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Test: Nikon D750 - Nikons beste Fullframe Video-DSLR bisher?



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Newsmeldung von slashCAM:


Test: Test: Nikon D750 - Nikons beste Fullframe Video-DSLR bisher? von rob - 23 oct 2014 15:59:00
>Mit der Nikon D750 stellt Nikon eine Fullframe Video-DSLR vor, die bislang die meisten Videofunktionen aller Nikon-DSLR in sich vereinigt. Hierzu zählen u.a. : Klappdisplay, Flaches Bildprofil, Zebra, Power-Iris, Live-Audio-Pegel, individuelles Videomenü, cleanes HDMI-Out. Wie gut ist die neue Nikon D750 in Sachen Video (Inkl. Videovergleich zur GH4 und Nikon D810 …)

zum ganzen Artikel



Antwort von Funless:

Huuhh ... Erster! :-)

Spaß beiseite und zuerst Danke an SlashCAM für den ausführlichen Testbericht.

Hier im Forum besitzt rush die D750 ja bereits und scheint mit ihr sehr zufrieden zu sein.



Antwort von rush:

Jepp - bin ziemlich zufrieden mit der D750 im Videobereich.

Was meiner Meinung nach im Test fehlt ist Angabe der Aufnahmedauer bei verschiedenen Einstellungen - denn bei 1080p50 sind nur 10 Minuten am Stück möglich... danach muss erneut gestartet werden. Bei 1080p25 sind es dagegen 20 Minuten.

Und die Kamera heizt sich merklich auf... wenn man mehrere 10 Minuten Takes hintereinander dreht sollte man Ihr hin und wieder eine Pause gönnen...

Das mit dem zoomfähigen HDMIHDMI im Glossar erklärt Out ist mir auch gleich zu Beginn aufgefallen und kannte ich so bis dato nicht! Hat mir das fokussieren mit dem Zacuto EVF aber tatsächlich ungemein vereinfacht da man mit der Plus Taste bis zu 200fach vergrößern und dann scharfstellen kann vor der Aufnahme und diese Vergrößerung auch via HDMIHDMI im Glossar erklärt weitergereicht wird.

Fotografiert habe ich bisher noch nicht viel mit der Kamera - kommt noch aber da hatte ich einfach noch keine Zeit für und das Wetter war sehr bescheiden... Als langjähriger D700 User bin ich da aber zuversichtlich und die ersten Fototests sahen schon sehr gut aus - insbesondere auch High Iso.





Antwort von Jan:

Hallo,

ich habe heute mal die Serienbildunterschiede beider Modelle getestet, da gibt es auch einen eindeutigen Sieger, 6 bzw 6,5 Bilder pro Sekunde sagt nämlich nicht so viel aus.

Nikon D 750

21 RAW am Stück, nach der Aufnahme 5 Sekunden Speicherzeit, bis die Kamera wieder bereit war. 100 JPEGs am Stück und 2 Sekunden Speicherzeit

Canon EOS 5 D MK III

14 RAW am Stück, nach der Aufnahme 13! Sekunden Speicherzeit, bis die Kamera wieder bereit war. 48 JPEGs am Stück und 10 Sekunden Speicherzeit


Beide Kameras wurden nach den genannten Aufnahmen sehr langsam, es wurde in dem Fall nur bis dahin getestet, bis wieviele Bilder die Kamera ihre Geschwindigkeit durchhält. Die 100 JPEGs bei Nikon ist aber die Maximalanzahl.

Höchste Auflösung, schnellste Seriebildmethode, nur Sucher Modus wurden gewählt, die Kameras haben fast die gleiche Auflösung, getestet wurde mit einer neuen formatierten San Disk Extreme 95 MB. Mit anderen Karten kam so ziemlich das gleiche Ergebnis raus.

Der Sportkönig ist also auch in dem Preis-Bereich keine Canon mehr....

VG
Jan



Antwort von rush:

Hallo,

ich habe heute mal die Serienbildunterschiede beider Modelle getestet.

Nikon D 750

21 RAW am Stück, nach der Aufnahme 5 Sekunden Speicherzeit, bis die Kamera wieder bereit war. 100 JPEGs am Stück und 2 Sekunden Speicherzeit


Auch solche Tests sagen nicht allzu viel über die "Sportlerfähigkeiten" einer Kamera aus ;) Wer ausschließlich Sport fotografiert wird gewiss zu einem anderen Modell greifen... da gibt es andere Geschosse für.

Wichtig ist ja zudem auch der Autofokus - denn bei Sport bewegen sich die Objekte der Begierde meist ziemlich schnell.

Zudem ist deine Angabe von 21 RAW Bildern am Stück bei der D750 nicht ganz eindeutig... du solltest erwähnen ob bei 12Bit oder 14Bit und ob komprimierte oder verlustfrei komprimierte RAW's... denn wenn man die Kamera auf 14Bit und verlustfrei komprimieren stellt passen gar nur 12 Bilder in den Puffer... nach kurzer Schreibpause geht es dann mit etwa 1fps weiter.

Und lust but not least... Ich kenne eher wenige Leute die entweder nur RAW oder nur JPG fotografieren... meist macht man ja doch beides parallel... jpeg zum schnellen Betrachten der Bilder oder zum abliefern - und RAW um noch was mehr aus den Bildern rausholen zu können.

Lange Rede kurzer Sinn: Die D750 ist eine klasse Kamera - aber als reinrassige Sportkamera ist sie im RAW+jpg oder auch RAW only Mode bei 14Bit nur bedingt zu gebrauchen. Im Jpeg Modus kann man dagegen munter drauf los feuern! :)



Antwort von Pianist:

Ich habe seit vorgestern auch eine. In erster Linie wollte ich vom DX- zum FX-Format wechseln, und als Nebeneffekt eine Kamera haben, die ich auch mal als Zweit-, Reserve- oder Alternativkamera zum Filmen nutzen kann. So richtig was sagen kann ich aber derzeit noch nicht, es gab noch keinen echten Einsatz.

Matthias



Antwort von rob:

Hallo Rush,

Danke für den Hinweis - wir haben das 10-Minuten 50/60p Limit in den Text mit aufgenommen.

Viele Grüße

Rob



Antwort von Jan:

Hallo,

ich habe heute mal die Serienbildunterschiede beider Modelle getestet.

Nikon D 750

21 RAW am Stück, nach der Aufnahme 5 Sekunden Speicherzeit, bis die Kamera wieder bereit war. 100 JPEGs am Stück und 2 Sekunden Speicherzeit


Auch solche Tests sagen nicht allzu viel über die "Sportlerfähigkeiten" einer Kamera aus ;) Wer ausschließlich Sport fotografiert wird gewiss zu einem anderen Modell greifen... da gibt es andere Geschosse für.

Wichtig ist ja zudem auch der Autofokus - denn bei Sport bewegen sich die Objekte der Begierde meist ziemlich schnell.

Zudem ist deine Angabe von 21 RAW Bildern am Stück bei der D750 nicht ganz eindeutig... du solltest erwähnen ob bei 12Bit oder 14Bit und ob komprimierte oder verlustfrei komprimierte RAW's... denn wenn man die Kamera auf 14Bit und verlustfrei komprimieren stellt passen gar nur 12 Bilder in den Puffer... nach kurzer Schreibpause geht es dann mit etwa 1fps weiter.

Und lust but not least... Ich kenne eher wenige Leute die entweder nur RAW oder nur JPG fotografieren... meist macht man ja doch beides parallel... jpeg zum schnellen Betrachten der Bilder oder zum abliefern - und RAW um noch was mehr aus den Bildern rausholen zu können.

Lange Rede kurzer Sinn: Die D750 ist eine klasse Kamera - aber als reinrassige Sportkamera ist sie im RAW+jpg oder auch RAW only Mode bei 14Bit nur bedingt zu gebrauchen. Im Jpeg Modus kann man dagegen munter drauf los feuern! :)

Die Display Anzeige rechnet vorher nur hoch und ist in dem Fall nicht ganz korrekt (12 Bilder standen auch bei mir vorher in der Anzeige, die Anzeige merkte aber zwischendrin, dass die Karte schneller ist als gedacht und der Puffer um Bild fünf bis sechs konnte länger als ein Bild durchgehalten werden). Selbst mit 14 BitBit im Glossar erklärt und Verlustfrei komprimiert sind mit der San Disk Extreme 95 MB Karte 16 RAW Bilder am Stück möglich, bis die Kamera langsamer wird. Bei 14 BitBit im Glossar erklärt und verlustbehaftet komprimiert sind es sogar 21 RAW Bilder am Stück. Also flinker als eine vergleichbare Canon und vor allem nicht mit so einer unendlichen Restspeicherzeit wie die Canon bei gleicher Karte.

Die zehn Minuten Video Begrenzung hat übrigens nichts mit 50 / 60 P zu tun, die ist auch bei der 20 Minuten Begrenzung da. Der Schlüssel zur 10 Minuten Grenze ist die Bitrate, die man im gleichen Menü unter der Auflösung einstellt und zwar im Punkt "Filmqualität". Bei Einstellung "hoher Qualität" benutzte die Kamera bei mir Datenraten von 37 Mbit und erlaubt nur 10 Minuten am Stück, bei Einstellung "normale Qualität" wurde bei mir eine DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 27 Mbit benutzt. Die Datenraten sind VBRVBR im Glossar erklärt, das heisst die Wert können sich auch leicht nach oben oder unten verschieben.

VG
Jan



Antwort von rush:



Die zehn Minuten Video Begrenzung hat übrigens nichts mit 50 / 60 P zu tun, die ist auch bei der 20 Minuten Begrenzung da. Der Schlüssel zur 10 Minuten Grenze ist die Bitrate, die man im gleichen Menü unter der Auflösung einstellt und zwar im Punkt "Filmqualität". Bei Einstellung "hoher Qualität" benutzte die Kamera bei mir Datenraten von 37 Mbit und erlaubt nur 10 Minuten am Stück, bei Einstellung "normale Qualität" wurde bei mir eine DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 27 Mbit benutzt. Die Datenraten sind VBRVBR im Glossar erklärt, das heisst die Wert können sich auch leicht nach oben oder unten verschieben.

VG
Jan

Sorry Jan da bin ich nicht ganz bei dir... habe es eben nochmal getestet und die Kamera von 50p auf 25p umgestellt.. und schwupps wird mir sofort 20 Minuten Aufnahmedauer angezeigt - ohne Veränderung der Filmqualitätsstufe.



Antwort von rob:

Hallo Rush,

du kommst bei der Nikon D750 in 1080/50p auch auf 20 Minuten Aufnahmelänge, wenn du die Filmqualität von "high" (ca. 38 Mbit/s) auf "norm" (ca. 22 Mbit/s) stellst.

Viele Grüße

Rob



Antwort von Skeptiker:

Also liegt's doch an der Bitrate.



Antwort von rush:

Hallo Rush,

du kommst bei der Nikon D750 in 1080/50p auch auf 20 Minuten Aufnahmelänge, wenn du die Filmqualität von "high" (ca. 38 Mbit/s) auf "norm" (ca. 22 Mbit/s) stellst.

Viele Grüße

Rob

Ja das das mag schon sein - aber ist ja nicht Sinn der Übung... Wer schaltet denn freiwillig eine Qualitätsstufe herunter? Wenn bei "High" laut Euren Angaben knapp 40Mbit/s auf die Karte kommen - wäre man doch blauäugig sich auf eine Qualitätsstufe unterhalb von AVCHDAVCHD im Glossar erklärt einzulassen.

Für mich kommt da nur "High" in Frage - alles andere steht eigentlich nicht zur Debatte :)



Antwort von rob:

Hallo Rush,

war auch nicht als Empfehlung gedacht - eher als Info zur vorangegangenen Diskussion.

Viele Grüße
Rob



Antwort von Jensli:

denn bei 1080p50 sind nur 10 Minuten am Stück möglich... danach muss erneut gestartet werden. Bei 1080p25 sind es dagegen 20 Minuten.

Und die Kamera heizt sich merklich auf... wenn man mehrere 10 Minuten Takes hintereinander dreht sollte man Ihr hin und wieder eine Pause gönnen...

OK, absolutes K.O. für diese Cam. And now back to the real interesting things...



Antwort von rush:

denn bei 1080p50 sind nur 10 Minuten am Stück möglich... danach muss erneut gestartet werden. Bei 1080p25 sind es dagegen 20 Minuten.

Und die Kamera heizt sich merklich auf... wenn man mehrere 10 Minuten Takes hintereinander dreht sollte man Ihr hin und wieder eine Pause gönnen...

OK, absolutes K.O. für diese Cam. And now back to the real interesting things...

Für mich war das kein "K.O." - während dem Umbau zwischen verschiedenen Einstellungen etc. kann man die Kamera ja kurz aus dem LiveView erlösen und gut ist... Probleme hatte ich keine.

Zumal die Hitzeentwicklung ja auch nicht per se negativ sein muss. Bedeutet ja nur das der Prozessor im Inneren werkelt.

Für ständiges 10Minuten am Stück-Gedrehe ist die D750 aber vermutlich sowieso die falsche Cam ;)



Antwort von Jan:

Hier noch mal die komplette Clipbegrenzung:

Einstellung "hohe Qualität"

1080 P 60 - 10 Minuten
1080 P 50 - 10 Minuten
1080 P 30 - 20 Minuten
1080 P 25 - 20 Minuten
1080 P 24 - 20 Minuten
720 P 60 - 20 Minuten
720 P 50 - 20 Minuten

Einstellung "normale Qualität"

1080 P 60 - 20 Minuten
1080 P 50 - 20 Minuten
1080 P 30 - 29:59 Minuten
1080 P 25 - 29:59 Minuten
1080 P 24 -29:59 Minuten
720 P 60 - 29:59 Minuten
720 P 50 - 29:59 Minuten

VG
Jan



Antwort von funkytown:

Erstaunlich was hier diskutiert wird. Die D750 hat in Sachen Filmqualität und maximalen Aufnahmelängen dieselben Spezifikationen wie die D810.

BEIDE Kameras haben eine Aufnahmelänge (bei bestmöglicher Qualität) von 20 Minuten bei 24/25/30fps und 10 Minuten bei 50/60 fps.

BEIDE Kameras haben eine maximale Bitrate von 42 Mbit/s. Der Slahcam-Test weist bei der D750 eine maximale Bitrate von 35 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt aus. Dies ist (nach offiziellen Nikon-Angaben) falsch.

Das ganze kann man einfach in den Handbüchern nachlesen. Bei der D810 auf Seite 62 und bei der D750 auf Seite 319.

Ob diese Einschränkungen nun ein "No Go" oder "K.O Kriterium" ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Wer szenisch dreht (wie wir), dem ist das völlig egal. Eine Szene dauert nie länger als max. 3-4 Min. Bei Interviews reichen meist die 25fps und 20 Min, wenn das nicht reicht, macht man einfach mehrere Teile. Wer grundsätzlich eine Kamera sucht, die stundenlang mitläuft, ist mit DSLR-Video eh nicht so gut beraten. Die GH2 mit Hack bildet da noch ne Ausnahme.

Am Rande: Die D750 ersetzt bei uns die D800. Als 2. Kamera setzen wir die D7100 ein. Als Steady-Cam kommt die BMPCC zum Einsatz.



Antwort von Pianist:

Mal eine ganz andere Frage: Ich hatte mir aus Anlass einer Zeitraffer-Aufnahme für die D 7000 eine Speisung mit V-Mount-Akkus bauen lassen, unter Verwendung eines DC/DC-Wandlers und des Nikon-Originalteils, welches anstelle des Akkus in die Kamera geschoben wird. Da hat das auch alles funktioniert.

Dieser Adapter passt auch in die D 750, allerdings gibt die Kamera dann Fehlermeldungen und arbeitet nicht richtig. Gibt es also einen mechanischen oder elektrischen Unterschied beim Akku?

Matthias



Antwort von rob:

Hallo miteinander,

@Funkytown:

naja, Datenblätter sind so eine Sache ...

Kann sein, dass wir die 1080er 50p Datenraten im Artikel hatten und nicht die 60p - dürfte aber schon korrigiert sein.

Bei unseren Messungen kamen folgende Werte heraus:

Bei 1080/50p kamen um"s genau zu sagen 36,5 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt und bei 1080/60p 40,2 Mbit/s. (Wen auch immer das interessieren mag ...)

Für welche Art von Projekten nutzt ihr denn die Nikons?

Viele Grüße

Rob



Antwort von funkytown:



Für welche Art von Projekten nutzt ihr denn die Nikons?

Viele Grüße

Rob

Unsere Filme findest Du auf http://dreilandmedien.de



Antwort von rob:

Hallo Funkytown,

Danke für den Link.

Viele Grüße

Rob



Antwort von Jan:

Erstaunlich was hier diskutiert wird. Die D750 hat in Sachen Filmqualität und maximalen Aufnahmelängen dieselben Spezifikationen wie die D810.

BEIDE Kameras haben eine Aufnahmelänge (bei bestmöglicher Qualität) von 20 Minuten bei 24/25/30fps und 10 Minuten bei 50/60 fps.

BEIDE Kameras haben eine maximale Bitrate von 42 Mbit/s. Der Slahcam-Test weist bei der D750 eine maximale Bitrate von 35 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt aus. Dies ist (nach offiziellen Nikon-Angaben) falsch.

Das ganze kann man einfach in den Handbüchern nachlesen. Bei der D810 auf Seite 62 und bei der D750 auf Seite 319.

Ob diese Einschränkungen nun ein "No Go" oder "K.O Kriterium" ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Wer szenisch dreht (wie wir), dem ist das völlig egal. Eine Szene dauert nie länger als max. 3-4 Min. Bei Interviews reichen meist die 25fps und 20 Min, wenn das nicht reicht, macht man einfach mehrere Teile. Wer grundsätzlich eine Kamera sucht, die stundenlang mitläuft, ist mit DSLR-Video eh nicht so gut beraten. Die GH2 mit Hack bildet da noch ne Ausnahme.

Am Rande: Die D750 ersetzt bei uns die D800. Als 2. Kamera setzen wir die D7100 ein. Als Steady-Cam kommt die BMPCC zum Einsatz.

Alle Auflösungen und Begrenzungen hatte ich einen Beitrag weiter oben schon beschrieben und zwar deswegen, weil einige User andere Begrenzungen im Kopf hatten.....

VG
Jan



Antwort von rush:

Die D750 hat in Sachen Filmqualität und maximalen Aufnahmelängen dieselben Spezifikationen wie die D810.

Soweit richtig - allerdings erlaubt die D750 darüber hinaus bspw. noch das manuelle Audiopegeln auch während einer Aufnahme. Das geht meines Wissens nach mit der D810 nicht - allerdings habe ich keine 810 zum testen da und kann es somit nicht verifizieren.

Die anderen Daten wurden ja bereits genannt und sollten mit der D810 identisch sein. Zur D750 auch von mir in einem anderen Thread erwähnt. Wollte damit nur auf die mögliche 10 Minuten Problematik hinweisen. Mich stört es wie gesagt nicht - aber das ist ja immer Ansischtssache.



Antwort von DSLR-Freak:

Im Slashcam Test wird geschrieben, dass die D810 eine Spur mehr Schärfe bringt. Wenn ich mir die Videos von Slashcam anschaue, sehe ich aber deutlich mehr Schärfe, also sofort sichtbar, sogar in Youtube.

An Slashcam: Ist denn die Auflösung/Schärfe der D750 überhaupt signifikant besser als von den Canons? Unabhängig von anderen Kriterien wie Moire/Dynamik etc. würde mich das sehr interessieren, ob ein Upgrade von Canon in diesem Punkt überhaupt Sinn macht.

Danke!



Antwort von rob:

Hallo DSLR-Freak,

kommt darauf an, wie du "signifikant" definierst ;-)

Hier mal ein Vergleich zwischen D810 und 5D Mark III:

http://video-dslr.slashcam.de/vdslr-845 ... 9374a.html

Den Auflösungsunterschied solltest du auch bei Realaufnahmen sofort erkennen können. Der ist schon ziemlich gross.

Der Unterschied zwischen 5D MKIII und D750 fällt dagegen nicht ganz so krass aus - trotzdem liefert die D750 das sauberere Bild.

Viele Grüße

Rob



Antwort von videominstrel:

Die Frage richtet sich auf den CodecCodec im Glossar erklärt und nicht auf die Sensorgröße!

1. Bei dem von Nikon verwendeten CodecCodec im Glossar erklärt, gibt es da eigentlich einen gravierenden Unterschied in der Qualität zwischen der Nikon D5300 und der Nikon D810 bzw. D750 bei den - auf in die Kameras gesteckten Speicherkarten - abgespeicherten Videofiles? Oder laufen die alle mit 8 bit 4.2.0 h.264 mit ähnlicher DatenrateDatenrate im Glossar erklärt pro fps. Nur abhängig von der Wahl der fps (24, 25, 30, 50, 60) ergeben sich halt unterschiedlich große Datenströme?
2. Da ja soviel von der "color science" geschrieben wird (gibt es dafür auch ein deutsches Wort oder ist das ein Nikon Marketing Verschwurbelungsgag), wie ist das bei den drei Kameras zu beurteilen? Auch auf gleichem Level?
Kann mir dazu mal jemand was sagen?



Antwort von Jan:

Hallo,

die Datenraten sind stark vergleichbar unter den Modellen mit gleichen Einstellungen:

1080 P 50 mit Einstellung normal

D 3300 - 23 Mbit /sek
D 5300 - 23 Mbit /sek
D 750 - 23 MBit /sek

1080 P 50 mit Einstellung hohe Qualität

D 3300 - 40 Mbit /sek
D 5300 - 38 Mbit /sek
D 750 - 38 Mbit /sek

Ich habe ähnliche Motive benutzt, die 38 zu 40 Mbit sind nicht sonderlich relevant untereinander, weil die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von der Kamera variabel benutzt und angepasst wird.

Also die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt ist unter den Modellen mit den gleichen Einstellungen fast gleich oder gleich.

Wie die Farbwiedergabe sein soll, kann man in jeder der Kameras mit bestimmten Profilen selber einstellen, meist werden flachere Profile bevorzugt, das richtige Profil für jedermann gibt es aber nicht. Wie sich die Schärfe, Schwachlichtqualität und die Bildfehler der Kamera untereinander unterscheiden, kann man in den Slashcam Testberichten zu den jeweiligen Kameras nachlesen. Es kann sein, dass es keinen D 3300 Test gibt.

1080 mit Einstellung hohe Qualität und (D 750):

50 P ergibt 38 MBit / sek
30 P ergibt 23,5 MBit /sek
25 P ergibt 23 MBit /sek
24 P ergibt 22 MBit /sek

So für die Leute die wissen wollen, wie sich die FramerateFramerate im Glossar erklärt bei Nikon auf die Gesamtdatenrate auswirkt. Die Werte können sich natürlich je nach Art des Films verändern, bei mehr Bewegung geht die Kamera auch einen Tick höher.

VG
Jan



Antwort von Jan:


2. Da ja soviel von der "color science" geschrieben wird (gibt es dafür auch ein deutsches Wort oder ist das ein Nikon Marketing Verschwurbelungsgag), wie ist das bei den drei Kameras zu beurteilen?

Dieses Wort wird auch gern in den Slashcamtests genannt, das können dann wohl die Tester hier genauer erklären. Möglicherweise handelt es sich um eine gute neutrale szenische Farbwiedergabe.

VG
Jan



Antwort von rob:

Hallo miteinander,

wenn wir von "color science" sprechen, meinen wir die Gesamtabstimmung der Kamera in Sachen Farbe und Kontrast. Wie verhalten sich die einzelnen Farben zueinander, wie sind sie abgestimmt und welchen Eindruck vermitteln sie?

Und ja, die Beurteilung von Farben ist eine ziemlich subjektive Angelegenheit, (wenn man nicht immensen Aufwand betreiben will, der dann leider nicht im Verhältnis steht) ...

Viele Grüße
Rob



Antwort von Mrshuu:

Moin,

ich habe übrigens mal einen Vergleichstest gemacht zwischen der internen Aufzeichnung und einer externen mit einem Atomos Samurai Blade (ProresHQ)

Erste Erkenntnis war: Die ersten 11 Frames der internen Aufzeichnung sind unschärfer als die Folgenden. Im Praktischen Einsatz ohne große Relevantz.
Hatte beim Testen aber erstmal zur Verwirrung gesorgt.

Zweite Erkenntnis: Kein Bildqualitätsgewinn !! Weder beim keyen noch beim
farbkorrigieren . Das hatte ich so nicht erwartet.
Ist jetzt die interne Aufzeichnung so gut ,oder das Signal am HDMIHDMI im Glossar erklärt output so "schlecht" ?

Gruß



Antwort von rush:


Ist jetzt die interne Aufzeichnung so gut ,oder das Signal am HDMIHDMI im Glossar erklärt output so "schlecht" ?

Gruß

Ich hoffe doch ersteres ;)
Ich war von der internen Qualität aber ebenfalls schon sehr angetan sodass ich auf externes Recording verzichtet habe.



Antwort von videominstrel:

Hallo,

danke an Jan für die ausführliche Antwort!

Und die Ausführungen von Mrshuu zu interner/externer Aufzeichnung haben schon eine weitere Frage von mir zumindest vorläufig beantwortet.

Schön wäre ja, wenn Nikon demnächst mal mit einem weiteren CodecCodec im Glossar erklärt für höhere Qualitätsansprüche zumindest bei full HD aufwartet. Oder das kommt halt erst mit dem Aufsprung auf den 4k Zug. Nur in Verbindung mit externem Recorder wäre ja auch o.k..

Zu verstehen ist die derzeitige Situation für mich eh nicht, zumindest im hochpreisigen Segment der Nikon Kameras, da Nikon ja im Gegensatz zu Sony, Canon oder Panasonic nichts an Marktsegment im Videobereich zu verlieren hat. Da Panasonic das mit der GH4 ja hinkriegt, kann es wohl auch nicht an prinzipiellen technischen Schwierigkeiten liegen, oder täusche ich mich da?

Eine Frage habe ich noch:
kann man denn das Videomaterial, daß diese Nikons mit dem derzeitigen CodecCodec im Glossar erklärt liefern und das gut aussieht, vom Technischen her heutzutage als "professionelle Qualität" bezeichnen?

Gruß



Antwort von chackl:

H264 8bit....

Noch fragen?



Antwort von TaoTao:

H264 8bit....

Noch fragen?

ja was meinst du damit*augenroll*



Antwort von chackl:

Professionelle Qualität....



Antwort von rush:

Professionelle Qualität....

Sony ex1/ex3 oder auch eine teure PDW700 zeichnet ebenfalls nur in 8 bit auf... so what?

Lässt man die PDW's deswegen im profesionellen Bereich links liegen? Eher nicht ;) okay - letztere hat immerhin 422 - dafür "nur" mpeg2. H264 ist da theoretisch schon potenter.

Man sollte da also nicht alles vermengen und über einen Kamm scheren finde ich. Ganz abgesehen davon wieviel gopro und 5d gedöns schon in allen formaten der privaten bis öffis zu sehen war.



Antwort von Mrshuu:

Moin
Die Frage ist: Was genau ist professionelle Qualität ?
Das lässt sich leider nicht mehr nur über DatenrateDatenrate im Glossar erklärt oder CodecCodec im Glossar erklärt definieren.
Es gibt zwar bei verschiedenen Sendern Pflichtvorgaben, wie man etwas zu produzieren oder abzuliefern hat. Jedoch kann man das nicht wirklich als Maßstab für den Begriff "Professionalität" nehmen.
Es ist zum Beispiel in der Welt der Werbefilmproduktionen nicht unüblich mit der Canon 5D Mark-II zu filmen.(ohne Magic Latntern) Und das durchaus auch für die deutsche Automobilindustrie. Bei der richtigen Anwendung kommen dabei sehr anschauliche und professionelle Autospots heraus. Da Kameraführung, Ausstattung, Beleuchtung und viele andere Faktoren dazu bei tragen.
Es kommt auch zur Mischung von Alexa, Red und Dslr Material.
In der aktuellen Berichterstattung und Dokumentationen sieht man ebenfalls Dslrs.
In der Tat eignet sich eine Dslr nicht für Greenscreen und man hat mit der geringen DatenrateDatenrate im Glossar erklärt an mancher stelle in der Postproduktion zu kämpfen.
An der richtigen Stelle , mit dem richtigen "Know how" , sind professionelle
Arbeiten möglich. Auch mit 8 bit und H264.

Gruß



Antwort von domain:

Bei uns in Österreich gibt es auch den Begriff Professionist = gelernter Handwerker, der aber im Pfusch z.B. nicht unbedingt professionell arbeiten muss.
Ein Künstler hingegen kann beleidigt sein, wenn man ihn als Professionist bezeichnet, obwohl er durchaus professionell arbeiten kann, was aber keinewegs eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Schaffen ist.
So studierte Franz Grillparzer etwa Jus und war von 1815 -1856 bei der Finanzkammer professionell (also geldverdienend) angestellt und ging 1856 als Hofrat in Pension.
Geradezu vorbildlich für die IMM-Generation :-)




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