Probeaufnahme veranstalten kann. Der Preis ist tatsächlich reizvoll!

LG - Denis!








Antwort von Skeptiker:

Nochmals zum Thema Laptop und Mikrofon:

Eine Möglichkeit zum Direktanschluss wären USB-Mikrofone (System-Voraussetzungen Win/Mac beachten!).

Das sind allerdings eher Podcast-Mikrofone (kürzer und dicker, ohne spezielle, seitliche Tondämpfung) für Sprachaufnahmen aus der Nähe als schlanke Richtmikrofone mit recht schmalem Aufnahmewinkel zum Angeln des Tons.

Hier gibt's eine Übersicht:

USB-MIKROFON TEST 2018

https://www.studio-mikrofon-test.de/usb-mikrofon/

Zum Rode NTG2:
Das ist ein recht altes Model (mindestens 15 Jahre - ich habe selbst eines aus der 'Anfangszeit' -> ob die 'Innereien' heute noch dieselben sind ??) mit gewissen Nachteilen (die teils schon erwähnt wurden):
Braucht recht viel Verstärkung (schwacher Ausgangspegel, speziell bei Batteriebetrieb) und tendiert zum Rauschen, wenn die fehlt bzw. übergross ist.
Hat keinen Ein-/Aus-Schalter(!) und keine Batteriestands-Anzeige (in der Praxis ein klarer Nachteil), aber lässt sich natürlich auch ohne Batterie per XLRXLR im Glossar erklärt mit 48 Volt Phantom-Strom anschliessen (nein, das Phantom der Oper hat hierbei seine unsichtbare Hand nicht im Spiel!).
Hat einen Low Cut Schalter (Abschneiden der tiefsten Bassfrequenzen - das kann für die Klarheit von Sprachaufnahmen von Vortei sein oder draussen zum Dämpfen von tieffrequenten Windgeräuschen oder Strassenlärm), der sich nur mit spitzem Werkzeug verstellen lässt.

Vorteile: Wenn alles stimmt, ist der Ton i. O., auch recht preisgünstig gebraucht zu finden.

Unterdessen hat Rode mit dem NTG4 (fehlt im Mikrofon-Test Video) eine Alternative ins Rennen geschickt, die preislich ähnlich liegt. Die Version NTG4+ hat einen fix eingebauten Akku, die Version NTG4 nicht.

Etwas teurere, aber gute Alternative zu NTG2/NTG4 (mit vernünftigem Ausgangspegel, wahlweisem AA 1.5V Batt.-Betrieb samt Batterie-Level-Anzeige, zuschaltbarem Low Cut Filter, Ein-/Aus-Schalter!) wäre das Sennheiser MKE 600 (siehe/höre zuvor verlinktes Mikrofon-Test Video!).



Antwort von pixelschubser2006:

Es gibt einen Punkt, den ich beim Querlesen vielleicht übersehen habe, oder auf den noch nicht eingegangen wurde: Die Handhabung. Das A & O bei der Mikrofonierung ist der geschickte Umgang damit. Das ist qualitativ viel entscheidender als das Mikrofon selbst. Fakt ist: Selbst billige Elektret-Kapseln bieten einen Mindestmaß an Klangqualität, die man als Anfänger erstmal umsetzen muss. Und dazu gehört nicht nur das Aufstellen des Mikros, sondern auch die gesamte Kette dahinter.
Bei Mikrofonen steigt - wie bei vielen Foto-, Video- und Hifi-Komponenten auch - der Preis exponential mit der Qualität. So sind die Klangunterschiede zwischen einem Sennheiser MKE 600 und einem MKH 416 unter brauchbaren Bedingungen hörbar. Nicht mehr und nicht weniger. Ob ein Kenner bei alltagstypischen Material das sofort und ohne A-B-Vergleich raushört, ist eine andere Frage.
Bezüglich der Alterserscheinungen muss ich den Kollegen Recht gegen. Das betrifft sogar ehemals edle Mikrofone wie die frühere Sennheiser Modul-Serie. Die war mit dem ME80-Modul vor 30 Jahren ständig im Fernsehen zu sehen, und ich kenne sogar Reporter, die das heute noch begeistert benutzen und damit selbst im ÖR gut klarkommen. Ich habe hier ein ganzes System liegen und bin davon nicht begeistert. Extrem empfindlich ist das Teil nur beim Begrappschen, leider nicht im Pegel. Der ist schon auf dem Papier nur gut 2,5x so hoch wie der vom MD421. Allerdings ist letzteres bekanntlich ein Dynamisches, und damit rauschfrei. Das kann man vom Modulsystem leider nicht behaupten. Nun habe ich den konzeptionell identischen Nachfolger im Einsatz (K6/ME66) und bin begeistert. Das ist mein Arbeitstier. Das genannte MKE600 liegt auf einem vergleichbaren Niveau. Ein MKH416 werde ich mir bestimmt auch irgendwann mal zulegen, allerdings wird das bei Broadcastern gerne in Windkörben verwendet, weil es trotz Höhenabfall durch"s Fell noch knackig klingt.
Mit den Ohrwürmern muss ich mich mal näher beschäftigen. Klingt interessant!



Antwort von Axel:

pixelschubser2006 hat geschrieben:
Nun habe ich den konzeptionell identischen Nachfolger im Einsatz (K6/ME66) und bin begeistert. Das ist mein Arbeitstier. Das genannte MKE600 liegt auf einem vergleichbaren Niveau. Ein MKH416 werde ich mir bestimmt auch irgendwann mal zulegen, allerdings wird das bei Broadcastern gerne in Windkörben verwendet, weil es trotz Höhenabfall durch"s Fell noch knackig klingt.
Mit den Ohrwürmern muss ich mich mal näher beschäftigen. Klingt interessant!
Das ME66 ist so günstig, dass es ein No-Brainer ist. Die Qualität, vor allem bei Aufnahmen in Innenräumen, ist sehr gut von der von typischen "Videomics" zu unterscheiden. Ich habe es seit 11 Jahren, Qualität hat nicht vom "Alter" gelitten, zumindest nicht für mich merklich. Das 416 habe ich seit ein paar Monaten. Gebraucht gekauft für 500 € (neu 999 €, z.B. bei Thomann). Das ist nicht wegen des Alters ein Problem, sondern weil es das meistgefälschte Mikrofon ist, eben weil es ein solcher Klassiker ist. Die chinesischen Fälschungen sind gut (einschließlich der gefälschten Dokumentation sowie einer ohne Direktvergleich durchaus passablen Tonqualität, lediglich die Seriennummer lässt einen sicher sein). Es gilt als das Dialog-Richtmikrofon. Die Unterschiede zum ME66? Kann ich noch nicht sagen. Auch nicht, ob der 416-Klon "Deity sowieso" von Aputure (ca. 300 €) den Preisunterschied erklärt. Vergleichsreviews zwischen beiden sagen meist, das Deity sei "erstaunlich gut", was ich als Aussage nicht besonders Vertrauen erweckend finde. Hätte ich daber kein so günstiges Angebot gefunden, wäre's wohl das Deity geworden. Den Ohrwurm hatte ich mal, und ich fand ihn gut. Alles gute Antworten auf die Frage des TO.



Antwort von pixelschubser2006:

Das ME66 gilt ja auch als Broadcast-Standard und wurde im Prinzip von Drahtlosmikrofonen abgelöst, für die es inwischen auch Supernieren-Kapseln gibt. Für Fernsehen ist das ME66 völlig ausreichend. Ich hab meines günstig gebraucht geschossen. Mit ein paar belanglosen Gebrauchsspuren, aber technisch top. Was aber fehlt, ist ein bezahlbares Kameramikro. Mir sind das ME66 und auch das MKE600 einfach zu lang. Deshalb wünsche ich mir noch ein bezahlbares Gegenstück zum MKH8060. Das hat genau die Bauform, die ich mir vorstelle. Ist halt nur unbezahlbar für den Einsatzzweck. Zumindest für mich.



Antwort von pixelschubser2006:

Anmerkung zu den gebrauchten Mikrofonen: Grundsätzlich gehören Mikros zum langlebigsten Equipment. Das Ausfallrisiko bei dynamischen Mics oder Echtkondensator-Modellen ist sehr gering. Allerdings werden gebrauchte Mikros auch dementsprechend teuer gehandelt. MD421 macht gebraucht nur selten Sinn, zumal hier Freaks auf den Klang alter Modelle schwören und hier die Preise hochtreiben. MD441 kann man super gebraucht kaufen, Preise haben aber inzwischen massiv angezogen. MKH 416 werden in gutem Zustand mit 70% vom aktuellen Neupreis gehandelt.

ABER: Bei den MKHs gibt es die tonadergespeisten Modelle drastisch günstiger als die für 48V-Phantomspeisung. Für auf die Kamera ist das natürlich nix, weil man noch ein Speiseteil dazwischen braucht. Wenn das jedoch nicht stört, oder sowieso einen SQN nutzt, der das direkt unterstützt, kann für nen schmalen Taler super Mikros bekommen.



Antwort von rush:

pixelschubser2006 hat geschrieben:
Wenn das jedoch nicht stört, oder sowieso einen SQN nutzt, der das direkt unterstützt, kann für nen schmalen Taler super Mikros bekommen.
Achtung: Neuere SQN's bieten keine Tonaderspeisung mehr von Hause aus an... das können nur die älteren.

Ansonsten ist die Tonanderversion in der Tat oft günstiger zu bekommen... es gibt dafür auch kleine passive Spannungswandler in Steckerform. Allerdings muss man das vom Handling her wollen.

Gleiches gilt für die "alten" DIN-Anschlussvarianten diverser Sennheiser Reporter Mics und Co... wenn dann mal das passende Anschlusskabel "futsch" ist - bekommt man nicht immer umgehend im nächsten Laden das passende Kabel - und Lötkram hat man on location vielleicht auch nicht immer dabei ;) Daher lieber gleich 'nen Reservekabel einstecken.

Für den Blitzschuh einer Kamera sind jene 416er und nachfolger Derivate aber alle eigentlich zu groß und überdimensioniert.

Auch wenn die Rode's von vielen offenbar verschmäht werden - ich setze sie im Mix mit Sennheiser und Beyerdynamic dennoch ganz gern ein - insbesondere die Winz-Dinger wie das VideoMicro als "Atmo für Arme" Ersatz oder das VideoMic Pro mit ordentlich "Dampf" um auch rauschende Preamps relativ niedrig halten zu können.



Antwort von Sammy D:

pixelschubser2006 hat geschrieben:
... Deshalb wünsche ich mir noch ein bezahlbares Gegenstück zum MKH8060. Das hat genau die Bauform, die ich mir vorstelle. Ist halt nur unbezahlbar für den Einsatzzweck. Zumindest für mich.
Ich habs vor einiger Zeit bei Videodata (jetzt Teltec) als Demoware für 750€ (inkl. MwSt) bekommen. Die haben das öfter im Angebot. Musste ein paar Mal die Woche reinschauen.



Antwort von pixelschubser2006:

@Sammy D: Hab ich bei Teltec gesehen. Da kommen immer mal wieder Angebote von Projekten rein, auch das 416 und das 8060 habe ich da schon gesehen. Es hat mich in den Fingern gejuckt, vielleicht schlage ich bei sowas irgendwann mal zu. Hab da neulich zwei Funkstrecken geschossen, die erwiesen sich im Nachhinein als nicht so neuwertig, funktionierten aber einwandfrei. Was mir allerdings beim 8060 nicht gefällt, ist die komische Nextel-Lackierung. Die war schon bei alten Revoxen nervig. Hat hier aber evtl. akustische Gründe.



Antwort von Sammy D:

pixelschubser2006 hat geschrieben:
@Sammy D: Hab ich bei Teltec gesehen. Da kommen immer mal wieder Angebote von Projekten rein, auch das 416 und das 8060 habe ich da schon gesehen. Es hat mich in den Fingern gejuckt, vielleicht schlage ich bei sowas irgendwann mal zu. Hab da neulich zwei Funkstrecken geschossen, die erwiesen sich im Nachhinein als nicht so neuwertig, funktionierten aber einwandfrei. Was mir allerdings beim 8060 nicht gefällt, ist die komische Nextel-Lackierung. Die war schon bei alten Revoxen nervig. Hat hier aber evtl. akustische Gründe.
Auf die Funkstrecken hatte ich ja hingewiesen. ;)

Beim 8060er hatte ich Glück. Es war absolut neuwertig, schien unbenutzt.

Mich stört die Lackierung nicht, da ich es sowieso nicht direkt in der Hand halte. Ich teste das mal.








Antwort von TomWI:

pixelschubser2006 hat geschrieben:
...Was aber fehlt, ist ein bezahlbares Kameramikro. Mir sind das ME66 und auch das MKE600 einfach zu lang...
Ich benutze das ME66 auch zur vollen Zufriedenheit. Zum (zugegebenermaßen sehr seltenen) Einsatz auf der Kamera hab ich mir vor zwei Jahren die ME64 Kapsel auf ebay geschossen. Klanglich vergleichbar und weniger als halb so lang (105 mm vs. 220 mm).



Antwort von Blackbox:

Kleine Ergänzungen:

Du solltest bedenken, dass Du für Aussendrehs zwingend einen guten Windkorb brauchst. Preisgünstig evtl. Rode oder welche aus indien (ebay), die zwar nicht ganz so robust sind wie Sennheiser/Schoeps/Rycote und Co., die mitgelieferten Gummis reissen recht schnell, aber die 'Inder' machen ihren Job ganz gut, Verlängerung für längere Richtrohre dabei (gibt nur keine Langhaarversion für ernsthaften Wind).
Die Angel sollte das Gesamtgewicht sicher tragen ohne zu stark zu verbiegen und ohne zu starke Griffgeräusche zu machen.
Wenn Du erst anfängst ist es absolut sinnvoll VOR dem Dreh das Angeln und das Beurteilen zu üben!
Irgendwer muss ja die nötige Ahnung haben um realistisch am Set sagen zu können ob der Take o.k. ist, in der Nachbearbeitung sicher zu retten ist, oder ob wiederholt werden muss. Wiederholungen können zu gereizter Stimmung führen, aber immer noch besser als hinterher kein brauchbares Material zu haben.
Fataler Fehler: nicht zu sagen, dass was schief ging und wiederholt werden muss.

Unbedingt nötig ist zudem ein ausreichend abgeschirmter Kopfhörer (Sennheiser HD25 oder Beyer DT100, DT250, DT770(M) oder ähnliche.
An der DSLR ist das evtl. schwierig, weil Du nicht genau sagen kannst, ob das Rauschen das Du hörst am schlechten Ton des Kameraausgangs liegt, oder ob das im aufgenommenen Material ist (Rauschen lässt sich aber in Grenzen hinterher etwas reduzieren)

Nicht immer klingen die Aussendreh-Richtrohre drinnen gut. Hängt vom Raum ab, ob sich die Akteure bewegen, ob die Angel stark geschwenkt werden muss, etc.

Innen sind Schoeps (41er) und Sennheiser MKH-50 Supernieren (oder Nachfolger) quasi Standard, Neumann KM-Serie und Oktava Supernierenkapsel (günstig und erstaunlich gut) sind aber auch nicht schlecht. Alle brauchen Phantomspeisung, und einige Kombinationen brauchen wegen unterschiedlicher Sounds etwas Nachbearbeitung (z.B.416 Draussen plus Oktava Drinnen). Richtrohr drinnen KANN aber auch gut funktionieren.
Ein weites Feld ....

Wenn Du dich ernsthaft damit beschäftigen willst kommst Du evtl. nicht drumrum Dir ein "Set" zuzulegen, das auch unterschiedliche Situationen am Set bewältigen kann.
Wichtig ist unter Umstaänden auch Bewegungen abdecken zu können, dass dir die Dialoge nicht aus der Angelreichweite laufen, Kabel dürfen nicht zu sehen sein, ggf. ist Funk notwendig, ggf. ergänzend Ansteckmikros ggf. Stativ(e), ggf. zwei Mikros nötig und so weiter.

Ein paar Standards und Notfallmassnahmen für Probleme am Set zu kennen ist auch nicht schlecht (Nur-Ton, Durchgang mit allen anfallenden Geräuschen (Schritte, Kaffeetasse, etc.), Stereo-Atmo nicht vergessen, Wahrnehmen und Ausschalten von Störgeräuschen, etc.

ME66 mit Korb und Angel per Kabel in DSLR kann ein guter Anfang sein, aber um das seriös und dauerhaft zu machen ist ein Set aus Richtrohr, Superniere, Kurzangel, Langangel, Deadcat, 2x Funk mit Ansteckmikros plus Rekorder schon irgendwann sinnvoll.
Ist ja auch heutzutage alles relativ günstig geworden (bis auf die Mikros).

Gebrauchttipp - gerade für ungeübte Angler: das Beyer-736 oder Nachfolger (NICHT das MCE85).
Kennt kaum einer, ist aber ziemlich Oberliga, nicht so pingelig wie das 416 was das genaue Zielen angeht, kingt relativ satt (besser als das recht dünne ME66), kann aber Sprache nicht so gut isolieren und hat leichte Defizite in der Konsonantenverständlichkeit (wenn man das 416 als Maß der Dinge nimmt).



Antwort von Jurones:

Hallo Blackbox,

danke für deine hilfreiche Aufklärung und für die Tipps!




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