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Selbstständig mit DSLR? (Videografie)



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Frage von steffirico:


Hallo Leute,

zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton und spiele schon längere Zeit mit dem Gedanken der Selbstständigkeit (noch nicht sofort, aber in gewisser Zukunft). Und zwar ginge es um eine kleine Ein-"Frau"-Firma, die ich neben meiner Arbeitsbeschäftigung nach meiner Ausbildung aufbauen möchte. Einige kleine Aufträge habe ich bereits mit meiner DSLR durchgeführt - aber nunmal nicht als "professionelle Filmemacherin", sondern für Freunde, Vereine etc. - als Hobbyvideografin. Ich lese mich regelmäßig in dieses Thema ein, aber auf eine Frage finde ich keine richtige Antwort.

Kann man sich mit einer DSLR Selbstständig machen?

Klar, man kann alles. Und ja, man braucht mehr als eine Kamera - das ist nur eine grobe Fragestellung.

Ich finde, dass die DSLR's eine unheimlich gute Qualität bieten und da ich bereits Hobbymäßig eine gute Sammlung an Equipment besitze, würde ich gerne die Flexibilität mit Objektiven etc. ausnutzen und weiterführen.

Laien würden vermutlich direkt sagen, dass man mit einer solch kleinen Kamera keine guten Ergebnisse machen kann, aber das hängt natürlich größtenteils vom Videografen selbst ab. Ich brauche ja nicht zu erzählen, was für wunderbare Ergebnisse bereits mit einer DSLR produziert wurden.

Was haltet ihr davon? Seht ihr eine Chance? Macht ihr es vielleicht genauso? Oder ratet ihr generell davon ab und denkt, dies wird potenzielle Kunden abschrecken?

Danke schonmal für eure Meinungen!

Liebe Grüße
Steffii



Antwort von klusterdegenerierung:

Nicht die Cam macht den Film, sondern der Kopf dahinter!
Kannst nehmen was Du willst. Kenntnisse im Wirtschaftlichem sind für die Selbständigkeit wohl Heute wichtiger!



Antwort von markusG:

Moin,
mittlerweile gibt es Kameras wie die Canon C100 oder Sony FS100, Blackmagic Ursa etc. derart günstig, dass sich mMn DSLRs/DSLMs nur dann lohnen wenn man a) nebenbei damit auch fotografieren will/muss und b) es auf die kompakte Größe ankommt.

Bei Fall a) kann man sich jedoch noch nen "Foto-Body" dazukaufen, da reicht ja auch was gebrauchtes für den Anfang.

*edit:
Kannst nehmen was Du willst.
Das finde ich nicht, es gibt immer das passende Werkzeug, und damit muss man umgehen können. Ne Alexa als One-Woman-Band wäre äußerst unggeeignet, die ist dafür nicht geschaffen und daher eher hinderlich. Als Extrembeispiel.





Antwort von Drushba:

Hallo Leute,

Kann man sich mit einer DSLR Selbstständig machen?


Nein. Wenn Du erfolgreich selbstständig sein willst, brauchst Du eine zuallererst eine kaufmännische Grundausbildung. Dann lernst Du schnell, eine Marktanalyse zu machen und zu sehen, daß Du bei gleicher Stundenzahl mit einer Eisdiele Deinen Lebensunterhalt locker verdienen kannst, mit einem Küchenstudio Porsche fahren darfst, aber mit einer DSLR vom Hartz-Amt auf ein Euro Jobs vermittelt wirst und allenfalls nebenbei schwarz Hochzeitsfotos machen kannst. Unabhängig vom Können, welches bei der Fragestellung auch nicht so klar ist ;-)

Und noch was Wichtiges: "Imagefilme" im unteren Segment braucht kein Schwein. Schade um die Ausrüstung, ist aber so. Drum wird hier auch nicht gut bezahlt, weil sinnlos. Drohnen, Slider, DSLR sind gut für Slashcam und danach für die Bucht, aber nicht zum Geldverdienen. Dort wo gut bezahlt wird, nehmen sich die Auftraggeber eine Werbeagentur. Die Agentur fragt aber nicht: "Digger hast Du DSLR?" sondern nach dem Standing von Dir als Produzentin (nicht Kamera, die werden für fast jeden Auftrag aus dem Pool der studierten und preisgekrönten Kameraleute geheuert). Ergo: Selbstständig mit Medien geht nur gut, wenn Dir der Einstieg ins Topsegment gelingt oder Du auf hohem Level andere für Dich arbeiten lässt. Ausnahmen bestätigen die Regel und selbstgemachtes Eis ist lecker...



Antwort von pixelschubser2006:

So richtig ist mir der Sinn und die Frage noch nicht klar. Wenn Du eine solide Ausbildung in der Richtung machst, ist das eine sehr wichtige Basis. Mit der Du vielen hier weit voraus bist. Mit der DSLR selbständig machen... überhaupt kein Thema. Zumal man ja bei Bedarf noch gut Equipment dazumieten kann. Wenn ich in einem Ballungszentrum wohnen würde und einen guten Verleiher in der Nähe hätte, würde ich das mit teuren Kameras genauso so machen.
Allerdings ist Dir hoffentlich klar, daß die Kamera noch der kleinste Kostenfaktor ist. In der semiprofessionellen Liga (oder für Newcomer) dürfte der Schnittplatz teurer sein. Ich habe echt getrickst wo es ging, aber so knapp 3000 Euro sind schnell weg. Wobei ein wirklich guter Vorschaumonitor alleine genauso teuer sein kann.
Was den Eindruck beim Kunden betrifft: Lasse nicht gerade das 18-55er Kitzoom drauf und schraub nen Rig drunter, und gut ist. Spätestens wenn Du noch ne Mattebox drandübelst, ist der Eindruck ok. Nicht falsch verstehen - als Ego-Verlängerung taugt es nichts, aber auch gestandene und seriöse Kunden lassen sich von solchen Äußerlichkeiten blenden. Welche Kamera da am Ende drinsteckt... drittrangig.
Ansonsten: Du wirst viel Zubehör brauchen. Kauf erst billig für ein paar Monate und beim ersten Ausfall teuer. Es sei denn, Du kannst es Dir leisten. Dann ist es billiger, gleich teuer zu kaufen.
Last but not least würde ich sagen, der Eindruck beim potentiellen Kunden besteht zu 40% aus Ausstrahlung und Auftreten, zu weiteren 40% aus den Referenzen und vorzeigbaren Ergebnissen und zu 20% aus der professionellen Wirkung der Ausrüstung.
Dass man mit einer DSLR richtig gute Ergebnisse zaubern kann, steht völlig außer Frage. Ich habe da auch keinen Respekt mehr von dicken Viechern. Das, was ein Wettbewerber aus meiner Heimat abliefert, ist lausig. Der Mann hat eine gute Werbeagentur und ein Händchen für Web und Print, aber die Videos sind absoluter Schrott. Mit ner Eos 5D Mark LMAA gefilmt und nen 2KiloEuro-Gimbal drunter. Die Ergebnisse sind schlechter, als ich sie mit meiner alten Nikon D7000 gebracht hätte. Dennoch hat er aufgrund seiner Connections einen wichtigen Auftrag bekommen, den ich gerne gehabt hätte. Technik ist also nicht alles, und Kontakte manchmal entscheidender als Können.



Antwort von Jan:

Aktuell ist es viel schwieriger als früher erfolgreich Geld zu verdienen. Jeder Hinz und Kunz kann heute mit wenig Mitteln und dem Willen zum Lernen sehr viel erreichen. Im Netz gibt es massig Tutorials, in den großen Foren werden auch schwierigere Fragen beanwortet, man kann sich überall im Netz gutgemachte Videos und Fotos anschauen, man erhält sogar oft die Info über das genutzte Equipment und die genaue Belichtung dazu. Wenn der User gestalterisch nicht ganz unfähig ist, lässt er sich davon inspirieren und kopiert die guten Ideen, nimmt seine Eigenen mit dazu, dann kann man recht schnell auf ein gutes Level kommen. Und das ist genau das Problem, es ist heutzutage recht schnell erlernbar und mit wenig Geld möglich etwas nettes zu erschaffen. In meiner Facebookliste sind allein 20-30% Männer und Frauen, die sich als Fotografen oder Kameramänner bezeichnen, ohne das je irgendwo studiert zu haben, alles allein erlernt. Der/Die ein oder andere erzeugt gute Bilder, verdienen tut von denen aber niemand richtig gut. Sie schlängeln sich von Job zu Job, arbeiten teilweise schwarz um auf einen grünen Zweig zu kommen und das in einer großen Stadt wie München.

Stell es Dir also bitte nicht zu leicht vor.


Meine Lehre war noch in der analogen Zeit, damals konnte nicht Jedermann gute Filme oder Fotos machen, das benötigte damals eine gute lange Ausbildung. Das Intenet kam erst 1993 groß auf, vorher musste man Bücher lesen oder/und mit Kameramännern zusammen arbeiten, um etwas zu lernen. Damals konnte nicht jeder einen Fotografen oder Kameramann leicht kopieren.

VG
Jan



Antwort von Drushba:


Das Intenet kam erst 1993 groß auf, vorher musste man Bücher lesen oder/und mit Kameramännern zusammen arbeiten, um etwas zu lernen. Damals konnte nicht jeder einen Fotografen oder Kameramann leicht kopieren.

Ist das heute anders? Wenn wir jetzt mal von echten "Kameramännern" reden, also Leuten, die z.B. bezahlt Spielfilme drehen. Zielführend ist Studium oder Ochsentour, wobei die Ochsentour ungleich härter geworden ist und daher eigentlich nur noch das Studium bleibt.



Antwort von pixelschubser2006:

Wobei auch ein Studium oft genug eine Ochsentour nach sich zieht. Und das nicht erst seit heute, das war schon vor 40 Jahren so. Deutlich anders war es vielleicht in den Anfangszeiten des Privatfernsehen, wo eine Weile der Personalmarkt leer war. Wobei man das so sagt, ob das wirklich so stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen. In der Zeit war ich noch zu jung. Ich kenne nur die Karriere von zwei nahen Verwandten. Mein Onkel hat Anfang der 70er nach Fotografenlehre und Studium an einer anerkannten Hochschule als Kamera-Assi ein echt hartes Leben gehabt. Zum Glück ist er mittelfristig fest bei einem ÖR untergekommen, was die Sache etwas erleichterte. Seine Tochter hat eine Cutter-Ausbildung gemacht, in einer renomierten Postproduktionsbude. Trotz wirklich toller Sachen, die sie für Privatsender gemacht hat, hat es etliche Jahre gedauert, bis sie bei einem ÖR untergekommen ist. Wobei ich das bei ihr nicht ganz nachvollziehen kann, denn ich habe schon den Eindruck, als wenn gute Cutter/innen zwar unverschämt schlecht bezahlt werden, aber dennoch eine super Auftragslage haben.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ne Alexa als One-Woman-Band wäre äußerst unggeeignet, die ist dafür nicht geschaffen und daher eher hinderlich. Als Extrembeispiel.

Deswegen möchte er ja eine DSLR nehmen, also ganz so dumm ist er wohl nicht! ;-)))



Antwort von srone:

eine dslr ist eine sache, klar machen die schicke bilder, aber was ist mit ton, dem meistunterschätzten aspekt?

lg

srone



Antwort von steffirico:

Vielen Dank schonmal für die Meinungen und Erfahrungen! :)

Ich weiß, dass die Selbstständigkeit nicht einfach ist - und wie gesagt wird es noch eine gewisse Zeit dauern bis es soweit wäre.

Insgesamt denke ich jedoch, dass in meiner Heimatstadt (ländliche Gegend) Chancen bestehen, da weit und breit kein ähnliches Angebot vorhanden ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Eure Ansätze helfen mir auf jeden Fall weiter auf dem langen Weg.

Danke!



Antwort von markusG:

Ne Alexa als One-Woman-Band wäre äußerst unggeeignet, die ist dafür nicht geschaffen und daher eher hinderlich. Als Extrembeispiel.

Deswegen möchte er ja eine DSLR nehmen, also ganz so dumm ist er wohl nicht! ;-)))
Er ist eine Sie :D aber ja, stimmt wohl - wobei wohl dann direkt DSLM, mitsamt elektronischen Sucher, Aussicht auf Adaptierbarkeit etc.

Gibt ja mittlerweile echt gute Module um diese Kameraklasse möglichst benutzerfreundlich zu gestalten :) mitsamt Autofokus, Funkstrecken etc.

Ich denke das ist alles eh noch bissl weit hin, die Threaderstellerin kann ja möglichst günstig anfangen (ich hab selbst mal mit ner gehackten Pana GF1 Geld verdient!). Solange man das Werkzeugt richtig einsetzt ist's ja letztlich wumpe, da hast du schon recht.

p.s.: die ganze Diskussion über's Kaufmännische verdient mMn eigentlich einen eigenen Thread, am besten angepinnt :)



Antwort von TonBild:


zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton und spiele schon längere Zeit mit dem Gedanken der Selbstständigkeit (noch nicht sofort, aber in gewisser Zukunft). Und zwar ginge es um eine kleine Ein-"Frau"-Firma, die ich neben meiner Arbeitsbeschäftigung nach meiner Ausbildung aufbauen möchte. Einige kleine Aufträge habe ich bereits

Und genau das ist es, was man zur Selbstständigkeit braucht: Aufträge

Geräte kann man sich notfalls leihen.



Antwort von Jalue:

Agreed. Die ganze Technikfrage ist zweitrangig. Du hast eine DSLR? Nett, damit kannst du zur Not spontan reagieren, wenn der Kunde am Samstagabend anruft, weil er am Sonntagfrüh Bilder braucht.

Ansonsten macht es am Anfang mehr Sinn, auftragsbezogen zu leihen – teure Geräte, die die meiste Zeit herumliegen, binden (und verschwenden) nur Betriebskapital, dass du sinnvoller verwenden kannst und solltest. Für Marketing zum Beispiel. Kundengewinnung kostet Geld, vor allem dadurch, dass sie dauert. Irgendwie musst du dich selber sponsern in den langen Monaten, bevor regelmäßig Einnahmen fließen.

Sobald das der Fall ist, kommen die Anschaffungen dann ganz von allein und ergeben sich quasi organisch aus dem wachsenden Bedarf. Du kaufst, wenn du spürst (besser noch; ausgerechnet hast),
dass Leihen für das konkrete Gerät X dich teurer kommt als Kaufen, so einfach ist es im Grunde.

Im selben Moment erübrigt sich auch die Frage nach dem ‚Was‘, denn das bestimmen letztlich deine Kunden. Wenn du Imagefilme machst, wird es vielleicht eine C100, Lokal-Tv verlangt eher nach dem Henkelmann, usw.



Antwort von Starshine Pictures:

Und nicht zu verachten ist dein Alleinstellungsmerkmal gegenüber 90% deiner Mitbewerber im Business: Du bist eine Frau! Das kannst du geschickt einsetzen um gewisse Wettbewerbsvorteile zu haben oder sogar komplett neue Kundenkreise zu erschliessen. Wenn die lokale MAN LKW Werkstatt ihren neuen Lastzug vorstellen möchte bist du vielleicht nicht die erste Wahl. Aber Floristen, Designer, Hochzeitsausstatter, Bioläden usw usw könnten eher auf weibliche Filmemacher abfahren. Eben Kunden die sich eher an Frauen als Zielgruppe richten.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von DV_Chris:

Damit beginnt es:

https://lambertschuster.de/existenzgrue ... staendige/



Antwort von DV_Chris:

Du kaufst, wenn du spürst (besser noch; ausgerechnet hast),
dass Leihen für das konkrete Gerät X dich teurer kommt als Kaufen, so einfach ist es im Grunde.

Kosten für Geräte sind im Angebot immer zu berücksichtigen. Nachdem Tagesmiete und Leasingrate (bei 36 Monaten) meist ähnlich hoch sind, stellt sich die Frage nicht wirklich "was denn teurer ist".



Antwort von Jott:

"Insgesamt denke ich jedoch, dass in meiner Heimatstadt (ländliche Gegend) Chancen bestehen, da weit und breit kein ähnliches Angebot vorhanden ist. Aber das ist ein anderes Thema."

Ist es das? Vielleicht gibt es dort deshalb niemanden, weil der (bezahle) Auftragsfilm-Bedarf gleich Null ist. Ländliche Gegend ist keine gute Idee.



Antwort von DV_Chris:

Ist es das? Vielleicht gibt es dort deshalb niemanden, weil der (bezahle) Auftragsfilm-Bedarf gleich Null ist. Ländliche Gegend ist keine gute Idee.

"Ländliche Gegend" kann aber auch viel Tourismus bedeuten. Ebenso Hochzeiten (ja, auch die werden gefilmt ;-) ). Die sind in der Regel weit größer am Land. Lokalsender gibt es dazu.

Also "Land" so als nogo hinzustellen...nein.



Antwort von steffirico:

Ich sehe das mit dem Ländlichen auch eher so: Ich bin in meiner Heimat (wo es früher oder später auch wieder hingehen soll) umgeben von Tourismusorten (Skigebiet, Wanderung, Erholung, ...) und auch von lokalen Vereinen, Hotels etc. die einfach in der näheren Umgebung keinen finden, der einen solchen Videoauftrag als Dienstleistung anbietet. Somit kommen manche Privatpersonen, Vereine und Firmen durch Mundpropaganda auf mich zu.

Da ich mir jedoch (noch) keine angefragten Hochzeitsfilme etc. zutraue - und meine Ausbildung zusätzlich nun in einer Großstadt bei einer Rundfunkanstalt stattfindet, sodass die Zeit in der Heimat sehr gering ist - habe ich einige Aufträge abgelehnt. Mit einer passenden Begründung.

Worauf ich hinaus möchte - ich denke es gibt Chancen im Ländlichen - ich persönlich kenne einfach kaum Leute in der direkten Nähe, welche hobbymäßig im Videobereich tätig sind - genau genommen fällt mir aktuell nur ein Bekannter ein, der Landschaftsaufnahmen mit einem Quadrocopter aufnimmt - aber das ist natürlich auch etwas anderes.

Die Sache mit dem Leihen ist ein super Ansatz - und dass die Anschaffung von Kameraquipment z.T. nur ein kleiner finanzieller Anteil ist stimmt natürlich auch absolut!

Wie es manche bereits erkannt haben spiele ich mit dem Gedanken der DSLR zum Einstieg. Mein Plan ist vorerst eine nebenberufliche Selbstständigkeit, da ich höchstwahrscheinlich ein paar Jahre bei meiner Ausbildungsstätte unterkommen könnte (bisher bei allen ehemaligen Azubis der Fall). Je nachdem wie es läuft würde natürlich nach und nach anderes Equipment zum Einsatz kommen - aber vorerst möchte ich mich nicht in Unkosten verlieren und es als eine Art Nebenverdienst sehen, der immer mehr aufgebaut wird.


Super Diskussion Leute, danke!



Antwort von kmw:

Ich finde die Anschaffung einer Kamera in der Ausbildungszeit eine gute Idee.
So kann sie auch schon mal üben und so lernt man zusätzlich... ;-)

Die Idee erst Aufträge ranzuholen und die Ausrüstung dann zu mieten klingt ja verlockend, aber filmen und mit Equippment umgehen muss man auch erst mal lernen und viel üben.

Für welche Kamera man sich jetzt entscheidet ist knifflig. Gerade jetzt sind die Techniksprünge groß und die Ausrüstung sollte ja auch zukunftsfähig bleiben. Da wäre das geplante Budget vielleicht auch interessant.



Antwort von Steelfox:

Ländliches Gebiet? Oh ja.
Ich mußte mir schon vor einiger Zeit einen neuen Weg suchen, um Geld zu verdienen. Mit der Filmerei gings nicht mehr. Überall wo ich hinkam und Vorschläge machte hieß es: Was soll'n das kosten? Trotz langer Diskussionen und Zugeständnisse, hatte man mich dann stets wieder freundlich zur Tür begleitet. Jeder kennt hier irgendeinen, der was mit Video und so macht. Kostet nur'n Bruchteil - wenn überhaubt was. Müssen ja alle sparen.
Ich will damit sagen, auf Land ist das aus meiner Sicht noch viel schwieriger.



Antwort von Rick SSon:

Hm.

Also runtergebrochen bin ich mit einer sony a7s II nach eigener Auffassung recht erfolgreich selbstständig. Mache viel Eventfilm, da ist das Ding leider ungeschlagen.

Die Frage ist eher, ob du aufgrund der Kontakte in deiner Ausbildung auch potenzielle Kunden hast, bzw. deine Fähigkeiten in irgendeinem Bereich (Color, Schnitt, Bildgestaltung) so gut sind, das du dich damit von anderen absetzt.

Ich kann Dir nur einen guten Rat geben: Arbeite niemals kostenlos - nicht mal für die Kunst - und sobald du einen potenten Kunden hast, verlang' ordentliche Kohle. Lieber holst du dir noch jemanden extern dazu, wenn du dich unsicher fühlst, oder glaubst das dein Know-How nicht ausreicht, aber verkauf' deine Marke (dich) niemals günstig. Sonst steckst du bloss "unten" fest und es is' ne echte Qual bei Leuten die einmal wenig bezahlt haben mehr raus zuholen. Nach meiner Erfahrung gibts nämlich die Kunden, die gleich ordentlich bezahlen und die, die alles erstmal günstig wollen, rumquatschen und denen du dann wegen 500€ Monate hinterher rennen kannst.

Zum Thema Technik würde ich raten:

Investiere eher mehr Geld in gutes Glas, als in teure Kameras. Beispielweise wird dir ein Sigma ART 18-35 1.8 an einer GH4, einer A6000, oder sogar eine alten Canon 550D gestalterisch deutlich mehr Freude bringen, als eine 5D, oder eine Sony a7 mit Kitlinse.

Außerdem überholen sich Kameras deutlich schneller und der Wertverlust und die Chance für einen Defekt ist ebenfalls höher.




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