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Infoseite // SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT



Frage von Nigma1313:


Liebes Forum,

Welche Bedeutung haben Technik, KI und co für die Filmkunst? Spannender Input von Wolfgang M. Schmitt von "Die Filmanalyse"



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Antwort von iasi:

Einerseits sehe ich es wie Schmitt, andererseits jedoch nicht.

All der Bombast, der in den Großproduktionen geboten wird, wirkt fade im Vergleich zu intensiven Darstellungen in kleinen Settings.
Wenn der Endgegner groß wie Hochhäuser ist, macht dies das Finale eines Filmes doch nicht automatisch dramatisch. Klar ist es ansehnlich, wenn der Riese Ruinen erzeugt, aber Spannung erzeugt es noch lange nicht. Wenn hingegen der Antagonist etabliert und charakterisiert wurde, fesselt er auch ohne Bombast - in der Nah- und Großaufnahme nur durch den Blick.

Aber Brezeln vom Großbäcker sind nicht schlechter, als von der Bäckerei um die Ecke.

AI-Comics müssen doch nicht schlechter sein, als die von vielen Händen nach Anweisung gezeichnet Trickfilme.
Ne Zha 2 hat ein sehr emotionales und dramatisches Finale, auch wenn keine echten Schauspieler zu sehen sind.

Spiel mir das Lied vom Tod als Beispiel wird immer gern genommen - aber dabei dann unterschlagen, dass auch schon damals die US-Studios und -Verleiher ihn für zu langatmig und die Zuschauer überfordernd hielten - entsprechend war er in den USA ein Flop.

Man muss vor allem Filmgeschichte daraufhin betrachten, wie man sein Thema filmsprachlich umsetzen kann. Welches filmische Vokabular gab es denn bisher? Diese filmsprachlichen Mittel muss man für sein Thema nutzen. Und man muss darüber hinausgehen.
Moderne Technik und KI eröffnet auch bei geringem Budget mehr Ausdrucksmittel.

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

Aber Brezeln vom Großbäcker sind nicht schlechter, als von der Bäckerei um die Ecke.
Doch. Allein die Zutaten vom Großbäcker sind schon schlechter.

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Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Aber Brezeln vom Großbäcker sind nicht schlechter, als von der Bäckerei um die Ecke.
Doch. Allein die Zutaten vom Großbäcker sind schon schlechter.
Bei einem größeren Test kam jedoch heraus, dass die Großbäcker-Brezeln nicht schlechter seien müssen.

Dass sich die Zutaten unterscheiden, glaube ich zudem nicht.

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Antwort von Bluboy:

Zur Info
Unsere Brezenteiglinge kommen aus China ;-((

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

Bei einem größeren Test kam jedoch heraus, dass die Großbäcker-Brezeln nicht schlechter seien müssen.

Dass sich die Zutaten unterscheiden, glaube ich zudem nicht.
Schmitt nannte für seinen Vergleich auch noch Schokoladen.

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Antwort von Alex:

Brezeln und Schokolade, soso...

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Antwort von Jott:

Es geht immer noch um den Traum eines budgetlosen, aber erfolgreichen Spielfilms mit unbezahlter Amateurcrew, endlich ermöglicht durch die kleine Redraw-Nikon plus Gimbalchen.

Am Set von Nolan’s Odyssey, wo Millionen in den marokkanischen Wüstensand gesetzt werden - das kann nur ein Flop werden! ;-)

IMG_1454.jpeg

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Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Bei einem größeren Test kam jedoch heraus, dass die Großbäcker-Brezeln nicht schlechter seien müssen.

Dass sich die Zutaten unterscheiden, glaube ich zudem nicht.
Schmitt nannte für seinen Vergleich auch noch Schokoladen.
Außer dass die teurer geworden ist, hat sich bei Schokolade nichts geändert. :)
Schmitt bedient hier reichlich die nostalgischen "früher war alles besser"-Gefühlswelten.
Er nennt einen oder zwei Titel alter kleiner Klassiker und tut so, als seien sie repräsentativ und als würde es heute Vergleichbares nicht geben.

Ohne technische Entwicklungen hätten wir keine "Herr der Ringe"-Filmreihe, denn im Stile "Waterloo" oder "Krieg und Frieden" hätte Jackson den Film niemals realisieren können. Selbst Kubrick bekam seinen Napoleon-Film nicht finanziert.

Ein Film wie z.B. "127 hours" wäre mit Nolans dicken IMAX-Kameras nicht realisiert worden.

Die visuelle Wucht und Fülle eines "Ne Zha 2" wäre mit alten Zeichentricktechniken nicht möglich gewesen.

KI eröffnet neue kreative Türen, durch die die kreativen Filmemacher nur durchgehen müssen.

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Antwort von saejos:

Bin mir nicht sicher, ob da KI wirklich neue Türen öffnet oder die bisherigen Türen nur größer werden.
Gaußsche Normalverteilung und so.

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Es geht immer noch um den Traum eines budgetlosen, aber erfolgreichen Spielfilms mit unbezahlter Amateurcrew, endlich ermöglicht durch die kleine Redraw-Nikon plus Gimbalchen.
Und natürlich geht es um den Traum von der eigenen großen Hollywood-Produktion mit unbegrenztem Budget, bei der unser Jott mit völlig freier Hand ein künstlerisch-kommerzielles Meisterwerk erschafft.
Ein Heer von Profis steht dann bereit, um jeden kreativen Einfall unseres Jott mit unbegrenzten Mitteln umzusetzen.
Ach - oh Jammer - uns entgeht wohl der beste Film aller Zeiten, weil Jott noch nicht nach Hollywood gerufen und vom Produzenten mit einem Goldesel ausgestattet wurde.

Wo Kubrik für seinen Napoleon-Film noch 90.000 rumänische Soldaten gebraucht hätte, kam Jackson bei "Herr der Ringe" mit digitalen Armeen aus.

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Antwort von iasi:

saejos hat geschrieben:
Bin mir nicht sicher, ob da KI wirklich neue Türen öffnet oder die bisherigen Türen nur größer werden.
Gaußsche Normalverteilung und so.
In z.B. Resolve ermöglicht KI mittlerweile Dinge, die man zuvor nicht machen konnte.

Schmitt nennt immer gern an Filme des letzten Jahrhunderts. Ich denke dann aber auch an Filme unseres Jahrhunderts, die damals gar nicht realisiert werden konnten.

Nolan redet immer gerne über praktische Effekte, aber wenn sein kommender Film so daher kommen würde, wie dieser Klassiker, würde es wohl nichts mit einem großen Erfolg:


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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

Nolan redet immer gerne über praktische Effekte, aber wenn sein kommender Film so daher kommen würde, wie dieser Klassiker, würde es wohl nichts mit einem großen Erfolg:
Vermutlich ja. Die Sehgewohnheiten haben sich seitdem auch geändert. Genauso wie ein Fernseher mit Bildröhre auf jungen Menschen altbacken anmutet. Aber Nolan weiß, wie der Hase läuft. So viel ist sicher.

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Antwort von Nigma1313:

saejos hat geschrieben:
Bin mir nicht sicher, ob da KI wirklich neue Türen öffnet oder die bisherigen Türen nur größer werden.
Gaußsche Normalverteilung und so.
Das finde ich einen spannenden Input! Denke auch oft in diese Richtung!

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Antwort von Darth Schneider:

Sehr spannend das Gespräch, und ein echt intelligenter Typ der Wolfgang.
Man sollte ihm zuhören….

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Antwort von Nigma1313:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Sehr spannend das Gespräch, und ein echt intelligenter Typ der Wolfgang.
Man sollte ihm zuhören….
Danke!

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Antwort von Bildlauf:

iasi hat geschrieben:

Nolan redet immer gerne über praktische Effekte, aber wenn sein kommender Film so daher kommen würde, wie dieser Klassiker, würde es wohl nichts mit einem großen Erfolg:

Der neue Odysseus ist halt epischer, hat das zeitgemäße Grading und Inszenierung, während der alte Odysseus mehr wie ein Theaterstück wirkt, weniger Licht Schatten, alte 50er Jahre Sprüche wie "Du Angsthase" etc.
Es ist eine Zeitgeist-Frage.
Das soll nicht daherkommen wie "früher war alles besser", ich habe als kleiner Junge auch nach dem besten oder modernsten gestrebt.
Als der Commodore Amiga dann nun endlich auf meinem Schreibtisch stand war ich ein glücklicher Junge, weil die Grafik war echt so toll, vor allem im vergleich zu damaligen PC´s.
Heute stehe ich auf die alten Amiga Games, aber natürlich nur wegen Retrofeeling, während moderne Spiele mich gar nicht interessieren.
Man kann "alte" und "neue" Kunstgüter gar nicht immer vergleichen, weil jeder anders damit verknüpft ist.
Aber wenn man in der Gegenwart produziert kann man nicht mit dem Style vom alten Odysseus daherkommen, sondern muss das zeitgemäß gestalten.

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Antwort von Jott:

iasi hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Es geht immer noch um den Traum eines budgetlosen, aber erfolgreichen Spielfilms mit unbezahlter Amateurcrew, endlich ermöglicht durch die kleine Redraw-Nikon plus Gimbalchen.
Und natürlich geht es um den Traum von der eigenen großen Hollywood-Produktion mit unbegrenztem Budget, bei der unser Jott mit völlig freier Hand ein künstlerisch-kommerzielles Meisterwerk erschafft.
So schön, wie du fantasieren kannst, kann deine filmische Ladehemmung kaum an fehlenden Drehbüchern liegen.

War ein erfolgreicher Versuch, dich auch ohne „Iasi“ im Text zu triggern! :-)

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Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Nolan redet immer gerne über praktische Effekte, aber wenn sein kommender Film so daher kommen würde, wie dieser Klassiker, würde es wohl nichts mit einem großen Erfolg:
Vermutlich ja. Die Sehgewohnheiten haben sich seitdem auch geändert. Genauso wie ein Fernseher mit Bildröhre auf jungen Menschen altbacken anmutet. Aber Nolan weiß, wie der Hase läuft. So viel ist sicher.
Nolan weiß, wie man einen Film verkauft. Er wird wieder die IMAX-Leinwände belegen und pro Kinokarte fast das Doppelte des durchschnittlichen Ticketpreises umsetzen.
Den Trick kennt ja auch Cameron.

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Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Und natürlich geht es um den Traum von der eigenen großen Hollywood-Produktion mit unbegrenztem Budget, bei der unser Jott mit völlig freier Hand ein künstlerisch-kommerzielles Meisterwerk erschafft.
So schön, wie du fantasieren kannst, kann deine filmische Ladehemmung kaum an fehlenden Drehbüchern liegen.
In der Jott´schen Fantasiewelt liegt es an fehlenden Drehbüchern oder auch Kameras, weshalb ein Film nicht gedreht wurde/wird. ;)

Auch ein Kubrik hatte nach Jott´scher Sichtweise eine filmische Ladehemmung, als er seinen Napoleon-Film drehen wollte. :)

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Antwort von iasi:

Bildlauf hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Nolan redet immer gerne über praktische Effekte, aber wenn sein kommender Film so daher kommen würde, wie dieser Klassiker, würde es wohl nichts mit einem großen Erfolg:

Der neue Odysseus ist halt epischer, hat das zeitgemäße Grading und Inszenierung, während der alte Odysseus mehr wie ein Theaterstück wirkt, weniger Licht Schatten, alte 50er Jahre Sprüche wie "Du Angsthase" etc.
Es ist eine Zeitgeist-Frage.
Das soll nicht daherkommen wie "früher war alles besser", ich habe als kleiner Junge auch nach dem besten oder modernsten gestrebt.
Als der Commodore Amiga dann nun endlich auf meinem Schreibtisch stand war ich ein glücklicher Junge, weil die Grafik war echt so toll, vor allem im vergleich zu damaligen PC´s.
Heute stehe ich auf die alten Amiga Games, aber natürlich nur wegen Retrofeeling, während moderne Spiele mich gar nicht interessieren.
Man kann "alte" und "neue" Kunstgüter gar nicht immer vergleichen, weil jeder anders damit verknüpft ist.
Aber wenn man in der Gegenwart produziert kann man nicht mit dem Style vom alten Odysseus daherkommen, sondern muss das zeitgemäß gestalten.
Ich wünsche mir epische IMAX-Bilder und hoffe eigentlich darauf, dass Nolan dies im Juli bietet. Der Trailer zeigt davon jedoch noch wenig. Im Gegenteil: Die Bilder, die der Trailer zeigt, sind enttäuschend.

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

Nolan weiß, wie man einen Film verkauft. Er wird wieder die IMAX-Leinwände belegen und pro Kinokarte fast das Doppelte des durchschnittlichen Ticketpreises umsetzen.
Den Trick kennt ja auch Cameron.
Meinst Du wirklich nur das? Die wissen, wie der Hase läuft – und zwar in allen Belangen.

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Antwort von iasi:

7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Nolan weiß, wie man einen Film verkauft. Er wird wieder die IMAX-Leinwände belegen und pro Kinokarte fast das Doppelte des durchschnittlichen Ticketpreises umsetzen.
Den Trick kennt ja auch Cameron.
Meinst Du wirklich nur das? Die wissen, wie der Hase läuft – und zwar in allen Belangen.
Bei Oppenheimer waren die Dialoge kaum zu verstehen.

Nolan weiß, wie man einen Hype kreiert und einen Film vermarktet.
Da läuft dann z.B. in einem Kinocenter Avatar 3 an nur einem Tag in 14 Vorstellungen und belegt die IMAX-Leinwand für die nächsten Zeit vollkommen.

Wie das mit dem Vermarkten geht, wurde schon vor Jahrzehnten mit einem italienischen Sandalenfilm demonstriert:
Um ihn in den USA herauszubringen, wurde nochmal eine Summe in der Höhe der Herstellungskosten investiert - und schon war´s ein Kassenerfolg.

Avatar 3 würde mich 24,50€ kosten, um den überlangen 3D-Film auf der IMAX-Leinwand zu sehen. Kostners Horizont hätte mich im normalen Kino nicht mal 1/3 dessen gekostet.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ich hab das Argument nie verstanden und ich bin seit Geburt an, nicht wenig schwerhörig.
Sorry..;)

Hatte Oppenheimer zwei mal im Kino gesehen und alles sehr gut verstanden. Auf Englisch und Deutsch.
Und Nein, ich trage (bisher) nie ein Hörgerät.
Brauch das (noch nicht)

Könnte mir aber sehr gut vorstellen das einige der Dialoge womöglich einfach zu komplex (Akzente und dazu noch wissenschaftlich. Und gleichzeitig zu schnell gesprochen waren.

Für womöglich gar nicht wenige im Publikum..
Grade dann wenn der Film nicht der Muttersprache geschaut wird.

Ich persönlich denke jedenfalls gar nicht das das (Dialog Verständnis Thema) irgendetwas mit den lauten IMAX Kameras zu tun hatte.

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Antwort von Darth Schneider:

Gut ich bin vielleicht befangen, mich hatte im Kino der ganze Film Oppenheimer von A-Z gepackt und sehr beeindruckt, Inklusive Bild und Dialoge und Sound….;)

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Antwort von Jott:

Man kann getrost davon ausgehen, dass Nolan weiß, was ein Blimp ist.

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Antwort von Darth Schneider:

Das weiss ja sogar ich schon längst, was ein Blimp ist…;))
Also ich würde auch davon ausgehen das Nolan das auch zu 100% weiss..

Und sonst könnte man auch ganz bestimmt heute ganz easy (wegen IMAX) einfach alles nachvertonen.

So wie viel, viel früher das unter anderem auch für „Spiel mir das Lied vom Tod“ gemacht wurde.

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Antwort von Darth Schneider:

@Jott
Zumal sind die bisherigen IMAX Kameras wirklich sehr laut…..Keine Ahnung ob 30% weniger laut bei der neuen Kamera überhaupt einen massgeblichen Unterschied beim Dreh machen werden.
Ich denke eher nicht.

Die Kamera muss doch eh eher sehr weit weg vom Dialog.
Ein Blimp nützt da gar nix.

Ebenso könntest du neben einem laufendem 16mm Filmprojektor mit dem Blimp versuchen den Dialog aufnehmen…;)))

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Antwort von Jott:

Nolan weiß es besser:

„ The thing that made it possible? A casing called the ‘blimp’, which significantly reduces the considerable noise the IMAX cameras produce. “The blimp system is a game-changer,” Nolan explains. “You can be shooting a foot from face while they’re whispering and get usable sound. What that opens up are intimate moments of performance on the world’s most beautiful format.”

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Antwort von Darth Schneider:

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, ein Blimp ist vor allem gegen Bewegungs/Windgeräusche.
IMAX Kameras rattern aber….
Jede Wette das Mik war so oder so immer mindestens locker 8m von der IMAX Kamera entfernt bei Dialogen, auch mit Blimp…;)

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Antwort von iasi:

Nolan erklärte:
„Es gibt gewisse mechanische Verbesserungen. Und IMAX baut gerade neue Kameras, die noch leiser sein werden. Der eigentliche Durchbruch liegt aber in der Softwaretechnologie, die es ermöglicht, das Kamerageräusch herauszufiltern. Das hat sich in den rund 15 Jahren, in denen ich diese Kameras benutze, enorm verbessert. Dadurch sind intimere Szenen möglich, die früher nicht realisierbar waren.“

Also fix-it-in-post.

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Antwort von Darth Schneider:

30% leiser…

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Antwort von Darth Schneider:

@Jott/iasi
Jungs…

Das ist der IMAX Vorgänger

Wie eine Baby Minigun.

30% leiser ist die neue IMAX Kamera, laut IMAX.
Ein Blimp wird bei der neuen also logischerweise auch nicht viel bringen bei Flüster Dialogen nah bei der Kamera..;))))

Da kann mir der Nolan was auch immer für „neue leise IMAX Kamera Werbesprüche“ erzählen…
Weil in Amerika nun mal bei der Elite die eine Hand immer die andere wäscht und gelogen wird ohne Ende.

Noch Fragen ?

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Antwort von Sicki:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das weiss ja sogar ich schon längst, was ein Blimp ist…;))
Offensichtlich nicht. Es geht überhaupt nicht um einen Mikrofon-Windkorb, sondern um einen Schalldämmung um die Kamera herum.

https://x.com/adamhlavac/status/1991577 ... nnwn2wYKdQ

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Antwort von MaxSchreck:

Man sieht wie groß die Krise in Hollywood ist. Selbst die Luftpumpe Nolan muss über ein halbes Jahr im voraus mit der Werbung anfangen, damit sich genügend Kunden für seinen IMAX Fetisch anlocken lassen...

Ich dachte lange Zeit der zweite Batman wäre ein passabler Film gewesen, aber dann, nachdem ich Inception und Interstellar mit Hängen und Würgen ertragen hab, wurde mir immer klarer, daß nur die Leistung von Heath Ledger überragend war...

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:
Man sieht wie groß die Krise in Hollywood ist. Selbst die Luftpumpe Nolan muss über ein halbes Jahr im voraus mit der Werbung anfangen, damit sich genügend Kunden für seinen IMAX Fetisch anlocken lassen...

Ich dachte lange Zeit der zweite Batman wäre ein passabler Film gewesen, aber dann, nachdem ich Inception und Interstellar mit Hängen und Würgen ertragen hab, wurde mir immer klarer, daß nur die Leistung von Heath Ledger überragend war...
Ich zähle zwar auch nicht zu den großen Nolan-Fans, aber einige seiner Filme (wie z.B. Inception) bieten herausragende Momente.
Von Oppenheimer war ich eher enttäuscht - an Kipphardts "In der Sache J.Robert Oppenheimer" und die BBC-Serien kommt Nolans Film inhaltlich nicht heran.

Und um mal zum ursprünglichen Thema zurückzukommen:
Bis Nolan sich in seinen IMAX-Fetisch verrannt hatte, war er sehr innovativ.
Er gehört durchaus zu den Filmemachern, die neue technische Möglichkeiten nutzen, um Geschichten zu erzählen.
Schade, dass er sich den digitalen Möglichkeiten eher verschließt.

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Antwort von Jott:

Und so eine Pfeife sahnt Oscars ab:
„And the loser is: Christopher Nolan!!!“

Der Mann ist erst 55, man muss noch viele weitere Filme befürchten.

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Antwort von Darth Schneider:

So sind die Geschämäcker verschieden, mir gefallen die meisten der Nolan Filme sehr gut.
So wie alle 3 Dark Knight Filme, (wobei mich als alter Batman Fan der Joker und auch Christian Bale dabei nie so besonders überzeugt hatten). Inception fand ich genial,
genau so wie Memento und Insomnia. Tenet hat mir gar nichts gesagt.
Interstellar war durchmischt, der Film war wunderschön anzuschauen, aber der Hauptdarsteller hat mich genervt und der Film hatte unendliche Längen.
Oppenheimer fand ich einer der allerbesten Filme überhaupt….

Ich hoffe schwer der Nolan dreht noch viele Filme.
Das beste Pferd im Hollywood Stall.

Ich empfinde zur Zeit eher James Cameron als (sehr teure) Luftpumpe..;))
.

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Antwort von MaxSchreck:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
So sind die Geschämäcker verschieden, mir gefallen die meisten der Nolan Filme sehr gut.
So wie alle 3 Dark Knight Filme, (wobei mich als alter Batman Fan der Joker und auch Christian Bale dabei nie so besonders überzeugt hatten). Inception fand ich genial,
genau so wie Memento und Insomnia. Tenet hat mir gar nichts gesagt.
Interstellar war durchmischt, der Film war wunderschön anzuschauen, aber der Hauptdarsteller hat mich genervt und der Film hatte unendliche Längen.
Oppenheimer fand ich einer der allerbesten Filme überhaupt….

Ich hoffe schwer der Nolan dreht noch viele Filme.
Das beste Pferd im Hollywood Stall.

Ich empfinde zur Zeit eher James Cameron als (sehr teure) Luftpumpe..;))
.
Du widersprichst Dir selbst. Ein völlig durchgeknallter, talentbefreiter Nolan schafft es mit viel Tamtam, Unterstützung von sellouts wie Kip Thorne und heißer Luft seine seichten Filme zu intellektueller Kunst aufzublasen.
Musik und Soundeffekte, die Dialoge komplett unhörbar machen denn "Dialoge sind Soundeffekte", vollkommen überladene Filme, eine Atombombe, deren Explosion aussah wie ein brennender Pfurz und unfassbar dämliche Dialoge "Liebe transzendiert Raum und Zeit" (ROFL). Da ist von der Philosophie her für mich kein Unterschied zu Cameron.
Aber die passen halt in unsere Zeit, die Filme sind belanglose Ware, die von Technik und Marketing verkauft werden, dazu ein anspruchsloses Publikum und voilá...

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
So sind die Geschämäcker verschieden, mir gefallen die meisten der Nolan Filme sehr gut.
So wie alle 3 Dark Knight Filme, (wobei mich als alter Batman Fan der Joker und auch Christian Bale dabei nie so besonders überzeugt hatten). Inception fand ich genial,
genau so wie Memento und Insomnia. Tenet hat mir gar nichts gesagt.
Interstellar war durchmischt, der Film war wunderschön anzuschauen, aber der Hauptdarsteller hat mich genervt und der Film hatte unendliche Längen.
Oppenheimer fand ich einer der allerbesten Filme überhaupt….

Ich hoffe schwer der Nolan dreht noch viele Filme.
Das beste Pferd im Hollywood Stall.

Ich empfinde zur Zeit eher James Cameron als (sehr teure) Luftpumpe..;))
.
Du widersprichst Dir selbst. Ein völlig durchgeknallter, talentbefreiter Nolan schafft es mit viel Tamtam, Unterstützung von sellouts wie Kip Thorne und heißer Luft seine seichten Filme zu intellektueller Kunst aufzublasen.
Musik und Soundeffekte, die Dialoge komplett unhörbar machen denn "Dialoge sind Soundeffekte", vollkommen überladene Filme, eine Atombombe, deren Explosion aussah wie ein brennender Pfurz und unfassbar dämliche Dialoge "Liebe transzendiert Raum und Zeit" (ROFL). Da ist von der Philosophie her für mich kein Unterschied zu Cameron.
Aber die passen halt in unsere Zeit, die Filme sind belanglose Ware, die von Technik und Marketing verkauft werden, dazu ein anspruchsloses Publikum und voilá...
Etwas netter formuliert könnte man auch sagen:
Oppenheimer gibt vor die Atombombe zu thematisieren, endet dann aber in einer banalen Intrigiengeschichte mit einem "Schurken".
Leider zieht sich diese Oberflächlichkeit durch alle Nolan-Filme.

Glücklicherweise gibt es aber auch noch immer Filme wie "A House of Dynamite", die sich mit filmischen Mitteln der Thematik seriöser nähern.

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Antwort von Jott:

Nolan hat halt keine ZR am Start, dafür aber eine bezahlte Beamtentruppe, die eine Viertelmilliarde verbläst. Wie soll das was werden? Der arme Kerl.

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Antwort von MaxSchreck:

iasi hat geschrieben:
Etwas netter formuliert könnte man auch sagen:
Oppenheimer gibt vor die Atombombe zu thematisieren, endet dann aber in einer banalen Intrigiengeschichte mit einem "Schurken".
Leider zieht sich diese Oberflächlichkeit durch alle Nolan-Filme.
Ich kann da nur zustimmen.

Als Hobbyphysiker finde ich es schreckend, daß bei "Oppenheimer" alles außen vor gelassen wurde, was den Antrieb für die Wissenschaftler anreißen könnte und nur dümmste und banalste Motivationen und letzten Endes Klatsch aufgegriffen wurden.
Viele der wichtigsten Wissenschaftler waren ja z.B. Juden und absolute Giganten ihrer Zeit, die von den Nazis aus Europa verjagt wurden. Oppenheimer selbst war ja jüdischer Amerikaner, hatte aber in Göttingen unter Max Born studiert. Eine deutsche Bombe war für viele dieser Männer und auch Frauen (die berühmte Lise Meitner, ebenfalls vertrieben hat sich aber entschieden geweigert mitzuarbeiten) eine Horrorvorstellung und hatte eine sehr persönliche, tragische Komponente. Abgesehen davon ist unzweifelhaft, welcher enormer Wissenschaftlicher Ehrgeiz durch dieses Projekt angefacht wurde und wie schwer manche mit den moralischen Bedenken zu kämpfen hatten. Aber nein, Nolan waren Sexszenen und anderer Quatsch wichtiger.

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Antwort von Darth Schneider:

Einerseits hast du aus der Sicht recht, so im Bezug auf die Realität/ Physik betrachtet.
Aber andererseits gab es ja auch nicht wenige Physiker die den Film trotzdem toll fanden, obwohl da einiges fehlte oder schlicht falsch/verdreht gezeigt würde.

Ein Film soll ja in erster Line auch das Publikum unterhalten.
Und ganz ohne Sex wird ja der Oppenheimer hoffentlich auch nicht gelebt haben…;))

Der Film ging ja zumindest meiner Meinung nach in erster Line um den Mann der die Bombe baute, weniger um die Bombe selber…

Da ging’s mehr um „die Bombe“, völlig unrealistisch. Und natürlich um den Hauptdarsteller der gleich fast alle Hauptrollen selber spielte….;) Mein Lieblingsfilm von Kubrick…;))


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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Einerseits hast du aus der Sicht recht, so im Bezug auf die Realität/ Physik betrachtet.
Aber andererseits gab es ja auch nicht wenige Physiker die den Film trotzdem toll fanden, obwohl da einiges fehlte oder schlicht falsch/verdreht gezeigt würde.

Ein Film soll ja in erster Line auch das Publikum unterhalten.
Und ganz ohne Sex wird ja der Oppenheimer hoffentlich auch nicht gelebt haben…;))

Der Film ging ja zumindest meiner Meinung nach in erster Line um den Mann der die Bombe baute, weniger um die Bombe selber…

Da ging’s mehr um „die Bombe“, völlig unrealistisch. Und natürlich um den Hauptdarsteller der gleich fast alle Hauptrollen selber spielte….;) Mein Lieblingsfilm von Kubrick…;))
Dieser Intrigienquark um Strauss und dessen Antrieb schoben das eigentliche Thema beiseite.
Nolan lässt Oppenheimer zwar das Zitat "Ich wurde zum Tod, zum Zerstörer von Welten" aufsagen, geht aber nicht weiter darauf ein.

Und die Atombombenexplosion inszinierte Nolan als schönes Farbenspektakel - da ändert auch die Albtraumsequenz nichts daran. Nolan wird dem Thema weniger gerecht als Bigelow in "A House of Dynamite", auch oder gerade weil Bigelow nicht versucht eine Atombombenexplosion zu zeigen.

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Antwort von 7River:

iasi hat geschrieben:

Und die Atombombenexplosion inszinierte Nolan als schönes Farbenspektakel - da ändert auch die Albtraumsequenz nichts daran.
Was willst Du eigentlich? Der Film hat es doch geschafft, auch ein jüngeres Publikum in die Kinos zu locken. Die erfolgreichste Biografie, über eine Milliarde Einspielergebnis. Da kann er eigentlich gar nicht so schlecht sein. Das ist doch immer Dein Argument. Selbst bei absolut sehenswerten Filmen, die kaum jemand ins Kino gelockt haben, kommt Dein Spruch: Hat nichts eingespielt, den wollte niemand sehen.

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