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Infoseite // Sky: Dritte Staffel von "Das Boot" - erste Serie weltweit in 8K und Dolby Atmos



Newsmeldung von slashCAM:



Sky hat nach dem Erfolg der ersten beiden Staffeln jetzt bei Bavaria Fiction eine weitere Staffel der High-End-Serie "Das Boot" bestellt. Nachdem die ersten beiden, jetzt...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Sky: Dritte Staffel von "Das Boot" - erste Serie weltweit in 8K und Dolby Atmos


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Antwort von Frank Glencairn:



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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bezeichnend: Alles hier dreht sich um die Technik und den Produktionsaufwand.

Dass nun in 8k produziert wird, bedeutet nur, dass jemand der Erste sein will.
Schließlich liefern mittlerweile Fotokameras und Filmkameras unter 15.000$ 8k - und die neue BMD Uesa sogar 12k.
Rechenpower für die Postpro ist auch genug vorhanden - selbst ohne GPU-Unterstützung stemmen CPUs 8k-Material.

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Antwort von teichomad:

iasi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Rechenpower für die Postpro ist auch genug vorhanden - selbst ohne GPU-Unterstützung stemmen CPUs 8k-Material.
Von welcher CPU redest du ?

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Antwort von iasi:

teichomad hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Rechenpower für die Postpro ist auch genug vorhanden - selbst ohne GPU-Unterstützung stemmen CPUs 8k-Material.
Von welcher CPU redest du ?
http://www.reduser.net/forum/showthread ... r-Hardware

Ryzen Threadripper 3990X

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Antwort von SixFo:

Und 99% werden es höchstens in HD sehen. Wie oben gesagt, einfach nur die ersten sein wollen.

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Antwort von iasi:

SixFo hat geschrieben:
Und 99% werden es höchstens in HD sehen. Wie oben gesagt, einfach nur die ersten sein wollen.
Wer etwas weitsichtiger ist und vieleicht auch möchte, dass auch in Zukunft die Serie noch gezeigt und gesehen wird, der sollte besser nicht mehr an HD denken.

Da kann die Serie inhaltlich noch so zeitlos und brilliant sein, aber wenn sie einst nur in PAL produziert wurde, bekommt man sie nicht mehr zu sehen.
Von Negativen werden ständig neue Abtastungen vorgenommen, um mit der Auflösungsentwicklung mithalten zu können. Und da kommt ein S35-Negativ mittlerweile auch schon an seine Grenzen.

Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte.

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Antwort von SixFo:

Das mag ich doch ganz stark anzweifeln oder warum kann man die alten Serien (nur) in SD streamen? Bestimmt nicht weil die Qualität damals so besonders war, sondern weils erfolgreiche Klassiker sind, die sich immer noch gut verkaufen. Content ist King und wird es immer bleiben.

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Antwort von SixFo:

Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte. Selten so einen Müll gelesen.

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Antwort von iasi:

SixFo hat geschrieben:
Das mag ich doch ganz stark anzweifeln oder warum kann man die alten Serien (nur) in SD streamen? Bestimmt nicht weil die Qualität damals so besonders war, sondern weils erfolgreiche Klassiker sind, die sich immer noch gut verkaufen. Content ist King und wird es immer bleiben.
Da kannst du noch so sehr zweifeln, aber es gibt so manche hervorragende Klassiker, die du heute nicht mehr zu sehen bekommst.
Auch wenn manche gar in 35mm vorliegen, sind sie doch nur in SD abgetastet worden und nicht mehr erhältlich.

Aber immerhin besteht bei 35mm-Negativen noch die Chance ...

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Antwort von iasi:

SixFo hat geschrieben:
Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte. Selten so einen Müll gelesen.
Du solltest eben nicht nur in die eigene Tonne blicken. ;)

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte.
Quatsch.

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte.
Quatsch.
Dann sind all die Entscheider in Hollywood Quatschköpfe.

Aber das ist eben die typische deutsche Fördermittel-Koproduktionsdenke: Man will ja nur, dass es morgen im deutschen 2k-Kino und übermorgen im 720p-TV-Programm läuft.
Weiter denkt man nicht, denn warum soll man sich auch über Verwertungsmöglichkeiten Gedanken machen, wenn Steuer- und Gebührenzahler die Zeche bezahlen. ;)

2001 oder der erste Star Wars-Film würden schließlich auch heute noch gut Geld einspielen, wenn sie damals in PAL gedreht worden wären. :)

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Antwort von Valentino:

iasi hat geschrieben:
Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte.
Wer erst gar nicht die richtige Kamera findet und Jahrzehnte über dieses imaginäre Objekt sinniert, der kann auch keinen Müll produzieren ;- )

Was die Person aber sehr gut kann, allen anderen Personen erklären, das sie von Vorgestern sind.

Habe hier Sky-Ticket und trotz 55" 4K HDR Glotze nur das HD-Abo und was ganz merkwürdig an der Sache, die ganzen Serien machen trotzdem echt Spaß beim Anschauen.

Bis jetzt konnten mich außer "The Man in the high Castle" und "Thales from the Loop" die restlichen Serien in HDR nicht wirklich überzeugen. Gerade letztere lebt doch sehr stark von gegenlichttigen Aufnahmen, die perfekt in die Geschichte(n) passen. Diese wurde dazu auch mit einer 8K Panavision/Red gedreht, in der Post sind Sie dann aber wieder zu 4k runter gegangen.

Bei der 3. Staffel von das Boot ist das eher ein Show-Case, einen wirklichen Nutzen für die Story kann ich da nicht erkennen. Dazu sieht man im Making-Of schon ganz gut, das hier mit Nebel/Haze und wenig Licht doch schon ganz gut gegen die hohe Auflösung gearbeitet wurde. Wenn dann noch die 24/25 Bilder mit 1/50 Belichtungszeit ins Spiel kommen, dann verlieren sich die 8K bei der ersten "hektischen" Kamerabewegung recht schnell in Bewegungsunschärfe. Von offener Blende und Unscharfen Hintergründen fangen erst gar nicht an ;-)
Habe ich da auf der Steadi Cam nicht sogar eine ARRI erkannt, die kann doch maximal nur 6K oder haben die aus München schon einen Sensor-Prototypen mit 8K Auflösung?

Deswegen sind die großen auf 65mm gedrehten Filme extrem ruhig in der Kamerabewegung.
Negativbespiele gibt es gerade aus den letzten 10 Jahren sehr viele. Das Schlimmste Werk ist dabei "The Master". Das schöne 1:2,4 Bild wurde erst mal auf 1:1,85 beschnitten und dann noch mit Handkamera und gepushtem 500 ASA Material und extrem geringen Bildkontrast komplett in Richtung 16mm gedrückt.

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Antwort von iasi:

Valentino hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wer heute noch in HD dreht, der produziert Wegwerfprodukte.
Wer erst gar nicht die richtige Kamera findet und Jahrzehnte über dieses imaginäre Objekt sinniert, der kann auch keinen Müll produzieren ;- )
Ja - denn Müll zu produzieren geht ziemlich einfach. :)
Und das wird ja auch reichlich gemacht - schließlich verstehen viele unter "produzieren": Technik rankarren und drauflosfilmen, nachdem man Fördermittel eingesammelt hat.

Eben die deutschen Mentalität des "german silly money"

Und natürlich redet man sich in einer der größten Volkswirtschaften immer tapfer damit heraus, dass es an der deutschen Sprache läge, dass man keine international bedeutende Filmwirtschaft habe.
So ganz spontan fallen mir da Filme wie Apocalypto ein, bei dem kein Wort in Englisch gesprochen wird. Oder The Artist, in dem gar nicht gesprochen wird.
Selbst als durch Steuermaßnahmen eigentlich viel Geld zur Verfügung stand, war in Deutschland eigentlich niemand in der Lage, daraus auch einen Nutzen zu ziehen - außer unserem Boll.

Also kein Wunder, dass es in Deutschland so viele für Quatsch halten, wenn man ihnen sagt, dass es wirtschaftlich nicht nachhaltig ist, in HD zu drehen.
Wäre da nicht die EU-Quote, würden sich Netflix & Co. nicht mit deutschen Produktionen herumschlagen - wobei ja dann eh eher in Tschechien oder Ungarn gedreht wird. :)

Du kannst einen alten Remasterd-Film wieder ins Kino bringen und damit auch nach Jahrzehnten noch Geld verdienen.
Du kannst zuerst DVD/BD-Einnahmen abgreifen und danach nochmal mit 4k-BD abkassieren.
Du kannst die UHD-Version vom Streamingdienst bezahlen lassen, nachdem zuvor schon die HD-Version lizensiert wurde.
...
Vor allem aber hast du einen Film, der in 8k von den Banken ganz anderes als Kreditsicherheit bewertet wird, als in HD. Auch Hollywood-Studios finanzieren ihre Produktionen nicht aus der Schatulle, sondern mit Krediten, für die Sicherheiten geboten werden müssen - ihr Filmstock ist dabei die Grundlage.

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Antwort von KallePeng:

Was ich nicht verstehe ist vielmehr, dass immer nur von 'Das Boot geredet und gefilmt wird.
Der Autor, 'Lothar-Günther Buchheim' hat anschliessend noch einen viel dickeren Schinken von sage und schreibe 1800 Seiten hingelegt 'Die Festung' da geht es unter anderem um die Evakuierung der letzten Deutschen aus La Rochelle durch den Ärmelkanal.
Die Atmosphäre ist genauso dicht und beschissen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich persönlich habe irgendwann in der Mitte des Buches 200 Seiten quer gelesen, weil ich einfach nicht mehr das Wort Scheisse lesen wollte.
Der Autor 'Lothar-Günther Buchheim' ist selbst der 'Kriegsberichterstatter' gewesen und 'das Boot', als auch 'die Festung' sind autobiografische Romane.
Bei der Festung geht es mit hunderten von Zivilisten und Bürokraten auf der Flucht in Schleichfahrt vor einer übermacht auf See durch den Ärmelkanal 'Heim ins Reich'. Sehr spannend geschrieben.
Keine Ahnung, warum immer alle auf dem Boot rumreiten?

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Antwort von Frank Glencairn:

Valentino hat geschrieben:

Bei der 3. Staffel von das Boot ist das eher ein Show-Case, einen wirklichen Nutzen für die Story kann ich da nicht erkennen.
Vor allem weil ja so viele 8K TVs haben.

Und die Fünftauswertung in ein paar Jahren wird's auch nicht mehr rausreißen - das ganze ist hauptsächlich ein Marketing Gag, den man sich locker leisten kann, einfach weil es heute völlig egal ist, ob man in 4K oder 8K produziert. Weder an der Kamera noch am Schnittrechner merkt man davon was, und bei dem Budget spielen auch die paar extra Festplatten keine Rolle.

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Antwort von Darth Schneider:

Ja aber wenn der Kameramann dann mit 8K Einschränkungen hat so wie, z.b. das die Kamera sich nicht schnell bewegen darf empfinde ich jetzt gerade bei so einer Produktion eher als Nachteil...
Gruss Boris

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Antwort von Jott:

In fünf Jahren streitet ihr euch um 16K. Loht sich nicht mehr, jetzt noch wegen 8K rumzumachen.

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


Quatsch.
Dann sind all die Entscheider in Hollywood Quatschköpfe.
Es gab irgendwo ein Artikel im Netz (ich glaube von Arri oderso) wo es um mehr K/Auflösung ging, da wurde argumentiert, warum mehr K nicht bei Hollywood Filme usw. ankommt - was auch aussagt, dass 2K völlig ausreicht.

Du vergleichst immer irgendwie den Sprung von PAL / SD zu HD, der ja riesig und auch sichtbar war und alle fanden es irgendwie toll.... doch der Sprung von FullHD/2K zu 4K...und nun zu 6K, 8K und 12K ist m.M. nicht etwas wie damals von SD zu FullHD usw.
Der Vorteil von mehr K ist nicht der, dass man von Sofa aus das Bild auf den Bildschirme schärfer sieht, sondern das man nachträglich reinzoomen und vll. Bildausschnitte machen kann...oder? Wie oft machst Du das?

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Antwort von kling:

Die PR-Bilder lassen schon ahnen, dass es bei dieser Entscheidung um einen absolut kontraproduktiven Gag geht! Die dafür Verantwortlichen haben sich da wiedermal was aufschwatzen lassen. Um es ganz klar zu sagen: 4K reicht allemal für sämtliche Distributionswege, auch für eine eventuelle Kino-Auswertung. Wie einzelne VFX-Sequenzen realisiert werden, steht dabei auf einem anderen Blatt. Genauso klar dürfte sein, dass ein hoher Dynamik-Umfang beim Raw-Material nicht verkehrt ist, wohl aber dieses völlig überzogene (Video-)HDR auf den Endgeräten.

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Antwort von cantsin:

In dem Making-of wird nichts über 8K gesagt. Und das YouTube-Video selbst ist nur HD. Gibt es denn irgendeine belastbare Aussage darüber, dass tatsächlich auch die Postproduktion in 8K statttfand?

Sonst würde ich nämlich eher darauf tippen, dass 8K mit RED-Kameras aufgenommen wurde, Schnitt/VFX/Grading in 4K gemacht wurden, und dann ein 8K-Upscale gesendet wird. Das wäre dann immer noch eine "8K-Produktion", wie in den Pressestatements von Bavaria und Samsung (eher schwammig) verlautbart wird.

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Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
In dem Making-of wird nichts über 8K gesagt.
Weil es das Making of des zweiten Teils ist.

Wobei ich es seltsam finde, daß man kaum was über die dritte Staffel findet.
So gut wie kein BTS, keine technischen Daten bei IMDB, nix über die Kameras bei Shotonwhat - die machen echt ein Geheimnis draus, auf was die gedreht haben.

Edit: okay, hab gerade nachgesehen, die haben noch nicht mal angefangen zu drehen - das gibt's natürlich auch noch nix zu sehen.

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Antwort von pillepalle:

Weil wenig über den Ton geredet wurde... ich fand dieses Video zum Thema Dolby Atmos ganz interessant.



VG

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Antwort von Darth Schneider:

Womit haben die dann gedreht ?
Bei einer echten (sinnvollen) 8K Delivery müssten das ja dann so um die 10 oder besser 12k bei der Aufnahme gewesen sein.
Es gibt auf jeden Fall zur Zeit ja kaum Cinema Cameras die mit 12K aufnehmen...
Eigentlich fällt mir nur eine einzige von BMD ein...
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Womit haben die dann gedreht ?
Bei einer echten (sinnvollen) 8K Delivery müssten das ja dann so um die 10 oder besser 12k bei der Aufnahme gewesen sein.
Es gibt auf jeden Fall zur Zeit ja kaum Cinema Cameras die mit 12K aufnehmen...
Eigentlich fällt mir nur eine einzige von BMD ein...
Gruss Boris
Beim Sensorformat der 12k Ursa wären die Objektive limitierend.

Aber eh egal.
Schon das 3,4k-Arri-Material hatte Sky als UHD verkauft.
Nun wird es eben auf 8k hochgerechnet.

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