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Infoseite // Videointerview ausleuchten; billige FOTO WALSER Daylights ausreichend?



Frage von tdeece:


Hallo!

Ich zeichne bald ein kleine Interview mit jemandem auf und würde mir dazu gerne Licht besorgen.

Ich denke darüber nach mit drei Tageslichtleuchten von foto-walser dafür zu holen (2x 720w, 1x 1200w) da die ziemlich billig sind.

http://www.foto-walser.biz/shop/Artikel ... 5x65cm.htm

Nach dem Interview werd ich die vermutlich hier und da benutzen, aber sie würden keinem professionellen einsatz ausgesetzt werden und nicht sehr häufig laufen.

Ich weiß, das ist wirklich ziemlicher Billigkram, und das die im Laufe der Zeit auseinanderfallen dürften ist mir natürlich bewusst. Aber solange das Preis/Leistungsverhältnis stimmt (billiger Preis, entsprechende Qualität) und ich dennoch mit ihnen was anfangen kann, ist das okay für mich.


Hat jemand mit diesen oder ähnlichen Leuchten Erfahrung? Ich weiß dass man sie erstmal rund 20 Minuten lang laufen lassen muss, damit sie "warm" sind, und angeblich sollen sie komisch riechen(?). Davon mal abgesehen, ich frage mich vor allem, ob diese Lampen eventuell Flimmern (video ist ja nicht gleich foto)? Oder ob die Farbwiedergabe (weil Energiesparlampen) nicht vielleicht furchtbar kränklich aussieht...?

Danke!
es grüßt,
der toddie

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Antwort von ennui:

Das Problem mit denen ist, dass die einerseits "zwischen 5000 und 5400K" liegen, und wenn man Pech hat, jede einzelne woanders. Und andererseits macht es mich misstrauisch, wenn da kein CRI-index angegeben ist. Auch Fotografen wollen doch Farbtreue. Aber für ein Interview mit Softbox von der Seite dürfte es schon reichen, bzw. wären da 720W schon fast überdimensioniert, wenn es wirklich so viel Licht wäre. Geflimmert hat die Birne, die ich getestet habe, nicht. Farbstiche gabs schon. Aber letztlich kauft man da E27-Fassungen und bischen speziellere Energiesparlampen und noch bischen was drumrum, das geht per Baumarkt evtl. noch günstiger.

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Antwort von rush:

Servus,

also nach meiner Erfahrung bringen diese Energiesparlampen nicht die aufgedrucke Leistung... Hatte zwar noch keine in der Größenordnung sondern nur mal eine die "vergleichbar mit 300W" sein sollte - die hat mir aber zu wenig Power gehabt zumindest im Fotobereich :)


Die Farbtreue könnte bei Video ein Problem sein.

Vorteil ist natürlich das sie keinen Lüfter haben?! Okay - die Leuchten bleiben ja auch ziemlich kalt was natürlich auch ein Vorteil ist wenn's mal schnell gehen muss nach dem Dreh... Quasi keine Abkühlzeit .


Aber... Ein Interview mit 3 Softboxen auszuleuchten.. Ich weiß nicht. Das ist doch etwas langweilig aber der Trend scheint ja in die Richtung zu gehen alles flächig auszuleuchten. Geschmackssache.

Du kannst die Leuchten halt weder fokussieren noch sonst irgendwie dimmen oder abschattern mit Toren. Das fände ich eher problematisch.

Mein Tipp: Da es ja scheinbar nur um ein Interview geht.... "Professionelles" Lichtequipment für ein paar Euro mieten... du hast was brauchbares und keine Probleme :)

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Antwort von tdeece:

Hmm, ja, langsam klingt es in der Tat danach, dass es sinnvoller wäre zu mieten.

Das Interview wäre in einem Büro mit einer großen Glasfront als Hintergrund und ich war darauf bedacht möglichst flächig auszuleuchten um den Kontrastumfang (Büro drinnen, taghelle Stadt draußen) zu komprimieren. Also keine "Guido-Knopp/Hitlers-Helfer"-Interviewausleuchtung :-)

Ich werd mich mal schlau machen was es für passende Mietangebote gibt. Die Walser-Dinger scheinen ja in der Tat nicht so deeeer Bringer zu sein :)

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Antwort von Axel:

Das Interview wäre in einem Büro mit einer großen Glasfront als Hintergrund und ich war darauf bedacht möglichst flächig auszuleuchten um den Kontrastumfang (Büro drinnen, taghelle Stadt draußen) zu komprimieren. Gut gedacht, aber in Bezug auf Farbstiche praxisfremd. "Daylight" ist im Augenblick (habe Fensterblick) geschätzte 8000 K, und ein Stich ist bei einem Unterschied von 300 K sichtbar, bei allem über 500 K eklatant. Bei szenischer Arbeit gäbe es viele Optionen, eine einfache Lösung für dein Problem könnte ebenfalls von Foto Walser sein, hier.
Die Angaben der Leuchtmittel (sowieso Energiespar entspricht sowieso Glühlicht) müssen unter Berücksichtigung des Lampentyps verstanden werden. Eine Softbox streut stark. Der Lichtverlust ist dadurch so hoch, dass in mehr als einem Meter Entfernung kaum noch mess- geschweige denn sichtbare Aufhellung stattfindet, während das gleiche Leuchtmittel in einem Reflektorgehäuse zwei Meter schaffen würde. Energiespar und Softbox in Kombination ist etwas für Makrofotografie oder eine Art von Portraitfotografie, wo das Gesicht eben bildfüllend ist und die Lampe entsprechend nah.

Bei großen Softboxen, die ganze Wände aufhellen, kommt einem das Stichwort Energieeffizienz nicht so in den Sinn. Wie ja auch nicht bei der Formel 1. Dort wurde ja meines Wissens auch noch nie das 3-Liter Auto gefordert ...

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Antwort von Jott:

Um jemanden vor einer Fensterfront aufzunehmen, muss du im Raum die gleiche Helligkeit schaffen wie außen! Dazu brauchst du nicht ein paar Energiesparfunzeln, sondern ernsthafte HMI-Leuchten (Kaufpreis mehrere tausend Euro pro Stück) - die Dinger, mit denen seinerzeit Mette-Marit verbrannt wurde. Einzige Alternative: die komplette Fensterfläche mit Folie abkleben/verdunkeln oder halt in der Dämmerung aufnehmen.

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