Logo Logo
/// 

Unfall bei Dreharbeiten – Schauspieler Alec Baldwin erschießt Kamerafrau



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Videoschnitt Allgemein-Forum

Frage von ruessel:


Heftig, da hat jemand seinen Job nicht gut gemacht......
Beim Dreh des Western-Films "Rust" kam es zu einem tödlichen Unfall: Schauspieler Alec Baldwin schoss mit einer Requisitenwaffe und traf zwei Menschen. Die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins starb im Krankenhaus.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... afrau.html


zum Bild
https://www.tz.de/bilder/2021/10/22/910 ... SauFa6.jpg



Antwort von ruessel:





Antwort von soulbrother:

So traurig das auch ist, mein Mitgefühl für alle!

Aber, das ist doch wieder typisch Amiland, denn was hat zum Teufel scharfe Munition dort überhaupt zu suchen.
Aber klar, wenn man fast überall in diesem von der Waffenlobby teilregiertem Land mit Waffen und scharfer Munition umgeben ist, dann passieren halt auch wesentlich mehr Morde, Unfälle und und und...








Antwort von Jörg:

normales marketing reicht eben nicht mehr aus...;-((



Antwort von ruessel:

denn was hat zum Teufel scharfe Munition dort überhaupt zu suchen.
Vielleicht für Nahaufnahmen....bei einem Western mit Revolver sollte man auch die Kugeln vorne in der Trommel sehen können.



Antwort von Frank Glencairn:

soulbrother hat geschrieben:

Aber, das ist doch wieder typisch Amiland, denn was hat zum Teufel scharfe Munition dort überhaupt zu suchen.
Aber klar, wenn man fast überall in diesem von der Waffenlobby teilregiertem Land mit Waffen und scharfer Munition umgeben ist, dann passieren halt auch wesentlich mehr Morde, Unfälle und und und...
Woher weißt du, daß da scharfe Munition im Spiel war, die Untersuchungen laufen noch?
Keine Ahnung, Hauptsache schon mal die eigenen Vorurteile polieren.



Antwort von ruessel:

Direkt aus Hollywood:

https://www.hollywoodreporter.com/movie ... 235035095/
Ein Sprecher der Produktion sagte, bei dem "Unfall" handelte es sich um eine Fehlzündung einer Requisitenpistole mit Platzpatronen. "Die Produktion ist vorerst eingestellt. Die Sicherheit unserer Darsteller und Crew bleibt unsere oberste Priorität", heißt es in der ersten Erklärung.

Die Gewerkschaft Local 600, der Hutchins angehörte, sagte in einer Erklärung: "Die Details sind derzeit unklar, aber wir arbeiten daran, mehr zu erfahren, und wir unterstützen eine vollständige Untersuchung dieses tragischen Ereignisses. Das ist ein schrecklicher Verlust, und wir trauern um ein Mitglied unserer Gildenfamilie."

Unfälle mit Schusswaffen auf Hollywood-Sets sind extrem selten, kommen aber vor. Im Jahr 1993 wurde Brandon Lee, der Sohn des berühmten Martial-Arts-Stars Bruce Lee, versehentlich am Set von erschossen, The Crow von einem anderen Schauspieler der einen falsch vorbereiteten Revolver abfeuerte.

1984 war der Schauspieler Jon-Erik Hexum in einen Vorfall mit einer Requisitenpistole am Set von CBS' verwickelt Cover Up . Während einer Drehpause erschoss sich Hexum versehentlich, während er mit der Schusswaffe spielte, ohne zu bemerken, dass sich noch ein Leerzeichen in der Requisitenwaffe befand. Er starb sechs Tage später im Alter von 26 Jahren an seinen Verletzungen.




Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Woher weißt du, daß da scharfe Munition im Spiel war, die Untersuchungen laufen noch?
Keine Ahnung, Hauptsache schon mal die eigenen Vorurteile polieren.
Der Sheriff sieht das schon so mit der scharfen Munition.
Einen tödlichen Bauchschuss (Kamerafrau) und eine Schuss in die Schulter (Regisseur, wird notoperiert) kriegt man wohl schwerlich mit Platzpatronen hin. Aber was weiß ich schon von Waffen, da sind andere gebildeter.

Der Baldwin tut mir leid (natürlich nur, sofern er nicht der Mörder war).



Antwort von 7River:

Sehr tragisch…

Um möglichst Authentisch zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass echte Waffen zum Einsatz kommen. Schreckschuss-Revolver haben in den Trommeln Sperren, sodass keine scharfe Munition verwendet werden kann. In einer Nahaufnahme würde das zu erkennen sein. Ähnliches bei Schreckschuss-Pistolen - da gibt es in den Läufen auch Sperren.



Antwort von roki100:

Idioten!



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:


Der Sheriff sieht das schon so mit der scharfen Munition.
Wo genau sieht er das?
Jott hat geschrieben:

Aber was weiß ich schon von Waffen..
eben
Jott hat geschrieben:


Der Baldwin tut mir leid (natürlich nur, sofern er nicht der Mörder war).
Absurder geht's nicht mehr?
Warum sollte ein Hauptdarsteller und Produzent seine Kamerafrau und seinen Regisseur mitten in der Produktion ermorden?
Hörst du dir eigentlich zu?



Antwort von roki100:

ruessel hat geschrieben:
Direkt aus Hollywood:

https://www.hollywoodreporter.com/movie ... 235035095/
Ein Sprecher der Produktion sagte, bei dem "Unfall" handelte es sich um eine Fehlzündung einer Requisitenpistole mit Platzpatronen. "Die Produktion ist vorerst eingestellt. Die Sicherheit unserer Darsteller und Crew bleibt unsere oberste Priorität", heißt es in der ersten Erklärung.

Die Gewerkschaft Local 600, der Hutchins angehörte, sagte in einer Erklärung: "Die Details sind derzeit unklar, aber wir arbeiten daran, mehr zu erfahren, und wir unterstützen eine vollständige Untersuchung dieses tragischen Ereignisses. Das ist ein schrecklicher Verlust, und wir trauern um ein Mitglied unserer Gildenfamilie."

Unfälle mit Schusswaffen auf Hollywood-Sets sind extrem selten, kommen aber vor. Im Jahr 1993 wurde Brandon Lee, der Sohn des berühmten Martial-Arts-Stars Bruce Lee, versehentlich am Set von erschossen, The Crow von einem anderen Schauspieler der einen falsch vorbereiteten Revolver abfeuerte.

1984 war der Schauspieler Jon-Erik Hexum in einen Vorfall mit einer Requisitenpistole am Set von CBS' verwickelt Cover Up . Während einer Drehpause erschoss sich Hexum versehentlich, während er mit der Schusswaffe spielte, ohne zu bemerken, dass sich noch ein Leerzeichen in der Requisitenwaffe befand. Er starb sechs Tage später im Alter von 26 Jahren an seinen Verletzungen.
Und das alles immer wieder in Amerika... Dass mit Brandon Lee damals, war sehr sehr komische Sache.








Antwort von Jott:

Auch herrje, Frank. Du hast die Baldwin-Anmerkung ernst genommen?
Wie du manchmal so schön sagst: leg dich wieder hin.

Dass du Waffenexperte genauso bist wie Viren- oder Klimaexperte ist sowieso klar! :-)



Antwort von Bluboy:

https://www.t-online.de/unterhaltung/ki ... dlich.html



Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:

Dass du Waffenexperte genauso bist wie Viren- oder Klimaexperte ist sowieso klar! :-)
Na ja, immerhin bin ich in einem quasi waffenstarrenden Haushalt groß geworden, und hab schon sehr früh gelernt mit dem Zeug verantwortungsvoll umzugehen. Zu ner Goldenen Schützenschnur und ein paar anderen Auseichungen bei der Bundeswehr hat's dann genau so gelangt, wie zu Produktionen mit jeder Menge Waffen am Set - ironischerweise zuletzt mit Alec's Bruder Billy.



Antwort von soulbrother:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
...Hauptsache schon mal die eigenen Vorurteile polieren.
Nenn es wie Du willst, das was ich an Tatsachen über die US Waffenlobby gelesen und gesehen habe, reicht vollkommen, um mir ein "Vorurteil" zu bilden.

Unfälle passieren, ja, leider. Aber fast immer nur dann, wenn nicht mit genügend Vorsichtig gehandelt wird.
Wenn die Technik versagt, obwohl kontrolliert und gewartet, ist es kagge, klar.
Wenn aber z.B. (keine Ahnung ob dies hier zutreffend ist) die Person, die eine Waffe in die hand nimmt, nicht unmittelbar vorher selbst kontrolliert, ob geladen, wenn ja womit, dann ist das für mich, unverantwortlich.
Ja, ich hab bei der Bundeswehr auch mal mit Schusswaffen geübt, da war es klar geregelt, was zu tun ist und wie eine Waffenübergabe gehandhabt wird.

Was ich mir ebenso nicht vorstellen kann, dass es nicht sehr flott rausgefunden werden kann, ob das nun scharfe Muni war, oder "Platzpatronen".

Ist mir eigentlich alles egal, denn auf eine Diskussion mit "Waffenfanboys" - egal welcher Art auch immer - verzichte ich gerne.



Antwort von 7River:

soulbrother hat geschrieben:

Was ich mir ebenso nicht vorstellen kann, dass es nicht sehr flott rausgefunden werden kann, ob das nun scharfe Muni war, oder "Platzpatronen".

Ist mir eigentlich alles egal, denn auf eine Diskussion mit "Waffenfanboys" - egal welcher Art auch immer - verzichte ich gerne.
Es muss doch herausgefunden werden, wie es dazu gekommen ist! Es ist ein Western, der um 1860 spielt, wenn mich nicht alles täuscht. Da kann es sich um einen Revolver, eine Winchester oder auch einen Vorderlader gehandelt haben. Was hat das denn mit Fanboy zu tun? Da muss schon Fahrlässigkeit mit im Spiel gewesen sein.



Antwort von soulbrother:

7River hat geschrieben:
Da muss schon Fahrlässigkeit mit im Spiel gewesen sein.
Ja, nix anderes meine ich auch



Antwort von Frank Glencairn:

soulbrother hat geschrieben:


Unfälle passieren, ja, leider. Aber fast immer nur dann, wenn nicht mit genügend Vorsichtig gehandelt wird.

Wenn aber z.B. (keine Ahnung ob dies hier zutreffend ist) die Person, die eine Waffe in die hand nimmt, nicht unmittelbar vorher selbst kontrolliert, ob geladen, wenn ja womit, dann ist das für mich, unverantwortlich.
Warst du schon mal an eine amerikanischen Set?

Die sind besessen und exzessiv mit "Set Health & Safety" - vor allem wenn die Unions dabei sind.
Für jeden Scheiß gibts da einen extra zertifizierten Beauftragten.

Du glaubst doch nicht allen ernstes, daß es da einem Schauspieler erlaubt ist, selbst zu kontrollieren mit welcher Art von Munition seine Waffe geladen ist (wenn er es denn überhaupt beurteilen könnte).



Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
soulbrother hat geschrieben:

Was ich mir ebenso nicht vorstellen kann, dass es nicht sehr flott rausgefunden werden kann, ob das nun scharfe Muni war, oder "Platzpatronen".

Ist mir eigentlich alles egal, denn auf eine Diskussion mit "Waffenfanboys" - egal welcher Art auch immer - verzichte ich gerne.
Es muss doch herausgefunden werden, wie es dazu gekommen ist! Es ist ein Western, der um 1860 spielt, wenn mich nicht alles täuscht. Da kann es sich um einen Revolver, eine Winchester oder auch einen Vorderlader gehandelt haben. Was hat das denn mit Fanboy zu tun? Da muss schon Fahrlässigkeit mit im Spiel gewesen sein.
Waffen neigen dazu, dass eine Gefahr von ihnen ausgeht.

Auch eine Platzpatrone erzeugt einen hohen Gasdruck. Wenn etwas im Lauf steckt, kann auch dies zum Projektil werden. Oder die Waffe hat einen defekt und Teile davon werden selbst zum Projektil.



Antwort von ruessel:

"Pernicious"-Regisseur James Cullen Bressack zog bereits erste Konsequenzen aus dem tragischen Vorfall. "Ich werde nie wieder etwas anderes als Softair- und Gummigeschosse an meinen Sets verwenden. Das hätte niemals passieren dürfen. Halyna, du warst ein Edelstein."
https://www.t-online.de/unterhaltung/st ... s-42-.html








Antwort von Frank Glencairn:

ruessel hat geschrieben:
"Ich werde nie wieder etwas anderes als Softair- und Gummigeschosse an meinen Sets verwenden

Gummigeschosse statt Platzpatronen - Seriously?
Das macht die Sache bestimmt sicher - was kann da schon passieren, wenn der Crew jetzt plötzlich auch noch Gummigeschosse um die Ohren fliegen?

Was ist das denn für ein Vollidiot, und was heißt hier "nie wieder etwas anderes" - hat der bisher echte Geschosse benutzt?



Antwort von ruessel:

Neuste Gerüchte eines "Fachmanns" (vor 10min. in der NY-Times), es könnte noch der "Bleistift" im Lauf der Waffe gewesen sein, er wird zum halten/lagern der Waffe benutzt. Beim Set soll auch nicht die ganze große Sicherheitsüberwachung wie üblich bei großen Studioproduktionen vorhanden gewesen sein, ist mit 300 Leuten eher eine kleine Produktion.....



Antwort von cantsin:

IMHO muss man solche Unfälle, auch wenn sie jetzt für eine Schlagzeile sorgen, als Berufsrisiko abhaken. Jeder der Beteiligten an so einer Produktion weiß, dass auch bei Platzpatronen-Waffen etwas schiefgehen kann. Genauso, wie man als Flugzeug-Crew weiß, dass man abstürzen kann - wie gut die technischen Vorsichtsmaßnahmen und wie gering das statistische Risiko auch sein mögen.



Antwort von pillepalle:

ruessel hat geschrieben:
Beim Set soll auch nicht die ganze große Sicherheitsüberwachung wie üblich bei großen Studioproduktionen vorhanden gewesen sein, ist mit 300 Leuten eher eine kleine Produktion.....
Stimmt, nur 300 Leute am Set? Das ist ja geradezu lächerlich klein. Da kann es natürlich niemanden für die Sicherheit geben 🙄 Unfälle können allerdings immer passieren, egal wie sicher es scheint.

VG



Antwort von ruessel:

Die Rust Movie Productions LLC besteht genau aus 75 Crewmitglieder, 22 Schauspieler und 230 "Hintergrundtalente". Sie sind nicht alle am Set.

Quelle: https://edd.newmexico.gov/pr/the-new-me ... ew-mexico/



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
IMHO muss man solche Unfälle, auch wenn sie jetzt für eine Schlagzeile sorgen, als Berufsrisiko abhaken. Jeder der Beteiligten an so einer Produktion weiß, dass auch bei Platzpatronen-Waffen etwas schiefgehen kann. Genauso, wie man als Flugzeug-Crew weiß, dass man abstürzen kann - wie gut die technischen Vorsichtsmaßnahmen und wie gering das statistische Risiko auch sein mögen.
Natürlich, jeden Tag sterben hunderte bei Berufsunfällen weltweit, oder werden verletzt.
Und natürlich ist das in jedem einzelnen Fall tragisch, aber man kann sich halt nicht gegen alles absichern, und selbst wenn man es versucht - shit happens.



Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:
Waffen neigen dazu, dass eine Gefahr von ihnen ausgeht.

Auch eine Platzpatrone erzeugt einen hohen Gasdruck. Wenn etwas im Lauf steckt, kann auch dies zum Projektil werden. Oder die Waffe hat einen defekt und Teile davon werden selbst zum Projektil.
Danke für den Hinweis. Ist mir aber alles bekannt. Es geht ja auch darum, dass die Knarren möglichst authentisch aussehen. Selbst in Kommentaren zu Amateurfilmen oder Low Budget-Produktionen ließt man, dass Gewehre und Pistolen nicht echt genug erscheinen, sondern wie Plastikspielzeug aussehen :p



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Auch eine Platzpatrone erzeugt einen hohen Gasdruck. Wenn etwas im Lauf steckt, kann auch dies zum Projektil werden. Oder die Waffe hat einen defekt und Teile davon werden selbst zum Projektil.
Filmwaffen sind was anderes als Schreckschußpistolen.

Zunächst mal ist der Druck einer Platzpatrone eben nicht hoch genug.

Der Druck liegt normal bei um die 2400 bar, bei Platzpatronen sind es ca. 800 bar. Deshalb wird eine Art "Düse" in den Lauf geschraubt - einmal um das Nachladen/Auswerfen durch den erhöhten Druck zu sichern (auch die mechanischen Verriegelungen werden deshalb ausgetauscht), und zweites um für die Kamera das Ausblasen des Mündungsfeuers zu verlängern und sichtbar zu machen. Dabei wird quasi der pyrotechnische Zusatz (z.B. Magnesium) der Platzpatrone über längere Zeit kontrolliert abgebrannt.

Würde man mit so einer Waffe scharfe Munition verschießen, würde einem das ganze Teil in der Hand explodieren.

Ich Tippe darauf, daß da irgendwas im Lauf verklemmt war, wie bei Brandon Lee damals.
Schon deshalb weil es genug gestreut hat, um gleich 2 Personen zu verletzen. Vielleicht hat es auch die Düse selbst zerrissen - wer weiß.



Antwort von Pianist:

Fakt ist jedenfalls: Da ist irgendwas gehörig schiefgelaufen. Das werden die Behörden genau untersuchen, und am Ende wird wohl feststehen, wer dafür die Verantwortung und die juristische Schuld trägt. Ich gehe mal davon aus, dass der Schauspieler dafür nicht in den Knast muss, andere aber vermutlich schon. Im deutschen Recht würde jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt werden. Falls dabei herauskommt, dass der Person, die für die Waffen zuständig ist, eine Garantenstellung zukommt, womöglich sogar wegen Totschlags. Keinesfalls jedoch wegen Mordes, weil es dafür an den Merkmalen fehlt. Keine Ahnung, wie es im US-Recht aussieht, aber vermutlich nicht total anders. Falls sich bei den Ermittlungen herausstellt, dass die Person, die für die Waffen verantwortlich war, dafür nicht ausreichend qualifiziert war, werden sich die Ermittlungena auch gegen denjenigen richten, der diese Person beauftragt hat (Organisations- und Auswahlverschulden).

Matthias








Antwort von GaToR-BN:

Mein Mitgefühl mit allen Beteiligten an diesen tragischen und unnötigen Unfall.

Ich schätze, ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden, wenn ich den Abzug gedrückt hätte oder für die Sicherheit verantwortlich wäre.



Antwort von Darth Schneider:

Braucht es bei all den vielen Möglichkeiten die wir heute denn in Post haben überhaupt noch gefährliche Filmwaffen an denen mehr dran ist als Plastik und Gummi ?
Ich meine eigentlich schiessen, so von wegen Mündungsfeuer, müssen die Film Waffen eigentlich heute wirklich nicht mehr, eigentlich, oder ?
Ich meine, ein wenig Mündungsfeuer, den Rauch, sogar und die fliegende Kugel, mitsamt dem Einschlag, das schaffe sogar ich noch knapp, mit Maxxon Cinema 4D….!
Ich finde es ist Zeit dem gefährlichen Blödsinn ein Ende zu setzen….
Das Brandon war zu viel, jetzt nochmal mit der Kamerafrau !

Zeit für neue Gesetze:
Ab sofort gibt es beim Film nur noch Schusswaffen mit denen sich nicht mal ein drei Jähriger verletzen kann…
Ich wäre aber sowas von voll dafür !!!
Gruss Boris



Antwort von Pianist:

Genau das habe ich mich auch gleich gefragt! Da baut man Dinosaurier, das Weltall und ganze Raumstationen digital nach, muss aber aus antiquierten Waffen irgendwas verschießen, was dann jemanden tötet...

Matthias (hatte noch nie eine Schusswaffe in der Hand)



Antwort von Bluboy:

Es ist ein keiner Unterschied ob man Plastik oder eine 1 kg schwere Python hantiert, sowas sieht man dann auch im Film.



Antwort von Darth Schneider:

Nein, du kannst die Plasik Waffen ganz locker mit Sand oder Blei, oder was auch immer füllen…Bis zum exakt selben Gewicht…;)))
Und wenn die Plastik/Gummi Waffen gut gemacht sind, kann man sie im Kino niemals von echten Waffen unterscheiden…
Das sind nur blöde Ausreden weil die Hardcore Waffen Fans (die hirnlosen Idioten) von der beliebten US. Waffenlobby. Die natürlich nur mit möglichst echten, authentischen Waffen im Film herum spielen wollen…
Man muss das tödliche Metall in der Hand schliesslich in echt fühlen um den Oscar zu gewinnen….
Darum nur möglichst echte Filmwaffen in Hollywood !
Erschossen wird ja dann bei den Unfällen meistens eh jemand anders….;(((
The Show must go on…
Gruss Boris



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Braucht es bei all den vielen Möglichkeiten die wir heute denn in Post haben überhaupt noch gefährliche Filmwaffen an denen mehr dran ist als Plastik und Gummi ?
Ja und nein. Bei Waffen sieht man zum Teil, dass sie nicht echt sein können. Aussehen und Hantieren. Und wie ich oben schon schrieb, bemängeln viele Zuschauer oft falsche Waffen.

Erst mal abwarten, wie es genau zu dem Unfall gekommen ist.



Antwort von Frank Glencairn:

Deshalb müssen die Waffen ja nicht gleich aus Plastik sein.

Bei uns haben sich Blowbacks bewährt - die sind aus Metall, haben halbwegs vernünftiges Gewicht, Durch eine CO2 Patrone bewegt sich der Schlitten, und es gibt nen gewissen Rückstoß, der nicht ganz so albern aussieht, als wenn es der Schauspieler selbst simuliert.

Beim Dreh ist das natürlich aufwändiger, und dauert länger - Mündungsfeuer und Hülsenauswurf macht dann die Post - kostet dem Kunden halt entsprechend extra, aber nicht so viel wie ein Unfall.

Wird aber auch immer einfacher, das neue BANG von RedGiant geht da schon mal in die richtige Richtung.





Antwort von Darth Schneider:

Brad Pitts Füsse bei Close ups in Troja waren fake, gar nicht Brads Füsse.
(Er hat scheinbar ziemlich hässliche Flossen) womöglich stinken die auch noch zum Himmel…;))))
Die Beine und der Hintern von Julia Roberts in Pretty Woman, gehörten auch nicht wirklich immer nur ihr selbst…;)

Fast alles beim Film ist nicht erst seit heute, doch nur fake….oder mit anderen Worten, irgendwie doch künstlich gemacht.

Aber die verdammten Schusswaffen müssen beim Film jetzt unbedingt echt sein, und echt lebensgefährlich abfeuern….wirklich ?

Aber beim Geschlechtsverkehr, auf der anderen Seite, tragen sie dann in Hollywood u.A. Auch schon mal sichtbar hautfarbene, angeklebte Stofffetzen drum herum, das man ja nix sehen kann.
Und niemals darf man im Kino nur eine nackte Brust, nur für eine Sekunde zeigen, oder nur mal aus Versehen, als normaler Mann nur darauf schauen, oder nur daran denken, sonst gleich:
Me to !!!
Aber echte Waffen ?
Gar kein Problem…

Die spinnen doch einfach, die Hollywood Kino Filmemacher.
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Ja, damals gab es bei "Troja" das Gerücht. Aber scheinbar nur, weil er diese speziellen Sandalen an hatte.

Wie oft gab es denn Unfälle mit Waffen? So oft auch schon wieder nicht.








Antwort von Darth Schneider:

7River
Solche Unfälle mit Schusswaffen, Weltweit ?
Könnte schon einiges zusammen kommen, ich habe keine Ahnung.:)

Aber das mit dem Sohn von Bruce Lee alleine war doch schon sehr heftig…
Sollte zumindest zum Nachdenken anregen…

Jetzt haben wir eine tote Kamerafrau.

Und in Amerika wird jede Woche irgend ein Kind erschossen.
Immer nur aus Versehen.
Auch sonst, die Amis lieben es scheinbar einfach Leute zu erschiessen,
schaut mal die Statistiken an….??

In keinem einzigen Land ist das so schlimm.
Gruss Boris



Antwort von macaw:

Skurril. Erst gestern "Jagd auf Roter Oktober" angefangen...

Aber wie zum Geier passiert so etwas? Hat der Waffenmensch nebenher noch einen Auftragsmord-Service am laufen oder wie kann es sein, daß echte Waffen und echte Munition in seinem Arsenal sind? Oder war das einer dieser berühmten Freak-Accidents?



Antwort von cantsin:

macaw hat geschrieben:
Aber wie zum Geier passiert so etwas? Hat der Waffenmensch nebenher noch einen Auftragsmord-Service am laufen oder wie kann es sein, daß echte Waffen und echte Munition in seinem Arsenal sind? Oder war das einer dieser berühmten Freak-Accidents?
Einfach mal weiter oben (bzw. die erste Seite) im Thread lesen, bevor sich die Diskussion hier im Kreis dreht...



Antwort von 7River:

@Boris Unfälle an einem Filmset / Filmdreh meinte ich.



Antwort von cantsin:

Übrigens ist die Biografie der getöteten Kamerafrau ziemlich beeindruckend und wirklich tragisch, wenn man sieht, wie sie sich durchgebissen hat und wie weit sie gekommen ist:
https://www.theguardian.com/film/2021/o ... atographer


Schnellübersetzung:

"Hutchins wurde 1979 in der Ukraine geboren, als das Land noch Teil der Sowjetunion war, und ihr Weg von der UdSSR nach Hollywood lag nicht auf der Hand. Sie wuchs auf einem Militärstützpunkt am Polarkreis auf, umgeben von Rentieren und Atom-U-Booten. Als 'Armeekind' interessierte sie sich für Filme, weil es 'draußen nicht so viel zu tun gab'.

Hutchins begann ihre Karriere als Reporterin, nachdem sie an der Nationalen Universität Kiew internationalen Journalismus studiert hatte. Sie arbeitete bei mehreren britischen Filmproduktionen in Osteuropa mit, reiste zu abgelegenen Drehorten und sah, wie man als Kameramann/-frau arbeitet.

'Ich war fasziniert von Geschichten, die auf echten Figuren basieren', sagt sie. Als bekennender Adrenalinjunkie dokumentierte Hutchins ihre Ausflüge in Extremsportarten wie Fallschirmspringen und Höhlenerkundungen. Vor etwa zehn Jahren beschloss sie, sich ganz auf das Filmemachen zu konzentrieren und zog nach Kalifornien.

Laut dem American Cinematographer nahm Hutchins jeden Produktionsjob an, den sie finden konnte. Sie versuchte sich auch in der Modefotografie, um mehr über das zu lernen, was sie 'Ästhetik der Beleuchtung' nannte - 'wie man eine Stimmung, ein Gefühl erzeugt'.

Hutchins studierte von 2013 bis 2015 am American Film Institute Conservatory in Los Angeles. 'Das hat mich wirklich zum Umdenken gebracht, wer ich als Künstlerin bin und wie ich arbeiten möchte', sagt sie. Die Erfahrung habe sie gelehrt, wie wichtig es sei, eine 'eigene Vision' zu entwickeln, fügte sie hinzu, aber auch mit einem Regisseur und einem Team zu arbeiten.

Der berufliche Erfolg kam prompt. Sie arbeitete an einer Reihe von erzählerisch geprägten Filmen und wurde 2019 zu einer der American Cinematographer's Rising Stars gewählt. Zu ihren Arbeiten gehörte 2020 der Superhelden-Actionfilm Archenemy, bei dem Adam Egypt Mortimer Regie führte und Joe Manganiello die Hauptrolle spielte.

Weitere Arbeiten sind Blindfire, ein mit Rassenproblemen aufgeladenes Polizeidrama, und Darlin', ein Horrorfilm unter der Regie von Pollyanna McIntosh. Auf Instagram postet sie regelmäßig von Filmsets und Premieren in aller Welt. Letzten Sommer verbrachte sie zwei Monate in Irland und drehte ein Historiendrama, das im Schloss Birr westlich von Dublin spielt."



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

In keinem einzigen Land ist das so schlimm.
Außer in: Süd-Afrika, Guatemala, Uruguay, Mexico, Nicaragua, Slowakei, Georgien, Chile, Paraguay, Venezuela,
Bulgarien, Estonia, Israel, Kyrgyzstan und Brasilien.

Erst dann kommt Amerika auf Platz 16.

Du siehst also, wie weit deine gefühlte Realität von der Wirklichkeit abweicht.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_c ... death_rate



Antwort von pillepalle:

Ich bin ja weißgott kein Freund der Bild, aber das Interview mit Ralf Möller ist ganz aufschlußreich. Er meinte unter anderem das man normalerweise nie auf die Person zielt, sondern immer ein wenig daran vorbei, weil man es in der Kamera nicht sieht wohin man zielt. Da müssen also wirklich mehrere Dinge schief gelaufen sein. Wahrscheinlich dauert es ein paar Tage bis man die tatsächliche Ursache der Tragodie erfährt.



VG



Antwort von Pianist:

Er wird schon nicht direkt gezielt haben, aber daneben gezielt, und dann womöglich eine schief schießende Waffe haben, kann dann auch zu einem Treffer führen. Meiner Meinung nach haben Waffen, mit denen etwas passieren kann, nichts an einem Filmset zu suchen. Meiner Meinung nach haben Schusswaffen sowieso nur etwas in den Händen von Polizisten und Soldaten zu suchen.

Matthias



Antwort von 7River:

Ganz interessant...

https://m.youtube.com/watch?v=FhE3YJKJLeU








Antwort von Darth Schneider:

@ Frank
Wikipedia ist jetzt auch nicht das Mass aller Dinge, sonst hast du natürlich schon recht.
Wobei, wenn man sich die Länder vor Platz 16 mal etwas genauer anschaut ?
Ich weiss auch nicht…

Also wirklich stolz wäre ich persönlich jetzt auch nicht, so als (womöglich nicht mehr lange) Weltmacht Nr.1, Amerika.
Die möchte gern, immer schön Wetter, Welt Vorbild Weltmacht, auf Platz 16, mit genau diesen Ländern davor, hmmm.;)
Gruss Boris



Antwort von slashCAM:


Aus Sicherheitsgründen werden an Filmsets keine echten Waffen eingesetzt, sondern - bei einfachen Produktionen - Attrappen oder, wenn es realistisch und anspruchsvoll wir...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Tragischer Unfall am Set trotz Filmwaffe: Kamerafrau stirbt nach Schuß von Alec Baldwin




Antwort von macaw:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also wirklich stolz wäre ich persönlich jetzt auch nicht, so als (womöglich nicht mehr lange) Weltmacht Nr.1, Amerika.
Die möchte gern, immer schön Wetter, Welt Vorbild Weltmacht, auf Platz 16, mit genau diesen Ländern davor, hmmm.;)
Gruss Boris
Vergiss nicht, Amerika ist mit Abstand das beste Land der Welt (laut Homer Simpson's dad) und vieler echter Amerikaner, die noch nie im Ausland waren...



Antwort von Jalue:

Mannomann, wenn ich das hier so querlese ... "Berufsrisiko/Shit happens/First-world problem" scheint, von Ausnahmen abgesehen, der Konsens zu sein, angereichert mit Expertenwissen aus der deutschen Hobby-/Förderfilm-Grütze über den Waffeneinsatz in Hollywood.

Geht's auch ein bisschen weniger zynisch? Eine Kollegin ist tot, ein Kollege verletzt und Alec Baldwin wird es dafür den Rest seines Lebens zerreißen ... aber okay, wumpe, "Shit happens!"

Ich gehe davon aus, dass ihr auch so toughe, frohgemute Checker seid, wenn ihr selbst z.B. bei ner Demo plattgeknüppelt werdet oder bei einem eurer Imagefilmchen vom Steiger fallt, vielleicht weil der Kunde sich für den billigsten Anbieter entschieden hat.



Antwort von Darth Schneider:

Auf die eine Seite gebe ich dir natürlich recht, ich war schon zu zynisch.
Auf der anderen Seite wenn in ein und dem selben Land halt andauernd solche Schusswaffen Unfälle passieren, und gleichzeitig halt das tragen von Waffen dort, dann noch von sehr vielen Menschen zelebriert und noch gefördert wird, von allen Seiten, dann werde ich automatisch etwas zynisch.

Ich meine man kann auch wissen, wenn man zuerst schaut, das die Leiter nicht kaputt ist, bevor man 20 Meter hochsteigt, wissen das das Wasser tief und gefährlich ist bevor man blind hinein springt und dann was passiert.
Mit anderen Worten:
Waffen sind überhaupt keine Spielzeuge, das weiss jeder, auch nicht die umgebauten Filmwaffen nicht, was dieser Unfall ja ganz klar aufzeigt.
Das kann man drehen und wenden wie man will.

Ja was suchen dann diese sehr gefährlich Dinger eigentlich auf einem Film Set ?


Und ich bleibe genau darum, bei einem Punkt sehr, sehr Stur.
Mit harmlosen Waffen, Attrappen, die halt gar nicht schiessen können, auch nicht mit Platzpatronen, hätte so etwas furchtbares niemals überhaupt passieren können….
Und die Kamerafrau würde heute noch leben, weiter drehen und Alec Baldwins Leben wäre heute nicht zerstört…
Die viel zu echten Filmwaffen sind schuld.
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Mittlerweile gibt es ja Neuigkeiten. Einiges schließt daraufhin, dass es am Set Sicherheitsmängel gegeben hat. Wenn das alles stimmt, ist das schon sehr bedenklich.

"Die viel zu echten Filmwaffen sind schuld"

Lies Dir mal die News durch.



Antwort von Darth Schneider:

https://www.20min.ch/story/regieassiste ... 1300577294

Ich bleibe dabei, eine eh schon überarbeitete, somit auch übermüdete Filmcrew sollte schon gar nicht mit gefährlichen (Film) Waffen herum hantieren müssen.
Da sind doch fatale Fehler eben vorprogrammiert….

Die mit Abstand grössten Sicherheitsmängel sind in den Waffen selber.
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Da steht ja auch noch mehr dazu. Sicherheitsmängel beim Umgang mit Waffen, die angeprangert wurden... Das ist jetzt das traurige Ende...



Antwort von Darth Schneider:

Die National Rifle Association oder ein ähnlicher Club wird schon schauen das die Schuld auf jeden Fall irgend einen armen Unschuldigen trifft, der dann dafür seinen Kopf herhalten muss.

Und was lernen wir daraus ?
Wenn mir einer eine Waffe in die Hand drückt und sagt sie seie nicht geladen, dann schaue ich als erstes nach ob das auch stimmt….
Gruss Boris








Antwort von 7River:

Bei Bild steht was von einer scharfen Waffe. Und zwei mit Platzpatronen. Falls wirklich scharfe Munition am Set war, ist das ein eklatanter Fehler gewesen.

https://www.bild.de/unterhaltung/leute/ ... .bild.html



Antwort von Darth Schneider:

Erstaunlich das echte Munition überhaupt in eine solche Filmwaffen rein passt..
Das macht es ja dann zu einer echten, geladenen, Waffe…
Dann wird’s wirklich kompliziert…wenn das wirklich so war.
Warum nimmt jemand echte Munition mit zu den Dreharbeiten ?
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Da steht was von Low Budget Produktion. Es scheint ja, dass die die Sicherheitsmaßnahmen missachtet haben. Sonst hätten die Leute sich nicht beschwert. Oft scheitern ja Sachen, weil gewisse Regeln nicht eingehalten werden.



Antwort von Darth Schneider:

Low Budget und Sicherheit Mängel ist sicher nie gut zusammen.
Aber das erklärt trotzdem immer noch nicht die echte Munition am Set ?
Das kann ja dann auch an der Firma liegen die die Platzpatronen herstellt einpackt und verkauft….Oder natürlich am überarbeiteten Requisiten/ Waffen Ausstatter, der alles vorbereiten muss.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

Aus Gerichtsunterlagen
(bzw. dem Durchsuchungsbefehl für das Filmset) geht hervor, dass der Regieassistent Alec Baldwin eine mit scharfer Munition geladene Waffe gab und ihm dabei bedeutete, dass sie sicher sei:

https://www.theguardian.com/film/2021/o ... a-hutchins



Antwort von Darth Schneider:

Das war schon im Zeitungsartikel ganz oben auch schon drin.
Es bleibt die Frage:
Wer hat die scharfe Munition in die sichere Waffe geladen, und warum ?
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das war schon im Zeitungsartikel ganz oben auch schon drin.
Nein.

Bisher konnte man - wie auch hier in diesem Thread - davon ausgehen, dass es sich um eine mit Platzpatronen geladene, aber fehlfunktionierende Waffe handelte. Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein, und es steckte scharfe Schussmunition in der Pistole.

Dann stellt sich auch die Frage, warum Baldwin direkt auf die Kamerafrau zielte.



Antwort von 7River:

cantsin hat geschrieben:
Dann stellt sich auch die Frage, warum Baldwin direkt auf die Kamerafrau zielte.
Und warum der Regisseur getroffen wurde? Ein zweiter Schuss?

Mal abwarten, was da noch kommt...



Antwort von Bluboy:

Positiv ist dass in deutschsprachigen Raum diw letzten 3 Tage nichts erwähnanswertes passiert ist

@7river
mal abwaerten was nich kommt
Kamerafrau, Kiew (ukraine) da ist Klar - Nowitschok war alle

Oder war doch nur Dreck im Lauf ?

Wir ermittekn in allen Richtungen








Antwort von pillepalle:

Was natürlich sein könnte, das er 'nach Vorschrift' am Schauspieler vorbei geschossen hat und die weiter hinten stehende Kamerafrau getroffen hat. Aber das sind alles wilde Spekulationen. Man wird nur abwarten können was an Details bekannt gegeben wird. Wie es genau passiert ist, interessiert mich eigentlich auch weniger. Ich frage mich eher, ob man so einen Film überhaupt zuende drehen kann? Klar ist da viel Geld im Spiel, aber in der Haut der Crewmitglieder möchte ich trotzdem nicht stecken.

VG



Antwort von 7River:

Man wird dieses Unglück mit dem Film immer in Verbindung bringen. Das ist keine gute Voraussetzung für eine Produktion, die noch nicht abgeschlossen ist.



Antwort von holger_1:

7River hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Dann stellt sich auch die Frage, warum Baldwin direkt auf die Kamerafrau zielte.
Und warum der Regisseur getroffen wurde? Ein zweiter Schuss?

Mal abwarten, was da noch kommt...
https://www.showbiz411.com/2021/10/22/e ... th-victims



Antwort von Jott:

Es soll tatsächlich eine geladene Waffe am Set gewesen sein (wozu - um in Drehpausen auf Coladosen zu ballern?), die wohl aus Versehen Baldwin in die Hand gedrückt wurde. Irre. Irgendwann mal werden die Ermittlungen hoffentlich klären können, was da wirklich los war.

https://www.reuters.com/world/us/alec-b ... 021-10-22/



Antwort von MK:

Jott hat geschrieben:
Es soll tatsächlich eine geladene Waffe am Set gewesen sein (wozu - um in Drehpausen auf Coladosen zu ballern?)

Womöglich um dem Streit bezüglich der Sicherheitsmängel Nachdruck zu verleihen.



Antwort von Cinemator:

Scharfe Munition nimmt man deswegen mit an den Drehort, um an einer separierten Fläche Demoschüsse abzufeuern (in US Süd-West kein Problem). So sieht die Filmcrew, wie es dann beim Dreh aussehen soll, damit möglichst alles echt wirkt. Der Darsteller kann sich zudem an den Rückschlag der Waffe gewöhnen. Der Rest ist dann eine Frage des sorgfältigen Umgangs mit den beiden unterschiedlichen Munitionstypen bei den Aufnahmen und birgt Verwechselungsgefahren. Meistens geht es ja gut...



Antwort von moowy_mäkka:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Braucht es bei all den vielen Möglichkeiten die wir heute denn in Post haben überhaupt noch gefährliche Filmwaffen an denen mehr dran ist als Plastik und Gummi ?
Ich meine eigentlich schiessen, so von wegen Mündungsfeuer, müssen die Film Waffen eigentlich heute wirklich nicht mehr, eigentlich, oder ?
Ich meine, ein wenig Mündungsfeuer, den Rauch, sogar und die fliegende Kugel, mitsamt dem Einschlag, das schaffe sogar ich noch knapp, mit Maxxon Cinema 4D….!
Ich finde es ist Zeit dem gefährlichen Blödsinn ein Ende zu setzen….
Das Brandon war zu viel, jetzt nochmal mit der Kamerafrau !

Zeit für neue Gesetze:
Ab sofort gibt es beim Film nur noch Schusswaffen mit denen sich nicht mal ein drei Jähriger verletzen kann…
Ich wäre aber sowas von voll dafür !!!
Gruss Boris
Braucht es bei all den vielen Möglichkeiten die wir heute haben, was man im Mund halten kann (Lollis, Zahnstocher, Grashalme, Bleistifte) überhaupt noch gefährliche Zigaretten, die man in den Filmen zeigt.

Ich meine, eigentlich kann man im Film eine Geschichte erzählen ohne eine Zigarette anzuzünden.

Ich finde, es ist Zeit dem gefährlichen Blödsinn ein Ende zu setzen.

Zeit für neue Gesetze:
Ab sofort gibt es beim Film keine Zigaretten mehr, sodass die (den Film anschauenden) Dreijährigen später keine Drogensüchtigen werden, die die Gesundheit und das Leben anderer Menschen (und sonstiger Lebewesen) gefährden können.

Ich wäre aber sowas von voll dafür !!!



Antwort von cantsin:

"Näher am Geschehen sind Meg James und Amy Kaufman, die für die L.A. Times berichten. Sie zeichnen das Bild einer schwer problembehafteten Produktion - bereits im Vorfeld des tödlichen Unfalls habe es Proteste gegen die im Zuge des niedrigen Budgets erdrückenden Arbeitsbedingungen gegeben. "Den Quellen zufolge wurden in der Industrie gängige Sicherheitsstandards, inklusive der Kontrolle der Waffen, am 'Rust'-Set in Santa Fe nicht durchgängig aufrecht erhalten. Mindestens ein Kameraassistent beklagte sich am letzten Wochenende gegenüber einem Produktionsmanager über mangelnde Waffensicherheit auf dem Set." So "feuerte Baldwins Stuntdouble bereits am Samstag versehentlich zwei Schüsse ab, nachdem ihm gesagt wurde, dass die Waffe 'kalt' sei. ... 'Man hätte untersuchen müssen, was da passiert ist', sagte ein Crewmitglied. 'Es gab keine Meetings zur Sicherheit. Niemand versicherte uns, dass es nicht noch einmal vorkommen würde. Alles, was sie wollten, war Tempo, Tempo, Tempo.'"

Quelle: https://www.perlentaucher.de/efeu/2021-10-23.html



Antwort von medienonkel:

moowy_mäkka hat geschrieben:

Braucht es bei all den vielen Möglichkeiten die wir heute haben, was man im Mund halten kann (Lollis, Zahnstocher, Grashalme, Bleistifte) überhaupt noch gefährliche Zigaretten, die man in den Filmen zeigt.

Ich meine, eigentlich kann man im Film eine Geschichte erzählen ohne eine Zigarette anzuzünden.

Ich finde, es ist Zeit dem gefährlichen Blödsinn ein Ende zu setzen.

Zeit für neue Gesetze:
Ab sofort gibt es beim Film keine Zigaretten mehr, sodass die (den Film anschauenden) Dreijährigen später keine Drogensüchtigen werden, die die Gesundheit und das Leben anderer Menschen (und sonstiger Lebewesen) gefährden können.

Ich wäre aber sowas von voll dafür !!!
Wie kommt man auf die dämliche Idee eine Kippe am Set mit einer mutmaßlich scharfen Waffe zu vergleichen?
Ich kenne nur einen, der mit Fluppe wen erschossen hat: James Bond.

Und nur mal so, es gibt seit Jahrzehnten Filme und Serien, die auf Tabak explizit verzichten.
Sogar Lucky Luke hatte am Anfang eine Kippe im Maul, später dann einen Grashalm.








Antwort von ruessel:

Die Waffe war eine von dreien, die die Waffenmeisterin des Films, Hannah Gutierrez, auf einen Wagen außerhalb der Holzkonstruktion gelegt hatte, in der eine Szene gedreht wurde, wie es in den Unterlagen hieß. Der Regieassistent nahm die Waffe vom Wagen und brachte sie Baldwin, ohne zu wissen, dass sie mit scharfer Munition geladen war, wie ein Ermittler im Antrag auf den Durchsuchungsbefehl schrieb.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... Waffe.html



Antwort von Drushba:

cantsin hat geschrieben:
"Näher am Geschehen sind Meg James und Amy Kaufman, die für die L.A. Times berichten. Sie zeichnen das Bild einer schwer problembehafteten Produktion - bereits im Vorfeld des tödlichen Unfalls habe es Proteste gegen die im Zuge des niedrigen Budgets erdrückenden Arbeitsbedingungen gegeben. "Den Quellen zufolge wurden in der Industrie gängige Sicherheitsstandards, inklusive der Kontrolle der Waffen, am 'Rust'-Set in Santa Fe nicht durchgängig aufrecht erhalten. Mindestens ein Kameraassistent beklagte sich am letzten Wochenende gegenüber einem Produktionsmanager über mangelnde Waffensicherheit auf dem Set." So "feuerte Baldwins Stuntdouble bereits am Samstag versehentlich zwei Schüsse ab, nachdem ihm gesagt wurde, dass die Waffe 'kalt' sei. ... 'Man hätte untersuchen müssen, was da passiert ist', sagte ein Crewmitglied. 'Es gab keine Meetings zur Sicherheit. Niemand versicherte uns, dass es nicht noch einmal vorkommen würde. Alles, was sie wollten, war Tempo, Tempo, Tempo.'"

Quelle: https://www.perlentaucher.de/efeu/2021-10-23.html
Letztlich immer das Gleiche. Sicherheit wird eingespart, Kostenoptimierung geht vor Arbeitsklima, verschleissende Setarbeit auf Kosten von vielen Mitwirkenden. In Deutschland nicht anders. Baldwin trägt hier als Produzent allerdings auch eine Verantwortung.



Antwort von iasi:

Unfälle passieren.

Die 100%tige Sicherheit, die man sich heute immer wünscht - ja sogar erwartet - gibt es nun einmal nicht.



Antwort von Jott:

Schon. Aber wenn die da wirklich auf ihrem Waffentisch geladene und ungeladene Waffen quasi zum Russisch-Roulette-Spielen bereitgelegt haben sollten, dann gehören die Folgen schwerlich zum normalen Lebensrisiko.



Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:
Unfälle passieren.

Die 100%tige Sicherheit, die man sich heute immer wünscht - ja sogar erwartet - gibt es nun einmal nicht.
Es überrascht mich, das "aus Deinem Mund" zu hören. Ehrlich. Was @Drushba geschrieben hat, passiert heute in vielen Branchen und Firmen. Was dadurch angerichtet wird, ist traurig. Jetzt hat es eine Frau das Leben gekostet. Und in unzähligen Fällen kostet es Menschen die Gesundheit. Kaputte Knochen, kaputte Nerven,...



Antwort von Jörg:

Und in unzähligen Fällen kostet es Menschen die Gesundheit. Kaputte Knochen, kaputte Nerven,...
solange der Profit stimmt...
iasi schreibt
Die 100%tige Sicherheit, die man sich heute immer wünscht - ja sogar erwartet - gibt es nun einmal nicht.
Es überrascht mich, das "aus Deinem Mund" zu hören.
mich nicht, ist iasi doch als Kostenoptimierer bekannt, der sogar Akkuleihpreise ins Budget transplantiert.



Antwort von ruessel:

"Näher am Geschehen sind Meg James und Amy Kaufman, die für die L.A. Times berichten.
OriginaL:
https://www.latimes.com/entertainment-a ... ed-off-set
Die in der Branche üblichen Sicherheitsprotokolle, einschließlich Waffeninspektionen, wurden auf dem "Rust" -Set in der Nähe von Santa Fe nicht strikt befolgt, sagten die Quellen. Sie sagten, mindestens einer der Kameraleute habe sich letztes Wochenende bei einem Produktionsleiter über die Waffensicherheit am Set beschwert.

Ein Kollege war so alarmiert über die Fehlzündungen der Waffe, dass er eine SMS an den Produktionsleiter der Einheit schickte. "Wir hatten jetzt 3 versehentliche Entladungen. Das ist super unsicher", heißt es in einer Kopie der von The Times überprüften SMS Nachricht.
Wird eigentlich bei so einer Negativpresse der Film fertiggestellt? Da kommen ja auch noch Zivilrechtliche Entschädigungen in Millionenhöhe dazu......



Antwort von medienonkel:

Ich durfte schon bei diversen Arbeitsunfällen dabei sein.
Ein von einer Kartonmaschine abgerissener Arm, vom Stapler aufgespießter Unterschenkel oder nette Streitigkeiten unter Kollegen, die mit einem Vorschlaghammer "geklärt" wurden. Hinterher hat man die Schichten dann so gelegt, dass nur noch ein Ex-Jugoslawe pro Schicht da war...

Der Unterschied ist aber, dass ein Arbeiter, der mal eben schnell noch in eine vier Meter durchmessende und 20 Tonnen schwere Trockenwalze greifen "muss", weil er da etwas zurecht ziehen will, halt tatsächlich irgendwie auch selbst schuld ist. Weil jeder kapieren sollte, dass ein kleines Menschlein da nichts zupfen kann. War aber auch dem Zeitdruck geschuldet und den Temperaturen von knapp 50 Grad neben der Maschine. Da wird man schnell doof im Kopf.

Eine Waffenmeisterin, die neben zwei cold guns noch eine hot gun zur Auswahl rumliegen hat, ist kein Unfall. Eher fahrlässige Tötung. Dass sich der Baldwin dann auch noch die Knarre vom Regie Assi geben lässt... Nachdem es schon Fehlschüsse gab...nunja, erklärt auch seine Reaktion, dass er als erstes festgestellt hat, man hätte ihm noch nie eine scharfe Waffe am Set gegeben.
Ja oh Wunder, sonst wäre sowas halt schon vorher passiert.

Hoffentlich kommt Baldwin da nicht ungestraft davon. Als Co-Produzent, Abzug Betätiger und Ignorant (Waffe von nicht qualifizierter Person erhalten) steckt er sehr wohl tief drin.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Schon. Aber wenn die da wirklich auf ihrem Waffentisch geladene und ungeladene Waffen quasi zum Russisch-Roulette-Spielen bereitgelegt haben sollten, dann gehören die Folgen schwerlich zum normalen Lebensrisiko.
Das sind doch auch nur wilde Spekulationen.








Antwort von pillepalle:

Ich denke auch das wir noch nicht die wirklichen Umstände kennen, denn das klingt in der Summe doch alles etwas zu blöd um wahr zu sein. Wenn angeblich schon zuvor ein paar Quasi-Unfälle mit den Waffen passiert wären, dann wäre jeder normale Mensch danach doch doppelt vorsichtig gewesen. Den Berichten nach klingt es bisher so, als hätte das niemanden interessiert, außer irgend jemand der sich darüber beschwert hätte. Kann mir irgendwie nicht vorstellen das da bei niemandem die Alarmglocken angegangen sind und man einfach so weiter gemacht hat, bis etwas passiert.

VG



Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Unfälle passieren.

Die 100%tige Sicherheit, die man sich heute immer wünscht - ja sogar erwartet - gibt es nun einmal nicht.
Es überrascht mich, das "aus Deinem Mund" zu hören. Ehrlich. Was @Drushba geschrieben hat, passiert heute in vielen Branchen und Firmen. Was dadurch angerichtet wird, ist traurig. Jetzt hat es eine Frau das Leben gekostet. Und in unzähligen Fällen kostet es Menschen die Gesundheit. Kaputte Knochen, kaputte Nerven,...
Auf jeder Baustelle gibt es nun einmal Gefahren, die man eben nie alle ausschließen kann.

Wer keine auf die Nase bekomme will, der darf eben nicht in den Boxring steigen.

In diesem Fall geht es nun einmal um Waffen - und auch bei Filmwaffen ensteht ein Überdruck, von dem eben immer eine Gefahr ausgeht.

Diejenigen, die hier nun moralisieren und mit erhobenem Finger anklagen, begeben sich und andere doch selbst ständig in Gefahrensituationen.

Ihr setzt euch in eure Autos, obwohl ihr doch wisst, welche potentielle Gefahr von euch ausgeht, wenn ihr damit fahrt.

Mir kommt bei dieser ganzen Diskussion und den vielen Spekulationen die Rainer Erler Serien "Das blaue Palais" in den Sinn - speziell die Folge "Unsterblichkeit".



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Ich denke auch das wir noch nicht die wirklichen Umstände kennen, denn das klingt in der Summe doch alles etwas zu blöd um wahr zu sein. Wenn angeblich schon zuvor ein paar Quasi-Unfälle mit den Waffen passiert wären, dann wäre jeder normale Mensch danach doch doppelt vorsichtig gewesen. Den Berichten nach klingt es bisher so, als hätte das niemanden interessiert, außer irgend jemand der sich darüber beschwert hätte. Kann mir irgendwie nicht vorstellen das da bei niemandem die Alarmglocken angegangen sind und man einfach so weiter gemacht hat, bis etwas passiert.

VG
Beschwerden gibt es immer - auch im nachhinein oder generelle wie z.B. über Waffen allgemein.
Würde man auf alle Warnungen hören, die ausgestoßen werden, dann hätte ich jetzt noch immer keine Corona-Impfung.

Unfälle geschehen. Dieser hier ist tragisch.
Aber soll nun das Produzieren von Filmen beendet werden? Ganz gefahrlos wird es schließlich nie gehen.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Eine Waffe dient dazu etwas/jemanden zu töten, ein Auto in der Regel nicht. Und auch im Boxring gibt es Regeln. Ein unkalkulierbares Risiko einzugehen, egal womit, ist einfach unverantwortlich.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
@ iasi

Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Eine Waffe dient dazu etwas/jemanden zu töten, ein Auto in der Regel nicht. Und auch im Boxring gibt es Regeln. Ein unkalkulierbares Risiko einzugehen, egal womit, ist einfach unverantwortlich.

VG
Warum hinkt der Vergleich?
Ob du nun mit deinem Auto durchs Bild fährst oder einen Revolver bei einem Westerndreh abfeuerst, macht doch bzgl. der Intention keinen Unterschied.
Es gab bei Auto-Stunts übrigens mehr tödliche Unfälle bei Filmproduktionen, als mit Waffen.

Risiko ist immer nur bis zu einem gewissen Maße kalkulierbar.

Du musst nur mal auf youtube suchen:

https://www.youtube.com/watch?v=YYqrW6KwqpQ


Oder dieses drastische Beispiel:

https://www.videoman.gr/en/9584



Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Beschwerden gibt es immer - auch im nachhinein oder generelle wie z.B. über Waffen allgemein.
Würde man auf alle Warnungen hören, die ausgestoßen werden, dann hätte ich jetzt noch immer keine Corona-Impfung.

Unfälle geschehen. Dieser hier ist tragisch.
Aber soll nun das Produzieren von Filmen beendet werden? Ganz gefahrlos wird es schließlich nie gehen.
Jeder popelige Quatsch wird doch heute in der Post realisiert - aber 'ne Wumme muss natürlich unbedingt immer möglichst echt sein..
Das will und kann mir nicht so ganz den Kopf gehen, sorry.

Und es ist eine völlig andere Baustelle ob sich ein Stuntman bewusst in eine Szene begibt oder jemand faktisch Unbeteiligtes in Mitleidenschaft gezogen wird. Fehler und Unfälle können immer passieren, ja.

Aber das was da passiert zu sein scheint klingt eher grob fahrlässig und hätte definitiv vermieden werden können, nein sogar vermieden werden müssen wenn der Revolver tatsächlich scharf gewesen ist.

Es geht hier um das Schicksal einer unschuldigen Frau - daher finde ich solch Vergleiche mit Stunts oder dergleichen ehrlich gesagt unangebracht.

Vermeidbare Fehler die zu solch einem Resultat führen haben an einen Filmset nichts zu suchen.

Wer da letzten Endes Schuld hat kann und will ich nicht urteilen, wahrscheinlich eine Verketttung ungünstiger Umstände. Dennoch für mich keineswegs haltbar.

Mein Beileid an die betroffenen Personen und Familien.



Antwort von Drushba:

iasi hat geschrieben:

Beschwerden gibt es immer - auch im nachhinein oder generelle wie z.B. über Waffen allgemein.
Würde man auf alle Warnungen hören, die ausgestoßen werden, dann hätte ich jetzt noch immer keine Corona-Impfung.

Unfälle geschehen. Dieser hier ist tragisch.
Aber soll nun das Produzieren von Filmen beendet werden? Ganz gefahrlos wird es schließlich nie gehen.
Warst Du jemals an einem Set? Zu Anfang meiner Setkarriere hab ich mal als Motiv-Al bei solch einer Produktion gearbeitet, die alles einsparte. Stuntfahrt ohne Sicherheitsabstand, weil baulich nicht machbar. Umzug zu einem anderen Bushäuschen wäre möglichgewesen, hätte aber Zeit und damit Geld gekostet - die Kollission des Stuntfahrzeugs mit Bushäuschen löste dann einen Splitter aus, der den Materialassi ins Krankenhaus befördert. Nächster Dreh mit der Produktionsfirma dann Nachtdreh in gefährlicher Kurve ohne ausreichende Absperrung, weil der PL schneller drehen und keine Blocker bezahlen wollte. Hab dann selber abgesperrt, wurde aber über Funk für alle hörbar zurückgepfiffen. Prompt gab es einen Unfall mit einem Raser, der einem Beleuchter, der die Strasse überquerte, die French-Flag weggeriss und ihn so streifte, dass er zu Boden ging (zum Glück war ihm nicht mehr passiert). Mein letzer Dreh als Regieassi, bei dem massig an Personal eingespart wurde und sich der Dreh deshalb in die Länge zog: Auf einem Truppenübungsplatz bei Berlin wurde ein Auto präpariert, welches laut Drehbuch von einer Granate getroffen werden sollte. Der Dreh verzögerte sich, die SpecialEffects- Firma zog nach Personalwechsel und Honorar-Streit mit PL am Abend ab, ohne das Ding zu entschärfen ("interne Kommunikationsprobleme"). Das Auto blieb über Nacht und über den Sonntag voll mit Sqibs und Pulverladung präpariert stehen. Bei Drehbeginn am Montag fanden wir die Spuren von einem Lagerfeuer und Bierdosen keine 10 Meter weiter, am Auto fehlte die Antenne, weil sich offenbar Leute aufs Dach gesetzt hatten... Das waren die Highlights aus meiner recht kurzen Setkarriere, die vielen teilweise illegal langen Überstundenschichten mit ebenfalls langer Anfahrt gar nicht eingerechnet, wo es mindestens einmal auch einen (zum Glück glimpflichen) Übermüdungsunfall mit einem Baubühne-Laster gab. Jeder dieser Vorfälle hätte bös ins Auge gehen können, alles wegen Einsparungen, mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und Leuteschinderei.



Antwort von ruessel:

Neuste Entwicklung:
Wie konnte so eine Tragödie passieren?

Eine Requisitenpistole kann aus Gummi oder echt sein , aber die Richtlinien verlangen, dass ein Aufsichtsbeamter die alleinige Verantwortung für die Überprüfung der Waffe hat, bevor sie dem Cast übergeben wird. Anscheinend war eine weitere Beschwerde laut Colpisa, dass es aufgrund des prekären Budgets keinen Büchsenmacher gab . Stattdessen wurde laut lokalen Medien eine Frau ohne Erfahrung in diesem Bereich eingestellt, die von drei Filmstudenten unterstützt wurde. Außerdem hat am vergangenen Wochenende eines der Mitglieder dieser Gruppe diese Jagdwaffe ohne Erlaubnis mitgenommen. Als er zurückkam, säuberte er sie weder, noch leerte er das Magazin und die Kammer und ließ die Pistole mit scharfer Munition zurück . Baldwin ist übrigens einer der entschiedensten Aktivisten gegen die Verbreitung von Schusswaffen in den USA.
Quelle vom 23.10 15:21
https://www.lavozdegalicia.es/noticia/c ... 734297.htm



Antwort von Darth Schneider:

Ich hab Rüssels Text endlich entdeckt und gelesen.)

Also scheinbar ein grobfahrlässiger, tödlicher, Unfall.

Wer haftet, wer ist verantwortlich ?
Der Büchsenmacher, der gar nicht am Set war ?
Die arme, ganz neue, Aushilfe die scheinbar nicht mal anständig geschult, beziehungsweise informiert wurde ?
Der arme Alec ?
der ebenso arme angeschossene Regisseur ?
Der Typ der die Film Waffe privat mitgenommen hat zum jagen, oder was auch immer ?
Wer hat das denn bewilligt ?
Ich denke sehr wahrscheinlich die Filmproduktionsfirma Firma, ( die müsste das bewilligen) die wäre somit auch verantwortlich….

Gruss Boris



Antwort von Jott:

https://abc7chicago.com/alec-baldwin-sh ... /11158956/



Antwort von Darth Schneider:

Tragisch…
Die Filmwaffen sind schon an sich, sehr, gefährlich.
Ich denke da braucht es womöglich mehrfache (noch viel härtere) Kontrollen, ganz sicher auch bei Low Budget Produktionen.
Ev. auch noch am Schluss vom Schauspieler selber…?
Ist die Waffe wirklich cold, also nicht geladen ?

Immer besser selber, halt nochmal nachschauen, bevor man selber auch abdrücken muss…oder eben nicht…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Tragisch…
Die Filmwaffen sind schon an sich, sehr, gefährlich.
Ich denke da braucht es womöglich mehrfache (noch viel härtere) Kontrollen, ganz sicher auch bei Low Budget Produktionen.
Ev. auch noch am Schluss vom Schauspieler selber…?
Ist die Waffe wirklich cold, also nicht geladen ?

Immer besser selber, halt nochmal nachschauen, bevor man selber auch abdrücken muss…oder eben nicht…
Gruss Boris
Es werden nach diesem tragischen Unfall in den Medien gerade mal 2 weitere Fälle genannt - aus einem Zeitraum von Jahrzehnten.
Aber nun sind die Filmwaffen natürlich sehr gefährlich, weil es ja dieses Woche diesen Unfall gab.

In den USA gibt es Millionen von echten Waffen, aber nun geht die größte Gefahr scheinbar von Filmwaffen aus.



Antwort von Hayos:

Ab sofort werden am Set der US-Serie The Rookie, die beim Sender ABC in den USA ausgestrahlt wird, keine "scharfen" Waffen mehr verwendet, wie Showrunner Alexi Hawley (The Following, State of Affairs) laut THR am Freitag in einem Memo an die Angestellten der Produktionsfirma bekanntgab.

"Ab heute gilt bei ,The Rookie' die Regel, dass alle Schüsse am Set mit Air-Soft-Waffen abgefeuert werden, deren Mündungsfeuer in der Nachbearbeitung hinzugefügt wird", heißt es in dem Memo.

"Es wird keine ,echten' Waffen mehr in der Serie geben. Die Sicherheit unserer Schauspieler und der Crew ist zu wichtig. Jedes Risiko ist ein zu hohes Risiko."


https://www.serienjunkies.de/news/baldw ... 09824.html



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Filmwaffen sind schon an sich, sehr, gefährlich.
Ich denke da braucht es womöglich mehrfache (noch viel härtere) Kontrollen, ganz sicher auch bei Low Budget Produktionen.
Ev. auch noch am Schluss vom Schauspieler selber…?
Ist die Waffe wirklich cold, also nicht geladen ?

Immer besser selber, halt nochmal nachschauen, bevor man selber auch abdrücken muss…oder eben nicht…
Gruss Boris
Die Gesetze und Vorschriften würden wahrscheinlich ausreichen, wenn nicht Geld und Zeitdruck im Vordergrund stehen würde. Die das Sagen haben weichen Regeln doch auf. Ich habe selber mal in einer Firma gearbeitet, wo laut Hersteller Maschinen nur im ausgeschalteten Zustand geputzt werden dürfen. Das interessierte den Chef gar nicht. Zu teuer, zu aufwendig. Wenn ein Arbeiter in die Walzen gezogen wird, hötte er halt Pech gehabt. Wurde einfach riskiert. Zuvor wurde man kurz auf die Gefahren hingewiesen und musste einen Wisch unterschreiben, dass man unterrichtet wurde. Änderte zwar nichts an den Herstellervorgaben, aber etwas abgesichert haben sie sich dadurch. Alles mögliche schon erlebt. Ist doch überall fast gleich so.

Ob Schauspieler selber mit einer Schreckschusspistole hantieren sollen, weiß ich nicht. Eher nicht.



Antwort von medienonkel:

Jetzt seien wir doch mal ehrlich.
Wenn schon unbedingt mit realen Waffen mit Platzpatronen gearbeitet wird gibt es halt einfach genügend Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass in Schussrichtung eben keine Personen stehen müssen.

Per Compositing werden Falten aus Klamotten gemalt, da wird es ja wohl finanziell vertretbar sein, die Ziele des Schusses getrennt aufzunehmen. Geht ja meist eh um Shots mit weit unter 50 Frames.
In Totalen kann man oft komplett auf Platzpatronen verzichten und eben die von Frank angesprochenen Gasdruck Gerätschaften verwenden. Muzzle Flashes müssen da ja eh noch reingemacht werden.
Die lassen sich übrigens auch sehr gut mit ner einzelnen LED am Laufende auf Rauch und Umgebung simulieren, wenn man ganz auf Pyro verzichten möchte oder muss.

Wenn ich die Subjektive des Zieles einfangen will kann ich da ein Remote System hinstellen. Da reicht auch schon ein Ronin, den ich kurz per Handy ein wenig bewege. Lässt sich also schon im Low Budget Bereich umsetzen.

Geht gar nicht darum die bisherige Praxis komplett abzuschaffen. Aber im Sinne des Arbeitsschutzes kann man gewisse Prioritäten in Zukunft ja umdenken. Die irre Idee mit Gummigeschossen vergessen wir natürlich gleich wieder.

Man kann auch eine Schusssichere Weste und einen entsprechenden Helm vorschreiben. Arbeitsschutz halt. Also, wenn da schon unbedingt ein Operator in der Richtung stehen muss.
Ist ja bei Pyro Miniatur Aufnahmen nicht unüblich, dass eine fette Lexan Scheibe vorm Kameramann steht und er noch ein Face-Shield usw. trägt...

Mich hat man mit 12 auch schon an eine 50 Tonnen Hydraulikpresse gestellt. Mir war halt klar, dass ich da den Finger eben nicht reinstecke, egal, was der Chef gesagt hätte. Ich hab da einfach aus Interesse mal nen Finger vom Handschuh mit reingelegt....
Ich finde halt nicht, dass man normale Arbeitsunfälle mit dieser Situation vergleichen kann, weil es beim Film einfach mittlerweile sehr viele gangbare Alternativen zur echten Wumme gibt.
Ne Stahlwalze kann ich halt nicht durch einen Trick ersetzen.
Ne Waffe schon.



Antwort von iasi:

Viele Filme könnte man heute nicht mehr machen. ;)

https://youtu.be/ruY1FrVW9KE?t=541



Antwort von Darth Schneider:

Nein, warum denn ? Heute geht es eigentlich noch viel gefährlicher…
Also wenn wir schon vom Risiko am Drehort schreiben…;)))

Gruss Boris



Antwort von macaw:

Eine ganz andere Frage die sich mir stellt ist, ob es, wenn es offenbar selbst einer Baldwin Produktion nicht möglich ist die zurecht aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, schon aus Zeit-, Aufwands- und Kostengründen nicht besser ist auf "echte" Waffen komplett zu verzichten? Es wird behauptet, daß es in der Postpro zu teuer wäre ein wenig mündungsfeuer einzubauen. Also bei aller Liebe, wir sind nun schon ein Jahrzehnt aus der Fotochemischen Epoche raus, selbst eine Ballerei a la "Terminator 2" würde heute nur wenige Tage beanspruchen.

Mann, es werden high Budget Filme mit verjüngerten oder wiederbelebten Schauspielern ins Kino gebracht, deren eigene Mütter sie nicht erkennen würden weil sie so fake aussehen und es machen sich welche in die Hose wegen Mündungsfeuer, dem man die Echtheit ohnehin nicht ansieht bzw. das niemanden was juckt?



Antwort von iasi:

macaw hat geschrieben:
Eine ganz andere Frage die sich mir stellt ist, ob es, wenn es offenbar selbst einer Baldwin Produktion nicht möglich ist die zurecht aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, schon aus Zeit-, Aufwands- und Kostengründen nicht besser ist auf "echte" Waffen komplett zu verzichten? Es wird behauptet, daß es in der Postpro zu teuer wäre ein wenig mündungsfeuer einzubauen. Also bei aller Liebe, wir sind nun schon ein Jahrzehnt aus der Fotochemischen Epoche raus, selbst eine Ballerei a la "Terminator 2" würde heute nur wenige Tage beanspruchen.

Mann, es werden high Budget Filme mit verjüngerten oder wiederbelebten Schauspielern ins Kino gebracht, deren eigene Mütter sie nicht erkennen würden weil sie so fake aussehen und es machen sich welche in die Hose wegen Mündungsfeuer, dem man die Echtheit ohnehin nicht ansieht bzw. das niemanden was juckt?
Wir sollten nur noch alles vor Greenscreen drehen, denn Gefahren lauern schließlich überall da draußen.
Glücklicherweise sind die Fortschritte bei Motion-Control vielversprechend und wir können alles in besonderen Schutzräumen mit Rundumpolsterung drehen.

Bald gibt es dann auch Master-Class-Kurse wie z.B. "Wie spiele ich glaubwürdig den Rückstoß einer Waffe."



Antwort von rush:

Du verkennst den Ernst der Lage, iasi und ziehst es dann auch noch ins Lächerliche. Absolut unangebracht in dieser Situation denn das spiegelt in keinster Weise das wieder was viele hier meinen wenn es darum geht für gewisse Mindeststandards am Set zu sorgen.



Antwort von Jörg:

denn spiegelt in keinster Weise das wieder was viele hier meinen wenn es darum geht für gewisse Mindeststandards am Set zu sorgen.
ist doch auch typisch iasi.
Unsäglicher Kommentar zu einer Tragödie.

Sicherheit kostet Geld, verzögert sein Projekt dann noch weiter.
Nun hat er nicht nur immer noch keine geeignete cam, jetzt muss er auch noch
Sicherheit ins Budget bringen....
erst die Akkumiete und nun noch mehr Stolpersteine.
Das wird nie was.



Antwort von macaw:

iasi hat geschrieben:

Wir sollten nur noch alles vor Greenscreen drehen, denn Gefahren lauern schließlich überall da draußen.
Glücklicherweise sind die Fortschritte bei Motion-Control vielversprechend und wir können alles in besonderen Schutzräumen mit Rundumpolsterung drehen.

Bald gibt es dann auch Master-Class-Kurse wie z.B. "Wie spiele ich glaubwürdig den Rückstoß einer Waffe."
Wach endlich auf. Film ist per Definition Fake. FAKE. Captain Kirk war nie im Sonnensystem Sigma Draconis. Der DeLorean fuhr keine Femtosekunde in die Vergangenheit oder Zukunft. Und glaub es oder nicht, Schwarzenegger ist kein Cyborg mit Akzent! Meine Fresse. Wegen Filmproduktionen sind schon viel zu viele Menschen schwerst verletzt oder sogar getötet worden, weil irgendwelche Psychos meinten das Projekt sei so wichtig, daß man der Crew jede Gefahr zumuten kann. Man fühlt sich heutzutage wie in "Alien": " all members of the crew are dispensable". Und wenn es dann wieder passiert gibt es kurz ein paar R.I.P. und etwas Mitleid und weiter geht's!



Antwort von Darth Schneider:

Ich bin ja dann schon gespannt wie das dann endet.
Ich meine Immerhin war Alec auch der Produzent nicht nur der Hauptdarsteller, also auch der verantwortliche Chef.
Er hat nicht nur abgedrückt, er war beim und auch vor dem Unfall am Drehort anwesend. Mehrere Sicherheits Protokolle wurden dort an seinem Film Set nicht korrekt eingehalten, wichtige, für die Waffen verantwortliche Leute waren gar nicht am Set anwesend.
Alec haftet somit aber somit wirklich sowas von voll.
Das ganze könnte unter Umständen doch noch sehr böse enden für ihn…
Ich weiss das tönt hart, aber er ist als verantwortlicher Chef somit eigentlich selber schuld !

Was ich grundsätzlich bei solchen B Filmen ein wenig komisch finde undgar nicht verstehe.
Warum werden solche B Filme überhaupt gedreht ?
Scheinbar ist ja von Anfang an viel zu wenig Geld für die Produktion vorhanden.
Die Crew ist sehr unzufrieden, beklagt sich schon ganz oben, über zu wenig Geld, viel zu wenig Personal, viel zu viele Arbeitsstunden, wobei dann ja sicher nicht nur die Sicherheit leidet…
So kann doch gar kein guter Film entstehen ?

Also ich hätte auch ohne den tragischen Unfall überhaupt keine keine Lust unter solchen Umständen da irgend in einer Form mit zu wirken….

Warum drehen die überhaupt solche Filme ?
Das will doch an Schluss eh fast niemand sehen, weil so ist das doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Womöglich Geldwäsche ?

Man darf dabei nicht vergessen Hollywood ist eine riesige Filmindustrie, da stecken zig Milliarden Dollar drin, nicht wie bei uns ein paar bettelarme Stiftungen, mit ein ganz wenig Kleingeld….
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

Wiw endet sowas ?

Ein kleines Licht bezahlt



Antwort von 7River:

Ich sehe das Problem jetzt nicht unbedingt bei den Waffen, sondern bei dem Mensch. Fast immer führt die Missachtung von Regeln zur Katastrophe. Irgendwo wird gespart oder was für unwichtig erachtet... Beispiele gibt es genug.

@Boris Warum der Film? Amerikanische Geschichte. Selbst heute noch werden gute Western produziert. "Die glorreichen Sieben" mit Denzel Washington war klasse.



Antwort von Darth Schneider:

Ich meine nicht grundsätzlich Film, oder Western…
Aber solche eh meist absolut katastrophalen, pseudo, weil möchte gern Hollywood Low Budget Produktionen…
Ich meine der Alec ist jetzt auch nicht wirklich ein Film Star wie der Denzel, das war er ja noch nie ;-)
Ja dann soll der Cowboy Opa halt eine Serie drehen und kein Kinofilm wenn die Kohle nicht reicht !

Und nach den Berichten zufolge und so wie ich das sehe, ist das eher ne üble Low Budget, Billig Western Produktion und eher kein grosser Kino Western.
Wenn ein Teil der Crew ja sogar wegen miserablen Voraussetzungen unerlaubt den Drehort verlässt um bei der Gewerkschaft mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern ?
Dann heisst das schon alleine wirklich nix gutes für die Filmproduktion und ganz sicher auch nichts gutes für den einfach, viel zu billigen Kino Film…;(
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Alec haftet somit aber somit wirklich sowas von voll.
Das ganze könnte unter Umständen doch noch sehr böse enden für ihn…
Ich weiss das tönt hart, aber er ist als verantwortlicher Chef somit eigentlich selber schuld !
Die Geschichte hat viele Aspekte. Die Frage ist, ob jemals aufgeklärt werden wird, was tatsächlich passiert ist. Wobei Pfusch aus Geiz vielleicht die schlimmste Variante ist, weil "das Böse" damit "immer und überall" ist. Shit happens? Viel zu oft.

Cui bono? Versuche, Baldwin als nun zu cancelnden Bösewicht hinzustellen (für Trump-Fans ist er eh indiskutabel) sind bislang nicht gehört oder unterblieben. Hat er zu viele perfekte-Verbrechen-Filme gesehen? Nein, da haben eher die Leute, die das mutmaßen, zu viele solche Filme gesehen. Aber finanziell wird er erledigt sein, selbst wenn man moralisch sagt, Schwamm drüber.

Verleumdung ist ein weiches Wort (das "md" in der Wortmitte klingt schleimig-teigig), aber eine gemeine Waffe. Gemeiner als die metallenen Kanonen, die die Amis als ihr Geburtsrecht betrachten. Hat Gil Ofarim das Hotel Westin zu canceln versucht oder wird der Verdacht, dass er es tat, zu seinem Ende führen? Gefährliche Gegend, der Osten. Im Westen wurde zwar scharf geschossen, und die kreisenden Geier waren übel, aber nicht so grausam wie üble Nachrede, gleich, von welcher Seite.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Warum drehen die überhaupt solche Filme ?
Das will doch an Schluss eh fast niemand sehen, weil so ist das doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Womöglich Geldwäsche ?
Mir scheint ein Merkmal von Geldwäsche der Überfluss zu sein. Ich machte mal ein Hochzeitsvideo für einen russischen Import-Export-Händler. Jetzt muss ich mich hüten, mehr zu sagen, um üble Nachrede zu vermeiden und um nicht tot im Rhein zu treiben.

Außerdem möchte ich mal erwähnen, wie viel besser die Friseurkultur in islamischen Ländern zu sein scheint. Ich gehe seit langem nicht mehr zu deutschen Koaföhren. Im Schnitt sind die besser. Und auffällig günstig. Auffällig finde ich auch oft das Leder, den Chrom, Samt, Seide und die ausgeklügelte JBL-Beschallung. Hier ein Demovideo (keine Info über den speziellen Friseur darin, ich meine das Ambiente) aus meiner A7SIII-Suche:




Antwort von Darth Schneider:

Das mit der Geldwäsche war jetzt auch überhaupt nicht auf den Alec bezogen, mehr allgemein…Es wird ja nicht wenig B Movie Müll produziert…

Ich will den Alec auch überhaupt nicht als Bösewicht hinstellen.
Aber wer gerne Western hat und noch lieber selber welche drehen will.
Der muss sich dann halt der Risiken auch bewusst sein, diese auch selber tragen, und wie Alle anderen auch gewisse Regeln strikte einhalten.
Und zum Teufel nochmal, genügend qualifizierte Leute einstellen, und diese auch gerecht bezahlen !
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das mit der Geldwäsche war jetzt auch überhaupt nicht auf den Alec bezogen, mehr allgemein…Es wird ja nicht wenig B Movie Müll produziert…
Baldwin spielte in The Cooler einen Casinobetreiber in Las Vegas, einen echten Mafioso. Alle lebten auf großem Fuß. Bis auf natürlich die Kunden. Er war so lange der Schurke des Films, bis das Casino an Aktionäre ging, die ihre Finanzexperten schickten, um Baldwin auf die Finger zu gucken. Was der Film mMn zu sagen versucht ist, dass es Schlimmeres gibt als Korruption und Verschwendung, nämlich die Bemessung einer Sache nach deren absolutem Profit.

Irgendjemand sagte mal, wenn man wüsste, wie viele Leute bei einem Film ihre Finger im Spiel hätten und wie die drauf wären, müsste man einen guten Film nicht nur als Meisterwerk, sondern geradezu als biblisches Wunder betrachten.

Die kleineren, billiger gemachten Filme vor den Blockbustern waren oft Desperado-Produktionen, bei denen es nicht so schlimm war, wenn der Rückstoß beim Abfeuern nicht so überzeugend war, weil der ganze Film nicht perfekt war. Filme wurden auch nicht überwiegend von hart selbst erarbeitetem Geld der Geldgeber gedreht, sondern von Geld, dessen Existenz man nicht so recht eingestehen wollte. Kalkulierte Erfolge, wie heute, sind ohne Sinn. Und da schließe ich die besseren Kino-Erlebnisse der letzten Jahre, wie Dune, mit ein. Man erschafft Sinn im Kino, wenn man den aufgestülpten Sinn des Alltags, den Sachzwang-Sinn, bekämpft.



Antwort von ruessel:

Nach der Frage, ob die Waffe mit scharfer Munition geladen gewesen sei, sagte die Set-Mitarbeiterin: "Das kann ich Ihnen nicht sagen."
"Dieses Arschloch von Regieassistent"

Dann aber schimpfte sie: "Dieses Arschloch von Regieassistent, der mich beim Mittagessen angeschrien hat. Er sollte die Waffen kontrollieren, er ist verantwortlich für das, was am Set passiert."

Laut US-Medien soll vor dem dramatischen Unfall bei den Dreharbeiten im US-Bundesstaat New Mexico zu Streitigkeiten innerhalb der Filmcrew gekommen sein.
Scharfe Munition am Set verboten

Die Gewerkschaft IATSE schrieb nach Angaben der "Los Angeles Times" in einer Mail, dass die Waffe mit einer einzigen Patrone bestückt gewesen sei, einer "single live round".

Dieser Begriff sei eine gebräuchliche Umschreibung in der Branche, die sowohl eine scharfe als auch eine Platzpatrone beschreiben kann. Üblicherweise ist ein Requisiteur oder ein lizenzierter Waffenmeister für die am Set benutzten Waffen zuständig.

Scharfe Munition sei am Set verboten. Strafrechtliche Vorwürfe wurden nach Polizeiangaben bisher nicht erhoben. Der Dreh wurde vorerst eingestellt.
https://www.focus.de/kultur/vermischtes ... 55523.html

So langsam geht das alles nach "grob fahrlässig". Ich weiß nicht wie das in den USA ausschaut, hier würde keine (Film)Versicherung dafür bezahlen. der Drops ist gelutscht, der Film wird nie fertig - einige werden Millionen zahlen müssen und damit demnächst auf der Straße leben. Dramatisch aber wahrscheinlich mit ein wenig Augenmaß vermeidbar gewesen. Wie alle Unfälle.



Antwort von Darth Schneider:

Also wegen einem Streit am Set, vor dem Unfall, wo dann die Verantwortung für die gefährlichen Waffen einfach aus purem Egoismus hin und her geworfen wird ?
Dann ist jemand Tod…
Ich denke auch eher der Film wird nicht fertig, sicher nicht mit dieser Film Crew…
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Und auch die Waffenmeisterin am Set soll neu in dem Job gewesen sein... das klingt alles immer schräger.



VG



Antwort von ruessel:

US-Kündigungswelle erreicht neuen Rekord. Im Land der Niedriglohnarbeit schmeißen so viele Menschen ihren Job hin wie nie zuvor. Andere bleiben und streiken für bessere Arbeitsbedingungen. Eine historische Welle des Unmuts zwingt US-Arbeitgeber dazu, ihre Angestellten besser zu behandeln.
Wirtschaftsexperten nennen das Phänomen "The Great Resignation".
Was ist los im Amiland? Kein Wunder wenn am Filmset gestreikt wird.....

https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Kuend ... obal-de-DE



Antwort von Axel:

ruessel hat geschrieben:
Wirtschaftsexperten nennen das Phänomen "The Great Resignation".
Im Sinne von "Kündigung". Im Deutschen zählt Resignation als Phase vor der (medizinischen) Depression. Das Wirtschaftsphänomen ist in D aber nicht grundlegend anders. Sich in der Gastronomie für 8,50 € plus Trinkgeld den Buckel krumm machen? Dann bleib ich lieber bescheiden bei Fastfood zuhause wie zu Lockdown-Zeiten. Lebensmittel sind teurer, Gas auch, die Miete / Pacht wird folgen. Wenn die Lohnkosten deutlich steigen, müssen es auch die Restaurantpreise. Ergebnis: alle verdienen mehr, aber können sich dafür kaum noch was kaufen. Wenn noch der letzte Lieferando-Sklave gekündigt hat, werdet ihr merken, dass man 10-Trilliarden-Euro-Scheine nicht essen kann.



Antwort von Cinemator:

Ich weiß nicht, welchen Ruf Baldwin als Produzent hat. Vom kostenbewußten Clint Eastwood wird humorvoll berichtet, dass Schauspieler statt Gage zu bekommen eher Geld mitbringen sollen. Erstaunlich, dass Eastwood, der ja recht viel mit Schießeisen herumhantiert hat, ohne derartige Zwischenfälle über fünf Jahrzehnte gekommen ist.



Antwort von iasi:

Cinemator hat geschrieben:
Erstaunlich, dass Eastwood, der ja recht viel mit Schießeisen herumhantiert hat, ohne derartige Zwischenfälle über fünf Jahrzehnte gekommen ist.
Was ist denn daran erstaunlich?

In den vergangenen fünf Jahrzehnten gab es nun einmal nur sehr wenige derartige Zwischenfälle.



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Und auch die Waffenmeisterin am Set soll neu in dem Job gewesen sein... das klingt alles immer schräger.


VG
Es war ihr zweiter Job.
Und sie ist immerhin die Tochter eines erfahrenen Waffenmeisters.



Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
US-Kündigungswelle erreicht neuen Rekord. Im Land der Niedriglohnarbeit schmeißen so viele Menschen ihren Job hin wie nie zuvor. Andere bleiben und streiken für bessere Arbeitsbedingungen. Eine historische Welle des Unmuts zwingt US-Arbeitgeber dazu, ihre Angestellten besser zu behandeln.
Wirtschaftsexperten nennen das Phänomen "The Great Resignation".
Was ist los im Amiland? Kein Wunder wenn am Filmset gestreikt wird.....

https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Kuend ... obal-de-DE
Was hat dies denn mit diesem Unfall zu tun?

Den Arbeitskräftemangel haben wir auch in Deutschland. Ein Blick nach GB genügt, um zu verstehen, weshalb Arbeitnehmer nun eben keine schlechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen mehr akzeptieren müssen.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 99393.html

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ar ... l-101.html



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Es war ihr zweiter Job.
Und sie ist immerhin die Tochter eines erfahrenen Waffenmeisters.
Was nur leider nicht viel genutzt zu haben scheint, wenn sie ihre geladenen Waffen nicht beaufsichtigt und sich der AD versehentlich die Falsche nehmen kann. Scharfe Munition ist ohnehin extrem unüblich auf Filmsets und wenn man schon unbedingt damit arbeiten möchte, dann nimmt man sich doch keinen Neuling die nur einen Job vorher gemacht hat? Aber die war vermutlich billiger :) Egal, für Dich scheint das ja alles ohnehin zum Berufsrisiko zu gehören ;)

VG



Antwort von Darth Schneider:

Also man muss doch auch wirklich überhaupt kein Waffen Experte sein um ganz genau zu wissen das die Waffen sorgfältig zu kontrollieren sind bevor man sie dem Schauspieler in die Hand drückt, und sagt die Knarre seie cold….
Gruss Boris



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also man muss doch auch wirklich überhaupt kein Waffen Experte sein um ganz genau zu wissen das die Waffen sorgfältig zu kontrollieren sind bevor man sie dem Schauspieler in die Hand drückt, und sagt die Knarre seie cold…
Es wird aber etwas dazu geführt haben, dass es zu dem Unfall gekommen ist. Alleine schon dass scharfe Munition an einem Filmset vorhanden war, ist unglaublich.



Antwort von Cinemator:

iasi hat geschrieben:
Cinemator hat geschrieben:
Erstaunlich, dass Eastwood, der ja recht viel mit Schießeisen herumhantiert hat, ohne derartige Zwischenfälle über fünf Jahrzehnte gekommen ist.
Was ist denn daran erstaunlich?

In den vergangenen fünf Jahrzehnten gab es nun einmal nur sehr wenige derartige Zwischenfälle.
Richtig, umso erstaunlicher ist es aber, dass es nun doch dazu gekommen ist.



Antwort von cantsin:

Die Waffenmeisterin war erst bei ihrer zweiten Produktion, und dann noch einer, bei der es aus Kosten- und Zeitdruck chaotisch zuging. Außerdem ist sie die Tochter des angeblich bekanntesten Waffenmeisters Hollywoods. Wenn man jetzt böses dabei denkt, könnte man schlussfolgern, dass hier jemand über Vitamin B an einen Job kam, für den sie nicht reif war, erst recht nicht unter extremen Arbeits- und Stressbedingungen.

EDIT: Der Verdacht scheint zu stimmen - https://www.thedailybeast.com/alec-bald ... s-shooting


Schnelle Übersetzung:
"Die 24-jährige Waffenmeisterin, die für Alec Baldwins Film "Rust" angeheuert wurde, hatte schon früher Anlass zu Bedenken gegeben. Zwei Produktionsquellen erzählten The Daily Beast, dass die Dreharbeiten zu ihrem letzten Film kurzzeitig unterbrochen wurden, nachdem sie angeblich einer 11-jährigen Schauspielerin eine Waffe gegeben hatte, ohne sie ordnungsgemäß zu überprüfen.

"Sie war etwas unvorsichtig mit den Waffen und fuchtelte hin und wieder damit herum", so eine Quelle, die zusammen mit der Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed an dem kommenden Nicolas-Cage-Film The Old Way gearbeitet hat. "Es gab ein paar Mal, dass sie die Platzpatronen geladen hat und das auf eine Art und Weise tat, die wir für unsicher hielten."


Gutierrez-Reed wurde von einer Quelle aus der Rust-Produktion als "unerfahren und anfängerhaft" beschrieben, die gegenüber The Daily Beast erklärte, dass es vor dem tragischen Vorfall vom Donnerstag mindestens zwei frühere Vorfälle gab, bei denen Waffen versehentlich von anderen Crewmitgliedern abgefeuert wurden.


Laut der eidesstattlichen Erklärung hatte Gutierrez-Reed drei Requisiten auf einen Wagen gelegt, auf dem die Szene gedreht wurde, bevor Halls einen Revolver vom Wagen nahm und ihn Baldwin gab. Laut der eidesstattlichen Erklärung rief Halls am Drehort "Cold Gun".

Die zweite Produktionsquelle erklärte gegenüber The Daily Beast, dass der erste Regieassistent persönlich überprüfen sollte, ob eine Waffe "heiß" oder "kalt" ist. (Eine "kalte Waffe" bedeutet, dass sich keine Patronen - auch keine Platzpatronen - in der Schusswaffe befinden. Eine "scharfe Waffe" bedeutet, dass die Waffe mit Patronen geladen ist, entweder mit scharfer Munition oder mit Platzpatronen.) "Allein durch diese Überprüfung hätte dieser Vorfall verhindert werden können", sagte die Person.

Man kann Mitchell hören, wie sie zu jemandem in der Nähe sagt: "Dieser verdammte Regieassistent, der mich in der Mittagspause angeschrien hat, weil er nach Überarbeitungen gefragt hat, dieses Arschloch. Habt ihr gesehen, wie er sich über meinen Schreibtisch beugte und mich anschrie? Er sollte die Waffen überprüfen. Er ist verantwortlich für das, was passiert ist."

Die Anschuldigungen der Rust-Crewmitglieder scheinen sich mit den Behauptungen von zwei Produktionsquellen zu decken, die mit Gutierrez-Reed bei The Old Way zusammengearbeitet haben, wo sie als leitende Waffenmeisterin angestellt war

Gutierrez-Reed ist ein relativer Neuling auf dem Gebiet der Waffensachverständigen und wurde von ihrem Vater, dem Hollywood-Veteranen und Waffenberater Thell Reed, ausgebildet. "The Old Way" war das erste Mal, dass Gutierrez-Reed als Waffenmeisterin arbeitete. Im Podcast Voices of the West" gab sie zu, dass sie die Stelle fast nicht angenommen hätte, weil sie sich nicht sicher war, ob sie bereit war" und weil sie das Laden von Platzpatronen in Schusswaffen für das Unheimlichste" hielt.

"Aber als sie es tat, lief es wirklich reibungslos", sagte sie.

Das ist jedoch nicht die Art und Weise, wie die Produktionsverantwortlichen von The Old Way ihre Erfahrungen mit Gutierrez-Reed beschrieben. "Es gab einige Bedenken, auf die ich die Produktion aufmerksam gemacht habe", sagte einer. "Ich habe mein ganzes Leben lang mit Schusswaffen zu tun gehabt und mir sind einige Dinge aufgefallen, die selbst bei geladenen Blankwaffen nicht in Ordnung waren."

Eine andere Quelle sagte, dass unter Gutierrez-Reed im Vergleich zu anderen Sets, an denen sie mitgewirkt hatten, deutlich weniger auf die Waffensicherheit geachtet wurde."



Antwort von ruessel:

https://www.latimes.com/entertainment-a ... al-fallout
Anwälte und Rechtsprofessoren sagten, dass mehrere an der Produktion beteiligte Personen und Einrichtungen infolge des Todes zivilrechtlich haftbar gemacht werden könnten. Tödliche Unfälle am Set mit Schusswaffen sind selten, und Film- und Fernsehproduktionen haben strenge Protokolle für den Einsatz von Schusswaffen, um Verletzungen zu vermeiden. Wenn es zu Todesfällen kommt, folgen in der Regel Klagen.

"Jemand muss fahrlässig gewesen sein", sagte Gregory Keating, Professor an der USC Gould School of Law. "Das geht nicht ohne Fahrlässigkeit. Es gibt Sicherheitsprotokolle, die befolgt werden sollen. Es kommt nur darauf an, wer nachlässig ist und wie die Verantwortung verteilt wird. Dann wird es trüb, weil die Fakten trüb sind."

Klagen können Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Die Familie von Sarah Jones, einem Besatzungsmitglied, das 2014 bei einem Zugunglück während der Dreharbeiten zu "Midnight Rider" getötet wurde, erhielt 11,2 Millionen US-Dollar, nachdem sie eine Klage wegen unrechtmäßigen Todes eingereicht hatte.
Wer im Fall "Rust" haftbar gemacht wird, hängt davon ab, wie weit die angebliche Fahrlässigkeit reicht. Der Waffenschmied, der für die während der Dreharbeiten verwendeten Requisiten verantwortlich ist, könnte verklagt werden, ebenso wie der Regieassistent, der Baldwin angeblich die Waffe übergab, sagte Keating.

Die Associated Press berichtete unter Berufung auf Gerichtsakten am Freitag, dass Baldwin die Waffe vom Regieassistenten Dave Halls gegeben wurde , der angab, dass sie in den Momenten, bevor der Schauspieler sie abfeuerte, sicher war. Der stellvertretende Direktor wusste nicht, dass die Requisitenpistole mit scharfen Patronen geladen war, so ein Durchsuchungsbefehl, der bei einem Gericht in Santa Fe County eingereicht wurde. Halls reagierte nicht auf die Bitte der Times um einen Kommentar.
In der Filmindustrie bezieht sich eine Live-Runde darauf, dass eine Waffe mit Material wie einem Rohling geladen wird, der zum Filmen bereit ist, sagte eine Quelle in der Nähe der International Alliance of Theatrical Stage Employees The Times.

Die Waffenschmied Hannah Gutierrez Reed war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die 24-Jährige ist die Tochter des erfahrenen Waffenschmieds Thell Reed und hatte vor kurzem ihren ersten Film fertiggestellt.

Der Produktionsfirma "Rust" könnten in einem Zivilprozess erhebliche Schäden drohen, sagten Rechtsexperten, insbesondere wenn sich herausstellte, dass die Produzenten des Low-Budget-Features Abstriche gemacht haben, um Zeit und Geld zu sparen, und die üblichen Sicherheitsverfahren umgangen haben. Baldwin könnte in einer Klage wegen Fahrlässigkeit genannt werden, nicht weil er die Waffe in der Hand hielt, sondern weil er einer der Produzenten ist.

"Ich wäre schockiert, wenn es nicht eine Klage gegen die Produktionsfirma gäbe", sagte Bryan Sullivan, Partner bei Early Sullivan Wright Gizer & McRae. "Sie könnten Alec Baldwin nennen, um einen Hebel zu bekommen, oder den Waffenschmied oder den Hauptproduzenten, aber am Ende sind alle Mitarbeiter der Produktionsfirma und jede Haftung würde von der Firma und ihrer Versicherung abgegolten."

Besatzungsmitglieder von "Rust" sagten der Times, dass Sicherheitsprotokolle , einschließlich Waffeninspektionen, am Set nicht strikt befolgt wurden. Einer der Kameraleute habe sich am vergangenen Wochenende bei einem Produktionsleiter über die Waffensicherheit beschwert, hieß es.

Baldwins Stunt-Double feuerte am 16. Oktober versehentlich zwei Schüsse ab, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass die Waffe "kalt" sei, sagten zwei Besatzungsmitglieder, die den Vorfall miterlebten. Ein durch die Fehlzündungen alarmierter Kollege schickte eine SMS an den Produktionsleiter der Einheit, berichtete The Times.

Die Produktionsfirma Rust Movie Productions sagte am Freitag in einer Erklärung, dass ihr "keine offiziellen Beschwerden über die Sicherheit von Waffen oder Requisiten am Set bekannt wurden".

"Die Sicherheit unserer Darsteller und Crew hat für Rust Productions und alle, die mit dem Unternehmen verbunden sind, höchste Priorität", heißt es in der Erklärung. Es fügte hinzu: "Wir werden eine interne Überprüfung unserer Verfahren durchführen, während die Produktion geschlossen ist. Wir werden weiterhin mit den Behörden von Santa Fe bei ihren Ermittlungen zusammenarbeiten und den Darstellern und der Crew in dieser tragischen Zeit psychologische Dienste anbieten."

Die Produzenten reagierten am Samstag nicht auf Anfragen nach zusätzlichen Kommentaren.

"Es gibt keine Erklärung, wo dies an einem Set passiert, an dem es keine zivile Fahrlässigkeit gibt", sagte Anwalt Jeff Harris, der an Fällen mit Verletzungen und Todesfällen auf Film- und Fernsehgeräten gearbeitet hat. "Könnte es auf das Niveau krimineller Fahrlässigkeit ansteigen? Darüber werden wir mehr Informationen hören müssen. In Bezug auf die Haftung in der Kette hört man anekdotisch von Leuten, die sagen, dass das Set im Chaos war. Das ist für mich das systemische Rezept für Ärger."

Anwälte warnten, dass es noch viele unbeantwortete Fragen zu dem Vorfall gebe, der schnell zum dominierenden Gesprächsthema unter Crew-Mitarbeitern in Hollywood wurde.

"Welche Sicherheitsprotokolle hatten sie?" sagte Stuart Fraenkel von Nelson & Fraenkel, der Kunden wie Olivia Jackson vertreten hat, die Stuntfrau, die bei einem Unfall bei den Dreharbeiten zu "Resident Evil: The Final Chapter" schwer verletzt wurde. "Haben sie Sicherheitsbesprechungen? Das wissen wir noch nicht."

Einige könnten je nach Ergebnis der Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden, sagte Richard Kaplan, ein Verteidiger von Los Angeles, der Wirtschaftsmandanten vertritt.

In New Mexico kann eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen jemanden erhoben werden, der eine rechtmäßige Handlung begeht, die aufgrund von Fahrlässigkeit oder mangelnder Vorsicht zum Tod führt.

"Es gibt jemanden, der dafür sorgen soll, dass so etwas nicht passiert", sagte Kaplan. "Wenn jemand haftbar ist, dann die Person, die am Set für die Waffenkammer verantwortlich war."

Experten sagten jedoch, dass es in diesem Fall möglicherweise keine strafrechtlichen Anklagen gibt. Auf die Frage nach Baldwins Verwundbarkeit stellten mehrere Anwälte fest, dass dem Schauspieler Berichten zufolge gesagt wurde, die Waffe sei sicher, als sie ihm gegeben wurde.

Kriminelle Fälle mit Todesfällen am Set sind selten, aber sie sind vorgekommen. Regisseur John Landis und andere Filmemacher wurden beim Tod des Schauspielers Vic Morrow und zweier Kinderdarsteller, die 1982 am Set von "Twilight Zone: The Movie" getötet wurden, des fahrlässigen Totschlags für nicht schuldig befunden .

"Viele Staatsanwaltschaften haben diesen Fall beobachtet und daraus eine Lehre gezogen: Nehmen Sie nicht das, was im Grunde zivile Fahrlässigkeit ist, und machen Sie daraus eine kriminelle Handlung", sagte der Strafverteidiger Glen T. Jonas aus Torrance Firma Jonas & Driscoll. "Es gibt Umstände, in denen man jemanden wegen grober Fahrlässigkeit strafrechtlich verfolgen könnte, aber nur weil man es kann, heißt das nicht, dass man es sollte."

In einem Gegenbeispiel verbrachte Regisseur Randall Miller ein Jahr im Gefängnis, nachdem er sich des fahrlässigen Totschlags am Tod von Jones schuldig bekannt hatte , dem Kameraassistenten , der in Georgia getötet wurde, als ein Zug mit einer Crew kollidierte, die "Midnight Rider" drehte.




Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
https://www.latimes.com/entertainment-a ... al-fallout
Anwälte und Rechtsprofessoren sagten, dass mehrere an der Produktion beteiligte Personen und Einrichtungen infolge des Todes zivilrechtlich haftbar gemacht werden könnten. Tödliche Unfälle am Set mit Schusswaffen sind selten, und Film- und Fernsehproduktionen haben strenge Protokolle für den Einsatz von Schusswaffen, um Verletzungen zu vermeiden. Wenn es zu Todesfällen kommt, folgen in der Regel Klagen.

"Jemand muss fahrlässig gewesen sein", sagte Gregory Keating, Professor an der USC Gould School of Law. "Das geht nicht ohne Fahrlässigkeit. Es gibt Sicherheitsprotokolle, die befolgt werden sollen. Es kommt nur darauf an, wer nachlässig ist und wie die Verantwortung verteilt wird. Dann wird es trüb, weil die Fakten trüb sind."

Klagen können Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Die Familie von Sarah Jones, einem Besatzungsmitglied, das 2014 bei einem Zugunglück während der Dreharbeiten zu "Midnight Rider" getötet wurde, erhielt 11,2 Millionen US-Dollar, nachdem sie eine Klage wegen unrechtmäßigen Todes eingereicht hatte.
Wer im Fall "Rust" haftbar gemacht wird, hängt davon ab, wie weit die angebliche Fahrlässigkeit reicht. Der Waffenschmied, der für die während der Dreharbeiten verwendeten Requisiten verantwortlich ist, könnte verklagt werden, ebenso wie der Regieassistent, der Baldwin angeblich die Waffe übergab, sagte Keating.

Die Associated Press berichtete unter Berufung auf Gerichtsakten am Freitag, dass Baldwin die Waffe vom Regieassistenten Dave Halls gegeben wurde , der angab, dass sie in den Momenten, bevor der Schauspieler sie abfeuerte, sicher war. Der stellvertretende Direktor wusste nicht, dass die Requisitenpistole mit scharfen Patronen geladen war, so ein Durchsuchungsbefehl, der bei einem Gericht in Santa Fe County eingereicht wurde. Halls reagierte nicht auf die Bitte der Times um einen Kommentar.
In der Filmindustrie bezieht sich eine Live-Runde darauf, dass eine Waffe mit Material wie einem Rohling geladen wird, der zum Filmen bereit ist, sagte eine Quelle in der Nähe der International Alliance of Theatrical Stage Employees The Times.

Die Waffenschmied Hannah Gutierrez Reed war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die 24-Jährige ist die Tochter des erfahrenen Waffenschmieds Thell Reed und hatte vor kurzem ihren ersten Film fertiggestellt.

Der Produktionsfirma "Rust" könnten in einem Zivilprozess erhebliche Schäden drohen, sagten Rechtsexperten, insbesondere wenn sich herausstellte, dass die Produzenten des Low-Budget-Features Abstriche gemacht haben, um Zeit und Geld zu sparen, und die üblichen Sicherheitsverfahren umgangen haben. Baldwin könnte in einer Klage wegen Fahrlässigkeit genannt werden, nicht weil er die Waffe in der Hand hielt, sondern weil er einer der Produzenten ist.

"Ich wäre schockiert, wenn es nicht eine Klage gegen die Produktionsfirma gäbe", sagte Bryan Sullivan, Partner bei Early Sullivan Wright Gizer & McRae. "Sie könnten Alec Baldwin nennen, um einen Hebel zu bekommen, oder den Waffenschmied oder den Hauptproduzenten, aber am Ende sind alle Mitarbeiter der Produktionsfirma und jede Haftung würde von der Firma und ihrer Versicherung abgegolten."

Besatzungsmitglieder von "Rust" sagten der Times, dass Sicherheitsprotokolle , einschließlich Waffeninspektionen, am Set nicht strikt befolgt wurden. Einer der Kameraleute habe sich am vergangenen Wochenende bei einem Produktionsleiter über die Waffensicherheit beschwert, hieß es.

Baldwins Stunt-Double feuerte am 16. Oktober versehentlich zwei Schüsse ab, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass die Waffe "kalt" sei, sagten zwei Besatzungsmitglieder, die den Vorfall miterlebten. Ein durch die Fehlzündungen alarmierter Kollege schickte eine SMS an den Produktionsleiter der Einheit, berichtete The Times.

Die Produktionsfirma Rust Movie Productions sagte am Freitag in einer Erklärung, dass ihr "keine offiziellen Beschwerden über die Sicherheit von Waffen oder Requisiten am Set bekannt wurden".

"Die Sicherheit unserer Darsteller und Crew hat für Rust Productions und alle, die mit dem Unternehmen verbunden sind, höchste Priorität", heißt es in der Erklärung. Es fügte hinzu: "Wir werden eine interne Überprüfung unserer Verfahren durchführen, während die Produktion geschlossen ist. Wir werden weiterhin mit den Behörden von Santa Fe bei ihren Ermittlungen zusammenarbeiten und den Darstellern und der Crew in dieser tragischen Zeit psychologische Dienste anbieten."

Die Produzenten reagierten am Samstag nicht auf Anfragen nach zusätzlichen Kommentaren.

"Es gibt keine Erklärung, wo dies an einem Set passiert, an dem es keine zivile Fahrlässigkeit gibt", sagte Anwalt Jeff Harris, der an Fällen mit Verletzungen und Todesfällen auf Film- und Fernsehgeräten gearbeitet hat. "Könnte es auf das Niveau krimineller Fahrlässigkeit ansteigen? Darüber werden wir mehr Informationen hören müssen. In Bezug auf die Haftung in der Kette hört man anekdotisch von Leuten, die sagen, dass das Set im Chaos war. Das ist für mich das systemische Rezept für Ärger."

Anwälte warnten, dass es noch viele unbeantwortete Fragen zu dem Vorfall gebe, der schnell zum dominierenden Gesprächsthema unter Crew-Mitarbeitern in Hollywood wurde.

"Welche Sicherheitsprotokolle hatten sie?" sagte Stuart Fraenkel von Nelson & Fraenkel, der Kunden wie Olivia Jackson vertreten hat, die Stuntfrau, die bei einem Unfall bei den Dreharbeiten zu "Resident Evil: The Final Chapter" schwer verletzt wurde. "Haben sie Sicherheitsbesprechungen? Das wissen wir noch nicht."

Einige könnten je nach Ergebnis der Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden, sagte Richard Kaplan, ein Verteidiger von Los Angeles, der Wirtschaftsmandanten vertritt.

In New Mexico kann eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen jemanden erhoben werden, der eine rechtmäßige Handlung begeht, die aufgrund von Fahrlässigkeit oder mangelnder Vorsicht zum Tod führt.

"Es gibt jemanden, der dafür sorgen soll, dass so etwas nicht passiert", sagte Kaplan. "Wenn jemand haftbar ist, dann die Person, die am Set für die Waffenkammer verantwortlich war."

Experten sagten jedoch, dass es in diesem Fall möglicherweise keine strafrechtlichen Anklagen gibt. Auf die Frage nach Baldwins Verwundbarkeit stellten mehrere Anwälte fest, dass dem Schauspieler Berichten zufolge gesagt wurde, die Waffe sei sicher, als sie ihm gegeben wurde.

Kriminelle Fälle mit Todesfällen am Set sind selten, aber sie sind vorgekommen. Regisseur John Landis und andere Filmemacher wurden beim Tod des Schauspielers Vic Morrow und zweier Kinderdarsteller, die 1982 am Set von "Twilight Zone: The Movie" getötet wurden, des fahrlässigen Totschlags für nicht schuldig befunden .

"Viele Staatsanwaltschaften haben diesen Fall beobachtet und daraus eine Lehre gezogen: Nehmen Sie nicht das, was im Grunde zivile Fahrlässigkeit ist, und machen Sie daraus eine kriminelle Handlung", sagte der Strafverteidiger Glen T. Jonas aus Torrance Firma Jonas & Driscoll. "Es gibt Umstände, in denen man jemanden wegen grober Fahrlässigkeit strafrechtlich verfolgen könnte, aber nur weil man es kann, heißt das nicht, dass man es sollte."

In einem Gegenbeispiel verbrachte Regisseur Randall Miller ein Jahr im Gefängnis, nachdem er sich des fahrlässigen Totschlags am Tod von Jones schuldig bekannt hatte , dem Kameraassistenten , der in Georgia getötet wurde, als ein Zug mit einer Crew kollidierte, die "Midnight Rider" drehte.
Da werden aber nun wilde Vergleiche gezogen. Bei "Midnight Rider" lag der Fall erheblich anders, als bei diesem Unfall.

Und natürlich sucht man jetzt einen Schuldigen, denn in den USA geht es eben dann um Millionen.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Da werden aber nun wilde Vergleiche gezogen. Bei "Midnight Rider" lag der Fall erheblich anders, als bei diesem Unfall.
Na ja, in beiden Fällen scheint (wenigstens nach bisherigen Erkenntnissen) low Budget Schlamperei und Verantwortungslosigkeit ursächlich gewesen zu sein.
iasi hat geschrieben:

Und natürlich sucht man jetzt einen Schuldigen, denn in den USA geht es eben dann um Millionen.
Da ist es ja gut, daß ihr Mann ein Spitzenanwalt ist.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Die Waffenmeisterin war erst bei ihrer zweiten Produktion, und dann noch einer, bei der es aus Kosten- und Zeitdruck chaotisch zuging. Außerdem ist sie die Tochter des angeblich bekanntesten Waffenmeisters Hollywoods. Wenn man jetzt böses dabei denkt, könnte man schlussfolgern, dass hier jemand über Vitamin B an einen Job kam, für den sie nicht reif war, erst recht nicht unter extremen Arbeits- und Stressbedingungen.

EDIT: Der Verdacht scheint zu stimmen - https://www.thedailybeast.com/alec-bald ... s-shooting


Schnelle Übersetzung:
"Die 24-jährige Waffenmeisterin, die für Alec Baldwins Film "Rust" angeheuert wurde, hatte schon früher Anlass zu Bedenken gegeben. Zwei Produktionsquellen erzählten The Daily Beast, dass die Dreharbeiten zu ihrem letzten Film kurzzeitig unterbrochen wurden, nachdem sie angeblich einer 11-jährigen Schauspielerin eine Waffe gegeben hatte, ohne sie ordnungsgemäß zu überprüfen.

"Sie war etwas unvorsichtig mit den Waffen und fuchtelte hin und wieder damit herum", so eine Quelle, die zusammen mit der Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed an dem kommenden Nicolas-Cage-Film The Old Way gearbeitet hat. "Es gab ein paar Mal, dass sie die Platzpatronen geladen hat und das auf eine Art und Weise tat, die wir für unsicher hielten."


Gutierrez-Reed wurde von einer Quelle aus der Rust-Produktion als "unerfahren und anfängerhaft" beschrieben, die gegenüber The Daily Beast erklärte, dass es vor dem tragischen Vorfall vom Donnerstag mindestens zwei frühere Vorfälle gab, bei denen Waffen versehentlich von anderen Crewmitgliedern abgefeuert wurden.


Laut der eidesstattlichen Erklärung hatte Gutierrez-Reed drei Requisiten auf einen Wagen gelegt, auf dem die Szene gedreht wurde, bevor Halls einen Revolver vom Wagen nahm und ihn Baldwin gab. Laut der eidesstattlichen Erklärung rief Halls am Drehort "Cold Gun".

Die zweite Produktionsquelle erklärte gegenüber The Daily Beast, dass der erste Regieassistent persönlich überprüfen sollte, ob eine Waffe "heiß" oder "kalt" ist. (Eine "kalte Waffe" bedeutet, dass sich keine Patronen - auch keine Platzpatronen - in der Schusswaffe befinden. Eine "scharfe Waffe" bedeutet, dass die Waffe mit Patronen geladen ist, entweder mit scharfer Munition oder mit Platzpatronen.) "Allein durch diese Überprüfung hätte dieser Vorfall verhindert werden können", sagte die Person.

Man kann Mitchell hören, wie sie zu jemandem in der Nähe sagt: "Dieser verdammte Regieassistent, der mich in der Mittagspause angeschrien hat, weil er nach Überarbeitungen gefragt hat, dieses Arschloch. Habt ihr gesehen, wie er sich über meinen Schreibtisch beugte und mich anschrie? Er sollte die Waffen überprüfen. Er ist verantwortlich für das, was passiert ist."

Die Anschuldigungen der Rust-Crewmitglieder scheinen sich mit den Behauptungen von zwei Produktionsquellen zu decken, die mit Gutierrez-Reed bei The Old Way zusammengearbeitet haben, wo sie als leitende Waffenmeisterin angestellt war

Gutierrez-Reed ist ein relativer Neuling auf dem Gebiet der Waffensachverständigen und wurde von ihrem Vater, dem Hollywood-Veteranen und Waffenberater Thell Reed, ausgebildet. "The Old Way" war das erste Mal, dass Gutierrez-Reed als Waffenmeisterin arbeitete. Im Podcast Voices of the West" gab sie zu, dass sie die Stelle fast nicht angenommen hätte, weil sie sich nicht sicher war, ob sie bereit war" und weil sie das Laden von Platzpatronen in Schusswaffen für das Unheimlichste" hielt.

"Aber als sie es tat, lief es wirklich reibungslos", sagte sie.

Das ist jedoch nicht die Art und Weise, wie die Produktionsverantwortlichen von The Old Way ihre Erfahrungen mit Gutierrez-Reed beschrieben. "Es gab einige Bedenken, auf die ich die Produktion aufmerksam gemacht habe", sagte einer. "Ich habe mein ganzes Leben lang mit Schusswaffen zu tun gehabt und mir sind einige Dinge aufgefallen, die selbst bei geladenen Blankwaffen nicht in Ordnung waren."

Eine andere Quelle sagte, dass unter Gutierrez-Reed im Vergleich zu anderen Sets, an denen sie mitgewirkt hatten, deutlich weniger auf die Waffensicherheit geachtet wurde."
Wenn die Aufregung groß ist, beginnt das Tratschen.
Nun also zerreissen sich alle das Maul über Gutierrez-Reed. Jemand muss ja schließlich schuld sein.
Zu sagen, Unfälle geschehen eben leider nun einmal, geht natürlich nicht.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Da werden aber nun wilde Vergleiche gezogen. Bei "Midnight Rider" lag der Fall erheblich anders, als bei diesem Unfall.
Na ja, in beiden Fällen scheint (wenigstens nach bisherigen Erkenntnissen) low Budget Schlamperei und Verantwortungslosigkeit ursächlich gewesen zu sein.
Lies doch zuerst mal nach, was beim "Midnight Rider"-Dreh geschehen war, bevor du solche steilen Thesen äußerst.

"Schlamperei und Verantwortungslosigkeit"?
Du bist doch derjenige, der sich auch mal vorn an ein fahrendes Auto hängt, wenn ich es recht in Erinnung habe.



Antwort von macaw:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich hätte auch ohne den tragischen Unfall überhaupt keine keine Lust unter solchen Umständen da irgend in einer Form mit zu wirken….
Tja, wenn ich mir die völlig unbekannten Namen von Cast & Crew des Baldwin Films so anschaue vermute ich, daß viele nur wegen einer Sache mitgemacht haben könnten: Alec Baldwin und damit einem Namen, der vielleicht Aufmerksamkeit für den Film generiert und damit "Exposure" für einen selbst. Wer kennt nicht diesen Köder, mit der man Leute für möglichst wenig (oder gar keine) Kohle zum mitarbeiten motivieren will. Ich erlebe das immer mal wieder in der Postpro. Vor zwei Jahren z.B.: Regisseur, den ich von früher kenne ruft mich an und will noch ein paar Effekte gratis für "Rammstein: Deutschland", ein Jahr später noch ein Anruf von dem Kerl, da war es für den Rapper "Fler", noch später für jemanden namens Olexesh oder so etc. Nervig, aber harmlos - natürlich habe ich nie einen Finger krumm gemacht.

Wer weiß, wahrscheinlich haben auch die verstorbene Kamerafrau und der Regisseur nur wegen Baldwin an diesem Katastrophenprojekt mitgemacht, so ziemlich der erste international bekannte Name in deren Vita.

In den amerikanischen Medien wird die Kamerafrau nun zu einem aufstrebenden Talent hochstilisiert, obwohl es traurige Wahrheit sein dürfte, daß "Rust", wäre dieser schreckliche Unfall nicht passiert, kein Django Unchained, kein True Grit geworden wäre und den Heuchlerischen "News-Seiten" nicht einmal einen Dreizeiler Wert gewesen sein dürfte. Die Vita von ihr und dem Regisseur sind Filme und Serien, die kaum als Erfolge zu bezeichnen sind. Es ist die hässliche Kehrseite des Business. Menschen werden in ein mieses, unterbudgetiertes Projekt gelockt mit der Hoffnung, daß es zu einem Booster ihrer Karriere führen wird.

Mega traurig das Ganze. :(



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Du bist doch derjenige, der sich auch mal vorn an ein fahrendes Auto hängt, wenn ich es recht in Erinnung habe.
Das ist aber meine Risiko-Einschätzung, meine Entscheidung, und mein Arsch. Von einem Crew Mitglied würde ich sowas nie verlangen.

Apropos, das geht noch ganz anders :D


247036074_3756661337769781_1722735104092161555_n.jpg



Antwort von iasi:

macaw hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich hätte auch ohne den tragischen Unfall überhaupt keine keine Lust unter solchen Umständen da irgend in einer Form mit zu wirken….
Tja, wenn ich mir die völlig unbekannten Namen von Cast & Crew des Baldwin Films so anschaue vermute ich, daß viele nur wegen einer Sache mitgemacht haben könnten: Alec Baldwin und damit einem Namen, der vielleicht Aufmerksamkeit für den Film generiert und damit "Exposure" für einen selbst. Wer kennt nicht diesen Köder, mit der man Leute für möglichst wenig (oder gar keine) Kohle zum mitarbeiten motivieren will. Ich erlebe das immer mal wieder in der Postpro. Vor zwei Jahren z.B.: Regisseur, den ich von früher kenne ruft mich an und will noch ein paar Effekte gratis für "Rammstein: Deutschland", ein Jahr später noch ein Anruf von dem Kerl, da war es für den Rapper "Fler", noch später für jemanden namens Olexesh oder so etc. Nervig, aber harmlos - natürlich habe ich nie einen Finger krumm gemacht.

Wer weiß, wahrscheinlich haben auch die verstorbene Kamerafrau und der Regisseur nur wegen Baldwin an diesem Katastrophenprojekt mitgemacht, so ziemlich der erste international bekannte Name in deren Vita.

In den amerikanischen Medien wird die Kamerafrau nun zu einem aufstrebenden Talent hochstilisiert, obwohl es traurige Wahrheit sein dürfte, daß "Rust", wäre dieser schreckliche Unfall nicht passiert, kein Django Unchained, kein True Grit geworden wäre und den Heuchlerischen "News-Seiten" nicht einmal einen Dreizeiler Wert gewesen sein dürfte. Die Vita von ihr und dem Regisseur sind Filme und Serien, die kaum als Erfolge zu bezeichnen sind. Es ist die hässliche Kehrseite des Business. Menschen werden in ein mieses, unterbudgetiertes Projekt gelockt mit der Hoffnung, daß es zu einem Booster ihrer Karriere führen wird.

Mega traurig das Ganze. :(
Zumal die bittere Wahrheit eben auch ist,
- dass die Crew-Mitglieder, die gekündigt hatten, dies taten, weil ihr Hotel 70km vom Drehort entfernt war und es eben um Bequemlichkeit und nicht Sicherheit ging
- dass Sicherheitsbriefings überall abgehakt werden und nichts mit dem Budget zu tun haben
- dass die Getroffenen vor der Waffe in Schußrichtung standen, als sie abgefeuert wurde.

Aber nun wird eine mediale Hexenjagd veranstaltet und wild spekuliert und beschuldigt.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Du bist doch derjenige, der sich auch mal vorn an ein fahrendes Auto hängt, wenn ich es recht in Erinnung habe.
Das ist aber meine Risiko-Einschätzung, meine Entscheidung, und mein Arsch. Von einem Crew Mitglied würde ich sowas nie verlangen.

Apropos, das geht noch ganz anders :D
Das ist dann aber das Gleiche, wie wenn man vor einer Waffe direkt in Schußrichtung steht, wenn diese abgefeuert wird.
Da ist es dann egal, ob Platzpatronen drin sind oder jemand mit der Steinschleuder zielt.

Auf dem Schießstand galt immer: Selbst wenn man das Magazin leergeschossen oder entnommen hatte, richtete man die Waffe nie auf eine Person.



Antwort von srone:

und, was will uns jetzt sagen, dass du im zweifel die hosen voll hast, ich steh zu dem, was ich tue...;-)

lg

srone



Antwort von iasi:

srone hat geschrieben:
und, was will uns jetzt sagen, dass du im zweifel die hosen voll hast, ich steh zu dem, was ich tue...;-)

lg

srone
Dass man nicht hysterisch werden muss, wenn mal es mal einen Unfall gibt.
Es hat doch nur derjenige die Hosen voll, der verzweifelt versucht jede Unfallursache beseitigen zu wollen, weil er eben nicht damit Leben kann, dass es ihn jederzeit erwischen kann.

Das Bizarre daran ist eben, dass man sich im Alltag nicht so sehr darum schert, weil man nicht daran denkt, dass es einen erwischen kann, aber man dann umso erschrockener reagiert, wenn man mit einem tragischen Unfall mit eigenem Lebensbezug konfrontiert wird.



Antwort von Hayos:

@iasi: Nicht schlecht, iasi: Eine Seite Fullquote machen, sodass man ewig scrollen muss und dann nur zwei eigene Sätze drunter schreiben - und das gleich zweimal nacheinander...das habe ich auch schon lange nicht mehr erlebt im Internetz :D



Antwort von Bluboy:

Nicht hysterisch werden ist gut
Der Fall und die drauf folgenden Forderungen der Filmschaffenden haben bereits das deutshe Fernsehen erobert.



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Dass man nicht hysterisch werden muss, wenn mal es mal einen Unfall gibt.
Eben. Cool bleiben, in Ruhe schon mal den überhitzten 8K-Canon-Body wechseln, Ersatz-DoP ist ja schon unterwegs.



Antwort von Axel:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Dass man nicht hysterisch werden muss, wenn mal es mal einen Unfall gibt.
Eben. Cool bleiben, in Ruhe schon mal den überhitzten 8K-Canon-Body wechseln, Ersatz-DoP ist ja schon unterwegs.
Wenn der Star selbst der Produzent ist, werden DoP und Regisseur schnell zu "Expendables" ...



Antwort von Frank Glencairn:

Yes, I was standing shoulder-to-shoulder with Halyna during this fatal shot that took her life and injured the director Joel Souza. I was holding her in my arms while she was dying. Her blood was on my hands.
I want to tell my opinion on why this has happened. I think I have the right to do it.
It's the fault of negligence and unprofessionalism.
The negligence from the person who was supposed to check the weapon on the site did not do this; the person who had to announce that the loaded gun was on the site did not do this;
the person who should have checked this weapon before bringing it to the set did not do it.
And the DEATH OF THE HUMAN IS THE RESULT!
I'm sure that we had the professionals in every department, but one - the department that was responsible for the weapons. There is no way a twenty-four-year-old woman can be a professional with armory; there is no way that her more-or-less the same-aged friend from school, neighborhood, Instagram, or God knows where else, can be a professional in this field.
Professionals are the people who have spent years on sets, people who know this job from A to Z; These are the people who have the safety on set at the level of reflexes; they do not need to be told to put the sandbag on a tripod, fix the ladder on the stage, or fence off the explosion site. They have it in their blood.
I'm calling out to the Producers!
We have a fascinating and amazing job, but it's also dangerous. We film in the mountains, in the open water, underwater. We have explosions, shooting guns, car crashes, electricity after all, and much more.
To save a dime sometimes, you hire people who are not fully qualified for the complicated and dangerous job, and you risk the lives of the other people who are close and your lives as well.
I understand that you always fight for the budget, but you cannot allow this to happen. There should always be at least one professional in each department who knows the job. It is an absolute must to avoid such a tragedy, like the tragedy with Halyna.
I do not wish anyone to go through what I went through, what her husband @Matt Hutchins and her son Andros went through, and the actor Alec Baldwin, who has been handed a gun on set. He has to live with the thought that he took the life of the human because of unprofessional people.
Dear Producers, by hiring professionals, you are buying peace of mind for yourself and the people around you. It is true that the professionals can cost a little more and sometimes can be a little bit more demanding, but it is worth it. No saved penny is worth the LIFE of the person!
And finally, dear Producers, please remember that it's not you who are giving the opportunities to the people you hire make their money; it's the people you hire who help You make Your money. Remember this!
I also want to thank the camera operator @Ried Russell, who was with us and helped save Halyna. Thank you to the set medic @Cherlyn Schaefer who did everything she could to save Halyna's life.




Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Dass man nicht hysterisch werden muss, wenn mal es mal einen Unfall gibt.
..., Ersatz-DoP ist ja schon unterwegs.
Etwa mit dem Auto?!
Dann kann man die Produktion gleich einstellen, denn schließlich ist das Risiko im Verkehr ja noch höher.

Besser wie machen nur noch Knetgummifiguren-Filme - aber halt - auch an Knetgummi sind schon Leute gestorben.



Antwort von macaw:

iasi hat geschrieben:
srone hat geschrieben:
und, was will uns jetzt sagen, dass du im zweifel die hosen voll hast, ich steh zu dem, was ich tue...;-)

lg

srone
Dass man nicht hysterisch werden muss, wenn mal es mal einen Unfall gibt.
Es hat doch nur derjenige die Hosen voll, der verzweifelt versucht jede Unfallursache beseitigen zu wollen, weil er eben nicht damit Leben kann, dass es ihn jederzeit erwischen kann.

Das Bizarre daran ist eben, dass man sich im Alltag nicht so sehr darum schert, weil man nicht daran denkt, dass es einen erwischen kann, aber man dann umso erschrockener reagiert, wenn man mit einem tragischen Unfall mit eigenem Lebensbezug konfrontiert wird.
Du redest dich hier echt um Kopf und Kragen, deine Argumente haben schon Kinderniveau. Während sich die halbe Welt, besonders die Filmwelt an den Kopf fasst angesichts dessen, was da mit Ansage passiert ist, zuckst du nur mit den Schultern und sagst "shit happens" - weitermachen! Wir reden hier nicht von Alltagsrisiken, wie wenn man das Auto benutzt und dir jemand über Rot und versehentlich in die Seite fährt. Nein, hier war jemand unterwegs, der Verkehrsregeln gerne mal absichtlich ignoriert.

Ausgerechnet diejenigen, die in verantwortlicher Position mit Waffen hantieren, haben auf ihre Sorgfaltspflicht massiv geschissen. Sagen wir jemand aus deiner Familie wäre an diesem Set gewesen - möchtest du wirklich Personen dort in Positionen wissen, die sich derart fahrlässig verhalten haben?



Antwort von Pianist:

macaw hat geschrieben:
Ausgerechnet diejenigen, die in verantwortlicher Position mit Waffen hantieren, haben auf ihre Sorgfaltspflicht massiv geschissen.
Und das ist aus meiner Sicht hochgradig strafrechtsrelevant. Daher wundert es mich, dass die amerikanischen Juristen da immer nur zivilrechtlich argumentieren. Natürlich werden da am Ende auch hohe Schadenersatzzahlungen an die Hinterbliebenen stehen, aber in erster Linie wird sich die Waffenmeisterin verantworten müssen. Ob es dann eine Bestrafung wegen eines Fahrlässigkeitsdeliktes oder wegen einer aktiven Handlung gibt, kann ich mangels Kenntnis des amerikanischen Rechtssystems nicht abschätzen. Das wird auch davon abhängen, wie es um die Waffenkenntnisse von Baldwin bestellt ist. Wenn er hätte erkennen oder leicht prüfen können, dass da scharfe Munition im Lauf ist, dann wird auch er auf der Anklagebank landen, und das Urteil für die Waffenmeisterin etwas ermäßigt werden. Wenn aber alles einzig und allein von ihr abhängt, und er darauf angewiesen war, ihr blind zu vertrauen, dann wiegt ihre Schuld natürlich um so höher, und das wird sich dann auch auf das Strafmaß auswirken. Im deutschen Recht sieht es so aus, dass bei einer Garantenstellung aus einer fahrlässigen Tötung (maximal fünf Jahre) ganz schnell ein Totschlag (mindestens fünf Jahre) werden kann. Im amerikanischen Recht gibt es dafür wohl den Begriff "Mord zweiten Grades". Also eine vorsätzliche Handlung ohne Mordmerkmale. Und bei sachkundigen Personen, die eine so hohe Verantwortung wie eine Waffenmeisterin bei einem Filmdreh haben, landet man eben schnell beim Vorsatz, weil man höhere Anforderungen stellen muss als bei einer nicht sachkundigen Person. Dabei kommt es nicht darauf an, dass sie ganz gewiss diesen Unfall nicht wollte, wovon man ja derzeit ausgehen muss. Könnt ihr mir soweit folgen?

Matthias



Antwort von ruessel:

Derweil mehren sich in Hollywood die Rufe nach einem Verbot von gefährlichen Schusswaffen an Filmsets. Eine Petition auf der Website change.org, die ein Schusswaffenverbot und bessere Arbeitsbedingungen für Filmteams forderte, wurde von mehr als 15.000 Menschen unterschrieben. Darin hieß es, es gebe "keine Entschuldigung dafür, dass so etwas im 21. Jahrhundert passiert".

Der demokratische Abgeordnete im kalifornischen Senat, Dave Cortese, forderte ein Gesetz, das scharfe Munition an Filmsets in Kalifornien verbietet. Der Bundesstaat ist Dreh- und Angelpunkt der US-Filmbranche. Erste Produktionen reagierten bereits: Das Polizeidrama "The Rookie" aus Los Angeles beschloss mit sofortiger Wirkung, scharfe Munition vom Set zu verbannen, wie das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" berichtete.
https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... t-101.html



Antwort von teichomad:

geil, slashcamniveau at its best



Antwort von 7River:

Was hat scharfe Munition überhaupt an einem Filmset zu suchen? Eine Munitions-Kette, die wie bei Rambo um den Körper hängt oder als Deko fungiert, ist die eine Sache. Aber wenn ein Magazin oder eine Trommel damit in einer Nahaufnahme bestückt wird, könnte man doch auf modifizierte Patronen zurückgreifen, die ohne Pulver und Zündtütchen sind. Quasi ohne Treibladung.



Antwort von Pianist:

Diese ganzen organisatorischen Fragen werden Gegenstand der Ermittlungen sein. Da wird jede Person, die irgendwas mit den Waffen zu tun hatte, genau erklären müssen, warum sie alles genau so und nicht anders gemacht hat, und was sie alles getan hat, um Gefahren zu vermeiden. Denn nach dem Grad der Vermeidbarkeit richtet sich am Ende das Strafmaß.

Matthias



Antwort von medienonkel:

Pianist hat geschrieben:
Und das ist aus meiner Sicht hochgradig strafrechtsrelevant. Daher wundert es mich, dass die amerikanischen Juristen da immer nur zivilrechtlich argumentieren. Natürlich werden da am Ende auch hohe Schadenersatzzahlungen an die Hinterbliebenen stehen, aber in erster Linie wird sich die Waffenmeisterin verantworten müssen. Ob es dann eine Bestrafung wegen eines Fahrlässigkeitsdeliktes oder wegen einer aktiven Handlung gibt, kann ich mangels Kenntnis des amerikanischen Rechtssystems nicht abschätzen. Das wird auch davon abhängen, wie es um die Waffenkenntnisse von Baldwin bestellt ist. Wenn er hätte erkennen oder leicht prüfen können, dass da scharfe Munition im Lauf ist, dann wird auch er auf der Anklagebank landen, und das Urteil für die Waffenmeisterin etwas ermäßigt werden. Wenn aber alles einzig und allein von ihr abhängt, und er darauf angewiesen war, ihr blind zu vertrauen, dann wiegt ihre Schuld natürlich um so höher, und das wird sich dann auch auf das Strafmaß auswirken. Im deutschen Recht sieht es so aus, dass bei einer Garantenstellung aus einer fahrlässigen Tötung (maximal fünf Jahre) ganz schnell ein Totschlag (mindestens fünf Jahre) werden kann. Im amerikanischen Recht gibt es dafür wohl den Begriff "Mord zweiten Grades". Also eine vorsätzliche Handlung ohne Mordmerkmale. Und bei sachkundigen Personen, die eine so hohe Verantwortung wie eine Waffenmeisterin bei einem Filmdreh haben, landet man eben schnell beim Vorsatz, weil man höhere Anforderungen stellen muss als bei einer nicht sachkundigen Person. Dabei kommt es nicht darauf an, dass sie ganz gewiss diesen Unfall nicht wollte, wovon man ja derzeit ausgehen muss. Könnt ihr mir soweit folgen?

Matthias
Es würde bei third degree murder bleiben, weil ein Vorsatz dann doch von einer beabsichtigten Tötung ausgeht, was ein Motiv voraussetzt. Die Tötung George Floyds ist mit third degree abgeurteilt worden.
In Berlin hat ein besoffener Bulle "im Einsatz" eine junge Frau beim Einparken mit 90 Km/h, von 134 runtergebremst, tot gefahren. Strafe: 14 Monate auf Bewährung, keine dienstlichen Konsequenzen. Lächerlich.

In Deutschland würden wir bei so einem Filmunfall Minimum über fahrlässige Tötung sprechen, zumindest im Antrag der Staatsanwaltschaft. Das elegante hierzulande wäre auch, dass es auch viel einfacher ist, den verantwortlichen Büchsenmacher dank schärferem Waffenrecht zur Rechenschaft zu ziehen.
Weil hier halt nicht Hinz und Kunz scharfe Munition noch "zufällig im Auto" hat.

Unfall heißt übrigens nicht immer, dass Fahrlässigkeit im Spiel ist, Herr Iasi. Umgekehrt genauso.
Deswegen gibt es ja die Fahrlässigkeit, d.h. die Konsequenzen deiner Handlung waren dir offensichtlich egal bzw. unbewusst. Unwissenheit schützt aber nicht vor Strafe.

Hat es in den USA keine Offizialdelikte, die automatisch zur Strafverfolgung führen? Nur Zivilrechtlich zu Verfahren fände ich sehr zweifelhaft.



Antwort von Pianist:

medienonkel hat geschrieben:
Es würde bei third degree murder bleiben, weil ein Vorsatz dann doch von einer beabsichtigten Tötung ausgeht, was ein Motiv voraussetzt.
Daher schrieb ich ja von der "Garantenstellung" im deutschen Recht. Da würde es dann von der rechtlichen Stellung zwischen Waffenmeister und Schauspieler abhängen, wie hoch der Grad der Vorwerfbarkeit ist. Und der kann dann eben auch bis zum Vorsatz reichen, weil da schon die Kenntnis von bestimmten Umständen und deren Duldung zum Vorsatz reicht.

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

Pianist hat geschrieben:
Das wird auch davon abhängen, wie es um die Waffenkenntnisse von Baldwin bestellt ist.
Baldwin ist als fanatischer Waffenhasser bekannt, seine Kenntnisse in der Richtung dürften deshalb also gegen Null gehen.
Sollte auch keine Rolle spielen, weil Waffensicherheit der Job des Armorer ist, und nicht der eines Schauspielers.



Antwort von Cinemator:

Eine vermutete Version soll sein: Aus scharfer Munition wurde das Projektil herausgenommen, das Schießpulver sicherheitshalber entfernt und das Geschoss wieder hineingesteckt (z.B. für close ups vom Revolver). Der Zünder ist drin geblieben. Jemand hat dann abgezogen, dabei ist durch die schwache Kraft des Zünders das Projektil in den Lauf getrieben worden, dort aber steckengeblieben. Für den echten Dreh hat man dann die Knallschußpatrone in die Trommel gesteckt, die dann das noch im Lauf steckende Projektil hinausgefeuert hat. Die Waffenschmiedin hätte den Lauf vor dem echten Dreh kontrollieren müssen. Möglicherweise ist das versäumt worden.



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Baldwin ist als fanatischer Waffenhasser bekannt, seine Kenntnisse in der Richtung dürften deshalb also gegen Null gehen.
Strafrechtlich ist das für ihn ein großer Vorteil, weil dann der Grad der Vorwerfbarkeit sehr gering ist und sich die Verantwortung sehr stark in Richtung Waffenmeisterin bewegt. Natürlich ist sein Leben trotzdem im Arsch, das ist ja klar, aber er wird zumindest nicht im Knast landen. Jedenfalls nicht deshalb.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Sollte auch keine Rolle spielen, weil Waffensicherheit der Job des Armorer ist, und nicht der eines Schauspielers.
Das kann man so sehen, muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Zumindest hätte es eine Einweisung geben müssen, damit jedem Beteiligten klar ist, dass man auch eine vermeintlich unscharfe Waffe nicht auf Personen richtet. Und wenn eine Szene so gestrickt ist, dass knapp an der Kamera vorbei geschossen werden soll, dann hätte das Sicherheitskonzept so aussehen müssen, dass niemand an der Kamera steht. Sowas muss dann ein Schauspieler auch einfordern. Ich denke mal, dass auch dieser Aspekt Gegenstand der Ermittlungen sein wird.

Am Ende kann es passieren, dass Baldwin nicht bestraft wird, weil er den tödlichen Schuss abgegeben hat, sondern weil er als Produzent Organisationsmängel mit zu verantworten hat.
Cinemator hat geschrieben:
Die Waffenschmiedin hätte den Lauf vor dem echten Dreh kontrollieren müssen. Möglicherweise ist das versäumt worden.
Das wäre dann ein schweres Versäumnis, was bei dieser besonders verantwortungsvollen Tätigkeit durchaus zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe führen kann. Im Prinzip muss die Waffenmeisterin alles, was sie macht, präzise protokollieren. Schon, um das eigene korrekte Verhalten nachweisen zu können.

Matthias



Antwort von 7River:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Baldwin ist als fanatischer Waffenhasser bekannt, seine Kenntnisse in der Richtung dürften deshalb also gegen Null gehen.
Wenn das keine Ironie hat...



Antwort von medienonkel:

Das stimmt.

Jetzt war mir die Garantenstellung bis jetzt aber eher in Bezug auf Ärzte oder Notare ein Begriff. Interessant, das zieht sich ja bis in den intimsten Lebensbereichen runter...

Ein paar Jahre Bau sollten bei so etwas aber mindestens drin sein.



Antwort von iasi:

Ist das hier jetzt das digitale Kaffeekränzchen, bei dem man über Skandale tratscht?

Man weiß natürlich jedes Detail des Unfalls aus besten Quellen und kann als Experte in Rechtsfragen, Waffenkunde und all die anderen Bereich Urteile fällen.

DAS WAR EIN UNFALL !



Antwort von macaw:

iasi hat geschrieben:
DAS WAR EIN UNFALL !
Ach krass. Echt? War dann die Erschießung von JFK am Ende auch nur ein Unfall?



Antwort von Pianist:

Selbstverständlich geht bisher niemand davon aus, dass da Vorsatz im Spiel war oder es sich um eine Verschwörung gegen Baldwin handelt. Aber auch für Unfälle kann man strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn man zur Vermeidung hätte beitragen können.

Dass jemand bewusst die Munition ausgetauscht hat, um jemandem zu schaden, halte ich für ziemlich abwegig, weil es ja im Prinzip reiner Zufall war, dass Baldwin die Kamerafrau getroffen hat. Damit hätte ja niemand rechnen können. Vermutlich wäre das niemals rausgekommen, wenn er nicht zufällig getroffen hätte. Sofern es sich tatsächlich um scharfe Munition gehandelt hat, wo es ja widersprüchliche Informationen gibt.

Matthias



Antwort von 7River:

macaw hat geschrieben:
Ach krass. Echt? War dann die Erschießung von JFK am Ende auch nur ein Unfall?
Der Vergleich hinkt ja wohl. Es ist besser abzuwarten, was die Untersuchungen ergeben. Bei so einem Fall entstehen womöglich auch Gerüchte.



Antwort von Frank Glencairn:

Pianist hat geschrieben:
Selbstverständlich geht bisher niemand davon aus, dass da Vorsatz im Spiel war oder es sich um eine Verschwörung gegen Baldwin handelt.
Das Internet: Hold my beer!

:D



Antwort von macaw:

7River hat geschrieben:
macaw hat geschrieben:
Ach krass. Echt? War dann die Erschießung von JFK am Ende auch nur ein Unfall?
Der Vergleich hinkt ja wohl.
Unsinn. Hinkt nicht. Es gibt nämlich NUR Unfälle laut einiger Menschenhasser im Forum.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn der Alec nun wirklich so ein fanatischer Waffenhasser ist, warum dreht er dann so viele Western ?
Das passt irgendwie nicht zusammen….
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Wahrscheinlich weil er kein fanatischer Westernhasser ist :P



Antwort von Darth Schneider:

Ja so viel wie in den Western aber herum geballert wird…
Ich mag ja auch Western auch Action Filme und so, ja eben unter anderem genau wegen den (in den Filmen) schon coolen Waffen und Schießereien ;)))
Gruss Boris



Antwort von Axel:

macaw hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
DAS WAR EIN UNFALL !
Ach krass. Echt? War dann die Erschießung von JFK am Ende auch nur ein Unfall?
Nach einer Theorie war das tatsächlich so. Als Oswald aus dem Schulbuchgebäude auf die Kolonne zu schießen begann, entsicherte der zwei Wagen weiter hinten fahrende Geheimagent George Hickey sein Gewehr. Aufgrund der Schreckreaktion auf die Schüsse bremste und wackelte die Limousine, und Hickey betätigte versehentlich den Abzug. Aber:
Seine Berechnungen legten die Flugbahn über die linke Seite des nachfahrenden Autos, das voller Geheimdienstagenten war, darunter einer, der irgendwann ein AR-15-Gewehr aufhob. Donahue kam zu dem Schluss, dass der Agent, George Hickey, den Präsidenten versehentlich erschossen hatte, als das Auto plötzlich schlingerte.

Die Theorie fand wenig Beachtung, trotz eines Artikels aus dem Jahr 1977 in der Baltimore Sun und einem 1992 erschienenen Buch Mortal Error: The Shot That Killed JFK von Bonar Menninger. Donahue starb 1999.

Im Reelz-Bericht erweitert McLaren den Fall, um zu argumentieren, dass es eine Vertuschung gegeben habe, weil der Secret Service gedemütigt wurde, dass der Präsident von einem Mann getötet wurde, der diesem Auto zugewiesen wurde, nur weil andere Agenten angeblich bis früh gefeiert und getrunken hatten Morgen.

Das alles ergibt einen interessanten Fall. Aber es hat einige große Löcher. Übersetzt mit Google-Übersetzer

Wie dieser Fall auch. Es müssen immer viele tragische Zufälle zusammenkommen, um einen Unfall wie diesen zu erklären. So ist Punkt eins der Gegenargumentation der Zeitung auch:
Unfälle können nicht verrückter sein. Denk darüber nach. Ein stationärer Schütze, der mit einem Gewehr zielt, verfehlt seinen ersten Schuss, aber ein Bundesagent in einem schlingernden Auto schießt zufällig im perfekten Links-Rechts-Winkel von oben nach unten, um Kennedy in den Kopf zu treffen? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass mindestens eine von Donahues Schätzungen daneben lag? Übersetzt mit Google-Übersetzer

Cowboys schießen bekanntlich "aus der Hüfte" und nicht über Kimme und Korn. Es gibt eine Scharfschützen-Treffgenauigkeit, die das Ziel penibel anvisiert. Und dann gibt es die "fuzzy logic"-Genauigkeit. Ich blicke jemanden an, richte meine Aufmerksamkeit auf ihn/sie, dann deute ich mit dem Lauf der Waffe intuitiv genau dorthin. Muskelgedächtnis ...

Hickeys Aufmerksamkeit musste zwiegespalten sein. Sein Schutzbefohlener 20 Meter vor ihm, die Gefahr nicht präzise zu ordnen etwa 30 Meter über seinem rechten Ohr. Ein Fall von typisch männlicher Multitasking-Unfähigkeit (wobei das sowieso ein Mythos ist, das menschliche Gehirn kann nur "Vordergrundrendern") ...



Antwort von medienonkel:

iasi hat geschrieben:
DAS WAR EIN UNFALL !
Oha, ja wenn das ein iasi in Großbuchstaben schreibt muss es ja so sein.
Vielleicht planst du lieber deinen nächsten Dreh weiter?

Wenn du mit deiner Karre einen "Unfall" baust und dabei jemanden verletzt, kannst du auch hinter Gittern landen.
Seit neuestem können "Rennfahrer" ja auch Mörder sein.
Keine unproblematische Gesetzesänderung, aber ein überfälliges Werkzeug.



Antwort von Darth Schneider:

Was auch immer, für den Regieassistenten war es dann aber eher doch kein Unfall wenn er vor Gericht als Angeklagter wegen fahrlässiger Tötung oder so ähnlich antraben muss…
Auch den Alec als Produzenten und natürlich den namhaften Hollywood Waffenmeister, beziehungsweise seine Tochter könnte es noch durchaus treffen…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

medienonkel hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
DAS WAR EIN UNFALL !
Oha, ja wenn das ein iasi in Großbuchstaben schreibt muss es ja so sein.
Vielleicht planst du lieber deinen nächsten Dreh weiter?

Wenn du mit deiner Karre einen "Unfall" baust und dabei jemanden verletzt, kannst du auch hinter Gittern landen.
Seit neuestem können "Rennfahrer" ja auch Mörder sein.
Keine unproblematische Gesetzesänderung, aber ein überfälliges Werkzeug.
Du kommst nicht hinter Gitter, wenn du einen Verkehrsunfall verursachst, sofern du nicht gerade grob fahrlässig handelst.
Da müsste die Filmcrew schon wissentlich und vorsätzlich mit einer echten Waffe in Richtung von Personen geschossen haben, damit man es als grob fahrlässig bezeichnen könnte.
Meist geht einem Unfall eben menschliches Versagen voraus, aber dies geht dann meist nicht grobe Fahrlässigkeit zurück.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was auch immer, für den Regieassistenten war es dann aber eher doch kein Unfall wenn er vor Gericht als Angeklagter wegen fahrlässiger Tötung oder so ähnlich antraben muss…
Auch den Alec als Produzenten und natürlich den namhaften Hollywood Waffenmeister, beziehungsweise seine Tochter könnte es noch durchaus treffen…
Gruss Boris
Es wird um Schadenersatz gehen - aber eher nicht um Strafverfolgung.



Antwort von Pianist:

Beispiel Bad Aibling: Der Fahrdienstleiter kam erst in dem Augenblick in Untersuchungshaft, als herauskam, dass er ein Onlinespiel gespielt hat, als er mit Zs 1 die beiden Züge auf Kollisionskurs geschickt hat.

Matthias



Antwort von Darth Schneider:

Jemandem eine Waffe hinschmeissen und behaupten sie wäre nicht geladen, obwohl man nicht mal nachgeschaut hat..?
Das nicht gerade ein klassischer Unfall, so wie so die Kontrolle übers Auto verlieren und wo rein zu donnern, oder die Treppe runter fallen…

Das ist doch eigentlich überhaupt kein Unfall, nur das der Schauspieler in Unwissenheit über die geladene Waffe jemanden erschossen hat, das war ganz klar ein Unfall.
Aber das was davor passiert ist und dazu führte, eben ganz klar nicht !
Gruss Boris



Antwort von Pianist:

Eben, deshalb muss das sauber differenziert aufgearbeitet werden.

Matthias



Antwort von ruessel:

Wie «Independent» berichtet, begann Trump Jr. offenbar inzwischen damit, T-Shirts mit einer Aufschrift zu verkaufen, die sich auf das tödliche Drama am Filmset bezieht: «Schusswaffen töten keine Menschen, Alec Baldwin tötet Menschen». Ein Instagram-Post enthält einen Link zu einer Website, auf der das T-Shirt für 27,99 Dollar verkauft wird.
https://www.blick.ch/ausland/nach-schus ... 34602.html



Antwort von 7River:

Wenn das mit den T-Shirt wahr sein sollte, ist das schon sehr geschmacklos. Was mich schon zum Kopfschütteln veranlasst hatte, waren Gewehr-Modelle extra für Kinder und Jugendliche. In allen möglichen Farben. Kleinkalibergewehre, wenn mich nicht alles täuscht. In gewissen Staaten.



Antwort von ruessel:

https://gearkiki.com/campaign/donald-trump-jr-merch



Antwort von medienonkel:

Ja was denkt ihr denn?
Dass die Trumps, ob der jahrelangen Kränkung durch Baldwin nicht - obacht! - zurück schießen?

Pietätloses Gschwerl...



Antwort von ruessel:

Laut einem Durchsuchungsbefehl des Sheriff-Büros von Santa Fe County, der von Fox News erhalten wurde, bereiteten der Schauspieler und die Crew eine Aufnahme vor, bei der Baldwin einen Revolver ziehen und die Waffe auf die Kamera richten musste. Aufgrund eines Schattens, der von außen in das Kirchengebäude eindrang, musste die Kamera jedoch auf einen anderen Winkel eingestellt werden. Baldwin arbeitete mit dem Regisseur und dem Kameramann zusammen, um zu demonstrieren, wie er seinen Revolver aus dem Holster ziehen würde und wo sein Arm für die neue Aufnahme sein würde. Während der Demonstration ging die Waffe los.
Regisseur Joel Souza erklärte, er habe gehört, "was wie eine Peitsche und dann ein lautes Knallen klang", und bemerkte, dass Hutchins, die zu diesem Zeitpunkt vor ihm stand, sich an ihrer Mitte festhielt, als sie rückwärts stolperte. Sie wurde von anderen Besatzungsmitgliedern "zu Boden gebracht", und Kameramann Reid Russell erinnert sich an Hutchins, der sagte, sie könne ihre Beine nicht fühlen.
https://www.foxnews.com/entertainment/a ... hins-death



Antwort von ruessel:

Spezialeffekt-Experte analysiert, was wahrscheinlich passiert ist:

https://video.foxnews.com/v/6278785830001#sp=show-clips



Antwort von Darth Schneider:

Bingo
https://www.blick.ch/people-tv/internat ... 35362.html

Eigentlich wundern muss man sich darüber, das nicht noch viel mehr solche Unfälle passieren. Wir reden von einem Land wo es 300 Millionen Schusswaffen gibt, das sind mehr Waffen als Einwohner.
Und wo die Leute sogar verrückt genug sind um bewaffnet in die Kirche geben. Frei nach dem Motto man weiss ja nie.
Wie krank ist denn das ?
https://taz.de/Waffen-Eldorado-USA/!5028145/
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

"Völlig bedauerlich": Donald Trump Jr. erhält heftige Gegenreaktionen für den Verkauf von Alec Baldwin-T-Shirts, die sich über Halyna Hutchins Vorfall lustig machen
https://www.sportskeeda.com/pop-culture ... s-incident



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Und wo die Leute sogar verrückt genug sind um bewaffnet in die Kirche geben. Frei nach dem Motto man weiss ja nie.
Wie krank ist denn das ?
Na ja, vielleicht wegen sowas:
Der Amokläufer tötet 26 Menschen in einer Kirche in Texas.
Am Sonntag hatte ein Mann in einer Kirche in den USA 26 Menschen erschossen, 24 weitere verletzt. Der 26-Jährige hatte während einer Andacht das Feuer eröffnet.
Ein junger Mann hat während eines Gottesdienstes in einer Kirche in Texas das Feuer auf Gläubige eröffnet und 26 Menschen getötet. Die Opfer sind zwischen 5 und 72 Jahre alt.




Antwort von Pianist:

Das Problem ist doch das Folgende: Anhänger der Waffenfraktion behaupten, es würde weniger Gewalttaten geben, wenn mehr Leute bewaffnet wären. Die unterscheiden einfach in "gut" und "böse" und gehen davon aus, dass dann genug "Gute" mit Waffen da wären, um etwas gegen die "Bösen" mit den Waffen zu unternehmen. Da aber ganz schnell aus einem "Guten" auch mal ein "Böser" werden kann, und es nicht auszuschließen ist, dass ein "Böser" mal an die Waffe eines "Guten" kommt, halte ich es für besser, wenn die Gesamtzahl der privaten Waffen stark reduziert wird. Am besten auf null.

Das gilt übrigens nicht nur für Schusswaffen. Messer sind in der Gesamtbetrachtung noch gefährlicher, weil viel mehr davon im Umlauf sind und die Hemmschwelle, sie einzusetzen, viel niedriger ist. Ich habe nie begriffen, warum Leute mit einem Messer herumlaufen müssen, die haben dafür die eigenartigsten Begründungen ("falls ich mal spontan einen Fisch ausnehmen möchte"). Wenn ich im Restaurant ein Steak bestelle, dann gibt mit der Kellner ein Messer.

Matthias



Antwort von Bluboy:

Die Bayern tragen tradutionell Hirschfänger, um Hirsche zu fangen



Antwort von Frank Glencairn:

Pianist hat geschrieben:
Anhänger der Waffenfraktion behaupten, es würde weniger Gewalttaten geben, wenn mehr Leute bewaffnet wären.
Versetze dich mal in die Rolle eines Verbrechers oder Amokläufers.
Wo würdest du hin gehen um den einen Raubüberfall zu machen, oder einen Amoklauf?

Auf eine Waffenmesse, auf einen Schießstand, auf eine Truckshow in Texas, oder lieber in eine "Waffenfreie Zone" wie eine Schule, ein Restaurant, einen Supermarkt?

Da hast du deine Antwort: Du suchst Opfer, keine Gegner.
Und damit beantwortet sich auch die Frage nach dem wahren Problem.



Antwort von Pianist:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und damit beantwortet sich auch die Frage nach dem wahren Problem.
Was ist denn das wahre Problem?



Antwort von Frank Glencairn:

Offensichtlich jemand der Opfer sucht.



Antwort von medienonkel:

Ich glaube, das wahre Problem sind für ihn in dem Fall natürlich die "Amokläufer", die sich für ihr Vorhaben ja einen Monate lang ausgeklügelten Plan zurecht legen und ganz gezielt dort tätig werden, wo Leute mit wenig Waffen unterwegs sind...

Seine Lösung wäre scheinbar wirklich, dass einfach überall jedermann offen eine Waffe trägt, damit der eine, der zwar auch offen seine Waffe trägt, aber eben böse ist, sofort niedergestreckt werden kann. Dadurch werden automatisch alle gut und es herrscht Ruhe.

Und die, die keine Waffe tragen fühlen sich vollumfänglich beschützt.

Man stelle sich einfach mal eine Kirche vor, in der auf einmal alle wild in eine Richtung schießen... Oder läuft das dann professionell und koordiniert ab? Wer ist Ranghöchster, wenn es den Pfarrer als ersten trifft?
Eines darf man nämlich nicht vergessen, sobald man eine Waffe trägt trifft man immer nur den Richtigen, es gibt weder Quer- noch Durchschüsse und das Wichtigste "Erst schießen, dann fragen" (Gilt für beide Seiten)

Die NRA unterrichtet Leute darin, mit welchen Formulierungen man sich bei der Polizei melden soll, um die castle doctrine so gut wie immer durch zu bekommen. Falls man sich mal getäuscht hat und die Urlaubsvertretung für den Briefträger zufällig schwarz war und der Finger am Abzug zu verängstigt.

Es muss ein tolles Land sein, in dem man in einer bewaffneten Gruppe zur Kirche geht...

Die USA pflegen halt einen scheiss Umgang mit Schwachen, Abgehängten und psychisch Kranken. Dazu der relativ leichte Zugang zu Waffen... Schon hat man einen Grund sich bedroht zu fühlen.



Antwort von medienonkel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Offensichtlich jemand der Opfer sucht.
Ist das deine Denke? Dass Unbewaffnete automatisch Opfer sind?

Dann sollte man diese potentiellen Opfer doch dadurch schützen, den Leuten endlich die Waffen weg zu nehmen.



Antwort von cantsin:

Der Verdacht, dass Unprofessionalität und Unerfahrenheit aller für die Waffensicherheit verantwortlichen Crew-Mitglieder der Grund für die Tragödie war, scheint sich zu erhärten:

https://deadline.com/2021/10/rust-serge ... 234861697/

Serge Svetnoy, der Gaffer oder Chefelektriker am Set von Alec Baldwins "Rust", macht für den Unfalltod der Kamerafrau Halyna Hutchins die Nachlässigkeit der Waffenmeisterin und der Produzenten des Films verantwortlich.

In einem vernichtenden Facebook-Posting schrieb Swetnoy gestern: "die Person, die die Waffe vor Ort überprüfen sollte, hat dies nicht getan; die Person, die sagen musste, dass eine geladene Waffe am Drehort war, hat dies nicht getan; die Person, die diese Waffe hätte überprüfen sollen, bevor sie zum Set gebracht wurde, hat dies nicht getan."

"Um einen Cent zu sparen," sagte Swetnoy, "stellt man manchmal Leute ein, die für die komplizierte und gefährliche Aufgabe nicht voll qualifiziert sind, und man riskiert das Leben anderer Leute in der Nähe, und auch das eigene Leben. Ich verstehe, dass man immer ums Budget kämpft, aber so etwas darf man nicht zulassen. ... Es stimmt, dass Profis etwas mehr kosten und manchmal auch etwas anspruchsvoller sein können, aber das ist es wert. Kein gesparter Pfennig ist das LEBEN eines Menschen wert!"

Swetnoy sagte in dem Beitrag (siehe unten), dass er viele Anrufe von Medien aus der ganzen Welt erhalten habe, in denen er gefragt wurde, was am Set passiert sei.

"Ja, ich stand Schulter an Schulter mit Halyna während des tödlichen Schusses, der ihr das Leben nahm und den Regisseur Joel Souza verletzte", schreibt Svetnoy. "Ich hielt sie in meinen Armen, während sie im Sterben lag. Ihr Blut war an meinen Händen."

Der Elektriker nennt nicht den Namen der "Rust"-Waffenmeisterin Hannah Gutierrez Reed zwar nicht explizit, aber er macht aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl.

"Ich bin sicher, dass wir in allen Abteilungen der Crew Profis hatten, bis auf eine - die Abteilung, die für die Waffen zuständig war. Es ist unmöglich, dass eine vierundzwanzigjährige Frau ein Profi im Umgang mit Waffen sein kann; es ist unmöglich, dass ihre mehr oder weniger gleichaltrige Freundin aus der Schule, aus ihrem Wohnviertel, von Instagram oder Gott weiß wo sonsther, ein Profi auf diesem Gebiet sein kann.

"Profis sind Leute, die lange Jahre an Sets verbracht haben, Leute, die diesen Job von A bis Z kennen; das sind die Leute, die die Sicherheit am Set als inneren Reflex haben; man muss ihnen nicht sagen, dass sie den Sandsack auf ein Stativ stellen, die Leiter auf der Bühne befestigen oder den Explosionsort abzäunen sollen. Sie haben es im Blut."

Svetnoy wendet sich auch direkt an die Produzenten: "Um einen Cent zu sparen, stellt man manchmal Leute ein, die für die komplizierte und gefährliche Arbeit nicht voll qualifiziert sind, und riskiert das Leben anderer Menschen, die in der Nähe sind, und auch das eigene Leben.

"Ich verstehe, dass man immer ums Budget kämpft, aber so etwas darf nicht passieren. In jeder Abteilung sollte es immer mindestens einen Profi geben, der sich mit dem Job auskennt. Das ist ein absolutes Muss, um eine solche Tragödie wie die mit Halyna zu vermeiden.

"Ich wünsche niemandem, dass er erleben muss, was ich erlebt habe, was ihr Ehemann Matt Hutchins und ihr Sohn Andros durchgemacht haben, und der Schauspieler Alec Baldwin, dem am Set eine Waffe in die Hand gedrückt wurde. Er muss jetzt mit dem Gedanken leben, dass er das Leben eines Menschen wegen unprofessioneller Leute ausgelöscht hat."



Antwort von ruessel:

tja, sie muss das wohl ausbaden...... Hannah Gutierrez Reed, vielleicht aber nicht nur alleine. Mal schauen was die weiteren Untersuchungen ergeben. Man(n) liest ja schon weitere Verdächtigungen - da kann man gar nicht mehr von einem Unfall reden.

P.S.
Ihr Twitterfoto ist recht unvorteilhaft, mit dem lasziv gehaltenen Revolver. Wollte es eigentlich hier verlinken, da es gerade in allen digitalen Zeitungen veröffentlicht wird..... aber mir kommt das zu heftig vor, schon wie ein digitaler Pranger.



Antwort von Darth Schneider:

Und der Herr der entschieden hat dieser unerfahrene Frau überhaupt solche heikle Verantwortung zu übergeben, ist meiner Meinung nach eigentlich genau gleich, wenn nicht mehr schuldig, wie die Tochter vom Waffenmeister.
Die so denke ich aber auch, mit 24 Jahren ist sie grundsätzlich schon alt genug um so eine Verantwortung zu übernehmen, natürlich, falls sie überhaupt dafür ausgebildet ist…..
Ich meine die talentierten Soldaten der US Armee sind mit 19 Jahren schon absolute Waffen Profis….
Also die Ausrede sie seie quasi mit 24 zu Jung für den Job ist doch absoluter Bullshit !
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Also die Ausrede sie seie quasi mit 24 zu Jung für den Job ist doch absoluter Bullshit !
Naja, es wird geschrieben sie wäre noch (geistig) so naiv und ist gar nicht in der Lage den Job zu machen. Anscheinend gibt es da keine ernste Prüfungen oder ähnliches..... wie hier der "Laserbeauftragte". Wie auch immer, später ist man(n) immer schlauer - ich bin froh, daß bei meinen ganzen Fehlern im Leben noch keiner verletzt wurde....Möglichkeiten hat es da schon gegeben. Will sagen, wer ohne Schuld ist, schmeiße den ersten Stein. Und das ganze noch zu Zeiten des Internets, wo nix vergessen und vergeben wird.



Antwort von Darth Schneider:

Jemand der geistig naiv ist, so wie z.B. ein Teenager..So jemandem gibt man doch nicht so eine gefährliche Aufgabe, ganz egal wie alt oder jung…
Und wenn der Chef die falschen Leute mit den falschen Jobs besetzt, sollte er besser nicht Chef sein…
Ich sehe dort auf dem Crew Foto sind ein ganzer Haufen, ältere, wahrscheinlich, auch erfahrene Leute.
Und so wie die Leute aussehen können ganz bestimmt nicht wenige, ganz hervorragend mit Schusswaffen umgehen…

Aber nein, man stellt ausgerechnet die ungeeignetste Tante ein als Waffenmeisterin, die das scheinbar eben nicht kann…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und wenn der Chef die falschen Leute mit den falschen Jobs besetzt, sollte er besser nicht Chef sein…
Leider ein weitverbreitete Problem.



Antwort von Darth Schneider:

Ich meine das fängt doch schon beim Regieassistenten an.
Er hat den letzten Job wegen genau so einem ähnlichen Unfall ( ohne Todesopfer) verloren.
Er gilt generell als viel zu unvorsichtig…Mehrere Crew Mitglieder hatten sich schon beklagt, bei mehreren Film Projekten.
Dann stellt man ihn wieder ein, das ist ja durchaus sozial. Ich denke jeder verdient eine zweite Chance.
Aber warum unbedingt ein Western, wieder mit gefährlichen Waffen ?
Und warum lässt man ausgerechnet ihn die Waffen dem Schauspieler übergeben ??
Solche hirnrissigen Entscheidungen sind doch absolut fahrlässig…
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Selbst in Chefetagen gibt es welche, die nicht dahin gehören. Unvermögen gibt es überall...



Antwort von Darth Schneider:

So wie der sehr talentierte italienische Captain der das brandneue Kreuzfahrtschiff gleich in die Insel reingefahren hat…
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Bild weiß Bescheid ;-)





Antwort von ruessel:


zum Bild

"Dies ist das letzte Foto von Halyna am Set", schreibt Serge Svetnoy zu dem Bild vom "Rust"-Set. Darauf ist zu sehen, wie Alec Baldwin in einer Film-Kirche probt, seinen Revolver zu ziehen. Halyna steht mit ihrer Kamera direkt vor ihm.



https://www.vip.de/cms/vor-alec-baldwin ... 55237.html



Antwort von cantsin:

In der Frankfurter Rundschau gibt's noch einen informativen Artikel des Filmkritikers Daniel Kothenschulte:
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/alec-b ... 76596.html

Über Halyna Hutchins:

"Nach Aufträgen als Modefotografin und Jobs bei Filmproduktionen studierte sie von 2013 bis 2015 Bildgestaltung am American Film Institute. Ihr Abschlussfilm ist mehr als ein Talentbeweis: In nur drei Minuten und ohne Dialog erzählt "Hidden" von der Trauer eines Jungen nach dem Tod eines Familienmitglieds. Die Eröffnungseinstellung fängt ihn durch das Fenster eines Leichenwagens ein, bevor die Kamera schwerelos durch Rückblenden gleitet, viele meisterhaft an der Grenze zur Dunkelheit belichtet.

Danach sieht es gut aus für Halyna Hutchins in Hollywood, wo man stolz darauf ist, Talente zu erkennen. Als eine der ersten Bildgestalterinnen erhält sie eine Einladung zum anspruchsvollen Fox-DP-Lab-Programm, 2019 listet sie die wichtigste Branchenzeitschrift "American Cinematographer" unter die zehn aufsteigenden Directors of photography. Zu diesem Zeitpunkt hat Hutchins bereits zahlreiche Kurzfilme und Musikvideos sowie den Horrorfilm "Darlin’" fotografiert. In diesem Regiedebüt der Schauspielerin Polyanna McIntosh kann sie alle visuellen Qualitäten von "Hidden" einbringen. Wieder geht es um ein traumatisiertes Kind, ein unheimliches Krankenhaus und albtraumhafte Visionen, visualisiert in schwebenden Kamerafahrten. Dazu effektvolle Begegnungen mit einem bösen Bischof und seinen ergebenen Nonnen in einem finsteren Pflegeheim.

Hutchins, die als eines ihrer Vorbilder Christopher Doyle benennt, verantwortlich für die besten Hongkong-Filme Wong Kar-Wais, nutzt das Horrorgenre für beeindruckende Experimente. Gerade im Low-Budget-Bereich des US-amerikanischen Genrekinos ist das Gold wert. Ihr zweiter Langfilm "Archenemy" über einen geheimnisvollen Obdachlosen als Reisenden aus einer anderen Dimension gewinnt durch Hutchins imaginative Bilder unbezahlbare "production values". Aber auch gute Bilder können nicht jeden Film retten. Hutchins’ dritter Langfilm, "The Mad Hatter", gehört zu jenen B-Pictures, die nicht einmal die Mehrheit der Genre-Fans hinter sich versammeln können. Umso größer müssen Hutchins Erwartungen an den Film gewesen sein, an dem sie bis zum Tag ihres Todes arbeitete. Zwar ist auch der Western "Rust" eine Low-Budget-Produktion, aber als Western endlich ein Genrewechsel. "



Antwort von iasi:

Ich hab gerade einen Vortrag angehört - dabei wurde dann das Beispiel mit Hai-Angriffen genannt: Die Zahl der Todesfälle sei um 100% angestiegen.
Da es aber im Vorjahr nur 6 Fälle von tödlichen Haiattackten weltweit gab, ist die Aufregung doch etwas übertrieben.

Und dieser Unfall hier gehört ebenfalls zu der Kategorie der Fälle von medialer Hysterie.

Man sollte sich wirklich fragen, ob man sich davon anstecken lassen möchte.



Antwort von Jott:

Tödlicher Waffenunfall wegen Fahrlässigkeit gleich Haiangriff? Man sollte sich wirklich fragen, woher du deinen Zynismus nimmst.
Das ist ja widerlich. Hoffentlich lesen wir hier nur einen künstlichen Foren-Iasi, der in der realen Welt nicht so drauf ist. Pixel-Diskussionen stehen dir besser.



Antwort von Pianist:

iasi hat geschrieben:
Und dieser Unfall hier gehört ebenfalls zu der Kategorie der Fälle von medialer Hysterie.
Hast Recht. Wenn irgendwo an einem Filmset so chaotische Zustände herrschen, dass in der Folge eine junge Kamerafrau an einer Schussverletzung stirbt, dann ist das eigentlich kein echter Aufreger. Kann ja mal passieren. Hätte sie eben der Kugel besser ausweichen oder sie mit den Zähnen fangen müssen. Reine Hysterie.

Sage mal - was genau wäre denn für Dich ein echter Aufreger, wenn nicht sowas?

*iasischüttel*

Matthias



Antwort von Jott:

Keine 12Bit raw-Kamera am Set. Das wäre wirklich schlimm.



Antwort von ruessel:



Die Waffe, die Schauspielstar Alec Baldwin am Set seines Westerns "Rust" benutzte, hat nach Angaben der Polizei vermutlich scharfe Munition enthalten. Dies gaben die Ermittler bei einer Pressekonferenz in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico bekannt.

Der zuständige Sheriff Adan Mendoza sagte, in dem Revolver vom Kaliber 45 habe sich offenbar eine echte Kugel befunden. Das abgegebene Projektil sei sichergestellt worden. Es habe in der Schulter des verletzten Regisseurs Joel Souza gesteckt. Dasselbe Geschoss habe zuvor wohl die Kamerafrau Halyna Hutchins getötet. Es müsse aber zur Bestätigung noch geprüft werden, ob die Kugel aus dem von Baldwin abgefeuerten Revolver stamme. Nach Angaben des Sheriffs gibt es Hinweise, dass sich noch mehr scharfe Munition am Set befand. Dazu seien weitere Untersuchungen in einem Waffenlabor nötig. Demnach stellte die Polizei am Filmset 500 Kugeln sicher - eine "Mischung" aus Platzpatronen, Patronenattrappen und vermutlich auch echten Kugeln. "Wir werden feststellen, wie sie (die echten Kugeln) dort hingekommen sind, warum sie da waren, denn sie hätten nicht dort sein sollen", so Mendoza.

Die Ermittler ließen auch durchblicken, dass ihnen Berichte bekannt seien, wonach Crewmitglieder einige Stunden vor dem tödlichen Vorfall Waffen mit scharfer Munition für Schießübungen benutzt hätten. Auch diesen Berichten gehe man nach.

Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten auf einer Film-Ranch in New Mexico war am vorigen Donnerstag die Chef-Kamerafrau Hutchins tödlich getroffen worden. Regisseur Souza, der hinter ihr stand, wurde verletzt. Der Hauptdarsteller und Produzent Baldwin hatte die jetzt von der Polizei als 45-Colt-Revolver ausgewiesene Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert.
Eine strafrechtliche Verfolgung schloss die zuständige Staatsanwältin Mary Carmack-Altwies nicht aus - auch nicht für Baldwin. Alle Optionen lägen auf dem Tisch, sagte sie bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Sheriff Mendoza. Man benötige jedoch noch mehr Zeit, um die Ermittlungen vollständig abzuschließen. Alle Beteiligten, darunter Baldwin, würden mit der Polizei kooperieren.

Eine mögliche Anklage, und gegen wen sie sich richten werde, wollte Carmack-Altwies nicht kommentieren. Es könne noch Wochen, wenn nicht gar Monate dauern, bis man zu einer möglichen Anklageerhebung komme. Sie erklärte, dies sei einer ihrer schwierigsten Fälle, und bat zugleich um Geduld.




Antwort von iasi:

Pianist hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Und dieser Unfall hier gehört ebenfalls zu der Kategorie der Fälle von medialer Hysterie.
Hast Recht. Wenn irgendwo an einem Filmset so chaotische Zustände herrschen, dass in der Folge eine junge Kamerafrau an einer Schussverletzung stirbt, dann ist das eigentlich kein echter Aufreger. Kann ja mal passieren. Hätte sie eben der Kugel besser ausweichen oder sie mit den Zähnen fangen müssen. Reine Hysterie.

Sage mal - was genau wäre denn für Dich ein echter Aufreger, wenn nicht sowas?

*iasischüttel*

Matthias
Genau - die dramatischsten Zustände am Set und das tödlichste Raubtier der Welt.

Zum Glück lässt nun niemand mehr die armen Kinder im Meer schwimmen und wir wagen uns nur noch auf großen Jachten in die haiverseuchten Gewässer hinaus.
Eigentlich sollte man die Gefahr beseitigen und alle Haie ausrotten.
Erst dann können wir uns wieder alle sicher fühlen.
Denn was, wenn die Viecher an Land kommen.

*matthiashysterisch*



Antwort von MLJ:

@All

Ich habe mir alle bisherigen Beiträge zu diesem Vorfall hier durchgelesen und die Videos angesehen. Hier in Frankreich wäre so ein Vorfall unmöglich aus mehreren Gründen. Zum einen wir an KEINEM Set bei uns scharfe Munition verwenden sowie keine scharfen Waffen. Jede Waffe wird von einem Team der Police National, Gendarmerie und Police Militaire geprüft die das Team des Waffenmeisters einsetzen möchte. Diese Prüfung gilt auch für die verwendete Munition. Ohne diese Prüfung gelangt nicht eine Waffe oder Munition an den Set. Das gilt auch für Hieb- und Stichwaffen. Wir verwenden nur selten Platzpatronen mit geringer Pulver Ladung. Bei Nahaufnahmen kommen Gummi Attrappen oder Soft-Air Waffen zum Einsatz die ebenfalls vorher geprüft werden bevor sie das Team des Waffenmeisters an den Set bringen darf. Das Team der Polizei ist bei JEDEM Dreh anwesend und überwacht die Ausgabe der Waffen sowie der Munition, sofern diese benötigt wird. Jeder Schauspieler/in sowie andere Akteure in einer Szene mit Waffen MÜSSEN vorher ein Training der Polizei Waffenausbilder absolvieren. Ohne diesen Nachweis dürfen sie nicht einmal eine Waffe am Set ansehen.

Das gleiche gilt für Pyrotechnik wo die Pompier Français alles auf Sicherheit überprüft mit dem Pyro-Team. Polizei, Feuerwehr und Notärzte sind IMMER bei solchen Drehorten lokal dabei wenn es um Waffen, Pyro oder gefährliche Stunts geht. Alles wird mehrere male geprüft und steht unter ständiger Aufsicht wo sich nur die Personen aufhalten dürfen die für die Waffen zuständig sind und entsprechende Ausweise haben. Alle anderen dürfen nicht in die Nähe wo die Waffen lagern und von dem Team an die Akteure ausgegeben werden. Insgesamt ist die Sicherheit enorm hoch und unterliegt ständiger Kontrolle bis der Drehtag vorbei ist.

Die verwendeten Waffen können KEINE echte Munition laden geschweige denn abfeuern da alle Waffen entsprechend verändert und geprüft wurden. In Deutschland war das nicht anders. Kleiner Tipp am Rande: Schaut euch mal die "Making of's" von Aktion Filmen an wie "John Wick" oder die Out-Takes von Bullys "Der Schuh des Manitu" an wo man nur ein leises "Plop plop" beim Dreh hört mit etwas Rauch der aus dem Lauf kommt. Solche "Plop plop" werden später in der Bearbeitung mit echten Klängen Synchronisiert. Wir verwenden auch nur leise "Plop plop" oder "Klick klick" Geräusche von den Waffen um später echte Aufnahmen von Schüssen einzufügen.

Mein Fazit aus den bisherigen Informationen die zu dem tragischem Unfall bei den Dreharbeiten zu "Rust" geführt haben sehen wie folgt aus:

-Die Sicherheit wurde fahrlässig vernachlässigt und nicht ausreichend beachtet/kontrolliert
-Alec Baldwin trifft in so fern keine Schuld da er sich auf die Aussage "COLD GUN" verlassen hat
Jeder Darsteller/in verlässt sich auf eine derartige Aussage, auch bei uns in Frankreich.
-Die Verantwortung liegt für mich eindeutig bei dem Team das für die Waffen zuständig war

Abgesehen davon, dass die Sicherheitsmaßnahmen anscheinend sehr schlecht waren dürfte so ein Unfall trotzdem nicht passieren. Scharfe Munition hat NIE etwas am Set verloren und ist bei uns strikt verboten. Dazu trainieren alle Darsteller/innen VOR dem eigentlich beginn der Dreharbeiten auf Schießständen unter Anleitung von Ausbildern aber NIEMALS am Set. Gebt mal in YouTube als Suche "Movie Set Prop Gun Training" ein damit ihr euch ein Bild davon machen könnt was Darsteller/innen VOR dem Beginn der Dreharbeiten alles trainieren und lernen müssen beim Umgang mit Waffen.

Insgesamt ist es ein tragischer Unfall und ich hoffe dass man in den USA nun endlich daraus gelernt hat. Wie bereits geschrieben, in Frankreich wäre so eine Tragödie absolut unmöglich aufgrund der sehr hohen Sicherheitsanforderungen und Kontrollen. Mein Beileid an die Familie von Halyna Hutchins.

Cheers

Mickey



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@All

Ich habe mir alle bisherigen Beiträge zu diesem Vorfall hier durchgelesen und die Videos angesehen. Hier in Frankreich wäre so ein Vorfall unmöglich aus mehreren Gründen. Zum einen wir an KEINEM Set bei uns scharfe Munition verwenden sowie keine scharfen Waffen. Jede Waffe wird von einem Team der Police National, Gendarmerie und Police Militaire geprüft die das Team des Waffenmeisters einsetzen möchte. Diese Prüfung gilt auch für die verwendete Munition. Ohne diese Prüfung gelangt nicht eine Waffe oder Munition an den Set. Das gilt auch für Hieb- und Stichwaffen. Wir verwenden nur selten Platzpatronen mit geringer Pulver Ladung. Bei Nahaufnahmen kommen Gummi Attrappen oder Soft-Air Waffen zum Einsatz die ebenfalls vorher geprüft werden bevor sie das Team des Waffenmeisters an den Set bringen darf. Das Team der Polizei ist bei JEDEM Dreh anwesend und überwacht die Ausgabe der Waffen sowie der Munition, sofern diese benötigt wird. Jeder Schauspieler/in sowie andere Akteure in einer Szene mit Waffen MÜSSEN vorher ein Training der Polizei Waffenausbilder absolvieren. Ohne diesen Nachweis dürfen sie nicht einmal eine Waffe am Set ansehen.

Das gleiche gilt für Pyrotechnik wo die Pompier Français alles auf Sicherheit überprüft mit dem Pyro-Team. Polizei, Feuerwehr und Notärzte sind IMMER bei solchen Drehorten lokal dabei wenn es um Waffen, Pyro oder gefährliche Stunts geht. Alles wird mehrere male geprüft und steht unter ständiger Aufsicht wo sich nur die Personen aufhalten dürfen die für die Waffen zuständig sind und entsprechende Ausweise haben. Alle anderen dürfen nicht in die Nähe wo die Waffen lagern und von dem Team an die Akteure ausgegeben werden. Insgesamt ist die Sicherheit enorm hoch und unterliegt ständiger Kontrolle bis der Drehtag vorbei ist.

Die verwendeten Waffen können KEINE echte Munition laden geschweige denn abfeuern da alle Waffen entsprechend verändert und geprüft wurden. In Deutschland war das nicht anders. Kleiner Tipp am Rande: Schaut euch mal die "Making of's" von Aktion Filmen an wie "John Wick" oder die Out-Takes von Bullys "Der Schuh des Manitu" an wo man nur ein leises "Plop plop" beim Dreh hört mit etwas Rauch der aus dem Lauf kommt. Solche "Plop plop" werden später in der Bearbeitung mit echten Klängen Synchronisiert. Wir verwenden auch nur leise "Plop plop" oder "Klick klick" Geräusche von den Waffen um später echte Aufnahmen von Schüssen einzufügen.

Mein Fazit aus den bisherigen Informationen die zu dem tragischem Unfall bei den Dreharbeiten zu "Rust" geführt haben sehen wie folgt aus:

-Die Sicherheit wurde fahrlässig vernachlässigt und nicht ausreichend beachtet/kontrolliert
-Alec Baldwin trifft in so fern keine Schuld da er sich auf die Aussage "COLD GUN" verlassen hat
Jeder Darsteller/in verlässt sich auf eine derartige Aussage, auch bei uns in Frankreich.
-Die Verantwortung liegt für mich eindeutig bei dem Team das für die Waffen zuständig war

Abgesehen davon, dass die Sicherheitsmaßnahmen anscheinend sehr schlecht waren dürfte so ein Unfall trotzdem nicht passieren. Scharfe Munition hat NIE etwas am Set verloren und ist bei uns strikt verboten. Dazu trainieren alle Darsteller/innen VOR dem eigentlich beginn der Dreharbeiten auf Schießständen unter Anleitung von Ausbildern aber NIEMALS am Set. Gebt mal in YouTube als Suche "Movie Set Prop Gun Training" ein damit ihr euch ein Bild davon machen könnt was Darsteller/innen VOR dem Beginn der Dreharbeiten alles trainieren und lernen müssen beim Umgang mit Waffen.

Insgesamt ist es ein tragischer Unfall und ich hoffe dass man in den USA nun endlich daraus gelernt hat. Wie bereits geschrieben, in Frankreich wäre so eine Tragödie absolut unmöglich aufgrund der sehr hohen Sicherheitsanforderungen und Kontrollen. Mein Beileid an die Familie von Halyna Hutchins.

Cheers

Mickey
In der französischen Verfassung ist aber eben auch das Recht zum Tragen von Waffen nicht verankert.
In Deutschland gibt es wiederum keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, während in den USA nur bestimmten Einsatzkräften erlaubt ist, mit höheren Geschwindigkeiten zu fahren.
Die Deutschen lernen schließlich auch nichts aus den vielen tragischen Unfällen aufgrund fehlender Geschwindigkeitsbegrenzungen. Den Familien dieser Opfer solltest du dann aber auch dein Beileid ausspechen.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Keine 12Bit raw-Kamera am Set. Das wäre wirklich schlimm.
Lauter Heulsußen am Set - das wäre schlimm.



Antwort von MLJ:

@iasi
Das ganze hat nichts mit den unterschiedlichen Verfassungen zu tun sondern mit Sicherheit am Arbeitsplatz. Ich denke genau darauf sollten wir uns beschränken und spekulative Aspekte außen vor lassen. Film ist Fiktion und beim Einsatz von Waffen am Set, egal welcher Art, sollte die Sicherheit ganz oben stehen. Genau darum geht es und um nichts anderes bei diesem tragischem Unfall.

Cheers

Mickey



Antwort von iasi:

https://www.nzz.ch/panorama/alec-baldwi ... ld.1651587

Filme mit vielen Toten
Gefährliche Dreharbeiten: die bekanntesten tödlichen Unfälle auf Filmsets

«The Crow – Die Krähe» (1994)
«Cover Up» (Serie 1984/1985)
«xXx – Triple X» (2002)
«The Expendables 2» (2012)
«Unheimliche Schattenlichter» (1983)
«Top Gun» (1986)
«Ben Hur» (1925)
«Die Arche Noah» (1928)
...

Verkehrstote - nicht in einem Jahrhundert sondern in einem Jahr:
Land Gesamt (offizielle Schätzung) / je 100.000 Einwohner (WHO)
Frankreich 3.477 / 5,5
Italien 3.428 / 5,6
Tansania 3.256 / 29,2
Deutschland 3.206 / 4,1

Und ich würde auch sagen, dass sich das Unfallrisiko, von einer Waffe am Filmset getroffen zu werden, reduzieren würde, wenn man nicht hinter der Kamera steht, während diese in Lauf der Waffen gerichtet ist.



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@iasi
Das ganze hat nichts mit den unterschiedlichen Verfassungen zu tun sondern mit Sicherheit am Arbeitsplatz. Ich denke genau darauf sollten wir uns beschränken und spekulative Aspekte außen vor lassen. Film ist Fiktion und beim Einsatz von Waffen am Set, egal welcher Art, sollte die Sicherheit ganz oben stehen. Genau darum geht es und um nichts anderes bei diesem tragischem Unfall.

Cheers

Mickey
Nach jedem Unfall kommen die oberschlauen Moralisten daher und heben ihre Zeigenfinger.

Dieses Geschrei nach absoluter Sicherheit ist nun einmal schlicht unrealistisch. Auch ein Messer ist eine Waffe und kann beim Dreh zu Unfällen führen. Schwerter? Fahrzeuge? ...

Das war EIN tragischer Unfall.



Antwort von MLJ:

@iasi
Wenn wir Aufnahmen machen wo man in den Lauf einer Waffe blickt um das Projektil zu sehen dann sind das sogenannte "Dummy" Ladungen. Die haben kein Pulver, keine Zündvorrichtung und ein aus Kunststoff gefertigtes Projektil das absolut ungefährlich ist. Werden solche für Nahaufnahmen verwendet, in einem Revolver z.B. dann passiert da absolut nichts außer ein "Klack klack" wenn man den Abzug betätigt. Bei Verwendung von Platzpatronen steht NIE jemand hinter der Kamera da alle Einstellungen vorher gemacht werden. Des weiteren enthalten alle Platzpatronen nur sehr wenig Schwarzpulver und werden extra dafür hergestellt. Normale Platzpatronen die man im Handel kaufen kann enthalten die volle Ladung aber werden bei uns nicht verwendet und sind verboten. Es gibt 3 verschiedene Varianten an Platzpatronen die bei uns verwendet werden können:

- 1/4 Schwarzpulver Ladung
- 1/2 Schwarzpulver Ladung
- 3/4 Schwarzpulver Ladung

Vorne an den Patronen sind Versiegelungen die einen Austritt an Material aus dem Lauf auf ein absolutes Minimum beschränken. Es tritt beim Abfeuern eine kleine Flamme mit Rauch aus dem Lauf der Schusswaffe. Zwei Sperren im Inneren des Laufs verhindern ein Austritt an Material was einem Projektil gleichen würde. Egal welche Platzpatronen zum Einsatz kommen, dabei wird NIEMALS auf andere direkt gezielt sondern IMMER mit Versatz, also Indirekt und mit genügend Sicherheitsabstand. Die Auflagen für Platzpatronen am Set sind sehr hoch und werden daher sehr selten bei uns eingesetzt.

Es gibt keine absolute Sicherheit aber vieles was dazu beiträgt um diese so hoch wie möglich zu gestalten. Selbst Hieb- und Stichwaffen aller Art unterliegen den strengen Kontrollen bei uns und keine davon kann jemanden verletzen da auch solche Waffen entsprechend mit Soll-Bruchstellen und entsprechend ungefährlichem Material gefertigt und präpariert werden. Fahrzeuge werden ebenfalls vorher präpariert und nur von geschultem Stunt Teams gefahren.

Cheers

Mickey



Antwort von mash_gh4:

iasi hat geschrieben:
Filme mit vielen Toten
Gefährliche Dreharbeiten: die bekanntesten tödlichen Unfälle auf Filmsets

«The Crow – Die Krähe» (1994)
«Cover Up» (Serie 1984/1985)
«xXx – Triple X» (2002)
«The Expendables 2» (2012)
«Unheimliche Schattenlichter» (1983)
«Top Gun» (1986)
«Ben Hur» (1925)
«Die Arche Noah» (1928)
...
"Sodom und Gomorrha" (1922) hast du aufzuzählen vergessen, um auch etwas heimatliches darunter zu haben.

"...ein österreichischer Monumentalstummfilm aus dem Jahr 1922 von Michael Curtiz ... Der Film zeichnet sich weniger durch seine oft undurchsichtigen Handlungsstränge aus, als dadurch, dass er die größte und teuerste Filmproduktion der österreichischen Filmgeschichte darstellt. Je nach Angaben waren bei der Herstellung des Films zwischen 3.000 und 14.000 Darsteller, Komparsen und Mitarbeiter beschäftigt.
...
Am Ende des Filmes sollte der Tempel in sich zusammenstürzen, weshalb Pyrotechniker zur Sprengung angestellt wurden. Dennoch traten Pannen auf, bei denen es sogar Tote und Verletzte gab, was auch gerichtliche Folgen haben sollte. Der Regisseur wurde freigesprochen, der "Wannenmacher" (Kunstfeuerwerker) zu 10 Tagen Arrest und 500.000 Kronen Geldstrafe verurteilt."




Antwort von iasi:

mash_gh4 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Filme mit vielen Toten
Gefährliche Dreharbeiten: die bekanntesten tödlichen Unfälle auf Filmsets

«The Crow – Die Krähe» (1994)
«Cover Up» (Serie 1984/1985)
«xXx – Triple X» (2002)
«The Expendables 2» (2012)
«Unheimliche Schattenlichter» (1983)
«Top Gun» (1986)
«Ben Hur» (1925)
«Die Arche Noah» (1928)
...
"Sodom und Gomorrha" (1922) hast du aufzuzählen vergessen, um auch etwas heimatliches darunter zu haben.

"...ein österreichischer Monumentalstummfilm aus dem Jahr 1922 von Michael Curtiz ... Der Film zeichnet sich weniger durch seine oft undurchsichtigen Handlungsstränge aus, als dadurch, dass er die größte und teuerste Filmproduktion der österreichischen Filmgeschichte darstellt. Je nach Angaben waren bei der Herstellung des Films zwischen 3.000 und 14.000 Darsteller, Komparsen und Mitarbeiter beschäftigt.
...
Am Ende des Filmes sollte der Tempel in sich zusammenstürzen, weshalb Pyrotechniker zur Sprengung angestellt wurden. Dennoch traten Pannen auf, bei denen es sogar Tote und Verletzte gab, was auch gerichtliche Folgen haben sollte. Der Regisseur wurde freigesprochen, der "Wannenmacher" (Kunstfeuerwerker) zu 10 Tagen Arrest und 500.000 Kronen Geldstrafe verurteilt."
Ja - es sind wohl auch noch andere tödliche Unfälle an Sets geschehen - daher die Fortsetzungsspunkte - dennoch muss man angesichts der Relationen nicht in Hysterie verfallen und nun diesen einen Unfall derart hochspielen, als müsse nun generell jegliche Filmproduktion an sich eingestellt werden. Denn der nächste Unfall am Set kann schließlich eine ganz andere Ursache haben.
Erbärmlich finde ich zudem, wie nun verbissen nach Schuldigen gesucht wird bzw. wie Beteiligte an der Produktion an den Pranger gestellt werden.



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
Egal welche Platzpatronen zum Einsatz kommen, dabei wird NIEMALS auf andere direkt gezielt sondern IMMER mit Versatz, also Indirekt und mit genügend Sicherheitsabstand.
Und doch standen die Opfer hinter der Kamera, während eine Aufnahme gemacht werden sollte, bei der in Richtung Kamera gefeuert wurde.
Wem willst du nun die Verantwortung dafür geben?



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Am besten gleich mehrere Leute müssten die volle Verantwortung für den Unfall tragen, weil es sind auch mehrere Leute eindeutig daran schuld.
Erst mal der Schlaumeier der entschieden hat überhaupt eine echte Waffe und echte Munition mit zum Drehort mit zu nehmen.
Dann der Clown der die Waffe genommen hat für private Schiessübungen und sie dann vergessen hat vollständig zu entladen…
Dann der Idiot der das da oben überhaupt bewilligt hat…
Später käme meiner Meinung nach schon der zu faule Regie Assistent der die Waffe nicht mal kontrolliert hat. Weiter gehts mit dem Alec, der mit der Waffe verbotener Weise auf die Kamera Frau zielt und abdrückt, und als Produzent die Haupt Verantwortung für den gesamten Sauladen trägt…
Dann wäre noch der Waffenmeister und seine Tochter die beide auch einfach nur grobfahrlässig handelten.
Also insgesamt komme ich auf mindestens 7 Leute die ganz sicher Alle am Tod der armen Kamerafrau durch Grobfahrlässigkeit schuldig sind…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Am besten gleich mehrere Leute müssten die volle Verantwortung für den Unfall tragen, weil es sind auch mehrere Leute eindeutig daran schuld.
Erst mal der Schlaumeier der entschieden hat überhaupt eine echte Waffe und echte Munition mit zum Drehort mit zu nehmen.
Dann der Clown der die Waffe genommen hat für private Schiessübungen und sie dann vergessen hat vollständig zu entladen…
Dann der Idiot der das da oben überhaupt bewilligt hat…
Später käme meiner Meinung nach schon der zu faule Regie Assistent der die Waffe nicht mal kontrolliert hat. Weiter gehts mit dem Alec, der mit der Waffe verbotener Weise auf die Kamera Frau zielt und abdrückt, und als Produzent die Haupt Verantwortung für den gesamten Sauladen trägt…
Dann wäre noch der Waffenmeister und seine Tochter die beide auch einfach nur grobfahrlässig handelten.
Also insgesamt komme ich auf mindestens 7 Leute die ganz sicher Alle am Tod der armen Kamerafrau durch Grobfahrlässigkeit schuldig sind…
Gruss Boris
Du vergisst das Opfer, die Kamerafrau.
Man stellt sich schließlich nicht vor eine Waffe, wenn diese abgefeuert wird. Hätten sie und der Regisseur die Kamera gestartet und wären dann zur Seite getreten, bevor Alec die Waffe abfeuerte, wäre dieser Unfall nie geschehen.

Aber wohin führt uns diese Suche nach den Schuldigen?
Dass ein riesigen Theater veranstaltet wird, über einen äußerst selten vorkommenden tragischen Unfall, und anderes dadurch aus dem Blick gerät.
Bei einem Verkehrsunfall sind auch immer mehrere Schuldige ausszumachen - bis hin zu den Behörden, die an der Unfallstelle kein 10km/h-Schild aufgestellt hatten oder der Straßenbaufirma, die den Fahrbahnbelag zu glatt gestaltet hatten.



Antwort von Darth Schneider:

Wo du recht hast hast du recht.
Aber wenn echte Waffen am Filmset im Spiel sind werden solche Arbeitsunfälle halt immer viel komplexer, vor allem wenn es darum geht die wirklichen Gründe dafür zu finden.
Unfair wäre es dann wenn nur einer in den Knast muss, weil zu viele Leute hatten schon die Waffe in den Fingern…
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Das Fehlen eines geeigneten Waffenprotokolls verblüffte erfahrene Filmarbeiter.
"Das war Inkompetenz, Unerfahrenheit und – ich hasse es, das zu sagen – mangelnde Sorge um Ihren Job. Wenn eine ganze Menge Munition in einer Kiste zusammengewürfelt ist, wird das nicht so gemacht", sagte Mike Tristano, ein langjähriger professioneller Waffenschmied.

Mehrere Mitglieder des "Rust"-Kamerateams verließen das Set inmitten von Uneinigkeiten über die Arbeitsbedingungen, einschließlich der Sicherheitsverfahren. Laut Direktor Joel Souza, der mit Detektiven sprach, wurde an diesem Morgen eine neue Crew eingestellt. Er stand in der Nähe von Hutchins und wurde durch den Schuss verwundet.

Das New Mexico Chapter der International Alliance of Theatrical Stage Employees Gewerkschaft bezeichnete Berichte über die Einbringung von nicht gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern als "unentschuldbar". Die Gewerkschaft wird in Kürze über eine neue Standardvereinbarung für 60.000 Film- und Fernsehteams abstimmen – eine Vereinbarung mit großen Studios, nachdem sich die IATSE auf den ersten Streik in ihrem 128-jährigen Bestehen vorbereitet hatte.
Schon vor den Dreharbeiten war das wahrscheinlichste Ziel für "Rust" wohl Video-on-Demand. Letztes Jahr hat Baldwin den Film auf dem virtuellen Filmmarkt in Cannes bei Käufern beworben. Der Schauspieler sagte gegenüber The Hollywood Reporter, dass ihn das Drehbuch an "Unforgiven" erinnerte, einen Western von 1992 mit Clint Eastwood.

Der Film wurde unter einer Steuervorschrift namens Section 181 gedreht, die für Filme mit einem Preis von 2,75 bis 7,5 Millionen US-Dollar gilt. Es kann Anlegern ermöglichen, die Gewinnschwelle zu erreichen, bevor ein Film eine Leinwand erreicht, insbesondere in einem Staat mit großzügigen Steuergutschriften wie New Mexico. Der Staat war in den letzten Jahren ein beliebter Ort für Produktionen. Einige seiner Vorschriften, auch für Waffenexperten am Set, sind weniger streng als in Kalifornien.
https://www.miamiherald.com/entertainme ... 76006.html



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke weder die fehlenden Waffen Protokolle, auch nicht die weniger strengen Vorschriften, ja nicht mal die Kiste voller zusammen gewürfelte Munition waren wirklich das wirklich entscheidende Problem, auch nicht die scharfe Waffe am Film Set. Doch viel eher der scheinbar, fehlende, gesunde Menschenverstand, bei einigen Mitarbeitern…
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Abwarten was noch heraus kommt.......



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Und doch standen die Opfer hinter der Kamera, während eine Aufnahme gemacht werden sollte, bei der in Richtung Kamera gefeuert wurde.
iasi hat geschrieben:

Hätten sie und der Regisseur die Kamera gestartet und wären dann zur Seite getreten, bevor Alec die Waffe abfeuerte, wäre dieser Unfall nie geschehen.
Nein und nein.

Sie standen nicht hinter der Kamera, weil Hutchins gar keine Kamera hatte hinter der sie hätte stehen können, das war eine Szene mit SteadicamSteadicam im Glossar erklärt, und der Operator stand außerhalb der Schußlinie. Es sollte auch keine Aufnahme gemacht werden, es war eine Probe.



Antwort von Darth Schneider:

Bei solchem Journalismus frage ich mich:

https://www.blick.ch/video/specials/weg ... 44966.html

Wer will dann heute noch ein Star sein, jetzt wirklich ?
Viel zu gefährlich, nicht wegen den Unfällen, sondern wegen dem Müll was die Medien senden…;)

@roki
Apropos Aliens:
Schau dir mal diese Moderatorin etwas genauer an….
Die leben längst unter uns ;)))

Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Jeeeesus - was ist denn das für ne traurige Vorstellung?

Nicht nur der schlecht geliftete Alien und die peinlichen Sprüche, sondern auch das alberne Bilder in die Kamera halten und weg werfen.
Bei euch in der Schweiz geht's wirklich bergab.



Antwort von MLJ:

@iasi
Ich hatte bereits geschrieben wem ich die Verantwortung für diesen tragischen Unfall geben würde aufgrund der derzeit verfügbaren Informationen. Darth Schneider hat es sehr gut auf den Punkt gebracht was die Verantwortung betrifft und ich schließe mich seinen Ausführung an. Wie gesagt, hier ist das ganz anders wenn es um Waffen und Sicherheit am Set geht und in keiner Weise vergleichbar mit Hollywood. Jede Waffe, egal welche verfügt über eine Serien- und Kennnummern die akribisch in Listen aufgeführt sind und kontrolliert werden. Würde eine Waffe fehlen so darf niemand den Set verlassen bis die Waffe gefunden wurde. Das gleiche gilt für Munition wo genau Buch geführt wird wie viel ausgegeben und geladen wurde.

Bei uns wurden in den letzten Jahren vermehrt "Air Guns" (Soft Air) eingesetzt für automatische Schusswaffen die nur noch harmlose "Dummys" auswerfen beim abfeuern. Lediglich Revolver werden noch mit Platzpatronen (Blanks) oder "Dummys" geladen die man nicht mit scharfer Munition laden kann und keine Projektile abfeuern können aufgrund der Modifikationen an den Waffen selbst. Also nochmal, hier in Europa steht die Chance dass so etwas am Set wie in Amerika passiert gegen null aufgrund der strengen Vorschriften, Regeln und Kontrollen. Ich denke wir sollten jetzt abwarten was die weiteren Untersuchungen ergeben und aufhören zu Spekulieren über Schuldige oder Verantwortliche die zu diesem tragischem Unfall geführt haben.

Cheers

Mickey



Antwort von ruessel:

Unabhängige Filmproduktionen, die mehr als ein paar Millionen Dollar kosten, haben oft zwei Versicherungen für den Fall, dass etwas schief geht. Der Verzicht auf eine vollständige Absicherung, sagen Hollywood-Veteranen, ist weniger ein Zeichen von Optimismus als vielmehr ein Eckpfeiler.

Alec Baldwins mittlerweile berühmt-berüchtigter " Rust " hatte nur einen.

Chubb, der Versicherungsgigant, verkaufte Herrn Baldwin und seinen fünf Mitproduzenten von " Rust " ein Paket, das eine breite Palette potenzieller Probleme abdeckte, darunter Schäden an der Ausrüstung (ein gesprungenes Kameraobjektiv), Verletzungen an Darstellern und Crew (ein gebrochenes Handgelenk nach einem Sturz) und die Worst-Case-Situation eines Todesfalls am Set. Was sich die "Rust"-Produzenten nicht gesichert haben, ist eine Fertigstellungsgarantie – ein oft teures Paket, das als eine Art Dachpolitik dient, falls etwas Schreckliches passiert und die Produktion nicht abgeschlossen werden kann. Eine solche Politik kostet etwa 2 Prozent des Filmbudgets.

"Produzenten, die keine Bindung eingehen wollen, tun dies nur, um Geld zu sparen", sagte Randy Greenberg , Produzent, Filmfinanzberater und ehemaliger Studioleiter. "Und es ist der letzte Ort, an dem Sie Geld sparen möchten."
https://www.nytimes.com/2021/10/28/busi ... ucers.html



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@iasi
Ich hatte bereits geschrieben wem ich die Verantwortung für diesen tragischen Unfall geben würde aufgrund der derzeit verfügbaren Informationen. Darth Schneider hat es sehr gut auf den Punkt gebracht was die Verantwortung betrifft und ich schließe mich seinen Ausführung an. Wie gesagt, hier ist das ganz anders wenn es um Waffen und Sicherheit am Set geht und in keiner Weise vergleichbar mit Hollywood. Jede Waffe, egal welche verfügt über eine Serien- und Kennnummern die akribisch in Listen aufgeführt sind und kontrolliert werden. Würde eine Waffe fehlen so darf niemand den Set verlassen bis die Waffe gefunden wurde. Das gleiche gilt für Munition wo genau Buch geführt wird wie viel ausgegeben und geladen wurde.

Bei uns wurden in den letzten Jahren vermehrt "Air Guns" (Soft Air) eingesetzt für automatische Schusswaffen die nur noch harmlose "Dummys" auswerfen beim abfeuern. Lediglich Revolver werden noch mit Platzpatronen (Blanks) oder "Dummys" geladen die man nicht mit scharfer Munition laden kann und keine Projektile abfeuern können aufgrund der Modifikationen an den Waffen selbst. Also nochmal, hier in Europa steht die Chance dass so etwas am Set wie in Amerika passiert gegen null aufgrund der strengen Vorschriften, Regeln und Kontrollen. Ich denke wir sollten jetzt abwarten was die weiteren Untersuchungen ergeben und aufhören zu Spekulieren über Schuldige oder Verantwortliche die zu diesem tragischem Unfall geführt haben.

Cheers

Mickey
Dann frag ich doch mal ganz direkt:
Welche Schuld trifft eine Person an einem solchen Unfall, die sich direkt vor den Lauf und in die Schußrichtung einer Waffe stellt, die abgefeuert werden soll?
Wenn hier dauernd versucht wird, die Schuldigen aufzuzählen, dann aber bitte macht es auch konsequent.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Etwas streng wenn du ausgerechnet den Leuten irgendwelche Schuld anhängen willst die erschossen wurden…
Ich gehe davon aus, die Kamerafrau wird nicht gewusst haben das sie in der Schusslinie steht, beziehungsweise das die Waffe geladen ist.

News:
Interessant,
die junge Waffenmeisterin spricht jetzt, und gibt aber voll der Film Produktionsleitung die Schuld…

https://www.20min.ch/story/jetzt-sprich ... 6772396423

Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Etwas streng wenn du ausgerechnet den Leuten irgendwelche Schuld anhängen willst die erschossen wurden…
Ich gehe davon aus, die Kamerafrau wird nicht gewusst haben das sie in der Schusslinie steht, beziehungsweise das die Waffe geladen ist.
Also ich stell mich nicht vor eine Waffe, die abfeuert werden soll.
Ganz egal, ob nun Platzpatronen drin sind oder nicht.

Und natürlich sind nun die gegenseitigen Schuldzuweisungen in vollem Gange.

Am Ende wird es dann in kontraproduktiven Maßnahmen enden, denn es wird die begrenzte Produktionszeit darauf aufgewendet und anderes kommt dann zu kurz.

Vor lauter Sicherheitsmaßnahmen bleiben dann für den eigentlich Dreh nur noch wenige Minuten eines ganzen Drehtages.

Noch heute werden bei Anstellungen im öffentlichen Dienst Formulare zu Scientology-Verbindungen ausgefüllt, bearbeitet und abgeheftet. ;)

Wer hat denn zudem nicht selbst schon pro-forma-Sicherheitsbelehrungen mitgemacht.



Antwort von Darth Schneider:

Einerseits geb ich dir recht, andererseits sehen wir doch immer wieder das ohne strenge Regeln genau mal nichts einfach geht, mit Waffen….
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Einerseits geb ich dir recht, andererseits sehen wir doch immer wieder das ohne strenge Regeln genau mal nichts einfach geht, mit Waffen….
Gruss Boris
Wir wissen aber auh dass so mancher Kameramann für ein spektakuläres Bild in den Lauf einer Kanine kriechen würde, da helfen dann auch keine Regeln



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Einerseits geb ich dir recht, andererseits sehen wir doch immer wieder das ohne strenge Regeln genau mal nichts einfach geht, mit Waffen….
Es gibt eine Regel beim Umgang mit Waffen, auf dem Schießstand, bei der Jagd, ... Der Lauf einer Waffe nie auf einen Menschen richten, immer auf dem Boden oder nach oben gen Himmel. Und bei Nichtgebrauch wird die Munition entnommen, die Magazine, mit offenem Verschluss. Behandele eine Waffe stets so, als sei sie geladen und schussbereit.

Ungeübte oder Leute ohne Kenntnisse wissen das nicht. Ohne jegliche Übung oder Einweisung prägt ein Mensch sich das nur schwer ein. Und dann kommt bei einer Filmproduktion noch Zeitdruck hinzu. Drei Revolver liegen bereit für den Einsatz...



Antwort von TheGadgetFilms:

Cool dass immer die Begriffe "Alec Baldwin" und "Die Kamerafrau" fallen. Asozialer geht es ja wohl nicht mehr.



Antwort von pillepalle:

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Cool dass immer die Begriffe "Alec Baldwin" und "Die Kamerafrau" fallen. Asozialer geht es ja wohl nicht mehr.
Liegt wohl eher daran, dass Baldwin bekannt ist und Hutchins eher unbekannt war. Ich würde da mal keine Absicht unterstellen. Wären nur unbekannte Personen in den Unfall verwickelt, würde man auch nicht schreiben: 'Herr Müller erschießt Frau Meier'.

VG



Antwort von MLJ:

@iasi
Ich hatte bereits ausgeführt wer meiner Meinung nach die Schuld und Verantwortung für diesen tragischen Unfall trifft. Das basiert auf den bisherigen Informationen die bekannt wurden seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft in New Mexico. Aber ich verlasse mich nicht auf Spekulationen die in den Medien nun propagiert werden da diese das ganze nicht vollständig bewerten kann. Alle stürzen sich nun darauf und ziehen ihre eigenen Schlüsse. Gehen wir das ganze also nochmal zum besseren Verständnis gemeinsam durch okay ?

Es handelte sich um eine Probe der Szene mit der Schusswaffe. Die Verantwortlichen für die Schusswaffen am Set haben Alec Baldwin diese Waffe gegeben mit den Worten "Cold Gun" (Waffe ist sicher). Dann wurde die Waffe von Alec Baldwin abgefeuert und traf dabei die Kamerafrau und den Regisseur. Der Rest ist bekannt.

Das sind die derzeit einzigen verlässlichen Informationen wie es zu dem tragischem Unfall kam. Alles andere wurde munter durch die Medien aufgebauscht voll gepackt mit Spekulationen und Theorien damit es noch dramatischer wird.

Wenn eine Szene mit einer Waffe geprobt wird dann wird dafür IMMER eine harmlose Attrappe verwendet und erst beim Drehbeginn wird die eigentliche Waffe den Darsteller/innen vom Waffenmeister ausgehändigt nach vorheriger Prüfung. Dabei steht NIE jemand hinter der Kamera da alle Einstellungen in der Probe gemacht wurden. Es wird auch NIE auf andere Darsteller/innen direkt gezielt sondern IMMER mit Versatz, auch zur Kamera. Dabei spielt es keine Rolle ob die Waffe mit Platzpatronen geladen ist oder eine Soft-Air Waffe ist.

Wer hat nun Schuld und wer trägt die Verantwortung die zu diesem tragischem Unfall geführt haben ? Aus meiner Sicht das Team das für die Waffen zuständig war da sich JEDER Darsteller/in auf die Ansage "Cold Gun" verlässt sobald die Attrappen (Gummi / Kunststoff) durch die geladenen Waffen ersetzt werden für den Dreh.

Trifft Alec Baldwin eine Schuld ? Nein weil er sich auf die Ansage "Cold Gun" verlassen hat. Trifft Halyna Hutchins eine Schuld ? Absolut nicht da es sich um eine Probe der Szene handelte und NICHT um den Drehbeginn der Szene. Hat der Regisseur Joel Souza schuld ? Auch nicht da er ja die Probe geleitet hat und der Regisseur normalerweise immer bei der Kamera steht um alle Einstellungen zu überprüfen vor Drehbeginn.

Und wer könnte noch Schuld haben an diesem tragischem Unfall ? Zum Teil die Produktionsfirma da sie die Sicherheitsprotokolle für die Dreharbeiten scheinbar auf ein Minimum beschränkt hat aus Kostengründen. Hier dürfte eine Produktion nicht starten ohne alle Vorschriften und Regeln zu erfüllen, keine Chance. Genau das habe ich dir und den anderen hier im Forum probiert zu vermitteln. Man kann das nicht 1:1 vergleichen da Hollywood schon immer seine eigenen Regeln macht im Gegensatz zu hier.

Wir werden uns gedulden müssen bis weitere verlässliche Informationen bekannt werden und aufhören in den Krümeln etwas zu basteln was wie passiert sein könnte und warum. Niemand von uns war dabei und das ganze wird zur Zeit akribisch untersucht von den Behörden in New Mexico. Bis dahin sollten wir hier auf weitere Spekulationen verzichten. Irgendwann wird man bekanntgeben wie es zu diesem tragischem Unfall kommen konnte.

@7River
Zitat:
"Es gibt eine Regel beim Umgang mit Waffen, auf dem Schießstand, bei der Jagd, ... Der Lauf einer Waffe nie auf einen Menschen richten, immer auf dem Boden oder nach oben gen Himmel. Und bei Nichtgebrauch wird die Munition entnommen, die Magazine, mit offenem Verschluss. Behandele eine Waffe stets so, als sei sie geladen und schussbereit. Ungeübte oder Leute ohne Kenntnisse wissen das nicht. Ohne jegliche Übung oder Einweisung prägt ein Mensch sich das nur schwer ein. Und dann kommt bei einer Filmproduktion noch Zeitdruck hinzu."
Zitat Ende.

Ganz genau und das lernen alle Darsteller/innen bei uns BEVOR die Produktion überhaupt anfängt unter Anleitung von Ausbildern für Waffen. Ohne diesen Nachweis dürfen sie nicht mal eine Waffe ansehen am Set geschweige denn in die Hand nehmen.

@All
Ich hatte schon einmal darauf hingewiesen, sucht mal bei YouTube nach "Movie Set Prop Gun Training" damit ihr euch ansehen könnt wie so ein Training und Ausbildung aussieht BEVOR die Produktion beginnt. Ich bin mir sicher dass sich dann viele Fragen die hier noch kursieren sich von alleine beantworten werden.

Cheers

Mickey



Antwort von pillepalle:

@ M L J

Lies mal richtig auf worauf ich mich in meinem Kommentar bezogen habe ;)

VG



Antwort von TheGadgetFilms:

Klar, aber wenn du ein guter Journalist bist, machst du das nicht. Ganz einfach. Guck dich mal in den Medien um, da scheint es nicht viele Journalisten zu geben, die ihren Job können. Das ist der große Unterschied zwischen Drecksmagazinen wie Bild und welchen, die wirklich guten Journalismus machen.



Antwort von MLJ:

@Pillepalle
Ja, tut mir leid und habe deinen Beitrag gesehen als ich noch am schreiben war und habe dabei übersehen auf was du dich beziehst. Ich habe meinen Beitrag entsprechend geändert. Nichts für Ungut okay ? :)

@TheGadgetFilms
Damit hast du (leider) Recht und aus diesem Grund verlasse ich mich nicht auf unseriösen Journalismus.

Cheers

Mickey



Antwort von ruessel:

"Jedes Szenario, in dem jemand anderes als der Waffenmeister die Waffe in die Hand nimmt und dem Schauspieler übergibt, ist eine komplette Missachtung der Sicherheitsvorschriften am Set."
"Das, was wir im Grunde genommen fordern, ist: Gebt uns weniger Geld, damit wir nicht so lange arbeiten müssen oder damit wir nach sechs Stunden Pause machen dürfen."

Dafür müsste der Drehplan entzerrt werden, so das insgesamt mehr Zeit bliebe: "Der Fakt, dass wir zwölf oder mehr Stunden pro Tag arbeiten, ist für die meisten anderen Jobs undenkbar. Der Drehplan müsste verlängert werden, damit weniger pro Tag gearbeitet wird."
https://www.watson.de/unterhaltung/anal ... en-muessen



Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
"Jedes Szenario, in dem jemand anderes als der Waffenmeister die Waffe in die Hand nimmt und dem Schauspieler übergibt, ist eine komplette Missachtung der Sicherheitsvorschriften am Set."
"Das, was wir im Grunde genommen fordern, ist: Gebt uns weniger Geld, damit wir nicht so lange arbeiten müssen oder damit wir nach sechs Stunden Pause machen dürfen."

Dafür müsste der Drehplan entzerrt werden, so das insgesamt mehr Zeit bliebe: "Der Fakt, dass wir zwölf oder mehr Stunden pro Tag arbeiten, ist für die meisten anderen Jobs undenkbar. Der Drehplan müsste verlängert werden, damit weniger pro Tag gearbeitet wird."
https://www.watson.de/unterhaltung/anal ... en-muessen
Effizienz ist die einzige Möglichkeit, den Zeitdruck zu verringern.

Es ist schlicht unrealistisch, nach mehr Drehtagen zu rufen, denn
1. müssten diese eben auch finanziert werden
2. würde es auch nur dazu führen, dass man sich zu Beginn eben noch mehr Zeit lässt und am Ende eben doch wieder gilt: Wir sind nach 2 Tagen schon 2 Wochen im Drehplan zurück.



Antwort von Darth Schneider:

Ich persönlich denke nicht das das mit dem Druck und den strengen Arbeitsbedingungen in Hollywood in absehbarer Zeit besser wird, ganz im Gegenteil.
Man liegt so bequem wie man sich bettet.
Mit anderen Worten, ein Land das seit Jahrzehnten eigentlich ausschliesslich auf Pump lebt, wird immer unter noch grösserem Druck stehen, bis es irgendwann knallt, ist ja auch irgendwie logisch…

Es ist ja nicht so das es in den Staaten, irgendwo in anderen Bereichen jetzt gross besser aussieht, als in der Filmindustrie.
Eher das Gegenteil ist der Fall.
Der Mittelstand schrumpft viel zu schnell, immer mehr Leute brauchen zwei Jobs um überhaupt zu überleben. Somit fliesst auch immer weniger Geld und es gibt auch immer mehr Arbeitslose, somit immer mehr unzufriedene Menschen mit immer mehr Hang zur Gewaltbereitschaft.
Wohin führt das erfahrungsgemäss ???

Amerika sollte dringend aufpassen, sonst ist der amerikanische Traum dann sehr bald mal endgültig ausgeträumt….
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

@Darth
Amerika ist es nicht das aufpasen muß



Antwort von Darth Schneider:

Stimmt, nicht Amerika, sondern die Amerikaner, noch besser, die amerikanischen Politiker. sollten aufpassen ;)
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Stimmt, die Amerikaner, noch besser, die amerikanischen Politiker. sollten aufpassen ;)
Gruss Boris
Ich hab eigentrlich mehr an Rohstoffe wie Seltene Erden gedacht

https://www.br.de/wissen/seltene-erden- ... a-100.html



Antwort von Darth Schneider:

Interessant, danke für den Link, ich kannte diese Seltenen Erden nicht mal..
Gruss Boris



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich persönlich denke nicht das das mit dem Druck und den strengen Arbeitsbedingungen in Hollywood in absehbarer Zeit besser wird, ganz im Gegenteil.
Ach, Boris... Eine kurze Zeit sind die Leute entsetzt, vor allem die da oben. Wie beim Pflegepersonal oder die Schlachthof-Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen. Wie konnte das nur alles passieren? Ach Gottchen. Es gibt paar Äußerungen des Bedauerns von den feinen Leuten und dann war’s das. Die Kastanien aus dem Feuer holen, müssen immer andere...

Dass das eine gefährliche Mischung ist, kann man sich denken.



Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
... Eine kurze Zeit sind die Leute entsetzt, vor allem die da oben. Wie beim Pflegepersonal oder die Schlachthof-Mitarbeiter und ihre Arbeitsbedingungen. Wie konnte das nur alles passieren? Ach Gottchen. Es gibt paar Äußerungen des Bedauerns von den feinen Leuten und dann war’s das. Die Kastanien aus dem Feuer holen, müssen immer andere...

Dass das eine gefährliche Mischung ist, kann man sich denken.
Die "feinen Leute" sind eben diejenigen, die Low-Budget-Filme drehen.
Wer nur noch Hollywood-Produktionen sehen will, die überreichlich Geld zur Verfügung haben, der kann ja auch Sicherheitsmaßnahmen gegen jede noch so unwahrscheinlichen Unfallursache fordern und eifrig nach den bösen Schuldigen suchen.
Denn klar ist:
Schon die notwendigen Versicherung können sich dann viele Produktionen nicht mehr leisten.
Und Leute wie Baldwin werden sich nicht mehr als Produzenten einbringen, um solche kleinen Filme überhaupt zu ermöglichen.

Wer hier über "feine Leute" schimpft, dem scheint nicht klar zu sein, dass es sich um Leute handelt, die versuchen, einen Film abseits der Studio-Millionen zu verwirklichen und die eben auf die Unterstützung von Leuten wie Baldwin angewiesen sind.

Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.



Antwort von 7River:

@iasi Ja, Du hast natürlich recht.

Ich bin etwas abgeschweift und bezog mich mehr auf das was Boris und Bluboy sagten.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Bis auf einen kleinen Punkt.
Nach einem 12 bis 14 Stunden quasi non stop Arbeitstag, die Leute noch Stundenlang mit dem Auto herum fahren lassen weil man ein paar Tausender einsparen will ist einfach nur dumm…
Und Hey, für ein sehr tiefes Budget gibt es auch Zelte und Wohnwagen, in allen erdenklichen Grössen, Formen und Preisklassen.
Im echten Wilden Westen hat man auch sehr viel draussen geschlafen…
Gruss Boris



Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:
Und Leute wie Baldwin werden sich nicht mehr als Produzenten einbringen, um solche kleinen Filme überhaupt zu ermöglichen.

Wer hier über "feine Leute" schimpft, dem scheint nicht klar zu sein, dass es sich um Leute handelt, die versuchen, einen Film abseits der Studio-Millionen zu verwirklichen und die eben auf die Unterstützung von Leuten wie Baldwin angewiesen sind.

Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.
Dass in Hollywood (in der Filmbranche) bekannte Namen als Zugpferd benutzt werden, ist bekannt.

Das mit den Angestellten ist doch jetzt auch eine Vermutung von Dir, oder? Auch wenn es so eine Mentalität geben mag, kann man doch nicht pauschalisieren.



Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.
Die mussten 80 Kilometer bzw. jeden Drehtag in ihren Privatfahrzeugen 160 Kilometer durch die Wüste pendeln, weil die Produktion Hotelkosten einsparen wollte. Und das bei Drehtagen mit Dauer-Überstunden und entsprechenden Risiken von Übermüdung am Steuer.



Antwort von Darth Schneider:

Und der Alec hat in einem Interview betont wie besonders gut die Stimmung am Set vor dem Unfall war.
Das passt doch alles irgendwie nicht zusammen.
Ja was stimmt denn jetzt ?
Hat der Alec womöglich gar nicht bemerkt das die Hälfte der Crew am rebellieren und schlecht gelaunt war…?
Möglich ist alles.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und der Alec hat in einem Interview betont wie besonders gut die Stimmung am Set vor dem Unfall war.
Man kann davon ausgehen, dass jedes öffentliche Statement, das er - als Mitproduzent des Films - macht, zuvor mit Rechtsanwälten und PR-Mitarbeitern abgestimmt ist, zumal es später im Prozess gegen ihn verwendet werden kann.

Wahrscheinlich hat er jetzt einen ganzen Krisenstab von Beratern - das ist üblich in solchen Fällen.



Antwort von Jott:

Da allen Beteiligten ruinöse Zivilklagen in Millionenhöhe drohen, wären sie gut beraten, kein Wort mehr zu sagen bzw. nur über ihre Anwälte.



Antwort von dienstag_01:

Ich glaube, das ist ein Grund, warum manche Leute Bock auf Low Budget und Independent Produktionen haben, dass es überhaupt noch sowas wie Stimmung gibt und nich nur ein entpersonalisierter Apparat mit Juristen hinter jeder noch so kleinen Entscheidung. Wahrscheinlich oft gut, manchmal eben auch katastrophal.
Und soviel juristischen Grabenkrieg wird es vermutlich gar nicht geben, geben können, weil die Verantwortung nicht auf soviel Personen aufgeteilt ist, dass man sich dahinter verstecken könnte. Werden auch manche als Nachteil sehen. Andere nicht.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.
Die mussten 80 Kilometer bzw. jeden Drehtag in ihren Privatfahrzeugen 160 Kilometer durch die Wüste pendeln, weil die Produktion Hotelkosten einsparen wollte. Und das bei Drehtagen mit Dauer-Überstunden und entsprechenden Risiken von Übermüdung am Steuer.
Meine Schwester macht das seit Jahren und eben nicht nur einige Drehwochen.

Schau dir z.B. auch mal die Arbeitsbedingungen von LKW-Fahrern an.

Wenn ich bei einer Low-Budget-Produktion mitmache, dann stelle ich mich auf einige harte Wochen ein.

Wer Hochzeitsvideos dreht, hält sich doch auch nicht an tarifliche Arbeitszeiten. Meist setzt er/sie sich dann am Ende auch noch ins Auto und fährt nach Hause.



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Da allen Beteiligten ruinöse Zivilklagen in Millionenhöhe drohen, wären sie gut beraten, kein Wort mehr zu sagen bzw. nur über ihre Anwälte.
Das ist ja eben auch Teil der Tragödie:
Nach dem Unfall stürzen sich Medien und Moralisierer darauf
und anschließend beginnt das Geschacher der Anwälte.
Mit solchen Unfällen lässt sich leider viel Geld verdienen.



Antwort von ruessel:

von heute...





Antwort von Jott:

Ich würde nie eine Crew in ein 80 km entferntes Hotel schicken. Das ist Arschlochgebaren hoch zehn.

Dass Iasi so was normal findet, passt ins Bild. Er hat ja hier schon mal dargelegt, dass es bei seinem geplanten Projekt nicht mal was zu essen geben wird. Kann man ja mitbringen.

Und wenn jemand aus der Crew am Set stirbt, dann ist das halt Pech und kein Grund zur Hysterie. Habe ich das so richtig verstanden?



Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
von heute...

Da war er von der Medienmeute regelrecht in die Enge getrieben worden.

Tja - wenn die sensationsgeilen Massen erstmal Blut geleckt haben ...

Neulich überfuhr ein SUV-Fahrer gleich 2 Radfahrer im Abstand weniger Stunden. Davon liest man mal etwas in einer kleinen Pressemeldung. Tot war ebenfalls eine Frau und ein Mann musste ins Krankenhaus.
Es gibt übrigens weit mehr Unfälle mit tödlichem Ausgang in die schwere SUVs verwickelt sind, als Todesfälle durch Schußwaffen bei Filmproduktionen.



Antwort von srone:

Jott hat geschrieben:
Ich würde nie eine Crew in ein 80 km entferntes Hotel schicken. Das ist Arschlochgebaren hoch zehn.
so was kann schon mal vorkommen, allerdings mit fahrer (teambus) und arbeitszeit vom/bis zum hotel...;-)

lg

srone



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Ich würde nie eine Crew in ein 80 km entferntes Hotel schicken. Das ist Arschlochgebaren hoch zehn.

Dass Iasi so was normal findet, passt ins Bild. Er hat ja hier schon mal dargelegt, dass es bei seinem geplanten Projekt nicht mal was zu essen geben wird. Kann man ja mitbringen.

Und wenn jemand aus der Crew am Set stirbt, dann ist das halt Pech und kein Grund zur Hysterie. Habe ich das so richtig verstanden?
Du machst hier auf entrüstet und mitleidend, gibst aber doch rein gar nichts auf all die tödlichen Unfälle, die nicht so schön und breit medial aufbearbeitet sind.

Und du schickst doch sowieso keine Crew irgendwo hin, da du noch nie dein eigenes Geld riskiert und eine Produktion auf eigene Kosten und Risko gestemmt hast.

Und selbst wenn ein großes Studio dahinter steht, machen die bei einer Produktion eben kurzerhand den Laden dicht, wenn der Budgetplan überschritten wird.
Warner hatte die ganze Crew von "Kevin allein zuhaus" nach Hause geschickt.
Aber da würde unser Jott einfach sagen:
"Was soll"s. Dann machen wir den Film eben nicht. Denn wichtig ist, dass die Crew alles bekommt, was sie möchte. Auch wenn es dann eben bedeutet, dass alle ihren Job verlieren."



Antwort von Jott:

Jeder Satz dummes Gerede. Aber bitte. Ich bin sicher, alle rennen dir die Bude ein, wenn du hier mal wieder eine Crew suchst. Können ja alle im Auto pennen. Oder gar nicht, rund um die Uhr arbeiten ist sowieso angesagt. Und wenn was passiert: bitte keine Hysterie, einfach weiter machen.

Du redest wie der allerletzte Leuteschinder. Merkst du das nicht?



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Jeder Satz dummes Gerede. Aber bitte. Ich bin sicher, alle rennen dir die Bude ein, wenn du hier mal wieder eine Crew suchst. Können ja alle im Auto pennen. Oder gar nicht, rund um die Uhr arbeiten ist sowieso angesagt. Und wenn was passiert: bitte keine Hysterie, einfach weiter machen.

Du redest wie der allerletzte Leuteschinder. Merkst du das nicht?
Du hörst dich an wie eine Beamtenseele.
Lieber machen wir nichts, wenn zu mühsam zu werden droht.
Dass du Leuten, die eine erste Chance bekommen, dadurch jegliche Einstiegschance nimmst, kann dir ja egal sein.
Wer schon drin ist, der fordert bequem 23°, während die anderen draußen noch frieren.

Es soll übrigens auch Leute geben, die für die Verwirklichung eines Filmes, von dem sie überzeugt sind, auch mal Unannehmlichkeiten und sogar Risiken auf sich nehmen.

Da gibt es eben den einen 20-Jährigen, der sich Gedanken über seine Altersversorgung macht, während ein anderer 20-Jähriger im Zelt schläft, um beim Dreh eines Filmes mitwirken zu können.



Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Es soll übrigens auch Leute geben, die für die Verwirklichung eines Filmes, von dem sie überzeugt sind, auch mal Unannehmlichkeiten und sogar Risiken auf sich nehmen.
Gib Bescheid, wenn du welche gefunden hast für den Traumprojekt. Ohne Honorar natürlich, denn nur Beamtenseelen wollen Geld sehen! :-)



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es soll übrigens auch Leute geben, die für die Verwirklichung eines Filmes, von dem sie überzeugt sind, auch mal Unannehmlichkeiten und sogar Risiken auf sich nehmen.
Gib Bescheid, wenn du welche gefunden hast für den Traumprojekt. Ohne Honorar natürlich, denn nur Beamtenseelen wollen Geld sehen! :-)
Warum sollte ich denn Bescheid geben?

Und an Honorar, Lohn und Gehalt denken eben nur die ...

Es gibt auch Leute, die setzen auf den Erfolg einer Produktion und den Erträgen.
Ohne solche Leute würdest du kein Honorar erhalten.

Mit Leuten, die Dienst nach Vorschrift machen, kann man vielleicht eine Kochshow produzieren, aber schon bei einer Konzertaufzeichnung hört es auf, denn wenn den Künstlern auf der Bühne nun plötzlich einfällt, Zugaben zu spielen und die tarifliche Arbeitszeit unserer Crew überschritten wird ... :)



Antwort von thsbln:

Ruhig Blut, Leute. iasi hat noch nie einen Film gemacht und wird nie einen machen.



Antwort von iasi:

thsbln hat geschrieben:
Ruhig Blut, Leute. iasi hat noch nie einen Film gemacht und wird nie einen machen.
Nicht mit Leuten, die immer nur über das Geld anderer Leute reden.

"Der Kunde soll bezahlen!
Der Produzent muss das nötige Budget heranschaffen!
Wir sind dann nur dazu da, das Geld professionell auszugeben!"
;)

Baldwin hatte das Filmprojekt wahrscheinlich überhaupt erst möglich gemacht, da er als Mitproduzent auftrat und dadurch überhaupt erst auf seine Gage verichten konnte.



Antwort von Darth Schneider:

@thsbin
Ich denke überhaupt nicht das iasi noch nie einen Film gemacht hat.
Dafür ist sein Wissen über die Materie doch eigentlich schon viel zu gross.:)
Ich würde mal frech behaupten die allermeisten Leute hier im Forum laden doch hier fast nie was eigenes hoch.
(Kein Wunder, die meisten Filmemacher sind doch eigentlich selber wirklich ganz miserable Filmkritiker, zu erkennen ganz klar hier im Forum.…;))
Gruss Boris



Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:
Baldwin hatte das Filmprojekt wahrscheinlich überhaupt erst möglich gemacht, da er als Mitproduzent auftrat und dadurch überhaupt erst auf seine Gage verichten konnte.
Genau wie damals Francis Ford Coppola bei "THX 1138" und "American Graffiti". Ohne seine Bekanntheit wären diese Filme wohl nicht entstanden.



Antwort von Darth Schneider:

Dann gäbe es heute kein Star Wars, kein Indiana Jones, und auch kein ILM, kein Skywalker Sound…Ja auch kein Filmstar Namens, Harrison Ford…;)
Der George war schon viel aktiver und in der Fimwelt viel prägender als sich so mancher heute womöglich denkt…

Coppola ist an all dem schuld…:)))

THX 1138 fand ich persönlich nicht wirklich gut,,, alles viel zu weiss, Story irgendwie zu abgedreht..
American Graffiti war da schon ein ganz anderes Kaliber.
Da spürt man schon mal das erzählerische Talent von George Lucas, auch sein ausgeprägten Sinn für das Visuelle und nicht zuletzt, seinen Hang zu sehr, sehr coolen Maschinen sind da auch schon erkennbar,
Aber es sind halt noch keine Raumschiffe..
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Bei "THX 1138" gibt es gegen Ende einen wirklich spektakulären Unfall. Die Motorad-Szene. Im Making-of gibt es dazu einen Kommentar. Der Stuntman steht auf und fragt: Sind die Aufnahmen was geworden? Ich dachte, du wärst tot.



Antwort von radneuerfinder:

iasi hat geschrieben:
Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.
Egoisten. Die wollten einfach überleben und weder bei einem Autounfall, noch durch eine Schusswaffe sterben.



Antwort von iasi:

radneuerfinder hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Man muss doch nur die "Crew"-Leute betrachten, die die Produktion verlassen hatten, weil ihr Hotel sich nicht direkt neben dem Drehort befand. Das ist reine Angestelltenmentalität. Mit solchen Leuten bekommt man nicht mal Produktionen gestemmt, die über ein Budget verfügen.
Egoisten. Die wollten einfach überleben und weder bei einem Autounfall, noch durch eine Schusswaffe sterben.
Dann sollten sie sich besser einen Home-Office-Job suchen und sich ihr Essen liefern lassen, denn überall lauern Gefahren.
Da wird gestern eine Frau auf dem Gehweg von einem SUV getötet - Mann und Kind werden verletzt.
Da sterben heute 9 Feuerwehrleute bei einer Übung.

Ja selbst zuhause besteht das Risiko tödlicher Unfälle.
Wie sollen DIE unter solchen Umständen nur ohne Furcht durchs Leben gehen?!

Dabei fällt mir gerade die Szene mit dem Flugzeug im Haus in Garp und wie er die Welt sah ein. ;)



Antwort von MLJ:

@All
Hier könnt ihr euch ansehen wie das in Deutschland am Set mit Schusswaffen aussieht und gehandhabt wird. In der Folge "Soko Stuttgart - Filmtod" (ZDF) wird das gezeigt sowie der normale Wahnsinn am Set der bei uns nie so abläuft, nur so nebenbei.

Hier der Link zur ZDF Mediathek:
Soko Stuttgart -Filmtod

WICHTIG:
Diese Episode ist nur noch bis morgen (2.11.2021) abrufbar also nicht zu lange warten okay ?

Noch eine Anmerkung zu Planung und Kosten beim Film: Dafür gibt es Produktionskonferenzen damit alles vor Drehbeginn reibungslos abläuft und die Kosten sowie die Organisation und Planung im Griff sind. Nur ein gut motiviertes Team liefert ein gutes Ergebnis und dazu gehört dass niemand weit vom Drehort entfernt untergebracht wird und sich jeder auf jeden verlassen kann. Mit einer schlechten oder angespannten Stimmung am Set erreicht man nie etwas brauchbares. Film ist nichts für Egoisten und Einzelgänger sondern immer Teamarbeit.

Cheers

Mickey



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@All
Hier könnt ihr euch ansehen wie das in Deutschland am Set mit Schusswaffen aussieht und gehandhabt wird. In der Folge "Soko Stuttgart - Filmtod" (ZDF) wird das gezeigt sowie der normale Wahnsinn am Set der bei uns nie so abläuft, nur so nebenbei.

Hier der Link zur ZDF Mediathek:
Soko Stuttgart -Filmtod

WICHTIG:
Diese Episode ist nur noch bis morgen (2.11.2021) abrufbar also nicht zu lange warten okay ?

Noch eine Anmerkung zu Planung und Kosten beim Film: Dafür gibt es Produktionskonferenzen damit alles vor Drehbeginn reibungslos abläuft und die Kosten sowie die Organisation und Planung im Griff sind. Nur ein gut motiviertes Team liefert ein gutes Ergebnis und dazu gehört dass niemand weit vom Drehort entfernt untergebracht wird und sich jeder auf jeden verlassen kann. Mit einer schlechten oder angespannten Stimmung am Set erreicht man nie etwas brauchbares. Film ist nichts für Egoisten und Einzelgänger sondern immer Teamarbeit.

Cheers

Mickey
Ja - das sind eben Beamten-Produktionen. Zwangsgebührenfinanziert.
Die Fließband-Serien nun als Maßstab anzuführen, ist typisch deutsch.

https://youtu.be/ruY1FrVW9KE?t=402



Antwort von MLJ:

@iasi
Zitat:
"Ja - das sind eben Beamten-Produktionen. Zwangs gebührenfinanziert. Die Fließband-Serien nun als Maßstab anzuführen, ist typisch deutsch."
Zitat Ende.

Darum geht es nicht und du scheinst zu vergessen dass diese Serie sehr erfolgreich ist, Gebühren hin oder her, sie haben ein Budget und wissen es einzusetzen. Es ging in meinem Beitrag den du Zitiert hast um den Umgang mit Schusswaffen am Set und nicht um "typisch" deutsche Produktionen.

@All
Auch Sehenswert: Videotagebuch "Soko Stuttgart Folge 200" auf YouTube (10 Video Beiträge)
Videotagebuch Soko Stuttgart - Folge 200

So entsteht ein Film oder eine Serie und wir machen das nicht anders als die Kollegen beim ZDF. Schaut euch die Beiträge an und denke dass sich dann viele Fragen von alleine beantworten wie etwas für TV oder Kino wirklich real entsteht und gearbeitet wird.

Cheers

Mickey



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@iasi
Zitat:
"Ja - das sind eben Beamten-Produktionen. Zwangs gebührenfinanziert. Die Fließband-Serien nun als Maßstab anzuführen, ist typisch deutsch."
Zitat Ende.

Darum geht es nicht und du scheinst zu vergessen dass diese Serie sehr erfolgreich ist, Gebühren hin oder her, sie haben ein Budget und wissen es einzusetzen. Es ging in meinem Beitrag den du Zitiert hast um den Umgang mit Schusswaffen am Set und nicht um "typisch" deutsche Produktionen.

Es geht darum, ob man ÖR-Qualität aus einem Fließband-Budget produziert oder versucht einen Kinofilm zu drehen.

Eine Kochshow birgt nun einmal geringere Risiken, als eine Filmproduktion mit Außendrehs.

Vor allem aber wird hier aufgrund eines Einzelfalls, der in dieser Form äußerst selten geschieht, ein riesiges Grundsatztheater insziniert.
Fakt ist doch, dass der Umgang mit Schusswaffen am Set immer eine Restgefahr birgt - wobei diese geringer ist, wie wenn ein SUV bewegt wird.

Zudem solltest du eben auch mal berücksichtigen, dass es um die USA geht:
https://youtu.be/oAVjk2fwnEA?t=329

Wir haben in Deutschland wiederum das Recht mit 300km/h im Straßenverkehr unterwegs zu sein.
Das sich daraus ergebende Risiko sind wir schließlich auch bereit zu tragen.



Antwort von Darth Schneider:

Kochen ist auch gefährlich, unter Umständen..;)

Gruss Boris



Antwort von MLJ:

@iasi
Wir reden total aneinander vorbei. Egal ob Koch Show, TV Serie oder Kinofilm, die Vorbereitungen, Planungen und Organisation unterscheiden sich kaum. Es geht auch nicht um "ÖR Qualität" sondern um Sicherheit am Set wo Waffen zum Einsatz kommen. Genau auf dieses Thema sollten wir uns beschränken und dass die Amerikaner verrückt sind nach Waffen ist keine Neuigkeit. Ich schlage vor du besuchst mal einen Set wo Serien und Filme produziert werden um dir ein Bild davon zu machen wie viel Arbeit und Zeit in solchen Produktionen stecken. Auch in Autos am Set stecken Gefahren und hat nichts damit zu tun dass man fast ohne Limit in Deutschland auf die Tube drücken kann. Selbst Fahrzeuge am Set unterliegen Kontrollen, besonders wenn sie einen Unfall verursachen oder gesprengt werden sollen. Warum glaubst du gibt es so viele unterschiedliche Teams am Set die zusammen arbeiten ? Das hat alles seinen Grund und ich möchte dich bitten beim eigentlichen Thema zu bleiben und keine Äpfel mit Birnen zu vergleichen, okay ? Ich danke dir im voraus dafür.

Cheers

Mickey



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@iasi
Wir reden total aneinander vorbei. Egal ob Koch Show, TV Serie oder Kinofilm, die Vorbereitungen, Planungen und Organisation unterscheiden sich kaum. Es geht auch nicht um "ÖR Qualität" sondern um Sicherheit am Set wo Waffen zum Einsatz kommen. Genau auf dieses Thema sollten wir uns beschränken und dass die Amerikaner verrückt sind nach Waffen ist keine Neuigkeit. Ich schlage vor du besuchst mal einen Set wo Serien und Filme produziert werden um dir ein Bild davon zu machen wie viel Arbeit und Zeit in solchen Produktionen stecken. Auch in Autos am Set stecken Gefahren und hat nichts damit zu tun dass man fast ohne Limit in Deutschland auf die Tube drücken kann. Selbst Fahrzeuge am Set unterliegen Kontrollen, besonders wenn sie einen Unfall verursachen oder gesprengt werden sollen. Warum glaubst du gibt es so viele unterschiedliche Teams am Set die zusammen arbeiten ? Das hat alles seinen Grund und ich möchte dich bitten beim eigentlichen Thema zu bleiben und keine Äpfel mit Birnen zu vergleichen, okay ? Ich danke dir im voraus dafür.

Cheers

Mickey
Frag dich doch mal, warum "wir" uns plötzlich so sehr mit der "Sicherheit am Set wo Waffen zum Einsatz kommen" beschäftigen - gerade jetzt.

Betrachtet man sich die Anzahl der Unfälle mit Waffen am Set, dann kann man nun einmal feststellen, dass die Gefahren nicht sonderlich groß sind.
Zumal, wenn sich niemand vor die Laufmündung einer Waffe stellt.

Es gibt nun einmal andere Unfallszenarien, die mehr Opfer fordern.

Aber es ist eben wie mit den Haiangriffen.
Da ist die irrationale Furcht, von einem Hai getötet zu werden, weit größer, als die sehr viel wahrscheinlichere Gefahr bei der Fahrt zum Meer tödlich zu verunglücken.

Vor lauter Frucht lassen dann die Eltern ihre Kinder nicht mehr im Meer schwimmen - um mal einen Metapher zu nutzen.



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von iasi:

Diese Forderungen, die nun aufgrund eines einzelnen Unfalls aufkommen, bedeuten doch nur mehr Beschränkungen und nicht mehr Sicherheit.

Man stelle sich vor, es hätten nur Computereffekte genutzt werden dürfen:

https://youtu.be/RQwAIZW9Ieg?t=2948

Und schon vor fast 4 Jahrzehnten gab es Sicherfheitsmaßnahmen, die Unfälle verhinderten. 100% Sicherheit gibt es aber eben nie.
Wobei die geringe Anzahl an Unfällen mit Waffen am Set zeigt, dass man sehr nah dran ist, auch wenn man solche tragischen Unfälle wie den aktuellen nie ausschließen kann.



Antwort von Darth Schneider:

Da muss ich iasi recht geben, so viel wie seit Jahrzehnten geballert und gekämpft wird in Serien und Kinofilmen passiert verhältnismässig eigentlich fast gar nix schlimmes…
So schlimm der aktuelle Unfall auch war, umdenken und vorsichtig sein, kontrollieren ist immer gut.
Aber deswegen muss man jetzt auch nicht die Welt auf den Kopf stellen…oder ?
Das schürt schlussendlich nur noch mehr unbegründete Ängste.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Da ist all die Jahrzehnte quasi nix passiert, weil am Set normal keine scharfe Munition ist.

Was will man denn jetzt an "keine scharfe Munition am Set" noch sinnvoll ändern?
Weniger als "keine" geht halt nicht.

Da mittlerweile ein großer Teil der Leute jedoch von einer hysterischen Angst vor so gut wie allem getrieben ist,
und glaubt einen Anspruch auf absolute 100% Sicherheit zu haben, wird ihnen "keine Munition" nicht gut genug sein.

Deshalb wird jetzt wahrscheinlich das selbe gemacht, wie hier nach Fukushima.
Ohne Sinn und Verstand in in blindem Aktionismus, so viel wie möglich verbieten, in der Hoffnung, daß nur endlich ihre Angst weggeht.



Antwort von Darth Schneider:

Also mit keine richtige Kugel am Set meinst du wirklich keine einzige kitzekleine Kugel ? ;))
Das ist/war doch das wahre Problem, wenn die Leute sich eben nicht daran halten. Weil sie am Feierabend unbedingt auf dem coolen Cowboy Set mit scharfen Kugeln herum ballern wollten.
Und dummerweise eine von den echten Kugeln, die sie privat selber ans Set mitgenommen hatten, in der Film Waffe vergessen.
Jede Wette, das war so ?
Gruss Boris



Antwort von MLJ:

@iasi
Sicher, du hast Recht, totale Sicherheit wird es nie geben, egal ob im Leben, bei der Arbeit, Freizeit oder wie hier am Set von Alec Baldwin aber man kann eine Menge tun um die Sicherheit für alle auf ein Minimum zu begrenzen. Wie ich bereits geschrieben hatte sind die Vorschriften und die Sicherheitsanforderungen hier bei uns sehr hoch um genau dieses Risiko auf ein absolutes Minimum zu beschränken. An Filmsets kam es oft zu Unfällen, nicht nur mit Waffen egal welcher Art und dafür gibt es eben diese Kontrollen und Regeln sowie entsprechende Ausbildungen. Allerdings dürfen wir Hollywood nicht als Maßstab nehmen wenn es um Sicherheit am Set geht denn wenn ich so lese wie es am Set von "Rust" zuging kann ich nur den Kopf schütteln wenn die Informationen stimmen.

Solche schwachen Regeln würden bei uns niemals genehmigt werden. Dass sich jetzt jeder darüber aufregt ist kein Wunder in so fern dass man eben seit langem sehr hohe Sicherheitsmaßnahmen an Filmsets eingeführt hat um genau das zu vermeiden. Alleine die Planung der Aufnahmen und die Zusammenstellung der einzelnen Teams braucht eine lange Zeit. Dann muss das ganze genehmigt werden, die Verträge und der restliche Papierkram erledigt werden, die Absprachen mit den nötigen Behörden usw., eine schier endlose Kette die man abarbeiten muss bevor die erste Szene überhaupt geprobt oder gedreht werden kann.

Neben dem Waffenmeister und seinem Team ist IMMER ein kleines Team von Waffenausbildern der Police National, Gendarmerie und Police Militaere dabei die vorher ALLE Waffen genau prüfen und die Serien Nummern mit den Listen des Waffenmeisters abgleichen. Das gleiche gilt für die Munition, über alles wird genau Buch geführt, wie viel an Munition ausgegeben und geladen wurde etc., davor bekommt NIEMAND oder jemand anderes ein Waffe ausgehändigt. Angeblich befand sich in dem Revolver von Alec Baldwin eine scharfe Patrone die zu dem tragischem Unfall geführt hat, wie gesagt, angeblich und ist keine gesicherte Information okay ?

Das ist mit den Waffen bei uns NICHT möglich da diese KEINE scharfe Munition laden oder abfeuern können da sie entsprechend verändert wurden. Selbst Attrappen haben eine Serien Nummer und die Soft-Air Waffen werfen harmlose Patronen aus die unter geringem Gasdruck/Luftdruck aus den Waffen geworfen werden mit einen "Plop plop" Geräusch und niemanden verletzen können. Die Patronen der Soft-Air Waffen haben keinen Zünder, Schwarzpulver oder ein Projektil und es tritt nur eine kleine harmlose Rauchwolke aus dem Lauf der ebenfalls niemanden verletzen kann. Deswegen kommen diese Waffen bei uns zu fast 95% zum Einsatz.

Revolver werden ebenfalls nur mit "Dummy" Patronen geladen die weder einen Zünder, Schwarzpulver oder ein Projektil haben. Da hört man nur ein "Klack klack" Geräusch ohne das eine Flamme oder Rauch aus dem Lauf austritt. Platzpatronen werden bei uns sehr selten verwendet und nur unter sehr strenger Aufsicht. Alle Darsteller/innen erhalten IMMER die strikte Anweisung von niemand anderem eine Waffe in die Hand zu nehmen wenn sie NICHT vom Waffenmeister mit der Ansage "Cold Gun" ausgehändigt wurde. Geprobt wird IMMER mit harmlosen Attrappen und NIE mit geladenen Waffen.

Du siehst, es geht um das Risiko auf ein absolutes Minimum zu beschränken für alle Beteiligten am Set was leider bei "Rust" nicht der Fall war. Es wird immer ein Rest an Risiko bleiben, egal ob es sich um Waffen, Stunts oder Explosionen handelt aber man kann vieles tun damit eben nichts passiert um das Risiko eines Unfalls auf ein Minimum zu beschränken. Dazu werden ja alle Darsteller/innen vor dem beginn der Produktion entsprechend von geschultem Personal ausgebildet damit diese optimal vorbereitet sind.

@Frank Glencairn
Danke für deinen Beitrag und gebe dir Recht aber bei uns z.B. war und ist scharfe Munition ein absolutes Tabu zumal die Waffen bei uns am Set, sofern sie eingesetzt und benötigt werden, keine scharfe Munition laden oder abfeuern können.

@Darth Schneider
Ich denke das ist Spekulation und keine gesicherte Information ob dem wirklich so war dass die mit den Waffen in der Pause oder Freizeit munter geschossen haben. Bei uns darf NIEMAND eine Waffe mitbringen oder gar zum eigenen Vergnügen damit rumspielen. Die würden von den Behörden sofort vom Set entfernt und bestraft werden.

@All
Trotzdem finde ich dass wir hier beim eigentlichem Thema bleiben sollten ohne auf Haie, Autos usw. einzugehen denn es handelt sich um einen tragischen Unfall bei dem ein Mensch ums Leben kam und ein weiterer schwer verletzt wurde. Meine Hoffnung ist dass die Amerikaner nun endlich aufwachen und viel mehr auf die Sicherheit am Set achten als bisher damit sich so eine Tragödie nicht wiederholt.

Cheers

Mickey



Antwort von Darth Schneider:

Also sicherer kann es doch in dem Fall auf einem Filmset gar nicht wirklich werden, wenn sich alle an die Regeln halten.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Da mittlerweile ein großer Teil der Leute jedoch von einer hysterischen Angst vor so gut wie allem getrieben ist,
und glaubt einen Anspruch auf absolute 100% Sicherheit zu haben, wird ihnen "keine Munition" nicht gut genug sein.
Na, in dem von Dir verlinkten Podcast werden die an US-Sets üblichen Sicherheitsprotokolle doch sehr gut beschrieben, sogar inklusive der Kompromisse, die in bestimmten Situationen gemacht werden müssen.

Was man aus der Information in dem Podcast ziehen kann, ist, dass da am Set von "Rust" gleich eine ganze Kette, eigentlich eine Riesenkette, von Versagen stattgefunden hat. Sogar so weit, dass die ermittelnde Polizei jetzt darauf insistiert, dass man nicht selbstverständlich von einem Unfall ausgehen solle.

Im Normalfall hätte es von der angelieferten Waffe und Munition bis zum Abfeuern in der Hand des Darstellers ungefähr 10 Kontrollinstanzen bzw. -momente gegeben. Wenn nur eine von denen funktioniert hätte, oder überhaupt vorhanden gewesen wäre, wäre nichts passiert.



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

Im Normalfall hätte es von der angelieferten Waffe und Munition bis zum Abfeuern in der Hand des Darstellers ungefähr 10 Kontrollinstanzen bzw. -momente gegeben. Wenn nur eine von denen funktioniert hätte, oder überhaupt vorhanden gewesen wäre, wäre nichts passiert.
Ganz genau. (alternativ wäre bei "Keine scharfe Munition am Set" allerdings auch nix passiert).

"Darth Schneider" hat geschrieben:

.. wenn die Leute sich eben nicht daran halten.
Tja, und das ist halt genau der Punkt, wo alle Vorschriften, alle Regeln, und alle Gesetze am Ende versagen.



Antwort von Darth Schneider:

Also alle sagen durch die Blume dasselbe aus:
Ich bin unschuldig….

https://telebasel.ch/2021/11/02/regieas ... t-filmset/

Niemand hat die echte scheinbar Munition an den Drehort mitgebracht.
Die scharfe Munition ist zum Film Set selber gelaufen, amerikanische Kugeln haben jetzt scheinbar Beine.
Gruss Boris



Antwort von MLJ:

@Darth Schneider
Zitat:
"Also sicherer kann es doch in dem Fall auf einem Filmset gar nicht wirklich werden, wenn sich alle an die Regeln halten."
Zitat Ende.

Ich nehme an du beziehst dich auf diesen Beitrag von mir, oder ?

Stimmt und bei uns wird sehr streng darauf geachtet dass genau diese auch strikt eingehalten werden, null Toleranz. Trotzdem, ein Rest an Risiko bleibt immer. Aus diesem Grund sind immer Ärzte, Feuerwehr und Polizei mit am Set für den Fall der Fälle, sollte doch etwas passieren. Dass nun alle sagen "Ich war es nicht" liegt doch auf der Hand denn niemand möchte die Konsequenzen oder die Verantwortung dafür übernehmen.

Cheers

Mickey



Antwort von Darth Schneider:

Was aber gar nix bringen wird, irgend etwas zu verschweigen, sonst kommt noch die Police anlügen zur Anklage mit dazu….
Die finden schon noch heraus wer genau die Munition ans Set gebracht hat und in die Film Waffe gesteckt hat.
Das ist nur eine Frage der Zeit, die Labore brauchen schon ein paar Wochen für die Analysen, oder sonst kriegt jemand früher oder später kalte Füsse, oder Panik und plapperts aus.
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Es kann noch so viele Sicherheitsvorkehrungen geben, die größte Schwachstelle ist und bleibt nun mal der Mensch. Er ist ein emotionales Wesen. Er wird von Gefühlen geleitet, er hat gute, mal schlechte Tage, er ist mitunter leichtsinnig, usw.



Antwort von Darth Schneider:

…..Er sauft manchmal am Ferierabend auch viel zu viel Alkohol, der von Gefühlen getriebene emotionale Mensch, und vergisst dann womöglich irgendwelche scharfe Kugeln am falschen Ort…
Eine wahrhaft tödliche Mischung aus Gefühlen und Dummheiten…

Nicht das ich irgend jemandem irgend etwas unterstellen will, aber gar nicht wenige tödliche Fehler passieren im Suff…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:
@iasi
Sicher, du hast Recht, totale Sicherheit wird es nie geben, egal ob im Leben, bei der Arbeit, Freizeit oder wie hier am Set von Alec Baldwin aber man kann eine Menge tun um die Sicherheit für alle auf ein Minimum zu begrenzen.
Du meinst sicherlich das Unfallrisiko.

Aber darum geht es doch:
Betrachtet man sich die Anzahl der Unfälle mit Schusswaffen am Filmset, dann sind eben die Risiken faktisch minimal. Daran ändert eben auch dieser eine Unfall nichts.

Am Set von "Heat" wurden wahrscheinlich weit mehr Schüsse abgegeben, als an allen Filmsets in Jahren zusammen. Dies spricht eben durchaus für die Regeln und die Praxis in den USA.

Baldwin nun an den Pranger zu stellen, ist unangemessen.



Antwort von Darth Schneider:

Ich finde auch, eigentlich ist Arnold Schwarzenegger schuld, er war schliesslich der erste wirklich moderne Action Held.
Wegen ihm haben wir jetzt diese endlose Knallerei im Kino…;)
Hoffentlich liest jetzt das nicht Stallone, sonst krieg ich Ärger.
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich finde auch, eigentlich ist Arnold Schwarzenegger schuld, er war schliesslich der erste wirklich moderne Action Held.
Wegen ihm haben wir jetzt diese endlose Knallerei im Kino…;)
Hoffentlich liest jetzt das nicht Stallone, sonst krieg ich Ärger.
Gruss Boris
Und ich dache Matt Dillon aus rauchende Colts war der Held mit der Knarre



Antwort von ruessel:

Breaking NEWS:
Alec Baldwins Familienkatze ist verschwunden."Wir können unsere Katze Emilio nicht finden", postete Baldwins Frau Hilaria auf Instagram und fügte hinzu: "Wir sind alle so aufgebracht."
https://www.insider.com/alec-baldwin-fa ... ng-2021-11



Antwort von 7River:

ruessel hat geschrieben:
Breaking NEWS:
Alec Baldwins Familienkatze ist verschwunden."Wir können unsere Katze Emilio nicht finden", postete Baldwins Frau Hilaria auf Instagram und fügte hinzu: "Wir sind alle so aufgebracht."
https://www.insider.com/alec-baldwin-fa ... ng-2021-11
Es mag sich nach dem schrecklichen Tod taktlos anhören, aber soll das Leben für Baldwin und den anderen Familienmitglieder nicht weiter gehen?!



Antwort von medienonkel:

Ob Herr Baldwin nun auch zu dem Ehemann der Katze pilgert, um Buße zu tun?

Also, im Ernst, eine Katze kann in so Zeiten tatsächlich sehr wichtig für eine Familie sein.



Antwort von Bluboy:

7River hat geschrieben:
ruessel hat geschrieben:
Breaking NEWS:


https://www.insider.com/alec-baldwin-fa ... ng-2021-11
Es mag sich nach dem schrecklichen Tod taktlos anhören, aber soll das Leben für Baldwin und den anderen Familienmitglieder nicht weiter gehen?!
Selbstverständlich muß das Leben der Baldwins weitergehen
Aber erst hat Alec die Rolle seines Lebens mit entsprechender Mimik



Antwort von 7River:

Mimik?! Rolle seines Lebens? Wovon sprichst Du?!



Antwort von iasi:

16 Menschen sind allein in diesem Jahr im Balaton ertrunken.
Sollen wir nun den See trocken legen?



Antwort von medienonkel:

iasi hat geschrieben:
16 Menschen sind allein in diesem Jahr im Balaton ertrunken.
Sollen wir nun den See trocken legen?
Das erledigt der Klimawandel für "uns".
Von dir kommt hier zu dem Thema nur whataboutism. Eigentlich kann es dir doch egal sein, wie Hollywood in Zukunft mit Waffen umzugehen gedenkt.
Oder schaust du dir Filme Bild für Bild an, um zu erkennen, dass die Waffe doch aus Plastik ist?



Antwort von 7River:

medienonkel hat geschrieben:
Von dir kommt hier zu dem Thema nur whataboutism. Eigentlich kann es dir doch egal sein, wie Hollywood in Zukunft mit Waffen umzugehen gedenkt.
Hier wurde doch schon viel dazu gesagt, auch dass die Sicherheitsvorkehrungen in Hollywood im Umgang mit Waffen hoch sind. Was soll denn noch mehr geschehen? Das Restrisiko ist der Mensch. Punkt.

Ein Gefängnis kann noch so sicher sein - dann gibt es da die Wärter und Wärterinnen. Der Mensch. Einem manipulativen Insassen ist es gelungen, eine Wärterin um den Finger zu wickeln. Den Rest kann man sich denken...

Schon mal in einer Kur gewesen? Die Kurhäuser sind voll von Leuten, die geschlaucht sind von der Arbeit. Nötige Anschaffungen werden nicht getätigt, weil eingespart wird, Personalmangel, Optimierungen, Schikane am Arbeitsplatz und und und...



Antwort von medienonkel:

Es ist echt erstaunlich.

Woher kommt die Frage, was noch alles geschehen soll?
Es wird in irgendeiner Form Konsequenzen in dem Fall geben.

Von mir aus kann man auf echte Waffen in Filmen verzichten. Meine Meinung.
Wieso du hier jetzt neue Themen aufmachst erschließt sich mir nicht.

Und von irgendwelchen schlauchenden Arbeitsbedingungen brauchen wir hier gar nicht anzufangen.
Kur kenne ich nicht. Aber in der Thematik bin ich durchaus drinn.

Seit zehn Jahren lebe ich immer wieder weit unter dem Existenzminimum, weil ich in der Arbeitswelt, oder besser gesagt mit deren Machtstrukturen, einfach nicht mehr klar komme.
Das Wort Vorgesetzter löst in mir mittlerweile leider Brechreiz aus.
Gibt kaum eine Situation, die ich noch nicht erlebt habe.

Also erzähl mir nichts von geschlauchten Leuten.

Warst du denn wenigstens schon auf Kur?
Ziel einer Kur ist ja rein die Wiederherstellung deiner Arbeitskraft, was anderes interessiert da nicht.



Antwort von 7River:

Falls ich etwas ruppig rübergekommen bin, entschuldige ich mich dafür.

Die Arbeitsbedingungen am Filmset haben zu einem gewissen Teil zu dem Unglück ja auch beigetragen. Und schlechte Arbeitsbedingungen gibt es überall. Zu Deiner Frage: Ja, ich war bisher dreimal in Kur. Da habe ich viel über miese Arbeitsbedingungen gehört. Und was die Leute so alles erdulden mussten. Persönlich kenne ich das auch. Auch aus dem Bekanntenkreis. Durch solche Maßnahmen wird doch immer mehr Druck auf die Arbeitenden ausgeübt.

Ich wollte kein neues Thema eröffnen. Ich wollte nur veranschaulichen, dass, so fürchterlich der Zwischenfall am Filmset auch war, es überall Zustände gibt. Nur schlagen diese nicht so hohe Wellen.



Antwort von Darth Schneider:

@Medienonkel
Deine Ehrlichkeit finde ich schon mal sehr sympathisch.
Das tut mir Leid wenn scheinbar du Mühe hast den passenden Job (Chef) zu finden, beziehungsweise am Exestenz Minimum lebst. Sowas lese ich nie gerne.
Versuch mal ganz was anderes als das was du bisher gemacht hast, in eine andere Richtung zu gehen. Manchmal helfen solche grundsätzliche Wechsel im Leben.
Und versuche die positiven Dinge im Leben zu pflegen.
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Medienonkel
Deine Ehrlichkeit finde ich schon mal sehr sympathisch.
Das tut mir Leid wenn scheinbar du Mühe hast den passenden Job (Chef) zu finden, beziehungsweise am Exestenz Minimum lebst. Sowas lese ich nie gerne.
Versuch mal ganz was anderes als das was du bisher gemacht hast, in eine andere Richtung zu gehen. Manchmal helfen solche grundsätzliche Wechsel im Leben.
Und versuche die positiven Dinge im Leben zu pflegen.
Gruss Boris
Wer herrschen will muß est dienen lernen,



Antwort von ruessel:

https://www.cbsnews.com/news/alec-baldw ... vis-posts/
First published on November 3, 2021 / 12:10 AM
Alec Baldwin teilt strittige Berichte über unsichere Bedingungen am Set von "Rust".

Fast zwei Wochen nach der tödlichen Schießerei am Filmset von "Rust" teilte Alec Baldwin Beiträge eines scheinbaren Crewmitglieds, die Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen anfechten. Baldwin hat nur wenige Male öffentlich gesprochen, seit er einen Revolver des Kalibers .45 abgefeuert hat , der während einer Probe am 21. Oktober als sicher galt, wobei er die Kamerafrau Halyna Hutchins und den Regisseur Joel Souza tötete, so das Büro des Sheriffs von Santa Fe County.
Baldwin, der in dem Film mitspielt und ihn mitproduziert, hat mehrere Absätze von Terese Magpale Davis, die anscheinend ein "Rust"-Crewmitglied ist, erneut veröffentlicht, in denen sie das Produktionsteam verteidigt hat.
"Lies das", betitelte der 63-jährige Schauspieler den ersten von sieben Instagram-Posts, die alle Screenshots von Davis’ eigenen Social-Media-Posts waren.

"Ich habe diese Erzählung so satt", sagte Davis laut Screenshots, die Baldwin geteilt hat. "Ich habe an diesem Film gearbeitet. Die Geschichte, die von uns erzählt wird, dass wir überarbeitet und von unsicheren, chaotischen Bedingungen umgeben sind, ist Bullen---."
Davis bestritt mehrere Behauptungen anderer Besatzungsmitglieder gegenüber den Medien, einschließlich Berichten, dass die Besatzung keine angemessene Unterkunft hatte und dass die Produzenten an Sicherheitsverfahren gespart haben, um Geld zu sparen.
"Das sind keine Studioproduzenten, die uns als wandelnde Dollarzeichen sehen", schrieb sie. "Sie haben sich um uns gekümmert, während wir alle zusammengearbeitet haben, und sie kümmern sich weiterhin."
Beamte von New Mexico untersuchen weiterhin die Schießerei, und die Anklage wurde noch nicht ausgeschlossen. In einer Pressekonferenz letzte Woche sagten Beamte, sie hätten ein "Bleiprojektil" von Souzas Schulter geborgen und "mögliche zusätzliche Live-Runden am Set" gefunden.

Baldwin nannte das Ereignis einen "tragischen Unfall" und schrieb am Tag nach der Schießerei: "Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Traurigkeit auszudrücken."
"Mein Herz ist gebrochen für ihren Mann, ihren Sohn und alle, die Halyna kannten und liebten", fügte Baldwin hinzu .
Gerichtsakten zeigen, dass Baldwin von Regieassistent Dave Halls gesagt wurde, dass die Waffe "kalt" sei. Die Waffenschmied, die für Waffen am Set verantwortlich ist, habe "keine Ahnung", wie Live-Runden auf das Set gelangten, sagten ihre Anwälte am Freitag in einer Erklärung.

zum Bild




Antwort von medienonkel:

Bluboy hat geschrieben:

Wer herrschen will muß est dienen lernen,
Wer will denn herrschen?
Der Wunsch nach Macht ist meiner Meinung etwas für eher kleingeistige Gesellen.
Witzig, mit solchen Diener Sprüchen hat mich mein letzter Chef regelmäßig auf die Palme gebracht.
Ich bin doch kein Diener. Ich verkaufe Lebenszeit, Erfahrung und Arbeitskraft auf Wunsch mit Equipment.
Mehr gibt"s nicht ;-)



Antwort von medienonkel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Medienonkel
Deine Ehrlichkeit finde ich schon mal sehr sympathisch.
Das tut mir Leid wenn scheinbar du Mühe hast den passenden Job (Chef) zu finden, beziehungsweise am Exestenz Minimum lebst. Sowas lese ich nie gerne.
Versuch mal ganz was anderes als das was du bisher gemacht hast, in eine andere Richtung zu gehen. Manchmal helfen solche grundsätzliche Wechsel im Leben.
Und versuche die positiven Dinge im Leben zu pflegen.
Gruss Boris
Soll ja gar nicht so um mich gehen hier. ;-)
Ich wollte nur darlegen, dass mir die widrigen Umstände im Arbeitsleben durchaus bekannt sind.
Konkrete Erfahrungen habe ich mir extra verkniffen.
Es ist auch eher ein gesellschaftliches Ding, dass Leute, die mit wenig zufrieden sind ab einem gewissen Alter als "gescheitert" gelten.
Sogar bei Vorgesetzten, die einen einfach nicht ernst nehmen, wenn man nicht der Norm entspricht.
Weil eben kein Haus, kein Auto, kein Urlaub, keine eigene Familie.... usw. Dafür die halbe Bude voll mit Equipment.
Hab halt mal die gerade endlich anlaufende Selbständigkeit zugunsten von Planungssicherheit gegen ne feste Anstellung (Branchenwechsel) getauscht.
Seitdem ist der Wurm drin. Mit nem festen Job gehen halt zwei Wochen Spontandreh auf Abruf einfach nicht.
Irgendwann biste dann halt aus den Telefonen gelöscht.

Aber Schluss jetzt zurück zum Thema hier :-)

Und merci für die warmen Worte.



Antwort von teichomad:

Gibt ca. Null Gründe mit einer gefährlichen Waffe am Set rum zu spielen. Alles andere ist pure Dummheit oder Willkür.



Antwort von iasi:

teichomad hat geschrieben:
Gibt ca. Null Gründe mit einer gefährlichen Waffe am Set rum zu spielen. Alles andere ist pure Dummheit oder Willkür.
Wenn man die Waffen nur wie in Videospielen darstellen will, gibt es sicherlich keine Gründe.
Will man jedoch die Wirkung von Waffen realistisch erfahrbar machen, muss man eben ein Projektil auch mal ein Auto durchschlagen lassen.

Es mag ja eine nette Heldennummer sein, wenn der Held mal eben vor einer Handgranate weghechtet und ihn die Druckwelle in die Ecke schleudert, wo er dann den Staub abschüttelt, nur ist eine Handgrante eben nicht so harmlos.

Was ich Stallone in seinem vorletzten Rambo zugute halte: Er liefert einen Eindruck von der Wirkung von Waffen.

Für die Szene in Heat wurden mehr als 1000 Patronen verschossen.



Antwort von Frank Glencairn:

teichomad hat geschrieben:
Gibt ca. Null Gründe mit einer gefährlichen Waffe am Set rum zu spielen. Alles andere ist pure Dummheit oder Willkür.
Nur hat halt niemand am Set damit "rumgespielt".
Hat auch nix mit der Anwesenheit von Waffen am Set per se zu tun.
Wie ich oben schon sagte: Keine scharfe Munition am Set, dann erledigt sich alles andere von selbst.



Antwort von 7River:

Die Kostümdesignerin vom Film widerspricht den Schilderungen:

https://www.bild.de/unterhaltung/leute/ ... .bild.html



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke, womöglich stimmen ja auch beide Meinungen.
Es ist ja nicht unüblich, bei einer relativ bunt zusammen gewürfelter Crew, das die einen nun mal am laufenden Band herum nörgeln, und die anderen wunschlos zufrieden sind….;)

Jetzt wird’s langsam interssant.
Ich denke eigentlich von Anfang an daran, es ist eigentlich so offensichtlich…
https://www.20min.ch/story/anwaelte-der ... 3947703320
Gruss Boris



Antwort von Bluboy:

die Polizei hat 500, nicht 499 Schuss ( das sind 10 Schachteln) scharfe Munition sichergestellt
da gabs wohl ein Sondeangebot in der Gegend



Antwort von 7River:

ZITAT: 500 Munitionsladungen und Platzpatronen.

Wie die Munitionsladungen sich genau definieren, steht da nicht.



Antwort von Darth Schneider:

Jetzt wird es langsam sehr seltsam.
Einfach die echten und die harmlosen Kugeln ein wenig mischen….?
Am besten erst mal gleich Alle, die ganze Crew und Belegschaft einsperren und so lange eingesperrt lasen bis jemand mit der Wahrheit heraus rückt !
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Sabotage... Da bin ich wirklich gespannt, was da ermittelt wird.

Dummy-Patronen sehen wie scharfe aus, enthalten aber keine Treibladungen. Das wusste ich auch noch nicht. Aber laut Google...



Antwort von Darth Schneider:

*** Beiträge gelöscht, weil sehr tendenziös am Thema vorbei. Bitte keine Verschwörungstheorien anzetteln***
Eure slashCAM-Admin




Antwort von 7River:

Aber was hat das denn mit dem tödlichen Schuss am Filmset zu tun? Putin und Tschetschenien? Besteht zwischen den Kämpfern und Russland nicht eine Feindschaft?



Antwort von Darth Schneider:

Nein, das ist Putins private Terrormiliz, aber natürlich streitet er das ab und versucht das zu verheimlichen…
Ihr Anführer war aber blöderweise jahrelang Putins Lehrling, und er hat ihm auch zur Macht verholfen die er jetzt ausübt….

Schau mal wo die Kamerafrau herkommt…?
Und natürlich haben die Russen die Finger überall drin (von Facebook über Hollywood bis ins Weisse Haus….
Die wollen doch den Amis schaden wo auch immer sie nur können.
Ich sage ja nicht das es so ist, aber eine unter vielen Möglichkeiten…
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Und natürlich haben die Russen die Finger überall drin (von Facebook über Hollywood bis ins Weisse Haus….
"Die Russen" - LOL
Wenn überhaupt, würde ich da eher in Richtung Gewerkschaft schauen, da gab's im Vorfeld einige Unstimmigkeiten.



Antwort von Darth Schneider:

Genau, und genau hockt womöglich irgend ein netter Russe und leitet alles in die Wege…
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Weil...?

Und warum ausgerechnet ein Russe?



Antwort von Darth Schneider:

Muss ja überhaupt nicht sein, nur eine Möglichkeit, weil die Kamerafrau stammt jedenfalls schon mal aus der Ukraine…
Gruss Boris



Antwort von medienonkel:

Wie war das?

Alle Diskussionen im Internet enden irgendwann bei einem erfolglosen, veganen Maler aus Österreich?
Wir sollten auch die Effekte der flachen Erde auf die Schussbahn mit einbeziehen. ;-)

Wir hatten doch eigentlich schon mal den Konsens, dass der Vorfall auf alle Fälle ohne Vorsatz passiert ist.

Staatsanwaltschaft klärt.



Antwort von 7River:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Weil...?

Und warum ausgerechnet ein Russe?
Weil der schon immer der Böse war! Früher wie auch heute ;-)



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Muss ja überhaupt nicht sein, nur eine Möglichkeit, weil die Kamerafrau stammt jedenfalls schon mal aus der Ukraine…
Und wenn sie aus Brasilien stammen würde, hättest du Bolsonaro im Verdacht :P

Ich finde das alles ein bisschen weit her geholt.



Antwort von Darth Schneider:

Ihr habt ja recht.
Die eine auf dem Crew Foto sieht aus wie eine Nord Koreanerin…
Sehr verdächtig…;)))
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Alles gut, Boris :-)



Antwort von iasi:

Bluboy hat geschrieben:
die Polizei hat 500, nicht 499 Schuss ( das sind 10 Schachteln) scharfe Munition sichergestellt
da gabs wohl ein Sondeangebot in der Gegend
Und das bei solch vielen Western-, Action- und Kriegsfilmen.
Wenn die Sicherheitsregeln an US-Sets wirklich so schlecht wären, wie nun ständig beklagt wird, müssten doch wöchentlich - nein täglich - Opfer zu beklagen sein.



Antwort von ruessel:

Laut Krisen- und PR-Experte Eric Schiffer hat Baldwin "die wesentlichen Regeln des Krisenmanagements gebrochen: keinen weiteren Schaden anrichten".

"Er verletzt sich auf unvorstellbare Weise, besonders wenn sich die Öffentlichkeit gerade fragt, warum er dies jemals zugelassen hat", sagt Schiffer, Vorsitzender der in Los Angeles ansässigen Firma Reputation Management Consultants, gegenüber Yahoo Entertainment.

Baldwin war emotional, als er am vergangenen Wochenende mit den Paparazzi sprach und die Produktion als "sehr gut geölte Crew" bezeichnete, als er seine Trauer über den Unfall ausdrückte. Er sagte, er sei vom Sheriff-Büro des Bezirks Santa Fe angewiesen worden, die Ermittlungen nicht zu besprechen. Tage später veröffentlichte er jedoch die Nachricht eines Besatzungsmitglieds, in der Behauptungen über unsichere Arbeitsbedingungen als "Bullen***" bezeichnet wurden. Schiffer glaubt, dass Baldwin während der beiden Vorfälle einen "Mangel an Selbstbeherrschung" gezeigt habe.

"Baldwin schadet seiner Marke, indem er sich weiterhin auf höchst unregelmäßige Weise verteidigt, die schmerzlich getäuscht ist und direkt aus der Donald Trump School of Media Relations stammt", fügt er hinzu. Schiffer würde dem Schauspieler raten, sich "von den Medien fernzuhalten".

"Stellen Sie sicher, dass Sie hinter den Kulissen abseits der Kameras alles tun, was Sie können, um der Familie derjenigen zu helfen, die Sie verletzt haben, und lassen Sie die Ermittlungen zeigen, was sie bringen wird. Halten Sie nicht auf einer viel befahrenen Autobahn an und geben Sie ein Interview, das in einer Zeit, die Reife und Reue erfordert, wie ein Wanderzirkus rüberkommt", fügt er hinzu.
"Das ist eine Form der Kommunikation, die verwirrend ist, weil unklar ist, warum er sie erneut veröffentlicht. Er drückte sofort sein Beileid aus und traf sich mit Halynas Ehemann, der Empathie zeigte", so Melcher weiter. "Alec Baldwin sollte entweder der Bitte des Sheriffs folgen, nicht über den Vorfall zu sprechen, bis die Untersuchung abgeschlossen ist, oder seine eigene Aussage machen, anstatt die eines anderen neu zu veröffentlichen."
Melcher glaubt, dass Baldwin eine klare Botschaft senden muss.

"Die Aussage, die er den Paparazzi machte, deutet darauf hin, dass dies ein ungewöhnlicher Unfall war, weil er die Geschichte des Einsatzes von Schusswaffen am Set ohne Zwischenfälle anführte. Diese Aussage lässt die eklatanten Sicherheitsverstöße außer Acht, die zum Tod der Halyna geführt haben. Dies wäre vermieden worden, wenn der Waffenschmied und der Erste Regieassistent die Standards der Filmindustrie für den Gebrauch von Schusswaffen befolgt hätten", erklärt er.

Schiffer sagt, dies sei noch lange nicht das Ende von Baldwins Karriere.

" Marke hat sich immer mit Konflikten verbunden. Aber dieser Konflikt beinhaltet etwas ganz anderes als Boulevard-Schlagzeilen für Gamaschen. Es dreht sich um den Verlust eines Menschenlebens durch seine Handlungen, als er als Produzent für die Sicherheit der Besatzungsmitglieder verantwortlich war. Es ist ein rauchender Krater für seinen Ruf und wird sich unauslöschlich negativ auf seine Marke auswirken. Aber es wird nicht das Ende seiner Karriere sein. Es wird sie nur behindern und Chancen für lange Zeit verdrängen", glaubt er.
https://bulletinobserver.com/2021/11/06 ... -shooting/



Antwort von Darth Schneider:

Zitat von da oben:
"Baldwin schadet seiner Marke indem er sich weiterhin auf höchst unregelmässige Art verteidigt."
Was für ein komischer Satz….
Ich denke mehr geschädigt kann doch seine Marke gar nicht mehr sein, ganz egal wie er sich jetzt mit Worten verteidigt.

Irgendwo im Netz hab ich gelesen das die tatsächlich Rust womöglich ev. noch fertig drehen wollen…Sie denken tatsächlich darüber nach…
Für mich wäre das in dieser Situation, wäre ich an Alecs Stelle, absolut undenkbar.
Dort am selben Drehort in der selben Kirche wo die Frau starb, dann vor dem Ersatz Kameramann fröhlich zu schauspielen, immer mit dem Wissen im Kopf, den letzten DoF habe ich erschossen…..?
Schlechte Idee, nicht mal daran denken !
Der Film Rust sollte auch sterben….

Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Für mich wäre das in dieser Situation, wäre ich an Alecs Stelle, absolut undenkbar.
Das würde die Dame selbst womöglich völlig anders sehen - ist es nicht vielmehr so, daß es - gerade im Angedenken an ihren Tot - sogar fast eine Pflicht ist, ihre letzte Arbeit nicht einfach irgendwo in die Mülltonne zu hauen, und für immer zu vergessen? Ich denke das hat sie nicht verdient.



Antwort von ruessel:

Was für ein komischer Satz….
ist die Autoübersetzung von Google......



Antwort von Frank Glencairn:

Probier das nächste mal deepL

Laut dem Krisen- und PR-Experten Eric Schiffer hat Baldwin "die wichtigsten Regeln des Krisenmanagements verletzt: keinen weiteren Schaden anrichten".

"Er schadet sich selbst in unvorstellbarer Weise, vor allem, wenn sich die Öffentlichkeit gerade fragt, warum er das überhaupt zugelassen hat", so Schiffer, Vorsitzender der in Los Angeles ansässigen Firma Reputation Management Consultants, gegenüber Yahoo Entertainment.

Baldwin war emotional, als er am vergangenen Wochenende mit den Paparazzi sprach. Er nannte die Produktion eine "sehr gut eingespielte Crew", während er seine Trauer über den Unfall zum Ausdruck brachte. Er sagte, er sei vom Büro des Sheriffs von Santa Fe County angewiesen worden, nicht über die Ermittlungen zu sprechen. Tage später veröffentlichte er jedoch die Nachricht eines Crew-Mitglieds, in der er Behauptungen über unsichere Arbeitsbedingungen als "bulls***" bezeichnete. Schiffer glaubt, dass Baldwin bei den beiden Vorfällen einen "Mangel an Selbstbeherrschung" an den Tag gelegt hat.

"Baldwin schadet seiner Marke, indem er sich weiterhin auf höchst irreguläre Weise verteidigt, die schmerzhaft verblendet ist und direkt aus der Donald-Trump-Schule der Medienarbeit stammt", fügt er hinzu. Schiffer würde dem Schauspieler raten, sich "von den Medien fernzuhalten".

"Stellen Sie sicher, dass Sie hinter den Kulissen und abseits der Kameras alles tun, was Sie können, um der Familie derer zu helfen, die Sie verletzt haben, und lassen Sie die Ermittlungen zeigen, was sie ergeben. Halten Sie nicht auf einer viel befahrenen Autobahn an und geben Sie kein Interview, das wie eine zirkusähnliche Possenreißerei wirkt, und das in einer Zeit, die Reife und Reue erfordert", fügt er hinzu.


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



Antwort von Darth Schneider:

Er sollte vor der Presse besser gar nix mehr sagen, die verdrehen womöglich die Hälfte und die Anwälte verwenden doch alles gegen ihn….

Was das fertigstellen des Films anbelangt…
Einerseits hast du sicher recht.
Aber wenn mir, oder dir das jetzt passiert wäre, ich weiss nicht.
Ich denke meine Frau, die Kinder und deine Geliebten würden höchst wahrscheinlich auf den Film so ziemlich scheissen….
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke die sollten den Film definitiv nicht fertig machen, zur Sicherheit der Filmcrew, jetzt aber ohne Scheiss…
https://www.20min.ch/story/giftige-spin ... 0402390386
Was kommt als Nächstes ?
Der Gaffer wird beim Kabel verlegen von einer Boa Constrictor erwürgt ?
Gruss Boris



Antwort von 7River:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke die sollten den Film definitiv nicht fertig machen, zur Sicherheit der Filmcrew, jetzt aber ohne Scheiss…
https://www.20min.ch/story/giftige-spin ... 0402390386
Was kommt als Nächstes ?
Gruss Boris
Lieber einen Spinnenbiss in den Arm als...

https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratge ... .bild.html



Antwort von Bluboy:

Gut
Der Mann freut sich wenn er nun ein Ding nach Maß bekommt



Antwort von Darth Schneider:

Schaut mal den da unten mal an und hört ihm zu.

Also ich höre dem so zu und denke mir:
Wahrscheinlich war es nicht sicher am Filmset weil Leute wie er dort überhaupt mitgewirkt haben…
Ich meine überhaupt nicht wegen dem dicken Bauch, aber, ich habe das Gefühl mit dem stimmt doch sonst was nicht, oder ?

@Bluboy 7river und roki
Ich würde dem Chirurgen den Trailer zeigen und sagen: So bitte gern…



Gruss Boris



Antwort von 7River:

Bluboy hat geschrieben:
Gut
Der Mann freut sich wenn er nun ein Ding nach Maß bekommt
Also ich weiß nicht, ob ein künstlicher P***s einen echten ersetzt. Ich möchte ehrlich gesagt auch nicht in den... Genuss kommen. Hast Du Dir den Artikel mal richtig durchgelesen?



Antwort von Bluboy:

BILD sprach als Erster mit den Toten



Antwort von 7River:

Bluboy hat geschrieben:
BILD sprach als Erster mit den Toten
Was hat das mit Bild zu tun? Es ist nicht der erste Fall, das eine Schlange in der Toilette gesessen hat.



Antwort von MLJ:

@iasi
Ich hatte geschrieben....
Zitat:
"Sicher, du hast Recht, totale Sicherheit wird es nie geben, egal ob im Leben, bei der Arbeit, Freizeit oder wie hier am Set von Alec Baldwin aber man kann eine Menge tun um die Sicherheit für alle auf ein Minimum zu begrenzen."
Zitat Ende.

Zitat iasi:
"Du meinst sicherlich das Unfallrisiko."
Zitat Ende.

Ja, genau das meinte ich in meinem Beitrag und werde es in dem betreffenden Beitrag ändern damit es keine Missverständnisse gibt. Danke für den Hinweis. ;)

Nachtrag: Ich kann es in dem Beitrag nicht ändern da die Funktion "Bearbeiten" nicht verfügbar ist.

Zitat iasi:
"Aber darum geht es doch: Betrachtet man sich die Anzahl der Unfälle mit Schusswaffen am Filmset, dann sind eben die Risiken faktisch minimal. Daran ändert eben auch dieser eine Unfall nichts. Am Set von "Heat" wurden wahrscheinlich weit mehr Schüsse abgegeben, als an allen Filmsets in Jahren zusammen. Dies spricht eben durchaus für die Regeln und die Praxis in den USA. Baldwin nun an den Pranger zu stellen, ist unangemessen."
Zitat Ende.

Damit hast du Recht und unter Einhaltung aller Sicherheitsprotokolle am Set ist die Verwendung von Waffen am Set, egal welcher Art auch sicher. Dazu gibt es ja die speziellen Teams und die Ausbildungen der Darsteller/innen vor dem beginn der Produktion damit jegliches Unfallrisiko auf ein absolutes Minimum sinkt.

Cheers

Mickey



Antwort von Bluboy:

Es passiert immer wieder was

https://www.t-online.de/unterhaltung/ki ... lone-.html



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke wenn ich jetzt vom fahrenden Auto auf ein Lastwagen springen würde, dann wäre ich wahrscheinlich auch im Spital.
Jetzt mal ohne Scheiss, die Medien berichten jetzt einfach wegen Rust vermehrter darüber….
Sonst würde das doch niemand wirklich interessieren…

Natürlich passieren immer wieder überall, (auch tödliche) Unfälle, übrigens auch Zuhause…
Gruss Boris



Antwort von 7River:

Bluboy hat geschrieben:
Es passiert immer wieder was

https://www.t-online.de/unterhaltung/ki ... lone-.html
Das ist für die Leute natürlich nicht schön und äußerst tragisch. Aber ein Stuntman geht ein gewisses Risiko ein. Ein Techniker, der auf irgendwelche Gerüste klettern muss, natürlich auch. Genauso wie ein Hubschrauber-Pilot oder Bergretter auch.



Antwort von iasi:

MLJ hat geschrieben:

Damit hast du Recht und unter Einhaltung aller Sicherheitsprotokolle am Set ist die Verwendung von Waffen am Set, egal welcher Art auch sicher. Dazu gibt es ja die speziellen Teams und die Ausbildungen der Darsteller/innen vor dem beginn der Produktion damit jegliches Unfallrisiko auf ein absolutes Minimum sinkt.

Cheers

Mickey
Ja - auf ein Minimum eben. Aber ganz ausschließen lässt es sich nicht.

Wenn dann eben noch der menschliche Faktor mit ins Spiel kommt, geschehen eben solche Unfälle - wenn auch selten.

Nun aber zu denken, man könne mit noch mehr Vorschriften und Beschränkungen mehr Sicherheit schaffen, ist ein Trugschluss.



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Nun aber zu denken, man könne mit noch mehr Vorschriften und Beschränkungen mehr Sicherheit schaffen, ist ein Trugschluss.
siehst Du doch, mit Corona klappt es ja auch...



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Nun aber zu denken, man könne mit noch mehr Vorschriften und Beschränkungen mehr Sicherheit schaffen, ist ein Trugschluss.
siehst Du doch, mit Corona klappt es ja auch...
Ja. In Ungarn gibt es keine Beschränkungen mehr - aber dennoch steigen die Infektionszahlen auch nicht stärker als z.B. im Söder-Land. :)

Zudem wirken bestimmte Maßnahmen kontraproduktiv.
Da will z.B. eine Kita die Eltern dazu bewegen, ihre Kinder pünktlich abzuholen und verlangt 10€ für jede angefangene halbe Stunde, die sich die Eltern verspäten. Nur holen nun immer mehr Eltern ihre Kinder verspätet ab. ...



Antwort von roki100:

Ah ich könnte darüber laut schreien.... aber lassen wir das sonst bekomme ich schon wieder Corona-ärger Symptome.



Antwort von medienonkel:

iasi hat geschrieben:

Zudem wirken bestimmte Maßnahmen kontraproduktiv.
Da will z.B. eine Kita die Eltern dazu bewegen, ihre Kinder pünktlich abzuholen und verlangt 10€ für jede angefangene halbe Stunde, die sich die Eltern verspäten. Nur holen nun immer mehr Eltern ihre Kinder verspätet ab. ...
Das Kind für 20 Euro eine Stunde länger von der Backe haben?
Ist doch ein super Deal... Für manche Eltern.



Antwort von Darth Schneider:

Der Chef Beleuchter gibt Vollgas.
https://www.20min.ch/story/crew-mitglie ... 8606172526
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Das ist jetzt glaub ich der dritte, in dessen Armen die Dame verblutet ist, die haben sie ja ganz schön rumgereicht.



Antwort von ruessel:

Der Anwalt der Waffenmeisterin der »Rust«-Produktion unterstellt laut Meldungen Sabotage durch den Austausch von Attrappen gegen scharfe Patronen. Er schließt Mitarbeitende, die den Set am Vortag und angeblich »verärgert« über die Produktionsbedingungen verlassen hätten, als Täter nicht aus. Alec Baldwin forderte Kontrollen durch die Polizei, Dwayne »The Rock« Johnson ein Verbot von Echtwaffen an Sets.
https://www.film-tv-video.de/business/2 ... w-45-2021/



Antwort von cantsin:

Naja, jeder der an der Produktion beteiligten geht jetzt publizistisch und juristisch in die Vorwärtsverteidigung, weil jeder von ihnen weiss, dass eine Anklage und ein verlorener Prozess den finanziellen bzw. persönlichen Ruin bedeutet.



Antwort von dienstag_01:

ruessel hat geschrieben:
Der Anwalt der Waffenmeisterin der »Rust«-Produktion unterstellt laut Meldungen Sabotage durch den Austausch von Attrappen gegen scharfe Patronen. Er schließt Mitarbeitende, die den Set am Vortag und angeblich »verärgert« über die Produktionsbedingungen verlassen hätten, als Täter nicht aus. Alec Baldwin forderte Kontrollen durch die Polizei, Dwayne »The Rock« Johnson ein Verbot von Echtwaffen an Sets.
https://www.film-tv-video.de/business/2 ... w-45-2021/
gelöscht, vielleicht besser



Antwort von Darth Schneider:

Also wenn the Rock echte Waffen am Set verbieten will darf the Rock auch nicht mehr in einem Film mitspielen.
Was aber schade wäre finde ich jetzt.

Ich finde es aber trotzdem sehr schräg.
Warum klagt der Beleuchter ?
Warum darf er das überhaupt ?
Er wurde ja schliesslich nicht erschossen….Seine Frau und seine Kinder ja schliesslich auch nicht…
Komische Gesetze haben die in Amerika.
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Die Bezirksstaatsanwältin von Santa Fe, Mary Carmack-Altwies, sagte, die Ermittler hätten keine Beweise für Sabotage gefunden. Ihre Äußerungen, die erstmals bei "Good Morning America" ??gemacht wurden, wurden am Mittwoch von Agentursprecherin Sascha Guinn Anderson bestätigt.

Carmack-Altwies sagt, dass die Ermittler wissen, wer die Waffe geladen hat, obwohl unklar bleibt, wie die tödliche Munitionsrunde an das Filmset gelangt ist. Die Staatsanwältin sagte, sie sei besorgt, dass es so viele Sicherheitsmängel gegeben habe.

Dordick sagte auf der Pressekonferenz, dass es "weit hergeholt" sei, Sabotage vorzuschlagen, aber Gutierrez Reed habe immer noch die gleiche Verantwortung dafür, zu wissen, was sich in der Waffe befand und wer damit umgegangen war.

Die Behörden sagten, dass Halls, der stellvertretende Direktor, Baldwin die Waffe übergab und "kalte Waffe" ankündigte, was darauf hindeutete, dass die Waffe sicher zu verwenden war.

Halls sagte letzte Woche, er hoffe, dass die Tragödie die Filmindustrie dazu veranlasst habe, "ihre Werte und Praktiken neu zu bewerten", um sicherzustellen, dass niemand mehr zu Schaden kommt, nannte jedoch keine Details.
https://www.miamiherald.com/entertainme ... 15356.html



Antwort von Jott:

Nimm doch bitte einen anderen Übersetzungsroboter, der den Kontext kapiert und nicht zum Beispiel aus "director" einen Direktor macht.

Der Link zur Zeitung - man würde ja gerne das Original lesen - läuft ins Leere.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Nimm doch bitte einen anderen Übersetzungsroboter, der den Kontext kapiert und nicht zum Beispiel aus "director" einen Direktor macht.

Der Link zur Zeitung - man würde ja gerne das Original lesen - läuft ins Leere.
Gefunden: https://www.miamiherald.com/news/nation ... 10666.html

Und man sollte vor allem Google Translate links liegen lassen und das ungleich bessere (und übrigens von einer deutschen Firma entwickelte und betriebene) DeepL verwenden:
Die Staatsanwältin, die den Fall der tödlichen "Rust"-Schießerei untersucht, glaubt nicht, dass das Filmset in New Mexico sabotiert wurde, und bezeichnet solche Ideen als "Verschwörungstheorien".

Mary Carmack-Altwies, die Bezirksstaatsanwältin von Santa Fe County, sagte gegenüber ABC News, dass es ihrer Meinung nach noch weitere scharfe Munition am Filmset gab, zusätzlich zu der, die letzten Monat die Kamerafrau Halyna Hutchins getroffen und getötet hat.

Sie glaubt jedoch nicht, dass eine scharfe Patrone absichtlich in eine Kiste mit Attrappen gesteckt wurde, um die Dreharbeiten zu "sabotieren", und wies damit eine Theorie zurück, die kürzlich von der Anwältin der Waffenmeisterin des Films, Hannah Gutierrez Reed, aufgestellt wurde.

"Wir haben keine Beweise", sagte Mary Carmack-Altwies in einem Interview, das am Mittwoch in der ABC-Sendung "Good Morning America" ausgestrahlt wurde.

Hutchins starb, nachdem sie von einer Kugel aus einer Requisitenpistole getroffen wurde, die der "Rust"-Star Alec Baldwin in der Hand hielt. Der Regisseur Joel Souza wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt.


"Zum Zeitpunkt der Schießerei wissen wir, dass zumindest Mr. Baldwin keine Ahnung hatte, dass die Waffe geladen war", sagte Carmack-Altwies gegenüber ABC. "Die Frage ist also eher: Wie wurde die Waffe geladen, welche Fehler sind aufgetreten, und waren diese Fehler kriminell?"

Carmack-Altwies sagte, sie wisse, wie viele scharfe Patronen sich an diesem Tag am Filmset auf der Bonanza Creek Ranch in Santa Fe befanden, könne diese Information aber nicht veröffentlichen.

Sie sagte auch, dass sie weiß, wer die Waffe geladen hat, aber sie wollte die Person während des neuen Interviews nicht identifizieren.

Carmack-Altwies sagte, es "scheint der Fall zu sein", dass der Regieassistent Dave Halls die Person war, die Baldwin die Waffe übergab, bevor sich der Schuss löste.

Die Staatsanwaltschaft ist bereit, Anklage zu erheben, "wenn die Umstände es rechtfertigen", erklärte sie gegenüber ABC.

"Wir wissen immer noch nicht, wie (scharfe Munition) auf das Set gelangt ist, und wie sie dorthin gekommen ist, dürfte einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung über eine Anklage sein", sagte Carmack-Altwies.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



Antwort von 7River:

Gerade war im TV der Chef-Beleuchter, bei einer Pressekonferenz in den USA. Die Kugel wäre an seinem Gesicht vorbei geflogen. Tränen flossen auch noch. So tragisch der Vorfall mit der Kamerafrau auch ist, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass da jetzt alle Register gezogen werden, um Kapital rauszuschlagen.



Antwort von Darth Schneider:

Unglaublich, die Amis, komm wir klagen doch gleich alle auch, der Unfall hat uns traumatisiert….Jetzt trauen wir uns nicht mehr hinter die Kamera.;)))
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

heute behauptete die Skript-Supervisorin Mamie Mitchell in einer neuen Klage, dass Baldwin den Revolver rücksichtslos abgefeuert habe, als dies im Drehbuch nicht erforderlich war, Hutchins tötete und Regisseur Joel Souza am New Mexico-Set des Westernfilms verletzte.
"Im Drehbuch stand nichts darüber, dass die Waffe vom ANGEKLAGTEN BALDWIN oder einer anderen Person abgefeuert wurde", heißt es in der Klage.

Mitchell behauptet, dass "Alec Baldwin absichtlich, ohne triftigen Grund oder Entschuldigung, die Waffe gespannt und abgefeuert und geladen hat, obwohl die bevorstehende zu filmende Szene nicht das Spannen und Abfeuern einer Schusswaffe erforderte."
Auch Hanna Gutierrez-Reed, die am Set von "Rust" die Waffenschmiede war, wird als Angeklagte in der Klage gegen den Schauspieler und die Filmproduktionsfirma genannt.
https://nypost.com/2021/11/18/alec-bald ... egal-woes/


zum Bild


https://www.derstandard.de/story/200013 ... all-am-set



Antwort von 7River:

Jetzt gab es ja ein Interview mit Baldwin im US-Fernsehen. Da erklärt er, dass er den Abzug nicht gezogen hat. Allerdings berichtete er, er hätte den Hahnhebel ein Stück zurückgezogen, während sie die Szene filmten. Dann hätte sich plötzlich ein Schuss gelöst.

Ein deutscher Waffenexperte bei Bild erklärte, dass bei dem verwendeten Revolver zwei Einrast-Positionen des Hahnhebels gibt. Und dass Erschütterungen durchaus einen Schuss auslösen könnten.

Allerdings wundert mich, dass der Waffenexperte eine Sache nicht erwähnt hat... Bei einem Revolver kann man den Hahnhebel soweit zurückziehen, bevor dieser in der Einrast-Position einschnappt, und ihn flutschen lassen. Unbeabsichtigt, weil man mit dem Daumen abrutscht. Beabsichtigt, weil man ihn flutschen lässt. Hierdurch könnte sich auch ein Schuss lösen, da der Hahnhebel auf das Zündhütchen schlägt.

Aber mal abwarten, was die Ermittlungen ergeben.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Videoschnitt Allgemein-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
Dreharbeiten besser anmelden
DJI Phantom notlandet auf Autobahn und verursacht Unfall
Kamerafrau/mann 28.4 Frankfurt
Kaneramann/Kamerafrau gesucht
Kamerafrau/mann am 26.8 in Karlsruhe gesucht
Erledigt! Kameramann/Kamerafrau für 4.3. in Bochum gesucht
Kameramann / Kamerafrau im Rhein-Main Gebiet gesucht
Kamerafrau/mann in Köln und Umgebung gesucht
Kamerafrau/mann im Raum Hannover Braunschweig gesucht.
Schauspieler - Gagefrage!
Hab' ich mich in die Kamerafrau verliebt...?
Wer sucht passende Schauspieler?
Seitenwechsel: Vom Regisseur zum Schauspieler
Schauspieler für Kurzfilm in Wals gesucht
Schauspieler*innen für Kurzfilmprojekt (no Budget) gesucht!
ActorDetector: App erkennt Schauspieler - ähnlich wie Shazam
Videoproduktion: Schauspieler mit Monolog-Sequenz (Raum Niedersachsen)
Visuelles Dubbing per KI macht jeden Schauspieler zum Mehrfach-Muttersprachler
3 Videotutorials: Protagonisten u. Schauspieler vor der Kamera - wie führen?
Schauspieler*innen im Raum Frankfurt / Main für Kurzfilm gesucht
Komparsen und Schauspieler aus dem Rhein-Main Gebiet gesucht!
Plugin zum Kopieren der Stimmfrequenz um daraus Stimme der Schauspieler zu immitieren?
Probleme mit Ton bei DVR bei gleichbleibender Kamera
Final Cut Pro bleibt bei der Bereitstellung bei 66% einfach stehen
Premiere Pro CC- bei "in Sequenz einfügen" entstehen unerklärliche Lücken bei Standbildern
USB TV Stick: treppenförmige zerfetzte Kanten bei bewegten Bildern bei analog TV

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
AI
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Avid Media Composer
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic DaVinci Resolve
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Cinema
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
EDIUS
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Empfehlung
Euro
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
GoPro
Grass Valley Edius
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
KI
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Light
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Panasonic S1 mit V-Log
Panasonic S5
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Produktion
Projekt
RAW
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sony HDR
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom