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Virtual Reality - Kein anhaltender WOW-Effekt in Sichtweite



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Newsmeldung von slashCAM:


https://images.slashcam.de/texte/1629-- ... -FRONT.jpg
Virtual Reality soll(te) nicht nur das Filmerleben, sondern auch die 3D-Gaming Landschaft revolutionieren. Doch die bislang schwachen Verkaufszahlen sprechen eine andere Sprache. Warum eigentlich?

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Editorials: Virtual Reality - Kein anhaltender WOW-Effekt in Sichtweite




Antwort von Frank Glencairn:

Dafür gibt's ne Menge guter Gründe.

1. VR hat sich seit den 90er Jahren quasi nicht mehr weiterentwickelt, wenn man von der etwas höheren Auflösung mal absieht.
VR kann heute nix, was sie nicht in den 90er Jahren auch schon konnte, sogar die Marketingsprüche sind exakt die selben. Und VR wird - in seiner jetzigen Form -
genauso sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwinden wie damals auch schon, und das aus den selben Gründen. Es taugt zu nicht mehr, als zu einer Vergnügungspark Attraktion, der Wow Effekt verdirbt sehr schnell, und das Ding liegt in der Ecke.

2. VR my ass - An VR ist nix virtual und schon gar nix Reality. Der einzige Unterschied zu herkömmlichen Computer spielen ist, daß man den Bildschirm statt 60 cm, jetzt 6 cm vor den Augen hat, und die Steuerung über Kopfbewegung/irgendwelche Hand-Devices statt über die Tastatur macht. Big Deal - ansonsten sieht das Spiel nicht virtueller aus wie auf dem normalen Bildschirm. Von Reality kann auch nicht die Rede sein, wenn ich im Spiel durch die Gegend laufe, mich in Wirklichkeit aber nicht vom Fleck bewegen darf, weil ich sonst die Kabel abreiße, oder vor die nächste Wand laufe. Und nein, irgendwelche wirren Laufbandkonstruktionen haben sich aus gutem Grund auch nicht durchgesetzt. Audio ist auch das selbe, also wieder kein Unterschied zum normalen Spiel, Riechen und Fühlen sowieso nicht. Von der vielgepriesenen "Realität" bleibt also bestenfalls Hören und Sehen, alle anderen Aspekte - Fehlanzeige.

3. Alles nervt. Die Kabel, die Auflösung, die Brille, die Systemanforderungen, die Tracker, der Preis etc. Und daß man dabei die ganze Zeit entweder stehen muß, oder sich im Sitzen den Hals verrenkt auch.

4. So wird das auch diesmal nix, weil den Bildschirm verkleinert vors Gesicht hängen, ist halt auf Dauer kein Killerfeature, auf dem man ein langfristiges Geschäftsmodell aufbauen kann. .

5. Wenn man ned alles selber macht... Was ich mir allerdings vorstellen könnte, ist folgendes.
Eine drahtlose Brille, durch die ich ganz normal sehen kann, aber CGI wie bei einem HeadUp display über alles was ich sehe gelegt wird.
Ich gehe damit ein paar mal durch mein Haus, welches bei der Gelegenheit gescannt und als 3D Modell erfasst wird.
Wenn es einmal eingescannt ist, können z.B. die Wände beliebig in Echtzeit texturiert werden, Lichteffekte, Gegner etc. Fantasie nach oben offen.
Jetzt kann ich quer durch meine eigene Bude auf die Jagt nach Aliens oder sonstwas gehen. Monster können durch Wände brechen, meine Küche kann plötzlich in Flammen stehen, und an der Decke über meinem Bett hängt ne 2 Meter Küchenschabe. Augmented Reality halt, aber next Level. Für sowas könnte sogar ich mich begeistern.

Aber der lauwarme Aufguss aus den 90er Jahren bringt's halt ned, was man ja auch an den Zahlen sieht.



Antwort von pixler:

Grundsätzlich gebe ich Dir recht.

Warum es mit den Verkaufszahlen nix wird...ganz Einfach: wer gedacht hat das nun JEDER 2te ein solches Teil kauft und tagelang um den Kopf binden...hatte einfach überzogene Erwartungen. Nach dem ganze Mobilephone/iPhone Hype haben nun viele Leute die Erwartung das es ein NEXT BIG THING gibt. Muss es das ?

Ich arbeite derzeit im 3D Visualisierungsbereich (Eisenbahn) und muss sagen für uns ist die Qualität welche heute z.B. mit ultraphotorealistischen 360° Renderings und einer VR Brille möglich sind schon ein Riesenschritt für die Beurteilung zukünftiger Eisenbahnwagen. Das war vor 10 Jahren unmöglich.

VR ergibt heute tolle Möglichkeiten für Design, Game und Kunst, aber ein "Next Big Thing" für die grosse Masse habe ich bei den VR Brillen nicht erwartet. In der Versenkung verschwinden wird die Technologie ganz sicher nicht...aber wie gesagt für die grosse Masse ist das eine kurze Spielerei, mehr nicht.

zu Deinem Punkt 5:

Ehrlich gesagt lieber nicht....die Psychiatrien sind heute schon übervoll. Weiss nicht vielleicht hast Du noch nie Menschen erlebt welche Psychosen haben....damit findest Du in null Komma nix den Weg dahin.





Antwort von Vectorizer:

Als sehr regelmäßiger Benutzer der Oculus Rift kann ich dazu was sagen.

Das Konzept VR ist für Gaming geeignet. Für Film eher nicht so. Zum einen sind VR Filme bis dato technisch einfach nicht gut, vor allem wenn es 3D sein soll. Der 3D Effekt sieht immer mistig aus, wirklich gut wirds erst mit Echtzeit gerendertem 3D. Von Bladerunner gibts derzeit eine Demo mit in Echtzeit photogrammetrierten Schauspielern die dann per Unityengine in einer 3D-Umgebung dargestellt werden - zurzeit das Beste, was ich an "Filmartigem" in VR gesehen habe (wenn man nicht zu dicht an die Menschen herangeht). Alles andere - die Filme von National Geographic und Disney, wo man ja meinen sollte, das sei das Beste, was man kriegen kann, sehen bestenfalls "nett" aus.
Außerdem lebt Film ja in der Regel vom gelenkten Erzählen. Eine Umgebung, in der man sich frei umschauen kann und schlimmstenfalls grade in die falsche Richtung guckt, scheint mir da einfach nicht geeignet zu sein. Dokus ja, wenn man den 3d Effekt bei 360 Grad Video in den Griff bekommt.

Beim Gaming sieht es aber anders aus. Der Realismus kann so enorm sein, dass man Sachen unwillkürlich anfassen will, Herzattacken bei Abgründen bekommt etc. Zunächst ist das erstmal ein Wow-Effekt, der sich bei vielen bestimmt schnell abnutzt. Ich bin beim Gaming aber tatsächlich eher Genießertyp und kann viel Wert daraus ziehen, z.B. bei Assassins Creed durch die Städte zu spazieren und mich an der gut gemacht Grafik und dem Leveldesign zu erfreuen. Oder bei Fallout das Gefühl der Einsamkeit im Ödland zu genießen. Die Immersion war schon früher das, was mich an Games am meisten angesprochen hat und mit der Oculus geht das nochmal eine Stufe besser - weswegen ich mich auch sehr auf Fallout 4 VR freue, obwohl ich dieses Spiel schon konventionell durchgespielt habe. Das wird nochmal eine neue Ebene sein, wenn sie die Locomotion und das Waffenhandling hinkriegen.

Apropos Locomotion und Gamemechanics: Ein Spiel, dass ich tatsächlich viel spiele, obwohl es eigentlich nicht mein Genre ist, ist Onward. Prinzipiell ist das Counterstrike in VR. Interessant ist bei diesem Spiel, dass es - obwohl es stufenlose Locomotion gibt (mit stufenweiser Rotation wenn man kein 360° Tracking hat) - sowohl schnelles, shooterartiges Spielen, sowie auch Schleichmechaniken zu einem gewissen Grad möglich macht. Und selbst bei längerem Spielen hat sich nie Übelkeit eingestellt bei mir. Zusammen mit dem ziemlich realistischen Waffenhandling (manuelles Entnehmen und tauschen der Magazine, Durchladen per Controllerbewegung, Ziehen der Splinte bei Granaten, Kommunikation über ein Funkgerät an der Schulter) macht es das zu einem ziemlich immersiven und realistischen Erlebnis. Also gamemechanisch betrachtet hochinteressant. Ich hoffe, Fallout wird ähnliche Mechaniken haben.

Augmented Reality ist sicher auch spannend, aber das wird noch dauern, bis das spruchreif wird. Erstens sind die Hardwareanforderungen noch zu hoch, als das man alles mobil in eine Brille packen könnte und dann eine hohe Quali erwarten könnte, zweitens wär mir meine Wohnung schnell als Setting für Spiele zu langweilig und drittens glaube ich, dass noch weniger Leute bereit sind mit solchen Brillen wie Deppen spielend durch die Stadt zu laufen - wobei - es gab ja auch genügend Pokemon Go Spieler, also vielleicht...

In der Zukunft wirds sicher Brillen mit durchsichtigen Displays geben, aber davon sind wir noch ein wenig entfernt. Und auch die Oculus, die für sich schon einen ziemlich heftigen Gaming PC braucht, ist ja noch echt ausbaufähig, grade was Auflösung angeht.

Trotzdem: für mich ist der WOW-Effekt geblieben. Und ich habe die Oculus seit Juni letzten Jahres. Und ich bin sehr gespannt, wie der nächste Schritt aussieht.



Antwort von Optiker:

Tja ich bin wohl die komplett falsche Zielgruppe. Ich spiele nämlich so gut wie keine Spiele. Einige (2-3?) 3D Filme habe ich im Kino gesehen bis mir letztlich auch mal kotzübel wurde.
Das Staunen über Effekte hält eben wie ja erwähnt nicht lange an, auch nicht dann wenn die Küche brennt.
Ich denke dass der Anwendungsbereich nicht im Film liegt oder im halblustigen Freizeitbereich sondern tatsächlich im technischen oder auch sozialen Bereich.
Die, meiner Meinung nach geniale Idee dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=Ww1TpTh2Z2Q



Antwort von TheGadgetFilms:

VR ist das gkeiche wie 3d:
-Pornos
-Gaming
-Dokus
Sonst nix.
Allerdings ist es ja wie mit jeder Technologie-ob man es braucht oder nicht, eine Entwicklung und Forschung sind immer gut.
Gerade wenn man sich den bereich AR anguckt- dafür ist VR doch n guter Vorreiter.
Und AR ist auf jeden Fall der heiße Shit für die Zukunft. Auch nicht beim Film, aber es wird bald (Zukunftsbald) so in unserem Alltag integriert sein wie Handys, ist meine Prognose. Bin öfters mal bei Firmenevents zum Rec drücken, die sind da auch schon ultra hinterher, egal welche Branche.
In Zukunft wird es dann Kontaklinsen geben die auf die Netzhaut projezieren.



Antwort von caiman:

Ich mache eigentlich vor keiner technischen Spielerei halt und ich zocke gern.
Was ich nicht will ist, mir was an den Kopf schnallen und mich völlig von meiner Umwelt abkoppeln.
Beim zocken will ich mit Leuten quatschen, lachen, streiten und sie dabei sehen. Filme will ich nicht wie ein sozialer Autist gucken.
Ich weiß nicht wer diesen VR Quatsch so hypt, ich bin dann auf dem Holodeck mit dabei.
Jan



Antwort von TheGadgetFilms:

Ja, stell dir mal vor die Leute die jetzt mit Handys vor der Nase dauernd überall gegenlaufen haben dann auch noch ne Brille auf und was in den Ohren, hahaha. Dann müssen sich die Hersteller was einfallen lassen, sonst haben sie bald keine Kunden mehr.



Antwort von Fader8:

Das Problem in meiner Sicht:

nach 2-3 VR Experience ist halt der WOW Effekt nicht mehr wirklich da. Das liegt auch sicher daran, dass die experiences die es mittlerweile an jedem Festival gibt, meist reiner visueller Spass sind. Da die Qualität jedoch noch sofern davon entfernt ist von einer Bildqualität die wir sonst gewoht sind, flacht der WoW-Effekt eben schnell wieder ab..



Antwort von Rick SSon:

Also ich zocke schon seit 25 Jahren Games, aber diese Brillen lassen mich sowas von kalt, kälter ist nur mein Tiefkühlschrank von Siemens.

Mich nervt schon das Kabel an meinen Kopfhörern/Headset, oder am Controller. Und wenn ich zocke, dann will ich dabei nebenher chillen, hefe trinken und chips futtern. Nicht blind mit einem teuren Stück Plaste in der Wohnung rumstehen :D



Antwort von nachtaktiv:

VR geht nur mit ner implantierten verbindung wie in matrix, ghost in the shell, oder den shadowrun romanen. alles, was VOR den körper hingeballert wird, bedeutet ne grenze. wir müssen aber direkt an oder in den schädel. vorher bringt das alles null.



Antwort von strassenfilm:


VR geht nur mit ner implantierten verbindung wie in matrix, ghost in the shell, oder den shadowrun romanen. alles, was VOR den körper hingeballert wird, bedeutet ne grenze. wir müssen aber direkt an oder in den schädel. vorher bringt das alles null.

Volle Zustimmung, sehe ich genauso. Alles andere ist letzlich eine Krücke und wird sehr schnell zu nervig.

Eine denkbare Übergangslösung wird in der Romantrilogie 'Otherland' beschrieben: Mit reaktivem, zur spontanen Verhärtung fähigen Gel gefüllte mannsgröße Tanks, in die man sich für die VR experience begibt. Nur so kann man sich frei bewegen. Aus naheliegenden Gründen ist das aber für private Anwendungen auch nicht so richtig geeignet. Also, ja: Implantate. Oder Biochemie.



Antwort von TheGadgetFilms:

Nö, kannste doch ganz einfach über Sensoren ins Hirn ballern. Da muss nichts implantiert werden oder so, ist ja voll Mittelalterlich ;)




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