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DPReviewTV Fujifilm X-S10 vs Sony a6400



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Frage von Jörg:


Gegenüberstellung

https://www.youtube.com/watch?v=olR3YZALD-o

@ funless
ich denke, du bist nicht verwundert ;-))



Antwort von cantsin:

Der eigentliche Systemvorteil von Sony-Spiegelloskameras sind die vollständig selbstdefinierbaren "Custom"-Programme, in die sich praktisch alle Kameraparameter legen lassen, und die für bezahlte Fotografie ein echtes Produktivitätsplus sind.

Bei Fuji fehlen solche Programme vermutlich deshalb, weil sie sich bei den teuren Flagship-Modellen (X-T3/4, X-Pro2/3) wegen der physischen Drehräder für VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt und ISO nicht gut realisieren lassen. (Wenn es sie gäbe, müsste sie die Drehrad-Einstellungen teilweise überschreiben.) Sonst würden preiswertere PASM-Kameras wie die X-S10 zur hauseigenen Konkurrenz zu den Spitzenmodellen.

Ansonsten bleibt die Einsicht, dass alle Kamerahersteller, die ein Full Frame-Segment haben, APS-C nur noch als stark abgespecktes Billigsegment betreiben (wahrscheinlich auch wegen der immer geringeren Kostenunterschiede zwischen APS-C- und FF-Sensoren) und Fuji und Blackmagic da die einzige Ausnahme bilden.

DPreview ist als Dauerwerbesendung eines Händlers aber mit nur mit Vorsicht zu genießen. Die eigentlichen Schwachpunkte beider Kameras, nämlich Wildwuchs in den Menüs sowie Einstellungen, die andere Funktionen lahmlegen können, ohne dass sich die Ursache im Nachhinein leicht rekonstruieren lässt, werden im Video nicht angesprochen. Jemandem, der eine unkomplizierte Kamera will, würde ich keine der beiden empfehlen...



Antwort von Funless:

Jörg hat geschrieben:
@ funless
ich denke, du bist nicht verwundert ;-))
Nein absolut nicht. :-)
cantsin hat geschrieben:
DPreview ist als Dauerwerbesendung eines Händlers aber mit nur mit Vorsicht zu genießen. Die eigentlichen Schwachpunkte beider Kameras, nämlich Wildwuchs in den Menüs sowie Einstellungen, die andere Funktionen lahmlegen können, ohne dass sich die Ursache im Nachhinein leicht rekonstruieren lässt, werden im Video nicht angesprochen. Jemandem, der eine unkomplizierte Kamera will, würde ich keine der beiden empfehlen...
Dass es sich bei DPreview um eine Dauerwerbesendung handelt sollte eigentlich jedem hinlänglich bewusst sein.

Davon abgesehen, finde ich persönlich die X-S10 schon ziemlich umkompliziert. Dass man bei der X-S10 jeweils für Foto und Video individuelle Menüs hat empfinde ich zudem für mich als sehr nice, keine Ahnung ob das bei der a6400 genauso ist. Bei den vorherigen Sonys die ich im Besitz hatte war's jedenfalls nicht so.

Und wenn man sich zudem die X-S10 ganz nach eigenem Gusto konfiguriert hat (wovon man IMHO eigentlich auch als selbstverständlich ausgehen sollte, dass man das tut) was bei den zwei separaten Menüs für Foto & Video mit ihren vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten problemlos möglich ist, kann man danach einfach "drauflos" filmen und fotografieren ohne jemals nochmal in die Menüs eintauchen zu müssen. Es sei denn ein signifikantes FW-Update erfordert es, was allerdings auch nicht besonders dramatisch wäre.








Antwort von rush:

Funless hat geschrieben:

Und wenn man sich zudem die X-S10 ganz nach eigenem Gusto konfiguriert hat (wovon man IMHO eigentlich auch als selbstverständlich ausgehen sollte, dass man das tut) was bei den zwei separaten Menüs für Foto & Video mit ihren vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten problemlos möglich ist, kann man danach einfach "drauflos" filmen und fotografieren ohne jemals nochmal in die Menüs eintauchen zu müssen.
Daher verstehe ich die ganzen leidigen Menüdiskussionen häufig auch nur bedingt - egal ob es dabei um Sony, Fuji oder wen auch immer geht.
Klar - wenn man mit vielen Modellen parallel agiert, ständig Kameras wechseln muss oder eben als Händler mit allen Marken zu tun hat fallen Unterschiede in der Menüstruktur und Usability eher mal auf - auch weil man sich an bestimmte Workflows gewöhnt und gewisse Vorteile am Modell X zu schätzen weiß und es dann beim Modell Y umso eher auffällt wenn da was "anders" funktioniert.

Aber - und das ist doch der Punkt den du ansprichst. Hat man sich für seine Kamera erstmal ein Grundsetup so hingebastelt das es passt, ist der Zwang in die Menüs abzutauchen doch nur noch in den wenigsten Situationen wirklich nötig. Ich nutze seit Jahren Nikon, dann kam Sony - zwischenzeitlich mal Fuji. Alle hatten so ihre Macken und Twerks die man halt wissen muss wie man sie umgeht. Sauber konfiguriert kann man aber im praktischen Alltag dann mit eigentlich allen bestens arbeiten und die Menü-Diskussion ist dann eigentlich auch keine mehr. Ich hänge jedenfalls im "freien" Feld fast nie im tieferen Menü herum - die relevanten Funktionen lassen sich bei nahezu allen Herstellern elegant über Funktionstasten, QuickMenüs oder dergleichen per Schnellzugriff mappen.

Wenn die Kamera dann noch zwischen Video&Foto unterscheidet bzw. sich entsprechend im Vorfeld vorkonfigurieren lässt ist das doch hervorragend und man hat beinahe das Gefühl zwei dedizierte Kameras am Start zu haben die für die jeweilige Aufgabe bestens gerüstet sind.



Antwort von Jörg:

Wenn die Kamera dann noch zwischen Video&Foto unterscheidet bzw. sich entsprechend im Vorfeld vorkonfigurieren lässt ist das doch hervorragend und man hat beinahe das Gefühl zwei dedizierte Kameras am Start zu haben die für die jeweilige Aufgabe bestens gerüstet sind.
eine der besten Eigenschaften, die sich da langsam durchzusetzen scheinen.
Dass dort ab und an "unvorstellbares" passiert, liegt an der Komplexität der Materie,
manch einer mag wieder die Unvollkommenheit der Entwickler hervorheben.
ich hatte nie bessere Optionen als heute, da nehme ich die Kleinigkeiten in Kauf, die sich mir da aufzeigen.
Am Spaß mit den cams tut das keinerlei Abbruch, aber ich will ja auch keine unkomplizierte cam haben.

btw
ich halte weder die Sony noch die Fujifilm für kompliziert, mir macht das Blättern in Menüs
aber auch keine Bange,ich habe vor einem Dutzend Jahren länger
benötigt, die mannigfachen Angebote meines PanaHenkels zu studieren.



Antwort von Funless:

rush hat geschrieben:
Wenn die Kamera dann noch zwischen Video&Foto unterscheidet bzw. sich entsprechend im Vorfeld vorkonfigurieren lässt ist das doch hervorragend und man hat beinahe das Gefühl zwei dedizierte Kameras am Start zu haben die für die jeweilige Aufgabe bestens gerüstet sind.
Und genau dieses "Feeling" habe ich bei meiner X-S10 was ich ehrlich gesagt auch nie wieder missen möchte.



Antwort von rush:

Yo das kann ich nachvollziehen.

Die a6400 hat das meines Wissen nach noch nicht in der Form. Habe die Kamera selbst aber nicht.

Erst im Zusammenhang der A7SIII habe ich bei Sony davon gelesen wo es wirklich gut funktionieren soll bzw sich beide Welten entsprechend unabhängig voneinander einstellen lassen.



Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:

Und wenn man sich zudem die X-S10 ganz nach eigenem Gusto konfiguriert hat (wovon man IMHO eigentlich auch als selbstverständlich ausgehen sollte, dass man das tut) was bei den zwei separaten Menüs für Foto & Video mit ihren vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten problemlos möglich ist, kann man danach einfach "drauflos" filmen und fotografieren ohne jemals nochmal in die Menüs eintauchen zu müssen.
Daher verstehe ich die ganzen leidigen Menüdiskussionen häufig auch nur bedingt - egal ob es dabei um Sony, Fuji oder wen auch immer geht.
Gerade bei Fuji muss man häufiger in die Menüs, wenn man nicht immer in einer Kameraeinstellung fotografieren bzw. drehen will, weil sich über die Custom Modes nur sehr wenige Kameraparameter (=fast nur die Profile und das Tuning der JPEG-Engine) einstellen lassen.

Gutes Beispiel für blockierte Menüfunktionen bei Fuji-Kameras:
Touchscreen-Autofokus im EVF-Modus funktioniert nicht bzw. ist als Menüoption ausgegraut, wenn der Joystick deaktviert bzw. auf manuelle Aktivierung gestellt ist. Das ist weder im Kamera-UI, noch im Handbuch dokumentiert und lässt sich nur übers Googeln von Kamera-Forendiskussionen herausfinden. Bei der X-T200 gibt es den 'digital gimbal', der durch andere gesetzte Funktionen schnell ausgegraut ist. Nirgendwo ist dokumentiert, welche andere Parameter genau den digital gimbal lahmlegt/lahmlegen, und auch Kamera-Foristen haben sich bisher daran die Zähne ausgebissen und Kamera-Totalresets gemacht. Etc.etc.

Auch die unabhängige Einstellungen von Video- und Fotoparametern funktioniert nicht wirklich, bzw. nur teilweise. Als Krücke gibt es die Option "Movie Optimized Control", die die großen Kontrollräder (ISO, Shutter) der Kamera lahmlegt und davon unabhängige Einstellungen erlaubt - aber sie legt auch den Blendenring des Objektivs lahm und ist damit nicht wirklich praxistauglich. Ausserdem füihrt das in der Praxis zu Schock- und Verwirrungsmomenten, wenn plötzlich (wegen aktiver "Movie Optimized Control") weder Shutter-, ISO- noch Blendenringeinstellung funktionieren.

Ich habe mittlerweile eine halbes Jahr mit dem Studium der X-T4 verbracht und steige immer noch nicht durch alle Funktionen und Menüs durch, trotz meiner ausführlichen Anleitung hier (die gerade mal die Video- aber nicht die Fotofunktionen abdeckt). Z.B. ist mein momentaner Erkenntnisstand, dass Touchscreen-Autofokus im EVF-Modus bei der X-T4 nur im AF-C-Modus funktioniert, weil in den anderen Fokusmodi der AF als "off" angezeigt wird. (Aber nur im Foto-, nicht im Videomodus. Was wahrscheinlich auch wieder an einer anderswo aktivierten Funktion liegt, die diese Funktionalität teilweise lahmlegt.)

Ich halte das für völlig unzumutbar für normale Anwender, aber auch für Profis, die in kritischen Situationen ein verlässliches bzw. sich vorhersagbar verhaltendes Arbeitsgerät brauchen.



Antwort von videofreund23:

wer hat den eurer Meinung das Beste Menü?



Antwort von cantsin:

videofreund23 hat geschrieben:
wer hat den eurer Meinung das Beste Menü?
Blackmagic, mit großem Abstand zu allen anderen Marken. Und bei Foto-/Hybridkameras Canon.

Noch mal zurück zum Fujifilm X-S10 vs. Sony a6400-Vergleich: Im Online-Handbuch der a6400 steht, dass sich doch drei vollständige Custom-Modes der Kamera definieren und aufrufen lassen, allerdings nicht direkt auf dem Programm-Wahlrad (wie bei der A7-Serie), sondern nur über das Kameramenü oder umgemappte Funktionsknöpfe (bzw. "Custom Keys").

Für den beruflichen und semiprofessionellen Einsatz der Kamera wäre das ein wichtiges Argument pro Sony. (Andere Argumente wie rolling shutter, Bittiefe bei externer Aufnahme, Dynamic Range-Funktionen mit optimaler Ausnutzung der nativen ISO der Kamera, JPEG-Qualität z.B. sprechen wieder für Fuji.)

Bei der X-S10 und allen anderen Fujifilm-X-Kameras kann man sich etwas annähernd vergleichbares nur dadurch bauen, dass man die Parameter, die man für seine jeweiligen Aufnahmeszenarien verändern will, allesamt ins "My Menu" legt und dort bei jedem Wechsel des Aufnahmeszenarios individuell anpasst. Ein Custom-Mode z.B. für Studio-Blitzfotografie , ein Custom-Mode für Straßen-/Dokumentarfotografie und einen Custom-Mode für Videoaufnahme kann man sich bei Fuji-Kameras (leider) nicht definieren. Stattdessen muss man jedesmal alle diese Parameter einzeln und händisch einstellen.

Da zeigt sich dann eben doch, dass die Ursprünge des Fuji X-Systems eigentlich in einfachen digitalen Rangefinder-Kameras liegen, die als kompakte Straßen- und Zweitkameras gedacht waren. Und dass bei der Weiterentwicklung des Systems zu den 'großen' Bodies auf diese eigentlich sehr klaren und logischen Grundfunktionen immer mehr Funktionen draufgesattelt wurden, was zu einem Funktionslabyrinth in den (eigentlich für die einfachen Rangefinder strukturierten) Menüs geführt hat - wie ein Haus mit zahllosen Anbauten, bei dem der Grundriß nicht mehr übersichtlich ist, und für das man zehn verschiedene Schlüssel braucht, um alle Teile zu erreichen, ohne dass es einen Generalschlüssel gäbe.



Antwort von Darth Schneider:

Also ich kenne nur die neueren BMD, Sony und Canon Menüs und Kameras, wirklich.
BMD mag ich auch mit Abstand zum filmen am besten, aber Fuji macht mir neben BMD jetzt, irgendwie am meisten Laune.
So als handliches, einfaches Hybrid Paket...
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
BMD mag ich auch mit Abstand zum filmen am besten, aber Fuji macht mir neben BMD jetzt, irgendwie am meisten Laune.
So als handliches, einfaches Hybrid Paket...
Ich würde fast dazu raten, eine Kamera wie die X-T4 einmal gut als Videokamera einzustellen und mit einem der besseren stabilisierten Fuji-Zooms (18-55mm oder 16-80mm) als Immerdraufobjektiv mit zuklappbarem ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt zu betreiben und daneben noch einen Zweitbody - z.B. eine gebrauchte X-E2, X-E3 oder X-T2 - mit einem Festbrennweitenobjektiv als optimal eingestellte Fotokamera dabeizuhaben, wenn man schnell wechseln will.

(Wenn man aber keinen Video-Autofokus und keine In-Body-Stabilisierung braucht, gibt es keinen vernünftigen Grund, eine Fuji statt einer BM-Kamera für Video zu verwenden.)








Antwort von Funless:

cantsin hat geschrieben:
Bei der X-S10 und allen anderen Fujifilm-X-Kameras kann man sich etwas annähernd vergleichbares nur dadurch bauen, dass man die Parameter, die man für seine jeweiligen Aufnahmeszenarien verändern will, allesamt ins "My Menu" legt und dort bei jedem Wechsel des Aufnahmeszenarios individuell anpasst. Ein Custom-Mode z.B. für Studio-Blitzfotografie , ein Custom-Mode für Straßen-/Dokumentarfotografie und einen Custom-Mode für Videoaufnahme kann man sich bei Fuji-Kameras (leider) nicht definieren. Stattdessen muss man jedesmal alle diese Parameter einzeln und händisch einstellen.
Es mag ja sein, dass es bei den X-T Modellen so ist aber bei meiner X-S10 habe ich an meinem PASM Wahlrad zudem vier anwählbare Custom Menü Einstellungen (C1-C4) die ich ganz nach belieben (und das ist egal ob für Foto oder Video) konfigurieren kann. Bitte nicht verallgemeinern und bitte bei deiner Argumentation bzgl. der X-S10 bedenken, dass diese Kamera dediziert als Umsteiger-Modell (für Leute die von Pana, Nikon, Sony, Canon, etc. kommen) konzipiert wurde. Das UX Layout der X-S10 ist völlig anders als man sonst von Fuji kennt und auch der Hauptgrund weshalb ich mich überhaupt für die X-S10 entschieden habe.

Die X-S10 benutze ich zu 70% als Videokamera und zu 30% als Fotoapparat (was allerdings wohl mit der Zeit mehr werden wird) und für beide Anwendungen konnte ich die Kamera für mich einmalig optimal einstellen. Das einzige was ich nur noch tun muss wenn ich von der einen Funktion zur anderen wechseln will ist das PASM-Wahlrad zu drehen. Okay und vielleicht ab und an das Objektiv zu wechseln, was aber bei einer DSLM IMHO etwas völlig normales ist.



Antwort von cantsin:

Funless hat geschrieben:
Es mag ja sein, dass es bei den X-T Modellen so ist aber bei meiner X-S10 habe ich an meinem PASM Wahlrad zudem vier anwählbare Custom Menü Einstellungen (C1-C4) die ich ganz nach belieben (und das ist egal ob für Foto oder Video) konfigurieren kann. Bitte nicht verallgemeinern und bitte bei deiner Argumentation bzgl. der X-S10 bedenken, dass diese Kamera dediziert als Umsteiger-Modell (für Leute die von Pana, Nikon, Sony, Canon, etc. kommen) konzipiert wurde.
Hab sicherheitshalber im Kamera-Handbuch nachgelesen, aber die C1-C4-Custom-Modes der X-S10 sind funktional identisch mit den Custom-Settings aller anderen Fuji-Kameras, nur dass sie auf dem Wählrad liegen.

D.h. in ihnen lassen sich nur die Parameter der JPEG-Engine (wie WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt, Filmsimulation, Chrome-Effekt, Sharpness, Clarity) sowie Dynamic Range-Setting einstellen, sonst nichts.

Davon abgesehen sind auch die sonstigen Kameraeinstellungen nicht getrennt für Video und Foto einstellbar, mit der Ausnahme von Shutter/Blende/ISO, wenn man die (meiner Meinung nach aber bedientechnisch suboptimale, so.o.) "Movie Optimized Control" einschaltet.



Antwort von Jörg:

cantsin rät
Ich würde fast dazu raten, eine Kamera wie die X-T4 einmal gut als Videokamera einzustellen und mit einem der besseren stabilisierten Fuji-Zooms (18-55mm oder 16-80mm) als Immerdraufobjektiv mit zuklappbarem ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt zu betreiben und daneben noch einen Zweitbody - z.B. eine gebrauchte X-E2, X-E3 oder X-T2 - mit einem Festbrennweitenobjektiv als optimal eingestellte Fotokamera dabeizuhaben, wenn man schnell wechseln will.
zum Glück kann ich wenigstens diesen Tip nachvollziehen.
Genau so wirds gemacht, wenn man nicht willens ist, Kompromisse einzugehen.
Wenn ich ein Klavier transportieren muss, wähle ich auch ein anderes Transportmittel als zum
brötchenholen...

Was zum Einen auch rush s Frage in einem anderen Beitrag erklärt, warum man mehrere
Gehäuse einer Klasse im Einsatz hat.
Allen Unkenrufen zum Trotz glaube ich, das es den Meisten möglich sein könnte, mit ner Fuji
oder Sony APS C zum Einen zu fotografieren, zum Anderen auch noch zu filmen.
Reine Einstellungssache ;-))



Antwort von roki100:

Zwei Kameras, eine für Foto andere für Video... nur weil sich bestimmte Foto oder Video Parameter nicht unter C1, C2 usw. abspeichern lassen? ;))

Statt mir extra eine Kamera zu kaufen, damit ich schnell zwischen Foto und Video Kamera mit vorkonfigurierte Funktionen wechseln kann, würde ich stattdessen alles Fuji verkaufen und mir ne andere Kamerasystem kaufen.



Antwort von cantsin:

Muss mich korrigieren, hab' da etwas im Handbuch übersehen - bei den Custom Settings der X-S10 geht tatsächlich mehr, nämlich auch ISO, Touch Screen, AF und Drive-Parameter, also doch erheblich mehr als bei allen anderen Fuji-Kameras! Asche auf mein Haupt! Funless hat völlig Recht.

Ist 'ne Empfehlung für diese Kamera. Fuji sollte mal einen Pro-Body (z.B. als X-H2) mit PASM+C1/C2/C3/C4 statt den Retro-Rädern 'rausbringen, die dieser Konfigurierbarkeit im Wege stehen.



Antwort von Jörg:

Ich denke, die Retroräder werden an einer X-H2 nicht mehr vorhanden sein.
Jedenfalls nicht alle beiden.



Antwort von Funless:

cantsin hat geschrieben:
Muss mich korrigieren, hab' da etwas im Handbuch übersehen - bei den Custom Settings der X-S10 geht tatsächlich mehr, nämlich auch ISO, Touch Screen, AF und Drive-Parameter, also doch erheblich mehr als bei allen anderen Fuji-Kameras! Asche auf mein Haupt! Funless hat völlig Recht.
Alles gut. Ich war ja selber auch (angenehm) überrascht als ich feststellte wie weit ich da mit den individuellen Einstellungen gehen kann.
cantsin hat geschrieben:
Ist 'ne Empfehlung für diese Kamera.
Vor allem für den Preis. Wer auf 10Bit intern verzichten kann (extern geht ja) und auch nicht vorhat in 4K50p zu filmen (weil geht nicht), dem kann ich die X-S10 bedenkenlos weiter empfehlen. Sie hat allerdings zwei "Mankos": Das Focus PeakingPeaking im Glossar erklärt im Videomodus ist viel zu schwach ausgeprägt, während es im Fotomodus einwandfrei ist, ja da einen sogar geradezu anschreit (und ich habe nicht herausfinden können weshalb das so ist) sowie ist das interne Mikro das mit Abstand miserabelste was mir bisher untergekommen ist, das ist nicht mal für AtmoAtmo im Glossar erklärt zu gebrauchen.

Aber was Video-AF betrifft kann ich beim besten Willen nicht meckern, schon mit dem 18-55 2.8-4‘er ohne Fehl und Tadel und selbst mit der xc15-45‘er Kitlinse mit dem SLR Magic Anamorphot vorne dran geschraubt funktioniert der Video-AF sowohl bei Face detect, als auch bei Touch AF einwandfrei. Kein Pumpen, keine hin-und her Suchorgien. Und das bei einem Bodypreis von knapp 1.000 Euro. Bei diesem Preis-Leistungsverhältnis für mich persönlich "the perfect camera".



Antwort von rush:

Mal noch eine kleine Nachfrage zur Konfigurierbarkeit der Fuji X-S10

Angenommen man baut sich ein Videosetting auf C1 und eines oder zwei für den Fotomodus mit unterschiedlichen Iso-und Belichtungszeitgrenzen.

Hat man dann in den jeweiligen Custom Modes immer noch die Chance schnell zwischen den Belichtungsautomatiken (P)ASM zu wechseln?
Ich bin fotografisch tatsächlich selten im selben Modus unterwegs sondern switche je nach Situation gern zwischen A S oder auch M. Wäre dies noch einfach möglich wenn man in einem Custom-Mode unterwegs ist oder wird es dann "fummelig"?

Bei der X-T20 als auch X-T30 fand ich diese Custom Geschichten oft etwas verwirrend und suboptimal für meine Zwecke - oder ich habe sie nicht richtig verstanden und falsch angewandt was durchaus sein kann.

Und die X-S10 ist intern auf 8bit begrenzt, oder hatte ich das falsch aufgeschnappt?



Antwort von Jörg:

ist das interne Mikro das mit Abstand miserabelste was mir bisher untergekommen ist,
das ist nicht mal für AtmoAtmo im Glossar erklärt zu gebrauchen.
ich wundere mich, wie wenig das diskutiert wird, das zieht sich durch alle Modelle durch, die X-H1
ist da noch am wenigsten betroffen.
Leichte Abhilfe für AtmoAtmo im Glossar erklärt ohne Windgeräusche: Mit Locheisen ausgestanzte deadcatstücke aufbringen.
Ansonsten ist ein externes mikro Pflicht.
Dieses Manko nervt mich mehr, als ein unübersichtliches Menü...








Antwort von Frank Glencairn:

Am Ende des Tages ist es doch nur ein Fotoapparat mit Videofunktion - dessen muß man sich halt bewußt sein.
Wenn man höhere Ansprüche hat, dann ist das eben das falsche Gerät, und man kauft entweder etwas, daß dem eigenen Anwendungsprofil besser entspricht, oder man muß das Teil entsprechend aufriggen.



Antwort von rush:

Für private Zwecke ist Rigging oft nicht Sinn und Zweck der Übung ;-)

Wir reden hier von einem Hybridmodell der sub 1000€ Preisklasse und keiner Profimaschine.

Das die Onboard Mics oft nicht für mehr als Draft zu gebrauchen sind sollte sich herumgesprochen haben - umso wichtiger ist ein regelbarer Mic In und idealerweise noch ein Kopfhörerausgang... Denn dann kann man damit auch etwas anfangen...



Antwort von Funless:

rush hat geschrieben:
Mal noch eine kleine Nachfrage zur Konfigurierbarkeit der Fuji X-S10

Angenommen man baut sich ein Videosetting auf C1 und eines oder zwei für den Fotomodus mit unterschiedlichen Iso-und Belichtungszeitgrenzen.

Hat man dann in den jeweiligen Custom Modes immer noch die Chance schnell zwischen den Belichtungsautomatiken (P)ASM zu wechseln?
Ich bin fotografisch tatsächlich selten im selben Modus unterwegs sondern switche je nach Situation gern zwischen A S oder auch M. Wäre dies noch einfach möglich wenn man in einem Custom-Mode unterwegs ist oder wird es dann "fummelig"?
Auch im Custom Modus (C1-C4) kannst du bei der X-S10 jederzeit über das Q-Menü (dedizierter Q Button oben neben dem ISO Button, kann aber auch auf jeden anderen Button gemappt werden) die Belichtungsautomatiken switchen. Legt man diese dann gleich als erste Kachel oben links im Q-Menü (was ebenfalls problemlos geht und bei mir auch so ist) wären dann die Schritte: Q-Taste drücken -> mit dem Daumenrad gewünschte Belichtungsautomatik auswählen -> Q-Taste drücken. fertig und man muss dabei nicht mal das Auge vom Sucher nehmen.
rush hat geschrieben:
Und die X-S10 ist intern auf 8bit begrenzt, oder hatte ich das falsch aufgeschnappt?
Hast du richtig aufgeschnappt, intern geht nur 8Bit, 10Bit nur extern über HDMI.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Am Ende des Tages ist es doch nur ein Fotoapparat mit Videofunktion - dessen muß man sich halt bewußt sein.
Wenn man höhere Ansprüche hat, dann ist das eben das falsche Gerät, und man kauft entweder etwas, daß dem eigenen Anwendungsprofil besser entspricht, oder man muß das Teil entsprechend aufriggen.
Da hast du vollkommen recht und so einen Hybriden bspw. mit einer BMPCC6KPRO zu vergleichen ist natürlich vollkommen sinnfrei.

Für einen Hobbyvideoten allerdings der auf geile Farben OOC steht und keine Lust auf Color Grading hat, so wie in meinem Fall, für so jemanden ist die X-S10 das perfekte Werkzeug.

Die Kamera ist definitiv kein Gerät für alle und jedermann hier, habe ich aber auch nie behauptet.




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