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a6400 oder x-t30?



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Frage von speven stielberg:


Liebe Wissende,

meine nex5n kann mit dem, was neue Film-Knipsen heute leisten, nicht mehr mithalten und auch meine a7r eignet sich nicht unbedingt zum Filmen. Da einige meiner Auftraggeber jetzt wieder Filmchen wünschen, brauch ich also ne neue Film-Knipse. Wie gesagt: ich drehe gelegentlich mal ein Mini-Filmchen, daher brauche ich keine Filmkamera, sondern am liebsten wieder ne Film-Knipse.

Da die a6500 plötzlich nicht mehr oder nur noch zu horrenden Preisen erhältlich ist (... wer Böses dabei denkt ...), überlege ich mir entweder die a6400 anzuschaffen oder ins Fuji-Lager zu wechslen: zur x-t30. Beide sind handlich und etwa gleich teuer.

Für die a6400 spricht:
- angeblich keine Begrenzung der Aufnahmedauer
- ich hab schon diverses Sony-Geraffel

Für die x-t30 spricht:
- mit 200 mbit/s vermutlich bessere Aufnahmequalität?

Soweit ich das mitbekommen habe, sind die "Autofokusse" in etwa gleich schnell. Übel ist die Begrenzung der Aufnahmedauer bei der Fuji auf 10 Minuten. Ich würde die Begrenzung aber sogar in Kauf nehmen, wenn die Aufnahmen deutlich besser (weniger Artfakte?) wären. Also was meint Ihr: sind die 200 mbit/s der Fuji gegenüber den 100 mbit/s der Sony deutlich sichtbar?

Welche der Beiden würdet Ihr kaufen?

Danke für die Entscheidungshilfe.



Antwort von Jott:

Was für ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt sollen denn die Sonys haben? Mit den A6xxx wird überall wie wild gedreht, mit besten Resultaten - keine Ahnung, wo da ein Problem sein soll.

Selber testen?



Antwort von Frank B.:

Als großer Fujifan würde ich dir trotzdem raten, die Kamera nicht unbedingt nach Bildqualitätskriterien zu kaufen. Da spricht in der Tat einiges für die Fuji, obwohl es sich mehr um die gedruckten Daten auf dem Papier handelt. Sichtbar werden diese Unterschiede, z. B. im CodecCodec im Glossar erklärt wahrscheinlich erst, wenn man extern aufzeichnet und stark in den Look eingreifen will. In deinem Fall würde ich eher zu Sony raten, da du ja deine bisherigen Objektive dort nahtlos weiter verwenden kannst.








Antwort von Jan:

Stimmt, das hat Sony gar nicht in den Datenblättern markiert, dass die 6400 kein Videolimit hat. Ich habe jetzt mal mit der 6400 einen Test gemacht, die Kamera ist jetzt schon bei 61 Minuten Daueraufnahme und will immer noch weiter filmen bei 4K 100 MBit. Leicht warm ist sie aber schon, der LCD ist eingeklappt. Das Hitzewarnzeichen leuchtet jetzt (Orange mittig oberhalb), jetzt sind wir schon bei 63 Minuten.



Antwort von Frank B.:

Berichte mal weiter, Jan.



Antwort von speven stielberg:

Ja. Schreib mal wie weit es ging. Karte echt voll?

Und da Du das Ding ja schon hast: kannst Du die a6400 mit der a6500 vergleichen? Ist z. B. der AF echt noch besser? Mit der Augen-Verfolgung und dem (laut Sony) ach so schnellen AF wäre die a6400 ja die perfekte Gimbal-Cam.

Ich würde Fuji gerne ne Chance geben. Aber das 10 min Limit und mein ganzes Sony-Geraffel sprechen schon dafür bei Sony zu bleiben. Auch find ich das Retro-Spiegelfreflex-Design (mit Sucher beim nicht mehr vorhandenen Prisma) irgendwie unpraktisch. Ständig hat man den fettigen Zinken am Display. Das, find ich, hat Sony (und auch Fuji bei anderen Modellen) mit dem Sucher links besser gelöst.

Edit: Zumindest aus fotografischer Sicht sind die ganzen Sony-Kit-Objektive ja ne Zumutung. Das bekommt laut Opicallimits Fuji deutlich besser hin. Wie sieht das aber beim Filmen aus? Die Youtube-Filmchen mit Kit-Linsen sehen eigentlich immer hübsch aus. Fällt die Zumutung beim Filmen weniger auf?



Antwort von Jörg:

Frank hat schon recht.
Wer bereits einige SonyOptiken hat, wird es sich überlegen zu wechseln.
Wenn nur das filmische Ergebnis zählt, wäre es ratsam, die Fuji selbst zu testen, oder verlässliches Material
zu sichten.
Aus meiner Sicht, ist die Entscheidung dann schnell gefallen.
_fujifanboy_dem eine Aufnahmebeschränkung nichts ausmacht.

https://youtu.be/3FEG6LP4aFM

so ab 6:20 gibt es infos und Beispiele für das AF Tempo etc.
Ruhige review, wenn man von den "incredibles" absieht.



Antwort von Jan:

Bei mir ist die 6400 leider ausverkauft, ich habe sie nur kurz in der Hand gehabt und eben die Videolimitgeschichte getestet, zur Zeit herrscht etwas Stress wegen Personalmangel. Wie schon geschrieben habe ich selbst bei Minute 63 abgebrochen, die 6400 hätte auch noch länger gefilmt. Es ergab eine Einzeldatei von 42,5 GB für 63 Minuten 4K Video.



Antwort von Jott:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Zumindest aus fotografischer Sicht sind die ganzen Sony-Kit-Objektive ja ne Zumutung. Das bekommt laut Opicallimits Fuji deutlich besser hin. Wie sieht das aber beim Filmen aus? Die Youtube-Filmchen mit Kit-Linsen sehen eigentlich immer hübsch aus. Fällt die Zumutung beim Filmen weniger auf?
Das 18-105 Kit ist fantastisch zum Filmen und ist aufgrund des praxisgerechten Brennweitenbereichs eine Immer-Drauf-Linse. Es benötigt zwar zwingend elektronische Korrekturen (ohne ist es praktisch nicht verwendbar), aber darum kümmern sich die neueren Sony-Kameras, die darauf eingerichtet sind, perfekt.

Die "Zumutung"-Kritiken entstehen dann, wenn die digitale Korrektur abgeschaltet oder in der verwendeten Kamera schlicht nicht vorhanden ist. Das haben viele immer noch nicht kapiert.

Wem das nicht puristisch genug ist, der muss halt das Zehnfache und mehr für so eine Optik hinlegen. Und mehr schleppen. Jeder wie er mag!



Antwort von Jörg:

auch bei Fuji ist man bei einigen Objektiven auf die Korrektur in der cam/converter angewiesen, da kommen schon mal unkorrigiert Extreme raus...

18-135 5,08 barrel bei 18mm, ähnlich krass beim 10-24 in der kürzesten Brennweite

https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png



Antwort von Axel:

Mit der Fuji x-t30 habe ich mich noch nicht genügend befasst, aber "auf dem Papier" und z.B. in dem von Jörg verlinkten Clip sieht sie sehr gut aus.

Wenn die Anforderung ist, dass die Kamera unbedingt auch oder vor allem für Fotografie benutzt werden soll, dann würde ich Vollformat nehmen. Die A7iii ist für Video nicht besser als die A6400, allerdings auch kaum schlechter*(*IBIS ist, wie Reviews bestätigen, eher relevant für Fotos aus der Hand. Vor allem kleinere und leichtere UHD-Kameras brauchen sowieso zusätzliche Stabilisierung): immer noch sehr kompakt, und die APSC-Optiken lassen sich verwenden (automatischer Crop). Für Vollformat-Fotografie bräuchte man allerdings ein zweites Set von Objektiven. Canon und Nikon sind da teurer, aber wahrscheinlich langfristig besser.

Für reine oder überwiegende Videoanwendung ist APSC in vielerlei Hinsicht sinnvoller. Eine hypothetische A7000 mit 200 mbit/s oder mehr oder gar 10-bit via HDMIHDMI im Glossar erklärt würde ich sofort kaufen. Es gibt dieses Video, in dem einer erklärt, warum E-Mount eigentlich für APSC optimiert ist und nicht für Vollformat. Und für die A6xxx-Serie gibt es phantastische Objektive, sowohl von Sony (das unterschätzte 18-105 wurde erwähnt) als auch von Sigma (das 56mm f1.4 für unter 500 € ist einsame Spitze, das 16mm hat ja auch so gut wie keine Mängel). Wie gesagt, ohne Einbußen für Video auch für FF-Sonys verwendbar.

Kritisch für mich ist ein möglichst guter Autofokus in dieser Geräteklasse. Wenn man nämlich keinen Autofokus benutzen will, dann schlägt die BMPCC4k diese Kameras in fast jeder Disziplin.



Antwort von speven stielberg:

Axel hat geschrieben:
Wenn die Anforderung ist, dass die Kamera unbedingt auch oder vor allem für Fotografie benutzt werden soll, dann würde ich Vollformat nehmen.
Wie gesagt: für Fotos hab ich die a7r. Also die erste. Für mich die perfekte Kamera. Der Sensor ist ein Traum und für meine Fotos brauche ich keinen Autofukus, sondern adaptiere lieber alte Schätzchen und fokussiere per Hand. Ich hab sogar kürzlich ne zweite a7r als Backup-Cam geschossen.

Leider taugt die aber eben nicht zum Filmen. Deshalb brauch ich hier was Neues. Die Fuji/Sony-Qualitäts-Frage ist aber immer noch nicht geklärt: erziele ich mit den 10 BitBit im Glossar erklärt 200 mbit/s der Fuji DEUTLICH bessere Videos, als mit den 8 BitBit im Glossar erklärt 100 mbit/s der Sony? Oder ist der Unterschied eher marginal? Denn wenn den Unterschied eh nur PixelPixel im Glossar erklärt Peeper sehen, dann macht die Sony für mich natürlich mehr Sinn.








Antwort von Frank B.:

Axel hat geschrieben:
Mit der Fuji x-t30 habe ich mich noch nicht genügend befasst, aber "auf dem Papier" und z.B. in dem von Jörg verlinkten Clip sieht sie sehr gut aus.
...
Für reine oder überwiegende Videoanwendung ist APSC in vielerlei Hinsicht sinnvoller. Eine hypothetische A7000 mit 200 mbit/s oder mehr oder gar 10-bit via HDMIHDMI im Glossar erklärt würde ich sofort kaufen. Es
Da ist man aber eigentlich schon bei der X-T30 oder der X-T3, die diese Vorgaben schon bedienen.
Wie von mir weiter oben schon geschrieben, würde ich aus Kostengründen anstelle des TO aber bei Sony bleiben, da offensichtlich schon ein Objektivpark vorhanden ist.
Ich persönlich habe inzwischen ganz auf Fuji APS-C gesetzt und fühle mich dabei sehr gut bedient. Es ist für mich der zur Zeit beste Kompromiss aus den Komponenten Videoqualität, Fotoqualität, (Folge-) Kosten und Portabilität. Mit FF ist man nicht viel besser dran, es sei denn, man braucht unbedingt 45 MPx. Dann reden wir im Moment auch über andere Preisgefilde.
Wenn man nur filmt, ist die BMPCC4K sicher noch eine sehr gute Alternative, vielleicht sogar die beste. Aber da bin ich mir nichtmal so sicher. Kommt halt drauf an, was man braucht oder eben nicht braucht.



Antwort von Jörg:

Für mich ist die Natürlichkeit der Fuji in der Farbgebung, das gesamte OOC Verhalten der cam ausschlaggebend gewesen.
Ich war vorher mit einigen Sonies sehr zufrieden, werde aber niemals zurückwechseln.
Schau es dir SELBST an.
Schon mehrmals verlinkt, immer noch hin-und hergerissen, obwohl ich das Teil selbst längst besitze.



Hierbei ist nichts geschönt, die Farben in der Tat OOC, der OIS ist sensationell, wenn man eine einigermaßen ruhige Hand hat.
MEIN persönliches Sahnestück.

Frank schreibt
Wenn man nur filmt, ist die BMPCC4K sicher noch eine sehr gute Alternative, vielleicht sogar die beste. Aber da bin ich mir nichtmal so sicher.
das mag für Szenisches gelten, im freien Feld, in meinem Gebiet wäre die BM absolut nichts für mich,
vollkommen unbrauchbar.



Antwort von Darth Schneider:

Was heisst denn für dich, freies Feld ?
Heisst das Autofokus, Bildstabilisierung und automatische Belichtung, oder filmst du lieber mit Sucher ?
Alles andere kann die Pocket doch auch, mit geeigneter Linse auch stabilisiert und für den fehlenden Sucher gibts externe Lösungen in allen Preisklassen.
P.S. Für meine Augen wirken die Bilder der Fuji zu bunt und irgendwie zu videomässig, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Heisst das Autofokus, Bildstabilisierung
das heisst es mitunter auch, ja, natürlich brauche ich einen Sucher,und und und
ich werde aber niemandem die BM ausreden wollen, ich liebe die unendlichen Optionen der Modellvielfalt.
Für meine Augen wirken die Bilder der Fuji zu bunt und irgendwie zu videomässig
naja, ich drehe nun mal Videos, ein Soderbergh wird aus mir nicht mehr, auch habe ich keinerlei Interesse an goldfarbenen Statuen fürs Sideboard.
Meine Hoffnung ist, das was ich mir vor Ort anschaue, in möglichst naturgetreuer Erinnerung auf die Karte zu bannen.
Die Fujis verfügen über diverse "Filmemulsionen", jedes dieser Profile ist optional einstellbar...



Antwort von Axel:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Die Fuji/Sony-Qualitäts-Frage ist aber immer noch nicht geklärt: erziele ich mit den 10 BitBit im Glossar erklärt 200 mbit/s der Fuji DEUTLICH bessere Videos, als mit den 8 BitBit im Glossar erklärt 100 mbit/s der Sony? Oder ist der Unterschied eher marginal? Denn wenn den Unterschied eh nur PixelPixel im Glossar erklärt Peeper sehen, dann macht die Sony für mich natürlich mehr Sinn.
Lässt sich am besten differenziert beantworten. 8-bit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt @ 100 mbit/s lässt verallgemeinert gesagt am wenigsten Spielraum in der Post. Womit nicht gesagt ist, dass 200 mbit den doppelten Spielraum erlauben. Interframekomprimiertes Rauschen ist bei höchster KompressionKompression im Glossar erklärt schlecht korrigierbar, und 8-bit kann beim Grading bekanntlich zu Banding führen. Bei korrekter Belichtung während der Aufnahme und ohne extremes Grading danach ist aber kaum ein Unterschied zu sehen. Du kannst davon ausgehen, dass extern gespeichertes ProResProRes im Glossar erklärt der x-t30 (10-bit 422 intraframe bei 500 - 800 mbit) bei richtiger Belichtung zunächst identisch aussieht. Eine leichte Unterbelichtung würde es überleben, man könnte das Rauschen entweder als filmkornähnlichen Kokolores im Bild lassen oder sehr leicht weg-neaten. Helligkeits- und/oder Farbänderungen in einem Helligkeitsverlauf (z.B. Himmel) werden nicht zu Banding führen. Man könnte also zusammenfassen: kommt drauf an ...
Für mich ist die Natürlichkeit der Fuji in der Farbgebung, das gesamte OOC Verhalten der cam ausschlaggebend gewesen.
Ich war vorher mit einigen Sonies sehr zufrieden, werde aber niemals zurückwechseln.
Schau es dir SELBST an.
Schon mehrmals verlinkt, immer noch hin-und hergerissen, obwohl ich das Teil selbst längst besitze. Wenn die A6400 die selbe neue "Color Science" wie die A7iii hat, wovon ich ausgehe, dürfte das mit dem richtigen picture profile kein Problem sein. Jonpais (der Ersteller des von dir verlinkten Videos) ist ein guter PM-Bekannter aus meinen EOSHD-Zeiten, bevor ich zeitgleich mit cantsin wegen kritischer Bemerkungen gegen Andrew Reid von dort verbannt wurde. Vietnam hat selbst eine andere Color Science als, sagen wir, Deutschland. Oder die Farbpalette Brasiliens, wo ich im Herbst mit der A6500 (alte Color Science OOC) unterwegs war. Außerdem ist jonpais ein sDoF-Fan, was man deutlich sieht. Geringe Schärfentiefe bei Portrait-Brennweite oder sogar Tele ist automatisch "schön", wobei speziell das Bokeh des Fuji 50-140mm hier ziemlich unruhig ist. Kein Vergleich mit der V@ginalsahne des von mir o.e. Sigma 56mm:
https://youtu.be/zXsYPrBW6Ac
Wenn man nur filmt, ist die BMPCC4K sicher noch eine sehr gute Alternative, vielleicht sogar die beste. Aber da bin ich mir nichtmal so sicher. Kommt halt drauf an, was man braucht oder eben nicht braucht. Tja, und da bin ich leider inzwischen von Autofokus "verdorben". Selbst für szenische Sachen oder Aufnahmen, die szenisch (=filmisch, immersiv, mit Erzählhaltung, wozu Hochzeitsfilme durchaus gehören können) gemeint sind. Denn für mich ist bewegte oder zumindest bewegliche Kamera ein Muss. Und der lustige Kartoffelflieger hier argumentiert gut, dass kein menschlicher Fokuspuller so präzise oder so schnell sein kann wie neueste AF-Systeme. Ein Parameter weniger, der mich ablenkt:
https://youtu.be/KUVy-Yw-x4M



Antwort von Darth Schneider:

Ich war die letzten 4 Jahre auch voll Autofokus verdorben, ich habe mit der Rx10 meistens mit Autofokus gefilmt, weil mich der manuelle Focus voll genervt hat, mit der Fly by Wire Linse.
Einer der Gründe warum ich mir ne 4K Pocket bestellt habe.
Back to the Roots, alles manuell und Festbrennweiten...good by, treuer Zoomhebel.
Früher war auch alles manuell, und ausschliesslich mit dem Stativ (oder Steadycam) stabilisiert, das ging ja auch, man filmt dann einfach etwas anders, man nimmt sich mehr Zeit.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Back to the Roots, alles manuell und Festbrennweiten
na klar, liebend gerne.
Wenn mein Motiv der Berg dahinten ist.
Ist mein Motiv aber nicht 36 Millionen Jahre, sondern 36 Monate alt, fanatischer Rutschbahnnutzer,
oder durchs Unterholz schlurfender Elch, für 3,6 Sekunden sichtbar,
dann bin ich alter Mann nicht mehr imstande, mein so wunderbar, in knapp 300° manuell scharf zu stellendes
Voigtländer von vor 55 Jahren zu nutzen, da hilft auch das focusbywire tagesaktuelle Fujinon nichts.

Da bin ich dann gerne "postmodern" habe den elektronischen Verschluss aktiviert
( man will ja nicht protzen oder stören) jage das Motiv mit 15 autofokussierten Bildern
in der Sekunde, in einem der 6 AFC Modi, auf die pfeilschnelle SDXC Karte.
Schließlich habe ich dafür den Powerbooster angeflanscht.
Mit drei Akkus, falls der Knabe drei Stunden Rutschsafaris plant.
RAW, damit ich dann auch noch abends etwas zu tun habe...
natürlich auch jpeg, für den sofortigen Schnappschusscheck.
Jeder Topf findet seinen Deckel, aber auch jeder.



Antwort von Frank B.:

Ich mach auch mit beidem rum, Auto- und manuellem Fokus. Man hat ja auch immer mal Fremdglas im Einsatz. Allerdings ist der AF schon sehr wichtig geworden für mich. Ich filme ja zu 90% recht statische Motive, also wo sich mir nichts nähert oder von mir weg bewegt. Da stelle ich meine Cams auf manuellen Fokus und drücke nur am Anfang der Aufnahme kurz die AF-L Taste. Bei komplizierten Motiven mit feingliedrigen Vorder- und Hintergründen kanns sein, dass es beim ersten Versuch nicht gleich passt, dann wirds wiederholt. Man sieht es Dank PeakingPeaking im Glossar erklärt sehr gut. Der Focus sitzt trotz evtler. mehrfacher Versuche innerhalb weniger Sekunden und wenn es gleich beim ersten Mal klappt, bevor man einmal mit der Wimper gezuckt hat. Von der Geschwindigkeit her wäre wahrscheinlich alles gut genug für mich, was es zur Zeit auf dem Markt gibt. Und die Fujis halt auch. Ich glaube, die AF Geschwindigkeit wird in den meisten Fällen überbewertet. Für mich ist da die Treffsicherheit entscheidender. Passt auch bei meinen Fujis. Ich arbeite jedenfalls sehr gerne mit dem AF.



Antwort von Axel:

Kurzer Vergleich der beiden Kameras von Gerald Undone:
https://youtu.be/5Uw0rHZhmW8








Antwort von speven stielberg:

Eigentlich war ich ja jetzt sehr der a6400 zugetan. Dann, gestern beim Tatort-Schauen, bei schnellen Schwenks, erinnerte ich mich wieder an die RS-Probleme der Sonys. Wie man auf Youtube nachschauen kann, hat sich daran bei der a6400 nichts verbessert. Jetzt steh ich also wieder am Anfang ... :-(



Antwort von Frank B.:

Erwartest du jetzt, dass jemand für dich über deine Wahl entscheidet? Hast doch nun einige Fakten auf dem Tisch. Du wirst sicher immer irgendwelche Kompromisse eingehen müssen.



Antwort von Axel:

"speven stielberg" hat geschrieben:
Eigentlich war ich ja jetzt sehr der a6400 zugetan. Dann, gestern beim Tatort-Schauen, bei schnellen Schwenks, erinnerte ich mich wieder an die RS-Probleme der Sonys. Wie man auf Youtube nachschauen kann, hat sich daran bei der a6400 nichts verbessert. Jetzt steh ich also wieder am Anfang ... :-(
Wenn man die Kamera als reine Gimbal-Kamera verwendet (Stativ natürlich auch), ist RS kein Thema. Ich bin versucht, ein Downgrade von meiner A6500 zu machen, in erster Linie, weil das Display bei 4k-Aufnahme nicht mehr abdunkelt.

Aktuell gucke ich beim Gimbal-Filmen durch den Sucher und stelle dabei sogar teilweise am Objektiv scharf (nirgends so beschrieben, aber kein Problem).

Ich halte mich allerdings noch zurück, weil für mich die BMPCC4k durch BRAW und die in neueren Youtube-Clips demonstrierte Möglichkeit, UHD 60p @ BRAW 12:1 auf SDHC aufzunehmen (!), die Kamera plötzlich wesentlich attraktiver gemacht hat. Objektivpark, Gimbalwahl und letztlich sogar Computerkauf würden davon beeinflusst ...




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