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einfacher PC-Video- und Audiorecorder mit Schnittmöglichkeit



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Paul Rosen:


Hallo Newsgroup,

Ich habe das Thema Videorecorder auf dem PC vor einiger Zeit als ein
Thema kennengelernt, in das man sich wochenlang einarbeiten muss und
bei dem man jede Aufnahme zeitaufwendig bearbeiten muss, ehe sie
"fertig" ist. Bei den guten alten analogen Videorecorder mit VPS ist
die Sache einfach. Man nimmt die Sendung auf und fertig. Etwas nervig
ist das Spulen, was sich aber mit schnell und einzelbildgenau
setzbaren Indexmarken und schnell spulenden Geräten erträglich
gestaltet. Bei Sendern ohne VHS sind die Indexmarken ebenso schnell zu
setzen, die dann auch die Werbung durch Überspulen ausblenden.
Schnelles Vor und Rückspulen mit Bild in verschiedenen
Geschwindigketen und Zeitlupe vorwärts-rückwärts ist kein Problem.
Nervig bleibt das Hantieren mit den Kassetten.

Eigentlich sollte man nun von einem PC basierten System mindestens
denselben Komfort erwarten können. Dabei würde natürlich das Hantieren
mit den Kassetten der Vergangenheit angehören. Mit den heutigen
Festplattenpresien von 110 Euro für 400 MB bei Samung dürfte
Speicherplatz auch nicht mehr das Problem sein.

Der PC Videorecorder hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Wenn
ich hier die Postings in der Gruppe so lese, scheint das Thema in
diesen Jahren wenig von seiner Kompliziertheit verloren zu haben.
Außerdem habe ich bei einem Online Videorecorder Dienst einige
Sendungen herunter geladan. Schnelles "Spulen" mit Bild kann man da
vergessen. Jedesmal "verschluckt" sich der Player und braucht erst
einige Sekunden, bevor stockendes Bild und Ton sich wieder fangen.
Manchmal bleibt er dabei komplett hängen. Schnelles bildgenaues Suchen
zm Setzen einer Marke ist kaum möglich. Bei manchen Playern ist der
Ton um bis zu 15 Sekunden versetzt.

Darum frage ich jetzt mal konkret:
Gibt es ein System, bei dem ein einziges Programm den Videorecorder
und das Aufnehmen von DVD erledigt? Dieses Programm bringt
komfortabel und ohne weiteres Eingreifen nach dem Anstoßen des
Aufnahmevorganges die Sendungen bei moderatem Gebrauch von
Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte. Es ist
in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen. Anschließend kann ich durch das Setzen
von Einzelbild-genauen Marken sehr einfach Werbung ausblenden, Stücke
ausschneiden und aneinanderfügen, ohne wieder stundenlange Läufe des
PCs in Kauf zu nehmen. Schnelles Vor- und Zurückspulen und
Einzelbildzeitlupe vor-rückwärts mit Bild funktioniert ebenso
problemlos, wie auf dem analogen Videorecorder. Wenn möglich, sollte
das Teil auch als entsprechender Radiorecorder mit mp3 funktionieren.

Gibt es so etwas? Und wenn nicht, an welchen Dingen aus obigem
"Pflichtenheft" fehlt es noch? Iat eine Lösung näherungsweise
erreichbar oder absehbar?

Grüße
Paul




Antwort von Thomas Beyer:

Paul Rosen schrieb:

> Darum frage ich jetzt mal konkret:
> Gibt es ein System, bei dem ein einziges Programm den Videorecorder
> und das Aufnehmen von DVD erledigt? Dieses Programm bringt
> komfortabel und ohne weiteres Eingreifen nach dem Anstoßen des
> Aufnahmevorganges die Sendungen bei moderatem Gebrauch von
> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.
^^^^^^^^^^^^
Das ist nicht Dein Ernst?

> Es ist
> in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
> benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen. Anschließend kann ich durch das Setzen
> von Einzelbild-genauen Marken sehr einfach Werbung ausblenden, Stücke
> ausschneiden und aneinanderfügen, ohne wieder stundenlange Läufe des
> PCs in Kauf zu nehmen. Schnelles Vor- und Zurückspulen und
> Einzelbildzeitlupe vor-rückwärts mit Bild funktioniert ebenso
> problemlos, wie auf dem analogen Videorecorder. Wenn möglich, sollte
> das Teil auch als entsprechender Radiorecorder mit mp3 funktionieren.

Und möglichst noch als Freeware kann ich mir vorstellen. Was Du
verlangst, ist die komplette Technologiecrew von Philips, Sony, Toshiba
nebst Microsoft, Apple und ein paar eingestreuten Open Source
Entwicklern, die Deinen Computer in die Dir genehme Multimediazentrale
umgestalten. Und danach mitbekommen, das

a) das keiner bezahlen will
b) es Leute mit anderen Vortstellungen gibt und es deswegen keinen
Markt gibt
c) Contentlieferanten mit allen Mitteln versuchen, solcherart simplen
medialen Konsum zu unterbinden, weil kopiert wird bis der Arzt
kommt
d) Die Entwickler irgendwann mal aufgegeben haben, weil sie keine
dedicated hardware solution haben, sondern das System sich wegen
Hardware- und Softwarevielfalt sowie Dussligkeit des Users nicht
stabilisieren läßt
e) Drei Tage nach dem Release der Crack in freier Wildbahn floriert
und sowieso alle der Meinung sind, das 5000¤ viel zu viel wären

> Gibt es so etwas? Und wenn nicht, an welchen Dingen aus obigem
> "Pflichtenheft" fehlt es noch? Iat eine Lösung näherungsweise
> erreichbar oder absehbar?

Wenn Du es im Mediamarkt bei der braunen Ware stehen siehst, sag mir
Bescheid. Was Du suchst, ist keine Computerlösung, sondern verbindet
Couchpotatoträume mit der Illusion, ein Computer würde das Ganze *noch*
idiotensicherer bewerkstelligen, weil mittlerweile die Chips das Denken
gelernt hätten.

Sorry für den evt. durchscheinenden zynismus, aber mir kam es gerade
wieder mal hoch.

MfG,
Thomas




Antwort von Robert Blachucik:

Hallo,

wenn Du auf einen bildgenauen Schnitt verzichten kannst, den Du ja mit
dem Videorekorder mit VPS auch nicht hast, dann kannst Du Deinen Aufwand
auf 2/3 Zeit beim Bearbeiten verkürzen. Aufnehmen und Brennen sind da
nicht dabei.
Du nimmst mit irgendeiner TV-Karte einen MPEG-Datenstrom auf dem PC auf,
splittest ihn mit ProjectX in Ton und Bild, dabei schneidest Du ihn
grob, verbindest Ton und Bild beim DVD-Imageerstellen mit Ifoedit wieder
und brennst dann das ganze Kram hinterher weg.

ca. Zeitaufwand: 90 Minuten aufnehmen, 15 Minuten ProjectXen, 15 Minuten
IfoEditen, 10 Minuten brennen (;mit einem Pentium III 1000 MHz). Eher
schneller.

Wenn Du mal Dein angesprochenes "nerviges Hantieren mit den Kassetten"
gegen den meinerseits angeführten Arbeitsaufwand aufrechnest dann hast
Du bestimmt ein Plus beim Hantieren.
Ich persönlich ziehe allerdings meine saubere PC-Lösung vor und nehme
das zusätzliche Drittel Arbeits-/Zeitaufwand für bildgenauen Schnitt mit
Cuttermaran gern in Kauf...

Du darfst nich vergessen, hast Du dem Computer eine Aufgabe gegeben,
macht der sie alleine bis er fertig ist (;oder abgestürzt). Dein
persönlicher Zeitaufwand ist geringer, Du mußt nicht dabeisein, wenn der
Film aufgenommen wird, Du mußt nicht dabeisein, wenn der Film gedemuxt
wird (;Bild und Ton trennen), Du mußt nicht dabei sein, wenn Ifoedit das
DVD-Image erzeugt. Du mußt den jeweiligen Programmen nur jeweils die
Aufgaben geben, dann kannst Du kaffeetrinken gehen,

mfG
Robert









Antwort von Wolfgang Hauser:

Paul Rosen schrieb:

>"fertig" ist. Bei den guten alten analogen Videorecorder mit VPS ist
>die Sache einfach. Man nimmt die Sendung auf und fertig. Etwas nervig

Nachdem man nach einer Cassette mit hinreichend freiem Platz gesucht
hat, ggf. geprüft hat, daß sie tatsächlich leer bzw. der Inhalt
überspielbar ist.

>ist das Spulen, was sich aber mit schnell und einzelbildgenau
>setzbaren Indexmarken und schnell spulenden Geräten erträglich
>gestaltet. Bei Sendern ohne VHS sind die Indexmarken ebenso schnell zu
>setzen, die dann auch die Werbung durch Überspulen ausblenden.

Solche Indexmarken bei VHS sind nicht genormt, funktionieren also
nicht zuverlässig zwischen Recordern verschiedener Marken.

>Außerdem habe ich bei einem Online Videorecorder Dienst einige
>Sendungen herunter geladan.

Die bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone - lange wird es solche
Services wohl nicht mehr geben.

>Gibt es ein System, bei dem ein einziges Programm den Videorecorder
>und das Aufnehmen von DVD erledigt?

Du möchtest möglicherweise einen popeligen DVD-Recorder für 150-200
Euro oder ein besseres Gerät mit zusätzlicher Festplatte für etwa =
300
Euro haben. Oder einen Festplattenreceiver mit PC-Schnittstelle.

PC als Hardwarebasis hat nur Sinn, wenn Du wesentlich mehr Funktionen
verlangst. Oder ganz andere - dann kann es vernünftig sein, beides zu
verwenden.

>Dieses Programm bringt
>komfortabel und ohne weiteres Eingreifen nach dem Anstoßen des
>Aufnahmevorganges die Sendungen bei moderatem Gebrauch von
>Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.

Stand der Technik ist der 1:1-Mitschnitt von DVB. Bei DVB-C und -S
senden die Öffentlich-Rechtlichen mit Datenraten, die 2-3 GB/h
ergeben, dieser MPEG2-Datenstrom ist fast 1:1 auf DVD brennbar.

Falls Du einen komfortablen reinen Multimedia-PC haben möchtest, guck
Dir mal VDR an.




Antwort von Wolfgang Barth:

Robert Blachucik schrieb:
> Du nimmst mit irgendeiner TV-Karte einen MPEG-Datenstrom auf dem PC auf,
> splittest ihn mit ProjectX in Ton und Bild, dabei schneidest Du ihn
> grob, verbindest Ton und Bild beim DVD-Imageerstellen mit Ifoedit wieder
> und brennst dann das ganze Kram hinterher weg.
>
> ca. Zeitaufwand: 90 Minuten aufnehmen, 15 Minuten ProjectXen, 15 Minuten
> IfoEditen, 10 Minuten brennen (;mit einem Pentium III 1000 MHz). Eher
> schneller.

Wenn du keine normgerechten DVD's brennen willst, sondern nur MPEGMPEG im Glossar erklärt
Dateien, die manche DVD-Player auch direkt anzeigen kann und ein PC
sowieso, dann kann man ProjectX auch direkt beim Schneiden eine m2p
Datei erzeugen lassen, die man nur in mpg umbenennen muss. Damit wird
die Nachbarbeitung nochmal von 2*15 Minuten auf 1*15 Minuten verkürzt,
da der IfoEdit Schritt wegfällt.

Und bei den heutigen Preisen von Zusatzfestplatten ist es ja günstiger
die mpg's nur dort zu archivieren, was man direkt beim ProjectX als Ziel
angeben kann, anstatt auf unendlich viele DVD's zu brennen.

Das Darstellen auf TV statt PC geht dann entweder über den TV-Ausgang
der TV-Karte des PC oder via MediaClient, die man ab ca. 100 Euro
kriegt. (;So ein Ding greift übers LAN oder WLAN auf die mpg Dateien auf
den Festplatten zu und wandelt mpg in ein RGB-SCART Signal.)

mfg wb




Antwort von Frank Derlin:

"Paul Rosen" schrieb...

Einfach und mit Schnittmöglichkeit, das ist doch ein Widerspruch
in sich, imho. Egal womit geschnitten wird, es erfordert immer
eine gewisse Einarbeitungszeit.
Es kommt also auf die Definition von 'einfach' an. Und das ist sehr
dehnbar. Für einen PC-Laien ist AV-Schnitt garantiert nicht einfach,
einem PC-Freak entlockt das sicherlich nur ein Lächeln.

> Ich habe das Thema Videorecorder auf dem PC vor einiger Zeit als ein
> Thema kennengelernt, in das man sich wochenlang einarbeiten muss und
> bei dem man jede Aufnahme zeitaufwendig bearbeiten muss, ehe sie

:)
Ging mir genauso.

> "fertig" ist. Bei den guten alten analogen Videorecorder mit VPS ist
> die Sache einfach. Man nimmt die Sendung auf und fertig. Etwas nervig

OK. PC vs VHS.
Beim PC ist das Aufnehmen genauso einfach.

> ist das Spulen, was sich aber mit schnell und einzelbildgenau
> setzbaren Indexmarken und schnell spulenden Geräten erträglich
> gestaltet. Bei Sendern ohne VHS sind die Indexmarken ebenso schnell zu
> setzen, die dann auch die Werbung durch Überspulen ausblenden.

Indexmarken beim Videorecorder?
Hm, ist/war mir zu kompliziert. Aber 'Spulen' geht beim PC ja nun
deutlich schneller. ;)

> Schnelles Vor und Rückspulen mit Bild in verschiedenen
> Geschwindigketen und Zeitlupe vorwärts-rückwärts ist kein Problem.
> Nervig bleibt das Hantieren mit den Kassetten.

Wenn man Kasetten mit Videodateien gleichsetzt, so ist das 'Hantieren'
nicht einfacher geworden. Hauptknackpunkt ist bzw. wird immer die
Geschwindigkeit der Festplatten bleiben.

> Eigentlich sollte man nun von einem PC basierten System mindestens
> denselben Komfort erwarten können. Dabei würde natürlich das Hantieren
> mit den Kassetten der Vergangenheit angehören. Mit den heutigen
> Festplattenpresien von 110 Euro für 400 MB bei Samung dürfte
> Speicherplatz auch nicht mehr das Problem sein.

Bei Dateigrößen zwischen 2 und 6GB gehört das Hantieren noch nicht
der Vergangenheit an. Ich muß immer mal wieder etwas sortieren. Ich
denke auch, das das Anderen auch so geht. Der Zeitaufwand für zwei
Dateien als Äquivalent von zwei Filmen auf einer Kasette ist drastisch
gestiegen, weil sich das 'Hantieren' verändert hat. Eben und gerade
weil auf die Festplatte ja nun deutlich mehr als nur zwei Filme drauf-
passen. Es macht ja wenig Sinn die Platte im PC umzuhängen, stattdessen
werden die beiden Dateien physisch kopiert. Das dauert schonmal deutlich
länger als die Kasette neu beschriftet von 'Stehplatz' 102 nach 06 zu
transferieren.

> Der PC Videorecorder hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Wenn
> ich hier die Postings in der Gruppe so lese, scheint das Thema in
> diesen Jahren wenig von seiner Kompliziertheit verloren zu haben.

Ich hab nicht den Eindruck. Das Thema TV und Video am PC ist über die
Jahre immer einfacher geworden. Mittlerweile gehört es zum Alltag wie
früher zB. das Mitschneiden auf Musikkasette oder das Abspielen von LPs.
Mein Eindruck ist eher, das es heute mehr Trolls gibt als früher.

> Außerdem habe ich bei einem Online Videorecorder Dienst einige
> Sendungen herunter geladan. Schnelles "Spulen" mit Bild kann man da
> vergessen. Jedesmal "verschluckt" sich der Player und braucht erst
[snip]

Das ist nicht Dein Ernst oder?
Auf den ersten Blick fällt mir dazu nur ein "Inwiefern ist denn der PC
zu diesen Sendungen kompatibel" ein.
Auf den Zweiten wird er sich vermutlich auch an anderen Videos ver-
schlucken.
Auf den Dritten hab ich auch eine Datei, an der sich mein PC verschluckt.
Zwar nicht von einem Onlinedienst, aber dafür ein reinrassiges .mp4, also
kein .mov Ein Demo-Trailer namens
"Pirates of the Caribbean - Dead Man's Chest - 1080p1080p im Glossar erklärt Trailer.mp4"
Boah eh' :)

> Darum frage ich jetzt mal konkret:
> Gibt es ein System, bei dem ein einziges Programm den Videorecorder
> und das Aufnehmen von DVD erledigt? Dieses Programm bringt

Das ist wie der Betreff ein Widerspruch. Ein System und ein einziges
Programm... Wieder eine Frage der Auslegung. Sei's drum.

Ich will mal glatt behaupten - ja - das gibt es.
Vor einem Jahr oder so hatte ich zur Markteinführung eine Vorführ-CD/DVD
eines Gerätes hier, das zu 100% zu der Frage passen dürfte. Es sah aus
wie zwei übereinander gestellte Videorecorder. Wahlweise zwei DVB Tuner
S/C/T und mit Analog. Integrierte diverse Schnittfunktionen und Abspiel-
möglichkeiten. Der Clou, erst auf den Herstellerseiten im Web war was
von Linux-artigem Betriebssystem zu lesen. Kostenpunkt iirc etwas über
2000 Euro. Damalige voraussichtliche Lieferzeit ~2 Monate, iirc. Nicht
nur wegen dem Preis hab ich den Namen allerdings wieder vergessen, sondern
wohl auch weil ich dessen Funktionalität zwar etwas komplizierter aber
dennoch schon habe. ;)

> komfortabel und ohne weiteres Eingreifen nach dem Anstoßen des
> Aufnahmevorganges die Sendungen bei moderatem Gebrauch von
> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte. Es ist
> in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm

Das ist und bleibt Wunschdenken. Jede fremde Videodatei. Meine Güte.
Wenn man jedes zur Verfügung stehende Video abspielen möchte, dann
muß man sich selbst darum kümmern. Das kann man nicht kaufen.

Hint: Es gibt eine Unzahl verschiedenster Videoformate. Selbst so
abstruse Dinge, die zum Abspielen bestimmte Hardware voraussetzen.
So zB. als LhA-verpackte einzelne ausfürbare Datei, welche zum
Abspielen die Custom-Chips des Amiga (;und ein leichtes Verbiegen
des Betriebssystems um sie per Doppelklick zu starten) benötigen.
Oder frag mal wieviele Player FLi oder Anim7 abspielen können. ;)
Kein Mensch interessiert sich heute noch für diese Formate.
Nichts desto Trotz gehört auch sowas zur Kategorie 'Video-Datei'.
Und vor allem auch zu 'jede fremde'.

Gruß, Frank




Antwort von Paul Rosen:

On Sun, 12 Nov 2006 03:05:51 0100, Thomas Beyer
wrote:

>> bei moderatem Gebrauch von
>> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.
> ^^^^^^^^^^^^
>Das ist nicht Dein Ernst?

Eigentlich schon. Aber ich habe keine keine Ahnung. Ich weiß
lediglich, dass die Aufnahmen des Online Videorecorderdienstes etwa
diesen Speicherbedarf haben und zumindest für mich VHS in nichts
nachstehen.

>> Es ist
>> in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
>> benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen.

O.K. Das scheint problematisch zu sein, war aber nur als
Nebenbetrachtung gedacht. Mein Milchmädchendenken sagte mir, dass
irgendwann das Bild auf den gleichen Monitor muss und so letzendlich
ein gleiches FormatFormat im Glossar erklärt vorhanden sein müsste. Aber lassen wir das. In
erster Linie geht es mir um das Lemma Videorecorder mit
Schnittmöglichkeit.

>> Anschließend kann ich durch das Setzen
>> von Einzelbild-genauen Marken sehr einfach Werbung ausblenden, Stücke
>> ausschneiden und aneinanderfügen, ohne wieder stundenlange Läufe des
>> PCs in Kauf zu nehmen. Schnelles Vor- und Zurückspulen und
>> Einzelbildzeitlupe vor-rückwärts mit Bild funktioniert ebenso
>> problemlos, wie auf dem analogen Videorecorder. Wenn möglich, sollte
>> das Teil auch als entsprechender Radiorecorder mit mp3 funktionieren.

>Und möglichst noch als Freeware kann ich mir vorstellen. Was Du
>verlangst, ist die komplette Technologiecrew von Philips, Sony, Toshiba
>nebst Microsoft, Apple und ein paar eingestreuten Open Source
>Entwicklern, die Deinen Computer in die Dir genehme Multimediazentrale
>umgestalten. Und danach mitbekommen, das

>a) das keiner bezahlen will
Wenn der Preis doppelt so hoch wie der eines VHS Recorders sein
sollte, dessen Eigenschaften ersetzt werden sollen, fände ich dies
gerechtfertigt.
>b) es Leute mit anderen Vortstellungen gibt und es deswegen keinen
> Markt gibt
Welche? Sind Videorecorder nicht mehr gefragt?
>c) Contentlieferanten mit allen Mitteln versuchen, solcherart simplen
> medialen Konsum zu unterbinden, weil kopiert wird bis der Arzt
> kommt
>d) Die Entwickler irgendwann mal aufgegeben haben, weil sie keine
> dedicated hardware solution haben, sondern das System sich wegen
> Hardware- und Softwarevielfalt sowie Dussligkeit des Users nicht
> stabilisieren läßt
Wieso funzt es denn bei den analogen Videorekordern?
>e) Drei Tage nach dem Release der Crack in freier Wildbahn floriert
> und sowieso alle der Meinung sind, das 5000€ viel zu viel wären
Wie will man 5000 Euro für ein Gerät rechtfertigen, wenn es mal gerade
die Eigenschaften eines VHS Recorders nachahmen soll
>> Gibt es so etwas? Und wenn nicht, an welchen Dingen aus obigem
>> "Pflichtenheft" fehlt es noch? Iat eine Lösung näherungsweise
>> erreichbar oder absehbar?

>Wenn Du es im Mediamarkt bei der braunen Ware stehen siehst, sag mir
>Bescheid. Was Du suchst, ist keine Computerlösung, sondern verbindet
>Couchpotatoträume mit der Illusion, ein Computer würde das Ganze *noch*
>idiotensicherer bewerkstelligen, weil mittlerweile die Chips das Denken
>gelernt hätten.

>Sorry für den evt. durchscheinenden zynismus, aber mir kam es gerade
>wieder mal hoch.

Ich verstehe ehrlich (;ohne Hintergedanken) nicht genau, was Dir da
hochkocht. Ich mache hier einen Ansatz, der von der pragmatischen und
nicht von der technischen Seite kommt. Da soll ein existierendes,
funktionierendes und von einer großen Anteil der Bevölkerung
bedienbares Gerät ersetzt werden. Die Unterschiede sind:
- Festplatten statt Kassetten. und daher
- Filmauswahl durch Klicken statt Kassettenwechsel.
- beim Navigieren Klicken statt Spulen
- Setzen von Schneidmarken anstatt Indexmarken mit Bildlauf von
schnell bis Einzelbildzeitlupe vor/rückwärts.
- Löschen zwischen zwei Marken statt Überspulen
- Verbinden zweier Stücke zu einem statt Überspielen (;mit zwei
Rekordern).

Was ist daran illusionär und warum müssen die Chips dazu denken
könnnen? Wie will man einem Kunden klarmachen, dass er für solch ein
Gerät 5000 Euro statt zuvor 250 Euro bezahlen soll. Mir scheint hier
eher das Problem zu bestehen, dass hier am Bedarf vorbei entwickelt
wird.




Antwort von Paul Rosen:

On Sun, 12 Nov 2006 05:57:11 0100, Robert Blachucik
wrote:

>Du nimmst mit irgendeiner TV-Karte einen MPEG-Datenstrom auf dem PC auf,
>splittest ihn mit ProjectX in Ton und Bild, dabei schneidest Du ihn
>grob, verbindest Ton und Bild beim DVD-Imageerstellen mit Ifoedit wieder
>und brennst dann das ganze Kram hinterher weg.

Vielen Dank!
Ans Brennen dachte ich dabei weniger. Ich wollte eigentlich von den
Kassetten weg. Und die Scheiben sind da auch nicht viel besser. ;o)

Wie sieht es aus, wenn ich das so aufbereitete Material wiederum
zerschneiden und zusammenfügen will.

Wieso braucht es das Image zum Brennen? Ich habe hier mal probehalber
eine Datei von Videorecorderdienst auf DVD kopiert und sie läuft im
DVD Player. Nur nach einem Navigieren habe ich dieselben Aussetzer,
wie auf dem PC. Gibt es denn kein Dateiformat, dass man direkt und
ohne Image im Fall der Fälle auf CD bzw. DVD kopieren kann und das
trotzdem einwandfrei auf dem Player funktioniert?

Grüße
Paul




Antwort von Paul Rosen:

On Sun, 12 Nov 2006 12:29:58 0100, Wolfgang Barth
wrote:

>Wenn du keine normgerechten DVD's brennen willst, sondern nur MPEGMPEG im Glossar erklärt
>Dateien, die manche DVD-Player auch direkt anzeigen kann und ein PC
>sowieso, dann kann man ProjectX auch direkt beim Schneiden eine m2p
>Datei erzeugen lassen, die man nur in mpg umbenennen muss. Damit wird
>die Nachbarbeitung nochmal von 2*15 Minuten auf 1*15 Minuten verkürzt,
>da der IfoEdit Schritt wegfällt.

>Und bei den heutigen Preisen von Zusatzfestplatten ist es ja günstiger
>die mpg's nur dort zu archivieren, was man direkt beim ProjectX als Ziel
>angeben kann, anstatt auf unendlich viele DVD's zu brennen.

Vielen Dank!
Das hört sich gut an. :o)

Einige Fragen hätte ich da noch.
Wie hoch ist der Speicherbedarf?
Läßt sich derartiges Material auch weiter schneiden?
Funktioniert das mit schnellem Bildlauf Zeitlupe vor/rückwärts?

Grüße
Paul




Antwort von Thomas Beyer:

Paul Rosen schrieb:
> On Sun, 12 Nov 2006 03:05:51 0100, Thomas Beyer
> wrote:
>
> >> bei moderatem Gebrauch von
> >> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.
> > ^^^^^^^^^^^^
> >Das ist nicht Dein Ernst?
>
> Eigentlich schon. Aber ich habe keine keine Ahnung. Ich weiß
> lediglich, dass die Aufnahmen des Online Videorecorderdienstes etwa
> diesen Speicherbedarf haben und zumindest für mich VHS in nichts
> nachstehen.

300kb/Stunde? Watn dat für ein Wunderformat?

> >> Es ist
> >> in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
> >> benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen.
>
> O.K. Das scheint problematisch zu sein, war aber nur als
> Nebenbetrachtung gedacht.

Das machte aber einen entscheidenden Aspekt meiner Überlegung aus, das
Du Dir Unmögliches wünschst. Würdest Du Dich auf MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt und MPEG4-ASP
(;DivX u.ä.) beschränken können, würde das realistischer und bezahlbarer
klingen.

> Mein Milchmädchendenken sagte mir, dass
> irgendwann das Bild auf den gleichen Monitor muss und so letzendlich
> ein gleiches FormatFormat im Glossar erklärt vorhanden sein müsste. Aber lassen wir das. In
> erster Linie geht es mir um das Lemma Videorecorder mit
> Schnittmöglichkeit.

Wenn die Quelle DVB heißt, geht so etwas schon. Braune Ware mit
Computeranbindung: DVB-T kommt ein gemoddetes Siemens M740 in Betracht,
DVB-C/S u.a. eine Dbox2 oder Dreambox. Bei reinen Computerlösungen einen
VDR basteln oder - wenn der Rechner nebenbei auch weiterhin für normale
Applikationen benutzt werden soll - eine stabile Lösung wie DVBViewer:
http://www.dvbviewer.com/de/index.php?page%screenshots&sub%osd

Wenn Du aber noch analog ins Wunschtütchen stopfst, dann wird es
kompliziert. Ich sehe übrigens absolut kein Problem darin, Aufgenommenes
später *außerhalb* des VDR/DVB Programms auf DVD zu bannen, im
Gegenteil. Was sich bei mir auf den Platten über Monate ansammelt, wird
eh meistens wieder nach einmaligem Ansehen ausselektiert. Und wenns denn
doch mal aufhebenswert ist, entscheide ich mich flexibel zwischen
Formaten wie Xvid für den mobilen Player und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt für die DVD. Eine DVD
aus einem Transportstream zu authoren kostet mich ca. 5 Minuten
manuellem Auwands:

- TS in Womble MPEGMPEG im Glossar erklärt Video Wizard einladen. STRG-Taste gedrückt halten
und in Sekundenbruchteilen grob an die Werbung herantasten. Wenn man
das Auge etwas geschult hat, bemerkt man verschwindende Sendelogos
o.ä. Merkmale sich anbahnender Werbung sehr zuverlässig. Schnitt am
Anfang setzen, dann am Ende der Werbung, Block löschen, den Rest
zusammenschieben und wiederholen, bis der ganze Dreck raus ist.
Bei einem typischen 2h-Epos schaff ich das Cutten in weniger als
3 Minuten, da kommt kein Automatismus genauigkeitsmäßig mit.
- Womble den Spaß speichern lassen (;RAID0 = <1 Minute)
- Eben gespeicherten Stream ins Authoringprogramm ziehen, einen
Mausklick für "automatisch aller X Minuten Kapitelmarken setzen"
investieren, DVD-Rohling in den Brenner schieben, "Brennen" beim
Authoren gleich mitaktivieren. Fertig.

Das ist das typische Szenario für "ich will keinen Aufwand, sondern den
Kram einfach nur ohne Computer für den Standalone aufbereiten. Wie
gesagt, ohne die ~8Minuten Brennen mitzurechnen dauert das manuelle
Geschubse hier maximal 5,6 Minuten. Und läßt mir bei Bedarf Freiheiten
wie mehrere Audiospuren mit zu authoren, bei genügend Liebe zum Detail
Menüs mit zu authoren (;und selbst gestalten zu können!) usw. usf.

> >> Anschließend kann ich durch das Setzen
> >> von Einzelbild-genauen Marken sehr einfach Werbung ausblenden, Stücke
> >> ausschneiden und aneinanderfügen, ohne wieder stundenlange Läufe des
> >> PCs in Kauf zu nehmen. Schnelles Vor- und Zurückspulen und
> >> Einzelbildzeitlupe vor-rückwärts mit Bild funktioniert ebenso
> >> problemlos, wie auf dem analogen Videorecorder. Wenn möglich, sollte
> >> das Teil auch als entsprechender Radiorecorder mit mp3 funktionieren.

Also ich finde das umständliche Umherstochern im Mitgeschnittenen auf
Standalonelösungen wie Panasonics DVD-Recordern oder einem Technisat
Digikorder S1 *erheblich* zeitaufwendiger und nervender als die flexible
Computerlösung. Ok, keine Arme, keine Kekse. Wer eine WAF-Lösung sucht,
dem dienen Stehalleins vielleicht wirklich mehr. Aber seien wir mal
ehrlich: In all den Jahren hier hat es weder meine Mutter noch meine
Freundin jemals fertig gekriegt, eine Sendung in einen stinknormalen
VHS-Recorder einzu"programmieren". Warum sollte plötzlich eine
Computerlösung intuitiver sein, und erscheint sie mir auch noch so
simpel :-)

> >a) das keiner bezahlen will
> Wenn der Preis doppelt so hoch wie der eines VHS Recorders sein
> sollte, dessen Eigenschaften ersetzt werden sollen, fände ich dies
> gerechtfertigt.

Auto darf man auch nicht fahren, ohne vorher den Führerschein erworben
zu haben. Nach all den Wiederholungsprüfungen darf Frau dann durch die
Gegend stromern und findet Auto toll, aber für den Ölwech

> >d) Die Entwickler irgendwann mal aufgegeben haben, weil sie keine
> > dedicated hardware solution haben, sondern das System sich wegen
> > Hardware- und Softwarevielfalt sowie Dussligkeit des Users nicht
> > stabilisieren läßt
> Wieso funzt es denn bei den analogen Videorekordern?

Bewußte Simplifizierung der Möglichkeiten. Es gab/gibt auch unter den
VHS-Recordern Boliden mit PCM-HIFI Recording, digitalem Bildspeicher für
perfekte Standbilder, Nachvertonung, EPG aus Videotext ... Nur nutzt das
kaum einer. Mir drängt sich der Eindruck auf, nur beim Computer will
John Doe an allen Knöpfen spielen, ohne so richtig einen Plan zu haben.

> >Sorry für den evt. durchscheinenden zynismus, aber mir kam es gerade
> >wieder mal hoch.
>
> Ich verstehe ehrlich (;ohne Hintergedanken) nicht genau, was Dir da
> hochkocht. Ich mache hier einen Ansatz, der von der pragmatischen und
> nicht von der technischen Seite kommt.

Bei "sollte alle Formate wiedergeben können" und "auf eine 1.4mB
Diskette sollen 5 komplette Filme passen" kann man entweder nur lächeln
oder grübeln. Du hast Beides bei mir bewirkt :-)

> Was ist daran illusionär und warum müssen die Chips dazu denken
> könnnen? Wie will man einem Kunden klarmachen, dass er für solch ein
> Gerät 5000 Euro statt zuvor 250 Euro bezahlen soll. Mir scheint hier
> eher das Problem zu bestehen, dass hier am Bedarf vorbei entwickelt
> wird.

Ergonometrie ist schon wichtig. Auch Dein Wunsch nach der eierlegenden
Wollmilchsau im Multimediabereich ist verständlich. Was dabei
herauskommt wenn Programmierer versuchen diesen Hype zu befriedigen,
siehst Du aber bei Microsofts MCE. Propitäres Aufnahmeformat,
beschränkte Tunermöglichkeiten, EPG wird immer stur aus dem Internet
geladen, brutzelt selbst im Leerlauf die CPU immer mit mind. 30%, und
man bezahlt sich trotzdem dumm und dämlich, wenn man es ehrlich erwirbt
(;es gibt extra Computer für die MCE nebst Tastatur, Fernbedienung,
Extender ...)

Bei VDR bist Du auch dauernd am Basteln/Updaten/Fixen, Experimente wie
MediaPortal sind zwar ehrenwert, aber auch nach all den Monaten zappeln
und wackeln zwar dort viele Menüs, aber versuch mal damit einen einzigen
abendfüllenden Film aufzunehmen respektive ruckelfrei anzuschauen ;-)

MfG.
Thomas




Antwort von Paul Rosen:

On Mon, 13 Nov 2006 00:58:27 0100, Thomas Beyer
wrote:

>300kb/Stunde? Watn dat für ein Wunderformat?




Antwort von Günter Hackel:

Paul Rosen schrieb:
> On Sun, 12 Nov 2006 03:05:51 0100, Thomas Beyer
> wrote:
>
>>> bei moderatem Gebrauch von
>>> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.
>> ^^^^^^^^^^^^
>>Das ist nicht Dein Ernst?
>
> Eigentlich schon. Aber ich habe keine keine Ahnung. Ich weiß
> lediglich, dass die Aufnahmen des Online Videorecorderdienstes etwa
> diesen Speicherbedarf haben und zumindest für mich VHS in nichts
> nachstehen.

Völliger Unsinn, mit der Packungsdichte und VHS-Qualität würdest Du
damit den Nobelpreis gewinnen!









Antwort von Detlef Wirsing:

Paul Rosen schrieb:

> On Sun, 12 Nov 2006 03:05:51 0100, Thomas Beyer
> wrote:
>
> >> bei moderatem Gebrauch von
> >> Speicherplatz (;sagen wir mal etwa 300KB/Stunde) auf die Platte.
> > ^^^^^^^^^^^^
> >Das ist nicht Dein Ernst?
>
> Eigentlich schon. Aber ich habe keine keine Ahnung. Ich weiß
> lediglich, dass die Aufnahmen des Online Videorecorderdienstes etwa
> diesen Speicherbedarf haben und zumindest für mich VHS in nichts
> nachstehen.
[...]

Du mußt entweder einen extrem schlechten Analogempfang haben oder
einen miesen Videorecorder - oder beides.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef




Antwort von Christian Schroeder:

Paul Rosen schrieb:
> Hallo Newsgroup,
>
> Ich habe das Thema Videorecorder auf dem PC vor einiger Zeit als ein
> Thema kennengelernt, in das man sich wochenlang einarbeiten muss und
> bei dem man jede Aufnahme zeitaufwendig bearbeiten muss, ehe sie
> "fertig" ist. Bei den guten alten analogen Videorecorder mit VPS ist
> die Sache einfach. Man nimmt die Sendung auf und fertig. Etwas nervig
> ist das Spulen, was sich aber mit schnell und einzelbildgenau
> setzbaren Indexmarken und schnell spulenden Geräten erträglich
> gestaltet. Bei Sendern ohne VHS sind die Indexmarken ebenso schnell
> zu setzen, die dann auch die Werbung durch Überspulen ausblenden.
> Schnelles Vor und Rückspulen mit Bild in verschiedenen
> Geschwindigketen und Zeitlupe vorwärts-rückwärts ist kein Problem.
> Nervig bleibt das Hantieren mit den Kassetten.
>
> Eigentlich sollte man nun von einem PC basierten System mindestens
> denselben Komfort erwarten können. Dabei würde natürlich das
> Hantieren mit den Kassetten der Vergangenheit angehören. Mit den
> heutigen Festplattenpresien von 110 Euro für 400 MB bei Samung dürfte
> Speicherplatz auch nicht mehr das Problem sein.
Verwechselst du vielleicht die Größen? Weiter unten redest du von
300kb/s und hier von 400 MB für 110,-... Du meinst vermutlich 400 GB...

> Der PC Videorecorder hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Wenn
> ich hier die Postings in der Gruppe so lese, scheint das Thema in
> diesen Jahren wenig von seiner Kompliziertheit verloren zu haben.
> Außerdem habe ich bei einem Online Videorecorder Dienst einige
> Sendungen herunter geladan. Schnelles "Spulen" mit Bild kann man da
> vergessen. Jedesmal "verschluckt" sich der Player und braucht erst
> einige Sekunden, bevor stockendes Bild und Ton sich wieder fangen.
> Manchmal bleibt er dabei komplett hängen. Schnelles bildgenaues
> Suchen zm Setzen einer Marke ist kaum möglich. Bei manchen Playern
> ist der Ton um bis zu 15 Sekunden versetzt.
>
> Darum frage ich jetzt mal konkret: Gibt es ein System, bei dem ein
> einziges Programm den Videorecorder und das Aufnehmen von DVD
> erledigt? Dieses Programm bringt komfortabel und ohne weiteres
> Eingreifen nach dem Anstoßen des Aufnahmevorganges die Sendungen bei
> moderatem Gebrauch von Speicherplatz (;sagen wir mal etwa
> 300KB/Stunde) auf die Platte.
Dass das nicht geht haben nun schon einige gesagt. 10 MB/Minute und
nicht 300 Kb/s sind realistisch (;z.B. bei DivX). Wem auch miesere
Qualität genügt, der kommt mit weniger aus.

> Es ist in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
> benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen. Anschließend kann ich durch das Setzen
> von Einzelbild-genauen Marken sehr einfach Werbung ausblenden, Stücke
> ausschneiden und aneinanderfügen, ohne wieder stundenlange Läufe des
> PCs in Kauf zu nehmen. Schnelles Vor- und Zurückspulen und
> Einzelbildzeitlupe vor-rückwärts mit Bild funktioniert ebenso
> problemlos, wie auf dem analogen Videorecorder. Wenn möglich, sollte
> das Teil auch als entsprechender Radiorecorder mit mp3 funktionieren.
>
>
> Gibt es so etwas? Und wenn nicht, an welchen Dingen aus obigem
> "Pflichtenheft" fehlt es noch? Iat eine Lösung näherungsweise
> erreichbar oder absehbar?
Tja, dass das aus technischer Sicht schwierig wird, wurde schon gesagt.
Bei Videorecordern muss man einfach ein paar Tasten drücken und gut ist,
das kannste bei ner Computerlösung schlicht vergessen...

--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren




Antwort von Paul Rosen:

On Mon, 13 Nov 2006 16:47:16 0100, Christian Schroeder
wrote:

>Paul Rosen schrieb:

>> Hantieren mit den Kassetten der Vergangenheit angehören. Mit den
>> heutigen Festplattenpresien von 110 Euro für 400 MB bei Samung dürfte
>> Speicherplatz auch nicht mehr das Problem sein.
>Verwechselst du vielleicht die Größen? Weiter unten redest du von
>300kb/s und hier von 400 MB für 110,-... Du meinst vermutlich 400 GB...

Jow, dieser Paul Rosen muss das wohl in einem Zustand geistiger
Umnachtung geschrieben haben. ;o) Er meinte wohl einen Speicherbedarf
von 300MB/s und Festplatten mit 400GB.




Antwort von Detlef Wirsing:

Christian Schroeder schrieb:

[...]
> Dass das nicht geht haben nun schon einige gesagt. 10 MB/Minute und
> nicht 300 Kb/s sind realistisch (;z.B. bei DivX). Wem auch miesere
> Qualität genügt, der kommt mit weniger aus.
[...]

Sehe ich hier was falsch oder hast Du Dich vertan? 300 Kilobyte pro
Sekunde sind 18 Megabyte pro Minute. So weit ist das von "10
MB/Minute" nicht entfernt. Oder meintest Du Kilobit? Ich schreibe die
Werte inzwischen nur noch aus, weil es schon so oft Mißverständnisse
deswegen gegeben hat.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef




Antwort von Wolfgang Barth:

Paul Rosen schrieb:
>
>> Wenn du keine normgerechten DVD's brennen willst, sondern nur MPEGMPEG im Glossar erklärt
>> Dateien, die manche DVD-Player auch direkt anzeigen kann und ein PC
>> sowieso, dann kann man ProjectX auch direkt beim Schneiden eine m2p
>> Datei erzeugen lassen, die man nur in mpg umbenennen muss. Damit wird
>> die Nachbarbeitung nochmal von 2*15 Minuten auf 1*15 Minuten verkürzt,
>> da der IfoEdit Schritt wegfällt.
>
>> Und bei den heutigen Preisen von Zusatzfestplatten ist es ja günstiger
>> die mpg's nur dort zu archivieren, was man direkt beim ProjectX als Ziel
>> angeben kann, anstatt auf unendlich viele DVD's zu brennen.
>
> Einige Fragen hätte ich da noch.
> Wie hoch ist der Speicherbedarf?
Der ist genau so hoch, wie das was der Sender rübergeschaufelt hat.
Da ändert sich so gut wie nichts gegenüber der Originalaufzeichnung.
Je nach Auflösung und DatenrateDatenrate im Glossar erklärt habe ich Spielfilme mit 1,4 Gigabyte
aber auch längere hochauflösende Filme die mehr als 5 Gigabyte
einnehmen. Das kommt bei den ARD/ZDF oder bei Premiere 1 2 vor.
Übrigens sind alle Tonspuren noch vorhanden im mpg Material!!!

> Läßt sich derartiges Material auch weiter schneiden?
Ja, ohne weiteres. mpg ist genauso (;verlustlos) wieder als
Ausgangsmaterial für weitere Bearbeitungsschritte (;schneiden, demuxen,
brennen ...) verwendbar wie die Original-Aufzeichnungsdateien.

> Funktioniert das mit schnellem Bildlauf Zeitlupe vor/rückwärts?
Am PC bei mir prima und wenn ein DVD Player das abspielt, dann kann er
fast immer auch schnellen Bildlauf usw.

Ich selber verwende keine PC Karte sondern die Dreambox und archiviere
interessantes Material direkt (;über SAMBA verhält sich die Dreambox wie
ein Laufwerk) von der Box per ProjectX auf die Zusatzfestplatte.

mfg wb




Antwort von Detlef Wirsing:

Paul Rosen schrieb:

[...]
> Jow, dieser Paul Rosen muss das wohl in einem Zustand geistiger
> Umnachtung geschrieben haben. ;o) Er meinte wohl einen Speicherbedarf
> von 300MB/s und Festplatten mit 400GB.

Ich glaube, das ist es auch noch nicht. 300 MB/sMB/s im Glossar erklärt, also 300 Megabyte
pro Sekunde, entsprechen ungefähr einem Terrabyte pro Stunde. Da
bräuchtest Du für 60 Minuten schon 3 Platten obiger Kapazität.
:-)

Sowas gibt es im digitalen Homebereich nicht. DVD-Video ist z.B.
beschränkt auf 9 Megabit. Und 9 Megabit sind etwas mehr als 1 Megabyte
pro Sekunde, nicht 300.

Für die Erbsenzähler: Ich weiß, daß die Daten ungenau sind. Aber für
den Vergleich reicht diese Genauigkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef




Antwort von Christian Schroeder:

Detlef Wirsing schrieb:
> Christian Schroeder schrieb:
>
> [...]
>> Dass das nicht geht haben nun schon einige gesagt. 10 MB/Minute und
>> nicht 300 Kb/s sind realistisch (;z.B. bei DivX). Wem auch miesere
>> Qualität genügt, der kommt mit weniger aus.
> [...]
>
> Sehe ich hier was falsch oder hast Du Dich vertan? 300 Kilobyte pro
> Sekunde sind 18 Megabyte pro Minute. So weit ist das von "10
> MB/Minute" nicht entfernt. Oder meintest Du Kilobit? Ich schreibe die
> Werte inzwischen nur noch aus, weil es schon so oft Mißverständnisse
> deswegen gegeben hat.
*Grmpf*, nun hab ich mich auch vertan. Im OP stand "300KB/Stunde", die
meinte ich. Diese 300KByte/h sind eben unrealistisch, 10 MByte/Minute
schon eher. Früher, als es noch "in" war, DVDs (;natürlich nur die ohne
Kopierschutz) in DivXDivX im Glossar erklärt zu wandeln, hat man zwei Stunden Film locker auf
1200-1400 MByte eingedampft. Das sind dann ca. 10MByte/Minute und das
meinte ich damit.

--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren




Antwort von Sven Bötcher:

Detlef Wirsing schrieb:
> Paul Rosen schrieb:
>
> [...]
>> Jow, dieser Paul Rosen muss das wohl in einem Zustand geistiger
>> Umnachtung geschrieben haben. ;o) Er meinte wohl einen Speicherbedarf
>> von 300MB/s und Festplatten mit 400GB.
>
> Ich glaube, das ist es auch noch nicht. 300 MB/sMB/s im Glossar erklärt, also 300 Megabyte
> pro Sekunde, entsprechen ungefähr einem Terrabyte pro Stunde. Da
> bräuchtest Du für 60 Minuten schon 3 Platten obiger Kapazität.
> :-)

Vielleicht sollte er doch beim VHS-Rekorder bleiben oder zumindest einen
HDD-Rekorder in Betracht ziehen. PC mit Schnittsoftware halte ich für
eine ganz schlechte Idee und eigentlich ist das ja auch gar nicht was er
will, wenn man sich seine Anforderungen so anschaut.

Bye
Sven




Antwort von Sven Bötcher:

Paul Rosen schrieb:

> Es ist
> in der Lage, jede fremde Video-Datei auf Klick in das von ihm
> benötigte FormatFormat im Glossar erklärt umzusetzen.

Es ist nicht Aufgabe eines PC-Videorecorders *jede* fremde Video-Datei
zu kennen und on-the-fly zu konvertieren. IMO auch eine vollkommen
schwachsinnige Forderung.

Bye
Sven










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