Frage von tehaix:Hallo allerseits,
ich hätte eine Frage: da ich es leid bin, die Farbe nach gutdünken zu korrigieren, würde ich mir gerne einen weiteren Monitor zulegen.
Früher habe ich auf Notebook + 22 Zöller geschnitten. Ich habe jetzt auch wieder einen Standrechner, ich würde also gern einen zweiten 22 Zoll Bildschirm besorgen (Größe ist schreibtischtauglich).
Leider fehlt mir der Platz für ein Röhrengerät, daher muss es wohl ein TFT sein. Allerdings habe ich recht wenig Ahnung von der Materie - welcher Bildschirm taugt was? Ich habe jetzt von NEC und Eizo zwei recht günstige Exemplare rausgesucht, was ist von den Geräten zu halten?
http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?produkt=873752
http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?produkt=1012530
Mir ist klar, dass ich für 400 Eier kein Top-Gerät erwarten kann. Es wäre jedoch schön, wenn ich in Zukunft ohne Bedenken an den Farben des Films herumspielen könnte. Geschnitten wird auf Edius 5. Beim zweiten Monitor handelt es sich um einen stinknormalen TN-Panel-Bildschirm von Chimei.
Die Fragen sind also: eignen sich die genannten Modelle? Welche guten Alternativen gibt es, in einem günstigen Preisrahmen bis maximal (!!) 400 Euro?
Über Hilfe würde ich mich freuen.
Beste Grüße
Antwort von srone:
wenn du hd-material begutachten willst, sollte es schon eine auflösung von 1920x1080 sein. insofern sind die 2 verlinkten modelle nur bedingt tauglich.
lg
srone
Antwort von domain:
Ein wirklich guter Monitor war seinerzeit der 40W2000 von Sony, also eigentlich ein TV-Gerät mit pixelgenauer Darstellung über HDMI.
Aber das funktioniert heute offenbar nicht mehr. Mein ganz neues Full-HD LG Gerät (32", €400.-) spielt da nicht mehr mit. Zeigt kein 1080-er Bild mehr über die Originalbreite an.
Vielleicht kann WoWu das erklären.
Antwort von srone:
wie mir scheint ist "overscan" zurück, habe das bei einigen neuen full-hd fernsehern beobachtet, da bleibt dann doch nur das ausweichen auf pc-monitore.
lg
srone
Antwort von domain:
...wie mir scheint, stecken da Marketinginteressen dahinter. Ist ja auch ganz still geworden bei div. Testmagazinen inkl. Slashcam um die als Monitore "missbrauchten" TV-Geräte.
Also in Zukunft können nur mehr echte Monitore für einen PC verwendet werden und nur mehr echte TV-Geräte für TV.
Antwort von tehaix:
Um den Fred nochmal auszugraben, nachdem ich die Monitorfrage verschoben hatte:
insbesondere was die Farbkorrektur angeht: ist es überhaupt möglich, bis 400 Euro was zu finden, was als Referenzmonitor taugt? Oder sollte ich mich von dem Gedanken besser verabschieden?
Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, meinen Röhrenfernseher mit dem Rechner zu verbinden, jedoch hat dieser nur Y/C und normale Scart-Videoeingänge - meine Grafikkarte nur DVI/Hdmi/Displayport. Womit das wohl auch flach fällt. Und nebenbei weiß ich noch nicht einmal, ob das überhaupt sinnvoll gewesen wäre.
Da ich es jedoch wirklich Leid bin, auf einem Monitor zu schneiden: lohnt der Kauf eines 400-Euro-Bildschirms, wie beispielsweise die oben angegebenen? Oder sollte ich besser einfach irgendein 150-Eier-Ding kaufen, und die Farbkorrektur bis auf weiteres zurückzustellen, um mir dann irgendwann eine andere Lösung einfallen zu lassen? (welche auch immer)
Über Rat wäre ich sehr dankbar... bin in diesem Gebiet äußerst unbewandert.
Beste Grüße