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Weiteres RED Patent im Zusammenhang mit komprimiertem RAW



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Newsmeldung von slashCAM:





RED wurde ein weiteres Patent im Zusammenhang mit komprimiertem RAW erteilt. Womit die Firma wohl weitere Lizenzeinnahmequellen in neuen Geräteklassen erschließen will...



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
News: Weiteres RED Patent im Zusammenhang mit komprimiertem RAW




Antwort von iasi:

Tja - der Patentantrag erhielt den Stempel.

Also wird er wohl rechtens gewesen sein.

Red nutzt die Möglichkeiten des Patentrechts, wie andere Firmen auch.



Antwort von CineFilm:

Ich habe mir eine Z9 gekauft und habe das Update 3.x drauf mit dem NRAW

Sollte sich was ändern, wird es kein Update danach geben und die Kamera bleibt sexy wie sie ist in der Form

Aber RED sollte man aus dem Grund einfach nicht mehr kaufen - das behindert den Markt extrem








Antwort von -paleface-:

Da fragt man sich warum niemand anderes mal auf die Idee gekommen ist...



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
Ich habe mir eine Z9 gekauft und habe das Update 3.x drauf mit dem NRAW

Sollte sich was ändern, wird es kein Update danach geben und die Kamera bleibt sexy wie sie ist in der Form

Aber RED sollte man aus dem Grund einfach nicht mehr kaufen - das behindert den Markt extrem
Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.

Wikipedia schreibt:
Weltweit wurden im Jahr 2018 über 3,3 Millionen Patente beantragt.

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?



Antwort von CineFilm:

iasi hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:
Ich habe mir eine Z9 gekauft und habe das Update 3.x drauf mit dem NRAW

Sollte sich was ändern, wird es kein Update danach geben und die Kamera bleibt sexy wie sie ist in der Form

Aber RED sollte man aus dem Grund einfach nicht mehr kaufen - das behindert den Markt extrem
Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.

Wikipedia schreibt:
Weltweit wurden im Jahr 2018 über 3,3 Millionen Patente beantragt.

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?
Ja ist es. Wenn das jeder 2 hier schreibt und dazu alle 3-4 Wochen ein Thema gibt "ist doch etwas dran"

Guten Morgen ;P



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.

Wikipedia schreibt:
Weltweit wurden im Jahr 2018 über 3,3 Millionen Patente beantragt.

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?
Ja ist es. Wenn das jeder 2 hier schreibt und dazu alle 3-4 Wochen ein Thema gibt "ist doch etwas dran"

Guten Morgen ;P
Und was soll denn nun "dran sein"?

Die Chinesen erhalten keine Lizenz, denn da hat vielleicht auch die US-Regierung etwas dagegen.
Canon bietet Raw.
BMD bietet Raw.
Sony bietet X-OCN ... wenn auch nur in der Oberklasse.
Bei Panasonic ist es immerhin 12bit AVC-Intra 4K444 ... in der Oberklasse.
...
Von einem Apple-Telefon kann man 12bit ProRes 4444 erhalten.

Wo eine Wille ist, da ist auch ein Weg - leider endet bei vielen Herstellern unterhalb der Oberklasse dieser Weg bei 10bit-Formaten.
Auch HEVC wäre schließlich mit 12bit möglich - was Nvidia-Grafikkarten auch unterstützen.

Eigentlich wäre diese 10bit-Abfertigung der Kunden ein Grund, solche Kameras nicht mehr zu kaufen, anstatt die Schuld bei einem Red-Patent zu suchen.
Denn letztlich wollen die Hersteller nur Lizenzgeühren sparen, während sie dann (wie Sony) ihre Kunden noch zusätzlich melken, indem sie z.B. ein Log-Format als kostenpflichtige Option verkaufen.



Antwort von Darth Schneider:

Also ich denke auch gar nicht das Red mit diesen Patenten den Kamera Markt aufhält.
Genau so wenig wie Dolby Stereo oder Dolby 7.1 schliesslich auch nicht die Musik Szene behindert hat.;)
Wer an Red die Lizenzgebühren bezahlt der hat komprimiertes RAW, wer nicht bezahlt der eben nicht…
Am Schluss bezahlt eh der Kunde, sprich wir.

Aber einer teure Kamera wie der z9 nur wegen ZRaw nie mehr ein Update zu gönnen ?
Das würde ich niemals so machen, sondern mir vorher zum in RAW filmen eine ganz andere Kamera kaufen.
Gruss Boris



Antwort von CineFilm:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich denke auch gar nicht das Red mit diesen Patenten den Kamera Markt aufhält.
Genau so wenig wie Dolby Stereo oder Dolby 7.1 schliesslich auch nicht die Musik Szene behindert hat.;)
Wer an Red die Lizenzgebühren bezahlt der hat komprimiertes RAW, wer nicht bezahlt der eben nicht…
Am Schluss bezahlt eh der Kunde, sprich wir.

Aber einer teure Kamera wie der z9 nur wegen ZRaw nie mehr ein Update zu gönnen ?
Das würde ich niemals so machen, sondern mir vorher zum in RAW filmen eine ganz andere Kamera kaufen.
Gruss Boris
Die Z9 ist doch Perfekt wie sie jetzt ist - ein Update würde kaum was verbessern bis auf AF minimal oder dies und das "minimal" - da ist NRAW das Steckenpferd

Die Lizenzen sind wahrscheinlich Exorbitant hoch, darum kauft auch niemand diese Lizenzen. Abgesehen davon behindert es nicht nur temporär die Entwicklung sondern auf "Ewigkeiten". Zu beachten ist dazu, dass es sich bei dem Patent um was simples handelt und nicht etwas komplexes.

Welche Kamera ist deiner Meinung nach Boris für den Preis gegenwärtig "Nikon Z9"? - es gibt keine alternative



Antwort von Darth Schneider:

Die Alternativen gibt es schon aber diese können Alle nicht fotografieren und kosten mindestens 5x mehr als die Z9…
Namentlich, sehr teure Cinema Kameras von Arri, Sony, Canon und natürlich von Red..
Abgesehen davon, auch die SH1 von Panasonic wäre eine sehr potente Option, kostet nur ein Drittel von der Z9 und nimmt halt das RAW nur über den HDMI Anschluss auf und die Kiste ist dazu sogar noch von Netflix zertifiziert.

Die Z9 ist ganz bestimmt nicht die einzige, sorry.;)
Gruss Boris



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich denke auch gar nicht das Red mit diesen Patenten den Kamera Markt aufhält.
Genau so wenig wie Dolby Stereo oder Dolby 7.1 schliesslich auch nicht die Musik Szene behindert hat.;)
Wer an Red die Lizenzgebühren bezahlt der hat komprimiertes RAW, wer nicht bezahlt der eben nicht…
Am Schluss bezahlt eh der Kunde, sprich wir.

Aber einer teure Kamera wie der z9 nur wegen ZRaw nie mehr ein Update zu gönnen ?
Das würde ich niemals so machen, sondern mir vorher zum in RAW filmen eine ganz andere Kamera kaufen.
Gruss Boris
Die Z9 ist doch Perfekt wie sie jetzt ist - ein Update würde kaum was verbessern bis auf AF minimal oder dies und das "minimal" - da ist NRAW das Steckenpferd

Die Lizenzen sind wahrscheinlich Exorbitant hoch, darum kauft auch niemand diese Lizenzen. Abgesehen davon behindert es nicht nur temporär die Entwicklung sondern auf "Ewigkeiten". Zu beachten ist dazu, dass es sich bei dem Patent um was simples handelt und nicht etwas komplexes.

Welche Kamera ist deiner Meinung nach Boris für den Preis gegenwärtig "Nikon Z9"? - es gibt keine alternative
Nein - die Lizenzen sind nicht exorbitant hoch. Sie schmälern aber die Rendite.
Die Hersteller könnten internes Raw oder einen 12bit Codec auch als kostenpflichtige Option anbieten, wie es z.B. Sony und Panasonic mit ihren log-Formaten taten.
Tun sie aber nicht. Die Lizenz für 12bit-HEVC ist eben ein paar Cent teurer und ihnen der Aufwand der optionalen Lösung zu groß.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
...
Denn letztlich wollen die Hersteller nur Lizenzgeühren sparen, während sie dann (wie Sony) ihre Kunden noch zusätzlich melken, indem sie z.B. ein Log-Format als kostenpflichtige Option verkaufen.
Das gibt's echt?








Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Wir haben doch keine Ahnung wie teuer diese Red Lizenzen sind…
Ich denke eher sehr teuer.
Weil sonst würde sich der Aufwand den Red betreibt nicht lohnen…
Gruss Boris



Antwort von CineFilm:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Alternativen gibt es schon aber diese können Alle nicht fotografieren und kosten mindestens 5x mehr als die Z9…
Namentlich, sehr teure Cinema Kameras von Arri, Sony, Canon und natürlich von Red..
Abgesehen davon, auch die SH1 von Panasonic wäre eine sehr potente Option, kostet nur ein Drittel von der Z9 und nimmt halt das RAW nur über den HDMI Anschluss auf und die Kiste ist dazu sogar noch von Netflix zertifiziert.

Die Z9 ist ganz bestimmt nicht die einzige, sorry.;)
Gruss Boris
Ich bin kein Fanboy und ob Nikon oder XYZ drauf steht ist mir wirklich egal - für mich ist wichtig "was dabei raus kommt " und nicht das Gerät an sich wichtig

Aber Aktuell ist die Z9 Jahre voraus

- 12 Bit bis 50/60FPS und in 8.3K kann keine S1H oder sonst etwas
- Das Arri und eine Red die 5 mal mehr Kostet sowas können "check" aber das ganze ist auch kein Run & Gun System mehr und Finanziell auch komplett wo anders

Ich glaube nach wie vor, dass die Lizenzen nicht mit Kleingeld erledig sind. Sonst würden die ganzen Firmen eine Kooperation haben und nicht Rechtsstreite in Mio

PS. Falls die S1H Mark 2 raus kommt = geil und hoffentlich auch mit einem anderen AF System



Antwort von DKPost:

CineFilm hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich denke auch gar nicht das Red mit diesen Patenten den Kamera Markt aufhält.
Genau so wenig wie Dolby Stereo oder Dolby 7.1 schliesslich auch nicht die Musik Szene behindert hat.;)
Wer an Red die Lizenzgebühren bezahlt der hat komprimiertes RAW, wer nicht bezahlt der eben nicht…
Am Schluss bezahlt eh der Kunde, sprich wir.

Aber einer teure Kamera wie der z9 nur wegen ZRaw nie mehr ein Update zu gönnen ?
Das würde ich niemals so machen, sondern mir vorher zum in RAW filmen eine ganz andere Kamera kaufen.
Gruss Boris
Die Z9 ist doch Perfekt wie sie jetzt ist - ein Update würde kaum was verbessern bis auf AF minimal oder dies und das "minimal" - da ist NRAW das Steckenpferd

Die Lizenzen sind wahrscheinlich Exorbitant hoch, darum kauft auch niemand diese Lizenzen. Abgesehen davon behindert es nicht nur temporär die Entwicklung sondern auf "Ewigkeiten". Zu beachten ist dazu, dass es sich bei dem Patent um was simples handelt und nicht etwas komplexes.

Welche Kamera ist deiner Meinung nach Boris für den Preis gegenwärtig "Nikon Z9"? - es gibt keine alternative
Die R5 C ist in der Preisklasse eigentlich die einzige Alternative und hat auch noch besseren Autofokus.



Antwort von CineFilm:

DKPost hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:


Die Z9 ist doch Perfekt wie sie jetzt ist - ein Update würde kaum was verbessern bis auf AF minimal oder dies und das "minimal" - da ist NRAW das Steckenpferd

Die Lizenzen sind wahrscheinlich Exorbitant hoch, darum kauft auch niemand diese Lizenzen. Abgesehen davon behindert es nicht nur temporär die Entwicklung sondern auf "Ewigkeiten". Zu beachten ist dazu, dass es sich bei dem Patent um was simples handelt und nicht etwas komplexes.

Welche Kamera ist deiner Meinung nach Boris für den Preis gegenwärtig "Nikon Z9"? - es gibt keine alternative
Die R5 C ist in der Preisklasse eigentlich die einzige Alternative und hat auch noch besseren Autofokus.
Ich hab das zum Testen schon gehabt

- benötigt extra Strom bei 50 FPS
- Der Codec ist alles andere als Optimal und extrem groß für 8K (NRAW von TICO ist wirklich super)
- Der Akku killt jeden Spaß - somit ist ein Extra Akku notwenig
- Kein IBIS
- Body merkwürdig und nur ein R5 Plan B
- Die Dynamik ist schlechter wie bei der Z9 (gibt hier ein Test dazu)
-

Also ich habe abgesehen vom Canon Öko-System kein Vorteil gesehen



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Aber einer teure Kamera wie der z9 nur wegen ZRaw nie mehr ein Update zu gönnen ?
Das würde ich niemals so machen, sondern mir vorher zum in RAW filmen eine ganz andere Kamera kaufen.
Ab nem gewissen Punkt keine Updates mehr zu machen kann schon sinnvoll sein.

Hab ich z.B. damals bei dem DJI P3 gemacht. Mit dem kann ich heute noch überall fliegen wo ich will, ohne Geofencing und sonstigen Einschränkungen.

Die einzige Frage ist ja nur, welche Vorteile bringt dir ein Update, und wiegt das die Nachteile aus?



Antwort von CineFilm:

Die Datei ist leider verkleinert auf 6MB - jedoch sind hier paar ausschnitte vom Original

Ein Punkt welches ich noch vergessen habe. NRAW 8K läuft Nativ flüssig auf meinem MacBook M1 Max - das war bei Canon auch nicht der Fall



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Die R5 C ist in der Preisklasse eigentlich die einzige Alternative und hat auch noch besseren Autofokus.
Ich hab das zum Testen schon gehabt

- benötigt extra Strom bei 50 FPS
- Der Codec ist alles andere als Optimal und extrem groß für 8K (NRAW von TICO ist wirklich super)
- Der Akku killt jeden Spaß - somit ist ein Extra Akku notwenig
- Kein IBIS
- Body merkwürdig und nur ein R5 Plan B
- Die Dynamik ist schlechter wie bei der Z9 (gibt hier ein Test dazu)
-

Also ich habe abgesehen vom Canon Öko-System kein Vorteil gesehen
Die Stromversorgung deutet darauf hin, dass die R5C mit heiser Nadel gestrickt wurde - als Antwort auf die R5-Hitzeprobleme und die Konkurrenz von Nikon.
Mich hält das auch vom Kauf ab.



Antwort von DKPost:

Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.



Antwort von CineFilm:

DKPost hat geschrieben:
Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.
Wären es bloß die Akkus - Eine Lösung wird es dafür geben und verschmerzter sein. Aber der Codec ist KILL - da bracht man unnötig viel Rechenpower und selbst dann Zickt es rum ohne Proxys

Darum ist die R5C nichts Rundes. Ich denk 90% der Kunden hätten gerne etwas länger gewartet und was finales bekommen anstatt eine schnelle DIY R5 Body Lösung von Canon








Antwort von iasi:

DKPost hat geschrieben:
Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.
Die Pocket 6k Pro hat andere Akkus erhalten.

Und wie du sagst: Die R5C musste schnell kommen, ist daher ein Schnellschuss.

Die 50p wirken wie eine notgedrungene Reaktion auf die Z9 und eben nicht wie ein geplantes Feature.
8k HFR ist dann schon auf einem Gimbal problematisch.



Antwort von DKPost:

CineFilm hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.
Wären es bloß die Akkus - Eine Lösung wird es dafür geben und verschmerzter sein. Aber der Codec ist KILL - da bracht man unnötig viel Rechenpower und selbst dann Zickt es rum ohne Proxys

Darum ist die R5C nichts Rundes. Ich denk 90% der Kunden hätten gerne etwas länger gewartet und was finales bekommen anstatt eine schnelle DIY R5 Body Lösung von Canon
Kann ich nicht bestätigen. Canon Raw läuft bei mir sowohl in Resolve, als auch in Premiere und sogar Avid gut.
Und XAVC sollte auch für ältere Rechner oder Laptops kein Problem sein.



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.
Wären es bloß die Akkus - Eine Lösung wird es dafür geben und verschmerzter sein. Aber der Codec ist KILL - da bracht man unnötig viel Rechenpower und selbst dann Zickt es rum ohne Proxys

Darum ist die R5C nichts Rundes. Ich denk 90% der Kunden hätten gerne etwas länger gewartet und was finales bekommen anstatt eine schnelle DIY R5 Body Lösung von Canon
Ja - die Nikon Z9 wirkt dagegen wie aus einem Guß.

Würde sich die Objektivfrage nicht stellen ...



Antwort von DKPost:

iasi hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:
Das kommt haltbwie immer stark auf die Arbeitsweise an. Klar wäre ein anderer Akku in der R5 C besser. Dann wäre sie aber womöglich heute nich kicht auf dem Markt. Die konnte ja nur so schnell entwickelt werden, weil der Body größtenteils identisch lit der R5 ist, und daher nutzten beide auch die gleichen Akkus.

Ich bin persönlich bin noch nie in einer Situation gewesen, in der ich zwingend 8k60 gebraucht hätte, geichzeitig ein V-Mount aber zu viel Aufwand gewesen wäre. Im Gengeteil, das Rig mit V-Mount ist sowieso mein Handheld Rig.

Aber kenne das ja auch von der Pocket nicht anders und daher stört mich sowas auch nicht sonderlich. Ich habe auch schon einen halben Drehtag mit internen Akkus gedreht. Waren dann halt 4 Stück, aber das wechseln dauert ja auch nur ein paar Sekunden.
Die Pocket 6k Pro hat andere Akkus erhalten.

Und wie du sagst: Die R5C musste schnell kommen, ist daher ein Schnellschuss.

Die 50p wirken wie eine notgedrungene Reaktion auf die Z9 und eben nicht wie ein geplantes Feature.
8k HFR ist dann schon auf einem Gimbal problematisch.
Wie gesagt, da hat wohl jeder seine Vorlieben und unterschiedliche Workflows. Ich habe die Cam mit V-Mount auf dem Gimbal. Und selbst wenn das nicht, eine Powerbank bekommt man wohl noch an jeden Cage oder Gimbal dran.



Antwort von CineFilm:

Mehr als 3 Objektive bracht man nicht wirklich - und das hat jeder Hersteller von A bis Z

Für die Nikon gibt es ein E-Mount Adapter - da bekommt fas jedes drauf und selbst der AF soll mit dem XYZ Adapter sehr gut sein. Ich hab jedoch nur ein Manuelles (Einfaches Metall Teil) und verwende die Sirui & Loawa von meiner Sony Zeit drauf ohne Einschränkungen



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
Mehr als 3 Objektive bracht man nicht wirklich - und das hat jeder Hersteller von A bis Z

Für die Nikon gibt es ein E-Mount Adapter - da bekommt fas jedes drauf und selbst der AF soll mit dem XYZ Adapter sehr gut sein. Ich hab jedoch nur ein Manuelles (Einfaches Metall Teil) und verwende die Sirui & Loawa von meiner Sony Zeit drauf ohne Einschränkungen
Nun ja.
Mit 3 Objektiven beschränkt man sich dann doch auch.

Erst diese Woche hatte ich ein Tilt-Shift und ein Tele-Macro im Einsatz.

Aber auch was die Brennweiten betrifft, würden mir 3 Objektive nicht reichen.

Leider sind Objektive ein ziemlicher Kostenfaktor.

Was übrigens für die R5C gegenüber der Nikon spricht, ist der EF-RF-ND-Adapter, der einem internen ND-Filter nahe kommt.



Antwort von CineFilm:

iasi hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:
Mehr als 3 Objektive bracht man nicht wirklich - und das hat jeder Hersteller von A bis Z

Für die Nikon gibt es ein E-Mount Adapter - da bekommt fas jedes drauf und selbst der AF soll mit dem XYZ Adapter sehr gut sein. Ich hab jedoch nur ein Manuelles (Einfaches Metall Teil) und verwende die Sirui & Loawa von meiner Sony Zeit drauf ohne Einschränkungen
Nun ja.
Mit 3 Objektiven beschränkt man sich dann doch auch.

Erst diese Woche hatte ich ein Tilt-Shift und ein Tele-Macro im Einsatz.

Aber auch was die Brennweiten betrifft, würden mir 3 Objektive nicht reichen.

Leider sind Objektive ein ziemlicher Kostenfaktor.

Was übrigens für die R5C gegenüber der Nikon spricht, ist der EF-RF-ND-Adapter, der einem internen ND-Filter nahe kommt.
Immer ist etwas - zu schwer zu leicht zu wenig zu zu zu zu zu zu

Was kannst du mit der gesamten Z Mount Reihe und der alten Nikon Linsen Reihe sowie die Adaptierung von fast allen Objektiven von anderen Herstellern (Sony sogar mit AF) nicht abdecken?

Tilt-Shift gibt es für Nikon dazu sind diese T/S Objektive Manuell und passen von jedem Hersteller drauf ohne Einschränkung (hab selber das Loawa 12mm mit T/S)

Tele Marco sowieso

Und diese 2 Beispiele sind 0,1% von 99,9% der üblichen Anwendungsbereich, selbst wenn es nicht möglich wäre (wäre!)

Ich hab das Tilta VND Mirage dazu gibt es von Smallrig auch Optionen sowie zu zu zu zu zu zu :P

Also wenn man das Haar in der Suppe sucht, übersieht man die Suppe.

Darf ich fragen, welche Kamera du derzeit verwendest?



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:
Mehr als 3 Objektive bracht man nicht wirklich - und das hat jeder Hersteller von A bis Z

Für die Nikon gibt es ein E-Mount Adapter - da bekommt fas jedes drauf und selbst der AF soll mit dem XYZ Adapter sehr gut sein. Ich hab jedoch nur ein Manuelles (Einfaches Metall Teil) und verwende die Sirui & Loawa von meiner Sony Zeit drauf ohne Einschränkungen
Nun ja.
Mit 3 Objektiven beschränkt man sich dann doch auch.

Erst diese Woche hatte ich ein Tilt-Shift und ein Tele-Macro im Einsatz.

Aber auch was die Brennweiten betrifft, würden mir 3 Objektive nicht reichen.
Die gibt'a doch auch alle für die Nikon? Und gerade bei Deinen Beispielen spielt der AF überhaupt keine Rolle. Es gibt gefühlt hundert AF-Optiken alleine von Nikon. Und wenn Du von Nativen Z- bzw. RF-Mount Optiken sprichst, fährt da gerade Canon eher in eine Sackgasse, indem sie Fremdherstellern nicht erlauben AF-Optiken mit RF-Mount zu bauen. Vom Z-Mount gibt's jedenfalls genausoviele AF-Optiken wie zur Zeit von Canon im RF-Mount. Und zählt man die von Viltrox und Tamron Optiken noch dazu, sogar mehr. Keine Ahnung was Dir da fehlt.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nun ja.
Mit 3 Objektiven beschränkt man sich dann doch auch.

Erst diese Woche hatte ich ein Tilt-Shift und ein Tele-Macro im Einsatz.

Aber auch was die Brennweiten betrifft, würden mir 3 Objektive nicht reichen.
Die gibt'a doch auch alle für die Nikon? Und gerade bei Deinen Beispielen spielt der AF überhaupt keine Rolle. Es gibt gefühlt hundert AF-Optiken alleine von Nikon. Und wenn Du von Nativen Z- bzw. RF-Mount Optiken sprichst, fährt da gerade Canon eher in eine Sackgasse, indem sie Fremdherstellern nicht erlauben AF-Optiken mit RF-Mount zu bauen. Vom Z-Mount gibt's jedenfalls genausoviele AF-Optiken wie zur Zeit von Canon im RF-Mount. Und zählt man die von Viltrox und Tamron Optiken noch dazu, sogar mehr. Keine Ahnung was Dir da fehlt.

VG
Ja. Natürlich gibt es sehr gute Nikon-Objektive. Nur besitze ich leider noch kein einziges, denn Nikon bespielt ja nun erst ganz neu das Filmer-Feld.
Das ist eben ein erheblicher Kostenfaktor.

Selbst wenn man so etwas nicht sein Eigen nennen muss, sondern mietet (zu entsprechend hohen Kosten): :)

https://www.youtube.com/watch?v=FCb-AIQQjkQ


Für weniger Geld bekommt man leider auch nur weniger Qualität:

https://youtu.be/z9H1dKj-vm0?t=153








Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?
Ja, ist er, weil die ganze Nummer nicht auf irgendeiner tollen Erfindung basiert, an der RED Jahrelang gearbeitet hat, sondern RED hat sich nur die schnöde Idee des internen raw recordings patentieren lassen - was in mehrerer Hinsicht bedenklich ist.

Erstens gab es das schon nachweißlich vorher - sie haben sich also nicht nur eine "Idee" patentieren lassen - Red hat die Idee auch noch von anderen gestohlen. Zweites ist es bedenklich daß ein Patentamt für die triviale Idee der Aufzeichnung von Daten auf einen Datenträger überhaupt ein Patent vergibt.

Und ja - mir ist klar, daß das Problem hauptsächlich beim Patentrecht liegt, und RED das nur schamlos ausnutzt.
iasi hat geschrieben:

Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.
Doch, das eigentlich der einzige Grund warum Firmen diesen extrem teuren und aufwändigen Prozess überhaupt durlaufen.



Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?
Ja, ist er, weil die ganze Nummer nicht auf irgendeiner tollen Erfindung basiert, an der RED Jahrelang gearbeitet hat, sondern RED hat sich nur die schnöde Idee des internen raw recordings patentieren lassen - was in mehrerer Hinsicht bedenklich ist.

Erstens gab es das schon nachweißlich vorher - sie haben sich also nicht nur eine "Idee" patentieren lassen - Red hat die Idee auch noch von anderen gestohlen. Zweites ist es bedenklich daß ein Patentamt für die triviale Idee der Aufzeichnung von Daten auf einen Datenträger überhaupt ein Patent vergibt.

Und ja - mir ist klar, daß das Problem hauptsächlich beim Patentrecht liegt, und RED das nur schamlos ausnutzt.
iasi hat geschrieben:

Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.
Doch, das eigentlich der einzige Grund warum Firmen diesen extrem teuren und aufwändigen Prozess überhaupt durlaufen.
Das Beste was aus dem RED Patent hervorgegangen ist, ist für mich definitiv BRAW :D



Antwort von Darth Schneider:

Stimmt, sehe ich genau so.
Und der Mr. Land denkt sich jetzt wenn er das lesen sollte, Shit !
Gruss Boris



Antwort von CineFilm:

iasi hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:


Die gibt'a doch auch alle für die Nikon? Und gerade bei Deinen Beispielen spielt der AF überhaupt keine Rolle. Es gibt gefühlt hundert AF-Optiken alleine von Nikon. Und wenn Du von Nativen Z- bzw. RF-Mount Optiken sprichst, fährt da gerade Canon eher in eine Sackgasse, indem sie Fremdherstellern nicht erlauben AF-Optiken mit RF-Mount zu bauen. Vom Z-Mount gibt's jedenfalls genausoviele AF-Optiken wie zur Zeit von Canon im RF-Mount. Und zählt man die von Viltrox und Tamron Optiken noch dazu, sogar mehr. Keine Ahnung was Dir da fehlt.

VG
Ja. Natürlich gibt es sehr gute Nikon-Objektive. Nur besitze ich leider noch kein einziges, denn Nikon bespielt ja nun erst ganz neu das Filmer-Feld.
Das ist eben ein erheblicher Kostenfaktor.

Selbst wenn man so etwas nicht sein Eigen nennen muss, sondern mietet (zu entsprechend hohen Kosten): :)

https://www.youtube.com/watch?v=FCb-AIQQjkQ


Für weniger Geld bekommt man leider auch nur weniger Qualität:

https://youtu.be/z9H1dKj-vm0?t=153
0.95 im Videobereich macht kaum sinn und ist nicht mal 0,1% relevant

Ich hab lange mit dem 35 1.2 Sigma / FX3 gearbeitet und das war schon am Limit und meistens sinnfrei (aber geil)

Und was hast du für ein System derzeit?



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Aber dieser eine Patentantrag von Red ist nun so schrecklich?
Ja, ist er, weil die ganze Nummer nicht auf irgendeiner tollen Erfindung basiert, an der RED Jahrelang gearbeitet hat, sondern RED hat sich nur die schnöde Idee des internen raw recordings patentieren lassen - was in mehrerer Hinsicht bedenklich ist.

Erstens gab es das schon nachweißlich vorher - sie haben sich also nicht nur eine "Idee" patentieren lassen - Red hat die Idee auch noch von anderen gestohlen. Zweites ist es bedenklich daß ein Patentamt für die triviale Idee der Aufzeichnung von Daten auf einen Datenträger überhaupt ein Patent vergibt.

Und ja - mir ist klar, daß das Problem hauptsächlich beim Patentrecht liegt, und RED das nur schamlos ausnutzt.
iasi hat geschrieben:

Patentrecht wird von Firmen eigentlich nicht als Behinderung des Marktes betrachtet.
Doch, das eigentlich der einzige Grund warum Firmen diesen extrem teuren und aufwändigen Prozess überhaupt durlaufen.
Du widersprichst dir.

Red hatte die Hardware und die Software für eine komprimierte Raw-Film-Kamera entwickelt.
Nun zu sagen, das Patent sei nicht verdient, entspricht nicht der Einschätzung der Patentbehörde.

Nur weil es zuvor Kutschen mit 4 Rädern gab, war der erste Autobauer dennoch inovativ.
Und auch wenn mehrere Erfinder gleichzeitig an einer motorisierten Kutsche tüftelten, bekommt der erste, der den Antrag stellt, das Patent.

Niemand hindert die Kamerahersteller daran, 12bit-Codecs für interne Aufzeichnung zu nutzen, aber kaum einer tut es. Es rechnet sich offensichtlich für die meisten nicht.

Nochmal:
Nvidia-Karten unterstützen auch 12bit-HEVC und doch findet man ihn in keiner Kamera.
ProRes 4444 wird nicht mal optional gegen Aufpreis bei Kameras unter 10.000€ angeboten.
Dabei kann z.B. das iPhone eben dies mit der entsprechenden App. Setzt die Hardware also Grenzen?

Wenn niemand mehr 10bit-Kameras kauft, bekommt man auch trotz des Red-Patents intern 12bit bei Kameras unter 10.000€. So wird ein Schuh daraus - nicht durch das Anprangern von Red.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
ProRes 4444 wird nicht mal optional gegen Aufpreis bei Kameras unter 10.000€ angeboten.
Das stimmt nicht, Kinefinity bietet das seit Jahren in der Terra 4k für 3500€



Antwort von CineFilm:

iasi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Ja, ist er, weil die ganze Nummer nicht auf irgendeiner tollen Erfindung basiert, an der RED Jahrelang gearbeitet hat, sondern RED hat sich nur die schnöde Idee des internen raw recordings patentieren lassen - was in mehrerer Hinsicht bedenklich ist.

Erstens gab es das schon nachweißlich vorher - sie haben sich also nicht nur eine "Idee" patentieren lassen - Red hat die Idee auch noch von anderen gestohlen. Zweites ist es bedenklich daß ein Patentamt für die triviale Idee der Aufzeichnung von Daten auf einen Datenträger überhaupt ein Patent vergibt.

Und ja - mir ist klar, daß das Problem hauptsächlich beim Patentrecht liegt, und RED das nur schamlos ausnutzt.



Doch, das eigentlich der einzige Grund warum Firmen diesen extrem teuren und aufwändigen Prozess überhaupt durlaufen.
Du widersprichst dir.

Red hatte die Hardware und die Software für eine komprimierte Raw-Film-Kamera entwickelt.
Nun zu sagen, das Patent sei nicht verdient, entspricht nicht der Einschätzung der Patentbehörde.

Nur weil es zuvor Kutschen mit 4 Rädern gab, war der erste Autobauer dennoch inovativ.
Und auch wenn mehrere Erfinder gleichzeitig an einer motorisierten Kutsche tüftelten, bekommt der erste, der den Antrag stellt, das Patent.

Niemand hindert die Kamerahersteller daran, 12bit-Codecs für interne Aufzeichnung zu nutzen, aber kaum einer tut es. Es rechnet sich offensichtlich für die meisten nicht.

Nochmal:
Nvidia-Karten unterstützen auch 12bit-HEVC und doch findet man ihn in keiner Kamera.
ProRes 4444 wird nicht mal optional gegen Aufpreis bei Kameras unter 10.000€ angeboten.
Dabei kann z.B. das iPhone eben dies mit der entsprechenden App. Setzt die Hardware also Grenzen?

Wenn niemand mehr 10bit-Kameras kauft, bekommt man auch trotz des Red-Patents intern 12bit bei Kameras unter 10.000€. So wird ein Schuh daraus - nicht durch das Anprangern von Red.
Nochmal - Welches System verwendest du? Oder willst das nicht sagen?

Wäre schön, wenn du zu deinen Infos auch eine Quelle angibst. Weil deine Infos mir nur als (Deine Gedanken) vorkommen und nichts Handfestes.

Hast du schon mal überhaupt mit 8K gearbeitet? 8K in ProRes 4444 ist ein Speicherfresser welches überhaupt nicht rational ist. 8K macht derzeit nur Sinn mit einem Codec wie TICO oder REDRAW etc....

Und zurück zum Thema - RED behindert die Entwicklung extrem. Das ein Fakt und wenn es nicht so wäre, würde es kaum hier alle 3 Monate ein Beitrag zum RAW WARS geben



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
ProRes 4444 wird nicht mal optional gegen Aufpreis bei Kameras unter 10.000€ angeboten.
Das stimmt nicht, Kinefinity bietet das seit Jahren in der Terra 4k für 3500€
Die Terra 4k war zu Beginn auch teurer und erst 2020 kam die Meldung:
Als weitere Neuigkeit kündigt Kinefinity ProRes4444 / XQ für die TERRA 4K an.

Kinefinity ist die goldene Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Daran sieht man: Es ginge, wenn die Hersteller wollten.

Aber die Verkaufszahlen geben den Herstellern Recht:
Die Kunden geben sich auch mit weniger zufrieden.

Da wird auf Red geschimpft und eine 10bit-Kamera gekauft.



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Du widersprichst dir.

Red hatte die Hardware und die Software für eine komprimierte Raw-Film-Kamera entwickelt.
Nun zu sagen, das Patent sei nicht verdient, entspricht nicht der Einschätzung der Patentbehörde.

Nur weil es zuvor Kutschen mit 4 Rädern gab, war der erste Autobauer dennoch inovativ.
Und auch wenn mehrere Erfinder gleichzeitig an einer motorisierten Kutsche tüftelten, bekommt der erste, der den Antrag stellt, das Patent.

Niemand hindert die Kamerahersteller daran, 12bit-Codecs für interne Aufzeichnung zu nutzen, aber kaum einer tut es. Es rechnet sich offensichtlich für die meisten nicht.

Nochmal:
Nvidia-Karten unterstützen auch 12bit-HEVC und doch findet man ihn in keiner Kamera.
ProRes 4444 wird nicht mal optional gegen Aufpreis bei Kameras unter 10.000€ angeboten.
Dabei kann z.B. das iPhone eben dies mit der entsprechenden App. Setzt die Hardware also Grenzen?

Wenn niemand mehr 10bit-Kameras kauft, bekommt man auch trotz des Red-Patents intern 12bit bei Kameras unter 10.000€. So wird ein Schuh daraus - nicht durch das Anprangern von Red.
Nochmal - Welches System verwendest du? Oder willst das nicht sagen?

Wäre schön, wenn du zu deinen Infos auch eine Quelle angibst. Weil deine Infos mir nur als (Deine Gedanken) vorkommen und nichts Handfestes.

Hast du schon mal überhaupt mit 8K gearbeitet? 8K in ProRes 4444 ist ein Speicherfresser welches überhaupt nicht rational ist. 8K macht derzeit nur Sinn mit einem Codec wie TICO oder REDRAW etc....

Und zurück zum Thema - RED behindert die Entwicklung extrem. Das ein Fakt und wenn es nicht so wäre, würde es kaum hier alle 3 Monate ein Beitrag zum RAW WARS geben
Nein.

Würden die Kunden wirklich mehr wollen, würden sie sich nicht mit 10bit-Kameras zufrieden geben und z.B. Kinefinity die Tür einrennen.

Nicht Red behindert die Entwicklung. Die Käufer tun es.


Und die Käufer suchen letztlich nur einer Rechtfertigung für ihr inkonsequentes Verhalten, indem sie "alle 3 Monate einen Beitrag zum RAW WARS" starten.

Eigentlich müssten doch nun die Kameras von ZCam, Panasonic, Sony etc. in den Regalen verstauben, nachdem es die neue Nikon und Canon gibt.








Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Da wird auf Red geschimpft und eine 10bit-Kamera gekauft.
Weil das für 90% aller Projekte(nicht nur meine) easy reicht.

und du wirst dich wundern, Raw ist nicht das einzige, was eine gute Kamera ausmacht.



Antwort von CineFilm:

iasi hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:


Nochmal - Welches System verwendest du? Oder willst das nicht sagen?

Wäre schön, wenn du zu deinen Infos auch eine Quelle angibst. Weil deine Infos mir nur als (Deine Gedanken) vorkommen und nichts Handfestes.

Hast du schon mal überhaupt mit 8K gearbeitet? 8K in ProRes 4444 ist ein Speicherfresser welches überhaupt nicht rational ist. 8K macht derzeit nur Sinn mit einem Codec wie TICO oder REDRAW etc....

Und zurück zum Thema - RED behindert die Entwicklung extrem. Das ein Fakt und wenn es nicht so wäre, würde es kaum hier alle 3 Monate ein Beitrag zum RAW WARS geben
Nein.

Würden die Kunden wirklich mehr wollen, würden sie sich nicht mit 10bit-Kameras zufrieden geben und z.B. Kinefinity die Tür einrennen.

Nicht Red behindert die Entwicklung. Die Käufer tun es.


Und die Käufer suchen letztlich nur einer Rechtfertigung für ihr inkonsequentes Verhalten, indem sie "alle 3 Monate einen Beitrag zum RAW WARS" starten.

Eigentlich müssten doch nun die Kameras von ZCam, Panasonic, Sony etc. in den Regalen verstauben, nachdem es die neue Nikon und Canon gibt.
Du bringst es nicht auf dem Punk was du selber verwendest und bist nur unglücklich mit allem "immer" - Egal behalte es für dich

Dazu bringt Slashcam alle 3 Monate dazu gefühlt ein Beitrag nicht die Kunden oder sonst wer!

Und wenn du Kunden meinst, wenn meinst du damit? YouTuber oder Leute die sich beim Kochen Aufnehmen? Wirklich gebrachen tun diese 12 Bit nur die wenigsten Anwender. Und ja der Trend geht zu RAW und Nikon wird stark in dem Bereich kommen. Bei Sony wird sich da Intern Aufgrund der Typ A Karten nichts ändern können (zu teuer zu wenig Speicher zu hot) - Canon wird wahrscheinlich bald nachziehen da sie auch mit RED in Kontakt stehen. Ohne Codec ist 8K / 50FPS + derzeit nicht zu gebrachen und zu Lösen praktisch sowie technisch etc...



Antwort von medienonkel:

Bei mir gammelt die Pocket 4K nur noch im Koffer rum, für den Fall, dass mal wieder sauberes 2.6K in 120p gebraucht wird.
Ursprünglich angeschafft fürs keyen. Das RAW wirkt da eher homöopathisch, der Delta Keyer ist halt zu gut.
Für alles andere reichen die 10bit 4:2:2 der GH5 in HLG sehr weit. Auch in 8 Bit mit vlog geht noch einiges. Vom besseren Handling und Energiekonzept mal ganz abgesehen.

Habe in letzter Zeit auch aufgehört in 4K/UHD abzuliefern, interessiert eh die wenigsten, wenn's ein schönes Bild ist.
HD sieht auch "Cinematischer" aus, weil das Bild einfach weicher wirkt. Viele sehen auch keinen Unterschied zwischen HD und ner guten Digi Beta Aufnahme.



Antwort von CineFilm:

d
medienonkel hat geschrieben:
Bei mir gammelt die Pocket 4K nur noch im Koffer rum, für den Fall, dass mal wieder sauberes 2.6K in 120p gebraucht wird.
Ursprünglich angeschafft fürs keyen. Das RAW wirkt da eher homöopathisch, der Delta Keyer ist halt zu gut.
Für alles andere reichen die 10bit 4:2:2 der GH5 in HLG sehr weit. Auch in 8 Bit mit vlog geht noch einiges. Vom besseren Handling und Energiekonzept mal ganz abgesehen.

Habe in letzter Zeit auch aufgehört in 4K/UHD abzuliefern, interessiert eh die wenigsten, wenn's ein schönes Bild ist.
HD sieht auch "Cinematischer" aus, weil das Bild einfach weicher wirkt. Viele sehen auch keinen Unterschied zwischen HD und ner guten Digi Beta Aufnahme.
Interessant wäre es, wenn du ein Beispiel Video von dir hier rein setzt - damit dein GH5 ausreichend auch ersichtlich für alle ist. Also meine Kunden wären damit sicherlich auch zufrieden, aber ich als Dienstleister möchte das MAX raus holen und nicht an Qualität sparen weil ich es mir einfach machen will. Dazu macht 8 Bit zu graden kein spaß und ist hart am Limit



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Da wird auf Red geschimpft und eine 10bit-Kamera gekauft.
Weil das für 90% aller Projekte(nicht nur meine) easy reicht.

und du wirst dich wundern, Raw ist nicht das einzige, was eine gute Kamera ausmacht.
Und warum dann dieser regelmäßige Aufstand wegen eines Patents, das doch "nur" Raw betrifft - und davon auch nicht mal alle Formen.



Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nein.

Würden die Kunden wirklich mehr wollen, würden sie sich nicht mit 10bit-Kameras zufrieden geben und z.B. Kinefinity die Tür einrennen.

Nicht Red behindert die Entwicklung. Die Käufer tun es.


Und die Käufer suchen letztlich nur einer Rechtfertigung für ihr inkonsequentes Verhalten, indem sie "alle 3 Monate einen Beitrag zum RAW WARS" starten.

Eigentlich müssten doch nun die Kameras von ZCam, Panasonic, Sony etc. in den Regalen verstauben, nachdem es die neue Nikon und Canon gibt.
Du bringst es nicht auf dem Punk was du selber verwendest und bist nur unglücklich mit allem "immer" - Egal behalte es für dich

Dazu bringt Slashcam alle 3 Monate dazu gefühlt ein Beitrag nicht die Kunden oder sonst wer!

Und wenn du Kunden meinst, wenn meinst du damit? YouTuber oder Leute die sich beim Kochen Aufnehmen? Wirklich gebrachen tun diese 12 Bit nur die wenigsten Anwender. Und ja der Trend geht zu RAW und Nikon wird stark in dem Bereich kommen. Bei Sony wird sich da Intern Aufgrund der Typ A Karten nichts ändern können (zu teuer zu wenig Speicher zu hot) - Canon wird wahrscheinlich bald nachziehen da sie auch mit RED in Kontakt stehen. Ohne Codec ist 8K / 50FPS + derzeit nicht zu gebrachen und zu Lösen praktisch sowie technisch etc...
Sony bring ebensowenig wie Panasonic in absehbarer Zeit internes Raw oder auch nur 12bit.
Warum auch, werden doch die 10bit-Kameras auch gekauft.

Der Markt bietet das, was die Kunden begehren - und nur wenige Kunden wollen 12bit-intern.
Von diesen wenigen lassen sich dann wiederum viele mit einer externen Bastellösung zufriedenstellen.

8k/50fps/12bit kann man nicht nur in ProRes sondern z.B. auch in HEVC bekommen. Wo ein Wille ist, da ist mittlerweile auch ein technischer Weg.

Unkomprimiertes 8k/50fps/Raw bekommt man natürlich nicht - sonst wäre Arri damit schon längst herausgekommen.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Und warum dann dieser regelmäßige Aufstand wegen eines Patents, das doch "nur" Raw betrifft - und davon auch nicht mal alle Formen.
weiß gar nicht wie groß das wäre, wenn du da nicht mitposten würdest :)



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Und warum dann dieser regelmäßige Aufstand wegen eines Patents, das doch "nur" Raw betrifft - und davon auch nicht mal alle Formen.
weiß gar nicht wie groß das wäre, wenn du da nicht mitposten würdest :)
Siehst du.
Und ich störe mich nicht an dem Red-Patent.

Was ich nicht mehr in Betracht ziehe, sind hingegen Kameras, die nicht zumindest einen 12bit-Codec intern wegschreiben.



Antwort von medienonkel:

CineFilm hat geschrieben:
d
medienonkel hat geschrieben:
Bei mir gammelt die Pocket 4K nur noch im Koffer rum, für den Fall, dass mal wieder sauberes 2.6K in 120p gebraucht wird.
Ursprünglich angeschafft fürs keyen. Das RAW wirkt da eher homöopathisch, der Delta Keyer ist halt zu gut.
Für alles andere reichen die 10bit 4:2:2 der GH5 in HLG sehr weit. Auch in 8 Bit mit vlog geht noch einiges. Vom besseren Handling und Energiekonzept mal ganz abgesehen.

Habe in letzter Zeit auch aufgehört in 4K/UHD abzuliefern, interessiert eh die wenigsten, wenn's ein schönes Bild ist.
HD sieht auch "Cinematischer" aus, weil das Bild einfach weicher wirkt. Viele sehen auch keinen Unterschied zwischen HD und ner guten Digi Beta Aufnahme.
Interessant wäre es, wenn du ein Beispiel Video von dir hier rein setzt - damit dein GH5 ausreichend auch ersichtlich für alle ist. Also meine Kunden wären damit sicherlich auch zufrieden, aber ich als Dienstleister möchte das MAX raus holen und nicht an Qualität sparen weil ich es mir einfach machen will. Dazu macht 8 Bit zu graden kein spaß und ist hart am Limit
Also von der GH5 gibt es glaub ich ausreichend Material online.
Der Kunde bekommt natürlich die 10bit! Trotzdem sind 8 bit noch öfter unterwegs, als man glauben möchte. Siehe viele Drohnen bzw. Action cams








Antwort von CineFilm:

medienonkel hat geschrieben:
CineFilm hat geschrieben:
d

Interessant wäre es, wenn du ein Beispiel Video von dir hier rein setzt - damit dein GH5 ausreichend auch ersichtlich für alle ist. Also meine Kunden wären damit sicherlich auch zufrieden, aber ich als Dienstleister möchte das MAX raus holen und nicht an Qualität sparen weil ich es mir einfach machen will. Dazu macht 8 Bit zu graden kein spaß und ist hart am Limit
Also von der GH5 gibt es glaub ich ausreichend Material online.
Der Kunde bekommt natürlich die 10bit! Trotzdem sind 8 bit noch öfter unterwegs, als man glauben möchte. Siehe viele Drohnen bzw. Action cams
Es geht nicht um die GH5 Allgemein sondern um dein Ergebnis was du als OK bezeichnest / Abgabe Fertig

Weil meiner Meinung nach kannst du MFT 8Bit nicht in einem Topf werden mit aktuellen Modellen und 12 Bit RAW



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja MFT mit 12 Bit RAW gibt es in den Pockets doch schon seit 10 Jahren.
Alter Hut !

Aber blöderweise sieht mittlerweile das 10 Bit Log Material der Konkurrenz halt genau so gut aus wie das BRaw und lässt sich auch sehr schön graden.
Also zwischen 8 und 10 Bit sehe und verstehe ich auch durchaus den Nutzen von mehr Bit/Farbtiefe

Aber ehrlich gesagt bei 10 Bit vs. 12 Bit (wie auch LoG vs.RAW),
bin ich mir da gar nicht mehr sicher….
Gruss Boris



Antwort von medienonkel:

CineFilm hat geschrieben:

Es geht nicht um die GH5 Allgemein sondern um dein Ergebnis was du als OK bezeichnest / Abgabe Fertig

Weil meiner Meinung nach kannst du MFT 8Bit nicht in einem Topf werden mit aktuellen Modellen und 12 Bit RAW
Ich bezeichne als OK, was den aktuellen EBU Kriterien zur Sendefähigkeit gereicht. Und das ist ja dann auch 10 bit ;-)

Bei uns in Sender hat sich noch niemand beschwert. Und für richtiges Grading in Nucoda wird eh Minimum auf Amira in Prores um LogC gedreht. Womit ich aber nichts zu tun habe, das machen Kameramänner mit ganz anderer Einkommensklasse. Ich drehe auch seit Jahren nicht mehr hauptberuflich und auch eher nur so auf Industriefilm Niveau.
Kein Kino, wie die meisten hier 😉



Antwort von CineFilm:

Was mir hier im Forum extrem auffällt

Viele schreiben zu allem etwas und sind Experten - Aber jeder ist in seinem Eck versteckt. Wenige wollen sagen "welche Kamera / System sie verwenden" oder fast keiner will etwas von seiner Arbeit posten. Anstatt das Video zu zeigen wird es todgesprochen

Somit bringt jegliche Unterhaltung kaum was (wenn es um solche Themen geht)



Antwort von Mantas:

CineFilm hat geschrieben:
Was mir hier im Forum extrem auffällt

Viele schreiben zu allem etwas und sind Experten - Aber jeder ist in seinem Eck versteckt. Wenige wollen sagen "welche Kamera / System sie verwenden" oder fast keiner will etwas von seiner Arbeit posten. Anstatt das Video zu zeigen wird es todgesprochen

Somit bringt jegliche Unterhaltung kaum was (wenn es um solche Themen geht)
nur so kann man sich verstecken. Gleiches Phänomen bei Insta, man sieht making ofs und geile Kamerarigs, aber die scheiß Werbung, die damit gedreht wurde, wird untergraben.



Antwort von fknobel:

CineFilm hat geschrieben:
Was mir hier im Forum extrem auffällt

Viele schreiben zu allem etwas und sind Experten - Aber jeder ist in seinem Eck versteckt. Wenige wollen sagen "welche Kamera / System sie verwenden" oder fast keiner will etwas von seiner Arbeit posten. Anstatt das Video zu zeigen wird es todgesprochen

Somit bringt jegliche Unterhaltung kaum was (wenn es um solche Themen geht)
Richtig... und dann wird jedes Thema Theoretisch zu Tode Diskutiert!



Antwort von Darth Schneider:

Also manchmal kommen schon konkrete Beispiele wie Bilder oder Links zu Filmchen. Aber das macht eigentlich 0 Unterschied, das Thema wird auch dann vielfach trotzdem zu Tode diskutiert..;)
Hier gibt es halt einige die sehr viel Wissen, Erfahrungen und somit auch Know How besitzen, und lange nicht alles beim Film lässt sich mit eindeutig richtig oder falsch beantworten…
Die Leute ticken zudem halt auch verschieden, das alles zusammen sorgt dann für viel Gesprächsstoff…
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Das ist doch normal.
Ich hab gerade auf diversen Motor Foren ne recht lebhafte Diskussion über die Unterschiede des Ventilspiel-Einstellens an kalten und heißen Motoren. Jeder zweite Post läuft auf "ich mach das seit 35 Jahren so, und es war immer perfekt" raus - und das bei komplett unterschiedlichen Grundannahmen.

Ich denke es gibt in jeder Nische immer mindestens zwei Camps die beide vom Gegenteil überzeugt sind.



Antwort von medienonkel:

CineFilm hat geschrieben:
Was mir hier im Forum extrem auffällt

Viele schreiben zu allem etwas und sind Experten - Aber jeder ist in seinem Eck versteckt. Wenige wollen sagen "welche Kamera / System sie verwenden" oder fast keiner will etwas von seiner Arbeit posten. Anstatt das Video zu zeigen wird es todgesprochen

Somit bringt jegliche Unterhaltung kaum was (wenn es um solche Themen geht)
Ich müsste mir halt erst nen neuen YouTube Account machen, weil ich ungern meinen Klarnamen in Foren poste...

Auf der anderen Seite bringt es auch nichts, wenn ich hier 8bit Material poste, um mir dann Limitierungen erklären zu lassen, die sich aus der Theorie eh schon ergeben.

Dass ich die GH5 (mit so nem Objektiv-Dingsi mit ausfahrbarem Zoom-Rüssel und Speicherdisk mit diversen Megapixeln Kapazität drinne<=System) der P4K vorziehe liegt doch auch überhaupt nicht an Braw vs. 10bit.
Ich vermisse bei den 10bit halt kaum was bei meiner Arbeit und spare ziemlich viel Speicher.
Ich bezog mich in meinem Post auch nicht auf schön gegradete Bilder, sondern die Erkenntnis, dass der Unterschied beim keyen zwischen "RAW" aus der P4K und damals dem 8 bit Material aus der GH4 nicht so gravierend ist, dass sich das wirklich lohnt.

Im Miniaturbereich ist es allerdings auch sehr viel einfacher den Greenscreen sauber auszuleuchten und spill schon beim Leuchten fast zu eliminieren.








Antwort von iasi:

CineFilm hat geschrieben:
Was mir hier im Forum extrem auffällt

Viele schreiben zu allem etwas und sind Experten - Aber jeder ist in seinem Eck versteckt. Wenige wollen sagen "welche Kamera / System sie verwenden" oder fast keiner will etwas von seiner Arbeit posten. Anstatt das Video zu zeigen wird es todgesprochen

Somit bringt jegliche Unterhaltung kaum was (wenn es um solche Themen geht)
Das klingt so simpel: "Das Video zeigen".

Es gab da dieses Werbevideo zur Canon 300II, das den DR demonstrieren sollte.
Wenn man die Drehbedingungen nicht kennt, ist es schwer einzuschätzen, was die Kamera wirklich kann, denn dasselbe Ergebnis kann man mit anderen Kamera und entsprechender Ausleuchtung auch erzielen.

Es ist ein erheblicher Aufwand nötig, um z.B. den Gestaltungsspielraum von Raw zu verdeutlichen.
Schon das alte Camerashootout 2012 machte deutlich, dass der Unterschied nicht in den Ergebnissen also Videos zu finden sind, sondern in der gesamten Produktionskette.

In extremen Drehsituationen zeigt sich dann doch auch der Unterschied, wie z.B. bei dem Surfer hier:
https://www.red.com/power-of-red-redcode

Oder nimm das Werbevideo zur Alexa S35. Hier erklären die Filmemacher auch, was den Unterschied ausmacht. Die Videobilder allein sind nicht aussagekräftig genug.

Ich erinnere mich an einen Dreh im dunklen Winter: Da kamen wir an einem Hof an, der einzig von zwei Glühlampen beleutet war. Im Hintergrund die Straße mit einer furchtbar grünlichen, schwachen Beleuchtung.
Meine erste Reaktion: Da geht nichts! Kann man vergessen.

Letztlich versah ich die Red MX mit einem 1.4-Objektiv und stellte auf 360°.
Die Red MX mag kein Kunstlicht und verlangt üblicherweise nach eine Farbkorrekturfilter, was hier wegen fehlender Lichtleistung nicht möglich war.
Dann war da noch das entfernte grüne Straßenlicht.

Später war ich erstaunt, was man aus diesem furchtbaren Material dann doch noch herausquetschen konnte.
Um dies aber einschätzen zu können, muss man die Drehsituation kennen, denn anhand eines Videos ist dies nicht möglich.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
...
Später war ich erstaunt, was man aus diesem furchtbaren Material dann doch noch herausquetschen konnte.
Um dies aber einschätzen zu können, muss man die Drehsituation kennen, denn anhand eines Videos ist dies nicht möglich.
irgendwo stimmt das, aber bei unter Profis kann man sowas eigentlich ganz gut einschätzen.

Und heißt es, dass man nur unter idealen, großen Drehbedingungen was gutes Herstellen kann?

Dein Beispiel zeigt es, am Ende ist was gutes geworden mit wenig Aufwand. Das muss man auch können.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
...
Später war ich erstaunt, was man aus diesem furchtbaren Material dann doch noch herausquetschen konnte.
Um dies aber einschätzen zu können, muss man die Drehsituation kennen, denn anhand eines Videos ist dies nicht möglich.
irgendwo stimmt das, aber bei unter Profis kann man sowas eigentlich ganz gut einschätzen.

Und heißt es, dass man nur unter idealen, großen Drehbedingungen was gutes Herstellen kann?

Dein Beispiel zeigt es, am Ende ist was gutes geworden mit wenig Aufwand. Das muss man auch können.
Bei dem Werbevideo zur Alexa S35 finde ich es interessant, dass die Profis hervorheben, wie sich die neue Arri in schwierigen und herausfordernden Dreh- und Lichtbedingungen schlägt.

Bei idealen Drehbedingungen, bei denen man völlige Lichtkontrolle hat, kann man mit jeder Kamera gute Ergebnisse herstellen - wobei es dann auch wieder auf den erforderlichen Aufwand ankommt.

Ich kann einer Aufnahme kaum ansehen, bei welcher Helligkeit sie aufgenommen wurde.
Eine Ahnung bekommt man anhand von Referenzen, wie z.B. der Glut der Zigarette, die plötzlich wie eine kleine Taschenlampe aufleuchtet, wenn der Darsteller daran zieht.
Aber hier z.B. brauche ich die Schilderung:

https://youtu.be/saM39mIfbcA?t=697



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Bei idealen Drehbedingungen, bei denen man völlige Lichtkontrolle hat, kann man mit jeder Kamera gute Ergebnisse herstellen - wobei es dann auch wieder auf den erforderlichen Aufwand ankommt.
Überhaupt nicht, denn gute Ergebnisse muss man erstmal herstellen können. Wenn das eine nicht geht, geht was anderes. Das ist die Arbeit.
Man braucht überhaupt keine volle Lichtkontrolle wenn man weiß wo und was man wie dreht.
iasi hat geschrieben:
Ich kann einer Aufnahme kaum ansehen, bei welcher Helligkeit sie aufgenommen wurde.
Eine Ahnung bekommt man anhand von Referenzen, wie z.B. der Glut der Zigarette, die plötzlich wie eine kleine Taschenlampe aufleuchtet, wenn der Darsteller daran zieht.
Aber hier z.B. brauche ich die Schilderung:
Das hört sich ja super anstrengend an, kannst du keine Arbeit wertschätzen, ohne dass dir jemand erklärt wie es gemacht wurde?



Antwort von andieymi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ich kann einer Aufnahme kaum ansehen, bei welcher Helligkeit sie aufgenommen wurde.
Eine Ahnung bekommt man anhand von Referenzen, wie z.B. der Glut der Zigarette, die plötzlich wie eine kleine Taschenlampe aufleuchtet, wenn der Darsteller daran zieht.
Aber hier z.B. brauche ich die Schilderung:
Das hört sich ja super anstrengend an, kannst du keine Arbeit wertschätzen, ohne dass dir jemand erklärt wie es gemacht wurde?
Wenn man reiner technischer-Theoretiker ist wie iasi und seit Red MX-Zeiten nichts mehr gedreht hat geht das.



Antwort von Darth Schneider:

Wissen wir was jasi wann womit gedreht hat ?
Ich nicht.
Er hat aber zumindest schon durchsickern lassen das er in der Medien Brache tätig ist, und da auch seine Brötchen verdient, also eigentlich doch ein Profi….?
Hmmm…
Ich denke man sollte schon aufpassen mit solchen Aussagen über andere alte Hasen hier…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:

Das hört sich ja super anstrengend an, kannst du keine Arbeit wertschätzen, ohne dass dir jemand erklärt wie es gemacht wurde?
Einer guten Arbeit sieht man nicht an, womit sie gemacht wurde.

Schon beim Camerashootout 2012 waren all die Profis nicht in der Lage, eindeutig die Kameras zu bestimmen - und auch kaum die eingesetzen Lichtmittel.

Du hast aber scheinbar ein viel geschulteres Auge und kannst uns mal genau beschreiben, welche Kamera und welche Lichtmittel hier zum Einsatz kamen.
Nebenbei kannst du uns sicherlich auch sagen, welche Werte für Blende, ISO, Lichtstärke der einzelnen Lampen etc. gewählt wurden und wie genau vorhandenes Licht genutzt wurde:


zum Bild




Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:


Das hört sich ja super anstrengend an, kannst du keine Arbeit wertschätzen, ohne dass dir jemand erklärt wie es gemacht wurde?
Wenn man reiner technischer-Theoretiker ist wie iasi und seit Red MX-Zeiten nichts mehr gedreht hat geht das.
Wenn man wirklich denkt, man könne an einem Video ersehen, wie es entstanden ist, gehört man wahrscheinlich zu den Rausgehen-Roter-Knopf-drücken-LUT-drüber-Meistern. ;)



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ich denke mir bei so einem Bild höchstens,
was muss das sowas von affentittengeil sein so ein cooles Flugzeug zu fliegen können…;)))
Gruss Boris








Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Einer guten Arbeit sieht man nicht an, womit sie gemacht wurde.

Schon beim Camerashootout 2012 waren all die Profis nicht in der Lage, eindeutig die Kameras zu bestimmen - und auch kaum die eingesetzen Lichtmittel.

Du hast aber scheinbar ein viel geschulteres Auge und kannst uns mal genau beschreiben, welche Kamera und welche Lichtmittel hier zum Einsatz kamen.
Nebenbei kannst du uns sicherlich auch sagen, welche Werte für Blende, ISO, Lichtstärke der einzelnen Lampen etc. gewählt wurden und wie genau vorhandenes Licht genutzt wurde:


zum Bild
Die Camerashootout 2012 Schallplatte kann langsam echt verstauben.

Wozu ist denn Blende, Iso, Lichtstärke usw wichtig um ein gutes Bild oder gute Arbeit zu beurteilen? Du guckst doch nicht erst Making ofs um nen Film zu genießen oder doch?

Sorry, aber das ist so ein Theoriebullshit.

edit: bei dem Beispiel kann man relativ gut die Arbeit einschätzen. Aber tausend Wege führen dahin, die muss man nicht alle kennen.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Einer guten Arbeit sieht man nicht an, womit sie gemacht wurde.

Schon beim Camerashootout 2012 waren all die Profis nicht in der Lage, eindeutig die Kameras zu bestimmen - und auch kaum die eingesetzen Lichtmittel.

Du hast aber scheinbar ein viel geschulteres Auge und kannst uns mal genau beschreiben, welche Kamera und welche Lichtmittel hier zum Einsatz kamen.
Nebenbei kannst du uns sicherlich auch sagen, welche Werte für Blende, ISO, Lichtstärke der einzelnen Lampen etc. gewählt wurden und wie genau vorhandenes Licht genutzt wurde:


zum Bild
Die Camerashootout 2012 Schallplatte kann langsam echt verstauben.

Wozu ist denn Blende, Iso, Lichtstärke usw wichtig um ein gutes Bild oder gute Arbeit zu beurteilen? Du guckst doch nicht erst Making ofs um nen Film zu genießen oder doch?

Sorry, aber das ist so ein Theoriebullshit.

edit: bei dem Beispiel kann man relativ gut die Arbeit einschätzen. Aber tausend Wege führen dahin, die muss man nicht alle kennen.
Na also - außer großes Geschrei ist da also nichts zu erwarten, von unserem Mantas.

Er kann aus einem Bild, nach dem er doch immer verlangt, nichts herauslesen.

"Gutes Bild".
Na das ist ja mal gehaltvoll.

Mal ein weiterer Versuch:
Nun kann uns der schlaue Mantas ja sicherlich erklären, wie diese Aufnahme genau entstand:


zum Bild


Wir Dummerle brauchen Mantas Erleuchtung. ;)



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Ich denke mir bei so einem Bild höchstens,
was muss das sowas von affentittengeil sein so ein cooles Flugzeug zu fliegen können…;)))
Gruss Boris
Das spricht dann schon mal für die Aufnahme.

Umso interessanter ist dann doch für einen Filmer, wie diese Aufnahme entstanden ist.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Schon beim Camerashootout 2012...
Opa erzählt vom Krieg... 👻

VG



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Schon beim Camerashootout 2012...
Opa erzählt vom Krieg... 👻
Vor allem, weil dieser sogenannte "Camera Shootout 2012" nicht etwa von einem Berufsverband wie der ASC (American Society of Cinematographers) oder einem unabhängigen Medium veranstaltet wurde, sondern von Zacuto.

Letztlich was das ein PR- und Influencer-Event, mit dem Zacuto "beweisen" wollte, dass die damals neuen Video-DSLRs/DLSMs teuren digitalen Kinokameras ebenbürtig sind.

Rein zufällig deckte sich das mit Zacutos Geschäftsmodell, teure DSLR-Rigs zu verkaufen, deren Käufer ihre DSLR optisch zur digitalen Kinokamera aufmotzen konnten...



Antwort von Darth Schneider:

@Iasi
Ich Versuchs mal.;)
Ich tippe mal beim MAD Max Frame auf eine nicht so weitwinklige, eher normale Brennweite, so ab 35-50, bis höchstens 70mm, zusammen mit dem Arri Large Format.
Dann Blende wahrscheinlich so zwischen 4 und 5…Natürlich mit einem entsprechend starkem ND Filter.
Aber womöglich liege ich auch voll daneben..;))
Gruss Boris



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Schon beim Camerashootout 2012...
Opa erzählt vom Krieg... 👻

VG
Oh ja - und für infantile Geister sind 10 Jahre ein langer Zeitraum. ;)

Damals kamen alte Klassiker wie
The Avengers
Skyfall
The Dark Knight Rises
The Hobbit: An Unexpected Journey
in die Kinos.

Das waren ganz andere Zeiten.
Damals drehte man Filme noch ganz anders. ;) :)



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:
Wenn man wirklich denkt, man könne an einem Video ersehen, wie es entstanden ist, gehört man wahrscheinlich zu den Rausgehen-Roter-Knopf-drücken-LUT-drüber-Meistern. ;)
Naja, um zu sehen dass etwas keine 60W-LED-Funse mit Softbox war, die einem Meter neben einem Gesichtn stand, sondern evtl. eine größere Einheit mit mehr Fläche und/oder Reflexion, das kann man dann gewissen qualitätsvollen Resultaten schon ansehen.
Und dass dann 3+/- Wege dorthin führen ist auch nicht neu und da fängts aber dann auch mit Qualität aufzuhören, sondern erlaubt ist was gefällt?

Das zeugt auch nur von deiner kamerazentristischen filmischen Herangehensweise, als Kamera-Settings für Dich für alles kompensieren müssen, was in einer Situation vielleicht zufälligerweise nicht anders kontrollierbar wäre?

Die Realität schaut halt oft eher so aus: Wie viel Licht nehmen wir mit (und wie geht sich das im Budget aus) um in Location A + B + C + D + E bei gewünschtem 1.8 + 2.5 Blendensplit mit den erwarteten Gegebenheiten + Licht on top die gewünschten Resultate drehen können. Selbst wenn man merkt, das geht sich nicht aus wird wohl eher beim Licht geschraubt als plötzliche das Kamerasystem gewechselt oder gesagt: "Scheiss drauf, wir drehen einfach in Raw, das löst alle unsere Probleme."

Bis zu dem Punkt spielt die Kamera in der Herangehensweise überhaupt keine Rolle. Das ist eher das Handwerk rundherum, was es gut ausschauen lässt und da ist dann zugegebenermaßen auch fast egal welche Kamera das ist. Auch 10-Bit werden dann nicht schlechter aussehen als 16.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Iasi
Ich Versuchs mal.;)
Ich tippe mal beim MAD Max Frame auf eine nicht so weitwinklige, eher normale Brennweite, so ab 35-50, bis höchstens 70mm, zusammen mit dem Arri Large Format.
Dann Blende wahrscheinlich so zwischen 4 und 5…Natürlich mit einem entsprechend starkem ND Filter.
Aber womöglich liege ich auch voll daneben..;))
Gruss Boris
Das deutet zumindest ein wenig etwas an:

https://youtu.be/U9kK-CbqH0k?t=49

Aber ob noch weitere Lichtmittel eingesetzt wurden, kann man auch nicht daraus ersehen.








Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:

Oh ja - und für infantile Geister sind 10 Jahre ein langer Zeitraum. ;)

Damals kamen alte Klassiker wie
The Avengers
Skyfall
The Dark Knight Rises
The Hobbit: An Unexpected Journey
in die Kinos.

Das waren ganz andere Zeiten.
Damals drehte man Filme noch ganz anders. ;) :)

In digitalen Zeiten schon. Wir haben die Geschichte schon zehn mal gehört... Handkurbel, Lawrence von Arabien, Cineoptik mit Autofokus, Blende 1.2 usw... :P

VG



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wenn man wirklich denkt, man könne an einem Video ersehen, wie es entstanden ist, gehört man wahrscheinlich zu den Rausgehen-Roter-Knopf-drücken-LUT-drüber-Meistern. ;)
Naja, um zu sehen dass etwas keine 60W-LED-Funse mit Softbox war, die einem Meter neben einem Gesichtn stand, sondern evtl. eine größere Einheit mit mehr Fläche und/oder Reflexion, das kann man dann gewissen qualitätsvollen Resultaten schon ansehen.
Und dass dann 3+/- Wege dorthin führen ist auch nicht neu und da fängts aber dann auch mit Qualität aufzuhören, sondern erlaubt ist was gefällt?

Das zeugt auch nur von deiner kamerazentristischen filmischen Herangehensweise, als Kamera-Settings für Dich für alles kompensieren müssen, was in einer Situation vielleicht zufälligerweise nicht anders kontrollierbar wäre?

Die Realität schaut halt oft eher so aus: Wie viel Licht nehmen wir mit (und wie geht sich das im Budget aus) um in Location A + B + C + D + E bei gewünschtem 1.8 + 2.5 Blendensplit mit den erwarteten Gegebenheiten + Licht on top die gewünschten Resultate drehen können. Selbst wenn man merkt, das geht sich nicht aus wird wohl eher beim Licht geschraubt als plötzliche das Kamerasystem gewechselt oder gesagt: "Scheiss drauf, wir drehen einfach in Raw, das löst alle unsere Probleme."

Bis zu dem Punkt spielt die Kamera in der Herangehensweise überhaupt keine Rolle. Das ist eher das Handwerk rundherum, was es gut ausschauen lässt und da ist dann zugegebenermaßen auch fast egal welche Kamera das ist. Auch 10-Bit werden dann nicht schlechter aussehen als 16.
Was dieser olle Camerashootout deutlich machte, sind die unterschiedlichen Anforderungen an die Ausleuchtung, die sich aus den Kameras und Aufnahmeformaten ergeben.

Da muss dann die 8bit-Crew mehr Zeit und mehr zusätzlich Lichtmittel einsetzen, als die 12bit-Raw-Crew. Und dies bei einer Studioaufnahme mit vorgegebenem Grundsetting.

Zum guten Handwerk gehört eben auch, dass man sein Werkzeug gut kennt und beherrscht, um es auch möglichst effizient einsetzen zu können.



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:
https://youtu.be/U9kK-CbqH0k?t=49

Aber ob noch weitere Lichtmittel eingesetzt wurden, kann man auch nicht daraus ersehen.
Joa, da schwebt sicher noch der 12x20-Helium direkt hinter ihm (Protagonist), den die Making-Of Kamera nicht sieht - aber den haben's dann sicher auch in der Filmfootage (und dem Making Of Gegenschuss) retuschiert. Weil anders wär ja zu einfach. Und nur so kann jemand sagen: "Uuuuh, available light! Krass die machen das auch!"

Zu sagen da ist nicht mehr Licht in dem Take (außer der Sonne), das wäre ja schon seltsam, wenn keines im Making Of zu sehen ist.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Oh ja - und für infantile Geister sind 10 Jahre ein langer Zeitraum. ;)

Damals kamen alte Klassiker wie
The Avengers
Skyfall
The Dark Knight Rises
The Hobbit: An Unexpected Journey
in die Kinos.

Das waren ganz andere Zeiten.
Damals drehte man Filme noch ganz anders. ;) :)

In digitalen Zeiten schon. Wir haben die Geschichte schon zehn mal gehört... Handkurbel, Lawrence von Arabien, Cineoptik mit Autofokus, Blende 1.2 usw... :P

VG
Und was soll das nun bitte bedeuten?

Oh - stimmt ja - The Dark Knight Rises wurde noch auf Negativ gedreht.
Das ändert natürlich alles.
:)



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Das bedeutet das Du wie ein Opa immer die gleiche Geschichte zu erzählen versuchst und alle die mitlesen langweilen sich, weil sie das Gefühl haben, dass trotz Deiner aktiven Forenaktivität kaum neue Erkenntnisse dazu gekommen sind. Klingt eben alles wie irgendwann mal irgendwo gelesen... die meisten hier sind aber an eigenen Erfahrungen interessiert.

VG



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
https://youtu.be/U9kK-CbqH0k?t=49

Aber ob noch weitere Lichtmittel eingesetzt wurden, kann man auch nicht daraus ersehen.
Joa, da schwebt sicher noch der 12x20-Helium direkt hinter ihm (Protagonist), den die Making-Of Kamera nicht sieht - aber den haben's dann sicher auch in der Filmfootage (und dem Making Of Gegenschuss) retuschiert. Weil anders wär ja zu einfach. Und nur so kann jemand sagen: "Uuuuh, available light! Krass die machen das auch!"

Zu sagen da ist nicht mehr Licht in dem Take (außer der Sonne), das wäre ja schon seltsam, wenn keines im Making Of zu sehen ist.
Hey - was soll nun dieses "Wir fischen jetzt im Trüben" und verbreiten unsere Annahmen?

Du bist doch derjenige, der anhand einer Aufnahme beschreiben kann, wie sie entstanden ist.
Also: Was genau wurde denn nun eingesetzt?



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Das bedeutet das Du wie ein Opa immer die gleiche Geschichte zu erzählen versuchst und alle die mitlesen langweilen sich, weil sie das Gefühl haben, dass trotz Deiner aktiven Forenaktivität kaum neue Erkenntnisse dazu gekommen sind. Klingt eben alles wie irgendwann mal irgendwo gelesen... die meisten hier sind aber an eigenen Erfahrungen interessiert.

VG
Und dir fehlen offensichtlich Beispiele und Belege, daher belässt du es immer so gerne bei deinen Behauptungen. Wenn man diese dann hinterfragt, schreisst du nach Videobeweisen.
Ganz unter dem Motto: Zeig mir in einem youtube-Video, was in einer Raw-Aufnahme steckt!

Wenn man dann ein aktuelles Video zur neuen Arri-Kamera verlinkt, ist dir das dann natürlich auch nicht genug. Warum solltest du auch diesen Profis lauschen. :)



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Oh - stimmt ja - The Dark Knight Rises wurde noch auf Negativ gedreht.
Das ändert natürlich alles.
:)
Erinnert mich an die Anekdote vom Bergdoktor - eine Unit mit RED, eine mit Film. Es fing an zu Nieseln, und die RED-Unit musste abbrechen wegen Continuity - der Regen war wegen der Schärfe zu deutlich zu sehen. Auf Film dagegen hat es sich "versendet", es wurde munter weiterproduziert...was ist nun besser*? ;)


*ja ich weiß, Bergdoktor ist (noch!) kein Hollywood :P



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Mir fehlen keine Beispiele und Belege. Ich tausche mich aber lieber mit Leuten aus die aus eigener Erfahrung sprechen, so wie ich auch meist aus eigener Erfahrung spreche. Eben Leuten die tatsächlich was produzieren und nicht nur drüber reden. Zumal Dich ohnehin seit Jahren immer die gleichen Themen beschäftigen. Das wird einfach monoton. Klar kann man das großzügig überlesen, aber man kann eben auch ein Kommentar dazu schreiben ;)

Ich weiß nur relativ wenig über Dich. Das Du irgendwann mal was gedreht hast (mit einem Team von Freiwilligen die nichts dafür bekamen) was aus organisatorischen Gründen nicht so gut lief. Das Du mehrere Kameras besitzt, irgendwann mal im Kino gearbeitet hast, usw... Aber ich lese nie was über aktuelle Projekte, Erfahrungen mit Kameras bzw. Equipment, oder Beispielen Deiner eigenen Sachen. Da kommen eben immer nur Links zu irgendwelchen Videos bekannter Leute, Technik und irgendwas das Du mal irgendwo aufgeschnappt hast und zum x-ten Mal wiederholst.

VG








Antwort von Bluboy:

Project: SlashCam "?



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Es gibt auch tatsächlich (fast) gar keine Jäger die auch wenn sie gar nicht wirklich wollen, nur ab und zu mal ein Tier auch wirklich töten müssen…
Sonst sind sie keine echten Jäger.
Dasselbe gilt doch für das Filme machen oder fotografieren doch auch.
Man sollte schon mal etwas zeigen, irgendwann..
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Wenn's doch aber nicht geht. Der Zacuto-Shootout damals muss ein einschneidendes, zerrüttendes Erlebnis gewesen sein. Die versammelte Elite konnte im Blindtest die Kameras von iPhone 4 über GH2 bis RED nicht auseinander halten. Da verging einem doch jede Freude am Filmen, vor allem, wenn man schon was Teures bei Jim gekauft hatte.

"No matter what hairs we want to split about these cameras, it's still boils down to story, acting, directing, sound, lighting and camera: IN THAT ORDER. That's where I would put my money. Camera is way down on my list and wait to what you hear from our legends in future episodes. Let's stop splitting hairs. Projected in 2K Stephen Goldblatt said many of them looked similar and that's pissing off a lot of the higher end cameracompanies." (Steve Weiss, Zacuto)



Antwort von Jott:

- doppelt -.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Mir fehlen keine Beispiele und Belege. Ich tausche mich aber lieber mit Leuten aus die aus eigener Erfahrung sprechen, so wie ich auch meist aus eigener Erfahrung spreche. Eben Leuten die tatsächlich was produzieren und nicht nur drüber reden. Zumal Dich ohnehin seit Jahren immer die gleichen Themen beschäftigen. Das wird einfach monoton. Klar kann man das großzügig überlesen, aber man kann eben auch ein Kommentar dazu schreiben ;)

Ich weiß nur relativ wenig über Dich. Das Du irgendwann mal was gedreht hast (mit einem Team von Freiwilligen die nichts dafür bekamen) was aus organisatorischen Gründen nicht so gut lief. Das Du mehrere Kameras besitzt, irgendwann mal im Kino gearbeitet hast, usw... Aber ich lese nie was über aktuelle Projekte, Erfahrungen mit Kameras bzw. Equipment, oder Beispielen Deiner eigenen Sachen. Da kommen eben immer nur Links zu irgendwelchen Videos bekannter Leute, Technik und irgendwas das Du mal irgendwo aufgeschnappt hast und zum x-ten Mal wiederholst.

VG
Du und deine tollen Erfahrungen, von denen man dann aber nur Behauptungen vernimmt.

Welche Erfahrungen bei Raw-Produktion hast du denn nun vorzuweisen?

Du verlangst zwar immer von anderen, die auf Belege und Beispiele verweisen, dass sie dir doch gefälligst etwas eigenes zeigen sollen, aber selbst bleibst du es schuldig.

Nun zeig uns doch z.B. mal an einem Beispielvideo, was sich seit 2012 so grundlegend verändert hat, dass Testergebnisse aus dem Jahr 2012 heute nicht mehr gültig sind.

Von dir hörte ich damals, dass 8bit völlig ausreichend seien. Immerhin hast du nun auf 10bit aktualisiert.
Aber wie schon damals bleibst du Belege schuldig und verweist immer nur auf irgendwelche "Erfahrungen".
Und diese "Erfahrungen" zählen dann natürlich mehr, als die Aussagen von Kameraleuten z.B. zum Raw-Material der DJI D4 oder der neuen Alexa S35.

Und nur deshalb drehen wir uns ständig im Kreis:
Am Ende kommen immer nur diese vagen "Erfahrungen", von denen niemand weiß woher die eigentlich stammen sollen.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Wenn's doch aber nicht geht. Der Zacuto-Shootout damals muss ein einschneidendes, zerrüttendes Erlebnis gewesen sein. Die versammelte Elite konnte im Blindtest die Kameras von iPhone 4 über GH2 bis RED nicht auseinander halten. Da verging einem doch jede Freude am Filmen, vor allem, wenn man schon was Teures bei Jim gekauft hatte.

"No matter what hairs we want to split about these cameras, it's still boils down to story, acting, directing, sound, lighting and camera: IN THAT ORDER. That's where I would put my money. Camera is way down on my list and wait to what you hear from our legends in future episodes. Let's stop splitting hairs. Projected in 2K Stephen Goldblatt said many of them looked similar and that's pissing off a lot of the higher end cameracompanies." (Steve Weiss, Zacuto)
Und denk mal: In den Schulen erzählt man noch heute den armen Kindern dieses Märchen vom Apfel, der vom Baum fällt, während Newton darunter sitzt.

Natürlich ist es ein Unding, wenn man heute noch darauf verweist, dass 2012 Aufnahmen von Kameras verglichen wurden, die von 8bit-Video bis Raw aufgenommen hatten.
So etwas zählt heute absolut nichts mehr.
Ein solcher Vergleichstest würde zu absolut anderen Ergebnissen führen.

Übrigens: Weißt du eigentlich, zu welchen Ergebnissen der Test von 2012 geführt hatte? ;)
Kennst du die PDF-Protokolle zu jeder Aufnahme? :)

Es gibt da übrigens noch einen viel älteren Test, den Film&TV-Kameramann einst durchgeführt hatte:
Sie belichteten eine HDV-Camcorderaufnahme auf 35mm aus und zeigten sie einem Testpublikum in einem Kino. Nun rate mal, ...

Wer nur ein Ergebnis betrachtet und sich nicht für die Entstehung interessiert, der ...



Antwort von Jott:

... der sollte kapieren, dass die Kamera ziemlich egal ist.

An diesen erhellenden HDV-Test kann ich mich gut erinnern. War auch ein netter Luftrauslasser.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Du musst mich irgendwie verwechseln. Ich habe nie gesagt das 8 bit völlig ausreichend sind und ich bin ehrlich gesagt seit der Z6 in 2019 in 10 bit und seit Anfang 2020 (seitdem es das Feature gibt) häufig mit RAW unterwegs. Hab auch schon öfter Videos von mir hier gepostet. Zwar immer nur freie und eigene Sachen (keine Jobs), aber immerhin gibt's hier und da auch mal eine Diskussionsgrundlage. Und ich freue mich auch über jeden der hier seine eigenen Sachen postet. Egal auf welchem Niveau.

Wenn Du meinst das sich seit 2012 in Sachen Video nichts verändert hat, warum beschäftigt Dich das Thema Kamera dann so sehr? ;) Es hat sich sogar sehr viel in Sachen Technik verändert, vor allem ist sie erschwinglich geworden. Sogar so erschwinglich, dass die Technik nicht mehr als Ausrede dafür herhalten kann, irgendetwas nicht zu machen.

Es ging mir auch nie um Beweise. Bei den meisten Leuten merkt man schon bei dem was sie posten ob sie tatsächlich arbeiten. Bei anderen das sie es offensichtlich nicht tun. Eben weil sie ziemlich weltfremdes Zeug posten und sich an konstruierten Sonderfällen, oder eigentlich unwichtigen Details, aufhängen. Kann ja jeder halten wie er mag, nur ich für meinen Teil bin wegen des Erfahrungsaustausches hier. Um Dinge die ich nicht kenne zu lernen, oder mir anzuschauen wie andere an Dinge herangehen und was für Erfahrungen sie machen. Da ist auch nichts vage dran. Vage ist es wenn ich über eine Alexa schwadroniere, obwohl ich noch nie eine in der Hand hatte. Oder über Kinoproduktionen, obwohl ich nie einen Kinofilm gedreht habe.

Und deshalb mache ich mich auch über Deine immergleichen Floskeln lustig. Hätte ich den Eindruck es wären Deine eigenen Erfahrungen, dann könnte man tatsächlich auch mal drüber reden.

VG



Antwort von Darth Schneider:

Also mir persönlich ist mein Zeugs meistens nicht gut oder besonders genug um es hier hochzuladen…Oder es sind darauf auch fremde Leute zu sehen.
Und nur verlinken/ hochladen damit irgend was als Beweis hochgeladen ist…
Was dann nur die Leute wirklich interessiert die auch dort waren..?
Ne…Wozu ?
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

@ Darth

Es geht nicht darum irgendetwas zu beweisen. Klar, meist verlinken die Leute nur Sachen auf die sie stolz sind, oder sie zumindst gut finden. Aber ich z.B. bin mit meinen Sachen oft nicht zufrieden. Meist weiß ich auch schon selber, was schief und was nicht so gut gelaufen ist, aber trotzdem ist es gut hin und wieder auch andere Meinungen zu hören. Und glaub' mir, die meisten Antworten sind recht ehrlich und direkt.

Man wird sich dadurch aber auch über den eigenen Status Quo im klaren. Wo stehe ich überhaupt und was kann ich in Zukunft besser machen. Wie machen andere das? Usw... aus dem Nichts ein Meisterwerk zu schaffen ist praktisch unmöglich, es geht immer um eine Entwicklung. Und manchmal ist auch der Weg das Ziel :) Es gibt ja ganz viele verschiedene Gründe warum Leute filmen.

VG



Antwort von cantsin:

Man kann ja seine eigene Vimeo- und YouTube-Nutzer-URL bzw. seinen Vimeo-/YouTube-Kanal hier im Nutzerprofil angeben, so dass jeder, der den Nutzernamen eines Forenpostings anklickt, dessen Videoarbeiten sehen kann.

Finde ich eigentlich nur fair bei einem Forum von und für Videomacher.



Antwort von Darth Schneider:

Kann man. Hast ja recht,
bin aber (bisher) halt eher der USB Stick Verteiler wie der Hochlader…
Wahrscheinlich hab ich im Unterbewusstsein immer noch Angst vor dem Dark Net…;)))
Und bis nach Deutschland kann ich die Dinger einfach nicht werfen…;)
Gruss Boris



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Na also - außer großes Geschrei ist da also nichts zu erwarten, von unserem Mantas.

Er kann aus einem Bild, nach dem er doch immer verlangt, nichts herauslesen.

"Gutes Bild".
Na das ist ja mal gehaltvoll.

Mal ein weiterer Versuch:
Nun kann uns der schlaue Mantas ja sicherlich erklären, wie diese Aufnahme genau entstand:

Wir Dummerle brauchen Mantas Erleuchtung. ;)
sorry, aber du kannst echt nicht vom Fach sein. Was für eine unfassbare Laberei. Du willst es nicht verstehen, du willst nur durmrumherum labern.

Hast du so gar keine eigene Meinung was du magst? Oder magst du nur Sachen wo dir die Brennweite und Blende klar ist? echt abgefahren.

aus welchem Bild, was ich immer verlange? was soll das heißen?

Du bist so ein krasser Threadkiller, sorry



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Du musst mich irgendwie verwechseln. Ich habe nie gesagt das 8 bit völlig ausreichend sind und ich bin ehrlich gesagt seit der Z6 in 2019 in 10 bit und seit Anfang 2020 (seitdem es das Feature gibt) häufig mit RAW unterwegs. Hab auch schon öfter Videos von mir hier gepostet. Zwar immer nur freie und eigene Sachen (keine Jobs), aber immerhin gibt's hier und da auch mal eine Diskussionsgrundlage. Und ich freue mich auch über jeden der hier seine eigenen Sachen postet. Egal auf welchem Niveau.

Wenn Du meinst das sich seit 2012 in Sachen Video nichts verändert hat, warum beschäftigt Dich das Thema Kamera dann so sehr? ;) Es hat sich sogar sehr viel in Sachen Technik verändert, vor allem ist sie erschwinglich geworden. Sogar so erschwinglich, dass die Technik nicht mehr als Ausrede dafür herhalten kann, irgendetwas nicht zu machen.

Es ging mir auch nie um Beweise. Bei den meisten Leuten merkt man schon bei dem was sie posten ob sie tatsächlich arbeiten. Bei anderen das sie es offensichtlich nicht tun. Eben weil sie ziemlich weltfremdes Zeug posten und sich an konstruierten Sonderfällen, oder eigentlich unwichtigen Details, aufhängen. Kann ja jeder halten wie er mag, nur ich für meinen Teil bin wegen des Erfahrungsaustausches hier. Um Dinge die ich nicht kenne zu lernen, oder mir anzuschauen wie andere an Dinge herangehen und was für Erfahrungen sie machen. Da ist auch nichts vage dran. Vage ist es wenn ich über eine Alexa schwadroniere, obwohl ich noch nie eine in der Hand hatte. Oder über Kinoproduktionen, obwohl ich nie einen Kinofilm gedreht habe.

Und deshalb mache ich mich auch über Deine immergleichen Floskeln lustig. Hätte ich den Eindruck es wären Deine eigenen Erfahrungen, dann könnte man tatsächlich auch mal drüber reden.

VG
Red-Material von 2012 unterscheidet sich nicht grundlegend von Red-Material heute.

Die Kameras werden perfektioniert und verfügen über etwas mehr DR, höhere native Empfindlichkeit, geringeren Rolling Shutter, einsetzbaren AF etc., was man gerne nutzt.
8k ist eine ideale Bayer-Auflösung für 4k-Projekte.
HFR ist für mich die Zukunft.
...

Was wirklich einen Unterschied in der Arbeitsweise bewirkt, ist 10bit im Vergleich zu Raw oder 12bit - vor allem bei einem 10bit-Zielformat.

Das gebohrte Loch sagt nicht viel darüber aus, wie und womit es gebohrt wurde.

Ein Video sagt mir doch auch nichts darüber aus, unter welchen Bedingungen und unter Einsatz welcher Gerätschaften es entstanden ist.

Eine Raw-Aufnahme wird zudem erst nach einem vollständigen Grading zu einem Ergebnis, das man bewerten kann.
Mit einer Alexa Testaufnahmen zu machen, ein LUT drüberzukleben und das Ergebnis auf youtube hochzuladen, sagt doch nichts über das Potential dieser Kamera und dem erzeugten Raw-Material aus.

Andererseits wäre der Aufwand für ein youtube-Video schlicht zu groß, will man es wirklich richtig testen.

Die Ergebnis-Videos des Camerashootout habe ich nur einmal kurz überflogen - die PDFs zu den zusätzlichen Lichtmitteln, der Dreh- und Gradingzeit etc. habe ich jedoch genau studiert.

Du kannst ja gerne mal ein aussagekräftiges Video zum Thema posten, das deine Meinung belegt. Bin gespannt.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Na also - außer großes Geschrei ist da also nichts zu erwarten, von unserem Mantas.

Er kann aus einem Bild, nach dem er doch immer verlangt, nichts herauslesen.

"Gutes Bild".
Na das ist ja mal gehaltvoll.

Mal ein weiterer Versuch:
Nun kann uns der schlaue Mantas ja sicherlich erklären, wie diese Aufnahme genau entstand:

Wir Dummerle brauchen Mantas Erleuchtung. ;)
sorry, aber du kannst echt nicht vom Fach sein. Was für eine unfassbare Laberei. Du willst es nicht verstehen, du willst nur durmrumherum labern.

Hast du so gar keine eigene Meinung was du magst? Oder magst du nur Sachen wo dir die Brennweite und Blende klar ist? echt abgefahren.

aus welchem Bild, was ich immer verlange? was soll das heißen?

Du bist so ein krasser Threadkiller, sorry
Tja - da fällt mir ein Zitat ein:

Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.

Jean-Jacques Rousseau



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Tja - da fällt mir ein Zitat ein:

Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.

Jean-Jacques Rousseau
tja, hast dich also beleidigt gefühlt ohne beleidigt zu werden, tja

du gehst auf nix ein, du ballerst jedes mal irgend ein Bild aus dem Internet rein feat. Shootout 2012 feat raw und schon soll das ne Diskussion sein.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Man kann ja seine eigene Vimeo- und YouTube-Nutzer-URL bzw. seinen Vimeo-/YouTube-Kanal hier im Nutzerprofil angeben, so dass jeder, der den Nutzernamen eines Forenpostings anklickt, dessen Videoarbeiten sehen kann.

Finde ich eigentlich nur fair bei einem Forum von und für Videomacher.
Natürlich.

Einen YouTube-Kanal kann ja schließlich nicht jeder einrichten.
Wer seine Videoarbeiten in den YouTube-Ozean kippt, wird dadurch natürlich zum seriösen Filmer, dem wir alle vertrauen können.

Wir reden hier gerade über komprimiertes Raw, das Kameras intern aufzeichnen.
Was kann ein YouTube-Video dazu beitragen?



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Wir reden hier gerade über komprimiertes Raw, das Kameras intern aufzeichnen.
interessant ist auch, dass wir immer nur darüber reden :) egal im welchem Thread.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Tja - da fällt mir ein Zitat ein:

Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.

Jean-Jacques Rousseau
tja, hast dich also beleidigt gefühlt ohne beleidigt zu werden, tja
Na offensichtlich muss Mantas Mama ihrem Sohnemann nochmal erklären, was böse Worte sind. :)

Aber eigentlich geht es in dem Rousseau-Zitat vor allem darum, dass jemand, der sich ausdrückt, wie unser Mantas über keine Argumente verfügt.



Antwort von Mantas:

ok im out



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wir reden hier gerade über komprimiertes Raw, das Kameras intern aufzeichnen.
interessant ist auch, dass wir immer nur darüber reden :) egal im welchem Thread.
Nein - unser Mantas "redet" immer viel über andere, aber nicht übers Thema.

Wer Zeit totschlagen und sich langweilen will, der kann ja mal nach Argumenten unseres Mantas zum Thema suchen. ;)



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
ok im out
Im Thema warst du doch sowieso nie drin.

Also kein Verlust.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Red-Material von 2012 unterscheidet sich nicht grundlegend von Red-Material heute.

Die Kameras werden perfektioniert und verfügen über etwas mehr DR, höhere native Empfindlichkeit, geringeren Rolling Shutter, einsetzbaren AF etc., was man gerne nutzt.
8k ist eine ideale Bayer-Auflösung für 4k-Projekte.
HFR ist für mich die Zukunft.
...
Ich habe auch nicht von RED RAW gesprochen sondern von Kameras allgemein, die sich seit 2012 deutlich weiter entwickelt haben. Zu RED RAW habe ich gar keine Meinung. Ich habe es nie genutzt und bin im Gegensatz zu Dir auch der Meinung es nicht zu brauchen. Denn wenn man sein Handwerk versteht, kommt man mit jeder Kameramarke zu einem ordentlichen Ergebnis. Wenn etwas nicht gut ist, dann liegt es jedenfalls nicht an den Faktoren um die es sich bei Deinen Post immer dreht (RAW, 8K HFR, Autofokus, usw). Und genau daran merkt man auch wenn jemand praxisfremd ist. Deine Antwort zeigt aber auch, das Du Dich mit der eigentlichen Kritik von mir überhaupt nicht auseinander setzt.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Red-Material von 2012 unterscheidet sich nicht grundlegend von Red-Material heute.

Die Kameras werden perfektioniert und verfügen über etwas mehr DR, höhere native Empfindlichkeit, geringeren Rolling Shutter, einsetzbaren AF etc., was man gerne nutzt.
8k ist eine ideale Bayer-Auflösung für 4k-Projekte.
HFR ist für mich die Zukunft.
...
Ich habe auch nicht von RED RAW gesprochen sondern von Kameras allgemein, die sich seit 2012 deutlich weiter entwickelt haben. Zu RED RAW habe ich gar keine Meinung. Ich habe es nie genutzt und bin im Gegensatz zu Dir auch der Meinung es nicht zu brauchen. Denn wenn man sein Handwerk versteht, kommt man mit jeder Kameramarke zu einem ordentlichen Ergebnis. Wenn etwas nicht gut ist, dann liegt es jedenfalls nicht an den Faktoren um die es sich bei Deinen Post immer dreht (RAW, 8K HFR, Autofokus, usw). Und genau daran merkt man auch wenn jemand praxisfremd ist. Deine Antwort zeigt aber auch, das Du Dich mit der eigentlichen Kritik von mir überhaupt nicht auseinander setzt.

VG
Wenn man sein Handwerk versteht, greift man zum geeignesten und besten Werkzeug.
Bei Arri ist dies sogar unkomprimiertes Raw.
Praxisfremd ist doch derjenige, der noch immer davon redet, niemand, der sein Handwerk verstünde würde Raw nicht benötigen, während schon Kameras weit unter 2000€ eben dieses bieten.
Keine größere Produktion nutzt heute nicht Raw.
Mag ja sein, dass die Ich-geh-mal-raus-was-filmen-Leute ihre youtube-Videos nicht in Raw drehen, aber hier geht es im Moment um das Red-Patent und um interne Raw-Aufzeichnung.

Es hat sich übrigens nichts Grundlegendes bei den Kameras seit 2012 geändert, was den Workflow verändert hätte.
Die BMCC 2.5k gibt"s seit 2012. Klar ist die P6k eine verbesserte Weiterentwicklung, aber damit dreht man nun auch nicht völlig anderes.

Es ist eben der Unterschied zwischen Revolution und Evolution.

Leichte Gimbal-geeignete Kameras könnte man noch als Revolution ansehen - vielleicht auch die neuesten AF - aber ansonsten sehe ich nur Evolution bei den Kameras, seit interner Raw-Aufzeichnung.

Von welcher Kritik sprichst du eigentlich?
Dass du kein RedRaw benutzt?
Dass du allen, die es tun indirekt absprichst, ihr Handwerk zu beherrschen und/oder praxisfremd zu sein?
Wie soll man sich denn damit auseinandersetzen?

Du meinst also, RedRaw nicht zu brauchen, auch wenn du es noch nicht genutzt hast.
Vielleicht solltest du es mal ausführlich testen, bevor du darüber urteilst.



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Praxisfremd ist doch derjenige, der noch immer davon redet, niemand, der sein Handwerk verstünde würde Raw nicht benötigen, während schon Kameras weit unter 2000€ eben dieses bieten.
Keine größere Produktion nutzt heute nicht Raw.
Mag ja sein, dass die Ich-geh-mal-raus-was-filmen-Leute ihre youtube-Videos nicht in Raw drehen, aber hier geht es im Moment um das Red-Patent und um interne Raw-Aufzeichnung.
Ich hab' nicht gesagt das man RAW nicht benötigt, sondern dass man es nicht immer unbedingt braucht. Manchmal sind andere Codecs viel praktischer. Und genau das unterscheidet Deine eindimensionale Sicht der Dinge von meiner. Für Dich gibt es nur große künstlerische Produktionen für die es unbedingt RAW braucht und alle anderen sind Youtuber und Lohnknipser ;) Dabei hast Du selber nicht eine einzige wirklich große Produktion gemacht und redest die ganze Zeit von Dingen, von denen Du bestenfalls gelesen hast. Das beweist Du in jedem zweiten Post. Und genau deshalb mache ich mich darüber lustig.
iasi hat geschrieben:
Von welcher Kritik sprichst du eigentlich?
Dass du kein RedRaw benutzt?
Dass du allen, die es tun indirekt absprichst, ihr Handwerk zu beherrschen und/oder praxisfremd zu sein?
Wie soll man sich denn damit auseinandersetzen?
Du meinst also, RedRaw nicht zu brauchen, auch wenn du es noch nicht genutzt hast.
Vielleicht solltest du es mal ausführlich testen, bevor du darüber urteilst.
Ich habe auch in keinem Satz gesagt das man RED RAW nicht braucht, oder das Leute die RAW verwenden ihr Handwerk nicht verstünden. Ich nutze ja manchmal selber RAW. Ich sage nur das ich keine RED brauche. Ich brauche auch keine Kamera mit 17 Blenden Dynamik und maximale Gestaltungsmöglichkeiten in der Post um eine Geschichte zu erzählen. Und die Kamera muss auch nicht ins Handschuhfach passen. Ich arbeite mit dem Material was mir zur Verfügung steht und verliere mich nicht in Träumereien zukünftiger Kameras, oder welcher die zwar toll sein mögen, aber die zur Zeit nicht zu meinen Produktionen passen.

Wir wären ja schon einen Schritt weiter, wenn Du verstehen würdest das die meisten Leute überhaupt keinen Wert auf die Dinge legen, die Dir so wichtig erscheinen.

VG



Antwort von Darth Schneider:

@Pille/Mantas
Also wir wären auch schon einen Schritt weiter wenn wir endlich mal aufhören würden andere Meinungen und somit auch die dazugehörigen Menschen herunterzumachen, indem wir ihm fast jeden Tag aufzeigen das er eindeutig mit seiner Meinung in der Minderheit ist.
Das muss doch nicht sein, weil das grenzt an Ausgrenzung…

Film ist immer noch, eine reine Geschmacksache.
Weil grundsätzlich gibt bei solchen Dingen, wo so viel Vielfältigkeit vorherrscht und die Geschmäcker so verschieden sind, es eigentlich überhaupt kein richtig und auch gar kein falsch.
Das gibt es bei einer Kunstform, was Film u.A. auch eine ist, in dem Sinne eigentlich nie…

Es gibt jedoch zig verschiedene Möglichkeiten sich mit dem Thema Film auseinander zu setzen. (bei weitem nicht nur das selber Filme machen)

Die einen Menschen sind reine Praktiker, die drehen Filme.
Die anderen halt nur Theoretiker, (drehen also keine Filme), aber sie analysieren und studieren das Gesehene und die dazu passende Technik ganz akribisch.
(Da sehe ich ganz klar den iasi)
Nochmal andere Leute können/wollen womöglich beides..
Andere sind wiederum nur reine Techniker, oder Pixelpeeper.
Die sich lieber den technischen Herausforderungen stellen. Oder die vor allem irgendwelche hinein gezoomten Standbilder aus Filmaufnahmen analysieren…
(Die aber auch Beide gar nix an selbst gemachtem Filmchen zum hier zeigen haben)

Nur mal zum darüber nachdenken.
Gruss Boris



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Praxisfremd ist doch derjenige, der noch immer davon redet, niemand, der sein Handwerk verstünde würde Raw nicht benötigen, während schon Kameras weit unter 2000€ eben dieses bieten.
Keine größere Produktion nutzt heute nicht Raw.
Mag ja sein, dass die Ich-geh-mal-raus-was-filmen-Leute ihre youtube-Videos nicht in Raw drehen, aber hier geht es im Moment um das Red-Patent und um interne Raw-Aufzeichnung.
Ich hab' nicht gesagt das man RAW nicht benötigt, sondern dass man es nicht immer unbedingt braucht. Manchmal sind andere Codecs viel praktischer. Und genau das unterscheidet Deine eindimensionale Sicht der Dinge von meiner. Für Dich gibt es nur große künstlerische Produktionen für die es unbedingt RAW braucht und alle anderen sind Youtuber und Lohnknipser ;) Dabei hast Du selber nicht eine einzige wirklich große Produktion gemacht und redest die ganze Zeit von Dingen, von denen Du bestenfalls gelesen hast. Das beweist Du in jedem zweiten Post. Und genau deshalb mache ich mich darüber lustig.
Es ist keine eindimensionale Sicht sondern die simple Feststellung, dass RAW mehr Gestaltungsspielraum bietet. Auch ist es nun einmal so, dass manche Codecs schlicht besser sind als andere.
Jedoch erkauft man sich auch hier Vorteile durch Nachteile.
ArriRaw erzeugt z.B. enorme Datenmengen und erfordert einen umfangreichen Workflow.

Dann gilt es für jedes Projekt abzuwägen.
Maximale Qualität des Ausgangsmaterials (Sensordaten) vs Zeit- und Materialaufwand sowie Praktikabilität bei sehr langen Aufnahmen.

Komprimiertes Raw ist hierbei auch schon ein Kompromiss.

Was aber nicht hilft, ist dies damit zu negieren, dass man sagt:
Wer sein Handwerk versteht, braucht keine maximale Qualität.
iasi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Von welcher Kritik sprichst du eigentlich?
Dass du kein RedRaw benutzt?
Dass du allen, die es tun indirekt absprichst, ihr Handwerk zu beherrschen und/oder praxisfremd zu sein?
Wie soll man sich denn damit auseinandersetzen?
Du meinst also, RedRaw nicht zu brauchen, auch wenn du es noch nicht genutzt hast.
Vielleicht solltest du es mal ausführlich testen, bevor du darüber urteilst.
Ich habe auch in keinem Satz gesagt das man RED RAW nicht braucht, oder das Leute die RAW verwenden ihr Handwerk nicht verstünden. Ich nutze ja manchmal selber RAW. Ich sage nur das ich keine RED brauche. Ich brauche auch keine Kamera mit 17 Blenden Dynamik und maximale Gestaltungsmöglichkeiten in der Post um eine Geschichte zu erzählen. Und die Kamera muss auch nicht ins Handschuhfach passen. Ich arbeite mit dem Material was mir zur Verfügung steht und verliere mich nicht in Träumereien zukünftiger Kameras, oder welcher die zwar toll sein mögen, aber die zur Zeit nicht zu meinen Produktionen passen.

Wir wären ja schon einen Schritt weiter, wenn Du verstehen würdest das die meisten Leute überhaupt keinen Wert auf die Dinge legen, die Dir so wichtig erscheinen.

VG
Du implizierst, dass Raw nicht nötig ist, wenn man nur Profi genug sei.

Du implizierst, dass Leute, die die bestmögliche Qualität bei ihrem Material wollen, realitätsfremd seien.

Nur weil du zu Kompromissen bereit bist und - um mal einen Analogie zu bemühen - einen Film auf 16mm und eben nicht auf 35mm oder gar größer zu drehen bereit bist, bist du nicht mehr Profi und nicht realistischer als diejenigen, die beim Aufnahmeformat möglichst wenig Kompromisse eingehen wollen.

Wer eine Alexa wählt, der wählt auch ArriRaw.
Und dann hängt er auch kein Sigma 18-35 Zoom davor.

Red-Kameras verlangen hier schon ein wenig Kompromissbereitschaft, haben aber eben auch ihre Vorteile, was u.a. Auflösung, Frameraten und Größe betrifft.

Es ist immer ein Abwägen, das man nicht mit Phrasen beiseite schieben sollte.

Dieses Abwägen erfordert Kenntnis über Kameras.
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nun einmal nicht.



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Wer eine Alexa wählt, der wählt auch ArriRaw.
Das hast du schon öfter erzählt. Seltsam nur, dass Arri immer auch ProRes an Bord hat. Für wen nur? :-)

Auflösung: für alle, die wissen, dass der Unterschied quasi nicht erkennbar ist (sagt Arri selber) und denen einfacheres Handling lieber ist.
iasi hat geschrieben:
Dann gilt es für jedes Projekt abzuwägen.
Maximale Qualität des Ausgangsmaterials (Sensordaten) vs Zeit- und Materialaufwand
Eben. Hör dir doch mal selber zu.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Du legst einem immer Sachen in den Mund die man nie gesagt hat. Deshalb ist es auch so schwer mit Dir darüber zu reden ;)

Natürlich macht es Sinn in der bestmöglichen Qualität zu filmen, wenn man das Equipment dazu hat und es zur Produktion passt. Das tut es aber nicht immer. Arri z.B. versucht gerade im Broadcast-Bereich Fuß zu fassen und da wird sicher niemand mit einem RAW Codec drehen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Es gibt eben auch viele Situationen wo es nicht sinnvoll ist, in der bestmöglichen Qualität zu filmen.

Du gehst bei Deinen Betrachtungen eben immer davon aus, dass alle riesen Kinoproduktionen planen und RAW immer das Mittel der Wahl sei. Genauso wie Du Dich in technischen Details verlierst, die für die meisten Nutzer völlig irrelevant sind. Es geht auch nicht um Profi oder Nicht-Profi. Nur darum, dass es immer viele Optionen gibt und die qualitativ Beste nicht immer die geeignete ist.

VG



Antwort von Mantas:

Jott hat geschrieben:

Das hast du schon öfter erzählt. Seltsam nur, dass Arri immer auch ProRes an Bord hat. Für wen nur? :-)

Auflösung: für alle, die wissen, dass der Unterschied quasi nicht erkennbar ist (sagt Arri selber) und denen einfacheres Handling lieber ist.
sogar 70% werden auf Propres gedreht, hat ein Arri Chef im Deakins Podcast gesagt.



Antwort von Darth Schneider:

Die Frage wäre dann noch, wann hat er das gesagt ?
Und wie ist das heute ?
In der Tech Welt können sich Dinge innerhalb von ein paar Jahren sehr stark verändern.
Zumal mich noch interessieren würde woher der Arri Chef das so überhaupt son sicher weiss, das mit den 70% ?
Müssen die Filmemacher einen Report an Arri schicken wo detailliert alles drauf steht ? Oder die Verleiher ? Wohl doch kaum…
Wie viele drehen womöglich intern mit Was auch immer, und als Backup insgeheim dann zusätzlich noch zusätzlich extern mit ProRes ?
Zumal heute drehen sicher mehr mit RAW als gestern…u.s.w….

Also kein Wunder zu 70% ProRes, das gibt es schon Jahrzehnte..
RAw Video ist immer noch relativ neu, frisch, wahrscheinlich auch in den Kopfen…
Gruss Boris



Antwort von Jott:

Heimlich verschämt mit ProRes drehen - so wird‘s wohl sein. Nicht von Iasi erwischen lassen.



Antwort von Darth Schneider:

So mein ich das doch nicht, einfach halt nur als Backup…
Das würde wohl kaum zu Arri kommuniziert werden mit welchem Backup Format beim letzten Til Schweiger Film aufgenommen würde…
Das interessiert doch niemanden..;)))

Aber wenn jetzt der Arri Chef diese ProRes Aussage vor drei vier Jahren gemacht hat, ja dann wird das heute womöglich eh ganz anders ausschauen.
Ich kann mir jedenfalls überhaupt nicht vorstellen das Arri RAW Heute kaum genutzt wird..
Das erscheint etwas sehr unlogisch.

(Heute drehe ich ausnahmsweise mit ProRes, anstatt mit BRaw und zwar in HD HQ 4:2:2.
Aber auch nur weil die Dame (Kunde) am Schluss eh HD ProRes auf Stick wünscht, und weil ich gar kein Bock habe auf den Crop den mir die Pocket bei BRAW mit HD macht.;)
Gruss Boris



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:
Du implizierst, dass Raw nicht nötig ist, wenn man nur Profi genug sei.

Du implizierst, dass Leute, die die bestmögliche Qualität bei ihrem Material wollen, realitätsfremd seien.
Ersteres halt stimmt einfach (mit hunderten Beweisen jeden Monat im TV deiner Wahl), auch Letzteres in vielen Fällen.

Es soll Menschen geben, die drehen zwar "nur fürs Fernsehen", aber trotzdem szenische Serien/TV-Filme mit Millionenpublikum in ProRes. Harter Fakt für Dich zu akzeptieren, aber das sind Profis. Mehr als jeder andere hier.

Und es gibt genügend Fälle von den Weltbesten (woran machen wir das jetzt fest? Kamera Academy Award? Zuschauerzahlen im Kino?) die zwar vielleicht in Raw drehen, aber sich bewusst aus Gründen gegen die höchste Qualität entscheiden. Sei das Arri unkomprimiert, ich bring mal wieder das Beispiel mit Fincher, der zwar auf höchste Auflösung besteht (für notorisches Reframing), aber trotzdem nicht immer in der bestmöglichen Raw-Compression dreht (was sogar der Hersteller, Red in dem Fall als quasi VFX-Only Option ansieht).

Vielleicht liegt es an solch kaum mehr relativierbaren Standpunkten ("bestmögliche Qualität", "Profi genug", "realitätsfremd"), dass es für fast alle hier so wirkt, dass Du sehr oft selbst realitätsfremd wirkst.

Formulierungen wie diese könnten da als sinnvoller Mittelweg funktionieren:
- "Bestmögliche Qualität für das Projekt bei Einbeziehung anderer produktionsrelevanter Kriterien"-
- "Profi genug, um zu erkennen wann Raw notwendig ist und wann nicht und was die beste Lösung für das Projekt ist"



Antwort von cantsin:

Vor allem sollte man nicht vergessen, dass Kameras wie die Arri Alexa (auch dank ihrer größeren Bauform, aufwändigeren Kühlung, höherem Strombedarf etc.) eine bessere Signalverarbeitung haben als Prosumer-Kameras und dass das ProRes, das sie intern aufnehmen, in optimaler Qualität prozessiert wird. Braucht man Raw-spezifische Features nicht, bringt Raw keinen Vorteil.

Bei Prosumer-Kameras wie z.B. der GH6 und Fuji X-H2S dürfte es deutliche Qualitätsvorteile bringen, statt der internen ProRes-Aufnahme extern Raw aufzuzeichnen und daraus erst nachträglich bzw. in der Post ProRes zu generieren.



Antwort von Mantas:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Frage wäre dann noch, wann hat er das gesagt ?
Das müsste 2020/21 gewesen sein.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wer eine Alexa wählt, der wählt auch ArriRaw.
Das hast du schon öfter erzählt. Seltsam nur, dass Arri immer auch ProRes an Bord hat. Für wen nur? :-)

Auflösung: für alle, die wissen, dass der Unterschied quasi nicht erkennbar ist (sagt Arri selber) und denen einfacheres Handling lieber ist.
Einfach mal die slashcam-Testergebnisse ansehen.
Schon allein prinzipbedingt bekommt man von einem 8k-Bayer-Sensor das perfekte 4k-debayer-Ergebnis.

Arri hat ProRes 4444 XQ an Bord.
Als Proxy dann auch ProRes HQ.

So lange ist es nicht her, dass Arri es schafft, unkomprimiertes Raw bei LF-Auflösung zu handeln und dass die Studios eine entsprechende Produktionspipline eingerichtet haben.
Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Dann gilt es für jedes Projekt abzuwägen.
Maximale Qualität des Ausgangsmaterials (Sensordaten) vs Zeit- und Materialaufwand
Eben. Hör dir doch mal selber zu.
Ich mache auch keine Raw-Aufzeichnung von einem zweistündigen Schulkonzert.

Aber wenn der allgemeine Produktionsaufwand hoch ist, spare ich sicherlich nicht bei den Speichermedien und halte dann alles in höchstmöglicher Qualität fest.
Welchen Grund könnte mir heute noch jemand nennen, statt in RawRaw nur in ProRes HQ mit einer Red-Cam aufzuzeichnen?



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Vor allem sollte man nicht vergessen, dass Kameras wie die Arri Alexa (auch dank ihrer größeren Bauform, aufwändigeren Kühlung, höherem Strombedarf etc.) eine bessere Signalverarbeitung haben als Prosumer-Kameras und dass das ProRes, das sie intern aufnehmen, in optimaler Qualität prozessiert wird. Braucht man Raw-spezifische Features nicht, bringt Raw keinen Vorteil.

Bei Prosumer-Kameras wie z.B. der GH6 und Fuji X-H2S dürfte es deutliche Qualitätsvorteile bringen, statt der internen ProRes-Aufnahme extern Raw aufzuzeichnen und daraus erst nachträglich bzw. in der Post ProRes zu generieren.
Eine Alexa bietet ProRes 4444 XQ - das ist dann eben doch nochmal eine andere Nummer als 10bit ProRes.

Die Internsion mag bei manchen Kameraleuten auch sein, ihren Filmlook während der Aufnahme zu erhalten und vor starken Änderungen in der Post zu schützen.

Der Vorteil von Raw ist jedoch gerade auch, dass man durch besser Color-Sience und höhere Rechenleistung in Zukunft noch bessere Ergebnisse erzielen kann.



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:
Welchen Grund könnte mir heute noch jemand nennen, statt in RawRaw nur in ProRes HQ mit einer Red-Cam aufzuzeichnen?
Da reden wir aber von komprimiertem Raw. Ich sehe tatsächlich keinen Vorteil von ProRes ggü komprimiertem Raw.

Aber Du hebst ja immer hervor, wie nur Arri unkomprimiertes Raw bietet, bestmögliche Qualität.

Entscheide dich mal! ;)



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:


Es soll Menschen geben, die drehen zwar "nur fürs Fernsehen", aber trotzdem szenische Serien/TV-Filme mit Millionenpublikum in ProRes. Harter Fakt für Dich zu akzeptieren, aber das sind Profis. Mehr als jeder andere hier.
Wobei das auch immer so ne Sache ist.....

Ich hab mich erst letzte Woche mit nem Supervisor aus ner größeren Post-Bude unterhalten, der mir erzählt hat wie super aufwendig und schwierig, und nahezu unmöglich raw doch zu handhaben sei.

Wenn man noch auf Avid arbeitet mag das vielleicht sogar stimmen - da sind halt einfach oft noch viele uralte Workflows und Systeme ( und "das haben wir schon immer so gemacht" Haltungen) in den großen Post-Häusern am Start - bei den Sendern sowieso.



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Welchen Grund könnte mir heute noch jemand nennen, statt in RawRaw nur in ProRes HQ mit einer Red-Cam aufzuzeichnen?
Da reden wir aber von komprimiertem Raw. Ich sehe tatsächlich keinen Vorteil von ProRes ggü komprimiertem Raw.

Aber Du hebst ja immer hervor, wie nur Arri unkomprimiertes Raw bietet, bestmögliche Qualität.

Entscheide dich mal! ;)
Es ist immer ein Abwägen - die eine allgemeingültige Entscheidung gibt es nicht.

Nur eben eine Zielsetzung:
Das bestmögliche Aufnahmeformat für das, was sich vor der Kamera abspielt.

ArriRaw bringt Limitierungen bei der Aufnahmedauer und der Auflösung mit sich.

Nimm eine Red Komodo mit dem Global Shutter: Die Limitierungen sind dir sicherlich bekannt.

Es gibt nicht die EINE Kamera für alles.
Man muss also für jede Aufnahmeanforderung entscheiden.



Antwort von medienonkel:

Die Arris, die in dem kleinen bescheidenen Laden hier im Einsatz sind (90% Amira, der Rest Alexa/Mini) werden im Maximum auf Prores 10bit 4:2:2 mit LogC genutzt, da reden wir dann aber schon von großen aufwendigen Features, die teilweise über Jahre hinweg gedreht werden.
Überwiegend kommt aber XDCAM 50 25p zum Einsatz. Was halt einfach mal MPEG2 ist. Am Bildeindruck ändert das aber mal so gar nichts.
Man sieht aber jederzeit, dass das Material aus ner Arri kommt. Die Sonys (FX9) haben immer eher nen leicht unterkühlten Bildeindruck. Bei der F55, auf die hier noch ein Kameramann besteht, ist das am extremsten. Der hat sich aber sicher seine Matrix so hingedreht.... hat aber was, die Bilder kommen immer sehr frisch rüber.

Die C500III macht auch ganz hübsche Bilder, fast alles zum Wirecard Skandal wurde darauf gedreht.

Gibt Kameramänner, die nudeln einfach fad und geschmacklos runter und welche, die zaubern noch ein wenig Bildgewürz in den Topf.
Da ists danach aber wirklich wurscht, ob 8,10 oder 12 bit, weil halt die Komposition passt und man halt im Hintergrund nicht die Wolken vor der Sonne noch sehen kann.
Dann lässt man die halt weg, wenns die Kamera nicht derreißt.



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Es ist immer ein Abwägen - die eine allgemeingültige Entscheidung gibt es nicht.
Und weil du schon seit etwa zehn Jahren abwägst, wird das nichts mit deinem Spielfilm. Das Abwägen steht im Vordergrund, bestimmt dein Leben, während du einfach keine passende Kamera findest und wohl auch nie eine finden wirst.

Inzwischen, während du lange Jahre mit Abwägen und Specs-Quartett beschäftigt warst, wurden Hunderte, nein, Tausende von Spielfilmen gedreht, nicht mit erträumten, sondern mit erhältlichen Kameras. Das gibt dir nicht zu denken? Nein, wohl nicht. Der Weg ist das Ziel.



Antwort von andieymi:

Es bringt halt wenig, auf die Sicht iasis mit eingestaubten Avid-Buden oder XDCam 50 (Mbit/s!) zu argumentieren, wenn heutzutage Remote-Workflows mit der Resolve-Free-Version möglich sind oder selbst bescheidene Kameras wie eine GH5 internes ProRes machen.

Aber der Mittelweg... man braucht nicht überall Raw und trotzdem sind halt 50 Mbit/s im Jahr 2023 auch nicht mehr notwendig, das wäre doch mal eine sinnvolle Feststellung?



Antwort von DKPost:

andieymi hat geschrieben:
Es bringt halt wenig, auf die Sicht iasis mit eingestaubten Avid-Buden oder XDCam 50 (Mbit/s!) zu argumentieren, wenn heutzutage Remote-Workflows mit der Resolve-Free-Version möglich sind oder selbst bescheidene Kameras wie eine GH5 internes ProRes machen.

Aber der Mittelweg... man braucht nicht überall Raw und trotzdem sind halt 50 Mbit/s im Jahr 2023 auch nicht mehr notwendig, das wäre doch mal eine sinnvolle Feststellung?
Die XDCam50 sind doch nur der Broadcast-Standard. Kein Mensch dreht in dem Codec, außer vielleicht typische EB-Geschichten.



Antwort von andieymi:

DKPost hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Es bringt halt wenig, auf die Sicht iasis mit eingestaubten Avid-Buden oder XDCam 50 (Mbit/s!) zu argumentieren, wenn heutzutage Remote-Workflows mit der Resolve-Free-Version möglich sind oder selbst bescheidene Kameras wie eine GH5 internes ProRes machen.

Aber der Mittelweg... man braucht nicht überall Raw und trotzdem sind halt 50 Mbit/s im Jahr 2023 auch nicht mehr notwendig, das wäre doch mal eine sinnvolle Feststellung?
Die XDCam50 sind doch nur der Broadcast-Standard. Kein Mensch dreht in dem Codec, außer vielleicht typische EB-Geschichten.

Eh, darauf wollte ich hinaus. Selbst EB dürfte sich davon mal lösen - die Welt hat sich seit 2003 und Aufzeichnung auf Magentband oder Disc auch weitergedreht.

Selbst EB-typische geschichten dürften heute besser ausschauen als sie tun. Da wäre z.B. ProRes ein Mittelweg, ohne dass man dafür gleich Raw braucht.



Antwort von freezer:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab mich erst letzte Woche mit nem Supervisor aus ner größeren Post-Bude unterhalten, der mir erzählt hat wie super aufwendig und schwierig, und nahezu unmöglich raw doch zu handhaben sei.
Stimmt doch.
Ach ne - das war anno 2008. Da war der Red RAW Workflow wirklich noch aufwändig und schwierig.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es ist immer ein Abwägen - die eine allgemeingültige Entscheidung gibt es nicht.
Und weil du schon seit etwa zehn Jahren abwägst, wird das nichts mit deinem Spielfilm. Das Abwägen steht im Vordergrund, bestimmt dein Leben, während du einfach keine passende Kamera findest und wohl auch nie eine finden wirst.

Inzwischen, während du lange Jahre mit Abwägen und Specs-Quartett beschäftigt warst, wurden Hunderte, nein, Tausende von Spielfilmen gedreht, nicht mit erträumten, sondern mit erhältlichen Kameras. Das gibt dir nicht zu denken? Nein, wohl nicht. Der Weg ist das Ziel.
Was du dir nicht alles so ausdenkst.

Bei mir liegen also nur Prospekte herum.

Und Tausende von Spielfilmen werden mal eben über Nacht gedreht.
Ja - ein Jott geht mal eben mit seiner Kamera in der Hand raus und dreht einen Spielfilm.

Dieser George Miller ist ja auch so ein Abwäger, der lange Jahre verplempert. 1999 hatte er schon die Idee zu Mad Max: Fury Road.
Anders als ein Jott ließ er Jahre vergehen, bis er erst 2003 mit der Vorproduktion begann.
Aber auch dann ließ er es schleifen und die Dreharbeiten fanden erst zwischen Juli und Dez.2012 statt.
Damit nicht genug: Miller machte im Nov.2013 Nachdrehs.
Jott sollte Miller mal dringend erklären, dass in diesen vielen Jahren andere "Hunderte, nein, Tausende von Spielfilmen gedreht" haben. :)

In welcher Welt lebt denn dieser George Miller?!
Jedenfalls nicht in der von Jott. ;)



Antwort von iasi:

medienonkel hat geschrieben:
Die Arris, die in dem kleinen bescheidenen Laden hier im Einsatz sind (90% Amira, der Rest Alexa/Mini) werden im Maximum auf Prores 10bit 4:2:2 mit LogC genutzt, da reden wir dann aber schon von großen aufwendigen Features, die teilweise über Jahre hinweg gedreht werden.
Überwiegend kommt aber XDCAM 50 25p zum Einsatz. Was halt einfach mal MPEG2 ist. Am Bildeindruck ändert das aber mal so gar nichts.
Man sieht aber jederzeit, dass das Material aus ner Arri kommt. Die Sonys (FX9) haben immer eher nen leicht unterkühlten Bildeindruck. Bei der F55, auf die hier noch ein Kameramann besteht, ist das am extremsten. Der hat sich aber sicher seine Matrix so hingedreht.... hat aber was, die Bilder kommen immer sehr frisch rüber.

Die C500III macht auch ganz hübsche Bilder, fast alles zum Wirecard Skandal wurde darauf gedreht.

Gibt Kameramänner, die nudeln einfach fad und geschmacklos runter und welche, die zaubern noch ein wenig Bildgewürz in den Topf.
Da ists danach aber wirklich wurscht, ob 8,10 oder 12 bit, weil halt die Komposition passt und man halt im Hintergrund nicht die Wolken vor der Sonne noch sehen kann.
Dann lässt man die halt weg, wenns die Kamera nicht derreißt.
Nun. Wenn ein Vorabendkrimi gerade mal eine Handvoll Drehtage hat und für Schnitt und Grading auch nur ein Tag zur Verfügung steht, ...
Ist ja schön, wenn man eine Licht-Truck zur Verfügung hat, aber bei nur einem Außendrehtag kann man all die schöne Technik gar nicht recht zum Einsatz bringen.

Oder auch:
Ich hab zwar von einer Hochzeit gehört, bei der 6 Red-Cams, Steadycams, Drohnen, Kran usw. zum Einsatz kamen, aber das dürfte wohl eher eine Ausnahme gewesen sein. :)

Jedenfalls:
Wenn man einen Film dann aber doch auf die Leinwand bringen will, sollte man die notwendige Zeit einplanen, um all die technischen Möglichkeiten auch ausreizen zu können.



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
Es bringt halt wenig, auf die Sicht iasis mit eingestaubten Avid-Buden oder XDCam 50 (Mbit/s!) zu argumentieren, wenn heutzutage Remote-Workflows mit der Resolve-Free-Version möglich sind oder selbst bescheidene Kameras wie eine GH5 internes ProRes machen.

Aber der Mittelweg... man braucht nicht überall Raw und trotzdem sind halt 50 Mbit/s im Jahr 2023 auch nicht mehr notwendig, das wäre doch mal eine sinnvolle Feststellung?
Was man braucht, ist natürlich auch Zeit.
Drehzeit und dann natürlich auch Zeit für Grading und Schnitt.

Was mich immer irritiert ist die Diskrepanz zwischen aufgefahrener Technik und verfügbarer Zeit.

Nehmen wir mal das Thema Lichtsetzung:
Bietet eine Kamera ein HighISO, das 2 Blendenstufen höhere Empfindlichkeit liefert, dann braucht man eine weit geringere Lichtleistung bei den Leuchtmitteln.
Das fängt dann schon mit der Stromversorgung an, die mit geringerem Aufwand bewerkstelligt werden kann.

Raw wiederum erlaubt mehr Gestaltungsspielraum in der Post, was dann die erforderliche, zeitraubende Feinarbeit am Set reduziert.

Wer kann denn wirklich sagen, dass Zeit kein beschränkender Faktor bei einem Projekt war?

Was nutzt mir ein LKW voll mit toller Technik, wenn allein das Entladen und der Aufbau soviel Zeit verschlingt, dass ich die Möglichkeiten der Gerätschaft aus Zeitgründen gar nicht ausschöpfen kann.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Also der Faktor Zeit ist, so finde ich eigentlich gar nicht einschränkend, beim Film, im Gegenteil, sondern absolut planbar..
Beim Fernsehen, bei den Zeitungen und beim Radio, wo es jeden Tag zig Inhalte und News gibt, die pünktlich gesendet/herausgegeben werden wollen, mag das ganz anders aussehen.
Aber auch da ist vieles planbar..

Und klar, ein Truck voller Licht braucht sehr viel Zeit und Man Power.
Das wissen doch aber die Leute die den Truck voller Licht bestellen und planen das ein.
Auch das Ausleuchten ist doch absolut planbar, wie eigentlich auch der morgendliche Gang zur Toilette…;)))

Und klar, wer nie Zeit hat und immer unter Dauerdruck steht, ja den würde ich eh nicht einstellen…Das macht mich nur nervös..
"In der Ruhe liegt die Kraft"
(Schönes und ein wahres Sprichwort)
Gruss Boris



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Nehmen wir mal das Thema Lichtsetzung:
Bietet eine Kamera ein HighISO, das 2 Blendenstufen höhere Empfindlichkeit liefert, dann braucht man eine weit geringere Lichtleistung bei den Leuchtmitteln.
Das fängt dann schon mit der Stromversorgung an, die mit geringerem Aufwand bewerkstelligt werden kann.
würde ich so nicht direkt unterschreiben. Kann an einem Nachtdreh halbwegs stimmen, aber überall wo das natürliche Licht eine Rolle spielt, muss man die Power erst erreichen.

Stromversorgung ja.
iasi hat geschrieben:
Was nutzt mir ein LKW voll mit toller Technik, wenn allein das Entladen und der Aufbau soviel Zeit verschlingt, dass ich die Möglichkeiten der Gerätschaft aus Zeitgründen gar nicht ausschöpfen kann.
Das lernt man schnell im Studium oder Praktikum



Antwort von Funless:

Notiz an mich selbst:

iasi hält sich für George Miller.



Antwort von Jott:

13 Jahre von Idee bis Dreh. Mit Kollege Miller als Maßstab/Vorbild hat Iasi also noch ein paar Jahre Zeit.

Auf welche Kamera hatte denn Kollege Miller so lange gewartet, weil es vor 2012 noch keine gab, mit der er seinen Film umsetzen konnte? :-)

Trotzdem musste er mit 2K rummurksen. Hätte er lieber noch mal zehn Jahre gewartet, gell?



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Also der Faktor Zeit ist, so finde ich eigentlich gar nicht einschränkend, beim Film, im Gegenteil, sondern absolut planbar..
Beim Fernsehen, bei den Zeitungen und beim Radio, wo es jeden Tag zig Inhalte und News gibt, die pünktlich gesendet/herausgegeben werden wollen, mag das ganz anders aussehen.
Aber auch da ist vieles planbar..

Und klar, ein Truck voller Licht braucht sehr viel Zeit und Man Power.
Das wissen doch aber die Leute die den Truck voller Licht bestellen und planen das ein.
Auch das Ausleuchten ist doch absolut planbar, wie eigentlich auch der morgendliche Gang zur Toilette…;)))

Und klar, wer nie Zeit hat und immer unter Dauerdruck steht, ja den würde ich eh nicht einstellen…Das macht mich nur nervös..
"In der Ruhe liegt die Kraft"
(Schönes und ein wahres Sprichwort)
Gruss Boris
Natürlich kann und muss man kalkuieren.
Das sieht dann eben z.B. so aus:
Wenn das Geld mit einer Crew von 20 Leuten für 10-Tage reicht, dann reicht das Budget bei 15 Leuten eben für 12 Drehtage.

Wenn dann für eine Einstellung mehr Zeit zur Verfügung steht, sind dann eben auch mehr Takes möglich.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
13 Jahre von Idee bis Dreh. Mit Kollege Miller als Maßstab/Vorbild hat Iasi also noch ein paar Jahre Zeit.

Auf welche Kamera hatte denn Kollege Miller so lange gewartet, weil es vor 2012 noch keine gab, mit der er seinen Film umsetzen konnte? :-)
Nun - Miller hatte Techniken eingesetzt - u.a. Digitalkameras - die es 1999 noch nicht gegeben hatte.



Antwort von iasi:

Funless hat geschrieben:
Notiz an mich selbst:

...
Und doch muss unser Funless ausposaunen. :)



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Nehmen wir mal das Thema Lichtsetzung:
Bietet eine Kamera ein HighISO, das 2 Blendenstufen höhere Empfindlichkeit liefert, dann braucht man eine weit geringere Lichtleistung bei den Leuchtmitteln.
Das fängt dann schon mit der Stromversorgung an, die mit geringerem Aufwand bewerkstelligt werden kann.
würde ich so nicht direkt unterschreiben. Kann an einem Nachtdreh halbwegs stimmen, aber überall wo das natürliche Licht eine Rolle spielt, muss man die Power erst erreichen.

Stromversorgung ja.
iasi hat geschrieben:
Was nutzt mir ein LKW voll mit toller Technik, wenn allein das Entladen und der Aufbau soviel Zeit verschlingt, dass ich die Möglichkeiten der Gerätschaft aus Zeitgründen gar nicht ausschöpfen kann.
Das lernt man schnell im Studium oder Praktikum
Wo natürliches Licht eine Rolle spielt, kann man es für sich nutzen, statt zu versuchen, es zu überstrahlen.

Was man im Studium auch lernen sollte, ist den Zeitaufwand zu kalkulieren.
Es braucht mehr Zeit und/oder Personal, wenn man HMIs mit reichlich Watt aufbauen und mit Strom versorgen muss, statt Lichtformer/Reflektoren oder Lampen mit V-Mount-Power zu nutzen.

Bei Wikipedia liest man zur Tatort-Serie:
"Pro Folge werden 21 bis 30 Drehtage angesetzt, wobei in jüngerer Zeit die Zahl der Drehtage sich deutlich an die untere Begrenzung entwickelt. Die durchschnittliche Zahl der Drehtage sank im Laufe der 2000er Jahre von 28 auf 23 im Jahr 2011, auch aufwändige Stuntszenen wurden seltener."

Wie erklärst du dir das?
Und: Hat diese Entwicklung sich denn positiv auf die Qualität ausgewirkt?



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Wo natürliches Licht eine Rolle spielt, kann man es für sich nutzen, statt zu versuchen, es zu überstrahlen.
ah gut zu wissen, damit hast du das Problem aus der Welt geschaffen, easy job :)
iasi hat geschrieben:
Bei Wikipedia liest man zur Tatort-Serie:
"Pro Folge werden 21 bis 30 Drehtage angesetzt, wobei in jüngerer Zeit die Zahl der Drehtage sich deutlich an die untere Begrenzung entwickelt. Die durchschnittliche Zahl der Drehtage sank im Laufe der 2000er Jahre von 28 auf 23 im Jahr 2011, auch aufwändige Stuntszenen wurden seltener."

Wie erklärst du dir das?
Und: Hat diese Entwicklung sich denn positiv auf die Qualität ausgewirkt?
und du meinst, das liegt daran, dass war paar HMI Kabel weniger ziehen muss?



Antwort von Darth Schneider:

@Funnless
Also wenn der jasi George Miller ist, dann bin ich John Travolta..;)
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wo natürliches Licht eine Rolle spielt, kann man es für sich nutzen, statt zu versuchen, es zu überstrahlen.
ah gut zu wissen, damit hast du das Problem aus der Welt geschaffen, easy job :)

Nun - du hängst offensichtlich der Vorstellung nach, das natürliche Licht überstrahlen zu müssen.
;)
Viel Erfolg dabei.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Bei Wikipedia liest man zur Tatort-Serie:
"Pro Folge werden 21 bis 30 Drehtage angesetzt, wobei in jüngerer Zeit die Zahl der Drehtage sich deutlich an die untere Begrenzung entwickelt. Die durchschnittliche Zahl der Drehtage sank im Laufe der 2000er Jahre von 28 auf 23 im Jahr 2011, auch aufwändige Stuntszenen wurden seltener."

Wie erklärst du dir das?
Und: Hat diese Entwicklung sich denn positiv auf die Qualität ausgewirkt?
und du meinst, das liegt daran, dass war paar HMI Kabel weniger ziehen muss?
Ich hab Fragen gestellt und keine Meinung geäußert.

Du beantwortest eien Frage mit einer Frage.
Streng dich doch mal ein wenig an und erleuchte uns. ;)



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:

ah gut zu wissen, damit hast du das Problem aus der Welt geschaffen, easy job :)
Nun - du hängst offensichtlich der Vorstellung nach, das natürliche Licht überstrahlen zu müssen.
;)
Viel Erfolg dabei.
Vielleicht, vielleicht auch nicht, vielleicht habe ich beides schon oft gemacht, im Gegensatz zu dir. Ich höre nur Theorie, die in sich schlüssig ist, wenn man noch nie am Set war.



Antwort von Abercrombie:

@iasi: Beim Filmdreh wartet ein Team nicht permanent auf das Licht- oder Kamera-Department, sondern auch auf die Baubühne, die Innenrequisite, die Maske, das Kostüm, die Komparserie und so weiter. Es ist ein steter Wechsel aus Dreh- und Umbauphase. Und mit einem guten Set-Aufnahmeleiter entstehen nur kurze Lücken in den nur einzelne Menschen arbeiten. Und die Ursache für diese kurze Lücken variieren: Mal muss noch eine Lampe verändert werden, aber mal muss noch eine Haarsträhne gebändigt, ein Bild im Hintergrund verrückt oder ein Komparse neu instruiert werden. Wenn ein Department ständig überzieht, dass eher weil der entsprechende Head of Department Perfektionist oder seinen Job nicht gut macht. Übrigens: Jeder Oberbeleuchter lässt bereits das nächste Set vorbereiten, während noch gedreht wird.
Wenn du am Set Zeit sparen willst, dann finde den besten Set-AL. Der hält das Team am Laufen und ermöglicht mehr Takes, Einstellung und Szenen als jeder andere Schnickschnack. Wer teilt diese Erfahrung?



Antwort von Mantas:

Abercrombie hat geschrieben:
....Wer teilt diese Erfahrung?
sollte auch alles mit Raw und ner LED mit V-Mount aber mit 5 Jahren Post auch funktionieren :)



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nun - du hängst offensichtlich der Vorstellung nach, das natürliche Licht überstrahlen zu müssen.
;)
Viel Erfolg dabei.
Vielleicht, vielleicht auch nicht, vielleicht habe ich beides schon oft gemacht, im Gegensatz zu dir. Ich höre nur Theorie, die in sich schlüssig ist, wenn man noch nie am Set war.
Also wenn du"s nicht mal selbst weißt, ob du"s schon gemacht hast ... ;)



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:


Vielleicht, vielleicht auch nicht, vielleicht habe ich beides schon oft gemacht, im Gegensatz zu dir. Ich höre nur Theorie, die in sich schlüssig ist, wenn man noch nie am Set war.
Also wenn du"s nicht mal selbst weißt, ob du"s schon gemacht hast ... ;)
Ja ich habe das natürliche Licht schonmal im Bild überstrahlen lassen und auch mit Lampen überstrahlen lassen.



Antwort von iasi:

Abercrombie hat geschrieben:
@iasi: Beim Filmdreh wartet ein Team nicht permanent auf das Licht- oder Kamera-Department, sondern auch auf die Baubühne, die Innenrequisite, die Maske, das Kostüm, die Komparserie und so weiter. Es ist ein steter Wechsel aus Dreh- und Umbauphase. Und mit einem guten Set-Aufnahmeleiter entstehen nur kurze Lücken in den nur einzelne Menschen arbeiten. Und die Ursache für diese kurze Lücken variieren: Mal muss noch eine Lampe verändert werden, aber mal muss noch eine Haarsträhne gebändigt, ein Bild im Hintergrund verrückt oder ein Komparse neu instruiert werden. Wenn ein Department ständig überzieht, dass eher weil der entsprechende Head of Department Perfektionist oder seinen Job nicht gut macht. Übrigens: Jeder Oberbeleuchter lässt bereits das nächste Set vorbereiten, während noch gedreht wird.
Wenn du am Set Zeit sparen willst, dann finde den besten Set-AL. Der hält das Team am Laufen und ermöglicht mehr Takes, Einstellung und Szenen als jeder andere Schnickschnack. Wer teilt diese Erfahrung?
Es geht doch nicht um Beschäftigung am Set.
Es geht darum, wieviel Zeit für die eigentlichen Aufnahmen zur Verfügung steht.

Es ist zudem auch eine ziemlich simple Rechnung:
Das Budget reicht für mehr Drehtage, wenn die Gagenkosten pro Tag niedriger sind. Die Gagenkosten bekommt man dadurch niedriger, indem man den Dreh effizienter gestaltet und dadurch mit weniger Personal auskommen kann.
Auch der Technikeinsatz sollte daraufhin geplant werden.

Es ist eben wie bei der Autoherstellung:
Kann ein Hersteller die Zahl der täglich produzierten Fahrzeuge erhöhen ...
Da wird dann jedes Werkzeug und die Position jeden Tisches genau betrachtet, um die Zeit zwischen 2 Fahrzeugen, die vom Band laufen, von 2 Minuten auf 1:59 zu verkürzen.

Auch der beste Set-AL kann das mögliche Potential nicht voll ausschöpfen, wenn nicht im Vorfeld jede Kleinigkeit geprüft wird.

Mittlerweile hat man ja nicht nur die Anzahl der Drehtage gekürzt, sondern eben noch stärker die Anzahl der Außendrehs. Im Studio hat man schließlich schon fast eine Sitcom-Situation.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Also wenn du"s nicht mal selbst weißt, ob du"s schon gemacht hast ... ;)
Ja ich habe das natürliche Licht schonmal im Bild überstrahlen lassen und auch mit Lampen überstrahlen lassen.
Oh. War da ein Kaminfeuer im Bild?! :)



Antwort von Jott:

Abercrombie hat geschrieben:
Wer teilt diese Erfahrung?
Natürlich ist das so.

HMI sind übrigens in vielen Fällen ziemlich out, deren LED-Nachfolger und Skypanels werden vorgezogen, wenn möglich. Teurer zwar, aber viel schneller zu handeln. Auch deswegen kann die Anzahl der Drehtage reduziert werden - nicht etwa, weil der LKW beim Verleiher bleibt.

Wie wär's denn, Iasi: um mal ein wenig Geld zu verdienen (du musst ja von was leben, wenn nicht vom Filmen), vielleicht mal Lichtseminare für Filmproduktionen anbieten? Auf dem Gelände eines Verleihers, wo alles rumsteht? Master Class. Man wird dir die Bude einrennen. Wo kann man sonst lernen, dass das Suchen von Steckdosen ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation ist?

Wichtig übrigens: keinesfalls Essen und Trinken anbieten beim Seminar. Soll ja kein Beamtentreffen werden.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Abercrombie hat geschrieben:
Wer teilt diese Erfahrung?
Natürlich ist das so.

HMI sind übrigens in vielen Fällen ziemlich out, deren LED-Nachfolger und Skypanels werden vorgezogen, wenn möglich. Teurer zwar, aber viel schneller zu handeln. Auch deswegen kann die Anzahl der Drehtage reduziert werden - nicht etwa, weil der LKW beim Verleiher bleibt.
Es ist auch ein erheblicher Unterschied, ob nun 20.000 Watt oder 2.000 Watt zur Verfügung gestellt werden müssen, um die gleiche Lichtleistung zu erzielen.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Es ist auch ein erheblicher Unterschied, ob nun 20.000 Watt oder 2.000 Watt zur Verfügung gestellt werden müssen, um die gleiche Lichtleistung zu erzielen.
Aber wo ist das der Fall? LEDs sind doch vom Output ungefähr auf HMI Level. Und wenn man feuern muss, gibts da immer noch nichts.



Antwort von pillepalle:

Jott hat geschrieben:
Wo kann man sonst lernen, dass das Suchen von Steckdosen ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation ist?
Haha... dafür gibt's bei großen Produktionen doch einen Steckdosen-Scout. Der wird zwei Tage vorher losgeschickt, um vor Ort Steckdosen zu finden.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Wo kann man sonst lernen, dass das Suchen von Steckdosen ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation ist?
Haha... dafür gibt's bei großen Produktionen doch einen Steckdosen-Scout. Der wird zwei Tage vorher losgeschickt, um vor Ort Steckdosen zu finden.

VG
Das ist dann eigentlich ein Elektriker - aber nennen wir ihn eben Steckdosen-Scout.

Und den bezahlt dann unser pillepalle womit?

Da er immer 2 Tage zuvor bei den Drehorten sein muss, steht er ja leider für den Dreh nicht zur Verfügung. Macht aber nichts. Pillepalle bezahlt.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Ist ja nicht nur der Elektriker, die Catering-Crew für für sein leibliches Wohl schicke ich ja auch mit 🙃

VG



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Es ist auch ein erheblicher Unterschied, ob nun 20.000 Watt oder 2.000 Watt zur Verfügung gestellt werden müssen, um die gleiche Lichtleistung zu erzielen.
Aber wo ist das der Fall? LEDs sind doch vom Output ungefähr auf HMI Level. Und wenn man feuern muss, gibts da immer noch nichts.
Er benennt hier die Nachteile von HMI, aber vergleicht diese wiederum leider nur mit einem SkyPanel.

https://www.abelcine.com/articles/blog- ... ubidium-wu

Mit einem Aputure LS 600d Pro würde ein Vergleich dann doch nochmal anders aussehen.
Zumal: Ein M18 verlangt nach 1800W während ein 600dPro nur 720W will.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Ist ja nicht nur der Elektriker, die Catering-Crew für für sein leibliches Wohl schicke ich ja auch mit 🙃

VG
Und alles finanziert unser pillepalle.

Der muss seinen Goldesel schließlich nur am Schwanz ziehen. :)

Das Gute daran: Einmal ziehen und schon haben wir einen weiteren Drehtag.
Ach - bei pillepalle geht das alles so einfach.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Mit einem Aputure LS 600d Pro würde ein Vergleich dann doch nochmal anders aussehen.
Zumal: Ein M18 verlangt nach 1800W während ein 600dPro nur 720W will.
Ja, trotzdem wäre sie zu schwach. Die 1200D kommt an die M18 nichtmal ran, aber Nah.
und die 1200D zieht 1440W.

Wo bleibt denn die 10 fache Leistung?



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Mit einem Aputure LS 600d Pro würde ein Vergleich dann doch nochmal anders aussehen.
Zumal: Ein M18 verlangt nach 1800W während ein 600dPro nur 720W will.
Ja, trotzdem wäre sie zu schwach. Die 1200D kommt an die M18 nichtmal ran, aber Nah.
und die 1200D zieht 1440W.

Wo bleibt denn die 10 fache Leistung?
Wie er gute Mann von abelcine schon sagt: Man kann näher ran, mit den LEDs. :)

Ansonsten hast du recht - die 2.000W vs 20.000W waren natürlich etwas plakativ und zielten eher auch darauf ab, auch eine empfindlichere Kamera zu nutzen.

Aber immerhin:

https://youtu.be/7OpfQQJyOzM?t=550

Mit zwei M18 bist du schon bei 16 Amper. Denke an das Stromnetz so mancher Häuser.

Und wie bei abelcine eben auch gesagt wird: Ein M18 verlangt nach Zeit.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:
Wie er gute Mann von abelcine schon sagt: Man kann näher ran, mit den LEDs. :)
bei den Größen will man eher weiter weg um natürlicheren Abfall zu haben
iasi hat geschrieben:
Ansonsten hast du recht - die 2.000W vs 20.000W waren natürlich etwas plakativ und zielten eher auch darauf ab, auch eine empfindlichere Kamera zu nutzen.
bringt wiederum nix, wenn es draußen hell ist um man eine Sonne imitieren will



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wie er gute Mann von abelcine schon sagt: Man kann näher ran, mit den LEDs. :)
bei den Größen will man eher weiter weg um natürlicheren Abfall zu haben
iasi hat geschrieben:
Ansonsten hast du recht - die 2.000W vs 20.000W waren natürlich etwas plakativ und zielten eher auch darauf ab, auch eine empfindlichere Kamera zu nutzen.
bringt wiederum nix, wenn es draußen hell ist um man eine Sonne imitieren will

Ja und nein.

Ganz am Ende imitieren sie hier die Sonne. Nur eben auch im Haus, wobei sie die echte Sonne dämpfen.

https://www.youtube.com/watch?v=rssysxSlz6M

Meist ist es doch zudem auch so, dass man die Sonne nutzt und dazu Reflektoren verwendet. Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=ClCrOXtOSt4

Ich bemerke jedenfalls, dass ich bei DualISO-Kameras mittlerweile sehr oft den hohen ISO-Wert verwende, um nicht eine hohe Grundhelligkeit erzeugen zu müssen.
Wobei ich meist normale und lange Brennweiten bei kleiner Blende nutze.



Antwort von Mantas:

Genau es gibt viele Wege, viele Ansätze, viele Formate. Das ist was man oft versucht die zu sagen. Aber nirgendwo wurden bis jetzt 20kW mit 2kW ersetzt
iasi hat geschrieben:
Ich bemerke jedenfalls, dass ich bei DualISO-Kameras mittlerweile sehr oft den hohen ISO-Wert verwende, um nicht eine hohe Grundhelligkeit erzeugen zu müssen.
Wobei ich meist normale und lange Brennweiten bei kleiner Blende nutze.
zeig ma, ich verstehe nicht den Zusammenhang was die Brennweite damit zu tun hat.



Antwort von iasi:

Mantas hat geschrieben:
Genau es gibt viele Wege, viele Ansätze, viele Formate. Das ist was man oft versucht die zu sagen. Aber nirgendwo wurden bis jetzt 20kW mit 2kW ersetzt
iasi hat geschrieben:
Ich bemerke jedenfalls, dass ich bei DualISO-Kameras mittlerweile sehr oft den hohen ISO-Wert verwende, um nicht eine hohe Grundhelligkeit erzeugen zu müssen.
Wobei ich meist normale und lange Brennweiten bei kleiner Blende nutze.
zeig ma, ich verstehe nicht den Zusammenhang was die Brennweite damit zu tun hat.
Die Brennweite hat einerseits damit zu tun, dass man bei längerer Brennweite für Schärfentiefe stärker abblenden muss.
Immerhin wird dann aber der Bereich im Hintergrund, der ausgeleuchtet werden muss, umso schmaler, je größer die Brennweite ist.


Es macht übrigens einen erheblichen Unterschied, ob ich 20kW oder 2kW an einem Set vorhalten muss.
Jede Produktion mit geringem Budget wird auf 20kW verzichten und versuchen mit 2kW auszukommen.



Antwort von freezer:

Warum sollte man sich auf 2kW beschränken? In jeder modernen Wohnung kann man mit 2 Kreisen problemlos 6kW ziehen, selbst in Altbauwohnungen geht das mit 3 Kreisen.
An vielen Orten findet man sogar 32A Starkstrom, das sind über 12kW. Das ist auch mit jedem besseren Honda-Dieselgenerator möglich.
Das schafft auch eine kleine Produktion.
Selbst wenn ich nicht die gesamte verfügbare Leistung für Licht einsetze - auch an einem Indie-Set muss ich andere Dinge mit Strom versorgen - wie zB das Catering (Wasserkocher, Kaffeemaschine, Kochplatte).

Und ich bin immer noch schneller mit dem Aufstellen von Lichtern mit Wumms in einem Raum bei Tag, als wenn ich alle Fenster mit Folie gegen das Tageslicht wappnen muss.



Antwort von Jott:

Catering gibt‘s nicht bei Iasi. Ob er seiner Crew wenigstens Kaffee zugesteht, wurde allerdings noch nicht durchdiskutiert. Und wenn, dann nur good old Filterkaffee aus dem billigen Röchler. Denn Espresso-Maschinen, auch die kleinsten Nespresso-Modelle, ziehen viel zu viel Strom, deutlich über ein kW. Das kann man vergessen am 2kW-Set! :-)



Antwort von Abercrombie:

freezer hat geschrieben:
An vielen Orten findet man sogar 32A Starkstrom, das sind über 12kW.
Bei CEE32 (32A) sind es sogar etwa 22KW. Die etwas kleineren CEE16 (16A) haben 11KW. Aber das meintest du wahrscheinlich.



Antwort von andieymi:

Was iasi letztendlich auch vernachlässigt, ist dass er - so er denn leuchten möchte und nicht nur natürliches Licht am empfindlicheren Circuit verwendet vermutlich mit Verhältnissen arbeiten wird. Du kannst mit ISO 5000 mit einigen Kerzen schon drehen. Aber was tust Du, wenn Du dann available Light durch die Fenster hast oder vielleicht sogar noch ein Backlight willst? Mehr Kerzen gegen Grundhelligkeit? Die vom Backlight dann "auf halber Leistung brennen? Oder ein Eyelight?

Es ist einfach oft, ich sage jetzt nicht unmöglich, aber in der Zeit die üblicherweise zur Verfügung steht bedeutend schwieriger die gewünschten Verhältnisse (das ist: Key zu Umgebung - wichtigster Parameter erst mal, Key zu Fill, Key zu Backlight, Fill zu Eyelight) mit niedrigeren Gesamtmengen fein zu bauen. Wenn ich ein paar Tausend Watt Keylight fahre, dann darf das Umgebungslicht schon da sein ohne dass ich mich da gröber um viel Reduktion kümmern muss, eher hilft es mir. Wenn mein Key irgendwo 100-300 LED Watt hat, muss der 1m entfernt stehen (schaut bescheiden aus!) oder reicht einfach nicht.

Mit einem z.b. 6-9kW als Key - den ich dann noch wo dagegen und durch schicken kann (oder 2x 2,5-4kw) - und mit dem was dann am Talent übrig übrig bleibt (und dann nicht auf 1m², sondern vielleicht sogar auf 3-5m²), kann man selbst als Fill größerflächig noch eine nennswerte Einheit/Reflektor verwenden und da von da noch weiter Abstufen, ohne Practicals & z.B. Eyelight auf quasi keinen Output dimmen zu müssen.

Ich kann immer ein Gesicht mit einem 120D und einer Softbox leuchten, wenn mich der Rest nicht interessiert. Aber sobald ich viel Licht (Sonne, Fenster, Backlight) habe oder große Flächen und zu wenig Licht funktioniert die Rechnung einfach nicht mehr.
Starke Einheiten haben (gerade weil es quasi kein LED-Äquivalent zu einem 4-18kW gibt) die Berechtigung einfach nicht verloren. Über 300W-2kW Tungsten kann man streiten.

Aber es gibt einfach Fälle, da reichen auch auch teuere LEDs (Skypanel, Orbiter) einfach nicht um qualitativ am Ende die gleichen Resultate zu erzielen.



Antwort von Mantas:

Du willst doch nur überstrahlen! ;)



Antwort von andieymi:

Mantas hat geschrieben:
Du willst doch nur überstrahlen! ;)
Nein, aber schon mal Booklight mit einem 300D probiert?



Antwort von Mantas:

andieymi hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:
Du willst doch nur überstrahlen! ;)
Nein, aber schon mal Booklight mit einem 300D probiert?
aba high iSo! ne spaß ich verstehe dich, aber nicht alle hier.



Antwort von freezer:

andieymi hat geschrieben:
Mantas hat geschrieben:
Du willst doch nur überstrahlen! ;)
Nein, aber schon mal Booklight mit einem 300D probiert?
Hab vor ein paar Wochen Szenen für einen Imagefilm eines großen Glasfaseranbieters gedreht. Weil die praktischerweise einen langen Terassenbalkon entlang der Südfront hatten, konnte ich dort von außen Licht setzen. Wir waren zu zweit (Assistentin und ich), hatten einen Kombi bis oben hin voll mit Ausrüstung mit; drei Kameras, Slider, Greenscreen und jede Menge Licht. Dreh u.a. mit Management, die nur ein kurzes Zeitfenster hatten.

Straffer Zeitplan, aber alles ging sich aus, weil wir mehrere Szenen vorbereiten konnten und das Licht am Balkon schnell umzustellen ging.
Hatte auch 2 Aputure 600d Pro mit, aber die sind schon hart an der Grenze wenn man von draußen in einen großen Raum reinleuchtet, zwei 1200d wären besser gewesen, hätten wir aber im verfügbaren Fahrzeug nicht mitnehmen können.

In den typischen Glasfrontbüros brauchst mit wenig Licht gleich gar nicht anfangen.



Antwort von Jott:

Iasi wird jetzt widersprechen: gescheite Kamera mit 15 Blenden und raw nehmen, dann einfach alles in der Post rauskitzeln! :-)



Antwort von andieymi:

freezer hat geschrieben:
In den typischen Glasfrontbüros brauchst mit wenig Licht gleich gar nicht anfangen.
Sarkasmus kommt immer schwer rüber online... ich nehm mich selbst an der Nase. Natürlich geht das nicht. Da helfen hohe ISO nichts, wie oben beschrieben.

Es gibt fälle, die brauchen Licht. Und oberhalb von 1200D heißt das halt sehr oft HMI.



Antwort von freezer:

andieymi hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
In den typischen Glasfrontbüros brauchst mit wenig Licht gleich gar nicht anfangen.
Sarkasmus kommt immer schwer rüber online... ich nehm mich selbst an der Nase.
Ich habe Dich schon so verstanden wie Du es meintest und deswegen auch Deine Erfahrungen mit meinen bestätigt :-)



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
Was iasi letztendlich auch vernachlässigt, ist dass er - so er denn leuchten möchte und nicht nur natürliches Licht am empfindlicheren Circuit verwendet vermutlich mit Verhältnissen arbeiten wird. Du kannst mit ISO 5000 mit einigen Kerzen schon drehen. Aber was tust Du, wenn Du dann available Light durch die Fenster hast oder vielleicht sogar noch ein Backlight willst? Mehr Kerzen gegen Grundhelligkeit? Die vom Backlight dann "auf halber Leistung brennen? Oder ein Eyelight?

Es ist einfach oft, ich sage jetzt nicht unmöglich, aber in der Zeit die üblicherweise zur Verfügung steht bedeutend schwieriger die gewünschten Verhältnisse (das ist: Key zu Umgebung - wichtigster Parameter erst mal, Key zu Fill, Key zu Backlight, Fill zu Eyelight) mit niedrigeren Gesamtmengen fein zu bauen. Wenn ich ein paar Tausend Watt Keylight fahre, dann darf das Umgebungslicht schon da sein ohne dass ich mich da gröber um viel Reduktion kümmern muss, eher hilft es mir. Wenn mein Key irgendwo 100-300 LED Watt hat, muss der 1m entfernt stehen (schaut bescheiden aus!) oder reicht einfach nicht.

Mit einem z.b. 6-9kW als Key - den ich dann noch wo dagegen und durch schicken kann (oder 2x 2,5-4kw) - und mit dem was dann am Talent übrig übrig bleibt (und dann nicht auf 1m², sondern vielleicht sogar auf 3-5m²), kann man selbst als Fill größerflächig noch eine nennswerte Einheit/Reflektor verwenden und da von da noch weiter Abstufen, ohne Practicals & z.B. Eyelight auf quasi keinen Output dimmen zu müssen.

Ich kann immer ein Gesicht mit einem 120D und einer Softbox leuchten, wenn mich der Rest nicht interessiert. Aber sobald ich viel Licht (Sonne, Fenster, Backlight) habe oder große Flächen und zu wenig Licht funktioniert die Rechnung einfach nicht mehr.
Starke Einheiten haben (gerade weil es quasi kein LED-Äquivalent zu einem 4-18kW gibt) die Berechtigung einfach nicht verloren. Über 300W-2kW Tungsten kann man streiten.

Aber es gibt einfach Fälle, da reichen auch auch teuere LEDs (Skypanel, Orbiter) einfach nicht um qualitativ am Ende die gleichen Resultate zu erzielen.
Mit Kerzen kannst du sowieso nichts anfangen, wenn du noch Licht von Außen hast.

Es gab da mal ein wissenschaftliches Experiment, bei dem ein Schlosssaal mit vielen vielen Kerzen ausgeleuchtet wurde. Da könntest du viele LED-Lampen gar nicht weit genug herunterregeln, um die Licht- (bzw. Dunkel-)Stimmung nicht zu erschlagen.

Die Kontrolle über das Licht ist natürlich bequemer, daher sind Studiodrehs natürlich auch beliebt.

Das vorhandene Licht zu überstrahlen/überdecken kommt dann der zweiten Methode nahe: Zuerst alles abdunkeln und dann Licht machen.

Weniger komfortabel ist es hingegen, mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten.
Man muss das ergänzende Licht ständig nachregeln oder gar die Aufnahmen unterbrechen, weil sich z.B. ständig dunkle Wolken vor die Sonnen schieben, diese dann aber wieder durchbricht usw.
Aber man kann doch auch mit relativ geringen Mitteln das vorhandene Licht einsetzen und steuern.

Bei z.B. so etwas bin ich immer im Zwiespalt:

https://youtu.be/pwlxTvs7HZU?t=324

Die Kontrolle erkauft man sich durch ziemlich großen Aufwand und eingeschränktem Spielraum für die Darsteller.

Die 6000 Kelvin sind bei HMI zudem auch fix und können sich schnell mal mit dem vorhandenen Licht beißen. Auch hier muss man also nachstellen.

Übrigens befasst er sich hier mit eine zwar simplen, aber eben doch auch praktischen Problem:






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