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Infoseite // Ronin 4D Flex macht Zenmuse X9 zur Mini-Gimbal-Kamera - optional endlich ProRes RAW



Newsmeldung von slashCAM:



DJI hat für sein professionelles Ronin 4D 4-Achsen Gimbalkamerasystem mehrere interessante Ergänzungen vorgestellt, die das Ronin-Ökosystem ausbauen. Zum einen ermöglich...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Ronin 4D Flex macht Zenmuse X9 zur Mini-Gimbal-Kamera - optional endlich ProRes RAW


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Antwort von iasi:

This is the ... future.

Langsam baut DJI hier ein sehr flexibles System auf, das die digitale Technik auch mal ausreizt.

Die Preise sind nicht ohne.
Es summiert sich dann doch ordentlich, wenn man das volle System nutzen will.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:
This is the ... future.
Wieder mal... :D

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
This is the ... future.
Wieder mal... :D
Das hat the future nun einmal an sich.
Es ist immer das, was dem Jetzt folgt.
Und das Jetzt ...

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Antwort von patfish:

Die eierlegende Wohlmilchsau, mit "fummeligem" Umbau ergibt in dieser Preisklasse keinen Sinn. Hier sind zwei, sofort einsetzbare, spezialisierte Kameras für Gimbal, Stativ oder Drohne wesentlich sinnvoller/effektiver. Kurz: Für mich ist das alles zu viel Spielerei, Fummelei und zu wenig professionelle Robustheit.

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Antwort von Jalue:

patfish hat geschrieben:
Die eierlegende Wohlmilchsau, mit "fummeligem" Umbau ergibt in dieser Preisklasse keinen Sinn. Hier sind zwei, sofort einsetzbare, spezialisierte Kameras für Gimbal, Stativ oder Drohne wesentlich sinnvoller/effektiver. Kurz: Für mich ist das alles zu viel Spielerei, Fummelei und zu wenig professionelle Robustheit.
Würde ich auch so sehen. Die neue Option hat schon etwas Absurdes. Ein Mini-Gimbal samt Kamera im DSM-Format, das mit einem fetten Kabel zu nem Rucksack mit dem "Rekorder" führt. Erinnert mich an die Urschlamm-Zeiten von EB-Kameras, da trug der Assi das Ding und lief wie ein Hündchen an der Leine hinter dem Kameramann her ;-)

Unabhängig davon ist Zenmuse an sich ja schon ein spannendes Konzept. Aber wo und in welchem Umfang wird sie eigentlich wirklich eingesetzt? In freier Wildbahn habe ich sie noch nie gesehen (okay, vielleicht anderes Branchensegment), aber man hört auch wenig ...

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Antwort von andieymi:

Schon irgendwie lustig, dass sie jetzt eigentlich die größte Schwäche des 4D - gerade nämlich besagte Portabilität - ausmerzen und dafür andere Vorteile (4. Achse) auch gleich mit. Nicht falsch verstehen, das Ding ist schon mobil - aber leicht und agil ist auch wieder etwas anderes. Auch wenn eine GH6 oder A7IV aufm kleinen Einhandgimbal vom endgültigen Rig-Baumaß vielleicht größer ist, der 4D ist halt schon ein Oschi, dafür dass der Gimbal & die Kamera an sich so klein ist und damit das Objektivsortiment doch schon begrenzt, wenn man nicht gerade ausschließlich auf die proprietären setzen will. Und sind wir uns ehrlich, wer fährt auf dem Ding Leica-M-Objektive durch die Gegend, wo eines so viel kostet wie das ganze System, wenn das System eigentlich v.a. für One-Man-Bands gedacht ist, um denen die Gimbal Riggerei zu ersparen... ich weiß schon, der Miranda, Morrison und Messerschmidt Test - großes Kino ist was das Ding vorhat, dann müssten ja mittlerweile auch die Credits langsam eintreffen?

Irgendwie auch nett, wie man den Drohnenbauern beim Scheitern im Kameramarkt zuschauen kann. Vielleicht einfach mal mit Usern reden, dann wäre rausgekommen dass der 4D zu schwer ist und der Gimbal zu klein. Das Ding hätte schon Potential gehabt, aber das verfahren sie gerade wieder statt den 4D einzustampfen und beim 4DII einfach gewisse Learnings einfließen zu lassen.

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Antwort von Frank Glencairn:

So schwarz seh ich das gar nicht.

Das Teil hat schon so seine Nischen - für Film/Werbung/Doku im mittleren Budgetbereich könnte ich mir durchaus vorstellen das als einzige Kamera mitzunehmen, wenn viel Bewegung gefragt ist.

Und gerade mit dem Handheld Ding und dem Remote Fokus ist das eigentlich mehr für 2-3 Mann prädestiniert.
Als one-man-show kannst du die Features ja gar nicht ausreizen.

Und der Remote Head - nice to have.
Kann man ab und an vielleicht mal gebrauchen/einsetzen, und nen Shot machen, den man sonst so nicht oder anders gelöst hätte.

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Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und gerade mit dem Handheld Ding und dem Remote Fokus ist das eigentlich mehr für 2-3 Mann prädestiniert.
Als one-man-show kannst du die Features ja gar nicht ausreizen.
Wieso sollte man als 2-3 Mann Team auf das DJI-System setzen, wenn einem damit ja auch jedes andere System offen steht? Allein kriegt man da Manches, was sonst schon mit Aufwand verbunden wäre:

- 3-Achsen-Stabilisierung auf "Einschalt-Knopfdruck"
- 4. Achse gibt's dazu (bau das mal mit jedem anderen Gimbal - allein)
- Lidar Autofokus

Wenn man mal zu Dritt ist geht das mit jeder Kamera deiner Wahl, jeder Optik deiner Wahl, vielen Kombinationen aus Steadicam/Gimbal. Ich seh die Vorteile von dem System für mehrere Personen kaum, wenn dann für Einzelne - wenn man dann doch den ganzen Tag am Stück allein mit dem Ding rumlaufen will - 4,67kg ohne Objektive und Akkus. Eine V-Raptor wiegt 1,8kg, da kann man dann schon mal ein bisschen rumbauen. Klar wird die schwerer mit PL-Optiken und V-Mounts, aber dafür kann man halt Sachen einsetzen, die es bei DJI nicht gibt. Umgekehrt betrachtet: Es gibt mit Ausnahme von Lidar-AF quasi alles anders auch bei allen anderen. Sogar Zooms mit mehr Range. Oder bestimmte Optiken. Oder höhere Frameraten.

Ist sicher Geschmackssache, ich versteh die Argumentation einfach nicht ganz.

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Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und gerade mit dem Handheld Ding und dem Remote Fokus ist das eigentlich mehr für 2-3 Mann prädestiniert.
Als one-man-show kannst du die Features ja gar nicht ausreizen.
Wieso sollte man als 2-3 Mann Team auf das DJI-System setzen, wenn einem damit ja auch jedes andere System offen steht? Allein kriegt man da Manches, was sonst schon mit Aufwand verbunden wäre:

- 3-Achsen-Stabilisierung auf "Einschalt-Knopfdruck"
- 4. Achse gibt's dazu (bau das mal mit jedem anderen Gimbal - allein)
- Lidar Autofokus

Wenn man mal zu Dritt ist geht das mit jeder Kamera deiner Wahl, jeder Optik deiner Wahl, vielen Kombinationen aus Steadicam/Gimbal. Ich seh die Vorteile von dem System für mehrere Personen kaum, wenn dann für Einzelne - wenn man dann doch den ganzen Tag am Stück allein mit dem Ding rumlaufen will - 4,67kg ohne Objektive und Akkus. Eine V-Raptor wiegt 1,8kg, da kann man dann schon mal ein bisschen rumbauen. Klar wird die schwerer mit PL-Optiken und V-Mounts, aber dafür kann man halt Sachen einsetzen, die es bei DJI nicht gibt. Umgekehrt betrachtet: Es gibt mit Ausnahme von Lidar-AF quasi alles anders auch bei allen anderen. Sogar Zooms mit mehr Range. Oder bestimmte Optiken. Oder höhere Frameraten.

Ist sicher Geschmackssache, ich versteh die Argumentation einfach nicht ganz.
Bis du eine V-Raptor ähnlich stabilisiert hast, musst du einiger Koffer mehr herangeschleppt haben.

Oder denk mal an eine Arri Mini und dem Trinity.

Nun kann man die Kamera durch ein Autofenster reichen und hat dabei ein stabilisiertes Bild. (Raid 2)

Red tüftelt übrigens an einem Autofokus, weshalb sie ja auch Canon-Mount nutzen.

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Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:


Wieso sollte man als 2-3 Mann Team auf das DJI-System setzen, wenn einem damit ja auch jedes andere System offen steht?
1. Im Vergleich mit einem selbst zusammengestellten System das ähnliches leisten kann - also Steadicam Weste, Arm, Gimbal - sowas wie ne Float, Remote FF mit Monitor und Hochleistungs-Funkstrecken, Remote Gimbalsteuerung, hochwertiges Monitoring etc. ist die Ronin erstaunlich leicht, klein, kompakt und völlig unfummelig.

2. Und ja, Lidar FF gibt's wo anderst erst gar nicht.

3. Ideal ist das für 3 Mann, weil dann einer damit rumläuft, der andere den FF steuert und sich der dritte (DP) auf das Framing konzentrieren kann.

Das Ergebnis wird um Größenordnungen besser und professioneller sein, als wenn man selbst versucht diese 3 Jobs auf einmal zu machen.
Nicht umsonst hab ich von mittleren Budges gesprochen und nicht von low budget one man show.

Ich hab's auch schon lange aufgegeben auf nem Gimbal selbst FF zu ziehen, das ist mir einfach nicht präzise genug, und wenn ich mich drauf konzentriere, leiden Bewegung und Framing.

Die Fragestellung ist also genau umgekehrt, warum sollte man sich das Leben mit einem völlig komplizierten, zeitraubenden, fummligen System aus selbst zusamengebastelten Einzelkomponenten schwer machen, wenn's was fertiges aus der Box gibt, das mehr kann, bereits alle Komponenten fertig in einem kompakten Gehäuse ohne Kabel Gewirr eingebaut hat und auf Knopfdruck startklar ist?

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Antwort von Frank Glencairn:

Und so sieht so ne Bastelbude dann aus, und das Ergebnis der one-man-show war - aus oben genannten Gründen - jetzt auch nicht so der Bringer.



image_2023-03-10_132106226.png image_2023-03-10_132203948.png

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Antwort von rush:

Das Rolldreibein sollte in solch einem Fall doch maximal als Ablageort dienen - warum rödeln die damit über solch einen Untergrund?

Manche machen es sich aber gefühlt wirklich unnötig kompliziert.

Ich bin kein großer Fan von Boxkameras - aber wer zwingend RAW bewegt haben möchte, kann doch heute wirklich zu kleinen Setups greifen - egal ob nun Ronin 4D oder eben eine klassischere Steadi/Gimbal Lösung

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Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:
Das Rolldreibein sollte in solch einem Fall doch maximal als Ablageort dienen - warum rödeln die damit über solch einen Untergrund?
Tun sie nicht - wenigstens nicht zum Drehen, das dient tatsächlich nur als Ständer.

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