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Sony FDR-AX700: zuschlagen oder Nachfolger abwarten?



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Frage von 1satzSuedtirol:


Hallo! Ich habe beschlossen, nach einigen Jahren DSLR nun endlich auf einen Camcorder umzusatteln. Die Sony FDR-AX700 entspricht meinen Anforderungen und meinem Budget. Allerdings frage ich mich: Die AX700 löste 2017 die 2013 erschienene AX100 ab. Glaubt ihr, Sony überarbeitet in den nächsten ein, zwei Jahren die AX700 grundlegend? Im Camcorder-Segment geht es hinsichtlich Produkterscheinungen ja sowieso "entspannter" zu als bei den DSLR.



Antwort von xandix:

Ich glaube daß nach 4 Jahren also in 2021 wieder ein "sanftes Update" kommt.
Evtl mit UHD 50p.

So sicher wäre ich mir da aber bei Sony nicht....



Antwort von 1satzSuedtirol:

Ach so! Ja, 4K 50p wäre schon eine feine Sache. Gibt es das bei der Konkurrenz überhaupt für diesen Preis?





Antwort von xandix:


Gibt es das bei der Konkurrenz überhaupt für diesen Preis?

Nein.
Ca 200,- teurer die Canon Legria GX10



Antwort von bArtMan:

Ich stand vor der gleichen Entscheidung und habe mich für die AX-100 entschieden. Die AX-700 ist für meine Bedürfnisse kaum besser und da hab ich einfach mal die Kohle gespart. Der Autofokus der 700-er ist sicher besser aber der von der 100-er ist auch gut. Der Ton mit internem Mic sollte bei beiden gleich schlecht sein. Da muss man also nachrüsten. Picture-Profiles der 700 sind nice to have aber brauche ich nicht.

Ich hatte vorher die CX900 und hatte zuletzt auch nicht mehr in 50p gefilmt. Wird m.E. überbewertet und braucht man nur bei sehr schnellen Bewegungen.

Die AX-100 habe ich vor 4 Wochen bei amazon für 899 bekommen. Da musste ich einfach zuschlagen und ich bin wirklich sehr zufrieden. Man darf auch nicht vergessen, dass die AX-700 grösser als die AX-100 ist. Für unterwegs ein Vorteil der 100-er.



Antwort von iMac27_edmedia:

auch wenn die AX700 vorgestellt wurde im Jahre 2017, habe ich bis Januar 2018 warten müssen bis ich eine bekommen habe, danach war die wieder ewig lang nicht erhältlich. Und es wird auch immernoch auch die X70, die AX100-Profi-Schwester verkauft.

Ich finde die AX700 ist dank der 2 Slots und dem vernünftigen Handgriff wie auch Zoomwippe jeden Cent wert, auch der Sensor hat sich deutlich verbessert, wie auch die diversen Touch-Möglichkeiten für den Focus per Touch etc, die Gesichtserkennung der AX700 ist verbessert, wie auch die gesamte optische Einheit. Ich habe ja auch noch die X70 und dann im Januar 2018 dazu noch die AX700 gekauft, hätte wohl doch lieber die Z90 nehmen sollen. Es gibt auch eine NX80, ist praktisch eine AX700 mit Handgriff und Sony hat vor kurzem auch einen NX80-Nachfolger vorgestellt der nur HD kann.

Jedenfalls ist meiner Ansicht die AX700 ihr Geld wert, bis da was kommt, tippe ich eher auf 2022 und 4kp50 braucht man bei XAVC L eh nicht, eher bei XAVC Intra, dann kann man auch gleich ne FS5/FS7 erwerben.



Antwort von otmar:

PXW-X70 = immer noch gut
Gruss Otmar



Antwort von xandix:


2 und 4kp50 braucht man bei XAVC L eh nicht, eher bei XAVC Intra, dann kann man auch gleich ne FS5/FS7 erwerben.

Was hat die FramerateFramerate im Glossar erklärt mit XAVC L vs. XAVC Intra zu tun?
Für Kameramänner die schnelle Bewegungen filmen müssen, ist UHD 50P in XAVC L durchaus interesant.



Antwort von iMac27_edmedia:

ich wollte damit sagen dass die X70/Z90 in XAVC L 25p in 4k. p50 geht ja in HD.

Aber wenn man anspruchsvolle Sachen mit XAVC Intra machen will, dann kann man sich auch gleich die FS5/7 nehmen



Antwort von Jott:

Für XAVC 4K 50p - wenn's denn so wichtig ist - muss es dann aber schon die FS7 sein.



Antwort von otmar:

FS-7, das ist dann aber eine ganz andere Preiskategorie...
Gruss Otmar



Antwort von Jott:

Ich will und brauche alles, aber billig, klappt halt nicht so richtig.



Antwort von otmar:

Das ist so.



Antwort von 1satzSuedtirol:


Der Ton mit internem Mic sollte bei beiden gleich schlecht sein.
Das würde ich mit meinem Røde Videomic Pro lösen.

Ich hatte vorher die CX900 und hatte zuletzt auch nicht mehr in 50p gefilmt. Wird m.E. überbewertet und braucht man nur bei sehr schnellen Bewegungen.
Sieht halt ein Bisschen flüssiger aus und ist für Kreativprojekte oder Musikvideos interessant, wo man mit nicht wirklich beeindruckender, aber zumindest nicht ruckeliger Zeitlupe arbeiten möchte.



Antwort von 1satzSuedtirol:


Ich finde die AX700 ist dank der 2 Slots und dem vernünftigen Handgriff wie auch Zoomwippe jeden Cent wert
Ich nehme an, dass die Zoomwippe einen nahezu flüssigen Übergang zum ZoomZoom im Glossar erklärt ermöglicht? Das wäre nämlich sehr angenehm.
Da du von den Broadcast-Alternativen der AX700 schreibst: Weißt du vielleicht, ob man den Handgriff oben irgendwie bei der AX700 nachrüsten kann? Das wäre das Einzige, was mich an den höheren Modellen reizt.
Die Touch-Fokussetzung bin ich schon von meiner EOS 700D gewohnt, am Camcorder auf jeden Fall wieder!



Antwort von iMac27_edmedia:

der Handgriff mit Zoomwippe ist fest an der AX700, ist der gleiche wie bei der X70 und Z90 und nicht so pfrimelig wie bei der AX100, das einzige was man nachrüsten kann, ist ein Mikrohalter mit XLR-Anschluss, einen Henkel kann man nicht auf die AX700 montieren



Antwort von vobe49:

Ich habe mal 2 Jahre mit der AX100 gearbeitet und irgendwo in einem Forum auch recht detailliert die Vor- und Nachteile beschrieben. So richtig rundherum zufrieden war ich mit der AX100 nicht und habe sie gegen eine RX10M3 eingetauscht. Ob die AX700 besser ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich nehme an, dass einige der von mir kritisierten Probleme nicht abgestellt sind; Sony legt nicht unbedingt Wert auf Userhinweise, wie ich festgestellt habe. Größter Nachteil ist, dass man den Ton bei laufender Aufzeichnung nicht regeln kann ohne Nachrüstung des teuren Sony XLR-K2M und ich gehe mal davon aus, dass das wohl immer noch so ist. Daher würde ich wohl auch eher zur Z90 tendieren.

Ich hatte vor einigen Jahren längere Zeit die XA10 und später die XA20 und arbeite aktuell oft mit zwei geborgten Canon Legria HFG 40. Das Tonmanagement und anderes gefallen mir bei denen deutlich besser; leider können diese Cams kein 4k. Würde gern vorm Geld ausgeben mal die GX10 intensiv testen, weil ich davon ausgehe, dass die (oder ihre beiden größeren Schwestern) ähnliche positive Eigenschaften nachweisen wie die HFG40/XA20. Leider liest man von den Canon 4k 50p Kameras nicht viel was vielleicht auch daran liegt, dass doch viele User zwischenzeitlich auf Systemkameras zum Filmen umsteigen (wie ich auch).



Antwort von TonBild:


Allerdings frage ich mich: Die AX700 löste 2017 die 2013 erschienene AX100 ab. Glaubt ihr, Sony überarbeitet in den nächsten ein, zwei Jahren die AX700 grundlegend?

Eigentlich ist das die generelle Frage: Sollte ich noch ein paar Jahre auf das nächste hoffentlich bessere Modell warten?

Meine Antwort ist einfach: Wenn man ein Gerät für eine bestimmte Anwendung unbedingt jetzt braucht, muss man es jetzt haben. Notfalls als Rent oder Gebraucht.

Und wenn nicht, braucht man über eine Anschaffung erst gar nicht nachzudenken.

Also sinnvoller wäre die Frage : Branche ich etwas überhaupt?



Antwort von 1satzSuedtirol:


Größter Nachteil ist, dass man den Ton bei laufender Aufzeichnung nicht regeln kann ohne Nachrüstung des teuren Sony XLR-K2M und ich gehe mal davon aus, dass das wohl immer noch so ist.

Das ist schade. Wie beurteilst du die automatische Pegelanpassung während der Aufnahme?



Antwort von Jott:

Wenn du gescheiten Ton aufnehmen willst - also mehr als AtmoAtmo im Glossar erklärt, vielleicht mal ein Interview - dann spare nicht an dem XLR-Aufsatz. Dann hast du eine professionelle Tonsektion an Bord und bist der King, während andere mit externem Recorder rumfummeln. Entscheide weise.



Antwort von vobe49:

Meines Wissens haben alle Sony-Kameras in dieser Preisklasse keine automatische Pegelanpassung und auch keinen Limiter, der eine Übersteuerung verhindert. Da du bei laufender Aufnahme den Pegel nicht steuern kannst, kann das zum Problem werden; insbesondere bei Multicam, wo du einen guten Ton bei jeder Cam für die Synchronisierung brauchst. Dieses Problem haben meine Alpha 6300 und auch die recht teure RX10M3 und das ist ein echter Nachteil/Scheiß, wenn es auf den Ton ankommt und du nicht den XLR-K2M-Adapter (ca 430 Euro) besitzt. Bei der AX100 ist das auch so. Die Canons haben sowohl Automatik, als auch Handaussteuerung als auch Limiter und das alles geht auch während der laufenden Aufnahme. Ich denke mal, dass auch die A700 da keine Verbesserungen bekommen hat. Sonny will wahrscheinlich so den Kauf der teureren Z90 oder wenigstens des XLR-Adapters erzwingen.

Hallo Jott, das Fehlen der genannten Ton-Features bringt für mich immer wieder bei Multicamprojekten mit bis zu 6 Kameras die Probleme; Interviews o. ä sind da eher nicht das Problem; das lässt sich noch lösen. Wenn du nicht über den timecode synchronisieren kannst brauchst du einen Ton, bei dem die Zackenkurve ausgeprägt ist und da ist Unter- wie Übersteuerung problematisch und auch die Tatsache, dass man Kameras wie die A 6300 nicht ohne Bediener durchlaufen lassen kann, weil sie Überhitzen oder nach 30 min abschalten. Da sind jedesmal ziemliche Herausforderungen zu bewältigen, bei denen ich die unkomplizierten "Arbeitspferde" HFG 40 schätzen gelernt habe.



Antwort von Jott:

Wer keinen guten Ton braucht, der ist Automatik-Kunde. Für die anderen gibt's die XLR-Sektion. Da wird gar nichts erzwungen, es besteht freie Auswahl, mit oder ohne, je nach Bedarf. Ist das so schwer?



Antwort von vobe49:

Es ist schon richtig, bei einem Ein-Kamera-Urlaubsfilm spielt das nicht die Rolle. Aber toll finde ich solche Einschränkungen nicht, denn die meisten merken das erst, wenn das Geld ausgegeben ist und die Handbücher sind da auch nicht sonderlich aussagefähig. Deshalb wäre es ja gut, wenn man vor dem Kauf mal 2 Wochen richtig testen könnte :-)



Antwort von bArtMan:

Man kann doch den Ton vorher einpegeln. Das macht doch jeder Tonmensch. Ich habe meine festen Einstellungen für AtmoAtmo im Glossar erklärt oder Interview. Man lässt ja auch immer genug Headroom. Wenn ich in der Natur unterwegs bin und plötzlich kommt die Brockenbahn angerauscht, dann habe ich genug Pegelreserve. Man muss nicht immer mit vollem Pegel aufnehmen.

Automatik haben die AX100 und AX700.



Antwort von 1satzSuedtirol:


Da du bei laufender Aufnahme den Pegel nicht steuern kannst, kann das zum Problem werden; insbesondere bei Multicam, wo du einen guten Ton bei jeder Cam für die Synchronisierung brauchst.

Multicam betrifft mich, da wäre das tatsächlich problematisch. Aber heißt das, ich muss vor jeder Aufnahme manuell den Ton einpegeln bzw. mit der letzten Pegeleinstellung filmen? Sogar meine EOS 700D passt ihren Pegel (bei Tonautomatik) selbstständig an, damit bin ich bisher auch immer gut gefahren, wenn ich nicht wusste, was in der Szene tonmäßig auf mich zukommt. Tonautomatik reicht mir völlig aus, ich habe schon mit der Bildaufnahme genug zu tun, da muss ich mich nicht auch noch um den Pegel während der Aufnahme kümmern.



Antwort von vobe49:

Also - nochmal zum Tonproblem bei Sony-Kameras: klar man kann den Ton vorher einpegeln; macht man auch, allerdings nützt dir das nicht viel, wenn bei einer Veranstaltung Beiträge mit großen Lautstärkeunterschieden vorgetragen werden - zum Beispiel ein Redebeitrag und anschließend ein Musikstück mit viel Power. Da sind die Schallpegel so unterschiedlich, dass du keine ordentlichen Muster in den Zackenkurven erkennst; später die automatische Synchronisation nicht funktioniert und die manuelle sehr langwierig wird. Dass die AX100 eine echte automatische Pegelsteuerung hat bezweifle ich - bei sehr unterschiedlichen Lautstärken ist die Aufnahme oft zu leise oder übersteuert. Wenn die Kamera ohne Bedienung läuft ist das problematisch und wenn sie bedient wird muss zur Pegelkorrektur die Aufnahme gestoppt werden um ins Menü zu kommen und das ist einfach nur Mist. Bei den Canons kann ich während der Aufnahme im Menü blättern und die Toneinstellungen korrigieren. Darüber haben die HFG40 einen Limiter, der wirksam eine Übersteuerung verhindert und das finde ich bei meinen Sony's nicht. Dazu brauchst du das XLR-K2M; aber davon habe ich nur eins. Wenn ich mich richtig erinnere war das bei der AX100 genau so. Darüber solltest du nochmal nachdenken, wenn das auch bei deinen Einsätzen Probleme machen könnte.

Und noch etwas: du schreibst von "genug Pegelreserve". Natürlich kann man eine recht leise Aufnahme in der Post lauter machen, das ist nicht das Problem. Etwas zu leise ist immer besser als übersteuert, denn da lässt sich kaum was reparieren. Das Problem ist tatsächlich nur die Ausbildung der Zackenkurve. Die ist bei zu leiser oder zu lauter Aufnahme nicht gut ausgebildet und das Muster wird durchs lauter machen der Aufnahme überhaupt nicht besser. Mir geht's darum, dass man das wissen sollte, um nachher nicht dumm da zu stehen und ich habe viele Veranstaltungen aufgezeichnet und Erfahrungen sammeln müssen, bis ich das halbwegs im Griff hatte. Leider liest du darüber absolut nichts in den Handbüchern.

Die Probleme treten natürlich nicht auf, wenn man beim Multicam alle Kameras durchlaufen lassen kann; dann gibt's eine Klappe o.ä. am Anfang und die Synchronisation ist geschafft. Wenn du aber auch DSLR- oder Systemkameras zum filmen einsetzt wird das nichts, weil diese die Aufnahme nach ca. 30 min automatisch beenden (Zollregel) oder wegen Sensorüberhitzung abschalten, wie meine Alpha 6300 zum Beispiel.

Wenn man eine Profiausrüstung und genügend Leute hätte, wäre das alles kein Thema. Aber welcher Amateur kann sich das schon leisten.
Gruß vobe49



Antwort von 1satzSuedtirol:


man kann den Ton vorher einpegeln; macht man auch, allerdings nützt dir das nicht viel
Das ist klar, wenn ich den Pegel auf die leisen Elemente einstelle, kann ich froh sein, bei den lauten Teilen überhaupt noch den Rhythmus erahnen zu können. Und umgekehrt: Wenn ich den Pegel auf die lauten Parts einstelle, verlieren sich die leisen Sequenzen im schlimmsten Fall komplett im Rauschen (Stichwort Pegelreserve kommt nicht von mir). Das Problem kenne ich schon von meiner DSLR, bei der ich den Pegel manuell nur vor der Aufnahme einstellen kann. So weit, so gut.
Was meine DSLR aber auch kann: Die manuelle Tonaufnahme beiseite lassen und den Pegel von Anfang an komplett automatisch regeln (ist es leise -> Pegel hoch, ist es laut -> Pegel runter). Noch mal in aller Deutlichkeit gefragt: Geht das bei der AX700 nicht? Muss ich am Camcorder zwangsläufig einen unveränderlichen Pegel festlegen?



Antwort von srone:


Wenn du gescheiten Ton aufnehmen willst - also mehr als AtmoAtmo im Glossar erklärt, vielleicht mal ein Interview - dann spare nicht an dem XLR-Aufsatz. Dann hast du eine professionelle Tonsektion an Bord und bist der King, während andere mit externem Recorder rumfummeln. Entscheide weise.

einen kleinen recorder auf line beim beschaller einzustöpseln, ist ebenso sinnvoll, wie ein gutes xlr-mikro zu montieren, am besten beides...;-)

lg

srone



Antwort von TomStg:


Noch mal in aller Deutlichkeit gefragt: Geht das bei der AX700 nicht? Muss ich am Camcorder zwangsläufig einen unveränderlichen Pegel festlegen?

In aller Deutlichkeit:
Lass Dich von dem Gerede eines vermeintlichen Tonproblems bei der AX100/AX700 nicht verwirren. Dies gibt es nicht.
Beide Sonys haben eine gut funktionierende automatische Tonaussteuerung, die es auch nicht erfordert, vorab einen Tonpegel festzulegen.



Antwort von 1satzSuedtirol:



Noch mal in aller Deutlichkeit gefragt: Geht das bei der AX700 nicht? Muss ich am Camcorder zwangsläufig einen unveränderlichen Pegel festlegen?

Beide Sonys haben eine gut funktionierende automatische Tonaussteuerung, die es auch nicht erfordert, vorab einen Tonpegel festzulegen.
Danke, darum ging es mir im Kern. :) Wie ist das eigentlich bei plötzlichen lauten Geräuschen wie Schüssen oder Donner? Ist dann das Mikro erst mal für ein paar Sekunden "taub", weil der Pegel so stark runtergeregelt wird, oder wird wie bei Canon DSLR recht schnell wieder vernünftig hochgepegelt?



Antwort von otmar:

Ich bin aktiver Pistolenschütze und nehme regelmässig Schützen mit meiner X70 im Schiessstand auf. Kein Problem mit meiner Sony.
Gruss Otmar



Antwort von Jott:

Klar, die hat ja auch zusätzlich einen echten Limiter im Tonweg, den die Consumervarianten natürlich nicht haben.

Die Automatik der Consumermodelle arbeitet aber in der Tat ganz ordentlich und recht unauffällig. Wenn auch nicht bei Pistolenschüssen.



Antwort von iMac27_edmedia:

wenn man direkt via Klinke in X70 oder AX700 reingeht, klingt das regelrecht beschissen, genauso wie bei Alpha6500 via Klinke,
via XLR-Schuh klingt es richtig gut. Deswegen der es braucht nimmt XLRXLR im Glossar erklärt, der der es nicht braucht, der lässt das so. Auch ein externes Mikro an den Sony-Kameras via Klinke kann ich nicht empfehlen,
nur gute Mikros wie XLRXLR im Glossar erklärt, dann kann man das auch für TV einsetzen.



Antwort von bArtMan:

Mein Tascam TM-2X und mein Lavalier klingen sehr gut an der AX100. Das Sony-Mic über Blitzschuh war dagegen ein rauschender Wasserfall. Habe letztens eine Demo gefilmt und relativ hoch manuell gepegelt. Am Ende stand ich direkt neben einem Lautsprecher. Der Ton war satt aber nicht verzerrt.



Antwort von pixelschubser2006:

Die X70 sowie deren diverse Ableger scheinen ohnehin unter der Hauber ziemlich gut ausgestattet zu sein. Irgendwann kriege ich auch noch eine Cam dieser Linie, um eine professionelle Kamera mit Top-Sensor im Micro-Format zu haben. Ist zwar nix für die tägliche Arbeit, aber es gibt genug Anlässe für eine Mini-Cam. Urlaub, unauffälliges Filmen, begrenzter Platz in der Tasche u.v.m. Nur für die normalen Jobs, wo ich meine Z150 liebe, wünsche ich mir auch einen Limiter. An der Stelle sehe ich die größten Patzer in der Ausstattung. Ein vernünftiger Limiter und / oder die Möglichkeit, einen sinnvollen Pegel für die automatische Aussteuerung vorzugeben. Wenn hier einen brauchbaren HeadroomHeadroom im Glossar erklärt hätte, wäre mir schon viel geholfen. Aber ich kriege in der Praxis schon häufig Probleme, wenn ich O-Ton-Protagonisten auf einmal anfangen, viel lauter als beim Einpegeln zu sprechen. Das passiert ziemlich häufig.
Vielleicht lässt sich Sony ja von den neuen JVC Cams inspirieren, und bringt auch einen 1-Zoll-Camcorder in einer höheren Preisklasse raus. Die dürfte in dieser Hinsicht deutlich besser ausgestattet sein.



Antwort von 1satzSuedtirol:


wenn man direkt via Klinke in X70 oder AX700 reingeht, klingt das regelrecht beschissen
Beschissen ist relativ. Für TV-Produktionen ist Klinke sicher ungeeignet, aber für vorwiegend atmosphärische Aufnahmen und gelegentliche Interviews für die Plattform Youtube sollte das wohl ausreichen.



Antwort von 1satzSuedtirol:


Nur für die normalen Jobs, wo ich meine Z150 liebe, wünsche ich mir auch einen Limiter. An der Stelle sehe ich die größten Patzer in der Ausstattung. Ein vernünftiger Limiter und / oder die Möglichkeit, einen sinnvollen Pegel für die automatische Aussteuerung vorzugeben.
Also hast du mit einem Limiter die Möglichkeit, den Pegel manuell vorzugeben, die Kamera lenkt aber ein, wenn das Signal zu übersteuern droht?
Was die vollautomatische Tonaufnahme eigentlich nicht betrifft.



Antwort von pixelschubser2006:

Naja, ich muss zugeben, daß ich keine wirklichen Erfahrungen mit einem Limiter habe. Meine Cams haben leider keinen. Aber Sinn und Zweck eines Limiters ist ja, daß man großzügig aussteuern kann, und der Limiter begrenzt bei kurzfristigen lauten Impulsen. Unabhängig davon, ob man manuell oder automatisch aussteuert. Die automatische Aussteuerung kann das nicht leisten, denn sie gleicht lediglich längerandauernde Schwankungen aus.



Antwort von iMac27_edmedia:

ich nehme X70 und AX700 mittlerweile für die tägliche Arbeit, die FS7 und PMW 400 nutzt man dann wie auch die Alpha6500 nur im Ausnahmefall und eine wirklich kleine Cam für unauffällig ist ja eigentlich nur die Osmo Pocket



Antwort von pixelschubser2006:

Wir reden da eher von Geschmacksache. Die X70 ist absolut für den täglichen Einsatz zu gebrauchen. Technisch sowieso, und vom Handling her auch. Trotzdem sind mir meine NX100 und die Z150 angenehmer, weil größer. In Blaulichtkreisen sind die X70 und ihre Ableger aus gutem Grund sehr beliebt. Apropos Ableger: Langsam frage ich mich, wieviele Varianten Sony noch von dem Ding auf den Markt werfen will. Nun gibt es noch eine, die mit FHD- AVCHD-basierender Signalverarbeitung auf dem Papier deutlich schlechter darsteht. Gerade für mich wäre das aber keine Einschränkung für den vorrangigen Zweck, da ich eh nur 1080/50i als MP4 mit 9-15MBit in die Distribution gehe. Dafür hat das Ding nur 14 Megapixel und obendrein rauschärmere Sensortechnik. Beides könnte mir wertvolle Lowlight-Fähigkeiten bringen. Für netto 1300 Euro muss man sich das Ding mal anschauen.



Antwort von rainermann:


ich nehme X70 und AX700 mittlerweile für die tägliche Arbeit, die FS7 und PMW 400 nutzt man dann wie auch die Alpha6500 nur im Ausnahmefall und eine wirklich kleine Cam für unauffällig ist ja eigentlich nur die Osmo Pocket

Hab hier auch die FS7 und Z90 - für was nimmst Du die Kleine so? Ich bisher eher "nur" als Zweitkamera zB bei Vorträgen etc.



Antwort von 1satzSuedtirol:


Trotzdem sind mir meine NX100 und die Z150 angenehmer, weil größer. In Blaulichtkreisen sind die X70 und ihre Ableger aus gutem Grund sehr beliebt.
Das wäre für mich schon wieder ein Ausschlusskriterium. Klar, ich fasziniert die Bildqualität einer Panasonic DVX200, wie sie z. B. vom YouTube-Kanal "WupperVideo" verwendet wird. Aber gleichzeitig sollte die Kamera schon auch für unterwegs geeignet sein, z. B. für Reiseberichte und spontane Aufnahmen. Da ist die AX700 gerade noch klein genug bei einer vernünftigen Bildqualität.
Weil ich ja auch selber in den "Blaulichtkreisen" aktiv bin: Was sind hier die besonderen Vorteile der X70?



Antwort von Jott:

Wenn sich dir das nicht erschließt, brauchst du sie auch nicht, die X70 oder ihre Nachfolger. Spart Geld.
Der Hauptvorteil wurde besprochen: richtige Tonsektion für den professionellen Einsatz, Henkel (abnehmbar, um bei Bedarf den Profilook wegen der XLR-Buchsen zu vermeiden).
Auch wichtig: SDI-Ausgang.

Alles andere kann man nachlesen. Ich meine mich zu erinnern, dass Sony bei der Markteinführung eine Liste mit rund 100 Unterschieden zur Consumerversion veröffentlicht hatte. Irgendwie ist doch klar, dass man sich die Featurelisten und Manuals reinziehen muss, weil es ja ganz individuell ist, was man braucht und was nicht. So anstrengend kann das nicht sein, ich musste da seinerzeit ja auch durch! :-)



Antwort von 1satzSuedtirol:


Wenn sich dir das nicht erschließt, brauchst du sie auch nicht
Darum ging es mir nicht. Ich wollte wissen, was diese Sparte gerade für die Blaulichtsektion so qualifiziert.



Antwort von pixelschubser2006:

Warum die X70 für Blaulicht gut geeignet ist, muss man meine Kollegen fragen, die sie erfolgreich nutzen. Ich kann da nur nach Prospektdaten gehen. Im Prinzip bietet sie ein ähnliches Level wie meine Z150, besonders mit freigeschaltetem 4K. Sensor- und Objektivkonzept sind m.E. nahezu identisch. Warum die Kleine ein Zeiss-Logo trägt und meine Z150 nicht, erschließt sich mir persönlich nicht. Jedenfalls sind die geringen Abmessungen der X70 klar ein Vorteil, vor allem wenn man mal ohne XLR-Griff unauffällig arbeiten will. Mir persönlich ist das Bedienschema meiner Z150 lieber, dennoch bin ich nicht abgeneigt, meinen Gerätepark um so eine Kleine zu erweitern. Übrigens wird den Sonys gerne nachgesagt, lichtschwach zu sein. Dazu kann ich nur sagen: Meine (sicherlich nicht aktuelle) JVC HM650 war in dem Punkt keinesfalls besser mit ihrer ziemlich typischen 3x1/3"-Bestückung. Deren Nachfolger soll aber um rd. eine BlendeBlende im Glossar erklärt bessere Fähigkeiten in dem Segment haben. Sagt JVC. Wie sich deren Cam mit 1-Zoll-Chip in dem Punkt schlägt wird interessant.



Antwort von TomStg:


Wenn sich dir das nicht erschließt, brauchst du sie auch nicht, die X70 oder ihre Nachfolger. Spart Geld.
Der Hauptvorteil wurde besprochen: richtige Tonsektion für den professionellen Einsatz, Henkel (abnehmbar, um bei Bedarf den Profilook wegen der XLR-Buchsen zu vermeiden).
Auch wichtig: SDI-Ausgang.

Etwas Wichtiges fehlt in dieser Aufzählung für die X70: Sie nimmt in FHD mit 10 BitBit im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt intern auf. Deshalb ist die X70 auch von der EBU zertifiziert.



Antwort von Jott:

Etwas Wichtiges fehlt in dieser Aufzählung für die X70: Sie nimmt in FHD mit 10 BitBit im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt intern auf. Deshalb ist die X70 auch von der EBU zertifiziert.

Stimmt. Und es gibt als Option sogar den XDCAM HD 422-Codec, um jeden Sender der Welt glücklich machen zu können.



Antwort von iMac27_edmedia:



ich nehme X70 und AX700 mittlerweile für die tägliche Arbeit, die FS7 und PMW 400 nutzt man dann wie auch die Alpha6500 nur im Ausnahmefall und eine wirklich kleine Cam für unauffällig ist ja eigentlich nur die Osmo Pocket

Hab hier auch die FS7 und Z90 - für was nimmst Du die Kleine so? Ich bisher eher "nur" als Zweitkamera zB bei Vorträgen etc.

die Z90 nehme ich für Aktuelles, zuletzt auch für diverse Sachen für ZDF, Agenturmaterial, Fussball und als immer dabei Kamera.
Dann als Schnittbilder zu FS7 bei Interviews.

Ich finde mit der X70 und auch mit Z90 kann man gut drehen. Habe Interviewsituationen da kommt eine X70 als Totale, eine AX700 close auf Interviewten und mit Z90 drehe ich die Schnittbilder,
so bei Einsätzen für Skysport bzw SkySportNews



Antwort von iMac27_edmedia:

und bis August lockt Sony bei Z90 etc sogar noch mit 400 Euro Prämie



Antwort von 1satzSuedtirol:

Danke für alle Eindrücke zur AX700! Ich habe die Kamera letztendlich gekauft und bin bis auf die Bildstabilisierung sehr zufrieden damit.




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